In den Fachbereichsrat gewählt

Kürzlich wurde mir offiziell mitgeteilt, dass ich in den Fachbereichsrat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen-Wilhelms-Universität gewählt wurde. Erst wollte ich gar nicht kandidieren, wurde dann aber quasi zwangsverpflichtet als ein Stellvertreter, um nun als erster Stellvertreter direkt nachzurücken, weil ein reguläres Mitglied kraft (eines anderen) Amtes dem Fachbereichsrat ohnehin angehört.

Formal ist der Fachbereichsrat das höchste Gremium der Fakultät (quasi dessen Parlament, welches nach Statusgruppen besetzt wird). Faktisch existieren jedoch noch zahlreiche informelle Gremien wie Sprecherrunde, BWL-Sitzung und Professorium, die jeweils in derselben (Sitzungs-)Woche vorher tagen und die wesentlichen Entscheidungen vorwegnehmen (zur Berücksichtigung vor allem studentischer Interessen gibt es noch weitere Gremien). Sitzungen des Fachbereichsrats sind deshalb häufig schon nach einer Viertelstunde vorbei. Trotzdem sind sie wichtig und ich werde mich nicht ohne guten Grund drücken. Wenn das viele reguläre Mitglieder tun, sind die Stellvertreterpositionen übrigens noch undankbarer, weil es dann keinen Ersatz mehr gibt. Es ist aber wohl noch nie eine Sitzung mangels Beschlussfähigkeit ausgefallen.

4 Gedanken zu „In den Fachbereichsrat gewählt

  1. Hallo und guten Morgen s.g.Herr Prof. Alexander Dilger,

    Gratulation zur Wahl in den Fachbereichsrat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen-Wilhelms-Universität.

    Weitere Ehrung und Anerkennung, Ihre Fans wünschen viel Erfolg in dieser Position und hoffen natürlich, daß Sie dabei etwas Positives bewegen können.

    Gleichzeitig, übernehmen Sie sich nicht mit so viel Aufgaben, denken Sie an Ihre Familie mit den Kindern ! Leben ist sooo kurz, kann es bezeugen.

    Schönen 1. Sonntag im Herbst, etwas Regen tut uns , der Natur, dem Garten gut !

  2. Universitäten sind der Forschung und der Lehre verpflichtet, ideologiefrei versteht sich! Sind Sie sich sicher, dass Sie diesen Kurs durchhalten können gegen einen äußerst linksdogmatischen Kurs auch an Ihrer Hochschule?

    Widerstand gegen wirklichkeitsfremdes „Gender Mainstreaming“!
    Stopp des einseitigen „Kampfes gegen Rechts“ (Was ist schlecht an „Rechts“? Abzulehnen ist Rechtsradikal und erst recht Rechtsextremistisch!!!).
    Wollen Sie dem linksradikal dominierten ASTA die Stirn bieten (die meisten Studenten kümmern sich um dieses Blödsinnsgremium gar nicht!).

    Haben Sie den Mut dazu?

    • In meiner Fakultät gibt es diese Probleme zum Glück nicht. Auf universitärer Ebene mag das inzwischen anders sein, doch auch nicht in den mich direkt betreffenden Gremien und Fragen. Mit dem AStA habe ich nichts zu tun. Gerade weil die Universität ideologiefrei und parteipolitisch neutral sein soll, werde ich da auch keinen Kampf von mir aus anfangen, sondern mich höchstens wehren, wenn ich angegriffen werden sollte. Entsprechend werbe ich in der Universität für keine Partei und nicht einmal für diesen Blog, weil er dafür zu politisch ist.

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