Betriebsausflug nach Düsseldorf

Heute fand der diesjährige Betriebsausflug des Centrums für Interdisziplinäre Wirtschaftsforschung (CIW) statt, dem mein Institut für Organisationsökonomik angehört. Leider konnten die meisten meiner Mitarbeiter und studentischen Hilfskräfte nicht teilnehmen, weil sie heute Lehrveranstaltungen bis hin zu Klausuren hatten. Es ist allerdings auch sehr schwierig, einen für die meisten passenden Termin zu finden. Immerhin haben insgesamt 21 Personen teilgenommen.

Es ging nach Düsseldorf, wobei ich direkt von Dortmund mit öffentlichen Verkehrsmitteln (und der übertragbaren Monatskarte meiner Frau) dorthin gefahren bin, während der Rest aus Münster kam. Zuerst stand eine Tour über den Düsseldorfer Flughafen auf dem Programm, die nicht in den Gebäuden, sondern mit einem Bus auf dem Gelände stattfand. Obwohl der Bus dort nicht verlassen werden durfte, fand anfangs eine Personenkontrolle statt (für die der Bus verlassen werden musste). Die Tour war interessant und hätte meinem Sohn sicher auch gefallen. Vielleicht fahre ich mit ihm demnächst auf die Besucherterrasse, für die es Gutscheine gab.

Danach ging es zur Altstadt und am Rhein entlang zum Landtag. Bei viel Regen erfolgte eine Führung durch den Medienhafen. Ich war zwar schon öfter dort, habe ihn aber noch nie so gesehen. Anschließend aßen wir in einer Pizzeria, deren hohe Rechnung (Düsseldorf ist nicht Dortmund) meine beiden Kollegen und ich uns teilen.

Schließlich brauchte ich wegen verspäteter Züge fast drei Stunden nach Hause, während die Hinfahrt anderthalb Stunden gedauert hatte. Beides wäre mit dem Auto schneller möglich gewesen, welches ich wohl beim nächsten Mal wieder nutzen werde. Insgesamt war ich 12 Stunden und 40 Minuten unterwegs. Es war ein schöner Tag, weder reine Freizeit noch harte Arbeit, sondern wie häufig etwas dazwischen.

6 Gedanken zu „Betriebsausflug nach Düsseldorf

  1. Ein liebevoller „Aufsatz“ über einen erfüllten Tag mit Kollegen/innen nach Düsseldorf.

    In und mit der Gemeinschaft öffnet sich eh Geist und Herz auch für banale Dinge wie Busfahrt auf dem Flugplatz.

    Für Ihren Sohn wäre so ein Ausflug – Kinder eh für Flugzeuge begeistert – ein Gewinn an den er sich noch viele Jahre später erinnert wird.

    Wir – Sohn mit Tochter – hatten seltene Privileg durch Freundschaft mit einem US – Offizier in Berlin – Tempelhof eine Flugzeugausstellung besuchen zu können mit Einstieg / Aufstieg in eine Lockheed C-5 Galaxy (Großraumtransportflugzeug). G i g a n t i s ch e s Cockpit, groß wie ein Kino.

    Unvergessen , Sohn erinnert sich noch heute an dieses schöne Ereignis Flughafen etc.

    Daraus folgert : Auf Betriebsausflügen sollten Kinder der Beschäftigten mitkommen dürfen !

    • Da ich selbst zu den Chefs gehöre, würde ich natürlich Kinder beim Betriebsausflug erlauben. Nur für den Flughafen hätte ich unseren Dreijährigen vielleicht sogar mitgenommen, doch insgesamt war es viel zu lang und anstrengend.

      • Selbstverständlich ist ein Betriebsausflug mit diesem komplexen Programm für Kleinkinder zu anstrengend, körperlich und auch in der Aufnahme.

        Schon die Anfahrt zum etwas weiter weg gelegenen Urlaubsort ist für Kind und Eltern eher Belastung als Gewinn.

        Aber Sie haben Ihre Tour so anschaulich geschildert, mir kam in den Sinn daß ich meine Kinder auch mal auf Attraktions-Tour Flughafen Tempelhof mitgenommen hatte und zumindest mein Sohn sich erinnern kann.

        Auch ,nur privat : Als Chef einer größeren Fabrik habe ich meinen Sohn des Öfteren , zu verschiedensten Anlässen in die Fabrik mitgenommen, meistens Samstag wenn gearbeitet wurde, einfach so aus Lust und Laune heraus, ohne besondere Absicht.

        Er ist Techniker / Ingenieur und auch „Leitender“ geworden, hat mir erst vor kurzem gesagt habe nie anderen Beruf – in analoger Branche, im noch größeren Unternehmen – angestrebt, gewollt.

        D.h., habe es so zufällig richtig gemacht, ohne wissenschaftlich pädagogische unterstützende Absicht über Berufswahl etc. Er hat ihn sich selbst gewählt.

        Fazit : Kinder ruhig „auf die Arbeit“ mitnehmen.

      • Mein Vater war auch Professor, wenngleich in einem ganz anderen Fach. Mal sehen, was meine Kinder werden. Ich möchte sie zu nichts drängen, sondern viele Erfahrungen machen lassen.

  2. Kleine Korrektur gegen Missverständnis : “ …. Sohn mit Tochter “ sollte heissen “ … Sohn und Tochter . “ Habe 2 Kinder.

    Mädchen gleich interessiert und angetan vom Ausflug in die Welt .

  3. Die allermeisten Betriebe machen heute gar keine Betriebsausflüge mehr. Das wird eingespart.

    Bei Pizzerien muss man höllisch aufpassen. Entweder bekommt man für kleines Geld schlechte Pizza aus Trockenhefe oder man wird beim Edelitaliener so richtig abgezockt. Viele Pizzerien werden zudem gar nicht mehr von Italienern, sondern von Türken und Arabern geführt, die sich als „Italiener“ ausgeben. Im Zweifel das Inhaberschild (gesetzlich vorgeschrieben!) lesen. Italiener heißen nicht Ali und auch nicht Achmet!

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