Prügeltour und Amokfahrt

In diesem Blog kann ich nicht über jeden Terroranschlag oder gar jede Gewalttat berichten (siehe zuletzt ‚Terroranschlag in Manchester‘, ‚Amokfahrt in Münster‘ und ‚Mord und Randale in Chemnitz‘). Doch es gibt leider wieder einen hervorstechenden Doppelanlass, um einmal wieder an dieses unschöne Thema zu erinnern. Erstens waren vier asylsuchende „Jugendliche auf Prügeltour: Polizei schildert erschreckende Szenen“ im bayerischen Amberg, zweitens gab es eine „Auto-Attacke im Ruhrgebiet: Tatort Bottrop, Tatort Essen“. Letztere war rassistisch motiviert, der Täter wollte extra Ausländer bzw. fremd aussehende Menschen überfahren. Allerdings handelte es sich um einen psychisch gestörten Einzeltäter, der zu seinem Gewaltexzess auch irgendeine andere Geschichte hätte erzählen können. In Amberg kam es zu echten Hetzjagden durch die angetrunkene Tätergruppe, während solche in Chemnitz nur behauptet wurden und der Verfassungsschutzpräsident wegen Zweifel an dieser Regierungspropaganda gehen musste (siehe ‚Maaßen wird nun doch entlassen für wahre, aber illoyale Worte‘).

Die „Bundesregierung verurteilt ‚verabscheuungswürdige Attacken'“ diesmal in beiden Fällen, was richtig ist. Solche Verbrechen sind stets abzulehnen, wer auch immer die Täter, Opfer und behaupteten Motive sind. Solche Differenzierungen werden erst dann relevant, wenn es um mögliche Gegenmaßnahmen geht. Gegen psychisch gestörte Einzeltäter kann sich eine Gesellschaft am schlechtesten schützen. Es hilft höchstens, nicht jeden ins Land zu lassen wie Frau Merkel und die psychologische wie psychiatrische Versorgung weiter zu verbessern. Glücklicherweise ist die Zahl solcher Gewalttäter nicht übermäßig groß, außerdem handeln sie nicht koordiniert.

Letzteres ist die große Gefahr bei politisch motivierter Gewalt. Wenn nicht nur vier Schläger unterwegs sind, sondern Tausende gleichzeitig zuschlagen sollten, dann gäbe es nicht nur viel mehr Opfer, sondern dadurch geriete auch unsere ganze Gesellschaftsordnung in Gefahr. Die größte Gefahr geht jedoch auch dabei von der Regierung aus, die bislang zu viele Straftäter gewähren lässt, bis unter einer Nachfolgeregierung das Pendel vielleicht zu weit in die andere Richtung schwingt und diese selbst Unschuldige verfolgt. Dabei sollte doch eigentlich allen klar sein, dass Angriffe auf friedliche Mitmenschen in jedem Fall inakzeptabel sind und der Staat sein Gewaltmonopol genau dazu hat, seine Bürger und alle übrigen hier lebenden Menschen davor zu schützen. Das ist die Pflicht des Staates und die Merkel-Regierung versagt auch und gerade bei dieser Kernaufgabe.

12 Gedanken zu „Prügeltour und Amokfahrt

  1. Asyl hin oder her: Menschen aus rückständigen, gewaltaffinen Kulturen sollte man nicht nach Deutschland einreisen lassen. Diese Menschen passen nicht zu uns und sind nicht nach unseren Maßstäben zu sozialisieren. Wer etwas anderes behauptet verschließt die Augen vor der Realität!

    Menschen mit sehr auffälligen psychischen Störungen hat man früher unter Verschluss gehalten und das war auch gut so. Linksgrüne aber wollen „Inklusion“ (es sind ja alle gleich und was nicht gleich ist, wird gleich gemacht). Dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn geistig Behinderte austicken und gefährlich werden.

    Aber noch tut es dem vollgefressenen, TV- und spielesüchtigen Bürgertum nicht weh genug. Über Deutschland kann ich nur noch den Kopf schütteln!

  2. Deutschland kann nur hoffen, dass Vorfälle wie Chemnitz (ich meine damit den ursprünglichen Stein des Anstoßes und nicht das, was danach passiert ist) und Amberg kein koordinierter Lackmustest für viel größeres Ungemach sind.

    Wie hilflos die Exekutive und wie lasch die Judikative hierzulande auf derlei kapitale Straftaten reagieren, hat sich unter den Messermännern ohnehin längst herumgesprochen.

    Bereits vor drei Jahren kursierten bei YouTube zuhauf Videos und auch echte TV-Interviews, in denen sich „Flüchtlinge“ darüber lustig machten. Reaktion des Staates: Null. Der schikaniert lieber seine Autofahrer und Steuerzahler.

  3. Faktisch ist die Gefahr, von einem psychisch Kranken ermordet zu werden, hoch signifikant geringer als von einem so genannten Gesunden. Die meisten Morde sind Beziehungstaten. Wer sie verringern wollte, müsste logischerweise Beziehungen verbieten oder vorsorglich die Scheingesunden einsperren.
    Die wirkliche Gefahr sehe ich in einem importierten Bürgerkrieg, wenn sich die verschiedenen Seiten hochschaukeln. Hierzu fehlt allerdings noch eine Wirtschaftskrise.

    • Unsere Strafgesetzgebung muss auch,durch die Vermehrung externer Kulturkreise, angepasst werden. Wenn in den Gefängnissen jeden Tag Schweinefleisch gegessen werden muss, werden die Straftaten drastisch sinken.

      • Besser als die Verabreichung von Schweinefleisch wäre es wahrscheinlich, den migrierten Hormonbombern Baldrian und andere Beruhigungsmittel ins Essen zu mischen.

    • Die Wirtschaftskrise ist doch längst da, nur wird sie durch ständig neue Rekordmeldungen der wenigen Profiteure des Euro schön unter der Decke gehalten. Aber den Deutschen Michel interessiert das alles sowieso nicht, so lange es noch genügend Bier und Gratispornos im Internet gibt.

    • Es gibt mehr Gesunde als psychisch Kranke (wie es auch mehr Einheimische als Ausländer gibt), so dass zwischen absoluten und bedingten Wahrscheinlichkeiten zu unterscheiden ist. Beziehungstaten treffen auch nicht jeden mit gleicher Wahrscheinlichkeit. Augen auf bei der Partnerwahl (aber dabei nicht nur auf reine Äußerlichkeiten achten)!

      Einen zukünftigen Bürgerkrieg sehe ich ebenfalls als Gefahr, wahrscheinlicher ist jedoch eine Ghettoisierung (wie in den USA, wo man bestimmte Gebiete besser meidet und andere so sicher sind wie bei uns noch die meisten).

  4. Sehr richtiger Kommentar, Herr Prof. Dilger ! Der fette Staat ist nicht der potenteste… im Gegenteil! Und Sie, 300sel, haben auch treffend erkannt, daß wir uns über unsere wahre wirtschaftliche Lage täuschen…

  5. Pingback: Politische Gewalt ächten | Alexander Dilger

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