Geuking macht seine eigene Wahl anfechtbar

Helmut Geuking erinnert an die Figur einer griechischen Tragödie. Erst seine Versuche, sein Schicksal abzuwenden, führen zu dessen Erfüllung. Wir hatten eine Verabredung, an die er sich nicht gehalten hat. Sonst wäre er heute unangefochten zum Vorsitzenden der Familien-Partei gewählt worden und hätte gute Chancen auf den Einzug ins Europaparlament. Er hat es jedoch vorgezogen, uns wegen falschen Gerüchten und Verleumdungen, die er selbst wider besseres Wissen verbreitet, aus der Partei werfen zu wollen (siehe ‚Geuking legt Veto gegen unsere Aufnahme durch ihn selbst ein‘ und ‚Mitteilung über Beendigung meiner Mitgliedschaft‘). Das Berliner ‚Landgericht drückt[e] sich vor [einer] Entscheidung zur Familien-Partei‘, weil erst einmal das Bundesschiedsgericht der Partei zuständig sei und wir bis zu einer abschließenden Entscheidung ohnehin stimmberechtigt wären. Der Beamte Geuking entschied sich jedoch dafür, dieses Gerichtsurteil zu missachten und uns erst nicht einzuladen und heute unter der Drohung, die Polizei zu rufen, des Saales zu verweisen. Dabei hatte er ohnehin die Mehrheit und wäre auch legal gewählt worden. Nun ist seine Wahl anfechtbar und wird nächste Woche angefochten. Ich bin sicher, dass wir diesmal gewinnen werden, zumal sich das Bundesschiedsgericht wohl selbst für unzuständig hält. Wenn ich vor dem Landgericht verliere, gebe ich auf, aber hat Herr Geuking trotzdem noch lange nicht die notwendigen Unterstützerunterschriften oder gar Wählerstimmen zusammen. Ein guter Politiker muss sich an sein Wort halten und die Menschen zusammenführen statt spalten. Doch ‚LKR wird reine Lucke-Partei‘ und ‚Geukings bilden Doppelspitze auf der Europawahlliste der Familien-Partei‘, die er zur Familie-Geuking-Partei umbauen will. Aber so wird das nichts mit dem erhofften Europamandat und freuen sich die anderen Parteien, die sonst auch nicht mehr viel zu lachen haben.

34 Gedanken zu „Geuking macht seine eigene Wahl anfechtbar

  1. Gibst eigentlich die APPD ( Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands) noch ?.

    Die hatten coole Wahlspots drauf .
    Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands

    • Wirkliche Anarchisten schämen sich ja für die Deppen der APPD.
      Wie geht der alte linke Spruch:“ Ein denkender Arbeiter trinkt nicht. Ein trinkender Arbeiter denkt nicht.“
      Habe ich mal gelesen in einem linken Stadtteil von Athen, verprügeln Anarchisten organsiert Heroindealer. Hat schon eine Logik, wer an der Nadel hängt macht nicht mehr den politischen Kampf. Die IRA hat ja in Belfast Heroindealer erschossen.

      • Die IRA hat auch den six-Pack gemacht:

        “ IRA six pack

        A punishment used exclusivley by the IRA in which enemies or traitors of the IRA are shot with six bullets, Two bullets to the elbows, two bullets to the kneecaps, and two bullets to the ankles. This form of punishment can render the victim almost completley immobile for the rest of their lives“
        https://www.urbandictionary.com/define.php?term=IRA%20six%20pack

        Haben die Südtiroler ( wo ja bald Wahlen sind) Aktivisten bzw. Terroristen nie gemacht.

    • Nach der Aufstellung der Europawahlliste und dem Treffen in meinem angeblich abhörsicheren Keller, welches nun als Rauswurfgrund vorgeschoben wird, hatte mich Herr Geuking nach Billerbeck eingeladen. Wir kamen überein, dass zumindest ich seinen Platz 1 auf der Europawahlliste nicht anfechten würde und er deshalb auch jetzt den Vorsitz regulär übernehmen sollte. Über Platz 2 für seinen Sohn bliebe zu reden und das Europawahlprogramm müsste nachgebessert werden. Ich sollte stellvertretender Bundesvorsitzender und in NRW aktiv werden. Dieser Kompromiss wäre doch vor allem für ihn, aber auch für die Familien-Partei insgesamt gut gewesen. Durch unseren versuchten Rauswurf hat er die Vereinbarung gebrochen, weshalb ich dann die Klage unterstützte. Trotzdem hatte ich vor dem jetzigen Bundesparteitag versucht, über zwei Mittelsmänner noch einmal etwas auszuhandeln. Er sagte zu, uns dem Gerichtsurteil folgend das Stimmrecht zu gewähren, falls wir kommen. Auch jetzt hat er wieder sein Wort gebrochen, so dass ich keine Verhandlungsbasis mehr sehe. Herr Geuking ist einfach nicht vertrauenswürdig und kooperationsbereit, so dass jetzt leider eine harte Entscheidung durch das Gericht und dann den Wiederholungsparteitag nötig ist.

      • Sorry, aber Sie haben genau wie Politiker der Alt-Parteien in Hinterzimmer-Manier, bzw. dem abhörsicheren Keller, die Machtverhältnisse ausgekungelt.

        DAS ist doch gerade DIE Art und Weise, die WIR basisdemokratisch gesinnten Quertreiber NICHT wollen!?! Und dann wurde Ihr neuer Parteifreund („Feind – Erzfeind – Parteifreund“) auch noch vertragsbrüchig!!!

        Sie verschenken wertwolle Lebenszeit!
        Schade, dass ein doch hochintelligenter Mann wie Sie sich auf einen so unseriöse Kuhhandel einlässt!

      • Sie bringen da einiges durcheinander. In meinem Keller, der nicht abhörsicher ist, gab es eine Besprechung von mehrheitlich Geuking-Gegnern, nachdem er und sein Sohn auf die vordersten Listenplätze gewählt worden waren. Darüber wurden dann falsche Gerüchte verbreitet, wie das auch schon in der AfD bei ähnlichen Besprechungen der Fall war, weil bei mehr als zwei Personen im Raum eben doch immer jemand quatscht, aber meistens nicht die ganze Wahrheit. Aber natürlich dürfen sich Parteimitglieder treffen und über ihre Pläne sprechen.

        Mit Herrn Geuking habe ich mich in einem öffentlich zugänglichen Lokal getroffen und habe Absprachen getroffen, wie sie in der Politik ebenfalls völlig normal sind. Das Vereinbarte ist im Gegensatz zu anderen Vereinbarungen nicht einklagbar und wird entsprechend oft nicht eingehalten. Solch einen Wortbruch halte ich trotzdem für politisch und moralisch falsch. Die Konsequenz ist dann, dass mit solchen Leuten keine Absprachen mehr möglich sind, während Sie zu meinen scheinen, dass sie ohnehin nie getroffen werden dürften. Aber sie sind ein wesentlicher Teil von Politik, andernfalls gäbe es kaum Kompromisse und stabile Mehrheiten. Ich würde auch nie etwas machen, worüber nicht grundsätzlich öffentlich berichtet werden könnte, wobei in den konkreten Fällen meist Vertraulichkeit vereinbart wird, an die ich mich dann auch halte, bis eben nichts mehr gilt wie bei Herrn Geuking.

  2. Eigentlich finde ich es nicht schlimm, wenn ein Politiker zum Clown wird. Als Vorsitzender einer Familienpartei wirkt das natürlich schwer, auch wenn die Kinder Clowns cool finden sollte man das Wahlalter der Wähler beachten.

  3. Es ist wirklich erstaunlich, dass ein Mann mit Ihrer Qualifikation sich dieses Kindergarten-Theater in der Familie-Geuking-Partei antut! Natürlich ist in der AfD vieles nicht perfekt, aber bei uns werden klare Richtlinien durchgesetzt, wenn auch manchmal leider zeitverzögert.

    • Herr Pretzell war nicht besser. Auch jetzt noch höre ich Schauergeschichten, nicht nur über rhetorische Entgleisungen, sondern auch offene Rechtsbrüche und undemokratisches Verhalten in der AfD. Das tiefere Problem ist wohl die Art der Bezahlung von Politikern und Parteien. Das lockt gescheiterte Existenzen an, die sich finanziell sanieren wollen.

      • Der Bretzel ist Geschichte! Lassen Sie die Mumie im Grab!!!
        Sie haben vollkommen Recht, dass eine neue, erfolgreiche Partei gescheiterte Existenzen, Glücksritter und halbseidene Gestalten magisch anzieht. Hätten intelligente Leute wie Sie gekämpft und wäre nicht davon gelaufen, könnten wir heute mit dem Selbstreinigungsprozess in der AfD schon ein Stück weiter sein. Und heute erleben Sie in der Familie-Geuking-Partei die Krönung von Versorgungsmentalität, Vetternwirtschaft und Machtmissbrauch….

      • Herr Pretzell war die Krönung. Er hatte damals auch sehr viele Unterstützer, von denen die meisten noch da sind. Die Familien-Partei ist klein und hat deshalb auch viel kleinere und vor allem lösbarere Probleme als die AfD.

      • Es ist schon traurig, dass gerade in der Politik drittklassige, abgehalfterte Typen noch ihr Glück machen können, die in keinem mittelgroßen Unternehmen auch nur Abteilungsleiter werden könnten. Gute Leute verdienen ihr gutes Geld in der Wirtschaft oder der Wissenschaft!

        Pretzell ist ein Hochstapler. Einmal mit der Lügerei angefangen, musste er ständig neue Lügen erfinden, um passend zu machen, was nicht passt! ABER er ist weg und er wird in der Politik niemals mehr ein Rolle spielen.

        Seine früheren Günstlinge werden daraus lernen, was ich ihnen wünsche oder ebenso verschwinden. Ein Selbstreinigungsprozess eben! Das steht ihnen in der Familie-Geuking-Partei noch bevor. Welch eine Ressourcenverschwendung!!!

      • Wenn Frau Petry will, kann Herr Pretzell durchaus noch einmal ins Europaparlament wiedergewählt werden. Seine Günstlinge in der AfD haben ganz andere Sachen gelernt und praktizieren diese weiter. Mit dem Opportunismus darf man es aber auch nicht übertreiben. Zu viele Lügen und Wortbrüche fliegen zu schnell auf und die Zahl der Ge- und Enttäuschten wird dann bald zu groß. Bei Herrn Geuking bleibt hingegen das Meiste in der Familie. Seine sonstigen Anhänger fielen hingegen bei den weiteren Wahlen z. T. durch.

      • Wir können relativ sicher sein, dass Pretzell & Petry politisch keine Zukunft mehr haben. Sie haben keine Geldgeber, kaum Anhänger und sind organisatorisch nicht in der Lage, einen Wahlkampf für das EU-Parlament hinzukriegen. Vergessen wir sie einfach!

      • Auch wenn ich sie nicht mag, finde ich es spannend, ob ihnen noch ein bescheidener politischer Erfolg möglich ist und sie z. B. Herrn Lucke überflügeln können. Insbesondere Frau Petry hat durchaus Fähigkeiten und ist sehr ehrgeizig, vielleicht zu sehr. Außerdem eignet sie sich wohl eher für den zweiten als ersten Platz, sei es im Unternehmen ihrer Mutter oder in der AfD. Es war aber eine ganz dumme Idee, Herrn Pretzell die Richtung bestimmen zu lassen.

      • Das sehe ich ähnlich! Frau Petry bin ich nur einmal begegnet. Sie ist körperlich recht klein. Solche Menschen haben den Hang, groß heraus kommen zu wollen (Napoleon). Sie ist zwar in der Tat sehr ehrgeizig, aber wirkt oft verkrampft. Ihr fehlt Lockerheit, die Wärme auf Menschen zugehen zu können und eine begnadete Rednerin ist sie auch nicht. Nachdem sie mit Herrn Pretzell zusammen war und nur noch auf ihn gehört hat, isolierte sie sich immer mehr von anderen Wegegefährten. Schade, dass bad guys auf manche Frauen eine besonders anziehende Wirkung haben…!

  4. Bundesparteitag der Familien -Partei Deutschlands am 29./30.09.18

    Neben diversen sachlichen Diskussionen, Europawahlkampf, Homepage und neuer medialer Aufstellung standen diesmal die turnusgemäßen Vorstandswahlen im Fokus des Parteitages.
    Bei den Diskussionen wurde deutlich, dass die Familien im Mittelpunkt der politischen Handlungen stehen. Die Familien-Partei orientiert sich an den christlichen Grundwerten und entwickelt sich mit seiner sozialen Ausrichtung zunehmend als echte Alternative in der deutschen Parteienlandschaft.
    Im Schnitt 17 Prozent Mitgliederzuwachs in den letzten Monaten sprechen durchaus eine deutliche Sprache.
    Der Europawahlkampf ist durch das sammeln der Unterstützerunterschriften bereits im vollen Gange. Es wurde berichtet, dass bei den bisherigen abgehaltenen Infoständen deutlich wurde, dass mit dem vorliegenden Europawahlprogramm anscheinend genau der „Nerv der Zeit“ getroffen wurde. Besonders gut wird das geforderte zusätzliche europäische Kindergeld von den Bürgern aufgenommen. Das Feedback ist durchweg positiv und viele Menschen interessieren sich anscheinend auch wieder für ehrliche Politik.

    Die zukünftige mediale Ausrichtung wird an der neuen Homepage deutlich, die auf den Bundesparteitag vorgestellt wurde. Modern, professionell, übersichtlich und informativ war die vorherrschende Meinung. Ein Auftritt der sich sehen lassen kann!

    Zu den Höhepunkten des Parteitages zählten nicht nur die Vorstandswahlen, denn das erste mal in der Parteigeschichte wurden als Würdigung besonderer Verdienste für die Familien-Partei Deutschlands die Ehrenmedaille mit Anerkennungsurkunde an Werner Lahann und Heinrich Oldenburg verliehen.

    Auf den Parteitag wurde die erste Ausgabe eines „Familientaler“ präsentiert.
    Eine 1oz 999,9 Feinsilber Medaille. Dieser „Taler“ kann ab sofort unter familien-partei@web.de
    zum Preis von 75,- Euro bestellt werden. Die Auflage ist limitiert auf 100 Stück und trägt diesmal die Inschrift „ Hand in Hand – Seite an Seite. (Siehe Foto) Weitere vier Auflagen sollen folgen. Der Erlös ist ausschließlich für den Europawahlkampf bestimmt!
    Die Inschrift macht deutlich, das gerade kleine Parteien nur gemeinsam und zusammen Erfolge einfahren können. In diesem Zusammenhang freuten sich alle Mitglieder ganz besonders, das der Landesverband Saarland bekannt gab bereits 400 Unterstützerunterschriften gesammelt zu haben.

    Die neu gewonnene Kontinuität spiegelten sich auch bei den Bundesvorstandswahlen wieder.
    So wurde Helmut Geuking ohne Gegenkandidat mit deutlicher Mehrheit im Amt für weitere zwei Jahre bestätigt. Zum vierten Mal wurde Oliver Prutz aus Berlin zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Die bisherigen Leistungen von Michael Gerszewski als Landesvorsitzender in Baden Württemberg wurden durch seine Wahl als neuer Stellvertretender Bundesvorsitzender honoriert. Als Bundesschatzmeister wurde wieder Werner Lahann aus Schleswig Holstein gewählt. Seine bisheriges Engagement und seine Erfahrungen wurden mit dem besten Wahlergebnis des Abends belohnt.
    Auch der Bundesschriftführer Niels Geuking aus NRW wurde im Amt erneut bestätigt.
    Als Beisitzer wurden Hubert Töllers und Heinrich Oldenburg vom LV NRW wiedergewählt.
    Kirsten Bolingino aus Schleswig-Holstein wechselte vom ehemaligen Amt als Stellvertretende Vorsitzende nun zur Beisitzerin im Bundesvorstand. Neue Gesichter im Bundesvorstand als Beisitzer sind Jürgen Loheit aus Hessen und der 18 jährige Lukas Prutz aus Berlin.

    Zuversichtlich freut sich der neu gewählte Bundesvorstand auf die anstehenden Aufgaben.
    In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit allen Landesverbänden und einen respektvollen Umgang miteinander wird man den eingeschlagenen Kurs der Konsolidierung fortsetzen.

  5. Man sollte bei der Parteien Wahl aufpassen. Die Weggänge des ehemaligen BuVo und EU Abgeordneten, der Austritt des kompletten Landesvorstand Niedersachsen inkl. der meisten aktiven Mitglieder, sowie der Austritt ihres ehemaligen AFD-und Alpha Kollegen und MdL Gentele sollten einen doch aufhören lassen…

    • Das war alles schon vor unserem Beitritt passiert. Vielleicht haben wir die Bedeutung unterschätzt bzw. diese Ereignisse falsch interpretiert. Aus heutiger Sicht war der Beitritt vor knapp einem Jahr wohl doch ein Fehler. Daraus folgt aber nicht, dass wir uns diese Art des Rauswurfs einfach so gefallen lassen sollten. Gegebenenfalls trete ich freiwillig aus, nachdem ich auf Feststellung meiner Mitgliedschaft geklagt habe. Demnächst werde ich einmal alle relevanten Optionen hier zur Diskussion oder sogar Abstimmung stellen.

      • Eine Klage erachte ich für sinnvoll. Selbst die Leute aus dem Saarland haben sich auf Facebook entsprechend negativ über Geuking geäußert.

      • Aus heutiger Sicht war der Beitritt vor knapp einem Jahr wohl doch ein Fehler„.

        Es zeigt Größe, dass Sie den Mut haben, das ehrlich zuzugeben! Genau diesen Charakterzug haben Merkel & Co. nicht! Ich kann Sie auch sehr gut verstehen, dass Sie jetzt Herrn Geuling die Zähne zeigen werden, wenn nötig auch juristisch. Es ist richtig, dass Sie sich nicht einfach so abservieren lassen. Sehen Sie es aber sportlich und lassen Sie Frechheiten nicht zu nah an sich herankommen!

      • Ich sehe das ganz sportlich. Wir machen alle Fehler und können daraus lernen. Interessanterweise scheine ich in der Politik besonders viele Fehler zu machen, vielleicht weil mein Lernbedarf hier am größten ist oder Fehler schneller auffallen. Hoffentlich gelingt es mir diesmal wenigstens, einen besonders schlechten Kandidaten zu verhindern, was mir beim letzten Mal mit Herrn Pretzell leider nicht gelungen ist.

      • Sie sind ein erfolgreicher Wissenschaftler und habe es beruflich weit gebracht. Politisch waren Sie bisher noch nicht so erfolgreich und sind inzwischen bei Partei Nr. 3 angelangt. Ich kenne Sie ja nicht persönlich, aber als aufmerksamer Teilnehmer Ihres Blogs glaube ich herauszulesen, dass Sie kein klassischer Netzwerker sind. Genau diese weitläufige Vernetzung braucht man aber in der Politik. Es reicht nicht, gute Ideen zu haben! Nur mit weitreichendem networking baut man sich Machtpositionen auf, ohne die man in der Politik den Weg nach oben niemals schaffen kann.

        In der Wissenschaft, was Ihr Metier ist, mag das ganz anders sein. Aber auch in der freien Wirtschaft kommt man ohne einen Mentor oder Beziehungen nicht höher als in die mittlere Führungsebene. Ich selbst, ohne Studium, habe als junger Mann in einem mittelgroßen Vertriebsunternehmen als Sachbearbeiter in einer Stabsstelle angefangen. Der Verkaufsdirektor wurde auf mich aufmerksam, weil er meine Arbeitsweise gut fand und wurde mein Mentor. Meinen fehlenden akademischen Abschluss habe ich mit Leistung und permanenter Weiterbildung ausgeglichen. Mit dieser „Ochsentour“ konnte ich Leitender Angestellter werden, was heute so gar nicht mehr möglich wäre und auch ich konnte mich in dieser Position nur mit meiner Netzwerkbildung im Unternehmen 20 Jahre halten.

      • Networking ist überall wichtig, auch in der Wissenschaft. Es gehört nicht zu meinen Stärken und einen Mentor suche ich mir sicher nicht mehr, sondern bin höchstens einer für andere. Meine Freiheit und geistige, finanzielle und persönliche Unabhängigkeit sind mir wichtig und gehören zu meinen Stärken.

        Was meine drei Parteien angeht: In der FDP habe ich nie ernsthaft versucht, nach oben zu kommen (anfangs war ich zu jung, dann hatte ich zu viel anderes zu tun, schließlich schien es mir nicht mehr nötig, obgleich es 2013 vielleicht eine Alternative zur AfD gewesen wäre). In der AfD war ich quasi von Anfang an recht weit oben und auch erfolgreich. Gemeinsam verfehlten wir allerdings knapp den Einzug in den Bundestag, wodurch viele latente Konflikte offen ausbrachen. Vielleicht hätte ich da anders agieren müssen, zumal eine andere Entwicklung in NRW möglicherweise auch die ganze AfD auf Kurs hätte halten können. Die Familien-Partei ist ganz anders, doch auch hier gibt es leider Gier und Wortbruch. Ich stelle demnächst einmal die Optionen für die Zukunft zur Diskussion.

  6. Pingback: Familien-Partei, keine Partei oder sonstige politische Vereinigung als Optionen | Alexander Dilger

  7. Pingback: Familien-Partei bestätigt Mitgliedsbeiträge ohne Aufnahme und unterschlägt Spenden | Alexander Dilger

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