Sozial- und Schwedendemokraten vorn

Bei den Wahlen in Schweden sind die „Sozialdemokraten mit Verlusten vorn – Rechtspopulisten zweitstärkste Kraft“. Die Sozialdemokraten erzielen ihr schlechtestes Ergebnis seit über 100 Jahren, haben aber trotzdem relativ die meisten Stimmen gewonnen (gut 26 Prozent). Ihnen folgen die Schwedendemokraten mit ihrem bislang besten Ergebnis (gut 19 Prozent) vor der bürgerlichen Moderaten Partei (knapp 18 Prozent). Weder die rot-grüne noch die bürgerliche Seite kann regieren. Entweder muss es ein diese Seiten übergreifendes Bündnis geben oder doch eine Zusammenarbeit mit den Schwedendemokraten, die bislang alle anderen Parteien ablehnen.

Die Schwedendemokraten sind mit der AfD in Deutschland vergleichbar. Sie werden wegen ihrer Kritik an einer völlig enthemmten Flüchtlingspolitik gewählt (Schweden hat pro Kopf noch deutlich mehr echte und angebliche Flüchtlinge aufgenommen als Deutschland unter Frau Merkel) und wegen mangelnder Abgrenzung zu Rechtsextremisten geschnitten. Trotzdem sollte die Tolerierung einer Regierung möglich sein, die die Grenzen besser schützt und stärker gegen Kriminalität im Land vorgeht. Ein solcher Politikwechsel ist ohnehin nötig und wird sonst nach der nächsten Wahl erzwungen, zumindest in Schweden, während hierzulande Frau Merkel unangefochten bleibt und nur Druck von außen etwas bewirken könnte.

112 Gedanken zu „Sozial- und Schwedendemokraten vorn

  1. Letztlich reichte es für die Schwedendemokraten nur zum dritten Platz mit knapp 18%, so heute morgen der DLF. – Warten wir ab, ob die AfD in Bayern und Hessen denn locker auf 14% oder mehr kommt oder es vielleicht mal einen kleinen Dämpfer gibt. Bei den Verhältnissen im Land müsste offene Opposition gegen Merkel sehr viel stärker sein, eher 25-30%, die die AfD in ihrer jetzigen Aufstellung kurzfristig nicht erreichen kann. Die Wessies brauchen eine andere Ansprache als die Ossies. NRW hat relativ die wenigsten AfD-Mitglieder und der LV und die Landtagsfraktion mit ihren rd. 7% sind schwächlich.

    • Eine seriöse Opposition hätte viel mehr Zuspruch. Es gibt strukturelle Gründe für ein etwas schlechteres Abschneiden der AfD in NRW, wie 2013 gezeigt hat. Der relative Bedeutungsverlust seither geht auf Herrn Pretzell zurück. Die meisten Anhänger von ihm sind immer noch an verantwortlichen Stellen (un)tätig und seine Skandale wurden nie aufgearbeitet. So ist in Dortmund doch z. B. die kleine Familien-Partei viel aktiver als die AfD, die seit 2013 nicht mehr gewachsen ist und die Öffentlichkeit meidet.

      • Da mag die Familienpartei in Dortmund noch so aktiv und die AfD noch so inaktiv sein. Wenn morgen gewählt würde, erhielte die AfD dennoch ein Vielfaches an Stimmen.

      • Ja, das denken sich die Nichtstuer in der AfD auch und greifen einfach ein Stück vom Kuchen ab, ohne selbst etwas beizutragen.

      • Das mag schon sein. Macht Ihre Familienpartei aber auch nicht erfolgreicher, obwohl sie schon sehr viel länger (seit 1981?) auf dem Markt ist als die AfD. Irgendetwas hat die Familenpartei also wohl falsch gemacht und die sehr viel erfolreiche AfD richtig … 😉

      • Das ist ein schräger Vergleich. Demnach macht Frau Merkel noch viel mehr richtig als die AfD, weil sie erfolgreicher ist. Unabhängig davon können sich untere Ebenen und Politiker einfach an den Erfolg ihrer Gesamtpartei anhängen, ohne selbst etwas zu tun. Das scheint mir bei der AfD in NRW und insbesondere Dortmund der Fall zu sein. Seit dem Aufbau 2013 ist nicht mehr viel passiert, jedenfalls nicht viel Gutes.

        Bei der Familien-Partei scheint Herr Geuking auch einfach auf den Parteinamen zu setzen. Jedenfalls sehe ich nicht, wie die Europawahlliste und das Europawahlprogramm jemanden überzeugen sollen. Entsprechend werden sie auch gar nicht beworben. Doch dadurch werden selbst die 4.000 Unterstützungsunterschriften schwer, von denen nach über vier Monaten wohl erst ein Viertel beisammen ist. Ich bezweifle auch, dass sich mit dieser Strategie erneut ein Sitz gewinnen lässt.

      • Auf Ihre Weise und nur für sich selbst betrachtet ist Stasi-Agentin IM Erika natürlich sehr erfolgreich. Ob das nun wirklich ihr eigener „Verdienst“ oder vielmehr auf auch diesbezügliches Totalversagen der gesamten CDU zurück zu führen ist, steht hingegen auf einem anderen Blatt.

      • Die CDU hat hier versagt, doch nicht sie alleine, sondern auch die CSU, die SPD und die gesamte Opposition einschließlich AfD. Wenn die AfD es wirklich wollte, könnte sie Frau Merkel stürzen.

      • „Wenn die AfD es wirklich wollte, könnte sie Frau Merkel stürzen.“

        Wie denn?

      • Die AfD müsste sich auf diesen Punkt konzentrieren, was Kritik an den vielen Fehlern von Frau Merkel nicht aus-, sondern einschließt. Warum gibt es keine öffentlichen Angebote der AfD, alle möglichen, selbst rein linke (wobei auch Frau Merkel links ist) Regierungskonstellationen ohne Frau Merkel zu stützen? Nach den anstehenden Landtagswahlen würden sich außerdem Tolerierungsangebote mit nur einer einzigen Bedingung anbieten, nämlich einem Vetorecht im Bundestag gegen ihre schlechte Politik. Erst einmal würde keine Partei darauf eingehen wollen, doch mittelfristig gerieten alle unter Druck und in Versuchung.

      • Die Tatsache, dass Frau Merkel seit nunmehr dreizehn Jahren (!) so „alternativlos“ regieren kann und erst recht, dass sie bereits seit 18,5 Jahren „alternativlose“ Vorsitzende der CDU ist, sagt doch eigentlich alles über den Zustand der CDU, der CSU und auch der gesamten Republik. Wer in CDU/CSU sollte eine von der AfD geduldete Unionsregierung schon anführen? In dieser gleichgeschalteten Schnarchnasenvereinigung bekäme das doch niemand mehr auf die Reihe.

      • Frau Merkel ist doch nicht zufällig alternativlos, sondern hat systematisch daran gearbeitet, dass es keine Mehrheit ohne sie gibt. Die AfD ist bislang Teil dieses Plans, könnte ihn aber vereiteln, wenn sie wirklich wollte. Mir scheint allerdings, dass es weder bei der AfD-Führung noch den Mitgliedern ein hinreichendes politisches Bewusstsein für diese historische Chance gibt. Herr Gauland freut sich doch lieber darüber, dass Frau Merkel der AfD weitere Wähler zutreibt, was zwar stimmt, aber an ihrer Kanzlerschaft nichts ändert.

      • Sie glauben, die AfD sei ein Projekt von Frau Merkel?
        Derartige Verschwörungstheorien waren 2013 schon einmal im „Alternativen Newsletter“ zu lesen. Vielleicht wurde die Gründung der AfD ja tatsächlich deshalb von diversen CDU-Leuten, insbesondere von solchen aus der WA 2013, forciert. Ein Frau Merkel nachhhaltig, dienliches Ziel wurde damit aber nicht erreicht. Im Gegenteil: Die Zahl ihrer Kritiker wird dank AfD immer höher und die Menschen erkennen zunehmend, wie ihnen von Merkels Blockparteien-Qunitett (CDU/CSU/SPD/LINKE/GRÜNE) Sand in die Augengestreut wird.

      • Im Gegensatz zu Ihnen glaube ich nicht an Verschwörungstheorien. Das schließt nicht aus, dass es echte Verschwörungen gibt, doch ohne konkrete Hinweise darauf bevorzuge ich plausiblere Erklärungen. Frau Merkel ist Meisterin des politischen Judos, d. h. sie nutzt die Kraft ihrer Gegner für sich selbst. Das macht sie auch mit der AfD. Dagegen hilft kein größerer Krafteinsatz, sondern nur ein klügerer.

      • Das waren jetzt gleich mehrere unsubstantiierte Allgemeinplätze auf einmal.

        Auch ich glaube nicht an VerschwörungsTHEORIEN. Aber es gibt Verschwörungen, die kann man gar nicht übersehen, wenn man nicht auf beiden Augen blind ist. „Chemtrails“ und die Gründung der AfD gehören dazu m.E. aber nicht. Schon eher ist wahrscheinlich, dass einige abtrünnige CDU/CSU-ler in der Gründungsphase der AfD und auch danach auf zwei Hochzeiten tanzten, um sich a) den Rückweg offen zu halten oder weil Sie b) als U-Boote bzw. Agenten für die Unionsparteien tätig sind.

      • Doch, Sie sind ein typischer Verschwörungstheoretiker, wie Sie hier schon oft demonstriert haben und auch jetzt wieder. Aber es ist sinnlos, mit Ihnen darüber zu diskutieren. Es wäre höchstens interessant zu wissen, ob es auch nur einen Leser hier gibt, der das anders sieht.

      • Ich bin kein Verschwörungstheoretiker. Das ich einer sei, ist allenfalls Ihre ganz persönliche Verschwörungstheorie von der ich nicht weiß, worauf Sie diese stützen. Aber meinetwegen können Sie gerne eine Umfrage unter Ihren Lesern starten, wie viele Ihrer Leser mich noch für einen Verschwörungstheoretiker halten, wenn Ihnen das nicht selbst zu lächerlich erscheint. 😎

      • Ich glaube nicht, dass Sie sich heimlich verschworen haben, sondern Sie denken sich das alles ganz alleine aus und machen es sogleich hier öffentlich.

      • Bitte sehen Sie genau hin, wenn etwas im Konjunktiv von mir formuliert wird und wann nicht. Dann merken Sie selbst, was für ein lächerlicher Anwurf das ist.

      • Wo sehen Sie die strukturellen Gründe? Zumindest das nördliche Ruhrgebiet hat stark mit Problemen durch Migration zu kämpfen.

      • Im Ruhrgebiet ist die AfD dementsprechend vergleichsweise (zumindest für NRW) stark, selbst wenn ihre Funktionäre nichts tun. Im Münsterland ist hingegen die CDU noch recht gefestigt, in Münster zusammen mit den Grünen, so dass dort die AfD nicht einmal fünf Prozent erreichte. Es ist auch schwerer, in einem großen Bundesland Fuß zu fassen, zumal 2013 der Landesverband NRW am wenigsten Geld pro potentiellem und dann auch aktuellem Wähler zur Verfügung hatte (wie das heute ist, entzieht sich meiner Kenntnis).

  2. Wenn die AfD nicht durch fragwürdige Figuren wie den medial omnipräsenten Agent Provokateur Björn Höcke und seinen Mentor Alexander Gauland ständig eingebremst würde, hätte sie das Potential in sehr naher Zukunft zur stärksten politischen Kraft auch im Westen zu werden.

    • Wenn Deutschland und die Union nicht Frau Merkel hätten, stünden sie auch besser da. In einer Demokratie ist eine schlechte Führung jedoch nicht zufällig da, sondern wurde von der Mehrheit gewählt.

      • Da widerspreche ich Ihnen nicht. Wobei Höcke nur Landesvorsitzender der thüringischen AfD ist, die etwa 3% der AfD-Mitglieder auf sich vereint. Also ist er keineswegs repräsentativ für die ganze AfD, die seinetwegen stigmatisiert und so gerne von Ihnen in Sippenhaft genommen wird. Und das Herr Gauland ein CDU-Gewächs ist, wissen Sie genauso gut wie ich.

      • Herr Höcke hat viele Anhänger in der gesamten AfD und es gibt keine Mehrheit, seinen Einfluss auch nur zu begrenzen. Herr Gauland hat sich in der CDU nicht so geäußert wie jetzt. Bis 2014 hat er sich selbst in der AfD ganz anders positioniert.

      • Nichtsdestotrotz sind beide (Höcke und Gauland) besonders exponierte „Einzelfälle“ und nicht repräsentativ für die gesamte AfD. Wie ‚francomacorisano‘ hier neulich schon treffend anmerkte, mögen die Positionen der Neuen Rechten in den Neuen Bundesländern etwas mehr Zuspruch finden, aber in der Gesamt-AfD folgen ihnen allerhöchstens 10% der Mitglieder. Das Problem in der Außenwirkung ist doch vielmehr, dass die meisten Gemäßigten nicht aktiv sind, während sich Extremisten, die sonst nichts zu tun haben, sehr leicht mobilisieren lassen. Oder halten Sie die Maulhelden von der „Antifa“ etwa für repräsentativ für die Jugend in Europa?

      • Ist Frau Merkel auch nur ein Einzelfall? Zumindest Herr Gauland ist doch mit breiter Mehrheit an die Spitze der Partei und Fraktion gewählt worden. Er steht wie kein anderer für die heutige AfD, auch wenn Sie es gerne anders hätten.

        Das Hauptproblem an der Antifa ist inzwischen, dass sie als Schlägertruppe für Frau Merkel aktiv wird. Das erinnert schon sehr an autoritäre Regime, die ihre Schläger gegen die Opposition loslassen, während die Polizei wegschaut. Zumindest Linke und Grüne, die doch formal Opposition spielen, und auch die SPD sind da inzwischen völlig distanzlos.

      • Gemessen an der Wegduckerei ihrer untergebenen Duracell-Klatschhäschen ist Frau Merkel in der Tat ein ganz besonders herausragender „Einzelfall“ in der Geschichte der CDU. Allerdings hat ihr großer Mentor und Aussitzer Helmut Kohl dafür auch lange genug den Boden bereitet.

        Ich persönlich war von Anfang an kein Fan von Alexander Gauland, der mir – wie ich auch hier schon an anderer Stelle geschrieben habe – schon aus seiner Zeit als hessischer Staatskanzleichef unter Walter Wallmann als ewiger Provokateur und Pseudo-Zurückruderer in schlechter Erinnerung geblieben ist. Warum er in der AfD immer noch auf so einem Schild getragen wird ist mir ebenso unverständlich, wie seine Bedeutung innerhalb der AfD von Beginn an. Gauland wurde für meinen Geschmack schon bei der Gründung der AfD viel zu sehr hofiert.

        Aber warum sollten ausgerechnet nur AfD-Mitglieder ihrem egenen „Spitzenpersonal“ (leider) mitunter nicht auch viel zu wenig kritisch gegenüber stehen? In anderen Parteien ist das doch nicht anders. Denken Sie zum Beispiel nur an so herausragende „Politikgrößen“ wie Frau Merkel, Horst Seehofer, Andrea Nahles, Claudia Roth oder Philipp Rösler … es scheint eben eine Schwäche von Parteimitgliedern aller Couleur für tragische Figuren zu geben.

      • Wurde Herr Gauland von Anfang an hofiert? Er war halt bei der Gründung dabei, wurde dann aber wie die meisten von Herrn Lucke vor den Kopf gestoßen. Er setzte sich später durch, weil er (fast) der einzige Politprofi in der AfD war.

        Gerade in Deutschland rennt man wohl gerne dem jeweiligen Vorsitzenden hinterher (außer in der SPD, wo man ihn lieber demontiert). Erinnern Sie sich, welchen Kultstatus Herr Lucke 2013 hatte? Der Sturz kommt fast immer von Rivalen innerhalb der Parteiführung, weshalb Frau Merkel diese auch alle beseitigt hat wie zuvor ihr Mentor Helmut Kohl, der sie fälschlich für ungefährlich hielt.

      • Das ist alles treffend beschrieben. Gauland wurde – was Ihrer Wahrnehmung im Übrigen ja gar nicht widersprechen muss – für meinen Geschmack dennoch von Beginn an viel zu sehr hofiert und auch überschätzt bzw. völlig verkehrt eingeschätzt. Ein früheres CDU-Parteibuch ist doch noch lange kein Blankozeugnis für politische Feinfühligkeit oder gar eine Auszeichnung für besonderes innerparteiliches Demokratieverständnis, wie Sie auch an Bernd Lucke gesehen haben.

      • Gerade die CDU ist innerparteilich wenig demokratisch. Herr Lucke war zwar langjähriges CDU-Mitglied, wusste aber viel weniger als die meisten FDP-Mitglieder über den Ablauf von Parteitagen etc. Herr Gauland kannte hingegen das Innenleben der Macht und hat entsprechende dunkle Künste dann in der AfD angewandt.

      • Ja, der eine hielt sich für einen großen Überflieger, der er nicht gewesen ist und der andere ist ein düsterer Strippenzieher durch und durch. Beides CDU-Geschöpfe und IMO genau der Typus Politiker, den die Welt nicht braucht.

    • Es gibt einige Dummköpfe in NRW, die meinen, mit Höcke auch dort, im Westen, mehr Erfolg zu haben. Wenigstens ist unsicher, ob solche Leute den NRW-Verband zukünftig dominieren werden.

      • Wenn nicht so viele Hasenfüße mit Bernd Lucke gegangen wären, wäre das sicher kein Thema.

      • Auch das mag sein. Ist aber beides „hätte, hätte, Fahrradkette“.

      • Diese Irrlichter gibt es leider nicht nur in NRW, sondern vereinzelt auch in Bayern.

      • Von den Gründungsmitgliedern der AfD war Alexander Gauland in der Tat der Einzige, der die Erfahrung des Strippenziehenes und der Ränkespiele aus einer alten und großen Partei (CDU) mitbrachte. Er hat zwar viel Macht in der AfD, da er es auch versteht, die „Patriotische Plattform“ einigermaßen unter Kontrolle zu behalten, aber auch mir wäre der frühere Eliteoffizier Georg Pazderski als Vorsitzender lieber und vor allem berechenbarerer gewesen.

        Herrn Dilger mit seinem scharfen Verstand schätze ich sehr, sonst würde ich auf diesem Blog nicht ständig kommentieren. Ich erwähne das hier nicht zum ersten Mal: Herr Dilger hat einen riesigen Fehler gemacht, die AfD zu verlassen (und Leuten wie Höcke & Co. freiwillig das Feld zu überlassen). In Konkurrenz zur „Patriotischen Plattform“ hätte er das „Freiheitlich-liberale-Forum“ gründen können. Das wäre heute mit ihm und einigen anderen drei Mal so stark und würde die AfD dominieren, GERADE wo Pretzell & Petry, die für NICHTS standen außer ihren Geldbeutel, weg sind. Ich schätze, dass er das tief in sich selbst auch weiß, es natürlich nie zugeben würde, aber sein jetziges Engagement für die Familienpartei ist Perlen vor die Säue geworfen!

        Ja, eine NPD-light braucht Deutschland nicht! Sie wäre chancenlos. Auch die FPÖ in Österreich konnte nur mit einem gemäßigten Kurs in die jetzt sehr erfolgreiche Koalition mit der Volkspartei von Sebastian Kurz einsteigen. In Deutschland geht es vielen Menschen im „Rotweingürtel“ noch verdammt gut. Die gigantischen finanziellen Belastungen durch Euro- und Griechenland-Rettungen und für Schein-Asylanten schlagen noch nicht nach unten durch. Das kann sich schnell ändern, wenn die Konjunktur nachlässt. Und dann ist auch Merkel Show schnell vorbei!

      • Danke für das Lob! Vielleicht schreibe ich noch einmal explizit auf, was ich inzwischen für meine größten Fehler in der AfD halte. Meinen Austritt 2015 zähle ich allerdings nicht dazu. Es hatte doch vorher von mir mehrere Anläufe gegeben, z. B. die Liberale Vereinigung oder die Bürgerliche Alternative zu gründen, was jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht gefruchtet hat. Auch die Alternative Mitte ist nicht wirklich erfolgreich (und mit dem Makel behaftet, von Frau Petry zu ihren Zwecken entwickelt worden zu sein).

        Ob es mit der Familien-Partei noch etwas wird, zeigt sich demnächst. Falls es scheitert, was ich inzwischen leider befürchte, stelle ich hier die verschiedenen Optionen zur Diskussion (die wir jetzt noch nicht führen sollten).

      • Man kann Frauke Petry sicher vieles nachsagen, aber nicht, dass sie die AM (Alternative Mitte) „zu ihren Zwecken entwickelt“ habe. Die AM ist ursprünglich eine rein bayerische Gründung. Mitglieder aus anderen AfD-Landesverbänden haben sich ihr erst etwa fünf bis sechs Monate später angeschlossen.

      • Das ist so nicht richtig. Ende 2016 gründeten die Gründer der heutigen AM den „Bayern Dialog“. Dieser führte im Januar 2017 seine erste Veranstaltung durch und benannte sich bereits im Frühjahr 2017 in „Alternative Mitte“ (AM) um. Auf Initiative der AM-Sprecher Siegfried Lang und Dirk Driesang (beide aus Bayern) wurden dann ab Mitte 2017 Mitstreiter zur Gründung von AM-Ablegern in weiteren Bundesländern gesucht. In NRW haben sich darauf hin v.a. Uwe Witt und Berengar Elsner von Gronow (heute beide MdB) um den Aufbau der dortigen AM gekümmert. Weder Frauke Petry noch Markus Pretzell hatte(n) damit unmittelbar etwas zu tun. Es mag zwar sein, dass Frau Petry durchaus mit der AM sympathisierte (oder versuchte, dort noch ein wenig letzten Rückhalt für sich zu gewinnen), mit ihrer Gründung hatte sie aber nichts am Hut.

      • Herr Gauland ist kein Gründungsmitglied der AfD. Die PP ist zwar laut aber zahlenmäßig eine Nullnummer. Und wir in NRW von 95 % der Mitglieder abgelehnt.

        Daran ändert auch nichts, dass diese sich jetzt Strukturen gibt und GL’s einsetzt.

        Richtig bleibt aber, dass NRW völlig zerstritten ist – man könnte meinen, Herr Pretzell hielte noch immer das Zepter.

        NRW nun auf strukturelle Probleme in seinem Misserfolg zu erklären erscheint mir dann doch zu simpel.

        Es fällt auch in der relativen Mitgliederzahl immer weiter zurück, ganz zu schweigen von den Wahlergebnissen ( Vervierfachung des negativen Abstandes zum Durchschnitt seit 2013)

        Hier fällt es immer schwerer nicht zum Verschwörungstheoretiker zu mutieren.

      • Doch, Herr Gauland ist ein echtes Gründungsmitglied der Alternative für Deutschland und Europa (!). Er war am 6. Februar 2013 dabei und wurde als stellvertretender Sprecher in den Gründungsvorstand gewählt. Noch dabei sind Konrad Adam, seinerzeit Sprecher, und Martin Renner, seinerzeit Beisitzer.

        Die Ära Pretzell ist noch nicht aufgearbeitet worden. Seine Seilschaften sind noch da und seine Verfehlungen wirken nach. Dass die Wahlergebnisse und Mitgliederzahlen in NRW relativ zum Bundestrend (auch bezogen allein auf die alten Bundesländer) immer schlechter werden, schreibe ich ihm und seinen Leuten zu. Dass sie bereits 2013 etwas schlechter waren, schiebe ich hingegen auf strukturelle Faktoren. Alternativ könnte man auch mich dafür verantwortlich machen. Ich habe in der Rückschau Fehler gemacht (angefangen damit, dass ich bei der eigentlichen Gründung nicht dabei war), sehe aber nicht, was ich hätte anders machen können, so dass die AfD bereits 2013 den Einzug in den Bundestag geschafft hätte. Dann wäre die Geschichte der AfD und ganz Deutschlands anders verlaufen.

      • @Erwin Elsen

        Herr Dilger hat Recht. Alexander Gauland ist Gründungsmitglied der AfD.

      • Warum radikalisiert sich eigentlich der Gauland im Alter oder ist das nur ein innerparteilicher Trick.
        Normalerweise geht es ja anders. da gibst doch so Sprüche. Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz, wer mit 40 Kommunist ist, hat kein Hirn.

      • Ich halte das für Taktik. Allerdings kann man den Spruch auch so verstehen, dass man im Alter nach rechts rückt. Aus Kommunisten werden Sozialdemokraten, aus Sozialdemokraten Liberale (scheint aber empirisch nicht so häufig vorzukommen), aus Liberalen Konservative (passiert mir vielleicht) und aus Konservativen Rechtsradikale.

    • ***seufz***

      es ist mitunter schwierig mit den Begrifflichkeiten 🙂

      Natürlich gehörte Herr Gauland dem ersten (provosorischen) AfD Vorstand schon an – und wurde am 14.04.13 Stellvertretender Sprecher – wie Frau Petry Sprecherin wurde, die aber gleichfalls nach meinem Verständnis kein Gründungsmitglied ist, es sei denn man würde alle rund 1.000 Anwesenden als Gründungsmitglieder bezeichnen.

      Aus der WA2013 und deren 18 Vereinsmitgliedern (neben rund 15.000 Unterstützern)

      stimmten folgende 15 für die Gründung der AfD – und gelten aus meiner Sicht als die Parteigründer.

      Die Gründer sind: 1. Bernd Lucke
      2. Konrad Adam
      3. Michael Heendorf
      4. Jörg Bohne
      5. Martin Renner
      6. Axel Hahn
      7. Oliver Safarowski
      8. Markus Keller
      9. Wolf-Joachim Schünemann 
      10. Klaus Müller 
      11. Volker Kulessa
      12. Stefan Milkereit
      13. Jobst Landgrebe
      14. Wilhelm Esser
      15. Andreas Küssner

      Noch an Bord sind Herr Adam, Herr Renner und Herr Hahn – bei Herrn Kulessa bin ich mir nicht mehr sicher.

      Herr Heendorf verstarb – und er hatte sich, wie wohl sonst keiner um den realen Aufbau der Partei verdient gemacht.

      Auch er war aber schon recht frühzeitig ausgetreten.

      Das kann man allerorten feststellen. Von den Unterstützern der WA2013, die im April 13 noch das Gros der Mitglieder stellten, trifft man kaum noch welche.

      Vom einstigen mit heißer Nadel gestrickten Programm ist nichts mehr geblieben – nicht einmal die Kritik am Euro.

      Massiv sind die Kräfte, die aus der AfD eine NSAfD machen wollen – massiv im Auftreten und in permanenter innerparteilicher Hetze.

      Auch die Technik sich vor zu wagen, bei zu großem Widerstand zurück zu weichen – und sich dann wieder und noch weiter vor zu wagen ist leicht erkennbar.

      Aber – das Gros der Mitglieder ist immer noch von dem Gedanken getragen, dass sie etwas ganz Entscheidendes in Deutschland verändern wollen.

      Das lässt dann immer noch hoffen, wenn auch die fest gezurrten Delegiertensysteme vieles nicht mehr möglich machen.

      Beispiel: Wahl der Bundesdelegierten, die von Landesdelegierten gewählt werden, die wiederum in Kreisverbänden gewählt werden – in denen man Neumitglieder gezielt zusammenführt und die sich dann gegenseitig wählen – zusammen mit den Betreibern.

      Gut zu sehen bei der letzten Wahl – Die Kreisvorstände von Köln, Bonn und dem RSK stellen zusammen etwa 50 % der Mitglieder des Bezirks Köln.

      Die von 80 % der Mitglieder gewählten Kreissprecher dieser 3 Kreise schaffen nicht einmal das Quorum, um auch nur Ersatzdelegierte zu werden. 2 von diesen sind promoviert, 2 sind Altmitglieder, 2 sind Unternehmer (Mehrfachnennungen)

      Neumitglieder, die keinerlei Tätigkeit aufzeigen schaffen es hingegen leicht Bundesdelegierte zu werden.

      Ganz zu schweigen von Stellvertretenden Sprechern, die angesehene Unternehmer sind und noch nicht einmal die Hälfte des Quorums erreichen.

      Entsprechend fällt dann aber auch die Wahlaktivität aus – und scheinbar interessiert das Niemanden. Hauptsache man hat sein Mandat oder zumindest eine Anstellung.

      So enttäuschend ich das Wahlergebnis der Schwedendemokraten besonders im internationalen Vergleich fand – so liegt es dennoch um Welten vor dem Istergebnis der AfD.

      Dennoch – aus meiner Sicht kann es zur Alternative keine Alternative geben. Aber auch – wir müssen die interne Bereinigung schaffen, wenn wir extern überzeugen wollen.

      Und JEDES ausgetretene aufrichtige Mitglied schwächt uns, dennoch kann man es immer weniger verhindern.

      • Woher haben Sie Ihre Liste? Ich zitiere aus einer E-Mail von Bernd Lucke vom 7. Februar 2013 (er schreibt in der Nacht und bezieht sich auf den 6. Februar):

        Wir haben heute in einer langen und teilweise wirklich schwierigen Sitzung eine neue Partei gegründet. Sie heißt

        Alternative für Deutschland und Europa (ADE) […]

        Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

        Sprecher: Konrad Adam, Bernd Lucke, Dagmar Metzger
        Stellv. Sprecher: Alexander Gauland, Frauke Petry, Wolf-Joachim Schünemann

        Schatzmeister: Norbert Stenzel

        Beisitzer: Ulrich Abramowski, Ludwig Cromme, Michael Heendorf, Markus Keller, Jobst Landgrebe, Stefan Milkereit, Klaus Müller, Martin Renner, Oliver Safarowski

        Frau Petry und Herr Gauland waren Gründungsmitglieder und im Gründungsvorstand.

        Die AfD befindet sich auf einer schiefen Ebene und ich sehe nichts und niemanden, was bzw. wer diesen Prozess umkehren könnte. Rein theoretisch könnten Tausende dort eintreten und die AfD neu ausrichten. Das gilt aber für alle Parteien und es wird nicht passieren. Dagegen fehlt nur eine Handvoll Personen, um die Familien-Partei auf einen besseren Kurs zu bringen. Der Preis ist kleiner, aber viel eher erreichbar.

      • Nach meiner Erinnerung trifft zu, was Herr Dilger hier aus einer Email von Herrn Lucke zitiert. Frauke Petry wurde erst beim offiziellen „Grundungsparteitag“ am 14.04.2013 (bei welchem der komplette Vorstand neu gewählt wurde) zur Sprecherin neben Bernd Lucke und Konrad Adam gewählt.

      • Ja, Frau Petry wurde im April Sprecherin, aber bereits im Februar stellvertretende Sprecherin. Ich vermute, dass sie in den zwei Monaten am fleißigsten war, während Herr Lucke die von ihr ausgehenden Gefahren bis zuletzt nicht erkannte.

      • Frauke Petry ist doch erst durch Bernd Lucke groß geworden. Der empathielose Selbstüberschätzer Lucke hat ganz einfach weder die Menschenkenntnis noch sonstige Gaben, die zur Führung einer politischen Partei erforderlich sind. Theoretisches Wissen alleine genügt dafür eben nicht, wie man ja auch am „durchschlagenden Erfolg“ seiner heutigen Partei LKR sieht.

      • Aussagekräftiger als den (fehlenden) Erfolg von LKR finde ich die Querelen darin. Sie zeigen, dass die Probleme nicht allein an der AfD und einzelnen Lucke-Gegnern darin lagen, sondern erstens allgemeiner Natur sind und zweitens von Herrn Lucke nicht richtig angegangen werden. „Fool me once shame on you, fool me twice shame on me.“

      • So ist es. Manche Hochintelektuelle sind eben leider auch hochgradig lernbehindert.

      • In Bayern werden bis auf die regionalen Vertreter der Landesprogrammkommission (Bezirksebene), die Mitglieder der Fachausschüsse (Landesebene) und des Konvents (Landesebene), alle Delegierten auf Kreisebene gewählt.

      • Gilt das auch für die Delegierten zu Bundesparteitagen und Europawahlversammlungen? Es ist problematisch, aber wohl nicht verboten, dass diese Delegierten auf unterschiedliche Weise gewählt werden. Die Wahl in Mitgliederversammlungen ist basisdemokratischer als über zwischengeschaltete Delegierte. 2013 haben wir in NRW die Bundesdelegierten auf Landesmitgliederversammlungen gewählt.

      • Ja, das gilt im Landesverband Bayern auch für Bundesdelegierte und die Delegierten für die Aufstellungsversammlung zur Europawahl. Die Aufstellungsversammlungen zur Landtags- und Bundestagswahl finden ohnehin als Mitgliederversammlungen statt.

        Wer direkte Demokratie und mehr innerparteiliche Demokratie fordert, muss das auch leben. In der AfD Bayern gibt es daher auch seit jeher nur Mitgliederparteitage, obwohl die Satzung durchaus Delegiertenparteitage ermöglicht.

      • Zu meinen Fehlern von 2013 gehörte es, in NRW Delegiertenparteitage eingeführt zu haben. Vielleicht wäre es am besten, diese zu erlauben, aber auf Antrag von nicht zu vielen Mitgliedern oder Kreisverbänden Mitgliederparteitage vorzusehen. Das erhöht die demokratische Kontrolle, senkt jedoch den Aufwand, wenn es keine Konflikte gibt.

      • Ob Delegiertenparteitage oder Mitgliederparteitage die bessere Wahl sind, ist ein zweischneidiges Schwert. Mitgliederparteitage bergen immer das Risiko, dass eine gut organisierte Minderheit (wie der „Flügel“ in der AfD) ihre Anhänger weit überdurchschnittlich mobilisiert und entsprechend überproportionalen Einfluss erreicht. Das passiert aber inzwischen sogar schon bis hinunter auf die Kreis- und Ortsverbandsebene, so dass auch die Wahlveranstaltungen, auf denen die Delegierten gewählt werden, nicht davor gefeit sind. Demokratie ist eben immer auch mit persönlichem Engagement, Präsenz und Anstrengung verbunden, also nichts für Couchpotatoes.

      • Zu Mitgliederparteitagen können Mitglieder mobilisiert werden, aber was spricht eigentlich dagegen? Delegiertensysteme erlauben hingegen Schachtelmehrheiten und belohnen das Halten oder sogar Erfinden von Karteileichen. Mitgliederentscheide und Urwahlen sollten stärker genutzt statt von Vorständen (wie seinerzeit von Herrn Pretzell und auch Herrn Lucke) torpediert werden.

      • Beide Systeme sind manipulierbar, so viel steht fest. Unterm Strich halte ich die direkte Demokratie (also Mitgliederparteitage) aber für die ehrlichere Variante. Wo es um Fachkompetenz geht, sollte die Auswahl m.E. allerdings schon nach tatsächlicher Qualifikation und Erfahrung erfolgen.

      • Demokratie ist darauf angewiesen, dass die meisten Wähler (und in Parteien die Mitglieder, Delegierten und dann auch Abgeordneten) nicht völlig unvernünftig oder nach sachfremden Kriterien entscheiden (Qualifikation und Erfahrung sind sachliche Kriterien, aber nicht die einzigen). Es gibt ständige Versuche, das zu unterlaufen, sei es durch Herrn Pretzell, Familie Geuking oder am erfolgreichsten durch Frau Merkel.

      • Wie sollte denn Ihrer Meinung nach, Herr Elsen, diese Bereinigung beispielhaft aussehen? Ja, leider gibt es auch im Westen einige sozialistisch nationale Kräfte. Andererseits machen mir sowohl die Wähler als auch die Mehrheit der Mitglieder im Westen Hoffnung, die definitiv keinen neuen Sozialismus oder gar eine „NSAfD“ wollen.

  3. Das Erstaunliche ist doch, dass Parteien, die keine eigenen Lösungsansätze bieten oder auch nur einen Versuch hierzu unternehmen, derzeit Konjunktur haben. Gleiches gilt für monothematische Parteien, die allenfalls für ihr Thema eine Lösung anbieten, jedoch nahezu alle anderen Themen ausblenden und erst gar nicht den Versuch eines konstruktiven Debattenbeitrags unternehmen.

    • Gibt es denn konstruktive Debattenbeiträge von der regierenden Merkel-CDU? Wenn sie nicht öffentlich, aber unsachlich mit der CSU streitet, wurschtelt sie sich einfach durch bzw. klaut dumme Ideen von der SPD und den Grünen. Die AfD wird als Protest dagegen gewählt, nicht wegen ihrer eigenen oft fehlenden oder unsinnigen Konzepte.

      In Schweden scheint es ähnlich zu sein. Interessanter sind vielleicht Länder wie die USA oder Italien, wo die Populisten jetzt an der Regierung sind. Wir sollten noch abwarten, was sie hinbekommen und wie die Wähler darauf reagieren.

      • Man muss Donald Trump nicht lieben, seinen Stil und seinen Umgang mit engen Mitarbeitern schon gar nicht, ABER er wird die Wahl um eine zweite Amtszeit verdient gewinnen!

      • Ich würde wetten, dass er nicht wiedergewählt wird, vielleicht nicht einmal mehr antritt. Allerdings muss ich einräumen, dass ich mich schon bei der letzten Wahl geirrt habe.

      • Letztes mal wollten Sie sogar diesen Blog wegen Donald Trump schließen … 😉

      • Ja, ich lag fast (bis auf die Mehrheit bei den Wählern) völlig daneben und ich hatte Ihnen eine einseitige Wette angeboten. Immerhin habe Sie nicht auf deren Erfüllung bestanden, sonst hätte ich jetzt mehr freie Zeit.

  4. Die Wähler in NRW brauchen exakt die gleiche Ansprache wie in Thüringen und Sachsen. Es müsste sich halt nur jemand trauen, dann klappt´s auch mit dem Wähler. Der Wähler hat die Nase endgültig voll von rot-grün und der kruden Ideologie, die sich gegen die eigene Bevölkerung richtet. Dazu bedarf es aber seriöser Personen, die mutig und geradeaus das AfD- Parteiprogramm vollziehen und deren Lebenslauf keine merkwürdigen Angriffsflächen bietet wie etwa notorisch häufiger Parteiwechsel vor der AfD-Zeit. Opportunisten, die im Windkanal glattgeschliffen sind und sich nach allen Richtungen verbiegen, sind schädlich, ebenso die“Halben“ die sich nur auf den „Freifressen-und Freisaufenpartys der Lobbyisten tummeln oder Polit-Clowns, die mit 4% Wahlergebnis wegen ein paar Euro, Koalitionen, Fraktionen o.Ä. in den Stadträten bilden mit nicht wahrnehmbaren, höchst wunderlichen Splitterparteien.

    • Wer sind denn die seriösen Personen in Thüringen und Sachsen? Richtig ist höchstens, dass klare Überzeugungen selbst dann überzeugender wirken als blanker Opportunismus, wenn sie falsch sind.

  5. Ich weiß nicht, wer in den ostdeutschen Landesverbänden die sprichwörtlichen Leichen im Keller hat. In NRW ist mir schon das Eine oder Andere bekannt geworden. Ich will auch nicht die ostdeutschen Verbände als mustergültige Chorknaben hinstellen, aber ihre Wahlergebnisse sprechen eine klare Sprache und Wählerstimmen braucht man nun einmal in großer Zahl. Mit Geschimpfe und Entrüstung über die Merkel´sche Fehlerpolitik alleine, kommt man keinen Schritt weiter. Ich kann mir auch nicht vorstellen, das die Wähler in den neuen Bundesländern grundsätzlich dümmer oder unreifer sind als in NRW. Sie sind vielleicht noch nicht so viele Jahrzehnte vom globalisierten Konsum eingelullt und damit politisch gleichgültig und abgestumpft, wie zahlreiche Menschen im Westen. Opportunismus und Beliebigkeit bei Politikern sind seit Helmut Kohls Zeiten zu überbordender Mächtigkeit gewachsen. Sie haben die positive Wirkung, die Parlamentarismus und Mehrparteiensystem eigentlich für ein Land entfalten soll einfach erdrückt. Das haben viele Wähler schon lange erkannt und sehr unterschiedlich reagiert. Die Polit-Elite klammert sich in letzter Machterhaltungs-Verzweiflung seit geraumer Zeit an den vermeintlichen Rettungsring großer Koalitionen. Inhaltlich schon sehr lange, formell etwas kürzer. Die Rolle der parlamentarischen Opposition ist unausgefüllt, wer schnell genug ist kann sich da leicht hinsetzen. Man kann es auch mal ganz simpel sehen, wer in Deutschland gewählt werden will, der ist gut beraten, wenn er Schaden vom deutschen Volke abwendet und seinen Nutzen mehrt und nicht den Nutzen anderer. Wer diese Prämisse schon als rechtsradikal empfindet, der kann ja woanders kandidieren.

    • Ehemalige DDR-Bürger sind nun einmal völlig anders sozialisiert als wir Wessis und das wird sich wohl auch erst in ein paar Jahrzehnten auswachsen. Das Gedöns der Lautsprecher mitteldeutscher Landesverbände schadet dem Ansehen der AfD im Westen (wo mehr als 85% der Wahlberechtigten leben) und mithin der gesamten AfD massiv.

      • Man muss differenzieren:
        Eine klare Haltung und kein Wischiwaschi und Zurückrudern ist zu begrüßen. Hetzreden sind zu vermeiden, sie sind einfach nur ekelhaft, falsch und auch nicht zielführend. Aber ich denke, dass das in der Ost-AfD auch angekommen ist. Man muss doch nur mal auf Kalbitz schauen. Seine Vergangenheit ist sagen wir mal „anrüchig“, um es milde auszudrücken. Heute ist er aber alles andere als ein Schreihals und gibt sich äußerst diszipliniert. Falls er seine wahre Haltung nur versteckt, dann offensichtlich weil er verstanden hat, dass man nur so die bürgerlichen Wähler ansprechen kann.

        MMn. braucht es den Stil von Weidel und Meuthen. Leider können die Zwei nicht miteinander, sie wären ein ideales Spitzenduo. Meuthen, der eher biedere Professor, der die Hausmütterchen anspricht. Weidel diejenige, die auch mal kräftig austeilen kann, ohne aber abschreckend zu wirken.

      • Politik ist keine Liebesheirat, sondern das Bohren dicker Bretter! Man muss viel Geduld und Fingerspritzengefühl für Menschen und deren Stimmungen mitbringen. Politik ist auch ein Mannschaftsspiel. Als Einzelkämpfer kann man auch nichts ausrichten. Die „Kunst“ besteht darin, Netzwerke zu knüpfen, diese beständig zu pflegten und auf den richtigen Moment zu warten!

      • Das stimmt wohl, doch die Stärken der Menschen sind verschieden, weshalb Arbeitsteilung so viel bringt und sich jeder auf seine Stärken konzentrieren sollte. Ich denke, dass meine Stärken in Strategie, Programmatik und Organisation liegen, weniger im Operativen, Werben und Netzwerken. Also brauche ich in meiner Mannschaft Personen mit solchen Fähigkeiten, die aber erstens schwer zu finden sind und zweitens dann ganz andere Ziele verfolgen können, etwa weil sie vor lauter Taktik die Strategie vergessen wie z. B. Herr Pretzell.

    • Sich für sein eigenes Land und sein eigenes Volk einzusetzen, ist sinnvoller Patriotismus und bringt der AfD viele Stimmen ein. Die fehlende Abgrenzung zu Rechtsradikalen einschließlich Neonazis kostet dann wieder Stimmen, wobei die Berührungsängste in der ehemaligen DDR offensichtlich geringer sind, und zwar sowohl bei den Funktionären als auch Wählern.

      • Das Problem ist auch ein wenig das Image. Das hängt einem nach, das kann man nicht anders abstreifen. Wahrscheinlich kann nur eine neue Finanzkrise, die AfD in Sphären bringen, um die CDU abzulösen.

      • Eine neue Finanzkrise oder eine erneute Zuspitzung der anhaltenden Eurokrise kommt bestimmt. Es ist aber nicht klar, ob das der AfD wirklich nutzt, die auf diesem Feld nur noch wenig Kompetenz besitzt, während sich in der Not alle um die Regierung scharen könnten, auch wenn sie eigentlich für die Not verantwortlich ist. Größere Chancen hat die AfD, wenn die Flüchtlingskrise und deren Folgeprobleme sich weiter verschärfen, denn diese werden Frau Merkel direkt zugerechnet und die Holzhammermethoden der AfD könnten bei hinreichendem Problemdruck attraktiv wirken. Vermutlich ist es heute schon so, dass die Anhänger der AfD diese Probleme einfach als akuter und größer wahrnehmen als andere. Wenn man ernsthaft eine Islamisierung des Abendlandes, einen Bürgerkrieg oder ständigen Terror und Morde befürchtet, sind andere Maßnahmen gefragt als bei insgesamt fallender Kriminalität mit ein paar bedauerlichen Einzelfällen.

      • Die sinnlosen Euro-Rettungspakete (inkl. Griechenland & Co.) waren das Gründungsthema der AfD. Das darf auch heute NICHT vernachlässigt werden, DENN die Finanzkrise kann jederzeit erneut und noch heftiger wieder kommen, zumal die Ursachen (Verschuldung) NICHT wirklich bekämpft wurden. Die AfD hat Köpfe (Weidel, Boeringer, …), die finanzpolitische Kompetenz haben. Das Thema ist im Moment noch in der Versenkung.

        Die „Flüchtlingskrise“ war in der Tat ein „Geschenk“ für die AfD. Selbst bei SPD, Grünen und sogar der Linkspartei sind viele an der Basis nicht gleicher Meinung mit ihren Parteiführungen, die Merkels Kurs unterstützen oder sogar die Grenzen noch weiter für noch mehr Armutszuwanderung öffnen wollen. Die Argumentation der AfD muss gegen diese „Politi-Eliten“ gehen und nicht gegen die Menschen, die unser System ausnutzen. Wenn ich in einem armen Land geboren wäre, wollte ich auch Asyl in Deutschland, wo „Milch und Honig“ fliest…!

  6. Das Wahlergebnis der Schwedendemokraten ist enttäuschend. Das sollte man auch aus konservativ-bürgerlicher Sicht nicht schönreden. Schweden steht sicherheitstechnisch völlig vor dem Kollaps. Schweden hat seine Identität längst verloren. Schweden ist Deutschland x 10. Wer sich traut durch Malmö zu laufen, auch außerhalb dem modernen Neubauviertel an der Ostsee, der weiß, was ich meine. Das ist nicht mehr Schweden, das ist nicht mehr Europa, das ist Bagdad oder Kabul. Keine 20 Prozent der Bürger haben die Reißlinie gezogen.

    Vielleicht braucht es erst einmal den Knall an der Immobilienfront. Die Preise in Schweden sind explodiert, die Tilgungsraten lächerlich gering. Ja, die Einwanderer in die Sozialsysteme brauchen Wohnraum, ja, sie werden viele Kinder zeugen. Doch wer wird das bezahlen? Noch sprudeln die Steuereinnahmen. Doch das kann sich schnell ändern. Auch in Schweden braucht es wohl erst die wirtschaftliche Not, damit die Bürger auf die Barrikaden gehen. Auch wenn es dann vermutlich schon zu spät ist und arabische Clans längst die Straßen übernommen haben.

  7. Herr Werle, das war ein guter Kommentar. Den Schluss habe ich aber nicht gut verstanden. Schaden vom deutschen Volk abwenden kann man ja nur, wenn man schon gewählt ist oder gerade dabei ist, den Amtseid zu schwören. Im übrigen ist das theoretisch. Die Politiker, die heute gewählt werden, haben andere Dinge im Kopf.

    • Vielen Dank für die Anerkennung. Die Äußerungen auf diesem Blog sind unauslöschlich, das Internet vergisst nichts. Aus diesem Grunde muss man in seiner Wortwahl äußerst vorsichtig sein und ist durch die äußeren Umstände quasi gezwungen sich auch mal mit Allgemeinplätzen auszudrücken. Unter vier Augen könnte man sich konkreter und präziser ausdrücken, man könnte deutsch reden, im Sinne des althochdeutschen „thiudisc“. Noch ein Wort zum Thema „Hetzreden“, wer sich aktuell über sogen. Hetzrede entrüstet, der sollte sich einmal damit beschäftigen, was in den ersten 25 Jahren des Bestehens der Bundesrepublik Deutschland so alles formuliert wurde, speziell im Bundestag. Herbert Wehner war meines Wissens Rekordhalter in Sachen Ordnungsrufe, FJS stand ihm in Nichts nach und zahllose Abgeordnete nahmen kein politisch korrektes Blatt vor den Mund. Wenn man heutige Maßstäbe anlegt, müsste man die Parlamente von damals als demokratieunfähig und von Rechts- bzw. Linksradikalen durchsetzt bezeichnen. Dem Land und seinem Ansehen hat das aber nicht geschadet, ganz im Gegenteil.

      • Am Anfang der Bundesrepublik Deutschland waren doch tatsächlich viele (zumindest ehemalige) echte Nationalsozialisten und Sozialisten im Bundestag. Wenn sich eine der beiden Seiten durchgesetzt hätte, ginge es heute Deutschland viel schlechter. Westbindung, soziale Marktwirtschaft und selbst die Demokratie waren nicht selbstverständlich. Das sind sie heute allerdings auch nicht, sondern sie müssen stets verteidigt und erneuert werden.

  8. „Wenn sich eine der beiden Seiten durchgesetzt hätte…“ Fakt ist, es hat sich aber keine der beiden einseitig durchgesetzt. Das ist ja gerade der Witz bei einem funktionierenden Parlamentarismus und bei einem Mehrparteiensystem. Das haben sich die geistigen Väter der Bundesrepublik aufgrund persönlicher Erfahrungen schon sorgfältig ausgedacht. Wenn sich jedoch widerstreitende Positionen zu einer übergreifenden, totalitären Koalition gegen die eigene Bevölkerung zusammenschließen, nach dem Vorbild der DDR-Blockparteien, dann entsteht eine nahezu unangreifbare Bastion des Eigennutzes. Der gesunde Parlamentarismus ist dann ausgeschaltet. Die jüngeren Menschen, konsumverwöhnt, haben offenbar Demokratie für einen Selbstläufer gehalten, den man getrost mal aus den Augen lassen kann. Das war sehr leichtsinnig.

    • Die Grundidee unseres parlamentarischen Systems ist es, dass es zwei politische Seiten gibt, die zum Ausgleich gebracht werden. Der Medianwähler soll entscheiden und der Bundesrat sichert gegen einseitige Veränderungen ab. Vor Frau Merkel hat das relativ gut geklappt, doch sie hat das System ausgehebelt, indem sie mit der größten Partei einfach die Seiten gewechselt hat. Wenn alle Parteien auf einer Seite stehen, gibt es keinen Ausgleich und keine Kontrolle mehr. Die AfD ist eine Reaktion darauf und könnte tatsächlich noch stark wachsen, wenn keine andere Partei die Lücke ausfüllt oder die Union auf ihren alten Platz zurückkehrt.

      • Welche Partei sollte Ihrer Meinung nach das Vakuum zwischen den vereinigten Sozialisten (CDU/CSU/SPD/GRÜNE/LINKE) und der AfD schließen?

        Objektiv betrachtet wäre hier am ehesten die FDP gefragt. Aber die glaubt offenbar immer noch, nicht „rechts“ der Unionsparteien stehen bzw. im Parlament sitzen zu dürfen, hat also wohl definitiv nicht erkannt, dass es längst nicht mehr um „Rechts“ oder „Links“ geht. Und so wächst und wächst die AfD eben ganz gelassen weiter. 😂😎

      • Die FDP könnte diese Lücke füllen, aber mit Herrn Lindner wohl nicht glaubwürdig. Die CSU könnte es, wenn sie sich trauen würde. Selbst Frau Wagenknecht hätte Chancen, wenn man nicht im klassischen Rechts-Links-Schema denkt, sondern nur an Regierung und ernsthafte Opposition. Die AfD kann es, wenn sie sich mäßigt, sonst eine ganze neue Partei oder auch eine Post-Merkel-CDU. Für die SPD ist der Zug wohl abgefahren, obwohl ich hier doch einmal den Gedanken entwickelte, dass sie mit der CDU den Platz hätte tauschen können.

      • Die SPD ist inzwischen die überflüssigste Partei in der politischen Landschaft Deutschlands. Sie hat es nur selbst noch nicht bemerkt. Auch die Unionsparteien werden weiter kräftig Federn lassen. Eine politische Zukunft haben von den derzeit etablierten Parteien nur AfD, Grüne und LINKE. Eventuell die FDP, wenn sie sich ihrer liberalen Herkunft besinnt und endlich wieder glaubwürdig entsprechende Politik macht. Aber davon sind die Jungkarrieristen um Christian Lindner Lichtjahre entfernt.

      • Grüne und Linke liegen doch eigentlich auch zu nahe beieinander, zumindest solange sich Frau Wagenknecht nicht durchsetzt. Dabei vermute ich, dass aus ihrer Bewegung demnächst eine neue Partei wird.

        In Deutschland gibt es Platz für eine liberale Partei. Diesen Platz hätte die AfD füllen können (nicht als rein liberale Partei, aber mit einem starken liberalen Flügel) und sie hat nicht zufällig 2013 den Einzug der FDP in den Bundestag verhindert. Dieser Zug ist jetzt abgefahren, wodurch die FDP noch eine Chance hat, die Herr Lindner hoffentlich nicht vergibt.

      • Ja, diese beiden Einschätzungen teile ich durchaus. Wenn die Bedeutung der ehemaligen Volksparteien schwindet, wandern deren Wähler aber dennoch erst einmal zu anderen Parteien und zwischen Grünen und LINKE bzw. der neuen Sammlungsbewegung von Sahra Wagenknecht gibt es durchaus Unterschiede. Meines Erachtens sogar größere als zwischen SPD und Union.

        Die FDP zu retten, wäre doch gar nicht so schwer. Warum sich dieser Aufgabe noch niemand angenommen hat, ist für mich unerklärlich. Spannender finde ich persönlich es allerdings, der AfD durch bessere Integration liberaler Interessen zu noch mehr Stärke zu verhelfen. Höcke und Co. müssen dafür allerdings in Schach gehalten werden oder am besten ganz aus der AfD verschwinden.

      • Hoffentlich wissen das auch Ihre Studenten und alle Schüler von allgemeinbildenden Schulen in Deutschland.

  9. Die Rechtsabspaltung von den Schwedendemoraten mit dem tollen Parteinamen „Alternative für Schweden“ hat bei den Wahlen ein Debakel eingefahren.
    Von denen ist der Vorwurf die Schwedendemokraten sind schon zu angepasst und Systemlinge. Abspaltungen haben es halt oft schwer, Erfolg zu haben.

  10. Wie war denn das eigentlich in der Gründerzeit der AfD, wer hat zuerst den Namen „Alternative für Deutschland“ vorgeschlagen? Gut in der DDR hätte man gesagt, war das Kollektiv.
    Der Parteiname ist auf jeden Fall unbestrittenermaßen nicht schlecht, zum Unterschied zu ALFA oder „Die blaue Partei“. Bei der „Alternative für Schweden“ kann man natürlich dafür kein Copyright bekommen.

    • Wer den Namen konkret vorgeschlagen hat, weiß ich nicht. Es war jedoch so, dass es bereits auf der Gründungsversammlung eine Mehrheit für den Namen Alternative für Deutschland gab, Herr Lucke sich jedoch gegen die Mehrheit damit durchsetzte, die neue Partei Alternative für Deutschland und Europa (ADE) zu nennen. Das fiel dann in den darauffolgenden Wochen unter den Tisch und bei dem großen öffentlichen Parteitag in Berlin war keine Rede mehr davon.

      • Wie ? “ Alternative für Deutschland und Europa (ADE)“ was ist denn das für ein sperriger Parteiname.
        Da hat mal wohl wirklich berechtigt diesen Parteinamen in die Schublade geschoben.

      • Herr Lucke mag solche Namen. Davor wollte er die Partei Kolibri nennen. Seine nächste Partei hat er Allianz für Fortschritt und Aufbruch genannt, nun heißt sie Liberal-Konservative Reformer. Zumindest war die Abkürzung ADE besser als ALFA, LKR oder auch AfD.

      • Eine typischer Bernd Lucke „Geniestreich“ eben.
        „Ade“ – bye, bye und auf Wiedersehen …
        *andenkopfklatsch*

      • Bernd Lucke war und ist eben immer so, wie man sich im Volk einen Professor vorstellt: Ein Theoretiker und Oberlehrer, aber KEIN Pädagoge mit Fingerspitzengefühl…!

    • “ Davor wollte er die Partei Kolibri nennen.“

      Ah so aber das ist jetzt wohl ein Schmäh von Herrn Dilger, Kolibri, das geht ja als Parteiname, man ist auch für den Vogelschutz.

      Lucke-Partei wäre ein besserer Parteiname, gab ja auch früher in der BRD die Schill-Partei. Der Schill, Gutaussehenden. Frauenliebling und Kokain, nur ein politisches Talent war dieser Herr Schill halt nicht.
      ADE in Brasilien, dort lässt er jetzt die Puppen tanzen.

      • Der offizielle Name war Partei Rechtsstaatliche Offensive. Als PRO als Abkürzung untersagt wurde, wählte sie tatsächlich eine Weile Schill als Kürzel. Lustig ist, dass Herr Lucke der ersten Lucke-Partei, der AfD, nicht mehr angehört, und auch bei der zweiten Lucke-Partei, LKR, nicht sicher ist, ob er nächsten Samstag als Spitzenkandidat nominiert wird.

      • Na gut beim Herrn Dilger merkt man ja wirklich total den Oberlehrer raus, der Leute gern schulmeistert.

      • „Kolibri“ war einmal eine AfD-interne Plattform der früheren Pressesprecherin Dagmar Metzger, die allerdings erhebliche Mängel hatte.

  11. Sie bekommen auch eine humorvolle Schmähantwort .
    Kennen sie die Musik “ Sisters Of Mercy “
    Alex: „Ja, kenn ich“

    Ihre Mutter und ihr Vater, waren zu alt um ihnen CD-Verbot und Taschengeldabzug zu erteilen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.