Familien-Partei Dortmund gegründet

Heute fand die Gründung des Kreisverbandes Dortmund der Familien-Partei statt (siehe ‚Einladung zur Gründung des Kreisverbandes Dortmund der Familien-Partei‘, übrigens genau fünf Jahre nach Gründung der AfD, siehe ‚AfD-Gründung vergessen‘). Unter Leitung des Bundesvorsitzenden Helmut Geuking wurde zuerst die Kreissatzung verabschiedet und dann der Kreisvorstand gewählt. Ich wurde einstimmig zum Vorsitzenden gewählt und danke für das Vertrauen. Das ist bereits mein zweiter Posten in der Partei und ein rasanter Aufstieg vom stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden in Arnsberg (siehe ‚Familien-Partei beigetreten‘).

Zu meinen Stellvertretern wurden [Name auf Wunsch der gewählten Person gelöscht] und Dr. Karl Dieter Petri gewählt. Schatzmeister ist Ulrich Hilmer und die Beisitzer sind [Name auf Wunsch der gewählten Person gelöscht], Berthold Guttner und [Name auf Wunsch der gewählten Person gelöscht]. Ein Foto findet sich bei Facebook. Der Kreisverband hat auch schon eine (noch zu überarbeitende) Homepage und ist bei Twitter aktiv. Allgemein soll und will der Kreisverband besonders aktiv sein sowie wachsen von aktuell neun Gründungsmitgliedern. Dabei sind nicht nur Dortmunder als Mitglieder willkommen, sondern auch Bewohner der umliegenden Städte, solange es dort noch keine eigenen Kreisverbände gibt.

24 Gedanken zu „Familien-Partei Dortmund gegründet

      • Ich habe Ihnen gar nichts vorgeworfen, ich habe nur Ihre Antwort nicht verstanden. Auch habe ich festgestellt, daß ich keinen „negativen Einfluß“ der AfD sehe (im Gegenteil), aber an diesem Punkt scheinen Sie etwas empfindlich zu sein. Was mich wundert: Ich meine, mich entsinnen zu können, daß Ihre Ausführungen – bei aller Kritik – vor noch gar nicht allzu langer Zeit ausgewogener waren.
        Nun ja.

      • Wenn Sie es gut finden, wie die AfD die Krim-Annexion feiert, gegen dunkelhäutige Menschen und alle Muslime hetzt oder die individuellen Freiheiten noch mehr einschränken will, dann stimmen wir einfach nicht überein. Ich finde, dass ich angesichts dessen noch immer ziemlich ausgewogen über die AfD schreibe. Das Dilemma ist, dass Frau Merkel schlimme Politik macht und Opposition verdient, die linke wie rechte Opposition zu ihr aber nicht wirklich besser ist, sondern nur auf andere Weise schlimm.

      • Ich weiß ja nicht, woher Sie Ihre Informationen beziehen, aber wenn ich mir die maßgeblichen Leute der AfD anhöre, dann vernehme ich anderes, nicht das, was Sie so pauschal behaupten. Das sind einfach die Unterstellungen und Verallgemeinerungen, die gern im Zusammenhang mit der AfD in die Welt gesetzt werden. Richtiger werden sie dadurch nicht.
        Wir sollten das nicht fortsetzen.

      • Ich behaupte nichts pauschal, sondern habe das im Gegensatz zu Ihnen belegt. Da ist leider nichts erfunden, selbst höchste AfD-Funktionäre äußern sich so.

      • Es hetzt nicht DIE AfD gegen dunkelhäutige Menschen. Es war ein einziger Parlamentarier (oder dessen Mitarbeiter), der einen saudummen Kommentar losgelassen hat. Dafür wurde er auch von der Parteispitze kritisiert, Jörg Meuthen nannte es richtigerweise schlicht rassistisch. Dass Jens Meier in Sachsen über eine Anhängerschaft verfügt, ist richtig. Aber er hat keine Mehrheit. Er ist das Pendant zu saudummen Akteuren linksaußen, die sich bei Linkspartei und Grüne finden (wobei er jedoch nur verbal austeilt, das ist dort teilweise anders). Ich könnte gewiss und gerne auf ihn verzichten, aber er prägt nicht die AfD.

        Die AfD ist auch nicht islamfeindlich. Es gibt sogar muslimische Mitglieder, neuerdings sogar Konvertiten. Die AfD ist lediglich dafür, unsere kulturelle Hoheit zu bewahren. Deutschland muss Deutschland bleiben (der Spruch ist übrigens von der CSU, die AfD füllt ihn nur mit Inhalt). Wenn die AfD Demonstranten in Cottbus unterstützt, die in Angst und Schrecken leben müssen, weil Angela Merkel brutale und gefährliche muslimische Migranten ins Land gelassen hat, dann kann ich das nur gutheißen. Wenn wir in ganz Deutschland diesen „zivilen Ungehorsam“ (als das muss man friedliches demonstrieren gegen die Mainstreammeinung ja schon bezeichnen) hätten, dann wäre Deutschland noch nicht verloren.

        Wenn ich die Nachrichten aufschlage und dort Unterstützung für den grenzdebilen Pöbler Anton Hofreiter lese, dann weiß ich, dass Gottfried Curio (das ist ein hochintelligenter Abgeordneter) alles richtig gemacht hat.

      • Andere haben sich ebenfalls in diese Richtung geäußert, nicht zuletzt der jetzige Bundessprecher Gauland. Herr Glaser ist auch nicht wegen Kritik an kriminellen Islamisten als Bundestagsvizepräsident durchgefallen, sondern wegen pauschaler Ablehnung einer Weltreligion, die in der AfD inzwischen ganz normal ist bzw. erwartet wird.

  1. Wenn man sich den aktuellen Koalitionsvertrag und die kolportierten Personalien anschaut, dann ist man immer wieder überrascht, dass es immer noch schlimmer geht. Dass man heute immer noch so naiv sein kann, unglaublich. Deutschland und Europa wird zerfallen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Sie sich schon bald einer Wahl stellen müssen. Und damit meine ich nicht, dass die SPD-Mitglieder den Vertrag ablehnen. Dann reden wir von einer deutlich brisanteren Wahl. Die AfD wird dann zwar 25 Prozent einheimsen, aber freuen kann ich mich nicht darüber.

  2. Mit etwa 10 Aktiven kann man auch in Dortmund ein wenig erreichen. Ein Ratsmitglied ist bei einem guten Lauf drin, bei Kooperation mit Freien Wählern auch mehr.
    Deutschlandweit bleibt halt das Problem, dass die Familien-Partei in bestimmt 95% der Städte/Kreise keinen eigenen Verband hat.

    • Das kann sich schrittweise ändern, insbesondere wenn sich jetzt die ehemaligen Volksparteien selbst abschaffen und die AfD lieber auf die Krim fährt und Herrn Putin huldigt, statt für eine bessere Politik in Deutschland einzutreten.

      • Den bescheuerten Quatsch einer Krim-Reise der MdL habe ich auch intern natürlich kritisiert, zumal man von diesen Leuten sonst kaum was hört und das bei den riesigen Problemen in der Kölner Heimat oder in NRW.

      • Je länger Migrantenkrise dauert desto weniger spielt die Liebe zu Putin eine Rolle. Schliesseng der Grenzen und Ausschaffung der Migranten haben Priorität!

      • Es ist mir unklar, was „die Afd lieber (als was?) auf die Krim fährt und Herrn Putin huldigt.“ mit der neue Familienpartei zu tun hat. Auf solche Polemik muß man nicht eingehen. Mir scheint, da steht noch viel Aufbauarbeit vor Ihnen – und die Notwendigkeit zur Gelassenheit.

        Andere deutsche Parlamentarier haben da nämlich ganz andere Vorstellungen von Dienstreisen, das hat unsere neue Gesundheitsministerin mit dem unaussprechlichen Dppelnamen schon vor 10 Jahren gezeigt. Mittlerweile hat sie gewiß geübt und kann es noch besser. Der Spiegel berichtete:

        http://www.spiegel.de/spiegel/a-572742.html

        Achtung – das N-Wort! Nein, nicht das eine, sondern das andere! Siehe hierzu auch Harald Schmidt:

      • Herr Walter hat als AfDler auf den tatsächlich begrenzten Einfluss der Familien-Partei hingewiesen. Deshalb habe ich mit dem inzwischen negativen Einfluss der AfD gekontert. Es ist keine Frage, dass sich auch andere Parteien peinliche Reisen erlauben, doch ich hoffe, dass die betreffenden AfDler wie auch der Ex-AfDler Pretzell so gierig sind, demnächst eine eingeladene Reise in die Ukraine anzutreten, um dort mehrere Jahre freie Kost und Logis zu genießen.

      • Alles etwas kryptisch, ich verstehe nicht, was Sie mit Ihrer Antwort wollen und was Herr Walter damit zu tun hat. Ich sehe im übrigen keinen negativen Einfluß der AfD – bei der Performance der anderen Parteien, insbsondere GroKos, ist die AfD nach wie vor die einzige Partei, die klare Vorstellungen hat, auch wenn sie dem einen oder anderen nicht passen (könnte z.B. ja auch sein, daß mir die Vorstellungen ihrer Partei nicht passen). Und bei den Sitzungen des Bundestages, tja, da tritt ganz oft der Sachverstand gegen den Irrsinn an. Denken Sie nur mal an das Gekreische der Grünen (Hofreiter etwa oder Jelpke) oder auch an die sichtlich überforderten Linken, von ganz vielen Roten oder Schwarzen zu schweigen. Der Einfluß der AfD ist da sehr positiv – jetzt wird manches ganz plastisch klar, und die Dinge werden beim Namen genannt.
        Gleichwohl würde ich viele Politiker der Block- und Altparteien sehr, sehr gern in die Ukraine (allerdings bei Wasser und Brot) schicken, auf Dauer. Warum fallen mir dabei bloß so viele Namen ein?

      • Warum werfen Sie mir die Antwort auf einen Kommentar vor, wenn Sie der Kontext gar nicht interessiert? Wenn Sie die AfD großartig finden, interessiert Sie natürlich keine Alternative dazu. Aber was sind denn die klaren Vorstellungen der AfD z. B. zur Wirtschafts- und Sozialpolitik? Die AfD ist zumindest in dem Bereich einmal liberal gestartet, könnte nun aber Die Linke links überholen wollen, um eine nationalsozialistische Partei zu werden, wenn nicht im historischen, so doch im inhaltlichen Sinne.

      • Man muss nicht Putin huldigen. Politisch mag die Reise nicht zwangsweise klug gewesen sein. Aber sie verschafft Aufmerksamkeit und man präsentiert sich als alleinige Opposition. Das kommt gut an.

        Ansonsten präsentiert sich die AfD im Bundestag hervorragend. Steigende Umfragewerte, die sich langsam einem Allzeithoch annähern, sind die logische Folge. Es ist nicht auszuschließen, dass dieses Jahr noch die 20% erreicht oder aber zumindest die SPD überholt wird.

      • Bei mir kommt es nicht gut an. An der AfD ist nur noch die Opposition gegen Frau Merkel gut, inhaltlich stimme ich wohl in keinem Punkt mehr überein (selbst die Eurokritik ist halbherzig).

      • Nennen Sie mir eine einzige Person, die im Bundestag sich je so entschieden gegen den Euro geäußert hat, wie es Alice Weidel getan hat. Die wird es nicht geben. Übrigens vermute ich, dass Sie innerparteilich in der Familienpartei mit Ihren diesbezüglichen Ansichten auch nicht nur auf Zustimmung stoßen werden. Eurokritik ist momentan einfach ein Randthema, für das sich leider nur Fachwissende interessieren.

        Ich sehe in dem Krim-Besuch übrigens auch keine Verbrüderung mit Putin, die ich ebenfalls ablehne. Putin ist ein Diktator und kann kein Vorbild für Deutschland sein. Ich sehe darin eher eine Akzeptanz des Faktischen und eine Orientierung hin zum Pragmatismus. Das ist nämlich genau das, was der weltweiten Politik fehlt. Die Krim ist jetzt ein Teil Russlands. Das kann man gut oder das kann man schlecht finden. Aber es ist niemand geholfen, wenn man Sanktionen verhängt, die nur einem selbst schaden. Ein Krim-Besuch ist da eine geeignete Provokation, um darauf hinzuweisen.

      • Herr Schäffler hat sich ebenfalls sehr deutlich gegen den Euro geäußert (allerdings auch gegen Fiat Money allgemein, was seine Kritik relativiert bzw. zeigt, dass er sie ganz anders begründet), was die FDP jedoch nicht weiter juckt. Wie ist denn momentan die offizielle AfD-Position zum Euro?

        Inbesondere Herr Beckamp äußert sich nicht pragmatisch zur Krim, sondern rein ideologisch, wenn der das Selbstbestimmungsrecht der Völker und die Demokratie verhöhnt: „Zusätzlich zu Ihrem herzlichen Empfang haben Sie sich selbst entschieden, welchem Land Sie angehören wollen, Sie haben die Zukunft selbst bestimmt. Das Referendum haben Sie durchgeführt, das ist etwas, was wir in Deutschland nicht haben, und wir beneiden Sie dafür wirklich“ (siehe „AfD-Abgeordnete erklärten sich zu ‚Freunden der Krim'“). Ich bin für Volksentscheide, aber doch nicht solche nach einem gewaltsamen Einmarsch. Will Herr Beckamp, dass Herr Putin auch Deutschland überfällt? So weit geht meine Ablehnung von Frau Merkel dann doch nicht.

      • Die Aussage ist sicherlich falsch, weil sie impliziert, dass Russland eine Demokratie ist. Aber ich würde einzelne Aussagen nicht überbewerten.

  3. Pingback: Erster Stammtisch der Familien-Partei Dortmund | Alexander Dilger

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