Verdächtige Abbuchung von einer Kreditkarte

Heute bemerkte ich eine verdächtige Abbuchung auf meiner Kreditkartenabrechnung von „LINK NETWORK LIMIT EDINBURGH“. Es ging zwar nur um 3 Euro, doch ich gehöre zu den Leuten, die Unregelmäßigkeiten selbst bei solch kleinen Beträgen nicht einfach hinnehmen, obwohl eventuelle Gegenmaßnahmen (oder auch dieser Blogbeitrag) viel aufwendiger sind als 3 Euro.

Google wusste allerdings auch in diesem Fall schnell die Antwort: „What is link network limit edinburgh gb?“ Kellogg! Dort hatte ich ein „Pringoooals“ bestellt. Das kleine Tor wurde auch schon geliefert und macht meinem Sohn Spaß, auch wenn bzw. gerade weil es wegfliegt, sobald ich es treffe.

Damit stellt sich nur die Frage, warum die Abbuchung unter solch einem verwirrenden Namen erfolgt. Völlig andere Bezeichnungen auf der Kreditkartenabrechnung sind auch in anderen Fällen ein Problem, wenn ich sie z. B. bei der Universitätsverwaltung oder dem Finanzamt einreichen möchte.

25 Gedanken zu „Verdächtige Abbuchung von einer Kreditkarte

  1. Gerade bei Kleinstbeträgen sollte man vorsichtig sein.Sie werden benutzt um den vollständigen Transfer auszuloten,da die meisten Bankkunden bei diesen Beträgen keinen Ärger machen. Das dicke Ende kommt dann mit der 2. Überweisung. Es geht auch der umgekehrte Weg. Vor 3 Wochen hatte meine Bank meine Kreditkarte gesperrt, weil eine Kleinüberweisung zu einer Firma meiner Bank verdächtigt vorkam. Sie gab mir dann eine Telefonnummer,wo ich die Kreditkarte wieder entsperren konnte.Irgendwie fand ich das ja gut,weil Sensibilität gestärkt wurde.

    • Die Karte gleich ganz zu sperren, scheint mir eine drastische Maßnahme zu sein. Ich hatte schon einmal einen Anruf, und zwar während ich bei Amazon unterwegs war und noch vor der eigentlichen Bestellung, weil es meiner Kreditkartenfirma komisch vorkam, dass ich etwas in und für die USA bestellen wollte. Ich konnte das aufklären, doch es zeigt, wie wir inzwischen überwacht werden, und zwar nicht (nur) vom Staat, sondern von kommerziellen Unternehmen.

  2. Die Kreditkarte benutze ich nur in Ausnahmefällen.
    Ich bin Bargeld-Fan (gedruckte Freiheit!) und werde mich nicht umerziehen lassen!

  3. Das ist mal wieder ein typisches Beispiel dafür, dass der liberalisierte Markt eben bei Weitem nicht alles ganz von alleine nach dem Idealvorstellung von Angebot und Nachfrage regelt.
    Stellen Sie sich nur vor, das unseriöse Beispiel dieses m.E. unseriösen Abbuchers macht Schule und es bürgert sich ein, was jetzt vielleicht noch zu stoppen ist. Eine Abbuchung hat grundsätzlich den Abbucher und den Verwendungszweck unzweifelhaft wiederzugeben, und zar auch ohne dass man dafür Dritte, wie z.B. Herrn Google oder seine charmanten automatischen Mitarbeiterinnen um Rat fragen zu müssen. Was wäre wenn die dazu auch keine Antwort wissen? Das Such- und Ratespiel aufwändiger wird?
    Dann wird in Kürze der Haushaltsvorstand einer Familie in Ermangelung konkreter Angaben des Zahlungsempängers neben seinen familiären und beruflichen Verpflichtungen nicht mehr in der Lage sein sämtliche Abbuchungen zu kontrollieren. Dabei wird den potentiellen Betrügern ihr Handwerk erleichtert und die Eltern werden daran gehindert, ihren elterlichen Pflichten nachzukommen, weil ihre Freizeit statt von ihren Kindern und der Erziehung mit der Nachverfolgung von Abbuchungen und Kartenzahlungen beschlagnahmt wird. Das kann man mit Recht als echte Kindeswohlgefährdung durch solche Konzerne bezeichnen.

    Wäre die Familien-Partei eine echte ernstzunehmende Partei, so würde sie sich dieses Familien betreffenden Themas annehmen. Ich habe allerdings in den letzten knapp 15 Jahren noch nie dergleichen erlebt, dass ein Bundesvorstand ein familienpolitisches Problem ernsthaft angegangen wäre, von einzelnen Kommentaren von Vorständen auf der Bundeshomepage abgesehen. So wie z.B. Hausbesitzer Körner’s Kommentar zur Finanzierung von Eigenheimen, wobei er sich als Bundesvorsitzender (!) nicht einmal die Bemerkung verkneifen konnte, dass gerade im Saarland …
    Dasselbe gilt selbstverständlich für den Altenpflege-Unternehmer Geuking, der sein Erwerbsgeschäft zum politischen Thema hochstilisieren versucht hat. Oder für einen gelernten DDR-Suppenkoch Prutz, der seit seiner Umschulung in den Sozialbereich die Interessen freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe politisch zu vertreten versucht hat anstelle der Interessen betroffener Eltern, indem er jegliche Kritik an offensichtlichen Mißständen in der Kinder- und Jugendhilfe stets im Keim zu ersticken beabsichtigt.
    Da kann sich jeder überlegen, was man davon halten will.

    • Wenn das häufiger vorkäme, müsste ich alle meine Kreditkartenzahlungen selbst aufschreiben, statt auf die Abrechnungen zu warten. Das wäre ineffizient, aber meine Kinder müssten wohl nicht allzu sehr darunter leiden.

      Wie es früher in der Familien-Partei war, weiß ich nicht aus eigener Anschauung. Die heutigen Probleme gehen von Familie Geuking aus und sollten möglichst gelöst werden. Richtig ist, dass die Interessen von Kindern und Eltern bzw. allgemein von Kunden und Bürgern im Vordergrund stehen sollten, nicht von Unternehmen und anderen Anbietern, die für erstere da sein sollten statt umgekehrt.

    • Wenn das häufiger vorkäme, müsste ich alle meine Kreditkartenzahlungen selbst aufschreiben, statt auf die Abrechnungen zu warten. Das wäre ineffizient, aber meine Kinder müssten wohl nicht allzu sehr darunter leiden.

      Wie es früher in der Familien-Partei war, weiß ich nicht aus eigener Anschauung. Die heutigen Probleme gehen von Familie Geuking aus und sollten möglichst gelöst werden. Richtig ist, dass die Interessen von Kindern und Eltern bzw. allgemein von Kunden und Bürgern im Vordergrund stehen sollten, nicht von Unternehmen und anderen Anbietern, die für erstere da sein sollten statt umgekehrt.

      • Macht nicht viel Sinn einen NRW-Teufel mit einem saarländischen Beelzebub auszutreiben, unabhängig davon, ob man deren Regime selbst erlebt hat oder nicht.
        Dabei müsste doch eigentlich für Jeden nachvollziehbar sein, dass man offensichtlich die saarländischen Beelze-buben mit dem Neuen aus NRW austreiben wollte – auch wenn sich später herausstellte, dass das keine echte Verbesserung gab. Am gegenständlichen Parteitag war ich übrigens ganz frisch, aber dennoch offensichtlich unwirksam „ausgeschlossen“, weshalb die Saarländer mir und den anderen „Ausgeschlossenen“ das Rederecht und das Stimmrecht entzogen.
        Muss man wirklich alles in Frage stellen, was man nicht höchstpersönlich erlebt hat? Insbesondere wenn eine nachvollziehbare Plausibilitätskontrolle zugänglich ist?

      • Wahrscheinlich muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Vor allem ist die Faktenlage keineswegs so klar. Unabhängig davon sollte jetzt eine Mehrheit für mehr Demokratie und die Einhaltung des Rechts in der Familien-Partei wie auch ganz Deutschland gesucht werden. Dabei darf man nicht naiv sein, aber auch nicht zu wählerisch.

    • Ich bin für die Erhaltung des Bargeldes, doch es gibt viele Fälle, wo man bargeldlos bezahlen muss oder sogar mit Kreditkarte, insbesondere wenn man in fernen Ländern etwas bezahlen will.

      • Leider.

        Ich war früher ein Hardcore-Kreditkarten-User. Nach einigen viel Zeit und Nerven raubenden Erfahrungen mit „Abrechnungsfehlern“ von Kreditkartenunternehmen (und zwar von ausnahmslos allen drei hierzulande relevanten Anbietern) ist mir das Plastikgeld aber zunehmend suspekt geworden und heute benutze ich wo es geht Bargeld.

        Auf Reisen ist es allerdings tatsächlich umständlich mit Bargeld zu bezahlen, da ich einerseits nicht ständig hohe Bargeldbeträge mit mir herumtragen möchte und der Gang zum Geldautomaten oft umständlich und in den meisten Fällen mit viel zu hohen Gebühren verbunden ist.

  4. Sicherheit wird ja erst durch Unsicherheit implementiert. Aus dieser neuen Sicherheit entsteht dann eine neue Sicherheit. Das geht so lange, bis nichts mehr geht. Dann wird es abgeschafft. Gilt nicht nur für Geld, auch für viele andere Dinge im Leben.
    Aber irgendwann sind die alten Menschen überfordert, dann werden die zum Sicherheitsrisiko, und die dann neu implementierte Sicherheit lässt sie durchs Netz fallen.
    Mal ein Beispiel: ich trage keine Armbanduhr und habe auch nicht so ein Appding. Klar habe ich ein Handy,da muss ich erst immer die Antenne rausziehen. Egal, ich komme klar, aber es wird immer schwieriger. Mittlerweile muss man schon ein Appding an den Zug halten, damit sich die Tür öffnet. Ich werde mir so ein Appding kaufen müssen, wenn sich die öffentlichen Toiletten nur mit so einem Ding öffnen lassen. Wird nicht mehr lange dauern.

    • In Schweden ist es bereits so, dass es Toiletten gibt, die sich nur mit einem Mobiltelefon öffnen lassen, und zwar einem schwedischen. Dadurch werden nicht nur Technikmuffel, sondern auch EU-Ausländer diskriminiert, was doch eigentlich ein Fall für die EU-Kommission sein müsste…

    • In Schweden ist es bereits so, dass es Toiletten gibt, die sich nur mit einem Mobiltelefon öffnen lassen, und zwar einem schwedischen. Dadurch werden nicht nur Technikmuffel, sondern auch EU-Ausländer diskriminiert, was doch eigentlich ein Fall für die EU-Kommission sein müsste…

      • Schweden ist eines der letzten Länder, in denen ich leben wollte: „Bereichert“ von nicht integrierbaren Ausländern, übersozialisiert und unbezahlbare Bierpreise. Ich war vor Jahren ein mal dort. Nie wieder!

      • In welchen Problemvierteln haben Sie sich denn herumgetrieben? Schweden ist ein großes und großartiges Land. Die schwedischen Politiker haben schwere Fehler gemacht, sowohl beim Wohlfahrtsstaat als auch der Migration, doch zumindest arbeitet man jetzt an Verbesserungen, was in Merkel-Deutschland bislang eher nicht der Fall ist.

      • Gut gekontert! Es ist richtig, dass Schweden herrliche Natur hat. Der Babysitter-Staat und die unkontrollierte Einwanderung werden allerdings erst zurückgefahren, seit die Schwedendemokraten stark geworden sind. Ähnlich wie in Deutschland gegenüber der AfD, haben sich alle anderen Parteien gegen diese phösen Rächden verbündet.

  5. Einige Foristen betonen, dass Bargeld der Kreditkarte v.a. bei Kleinbeträgen vorzuziehen sei. Dies sehe ich ausdrücklich anders. Ich empfinde es als große Erleichterung, bei alltäglichen Einkäufen einfach die Karte vorzeigen zu können (Kontaktfunktion!), anstatt mühsam nach dem Kleingeld in meiner Geldbörse suchen zu müssen.

      • Das stimmt nur bei Beträgen über 25 €, für die man eine PIN eingeben muss.
        Bargeldloses Bezahlen funktioniert bei Beträgen bis 25 € jetzt nämlich sogar im Vorbeigehen. Sie können ganz diskret und unbemerkt bezahlen. Egal ob Sie tatsächlich etwas gekauft bzw. bestellt haben oder nicht. Eine wirklich geniale Sache, diese neuen EC-Karten mit (in Wahrheit kontaktloser) „Kontaktfunktion“. Elektronischer Geldraub völlig gewaltfrei. Das macht die Welt endlich friedlicher und sicherer. Taschendiebe und Kleinganoven in aller Welt haben jetzt eben ein wenig Arbeit mit der Modernisierung ihrer Arbeitsplätze, aber das wird sich im wahrsten Sinne des Wortes ausbezahlen.
        *Ironie aus*

      • 300sel: Jeder kann selber entscheiden, ob er das Risiko einer Kontaktfunktion auf sich nehmen möchte. Ich für meinen Teil tue das gerne, weil es eben nicht so ist, dass man einfach „im Vorbeigehen“ bezahlen kann. Der Chip muss direkt an das Bezahlgerät gehalten werden, und zwar eine gewisse Zeit lang. Mir ist es schon häufiger passiert, dass die Zahlung nicht akzeptiert wurde, weil ich zu schnell war.

      • Mein Reifenhändler hat es persönlich ausprobiert und seinem gerade herumstenenden Sohn im Vorbeigehen mit dem Gerät 20 € von seiner Karte, die dieser in der Hostentasche trug, abgebucht. Das ist kein Fake, sondern tatsächlich so passiert.

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