Politiker entwerten meinen Diesel um 5.000 Euro

Es gibt jetzt „5000 Euro weniger für einen drei Jahre alten Diesel“. Mein Diesel ist jetzt drei Jahre alt (siehe ‚Autoabholung‘ und ‚Neuen Volvo seit einem Jahr‘). ‚Autobesitzer sollten nicht für Fehlverhalten von Konzernen und Staat zahlen müssen‘. Faktisch habe ich aber doch den Schaden. Zwar will ich mein Auto in absehbarer Zeit nicht verkaufen und damit einen entsprechenden Verlust nicht realisieren, trotzdem drohen mir Fahrverbote in einigen Städten, deren Risiko wiederum der Haupttreiber beim Preisverfall ist. Außerdem werde ich in einer doch möglichen Verkaufsentscheidung (mit Neukauf) negativ beeinflusst.

Erst kontrolliert die Politik die Autokonzerne nicht richig, dann sollen dafür die Autofahrer bestraft werden. Das ist typisch für unsere Politiker, die demnächst Verbrennungsmotoren ganz verbieten wollen, aber nur für Privatleute bzw. in PKWs, während auch die politisch gemachten Strompreise für Privathaushalte viel höher sind als für größere Betriebe.

28 Gedanken zu „Politiker entwerten meinen Diesel um 5.000 Euro

  1. Schleichende Enteignung eben. Weniger der ohnehin eher abstrakte Wertverlust Ihres Autos im Speziellen, als vielmehr die völlige Entwertung von Autos mit Verbrennungsmotor, auf die wir jetzt von Grünen und Sozialisten aller Couleur vorbereitet werden sollen.

      • Das stimmt zwar, schließt aber oben von mir Thematisiertes ebenfalls nicht aus. Schließlich entwickeln sich auch die Grünen weiter. Sie sind heute die Handlanger der Elektroauto-Industrie, allen voran beeinflusst von BMW.

      • …Josef Martin Fischer ist bei BMW ein gut gezahlter „Berater“!!!

  2. Politiker sind seit Jahren – Coleur völlig egal – nicht mehr umfassender Sachverwalter ihrer Bürger/innen, wie es ihr eigentlicher Auftrag ist.

    Was ich als ganz schlimmes Fehlverhalten erachte, uns immer mehr von dieser priviligierten Schicht entfremdet:

    Sie haben kein Herz und Gespür für uns.

    • Die AfD war der Versuch, qualifizierte Bürger statt Karrierepolitiker in die Parlamente zu bringen. Schon nach wenigen Jahren muss dieser Versuch leider als gescheitert bezeichnet werden. Eigenes Geld ist für die AfD-Kandidaten das primäre Motiv, insbesondere für die kürzlich ausgetretenen.

      • ……….gebe es unumwunden zu, Frauke Petry kurze Zeit „mein Stern“ am dunklen Politiker/innen Himmel. Wurde – indirekt – gedemütigt durch v.g. als dummer Junge ohne Ahnung , Kenntnis.

        Gleichwohl wir – viele andere – gestandene Männer sind, im harten Beruf stehend, Familie mit Kindern, kommen rum in Europa, beide Füßen Bodenkontakt.

        Nach Angela Merkel – 2013 – das 2. Mal : Ihr Slogan “ …. mit mir wird es keine …. geben .. “ . Eigentlich reichts mir auch wenn Pauschalurteile mir völlig fremd sind weil eben jeder anders ist, Macken hat, Verfasser eingeschlossen.

        Wo sind die Frauen und Männer denen wir vertrauen können, nicht blind naiv, aber mit Herz und Verstand ?

        Wer sind , wo sind die Politiker/innen denen das Wohl der ihnen anvertrauten Bürger/innen mehr wert ist als die eigene Karriere ?

        Wir wünschen nachdrücklich daß Politiker für ihre Tätigkeit eine angemessene Entlohnung erhalten die sie frei, unabhängig in Entscheidungen macht, nicht jedoch per se durch pure Anwesenheit – z.B. mittels Prämie – von Anstrengung und Leistung befreit.

        Was ist los in Deutschland ?

      • Die Wähler und vor allem Parteimitglieder sind gefordert, sich die Kandidaten viel besser anzuschauen, um weder die schlimmsten Schaumschläger zu unterstützen noch alle potentiellen Politiker pauschal zu verdammen.

      • @Alexander Dilger 19.11. 09.21

        Zitat: „Die AfD war der Versuch, qualifizierte Bürger statt Karrierepolitiker in die Parlamente zu bringen. Schon nach wenigen Jahren muss dieser Versuch leider als gescheitert bezeichnet werden.“

        Herr Dilger, ich möchte Sie bitten, Ihre mitunter überzogene Kritik an der AfD einzustellen. Dafür haben Sie doch jetzt den Wadenbeißer Wilhelm und den Windmacher Goncalves da Silva. Sie sollten sich künftig auf Ihre neue Partei fokussieren, denn da gibt es wahrlich viel zu tun. Viel Erfolg dabei!

      • Wollen auch Sie mir jetzt in meinem eigenen Blog das Wort verbieten? Dabei wissen Sie doch selbst am besten, dass es stimmt. Die heutige AfD ist eine ganz andere als 2013. Insbesondere Frau Petry, Herr Pretzell und ihre Anhänger waren nur hinter dem schnellen Geld her und haben viel Schaden angerichtet. Aber auch Herr Meuthen war doch mit seinen doppelten Diäten als Fraktionsvorsitzender unzufrieden und hat jetzt auch lieber ein Doppelmandat.

        Allerdings werde ich mich hier zukünftig tatsächlich weniger mit der AfD befassen und wünschen Ihnen viel Erfolg dort.

  3. Also, mein neuer war gut 1000 Euro günstiger als der Benziner mit gleicher Leistung. Verbrauch liegt aber 2-3 Liter drunter. Ebenso ist der CO2-Ausstoß geringer.
    Rein sachlich die bessere Wahl.

    Der Rest ist…..

    • Neue Dieselfahrzeuge waren vor dem Skandal teurer. An der Stelle haben Sie also profitiert. Dafür drohen auch Ihnen jetzt Fahrverbote und ist der Wiederverkaufswert stärker gesunken, obwohl Diesel umweltfreundlicher sind. Das sind die Folgen grüner Politik, die unökonomisch und unökologisch zugleich ist.

      • Diesel sind nicht umweltfreundlicher als Benziner. Allerdings bin auch ich mehr als zwanzig Jahre lang dem Trugschluss aufgesessen, Diesel seien ach so viel wirtschaftlicher (weil „sparsamer“) als Benziner, was schlicht und ergreifend nicht stimmt.

        Meine persönliche Zwischenbilanz nach bislang knapp 4 Mio. Kilometern Autofahren, davon etwa 1,7 Mio Kilometer mit Diesel-Pkw (ohne Geländewagen):
        Gleich starke Benziner verbrauchen zwar etwa 20 bis 30% mehr Sprit, sind aber um so viel günstiger in Steuer, Versicherung und insbesondere Wartung/Service/Reparaturen und Reifenverschleiss, dass dies den Kraftstoff-Verbrauchsvorteil der Diesel mehr als aufwiegt. Zudem halten großvolumige Benzinmotoren länger als die hochgezüchteten modernen Diesel. Von der Laufruhe, der geringeren Geruchsbelästigung durch Abgase und dem Vorteil, nicht mit Tankhandschuhen tanken zu müssen einmal ganz abgesehen. Als Pkw werde ich mir folglich auch als Vielfahrer keinen Diesel mehr zulegen.

        Bei Geländewagen, Transportern und kleine Lkw sieht die Rechnung kostenmäßig ähnlich aus, jedoch macht sich hier der für Geländeeinsatz, schwere Zuladung oder Anhängerbetrieb günstigere Drehmomentverlauf positiv für den Diesel bemerkbar.

      • Herr Meister,
        Sie tanken Ihren Diesel mit Schutzhandschuhen? Toll, hätte ich von Ihnen nicht erwartet! Ich nicht, weil ich hier nicht integriert bin!🤡
        Bei meinem Volvo Diesel merke ich weder höhere Reparatur (was reparieren Sie so viel bei BMWs?) / Service Kosten noch Reifenverschleiß. Reifenverschleiss hat mehr mit Ihrer Fahrweise zu tun , Reifen Typ, Straße und Gewicht des Wagens.

        Also ruhig Diesel weiter fahren. Es ist mein erster Diesel , ich fahre antizyklisch.😜
        Zwischen einem 2,5 l Diesel und einem 3 l Benziner sind die Unterschiede unwesentlich. Ja, 3l, 6 Zylinder Benziner ist etwas leiser!

      • Ja, Old Grisogono, ein bayerischer Gentleman fährt entweder erst gar keinen Diesel und hält seiner Beifahrerin die Tür auf oder er verwendet zumindest Tankhandschuhe. In besseren Kreisen ist Dieselfahren ohnehin verpönt.

        Der von Joschka Fischer beratenen Lieblingsautomarke der Grünen habe ich Übrigens schon vor mehr als zehn Jahren den Rücken gekehrt (Oldtimer ausgenommen).

        Reifenverschleiss hat bei gleicher Fahrweise etwas mit dem Sturz (bei BMW schon immer ein Problem, bei Mercedes hingegen nicht) aber auch mit dem an der Antriebsachse anliegenden Drehmoment zu tun. Am ausgewogensten sind i.S. Reifenverschleiss Mercedes mit Heck- oder Allradantrieb und Benzinmotor sowie klassische Geländewagen (z.B. Landrover Defender, Mercedes G und Toyota Landcruiser). Bei reinen Fronttrieblern oder auch bei solchen Allradfahrzeugen, die überwiegend frontgetrieben sind (z.B. Volvo) empfiehlt es sich unbedingt, die Reifen alle 10 bis 20 tkm von vorne nach hinten zu wechseln, um eine gleichmäßigere Abnutzung und somit eine längere Lebensdauer der Pneus zu erzielen.

        Die völlig unnötig hohen Drehmomentwerte hochgezüchteter moderner Dieselfahrzeuge (egal welchen Fabrikats) bringen zwar anfänglich einen gewissen Spaßfaktor mit sich, werden aber mit deutlich höheren Wartungs- und Reperaturkosten (Kupplung, Bremsen, Antriebsstränge usw.) so wie mit einer wesentlich kürzeren Lebensdauer des Motors und seiner Aggregate (insbesondere Turbolader und Einspritzsystem) erkauft. Beides merken Sie als Vielfahrer natürlich viel früher, als wenn sie wenig fahren. Im letzten Fall rechnet sich ein Diesel allerdings ohnehin nicht, da sie sich schon schwer tun werden, überhaupt die höheren Kosten für KFZ-Steuer und -Versicherung über den Verbrauchsvorteil herein zu fahren.

  4. @Alexander Dilger 19.11. um 12:57

    Niemand will Ihnen das Wort in Ihrem eigenen Blog verbieten – ich am allerwenigsten. Sie wissen, dass ich Sie sehr schätze. Vielleicht ist Ihre Kritik an der AfD auch damit zu erklären, dass Sie mit Ihrem Herzen noch ein bisschen bei uns sind und Ihnen die weitere Entwicklung der Partei eben nicht egal ist. Niemals geht man so ganz…

    Frau Petry und Herr Pretzell – Schnee von gestern. Herr Meuthen will sein Landtagsmandat zum 31. Dezember niederlegen und sehr viele AfD-Parlamentarier sind entgegen Ihrer Ansicht keine „Karrierepolitiker“, sondern „qualifizierte Bürger“:

    • Wenn es in der AfD einen Karrierepolitiker gibt, dann ist das Herr Gauland. Er ist jedoch jetzt am wenigsten an Geld interessiert, sondern der politischste Kopf, von dem die Entwicklung der AfD abhängt. Die meisten anderen AfD-Abgeordneten, die ich kenne, sind hingegen weder politisch noch fachlich sonderlich qualifiziert, sondern nehmen jetzt viel mehr Geld ein, als ihnen sonst je möglich gewesen wäre.

      • Die gesamte Führungsriege der Grünen hat noch NIE etwas sinnvolles geleistet: Özedmir (Bonus-Meilen-Skandal), Göhring-Eckert (Studienabbrecherin), Roth (Studienabbrecherin), Hofreiter (Müsli-Fuzzi), Peters (AntiFa-Sympathisantin), Trittin (K-Gruppen Anhänger), Cohn-Bendit (Kinderschänder), …

  5. Selbst wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben sollten, ist es fraglich, ob diese Ihnen eine Deckungszusage für einen Rechtsstreit mit dem Hersteller und oder Händler gäbe. Eine Alternative könnte eine Firma sein, die ungefähr so arbeitet: Sie überlassen das Prozessrisiko diesem Unternehmen. Vereinbart wird, dass Sie bei Klageniederlage und auch sonst keinerlei Kosten haben. Gewinnen Sie bzw. kommt es zu einem Vergleich und Sie bekommen eine Entschädigungsleistung, dann wird diese zwischen Ihnen und dem beauftragten Unternehmen aufgeteilt.

    • Welchen Entschädigungsanspruch sollte ich gegen Volvo haben? Zumindest bislang ist es gar nicht offiziell in den Abgasskandal verstrickt. Für drohende Fahrverbote wären auch nicht die Autohersteller verantwortlich, sondern unsere Politiker auf allen Ebenen. Gegebenenfalls würde ich Dortmund oder Münster verklagen. Alternativ könnte ich als bislang ziemlich gesetzestreuer Bürger solche Fahrverbote auch ignorieren und mich verklagen lassen.

      • Ja, Sie haben Recht. Die Ausgangssituation bei Volvo ist eine andere als bei VW, Audi, Porsche, Mercedes. Hatte ich übersehen

  6. Es ist für mich eine Wette, aber wenn ich aktuell ein Auto kaufen würde, dann wäre es ein Diesel. Im Automarkt ist aktuell so viel Panik, dass sich der Preis langfristig wieder erholen könnte. Denn nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird.

  7. Jahrelang wurden die KFZ-Kunden von der Politik förmlich dazu gedrängt, gerade wegen der Umwelt Dieselfahrzeuge zu kaufen. Jetzt die Rolle rückwärts. Eines der größten Probleme unsere Landes ist der Einfluss der Grünen, auch auf andere Parteien, der weitaus größer ist als ihr Stimmenanteil. Ich plädiere für eine große Schmutzkampagne gegen die Grünen, mit den Ziel, die aus den Parlamenten zu drängen!

      • …und bei der „energetischen Sanierung“ von Gebäuden mit brandschutzzweifelhaftem Styropor, bei Energiesparlampen mit Quecksilber und der sinnlosen Förderung von Windrädern in Gegenden mit wenig Wind….!

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