Es gibt keinen festen Bedarf an Arbeitskräften und Zuwanderern

Es behauptet eine neue Bertelsmann-„Studie zu Arbeitskräftebedarf: Deutschland braucht 260.000 Zuwanderer pro Jahr“ (siehe „Zuwanderung und Digitalisierung: Wie viel Migration aus Drittstaaten benötigt der deutsche Arbeitsmarkt künftig?“). Nur so ließe sich die abnehmende Zahl einheimischer Arbeitskräfte halbwegs ausgleichen. Dabei seien schon Maßnahmen wie Rente mit 70 und höhere Frauenerwerbsbeteiligung berücksichtigt.

Bis 2060 werden der Studie zufolge aber jährlich rund 146.000 Einwanderer aus Drittstaaten und etwa 114.000 Zuwanderer aus EU-Staaten benötigt, um den demografiebedingten Rückgang des Arbeitskräfte-Angebots auf ein „für die Wirtschaft verträgliches Maß“ zu begrenzen.

Dabei lässt sich die demographische Entwicklung zwar einigermaßen genau prognostizieren, aber nicht der Bedarf an Arbeitskräften, der ohnehin keine feste Größe ist. Zum Teil fordern dieselben Personen sowohl unbegrenzte Zuwanderung als auch ein bedingungsloses Grundeinkommen, weil künstliche Intelligenz und Roboter die meisten Arbeitsplätze vernichten würde. Das nehme ich nicht an (siehe ‚Andere statt keine Arbeit durch Roboter‘), doch gar nicht oder sehr gering qualifizierte und motivierte Menschen werden sich zukünftig noch schlechter beschäftigen lassen als bereits heute. Qualifizierte Facharbeiter und Akademiker lassen sich jedoch nur schwer gewinnen, zumal Deutschland um sie mit in vielerlei Hinsicht attraktiveren Einwanderungsländern konkurriert.

In jedem Fall ist die Zahl der Arbeitsplätze nicht gegeben, sondern wird am stark regulierten Arbeitsmarkt zusammen mit dem Lohn bestimmt. Wenn das Arbeitsangebot geringer wird, droht nicht Verelendung, sondern ist ein höherer Lebensstandard pro Kopf mit steigenden Reallöhnen zu erwarten. Dass die Bertelsmann Stiftung und viele Unternehmen lieber mehr billige Arbeitskräfte hätten, ist nicht überraschend. Dass unsere Politiker da mitmachen oder gar jeden unkontrolliert ins Land lassen, als wenn eine maximale Zahl an welchen Menschen auch immer optimal wäre, ist das eigentliche Problem.

22 Gedanken zu „Es gibt keinen festen Bedarf an Arbeitskräften und Zuwanderern

  1. Es ist doch bekannt, dass die Bertelsmann-Stiftung, inklusive der Inhaberfamilie Mohn, samt Bertelmann-Konzern einschließlich RTL und Gruner + Jahr, sehr links eingestellt sind. Denen glaube ich kein Wort!

    Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt hat zu dem Thema „Zuwanderung“ wegen angeblichem Fachkräftemangel sehr präzise Stellung genommen (äußerst sehenswert!):

    Würde sich die heutige SPD daran statt an dem Gegenteil orientieren, könnte es ihr besser gehen…

    • Helmut Schmidt unterstellte in seiner unangenehm schnoddrigen Art grundsätzliche Sozialisationsprobleme bei der Anwerbung von Fachkräften aus Nah- und Mittelost.
      Er übersah dabei, dass es in diesen Ländern selbst erhebliche Sozialisationsunterschiede gibt und aus diesem Grunde ein Teil der Bevölkerung für uns und unsere Wirtschaft wichtig ist, für den Bedarf im Lande und als Partner in internationaler Wirtschaftstätigkeit. Das war schon immer so und ist nach Schmidts Tod aktueller geworden.
      In der klinischen Versorgung sind z.B. die angesprochenen Personen schon heute kaum noch wegzudenken, in den internationalen Geschäftsbeziehungen sind sie eine Brücke zu den Herkunftsländern. Sie sind Unternehmernachfolger in Kleinst- und Kleinbetrieben, für die sich ethnische Deutsche nicht mehr bereitfinden.
      Mit meinen iranischen Hausnachbarn, Geschäftsleuten, die unseren Außenhandel in den letzten Jahren befördert haben, mache ich beste Erfahrungen. Ein mir bekannter iranischer Ingenieur hat als Motoreninstandsetzer eine Unternehmensnachfolge mit Mitarbeitern begründet. Das waren alles mal Angestellte in deutschen Unternehmen, die sich später verselbständigt hatten !
      Auch ein begeisterter AfD-Anhänger sollte die wirtschaftlich begründete Zuwanderung nicht mit unseren Flüchtlingsproblemen verwechseln – auch wenn der Schmidt da gerade so schön passt. So viel Provinzialität leistet sich nicht mal die SPD.

      • Gebildete Einwanderer (nicht Flüchtlingsdarsteller) aus kultivierten Ländern wie Persien waren noch nie das Problem. Ich denke aber nicht, dass Helmut Schmidt diesen Personenkreis gemeint hat. Ebensowenig sind solche Menschen in der AfD verpönt, auch wenn Sie das mangels besserer AfD-Kenntnisse vielleicht meinen.

        Ein großes Problem sehe ich aber in der Tat in der immer weiter fallenden Selbständigenquote, die bei genauer Betrachtung tatsächlich fast nur noch von Einwanderern und hier zudem in erster Linie von Pizzalieferdienst- und Dönerbudenbetreibern „hoch“ gehalten wird. Bereinigt man die Selbständigenquote um derlei Kleinstgastronomien und die vielen Freelancer („Ich-AGs“ usw.), beträgt die Zahl der heute tatsächlich noch unternehmerisch tätigen Erwerbstätigen vielleicht noch etwa 1/10 des Werts in den 1950er Jahren, wenn überhaupt.

      • Schon mehrfach haben Theoretiker uns wegen „Arbeitskräfte-Mangel“ etwas vorgejammert und unser Land damit ins Unglück gestürzt. Hitler holte die Zwangsarbeiter. Die nimmersatten Wirtschaftsbosse der frühen 1960er Jahre brachten die Türken. Klar, dass alles auf Lüge gebaut war. „Sie bleiben ja nur fünf Jahre“. Lüge ! „Unsere Wirtschaft bricht sonst zusammen“. Lüge ! Das deutsche Wirtschaftswunder wäre ohne die „Gastarbeiter“ einfach nur langsamer und gestreckter verlaufen, zum Vorteil unseres Landes. Apropos Vorteil: der einfache Arbeiter oder Angestellte kann sich glücklich schätzen, wenn er unter vielen offenen Stellen wählen kann. Die Bosse können die Löhne nur drücken, wenn genügend Bewerber da sind.

        Deutschland ist eines der am dichtesten besiedelten Länder. Wir haben uns eben erst an einer millionenfachen und irregelaufenen Einwanderung verhoben. In Wahrheit kommen Menschen, die gar nicht zu unseren hochqualifizierten Jobs passen. Lasst die Bevölkerung doch gerne ein wenig schrumpfen! Hallo ihr Grünen, dann gibt es weniger Ressourcenverbrauch und weniger Müll und durch weitere Automatisierung werden doch sowieso immer weniger Arbeitskräfte gebraucht.

        Und einen „Fachkräftemangel“ gibt es bei uns nur in der Politik!

      • Der so genannte „Fachkräftemangel“ ist in erster Linie auf die völlige Fehlqualifikation der eigenen Bevölkerung zurück zu führen. Würden junge Leute beispielsweise durch entsprechenden Numerus Clausus davon abgehalten, in viel zu großer Zahl irgendwelche Fächer zu studieren, für deren Absolventen es nur wenig Bedarf gibt oder erst gar nicht so viele Minderperformer zum Abitur geführt, hätte Deutschland überhaupt keinen „Fachkräftemangel“. Alles eine Folge dummer umverteilungssozialistischer Gleichmacherpolitik.

      • 300sel
        sagte am 13/02/2019 um 19:30 :“ . . .Gebildete Einwanderer (nicht Flüchtlingsdarsteller) aus kultivierten Ländern wie Persien waren noch nie das Problem. Ich denke aber nicht, dass Helmut Schmidt diesen Personenkreis gemeint hat. . . .“
        Das Thema des Interviews war die Kompensation des Arbeitskräfte-Mangels- und da hat Schmidt eben nicht differenziert, genau so wenig wie die AfD dies in der Öffentlichkeit tut. Soweit bin ich schon mit der AfD vertraut, dass nahezu jede ihrer politischen Aussagen einer Exegese bedarf und die Partei sich damit zwangsläufig in Verteidigungs- Position bringt. Vielleicht können Sie diesen taktischen Nachteil Ihren Spitzenkräfte mal nahebringen.

      • Auch die „Spitzenkräfte“ der AfD darf man nicht über einen Kamm scheren. Darunter gibt es kluge und weniger kluge Köpfe. Von ihren genauen politischen Positionen einmal ganz abgesehen …

      • 300sel
        sagte am 13/02/2019 um 19:30 :“. . .Bereinigt man die Selbständigenquote um derlei Kleinstgastronomien und die vielen Freelancer („Ich-AGs“ usw.), beträgt die Zahl der heute tatsächlich noch unternehmerisch tätigen Erwerbstätigen vielleicht noch etwa 1/10 des Werts in den 1950er Jahren, wenn überhaupt. . . .“
        Als Unternehmensberater freue ich mich über jeden Menschen, der mit Initiative seinen Lebensunterhalt im Rahmen von Gesetz und Wirtschaftsordnung bestreitet- z.B. über die polnischen Metallsammler, die unter Gedudel von Bergmanns-Liedern Akquisition betreiben (und den Protest gut versorgter Rentnerinnen auf sich ziehen). Das Duale System hat schon viele Kleinexistenzen vernichtet. Über den Nutzen dieser Tätigkeiten soll der Markt entscheiden.

      • Ein Markt, der sich selbst reguliert, entscheidet das natürlich. Davon kann im „wiedervereinigten“ umverteilungssozialistischen Deutschland aber längst keine Rede mehr sein. DDR-Ideologie gibt hier inzwischen den Ton an.

      • 300sel
        sagte am 14/02/2019 um 11:36 :“Ein Markt, der sich selbst reguliert, entscheidet das natürlich. Davon kann im „wiedervereinigten“ umverteilungssozialistischen Deutschland aber längst keine Rede mehr sein. DDR-Ideologie gibt hier inzwischen den Ton an.“
        Für bedrohlich sehe ich eher die zunehmende Regelungsdichte in den Verwaltungsprozessen und in allen Rechtsgebieten an, die Start Ups und Betriebsübernahmen wie auch die Vermietung verteuern und riskanter machen. Bedrohlich auch deshalb, weil es ja durchaus Bemühungen zum Bürokratie-Abbau gibt, diese aber eben überkompensiert werden – wir sind die Laokoon-Gruppe, umzingelt von der Riesenschlange.

      • Auch hier schließt das eine das andere nicht aus. Und die Regelungswut der EU befeuert den Niedergang des Mittelstands zusätzlich.

      • Herrn Schmidt ging es doch um dauerhafte Zuwanderung, nicht z. B. um kurzfristige Besuche von Touristen und Kunden. Er begründet die Zuwanderungsprobleme außerdem kulturell. Hochgebildete Personen haben unabhängig von ihrer Herkunft kulturell viel gemeinsam und bereiten selten Probleme. Geringqualifizierte Personen braucht der deutsche Arbeitsmarkt hingegen ohnehin nicht und kulturelle Unterschiede machen sich dann besonders bemerkbar.

  2. Bertelsmann – Studie und Kommentare zum Inhalt der Zukunftsperspektiven z.B. in „Die Welt “ sind mit allem Vorbehalt – nicht zutreffend.

    Produktionsfortschritt, Rationalisierung, Automatisierung, Digitalisierung der gesamten Verwaltungs- und Produktionsprozesse, 4.0 – gerade die ( ! ) – Effizienzsteigerung, sukzessive Veränderung komplexer Abläufe etc. wurden nicht gewertet, beachtet.

    Am Beispiel Industrie – Produktionsbetrieb. Vor ca. 10 Jahren , Heute :

    – eine ( 1 ) Maschinenstraße, 3 – Schichtbetrieb 12 Ma, aktuell 3 MA
    – 3 Bohrautomaten 3 Schicht wie vor 6 MA “ 3 MA CAD
    – 2 Farbspritzanlagen wie vor 5 MA “ 2 MA
    – zwei (2) Maschinenstraßen mit Roboterbeschickung und Abnahme , Rationalisierung 6 MA
    – ein Disponent ca. 4.200 Teile , aktuell 26.000 Teile, Rationalisierung von 5 auf 1 MA
    – innerbetriebliche Logistik E – Stapler umgestellt auf Bändertransport

    Geringqualifizierte MA haben – fast – keine Tätigkeiten mehr, Qualifikation ist gefordert.

    Telefonzentralen, Sekretärinnen die Kaffee kochen , vielleicht noch in Konzernen bei VW nicht aber in mittelständisch Unternehmen.

    V.g. Rationalisierung nicht nur in Industrie sondern auch Logistik, Handel, Handwerk, Landwirtschaft etc. , jeder kann es sehen.

    Bertelsmann – Studie berücksichtigt gesamt veränderte Produktionslogik nicht und auch nicht permanent beschleunigende Veränderung von Abläufen mit Verbindung physischer und virtueller Art.

    Bei Zulieferanten haben wir in großen Versandhallen teilweise nur noch 1 MA als Aufsicht gesehen, im Fertigungsbetrieb mit neuen Halle auf ca. 8.000 qm Halle nur 5 -8 MA, vorwiegend im Service , QS Management. Tendenz Rationalisierung : steigend.

    Noch ein Aspekt der seit Jahren läuft, nicht berücksichtigt wurde :

    Outsourcing : Von Rumänien bis Indien kommen Hardware und Software als Bausteine / Zulieferungen für eigene Produkte.

    In Deutschland benötigt werden weiterhin Facharbeiter und keine Soziologen noch Bertels – Männer.

    • Was Deutschland die nächsten 40 Jahre am meisten benötigen wird, sind Haushaltshilfen, Pflegekräfte, Krankenschwestern und Allgemeinärzte/Hausärzte. Entsprechen die derzeit einwandernden „Fachkräfte“ diesen Anforderungen?

  3. Das Hauptproblem in Deutschland ist inzwischen die auch unter Regierungsmitgliedern grassierende ultimative Dummheit. Alle anderen Probleme sind mehr oder weniger hausgemacht und hängen unmittelbar damit zusammen.

    Wer hat denn zum Beispiel festgelegt, dass eine Bevölkerung quantitativ stabil sein oder sogar wachsen muss?
    Deutschland ist ein sehr dicht besiedelter Staat und vielleicht täte uns etwas weniger Bevölkerungsdichte sogar in vielerlei Hinsicht gut!
    Die Bertelsmann Stiftung sollte lieber darüber einmal eine ernst gemeinte Studie durchführen lassen, als ständig neue Pseudobelege zu liefern, die gravierende politische Fehlentscheidungen des regierenden Hosenanzugs nachträglich rechtzufertigen versuchen.

    • Es wäre ein Traum 10 – 20 Mio weniger Einwohner in Deutschland.
      Die Natur könnte wieder zur Natur werden. Die Menschen bekämen mehr Freiräume usw. Aber wer will die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so festlegen, das der Wohlstand für Alle in etwa erreicht wird?

      • Man müsste sich ja zunächst einmal nur die vielen Negativperformer wegdenken …

  4. 300sel alias MM ist zuzustimmen, dass die Zahl der Selbständigen und Freiberufler deutlich absinkt. Neues gesellschaftliches Ziel ist der Salaryman. Selbst klassische Freiberufler wie Ärzte bevorzugen mehr die Festanstellung in einem Med. Versorgungszentrum, um die Risiken aber auch die bürokratischen Belastungen einer „freien“ Praxis zu vermeiden.
    Der Vertragsarzt ist ohnehin nach allen juristischen Kriterien ein Scheinselbständiger – analog einem Bofrostfahrer. Er hat ohnehin nur einen Hauptzahlmeister; 90% seines Umsatzes kommen von der Kassenärztlichen Vereinigung, im Osten fast 100%. Ort und Art seiner Leistungserbringung werden ihm vorgeschrieben. Herr Spahn will ihm auch die Arbeitszeiten exakt vorgeben. Auf die Prüforgien der KV weise ich nur punktuell hin, wobei es oft nur um wenige Cent pro Behandlungsfall geht.
    Klagegegner für eine Festanstellung wäre übrigens die Kassenärztlichen Vereinigungen.
    Deutschland ist kein Einwanderungsland; es gibt ganz andere klassische Einwanderungsländer wie Kanada, die in der Praxis nur noch Berufungsvisa für Höchstqualifizierte ausstellen.

    Es erscheint mir verwerflich, Ärzte aus Außer-EU-Ländern abzuwerben. In Deutschland kommt ein berufstätiger Arzt auf 280 Einwohner. Weltweit beträgt das Verhältnis Eins zu Fünfzigtausend. In Subsahara Afrika kommt ein Facharzt für Chirurgie auf 1 Mio Menschen.
    Die Zuwanderung ließe sich massiv reduzieren, wenn man durch geeignete steuerliche Maßnahmen dafür sorgt, dass eine freiwillige Tätigkeit über das 65. Lebensjahr hinaus attraktiv bliebe.
    Nach Prof. Raffelhüschen tritt der Mensch mit durchschnittlich 23 Jahren in den volkswirtschaftlichen Prozess ein, so dass Prognosen bis 2042 recht exakt sind. Alle Teilnehmer sind schließlich schon geboren; Prognosen auf 2060 sind völlig abenteuerlich.

    • Verglichen mit 2005 war in 2017 die Zahl der Selbstständigen mit etwas über 4 Mio laut Microcensus etwa gleich geblieben. Höhere Zahlen dazwischen beruhten z.T. auf Notgründungen (aus Beschäftigungsfortfall, gefördert durch die KfW). Die Zahl der Selbstständigen in Freien Berufen hat sich seit 1992 bis 2018 kontinuierlich auf 1,41 Mio verdreifacht (Statista, https://is.gd/vOE2lk). Als Patient (mit Zugriff auf meine bei der KK hinterlegten Abrechnungen), als Insider verkaufter Steuersparmodelle und mit Verbindungen zu Ärzten (u.a. Schulfreunden) kann ich Ihre Sicht nur zum Teil akzeptieren. Ihnen ist auch bekannt, wie sich die Verteilung der Ärzte geografisch gestaltet und welche Folgen dies für Patienten und die sehr unterschiedliche Arbeitsbelastung einzelner Kollegen hat.

      • Ich meine mit Selbständigen ja nicht nur die Freien Berufe, sondern auch die kleinen und mittleren Unternehmer. Und da sieht im Vergleich zur Bundesrepublik Deutschland der 1950er bis 1980er Jahre zappenduster aus.

        Ohne den Angehörigen der Freien Berufe zu nahe treten zu wollen, aber echtes unternehmerisches Risiko sieht anders aus.

        Die geographische Verteilung der Ärzte ist natürlich ein gewaltiges Problem. Aber auch dieses ist seit Jahrzehnten bekannt – ähnlich wie die Entwicklung der Geburtenrate – und wird einfach nicht angegangen, da Deutschland leider von Hohlköpfen regiert wird.

    • Auch die Geburtenraten der nächsten Jahre lassen sich recht genau prognostizieren. Zahlen und Formen der Zuwanderung sind hingegen politisch veränderbare Größen. Welche Arbeitsplätze es in 40 Jahren geben wird, ist ziemlich unsicher, da es nicht nur von der technologischen Entwicklung, sondern auch dem Verhalten vieler Unternehmen und anderer Staaten abhängt.

  5. Pingback: Merkel will noch mehr Nicht-EU-Ausländer nach Deutschland holen | Alexander Dilger

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