Geuking legt Veto gegen unsere Aufnahme durch ihn selbst ein

Heute wurde etlichen Mitgliedern der Familien-Partei in Dortmund und wohl auch in umliegenden Kreisen per Einschreiben mit Rückschein mitgeteilt, dass der Bundesvorstand letzten Samstag ein Veto gegen ihre Aufnahme eingelegt hätte nach § 7 Abs. 2 Satz 2 Bundessatzung, womit sie keine Mitglieder mehr seien. Ich gehe davon aus, dass auch ich auf diese Weise aus der Partei gedrängt werden soll, wenngleich ich heute den ganzen Tag unterwegs war und deshalb kein Einschreiben entgegennehmen konnte.

Ein solches Veto ist natürlich nichtig. Es ist weder rechtlich noch politisch oder moralisch haltbar. Zwar kann der Bundesvorstand laut Satzung neun Monate lang der Aufnahme von Neumitgliedern widersprechen, aber schon diese Bestimmung selbst mit solch einer langen Frist ist fragwürdig. Hinzu kommt, dass wir vom (selbsterklärten) kommissarischen Bundesvorsitzenden Helmut Geuking persönlich aufgenommen wurden, er uns den Kreisverband Dortmund gründen ließ und wir am letzten Bundesparteitag aktiv teilnahmen, wo er die Nominierung als Spitzenkandidat bei der Europawahl gegen mich gewann (siehe ‚Geukings bilden Doppelspitze auf der Europawahlliste der Familien-Partei‘). Auf sein eigenes Betreiben hin haben wir also unsere Mitgliederrechte vollständig ausgeschöpft. Wir sind keine reinen Antragsteller mehr, sondern aktive Mitglieder mit Parteiämtern, die nur satzungs- und gesetzeskonform bei schweren Satzungsverstößen durch ein Parteischiedsgericht mit Berufungsmöglichkeit ausgeschlossen werden könnten. Waren wir hingegen nie Mitglieder, dann hätten wir auch nicht wählen dürfen, wodurch die gesamte Europawahlliste hinfällig wäre (was sie aus anderen Gründen wohl ohnehin ist).

Jedenfalls werden wir dieses rechtswidrige und undemokratische Hinausdrängen aus der Familien-Partei nicht akzeptieren. Die Frage ist höchstens, ob wir überhaupt dagegen klagen müssen oder ob es nicht offensichtlich nichtig ist. Ich betrachte mich weiter als Vorsitzender des Kreisverbandes in Dortmund. Wenn das Herrn Geuking nicht gefällt, wird er dagegen klagen müssen.

Außerdem sehe ich alle Absprachen zwischen uns als durch ihn gebrochen an, weshalb ich mich auch nicht mehr daran gebunden fühle. So hatte ich erklärt, trotz vieler Mängel nicht gegen den letzten Bundesparteitag klagen zu wollen, was ich nun tun werde, wodurch eine durch andere bereits länger vorbereitete Klage bald realisiert werden dürfte. Ich bin dafür, die schlechte Europawahlliste neu aufzustellen, ein besseres Europawahlprogramm zu verabschieden und auch einen komplett neuen Bundesvorstand zu wählen. Recht und Demokratie müssen nicht nur in Deutschland und Europa, sondern offensichtlich leider auch in der Familien-Partei wiederhergestellt werden.

44 Gedanken zu „Geuking legt Veto gegen unsere Aufnahme durch ihn selbst ein

      • Warum sollte irgendeine Partei mit einem Querulantenhaufen wie die Familienpartei fusionieren? Was die LKR betrifft, so habe ich zudem den Eindruck, dass etwa das Europaprogramm der Familienpartei nicht mit den Positionen der LKR -Die Eurokritiker übereinstimmt.

      • In der Familien-Partei müsste inzwischen wohl alles erneuert werden: Vorstand, Schiedsgericht, Satzung, Wahlprogramm und Liste. Dann (!) hätte sie allerdings deutlich bessere Chancen als LKR.

  1. Lohnt es sich für Sie, in dieser offenbar etwas skurrilen Kleinstpartei zu kämpfen? Wäre doch ideal für Sie, wenn die Parteimitgliedschaft dort nachträglich aufgehoben würde. Dann hätten Sie nur 2 Parteien in Ihrer Biografie stehen und könnten nochmalig -wahrscheinlich letztmalig- woanders anfangen. Ich würde den Schritt des Bundesvorstands also mit Genugtuung annehmen und diese Familie-Geuking-Partei den nächsten Bundesparteitag in deren Wohnzimmer abhalten lassen. Vergessen Sie diesen Verein, Herr Prof. Dilger, das wird nie was. Es gibt bei der Neusortierung des Parteiensystems vielversprechendere Alternativen

    • Welche vielversprechendere Alternative sehen Sie? In der Tat könnte das jetzt eine gute Gelegenheit sein, aus der Sache wieder herauszukommen. Ich war dann nie Mitglied der Familien-Partei und hätte meinen dritten Schuss noch frei. Es geht allerdings auch um die Wünsche meiner Mitstreiter, die ich nicht im Regen stehen lassen will.

      • Mein Tipp: Nehmen Sie die Erklärung, dass der Antrag rückwirkend für nichtig erklärt wird, hin. Gleiches würde ich Ihren Mitstreitern empfehlen. Die Familienpartei wird niemals von Bedeutung sein. Selbst, wenn Sie am Ende formaljuristisch übers Bundesschiedsgericht dieser Wohnzimmerpartei einen Sieg davon trügen: Wozu wäre das gut? Es wird immer eine Kleinstpartei bleiben. An Ihrer Stelle würde ich den Schritt dieses Herrn Geuking gegen Sie und Ihre Mitstreiter als Geschenk des Himmels werten, darauf einen Schluck trinken und dann erst mal ein paar Wochen abwarten, ggfs. auch ein paar Monate. Die Neusortierung des Parteiensystems steht ja erst noch an, gerade auf der bürgerlichen Seite. Ich weiß nicht, ob CDU und CSU sich trennen. Aber es ist möglich. Ich weiß nicht, ob die Einheit der AfD gewahrt bleibt. Aber eine Splittung ist mittelfristig noch nicht vom Tisch. Andere Entwicklungen, an die wir jetzt noch nicht denken, sind vorstellbar. Auf der linken spricht Wagenknecht von einer Sammlungsbewegung; warum sollte man so etwas nicht auch auf der bürgerlichen Seite denken? Wichtig ist doch nur, wenn Sie jetzt so unerwartet glimpflich das Kapitel Familienpartei hinter sich lassen können, dann nicht überhastet ins nächste parteipolitische Abenteuer zu rennen. Es gibt immer Alternativen, sagen Sie. Ich ergänze: Es gibt immer Chancen. Allerdings sollte der nächste Treffer zielen und da sollten Sie sich nicht mit einem Sitz in der Aplerbecker Bezirksvertretung oder im Dortmunder Stadtrat bescheiden.

      • Es gibt tatsächlich immer Alternativen und damit auch Chancen (inklusive Risiken). Was Sie skizzieren, hat durchaus seinen Charme. In der Familien-Partei ist tatsächlich der Wurm drin und eine einvernehmliche Lösung scheint kaum noch denkbar, während ein Kampf bis aufs Messer allen schadet bzw. die Partei ganz zerstören könnte. Wenn man uns nicht mehr will, sollten wir uns vielleicht auch nicht länger aufdrängen. Trotzdem muss das gemeinsam besprochen werden. Noch eine Kleinstpartei, von der einige jetzt träumen, kommt für mich jedenfalls nicht in Betracht. Manchmal ist Abwarten am besten und vielleicht hätte ich Ende letzten Jahres länger warten sollen.

  2. „Geuking-Kessel walle, walle, pille-palle, die Geister, die er rief, wird er nie wieder los…“
    oder irgendwie so ähnlich lautete doch der Spruch des mehr oder weniger erfolglosen Zauberlehrlings Helmut Geuking.
    Kann mal bitte jemand eine Verdachtdiagnose erstellen, was der da geraucht, getrunken oder sonstwie geschluckt hat? Ich tippe sogar auf schrecklichste Vergiftungserscheinungen, denkbar wäre irgend so eine teuflische Mischung in einer Überdosis intravenös. Gibt es vielleicht gar eine ansteckende Krankheit, die sich „Prutzomanie“ oder so ähnlich nennt, die angeblich häufig akut ausbrechen sollte, wenn eine relativ wasserdichte Klage zugestellt wurde?
    Aber im Ernst: Ähnliche Überlegungen hatte der mit Geuking und Kollegen schwangere BuVo damals angestellt, als man ihn zusammen mit seiner Liste geschlossen aufgenommen hatte und diese Neumitglieder dann völlig unerwartet plötzlich zu mehreren am Bundesparteitag erschienen waren, für eine gewisse Eigendynamik sorgten indem sie tatsächlich Stimmkarten haben wollten. Das war allerdings auf der BuVo-Sitzung, die am selben Tag unmittelbar vor dem Parteitag stattfand. Die Überlegungen wurde drinnen in der Sitzung aus nachvollziehbaren Gründen verworfen, hatte man doch vorher der Aufnahme zugestimmt, während draußen vor der Tür einige „hochgeehrte“ Altmitglieder wie die Rumpelstilzchen nervös von einem Bein aufs andere sprangen und was von „Katastrophe“ faselten.
    Vernünftige Abwägungen eines Für und Wider (vgl. Merkel-Matrix) scheinen allerdings nicht gerade die absolute Stärke auch eines H.G. und eines Herrn Klageempfängers O.P. etc. zu sein, von Grünschnäbeln aus dem BuVo, wie einer sich hier schon mit ahnungslosem Kommentar geoutet hatte, ganz zu schweigen.
    Beinahe selbstverständlich ist solch ein Veto nichtig, genau wie der Parteiausschluss der Landesvorstände Bayern und BaWü wegen angeblich nicht eingereichten Rechenschaftsberichten, und dies, obwohl das rechtskräftige Urteil des OLG München deutliche Worte gefunden hatte: Ein unechtes Versäumnisurteil zum Nachteil des streitsüchtigen BuVo.
    Doch, so denke ich, möchte H.G. wohl gerne aus seiner Privatkasse einmal kräftig Kosten auferlegt bekommen, die ihm statt dem erträumten Sitz im EU-Parlament eher um sein mühsam erspartes Eigenheim bringen könnten. Wenn H.G. mit seinem Sandschäufelchen mit Einschreiben um sich wirft, stellt sich doch wieder mal die Frage, ob er dazu kraft fehlenden Amtes legitimiert ist, ja ob der BuVo das wirklich so beschlossen hat und ob er (H.G.) dabei überhaupt stimmberechtigt war. Folglich stellt sich auch die Frage, ob er solche Sandkastenspielchen aus dem Familien-Partei-Kindergarten nicht tunlichst zu unterlassen hat und wie klein das Risiko ist ihn dazu aufzufordern.
    Spätestens jetzt aber muss jeder gesehen haben, a) die geübte Nachsicht bei solchen Leuten nicht zur Vernunft führt sondern sie eher noch ne Schippe drauf legen wollen und b) dass man mit einer solchen Sandkasten-Partei, die sich laut Schriftsatz zum Vollstreckungsgericht für politisch besonders wichtig hält, in diesem Zustand keinen Blumentopf gewinnen kann. c) Wäre da zunächst (wie beim vom Holzwurm befallenen Fachwerkhaus) radikales Entkernen mit Stumpf und Sti(e)l notwendig: Berlin, Saarland, NRW, Hessen… Bis dahin und den Wiederaufbau mit echten Mitgliedern wäre zumindest die Europawahl über alle Berge.
    Es grüßt der ebenso nichtig mehrmals offensichtlich unwirksam ausgeschlossene Landesvorsitzende, der die Sandkasten-Partei beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen kann.

    • Sie sollten wieder aktiv werden und die verbliebenen Mitglieder in Bayern motivieren. Wir haben jetzt die Chance auf eine demokratische und pluralistische Partei. Alternativ können wir die Geukings sich selbst überlassen.

      • Einige der einst dort aktiven Mitglieder sind heute weiterhin aktiv in Vereinen und Organisationen, mit denen wir schon bisher zusammengearbeitet hatten.
        Geuking und Konsorten sollte man nicht sich selbst überlassen, sondern ihnen zumindest die Suppe mit der EU-Familienaufstellung gewaltig versalzen. Denn wo kämen wir den hin, wenn jeder Kleingärtnervereinsvorstand mit einem wohlklingenden Namen sich in die EU-Wahlliste eintragen lassen und sich so einen höchstdotierten Faullenzerjob beschaffen könnte? Unter dem Aspekt wäre ich für die sofortige Wiedereinführung der 5%-Hürde.
        Diese partei (unpolitische und unbedeutende Kleinpartei, daher mit „k“) mag ja gerne aufgrund diverser Betrügereien und Strafzahlungen pleite sein, nicht aber pleite sind die Funktionäre und Hausbesitzer wie Geuking, Oldenburg, Lahann, Körner, Hauck und ggf. noch-MdE Gericke (dessen Immunität aufzuheben ggf. beantragt werden müsste).
        Letzteres wäre auch einen angemessene Image-Kampagne gegen die FreienWähler, die sich mit dem Überläufer ein weiteres EU-Mandat geholt haben und gegen Mißstände beim EU-Parlament und seiner Besetzung, würde also auch medienwirksame politische Zeichen setzen.
        Da die Betrügereien, die zur Pleite geführt haben, offensichtlich vorsätzlich waren, kann auch die mittels CSU und Konsorten eingeführte Haftungsfreistellung des Ehrenamts hier nicht greifen.
        Ich kann mir gut vorstellen, dass es da einen (vermutlich ebenfalls unwirksam ausgeschlossenen) fleißigen Juristen gibt, der diesen Betrügern gerne ein sattes Abschiedsgeschenk serviert, das sich gewaschen hat – sofern jeder, der es sich leisten kann, einen Beitrag dazu spendet, damit das finanzielle Rest-Risiko nicht beim fleissigen Juristen hängen bleibt.
        Das wäre meines Erachtens die faire Antwort auf die unfairen Aktionen der Subventionsbetrüger. Ich würde meinen Teil dazu beitragen indem ich alle mir vorliegenden Informationen und Dokumente dazu liefere.

  3. Man vergißt bei aller Kritik an den ossifizierten Altparteien leicht, daß in diesen Kleinparteien oft unmögliche Zustände herrschen (Nepotismus, Korruption, polit. Autismus etc.).

    • In der Tat. In der LKR ist es inzwischen recht friedlich, insb. nachdem der Namenszusatz „Die Eurokritiker“ angenommen wurde und damit die Ausrichtung konsolidiert wurde. Das hat auch mit der starken Fraktion der 5 EU Abgeordneten zu tun und mit einem ganz hervorragend arbeitendem Bundesvorstand.

      Die LKR ist inzwischen so, wie die AfD ursprünglich angedacht worden war, also übrigens inhaltlich fast genau mit Dilger übereinstimmend. Deshalb wäre es auch logisch für Prof. Dilger, sich der LKR – Die Eurokritiker anzuschließen, auch wenn da eine „Übernahme“ weder möglich noch notwendig ist. Es geht um die Frage a) taktische Spielchen und Postenjägerei zu betreiben oder b) das zu tun, was inhaltlich richtig und geboten ist.

  4. Vielleicht hat sich ja Geuking von Pretzell/Petri beraten lassen, wie man unliebsame Mitglieder kaltstellt. In unsauberen Methoden sind die ja Meister.

  5. Willkommen im Club der Querulanten. Das Schiedsgericht der Geuking Partei wird Ihnen kaum helfen. Die Listenaufstellung zur EU Wahl vor einem Landgericht anzufechten wird teuer werden. Aus meiner Sicht reiten Sie ein totes Pferd. Was sagt Herr Wilhelm aus Siegen zu diesem Machtkämpfchen?

    • Es gibt gar kein ordentliches Schiedsgericht. Die Klage vor dem Landgericht kann ich mir leisten. Ob wir das wollen, stimmen wir demnächst ab. Wenn jetzt nicht alle gegen diese Machenschaften zusammenhalten, hat es ohnehin keinen Zweck.

      • Es wäre zu prüfen,ob die Familienpartei nicht die Kosten des ordentlichen Gerichtes tragen muss, weil es an einem Schiedsgericht, welches nach Parteiengesetz notwendig ist und kostenlosen Rechtsschutz liefern soll, mangelt.

      • Die Familien-Partei ist wohl eigentlich pleite. Ich gehe davon aus, dass wir auf den Kosten sitzen bleiben, selbst wenn wir den Prozess gewinnen. Aber das wäre es mir wert.

  6. Dieser Geuking agiert ja nicht besonders geschickt, ein parteipolitischer Gigant ist der wohl nicht.

    Aber vielleicht hat es doch einen Hintergrund, der nobel verschwiegen wird, Dortmund hat doch eine aktive Neonazi-Szene, vielleicht sind da einige der Familienpartei-Dortmund beigetreten und machen eine Unterwanderungsaktion.
    Die Neonazi-Ikone SS-Siggi wurde in der Familienpartei-Dortmund aufgenommen, klar muss dieser Geuking da einschreiten.
    “ Siegfried Roland Borchardt, genannt SS-Siggi (* 14. November 1953 in Neuenkirchen (Kreis Steinfurt)), ist ein mehrfach vorbestrafter Aktivist aus dem Spektrum der neonazistischen Freien Kameradschaften und ehemaliger Funktionär der 1995 verbotenen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei. Bei den Kommunalwahlen 2014 errang er als Spitzenkandidat der Partei Die Rechte ein Mandat im Stadtrat der Stadt Dortmund, von dem er jedoch nach zwei Monaten zurücktrat…………“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Borchardt

  7. Eine Familienpartei ist etwas anderes, als sie jetzt ist und als sie bislang war. Gerade eine Familienpartei muss etwas Gemeinschaftliches sein, und in der Zeit heute aufgebaut werden mit den heute geltenden menschlichen Werkzeugen. Im Vordergrund müssen dann stehen Fortschritt und Visionen. Wenn man alte und graue Zöpfe nicht abschneiden kann, kann man sie auch nicht erneuern. Natürlich sind neue Mitglieder in der Partei nicht gefragt, sie stören den Klüngel. Eine Familienpartei wird erfolgreich sein, wenn sie provokant wird, wenn sie neugierig wird, wenn sie als Gemeinschaft anerkannt wird. Das setzt erst mal voraus, neue Mitglieder, neue Ideen, neuer Aufbruch. Wenn Vorstandsmitglieder schon ohnmächtig werden, wenn sie meinen Namen hören, dann weiß ich, wie weit der Neuanfang noch zurückliegt. Der Anfang wurde mit Herr Dilger ja schon gemacht, wenigstens was die Richtung anging. Gründung von Kreisverbänden, als erstes Fundament. Dass das Fundament nicht stimmte, daran ist übrigens auch die LKR maßgeblich gescheitert.
    Ich werde weiterhin familienpolitisch agieren, das geht auch ohne Mitgliedschaft.

  8. LKR ist jetzt nach einigen Bereinigungen ein ganz liberaler Club, der mit Ihnen, Herr Prof. Dilger glänzend fusionieren könnte. Schließlich sind Sie unser erster Eurokritiker. Hier passt es und muss nicht erst passend gemacht werden.

  9. Schade um ein ehrliches Engagement – aber angesichts der Verdächtigungen, die abstrus sind und denen man kaum angemessen begegnen kann – mein Rat: den Ausschluss wirksam werden lassen, Herr Prof. Dilger!
    Vielleicht entschließt sich LKR einmal, einen wissenschaftlichen Beirat einzurichten. Das würde unsere intellektuellen Kapazitäten erhalten und neue Kräfte einbinden können.

    • Mir ist gar nicht klar, was uns überhaupt vorgeworfen wird. Es streut wohl jemand das Gerücht, ich hätte Stimmen kaufen wollen, was jedoch komplett erfunden ist. Dazu bin ich viel zu demokratisch, rechtstreu und auch Beamter. Allerdings gibt es zumindest bislang auch keinen Ausschluss von mir, der ohnehin nichtig wäre.

      LKR werde ich sicher nicht beitreten, doch ich könnte z. B. einmal wieder einen Vortrag in Bonn halten.

  10. Anscheinend hat die Familien-Partei nun die Notbremse gezogen. Es war doch offensichtlich, dass die Ausrichtung dieser Partei nicht zu Aktivitäten im AfD-Umfeld passt.

    Was ist denn mit den freien Wählern, die zumindest in Bayern stark sind?

    • Sie gehören zum AfD-Umfeld, ich nicht. Ich bin auch weiterhin Mitglied der Familien-Partei. Mir ist nichts Anderslautendes zugegangen, während die Schreiben an hiesige Parteifreunde offensichtlich nichtig bis widersinnig sind.

      • Was ist mit den freien Wählern? Wäre das keine geeignete Alternative (für Dilger)?

      • Kommunal sind die vielen Gruppierungen der Freien Wähler interessant. Die Partei ist allerdings nur in Bayern stark und hat ihre ganz eigenen Probleme.

  11. Lieber Herr Dilger, Sie sind doch ein gescheiter Mann!
    Warum tuen Sie sich DAS in dieser Splitterpartei an???

    Natürlich ist in der AfD vieles nicht perfekt,
    ABER so etwas gibt es dort glücklicherweise NICHT!
    Ich kann nur den Kopf schütten um so viel unnütz vertane Energie….

    • Unter Herrn Pretzell gab es noch Schlimmeres in der AfD, doch es erinnert tatsächlich an ihn. Nun hat er seine eigene familiäre Partei, doch die AfD hat noch ganz andere Probleme. Sie ist inzwischen alles andere als liberal. Gut finde ich nur ihre Ablehnung von Frau Merkel, die jedoch konsequenzlos bleibt oder sich dialektisch sogar in ihr Gegenteil verkehrt.

      • Der Bretzel und seine „dämonisch Schöne“ sind Geschichte. Mir denen will niemand mehr. Nicht die Spucke wert, darüber zu reden…!

      • Sie waren aber einmal sehr stark in der AfD und viele haben mitgemacht. Hoffen wir, dass es in der CDU mit Frau Merkel auch so läuft, also hinterher niemand mehr etwas mit ihr und ihrer Politik zu tun haben will.

  12. … Da könnte er auch den ehemaligen Bundesvorsitzenden MdE Arne Gricke kennen lernen, der fehlt nämlich in der Familien-Partei, wäre dort wieder angetreten wenn er eine Chance gesehen hätte. Zum EU-Wahlkampf war er zum Abstauben pauschal 2 mal mit dem Finger um den verstaubten Globus gefahren, wohl um Flyer zu verteilen, zu denen nur die Rechnung gedruckt war. Das war selbst dem Wirtschaftsprüfer zu viel.

  13. Manche Menschen haben zu viel Zeit und zu wenig Geld.
    Die Familienpartei hat alles warum Kleinstparteien klein bleiben. Menschen, die sich streiten und sich so selbst im Weg stehen. Sich selbstüberschätzen und meinen man wäre politisch wichtig. Kein Journalist hat oder wird über diese Vorgänge berichten. Es geht hier nur darum ein Mandat zu gewinnen, um selbst seine eigene soziale Frage lösen zukönnen. Ich bleibe weiter dabei und sage, dass die Familienpartei einen Sitz im EP gewinnen kann. Nur bringt das weder Deutschland, den Bürgern noch der EU irgendwas.
    Nur der Name dieser Partei ist gut

    • Ein Sitz für die Familien-Partei ist auf jeden Fall besser als ein weiterer Sitz für die Merkel-Parteien. Doch man könnte noch mehr daraus machen, wenn es endlich um politische Inhalte ginge.

  14. Pingback: Nichtige Beschlüsse und Wahlen sowie falscher Vorsitzender | Alexander Dilger

  15. Pingback: Mitteilung über Beendigung meiner Mitgliedschaft | Alexander Dilger

  16. Pingback: Geuking macht seine eigene Wahl anfechtbar | Alexander Dilger

  17. Pingback: Familien-Partei bestätigt Mitgliedsbeiträge ohne Aufnahme und unterschlägt Spenden | Alexander Dilger

  18. Pingback: Amtsgericht hält nachträgliches Veto gegen Parteiaufnahmen für rechtens | Alexander Dilger

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.