Grüne fordern tierisches Verständnis

Die Grünen werden immer absonderlicher. „Das Netz spottet über ‚Bienen und Schmetterlings‘-Zitat von Göring-Eckart“. Die Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin der Grünen hat gestern beim Bundesparteitag ihrer Partei gesagt:

Wir wollen, dass in den nächsten vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!

Naheliegend ist tatsächlich die Frage: „Was raucht Ihr da?“ Auch der Hinweis auf die von den Grünen propagierten Windkraftanlagen, die nicht nur viel Geld, sondern auch unzählige Vogelleben kosten, ist berechtigt. Viele Wiesen werden inzwischen mit Solaranlagen zugebaut. Vielleicht sind die Grünen jetzt doch für Gentechnik und wollen Insekten so verändern, dass wenigstens diese sie verstehen. Jedenfalls setzen sich die Grünen für alles und jeden ein, nur nicht für die deutschen Wähler, von denen sie immer noch erstaunlich viele Stimmen bekommen.

Völlig absurd ist auch die Aussage vom zweiten Spitzenkandidaten und Parteivorsitzenden Cem Özdemir (siehe „Özdemir will um FDP-Wähler werben“), „die liberale Partei Deutschlands sind die Grünen.“ Nein, die Grünen sind alles Mögliche, vor allem links und freiheits- bis menschenfeindlich (Schmetterlinge sind einfach bunter), aber nicht liberal.

25 Gedanken zu „Grüne fordern tierisches Verständnis

  1. Özdemir soll laut einem deutschen Pressebericht einer türkischen Zeitung auch mal gesagt haben „was unsere Vorfahren vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen“. Richtiger wäre es wohl, auf den Unverstand der Deutschen abzustellen, wie auch in Blick in die IQ-Vergleichtabelle nahelegt.

    Ansonsten haben die Grünen in den letzten Tagen so viel krudes Zeug von sich gegeben, dass dies eigentlich unter Trolling laufen müsste. Unter anderem wurde diskutiert, ob ein weltweiter Klimapass angebliche „Klimaflüchtlinge“ dazu berechtigen sollte, sich in einem Land ihrer Wahl niederzulassen. Dies zeigt mal wieder, dass sich typisch deutsche romantisch-totalitäre Weltmachtsambitionen heute bei den Grünen finden; ob sie diese Idee mit Donald Trump diskutiert haben, ist nicht bekannt.

    Die Partei, die Leuten wegen des Vergessens eines Gendersternes gerne in Umerziehungslager stecken würde, hält sich nicht nur für die einzig liberale Partei in Deutschland, sondern auch für die einzig wissenschaftlich fundierte. Zur Erinnerung: Diese Leute meinen tatsächlich, es gebe 250 frei wählbare Geschlechter, aber eigentlich keine Frauen, die trotzdem dringend von Frauenquoten profitieren müssten.

    Wir wollen den Wählern, Pardon, Wähler_Innen**** der Partei zu Gute halten, dass diese einfach gutmütig und aufgrund grüner Medienkontrolle unzureichend informiert sind; etwa darüber, dass diese politische Perversion dem RAF- und Pädomilieu entsprungen ist. Nur als Tipp: YouTube-Suche nach „Cohn Bendit schwärmt von“.

    „…dass wir, d.h. die Grüne Bewegung, einen Kulturentwurf anstreben, in dem das Töten eines Waldes verächtlicher und verbrecherischer gewertet wird als das Verkaufen von Kindern in asiatische Bordelle.“ Curt Amery in „Natur“, Dezember 1982, Seite 42.

    „Ich wollte, dass Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt.“ Sieglinde Frieß, Bündnis90/Die Grünen, im Bundestag (FAZ 6.9.1989).

  2. …………….alles erinnert bei den Grünen an Stasi – Herrn Mielke.

    Noch im Untergang rief er ( auch er von ganz oben ) völlig verzweifelt zu vehement protestierenden, wütenden noch – DDR Bürgern :

    “ ………aber ich liebe Euch doch alle. “

    Richtig , wie bei den Grünen. Raps in den Tank, Monokulturen lassen grüßen und Bienen , Schmetterlinge, Vogelwelt stirbt.

    Dümmlicher, perfider geht es nicht.

    Wir sind wütend !

  3. Zum Verständnis der Grünen ist wesentlich, dass wir die Entstehung einer neuen diesseitigen Religion beobachten und eben nicht eine politische Bewegung. Die bisherigen Weltreligionen sind um 600 v. Chr. (Buddhismus), um 0 (Christentum), um 630 (Islam) entstanden, und es erscheint rätselhaft, wie schnell und umfassend sich solche Religionen ausgebreitet haben; seitdem gab es keine neuen.
    Religionswissenschaftler (und eben nicht Politologen) hätten nun zum ersten Mal seit 1400 Jahren die Möglichkeit, die Entstehung einer neuen Weltreligion zu beschreiben und vielleicht – zu verstehen.

    • Meinen Sie, dass die Grünen Mutter Erde anbeten und ihr Opfer bringen? Auf jeden Fall sollen alle Menschen bekehrt und die Ungläubigen bekämpft werden. Neu war mir, dass auch Bienen, Schmetterlinge und Vögel bekehrt werden sollen.

      • Es gibt die Gaia-Hypothese, nämlich dass die Mutter Erde ein quasi-göttlicher Gesamtorganismus ist, dem wir Menschen und alle Wesen zu dienen haben.
        Im Gegensatz hierzu hatte Siegmund Freud in „Die Zukunft einer Illusion“ ein Absterben der Religionen vermutet, wogegen C.G. Jung von einem religiösen Instinkt des Menschen ausging. Offensichtlich wandelt sich dieser Impuls jetzt ins Diesseitige.

      • Die Frage ist, ob das erst auf die Grünen zutrifft. Sozialismus bzw. Kommunismus lässt sich am besten als diesseitige Religion ohne Gott beschreiben (übersteigerter Nationalismus vielleicht auch). In gewisser Weise sind die Grünen doch einfach eine Weiterentwicklung davon, nachdem sich der reale Sozialismus total diskreditiert hat, was seine treusten Anhänger trotzdem nicht vom rechten Glauben abbringt.

    • Frau Merkel ist tatsächlich gefährlich. Die Mehrheit in der CDU besteht hingegen aus Mitläufern (was natürlich auch gefährlich ist, aber auf andere Weise). Wenn Merkels Nachfolger das Gegenteil verkünden sollte, wird diese Mehrheit auch (immer schon) dafür (gewesen) sein.

  4. Was immer absonderlicher wird sind Ihre Angriffe auf die Grünen. Sie wissen ja selber ganz genau, wie das gemeint ist und das Göring-Eckardt nicht ernsthaft behauptet Schmetterlinge und Insekten würden ihren Reden lauschen und sie verstehen.

    Aber lieber die echten Probleme ( https://twitter.com/GoeringEckardt/status/934761478196027392) auf die sie hier aufmerksam macht ignorieren und der Blog-Gemeinde mit billigen Witzen Vorlagen für eine Runde munteres Grünen-Bashing liefern. Warum?

    Zum Thema Windräder ist es wie bei so vielen Dingen so, dass es Vor und Nachteile gibt und diese halt je nach Einzelfall abgewogen werden müssen. Alternativen, wie z.B. die Kohleverstromung und Tagebau sind ja auch nicht gerade umweltfreundliche Landschaftsschutzmaßnahmen.
    Und der Flächenverbrauch von Solaranlagen fällt im Vergleich zu den wirklich großen Problemen wie Gebäude oder Straßenbau kaum ins Gewicht.

    Beide Technologien sind für das Insekten und Vogelsterben (um das es hier ja eigentlich geht) jedoch kaum verantwortlich. Hier deutet vieles auf intensive Landwirtschaft als das Hauptproblem hin.

    • Nein, ich weiß nicht, wie Frau Göring-Eckardt das gemeint hat. Ich bin weder eine ihrer verständigen Biene noch einer ihrer Schmetterlinge, auch kein Vogel oder hellseherischer Grüner. Die von den Grünen als zentrale Forderungen eingebrachten Megathemen Flüchtlinge und Klimawandel nützen der hiesigen Fauna jedenfalls nichts. Da müsste man tatsächlich bei der Landwirtschaft und bestimmten chemischen Giften ansetzen (die Grünen haben übrigens für den Braunkohletagebau gestimmt), während ein wärmeres Klima hierzulande zu mehr statt weniger Insekten führt. Außerdem hat sie von JEDER Biene etc. gesprochen, als wenn es wie bei Menschen auf deren Individualität ankäme. Da fällt dann eben doch auf, dass grüne Maßnahmen viele kleine und große Tiere töten. Außerdem sind viele Vögel keine Vegetarier, sondern fressen Insekten.

      • Das ist Argumentation auf Grundschulniveau. Ich nehme ihnen nicht ab, dass Sie nicht im Stande sind eine Aussage anders als wortwörtlich zu interpretieren.

        Oder ich kann Ihrem Humor einfach nicht folgen. Das will ich nicht ausschließen

      • Natürlich kann ich mir denken, wie Frau Göring-Eckardt damit ihre Anhänger einschließlich Ihnen begeistern wollte. Aber sachlich ist das doch einfach nicht richtig (wörtlich ohnehin nicht, aber auch nicht im übertragenen Sinne, dass die Grünen wirklich etwas für die hiesige Natur tun würden). Das ist meine eigentliche Argumentation. Wenn das schon Grundschüler erkennen sollten, dann ist das umso besser.

      • Problematisch ist die intensive Biogaserzeugung mit Energiepflanzen. Das Biogas zählt zu den erneuerbaren Energien, gilt als klimafreundlich und wird von den Grünen befürwortet, wenn es umweltverträglich erzeugt wird. In vielen Fällen ist dies jedoch nicht der Fall. Beispielsweise beschreibt Stefan Klein in seinem (kostenpflichtigen) Artikel http://www.sueddeutsche.de/kolumne/landwirtschaft-es-war-einmal-natur-1.3753657 den Rückzug der Fauna in der Uckermark im Rahmen der Energiewende.

    • „Zum Thema Windräder ist es wie bei so vielen Dingen so, dass es Vor und Nachteile gibt und diese halt je nach Einzelfall abgewogen werden müssen.“

      Ich sehe weder bei Windrädern noch bei Solaranlagen Vorteile in unserem Energieverbundsystem. Diese „Erneuerbaren“ benötigen ohne Ausnahme ein 100% Backupsystem aus konventionellen Kraftwerken. Das mit der Einsparung von Brennstoffen ist ja auch eine Mär. Nicht nur daß die Brennstoffkosten eines konventionellen Kraftwerkes nur einen geringen Teil der Betriebskosten darstellen, müßen diese zum Ausgleich des „Flatterstroms“ auf- und abgeregelt werden und fahren damit auf thermischen Verschleiß.

  5. Wie abhängig macht sich Deutschland von der Dritten Welt, wenn die vollständige Forderung der Grünen nach Elektroautos bis 2030 realisiert werden soll? Mehr als zwei Millionen Arbeiter fördern im Kleinbergbau im Kongo unter unmenschlichen Bedingungen Kobalt, bei weitem nicht genug, um 100% Elektroautos zu betreiben. Machen die Minen dicht, ziehen wir wieder unseren Handwagen, begleitet von den Vögeln, auf die wir nicht gehört haben.

  6. Die Idee für die die Grünen stehen, muss eine Vertretung im Parlament haben.
    Heute stimmte der Vertreter Deutschlands in der EU für die Verängerung der Verwendung von
    Glyphosat, auf Geheiß des CSU Agrarministers. Die Umweltministerin (SPD) war dagegen. Die SPD tobt.

    Die SPD wird trotzdem in die GroKo gehen, ersatzweise die Grünen in eine Minderheitsregierung.
    Die Lobbyisten haben die Altparteien voll im Griff.

    Die AfD,als neue Partei, in der diw Lobbyisten noch nicht Fuß gefasst haben, hat sich klar gegen Gglyphosat positioniert.

    https://afdkompakt.de/2017/10/20/lobbyismus-glyphosat-gutachten-des-bundesinstituts-fuer-risikobewertung-in-weiten-teilen-vom-hersteller-verfasst/

    • Die AfD zeigt sich hier leider einmal mehr populistisch und wissenschaftsfeindlich. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat keine eigenen Untersuchungen unternommen, sondern die bestehenden Studien ausgewertet. Zum auch von der AfD verbreiteten Vorwurf, es würden nur Herstellerangaben abgeschrieben, sagt der Präsident des Instituts im Interview:

      Der Plagiatsvorwurf ist erfunden und haltlos. Es geht einzig darum, unser wissenschaftliches Urteil formal zu diskreditieren. Jeder, der behauptet, wir hätten abgeschrieben, sollte doch einfach einmal inhaltlich die 4500 Seiten lesen, die wir vorgelegt haben. Wir haben dort völlig transparent erklärt, wie wir vorgehen.

  7. Pingback: Glyphosat wirkt nicht nur gegen Pflanzen, sondern auch die GroKo | Alexander Dilger

  8. Das Insektensterben wurde schon vor ein oder zwei Jahren thematisiert. Eine wesentliche Ursache dafür sei die Zunahme von Monokulturen in der Landwirtschaft. Heute wird dafür Glyphosat verantwortlich gemacht, obwohl es seit 40 Jahren im Einsatz ist. Der Insektenschwund ist aber erst deutlich seit wenigen Jahren messbar. Hier lenken die grünen Ideologen von Ihrer Fehlleistung ab. Monokulturen entstehen heutzutage hauptsächlich durch die Biogasanlagen. Jeder Landwirt baut das an, wofür er das meiste Geld erhält. Biogas steht auf der Subventionsliste ganz oben. Die Subventionen für den sonstigen Anbau sind stark gekürzt worden.

    • Die derzeitige Subventionspraxis sollte revidiert werden. Für das Überleben der Menschheit wäre es wahrscheinlich vorteilhafter, Lebensmittel auf Jahre haltbar zu machen und zu lagern als Biogas zu bevorraten. Beim Ausbruch eines Supervulkans mit der einhergehenden Erdverdunkelung über längere Zeit könnte man dann auf solche Konserven zurückgreifen. Forscher der University of Bristol’s School of Earth Sciences and Mathematics gehen davon aus, dass solche Vulkanausbrüche in kürzeren Zeitabständen passieren als bisher angenommen. Ich glaube nicht, dass derzeit das Risiko der CO2 bedingten Erderwärmung adäquat mit dem eines Supervulkanausbruchs abgewogen ist.

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