Alles Gute zum Muttertag!

Heute ist Muttertag. Ich wünsche allen Müttern alles Gute. Nachträglich wünsche ich auch allen Vätern alles Gute zum Vatertag und den Kindern sowieso. Die Mutter meiner Kinder hat sich Frühstück am Bett gewünscht und bekommen, dazu Schokoladenherzen, von den Kindern in der Kita bemalte Schlüsselanhänger und Bilder sowie schon gestern einen Strauß Rosen. Anschließend waren wir zu viert joggen (die Kinder sind am Ende selbst gelaufen) und haben unterwegs einen Blumenstrauß gekauft, den wir später noch meiner Mutter vorbeibringen wollen zusammen mit zwei Kuchen, die allerdings meine Frau gebacken hat. So ist das mit den Müttern und wir können ihnen nicht genug danken.

3 Gedanken zu „Alles Gute zum Muttertag!

  1. Den Müttern angemessen zu danken, wäre eigentlich nicht nur mit vergleichsweise lächerlich billigen Rosen etc zum Muttertag, sondern mit der staatlichen Anerkennung qualifizierter häuslicher Betreuungs- und Erziehungsleistung als Beruf, honoriert durch ein Erziehungsgehalt mit entsprechenden Rentenanteilen. Um hierfür qualifiziert zu sein, bedarf es keines theoretischen Soz.Päd.-Studiums und keiner Erzieher-Ausbildung: Ein Seminar mit jährlicher Fortbildung (Erfahrungsaustausch) ähnlich der Tagesmutter-Ausbildung genügt. Es ist nicht einzusehen, dass Kinderbetreuung und -Erziehung nur dann anerkannt wird, wen sie von Freien Trägern in Rechnung gestellt wird, großzügig und überteuert verteilt im staatlichen Selbstbedienungsladen, der sich irreführend „Jugendhilfeausschuss“ nennt, und häufigst ausgeführt von Praktikantinnen, weil die „Fachkräfte“ mit Stundenbelegungsplänen beschäftigt sind, die eigentlich eine Bürokraft ausführen könnte.
    Jeder, der mit offenen Augen durchs Leben geht, weiß, dass Kinder zu betreuen und zu erziehen, insbesondere in den ersten Lebensjahren, ein fulltime-Job ist, mit 24 Std. Bereitschaftsdienst, wozu keine Einrichtung bereit ist, von Intensivstationenen abgesehen.
    Damit würde sich die denunzierenede und herabwürdigende Frage an eine jede Mutter verbieten, ob sie denn „nicht arbeitet“, weil sie auf eine berufliche Super-Karriere als Regaleinräumerin bei Aldidel die Nacht (um sich hinterher von kinderlosen Soz.-Päds vorwerfen zu lassen, sie würde ihre Kinder vernachlässigen) verzichtet. Das wäre die wahre Emanzipation anstelle fragwürdiger Karriere zugunsten demographischer Entwicklung anstelle Ausbeutung durch Niedriglöhne, mit denen nicht einmal die Fremdebetreuungskosten gedeckt sind.

  2. Pingback: Muttertag 2019 | Alexander Dilger

  3. Pingback: Muttertag 2020 | Alexander Dilger

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