Professur für Geld und Währung in Greifswald

An der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, wo ich mich 2001 habilitierte, ist die „W3-Professur für Allgemeine Volkswirtschaftslehre, insbesondere Geld und Währung“ neu zu besetzen. Ich halte das für ein sehr wichtiges und spannendes Forschungsgebiet, bei dem es nicht nur um den Euro geht, sondern auch um Geld als solches, dessen wirtschaftliche Bedeutung und mögliche Fehlentwicklungen. Allerdings bin ich kein Makroökonom und ist die Spezialisierung in den Wirtschaftswissenschaften noch viel weiter fortgeschritten.

Gerade deshalb möchte ich (angehende) Kollegen mit einem passenden Themenschwerpunkt ermuntern, sich zu bewerben. Greifswald ist jedenfalls kein so schlechter Standort. Man kann dort arbeiten, wo andere Urlaub machen, auch wenn dieses Jahr unser Urlaub und Doktorandenseminar dort ausfallen.

11 Gedanken zu „Professur für Geld und Währung in Greifswald

    • Zumindest deutsche Parteipolitik ist doch ziemlich langweilig momentan, weil Frau Merkel sicher Kanzlerin bleibt und dann willkürlich weiterregiert. Es gibt jedoch noch einen simpleren Grund für etwas Sommerloch hier, den ich demnächst erkläre.

      • Ein wenig Ruhe ist auch nicht schlecht. Der Spätsommer wird noch hart genug.

  1. Denken Sie doch über einen Umzug nach! Sie sind noch jung genug, um an einem neuen Standort Karriere zu machen! Ihr Haus in NRW lässt sich jetzt bestimmt mit Gewinn verkaufen und in Brandenburg bekommen sie für weniger Geld ein neues Haus. Dann sind sie auch weg von Pretzells-NRW-AfD. Von Gauland in Brandenburg sind sie zwar kein Fan, aber Sie wissen selbst, dass er mit anderen Meinungen sehr gut umgehen kann. Das ist Ihre Chance für einen Neustart! Wenn alles sehr gut läuft, könnte ich Sie mir als Kandidat für die nächste Wahl zum EU-Parlament vorstellen. Dort täte Ihr wirtschaftlicher Sacherstand Not und Sie hätten die richtige Bühne für die Euro-Kritik, inkl. der Alternativen für die Zeit danach. Machen!

    • Ich habe nichts gegen Herrn Gauland, auch wenn ich nicht jeden seiner Schritte verstehe.

      Ich will gar nicht unbedingt in die professionelle Politik wechseln und werde nicht bloß auf Verdacht mein Haus verkaufen oder gar meine Professur aufgeben.

      • Genau DAS ist das Problem!!! Gute Leute wollen gar nicht in die professionelle Politik. Sie sind ein perfektes Beispiel! Als Prof. verdienen Sie einschließlich Forschungsaufträgen und Honorare mehr als ein MdB und müssen sich dafür weniger ärgern!!! Stattdessen gehen Leute in die Politik, die kein Können, kein Fachwissen und keine Berufserfahrung vorweisen können und es in einem normalen Unternehmen noch nicht einmal bis zum Abteilungsleiter bringen können. ABER in der Politik werden solche Typen Minister und mehr! Das heißt, wir werden nicht von den Besten, sondern von der vierten und fünften Garnitur regiert. Kein Wunder, dass es nicht besser werden kann!

      • Richtig, doch leider ist die AfD keine Alternative mehr dazu, sondern schickt noch unqualifiziertere Leute in die Parlamente als die etablierten Parteien.

      • Schön, dass auch Sie den Kern des Problems erkennen! Die AfD ist nur so gut, wie die Menschen, die sie tragen. Eine besser Partei gibt es derzeit nicht! Nur wenn man sich einbringt, kann man etwas bewirken. Das sollten Sie wissen! Einzelkämpfer bewegen leider NICHTS!

  2. Wenn die Bindung der Familie an die aktuelle Immobilie und Wohnort sehr stark ist, wird eine größere räumliche Veränderung eher nicht stattfinden, es sei denn, die Not oder der Veränderungsdruck ist sehr groß.
    Andererseits, wenn die Kinder noch nicht in der Schule sind ….
    Ich halte den Nordosten der Republik für sehr attraktiv, auch die Nähe zu Polen, Baltikum und Skandinavien.
    Und wenn man dagegen dann die Entwicklung des Ruhrgebiets, seiner Bevölkerungsstruktur etc. sieht. Denken Sie mal 30 oder 15 Jahre zurück, wie Deutschland damals aussah, und nun nur 12-15 Jahre nach vorne, wenn ihre Kinder ihren Schulabschluss an einer staatlichen Schule machen, oder schon früher, wenn sie alleine die Stadt erkunden und abends ausgehen.

    • Was ist das für eine absurde Diskussion? Wenn ich die Universität wechseln würde (und die neue weiter weg liegt), würden wir umziehen, sonst nicht. Wenn die Politik von Frau Merkel noch viel schlimmer wird, wird es überlegenswert, Deutschland oder sogar Europa ganz zu verlassen. Doch auch andere Länder haben ihre Probleme.

      • Eine schlimme Vorstellung, wenn die Politik von Merkel noch viel schlimmer würde. Und beängstigend die Vorstellung, wenn die Elite, auch die akademische, die Zukunft Deutschlands immer düsterer und kaum noch zum Positiven veränderbar einschätzen und dann noch zahlreicher auswandern würde.

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