Trump verkündet Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen

US-Präsident Donald Trump hat heute den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt (siehe „FULL REPLAY: President Trump Announces Decision To Pull U.S. Out Of Paris Climate Treaty“). Formal zieht sich das zwar bis November 2020 hin und wird damit sicher Thema im nächsten Präsidentschaftswahlkampf werden (was zu Unsicherheit führt, weshalb sich viele Unternehmen gegen diesen Ausstieg aussprachen), aber faktisch lässt er sofort die Umsetzung und Zahlungen aussetzen. Die Begründung bezog sich vor allem auf angebliche Vorteile für die USA, die das unfaire Abkommen nicht nur viel Geld, sondern auch Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum kosten würde, während andere Länder stärker verschmutzen dürfen und Geld bekommen. Menschengemachten Klimawandel hat er heute nicht bestritten, aber den Einfluss des Abkommens und vor allem des Beitrags der USA daran als viel zu gering bezeichnet. Er stellte sogar die Aushandlung eines besseren Abkommens in Aussicht, was jedoch zumindest unter seiner Führung nicht sehr realistisch ist.

Ich halte das Abkommen ebenfalls für fragwürdig (siehe ‚Fragwürdiges Klimaabkommen beschlossen‘), was aber auch für diesen einseitigen Rückzug aus dem erst letzten September von den USA (übrigens noch vor Deutschland und  der EU) ratifizierten und im November in Kraft getretenen Abkommen gilt (während die deutsche Energiewende fraglos unökonomisch und unökologisch zugleich ist, siehe ‚Energiewende ist teuer, unzuverlässig und dreckig‘). Bessere Bedingungen hätten sich eher innerhalb des Abkommens aushandeln oder sogar einfach umsetzen lassen, da jedes Land seine Ziele selbst definiert und auch bei deren Nichterreichen nicht sanktioniert wird. So isoliert Herr Trump ohne Not bzw. nur für kurzen Applaus von der eigenen Kernwählerschaft die USA, statt die entgegen Frau Merkel (siehe ‚Fehlende deutsche Zuverlässigkeit‘) immer noch bestehende amerikanische Führungsrolle zu nutzen und auszubauen. Mit aufgeklärtem Eigeninteresse erreicht man häufig mehr als mit naivem Opportunismus.

29 Gedanken zu „Trump verkündet Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen

  1. Trump ist ehrlich und geradelinig. Das ist doch mal eine tolle Eigenschaft, die man in der Politik sonst häufig schmerzlich vermisst.

    Trump hätte in dem Abkommen bleiben können, es hätte keinen Unterschied gegeben. Das selbst gesetzte Ziel hätte er verändern können oder es einfach verfehlen. Nichts wäre passiert. Aber Trump wollte einen klaren und ehrlichen Schnitt. Mit einem Schielen auf sein Kernklientel hat das eher wenig zu tun – ein Anbiedern bei der Presse würde sich für ihn viel mehr lohnen.

    Trump ist ein wenig wirr und ein schwieriger Charakter, aber seine politischen Entscheidungen gehen mehrheitlich in die richtige Richtung und er setzt Wahlversprechen größtenteils um, anstatt sie zu brechen. Er erweist sich aber auch als lernfähig.

    Pariser Abkommen? Weg. Das Ding war ohnehin eine Lügen- und Mogelpackung. Also lieber ehrlich ein klares Nein. Wäre das Ding kein Betrug am Weltbürger, hätten auch nicht praktisch alle Staaten dieser Welt zugestimmt.

    Grenzmauer zu Mexiko? Ist trotz aller Widerstände in Planung und wird ziemlich sicher auch kommen. Das Geld wird er schon auftreiben. Bezahlen werden die Mexikaner nicht, aber sonst kommt sie. Die klare und wirksame Absage an illegale Migration steht und verbreitet außerdem auch eine große Symbolwirkung.

    Freihandel? Wird nun doch nicht eingeschränkt. Zumindest gibt es bisher keine klaren Anzeichen dafür. Trumps Kritik am Exportüberschuss Deutschlands ist berechtigt. Lösung gibt es leider keine als die Abschaffung des Euros. Trotzdem tut es gut, wenn er mal von oberster Stelle angeprangert wird. Trump teilt hier viele rüden Worte aus, aber inhaltlich bleibt der Freihandel selbstverständlich bestehen.

    Muslimbann? Er hat es versucht. Mehr gestattet die momentane Auslegung der amerikanischen Verfassung nicht. Das kann sich zukünftig durchaus ändern. Sein Geschäft mit den Saudis konterkariert diese Bemühungen, aber da war der Geldregen für die Rüstungsindustrie wohl wichtiger.

    Gesundheitsreform? Er hat es versucht. Dafür, dass seine Partei zerstritten ist, kann Trump reichlich wenig.

    Steuerreform? Ist bereits in Arbeit, nach ein paar Monaten kann man hier auch noch kein fertiges Konzept erwarten. Es ist aber bereits erkennbar, dass er Staatsausgaben und Steuern senken möchte. Was will man mehr. Einen schlanker Staat würde ich Deutschland auch mal empfehlen.

    Grundsätzlich bin ich mit der Präsidentschaft Trumps zufrieden. Er macht das Erbe Obamas nach und nach rückgängig. Das gefällt den Massenmedien natürlich nicht. Deshalb hetzt der einfache Bürger Deutschlands auch gegen Trump, er hat ja keinen eigenen Blick drauf. Schade. Hier wird die Präsidentschaft eines Mannes nicht fair bewertet. Über seinen Stil und seine intellektuellen Fähigkeiten mag man sich streiten können. Aber er arbeitet seine Agenda ab, das sollte durchaus honoriert werden.

    Für mich wichtig wird noch seine Position zur Bankenregulierung werden. Über solche komplexe Themen liest man in den Medien ja wenig. Für mich ist das aber der größte Kritikpunkt an ihm. Allerdings würde ich hier auch erst einmal das Ergebnis abwarten. Am Freihandel wurde der Rotstift ja auch noch zurückgezogen.

    • Ich muss um Trumps NATO-Politik ergänzen, die ebenfalls sehr vernünftig ist. Die NATO ist wichtig, aber es muss endlich jeder Bündnispartner seinen fairen Beitrag leisten. Russland darf man nicht als zu isolierenden Gegner ansehen, den es durch Ausgrenzung zu zerstören gilt, sondern muss sukzessive eingebunden werden. Trump wird in den Medien als Zerstörer der NATO gegeißelt, in Wahrheit stärkt er sie.

      Am den entscheidenden und unseriösen Punkten seiner Kampagne (Freihandel, NATO) ist er gut beraten worden und hinter seiner Wahlkampfrhetorik zurückgeblieben. Ansonsten mag sein Stil vielleicht befremdlich wirken, ich sehe aber nicht, dass es tatsächlich schaden anrichtet, wenn Trump aus Langeweile einem phrasengefüllten und belanglosen Vortrag vom italienischen Ministerpräsidenten nicht zuhört. Respektlosigkeit hin oder her. Die wichtigen Entscheidungen bleiben davon unberührt.

      Am wichtigsten momentan ist ohnehin die Haltung zur unkontrollierten Migration und da ist Trump jedem anderen politischen Führer Welten voraus.

      • Bei der NATO ist leider nicht mehr klar, ob Präsident Trump im Bündnisfall alle Verbündeten wirklich verteidigen würde. Das macht die Welt nicht sicherer, sondern einen Krieg wahrscheinlicher. Doch die Mehrheit der Deutschen kann sich darüber nicht beklagen, da sie doch selbst nicht den deutschen Bündnisverpflichtungen nachkommen will.

    • Herr Trump ist alles andere als ehrlich und gradlinig. Er erzählt alles Mögliche und auch Unmögliches, um dann irgendwie willkürlich zu handeln. Das schließt nicht aus, dass manche Entscheidungen im Ergebnis richtig sein mögen. Es ist auch nicht verkehrt, nicht jeden falschen Kompromiss und Konsens mitzutragen. Doch eigentlich müsste er dann für seine Politik werben. Die wahre Kunst des Verhandels besteht darin, gemeinsame Vorteile aufzuzeigen und umzusetzen, statt einseitige Vorteile zu Lasten der Verhandlungspartner zu fordern. Die Reform von Obamacare hat er z. B. einfach verbockt, obwohl es sich um die Kernforderung der Republikaner in den letzten Jahren handelte.

      • Die Reform von Obamacare hat doch nicht Trump verbockt, sondern die Republikaner selbst, die untereinander zerstritten sind. Man kann Trump viele Dinge anlasten, aber das nicht.

        Ansonsten sind mir Stilfragen reichlich egal, wenn am Ende das Ergebnis stimmt. Gegen Trump wird gehetzt, häufig auf unterstem Niveau. Trump ist nicht gerade verkopft und denkt nicht jede Entscheidung bis ins Detail. Aber er ist letztendlich tatsächlich ein Macher. Das ist mir allemal lieber als die ganzen Phrasendrescher da draußen. Ich muss zugeben: Wie er als Einzelkämpfer gegen alle Widerstände weiter seinen Plan verfolgt, imponiert mir. Da hätten viele vorher aufgegeben. Das ist die andere Seite, über die nie berichtet wird. Trump als Trottel darzustellen, weil er ein sprunghaft und emotionsgesteuert wirkt, ist einfach. Ich wäre anders. Aber mir ist das lieber als das verlogene Getue unserer Bundeskanzlerin und sein eitles und selbstverliebtes Haar allemal lieber als die verlogene Fratze vom Naseobenzensurminister Maas.

        Trump greift tatsächlich das System an. Er ordnet sich nicht unter, sondern er setzt das um, was er vor der Wahl versprach. Er zeigt, dass es auch anders geht. Er zeigt, dass es Alternativlosigkeit nicht gibt. Klar ruft das Empörung in den Gesinnungsmedien und Gesinnungsparteien hervor. Denn es demonstriert, dass sie nicht allmächtig sind. Momentan bedeutet Trump ein Malus für ähnliche Parteien in Europa. Noch sind aber auch die Ergebnisse seiner Politik gar nicht sichtbar. Noch müssen sich die Behauptungen der Medien keiner Verifikation unterziehen. In 4 Jahren werden wir wirklich Bilanz ziehen können. Natürlich wird jetzt kein Kohleboom passieren. Aber es wird auch keine apokalyptische Klimadämmerung geben.

      • Natürlich hat Herr Trump die Reform von Obamacare verbockt. Alle Republikaner wollten und wollen Obamacare mindestens grundlegend reformieren oder komplett abschaffen. Allerdings bedeutet diese Einigkeit dagegen noch keine Mehrheit für eine konstruktive Alternative. Das wird die AfD auch noch schmerzlich erfahren, wenn sie jemals Regierungsverantwortung bekommen sollte. Jedenfalls hat Herr Trump als vermeintliches Verhandlungsgenie überhaupt nicht nach solch einer Mehrheit gesucht, sondern einfach irgendetwas präsentiert, was alle Republikaner schlucken sollten, aber nicht geschluckt haben. Ich bin gespannt, ob es einen zweiten und dann erfolgreicheren Anlauf gibt.

  2. Der „Weltklimavertrag“ mit seinen darin angesprochenen Themen wie z.B. „Dekarbonisierung“ ist letztlich nur ein Mittel, um Geld für obskure Forschungen zu beschaffen und um die Bevölkerung vor dem Hintergrund der NWO zu disziplinieren. Schon heute sieht man eine regelrechte „Klimagläubigkeit“, also praktisch eine neue Religion. Und wie es bei neuen Religionen nun mal so ist, sind deren Anhänger besonders radikal. [Es gibt natürlich auch eine Re-Radikalisierung bei alten Religionen, aber das ist ein anderes Thema.]

    Trump hat konsequent gehandelt, und ich kann seine Entscheidung verstehen. Er konnte vor dem Hintergrund seiner Ansagen im Wahlkampf auch gar nicht anders handeln. Schön, wenn man einen Präsidenten hat, der nicht nur vollmundig redet, sondern sich nach der Wahl auch noch daran erinnert – und wie angekündigt handelt.

    In z.B. Deutschland ist das allerdings grundsätzlich anders. Hier gilt, daß Wahlkampfaussagen in der Regel nichts mehr wert sind. Man findet immer einen vorgeschobenen Grund, warum etwas, auf dem man vor der Wahl herumgeritten ist, plötzlich nicht mehr „umgesetzt“ werden kann. Daß dabei in den meisten Fällen Prinzipienlosigkeit oder Verachtung der Wähler dahintersteckt, liegt auf der Hand.

  3. Nun hat die Klimaschutz- und Umwelttreligion ihren Jan Hus, wenn nicht ihren Martin Luther gefunden, und das Geschrei- speziell in den deutschen Medien ist groß: Verbrennt ihn! Tatsächlich gibt es kein valides Klimamodell, egal was Herr Schellenhuber behauptet. Daher sind Maßnahmen, die in ihrer Konsequenz zu schwerwiegenden Reduktionen des Lebensstandards führen würden, überzogen und letztlich hysterisch.

    Herr Trump hat auch was die Migration betrifft eine vernünftigere Einstellung als Merkel oder Macron, die letzten Endes zum Nichtstun führt.

    Die Ausrufung von Frau Merkel zur Führerin der westlichen Welt lässt Schlimmstes befürchten.

  4. Alles so eine Sache…

    Vor einigen Jahren hatten wir das Baumsterben täglich in allen Medien und Hubschrauber schütteten tonnenweise Kalk über deutschen Wäldern ab,um noch den letzten Baum vor dem sauren Regen zu schützen – die Bäume stehe immer noch und keine Sau redet mehr über Waldsterben.

    Grönländ heißt übersetzt Grünland und es war mal völlig eisfrei.

    Trotzdem ist eine Verhinderung von Schadstoffen grundsätzlich ein Ziel,das man vorantreiben soll/muß statt sie ungemindert in die Umwelt zu pumpen.

    Da ist Trump kein wirklich gutes Vorbild.

    • Könnte (zumindest zum Teil) daran liegen, dass man auf den sauren Regen reagiert hat und heute Schwefelfilter in der Industrie Standard sind. Ihre Argumentation ist ungefähr so. Mein Arzt hat gesagt wenn ich nicht weniger trinke werde ich sterben, ich trinke weniger und bin immer noch nicht tot. Mein Arzt hat also Blödsinn erzählt.

      Grönland wurde wohl so genannt um weitere Siedler anzulocken, also mehr Werbung als Realität. Grönland war nämlich damals keineswegs eisfrei sondern hatte breite eisfreie Küstenstreifen, so wie heute auch. Die sieht man sehr schön auf Satellitenbildern. Tatsächlich ist die eisfreie Fläche Grönlands größer als die gesamte Fläche Deutschlands.

  5. Off-Topic

    Ich hab mal gefragt beim Dilger-Blog, wer rückte denn da nach, bei der EU-Afd .

    Nanu: „… Aber auch der gegenwärtige Mandatsinhaber Pretzell lehnt den Jongen-Plan ab. Pretzell sagte der WELT, er wolle „das Europamandat abgeben“, aber: „Zuvor besteht innerparteilicher Redebedarf.“ Nämlich zu einem deshalb, „weil ich es für falsch hielte, wenn ein Bundestagskandidat das Mandat gewissermaßen im Sommerurlaub übernehmen würde…“.

  6. Einen menschenverursachten Klimawandel gibt es NICHT, denn dazu sind wir gar nicht in der Lage. CO² ist ein lebensnotwendiger Stoff, ohne den Leben auf der Erde gar nicht möglich wäre. Das haben wir alle mal in Physik oder Biologie in der Schule behandelt!

    In der gesamten Erdgeschichte gab es Wärme- und Kälteperioden, im Mittelalter eine kleine Eiszeit. Grönland heißt so (engl. Greenland), weil es dort früher mal grün war. In Wärmeperioden ist es den Menschen immer besser gegangen! In Grönland und im nördlichen Sibirien können heute Bodenschätze geborgen werden, was noch vor 20 Jahren unmöglich war. Und im nördlichen Kanada entsteht die „Nordwest-Passage“, nach der Seefahrer Jahrhunderte lang gesucht haben.

    Klimaerwärmung??? Je schneller, desto besser!!!

    • Die Menschen verändern die Erde stark. Es ist nicht nur möglich, sondern inzwischen sogar wahrscheinlich, dass das auch für die globale Durchschnittstemperatur gilt. Allerdings ist überhaupt nicht ersichtlich, warum es nicht insgesamt besser sein sollte, wenn es etwas wärmer statt kälter wird. Abgesehen davon können die Menschen gar nicht jedes menschengemachte Übel einfach so abstellen. Es wäre deshalb klüger, sich auf den Klimawandel einzustellen, als ihn ganz teuer ein klein wenig abzuschwächen zu versuchen. Alternative Formen der Nutzbarmachung von Energie werden sich langfristig schon durchsetzen, doch noch gibt es großen Forschungsbedarf. Deshalb sollte besser diese Forschung subventioniert werden als massenweise relativ primitive und ihrerseits gar nicht so umweltfreundliche Technologien.

      • Ja, Forschung ist der richtige Weg, ABER unbedingt unideologisch! Und Subventionen, wenn überhaupt, IMMER zeitlich begrenzen!!!

      • Gerade in diesem technologischen Bereich müsste man auch nicht für reine Forschungsversprechen bezahlen, sondern könnte tatsächlich erzielte Erfolge belohnen bzw. Preisgelder zu deren Erreichen aussetzen, um die sich dann öffentliche wie private Forschungseinrichtungen einschließlich Unternehmen gleichermaßen bewerben könnten.

    • Was für ein blödes Argument. Wasser ist auch lebensnotwendig, trotzdem kann man daran ertrinken. Und an CO2 kann man ersticken.

      Es kommt immer auf die Menge und auch auf den Ort an an dem ein Stoff wirkt.

      • Ja, es kommt auf die Menge an. Doch vom Erstickungstod durch Kohlendioxid ist die Erde weit entfernt. Nach der vorherrschenden Theorie sind die fossilen Energieträger organischen Ursprungs und stammen damit ursprünglich aus der Atmosphäre. Das totale Katastrophenszenario, wonach die Erdatmosphäre umkippt und wir dann auf einer zweiten Venus nicht überleben können, ist damit (nahezu) ausgeschlossen. Wenn der Meeresspiegel steigt, hat das Nachteile für Küsten- und Inselbewohner, aber zugleich wird auf einer wärmeren Erde die bewohn- und bepflanzbare Fläche größer, zumal etwas mehr Kohlendioxid das Pflanzenwachstum anregt. Letztlich könnte es damit auf ein Distributionsproblem hinauslaufen, was momentan als riesiges Allokationsproblem behandelt wird.

      • Natürlich. Das Argument CO2 ist nicht giftig und kann daher ja wohl kein Problem sein ist halt völliger Humbug.

        Man muss auf jeden Fall nüchtern die Vor und Nachteile eines Klimawandels untersuchen und entsprechend handeln.

        Allerdings habe ich das Gefühl das die Annahme wir hätten netto positive Auswirkungen oft eher Wunschdenken sind.

      • Man kann aus den falschen Gründen gegen die aktuelle Klimaschutzpolitik und auch deutsche Energiewende sein, wenn man z. B. naturwissenschaftliche Fakten und Wahrscheinlichkeiten leugnet. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch gute Gründe dagegen gibt. So reicht es zur Rechtfertigung dieser Politik keineswegs aus, auf die Existenz des Klimawandels und menschliche Ursachen hinzuweisen. Es fehlt bereits die nüchterne Abwägung, ob dessen Nutzen nicht vielleicht die Nachteile überkompensiert. Doch selbst wenn er insgesamt nachteilig ist, folgt daraus noch nicht, dass Maßnahmen dagegen zwingend erforderlich sind, weil diese wirkungslos oder zu teuer sein könnten (sei es im Vergleich zum Nichtstun oder zu Anpassungs- statt Vermeidungsmaßnahmen). Das gilt noch mehr für nationale oder gar individuelle Maßnahmen im Vergleich zu globalen. So ist die deutsche Energiewende extrem teuer, ohne irgendwelche ökologischen Ziele zu erreichen.

  7. Die laut der „National Economics Research Association“ ca. -2,7mio. Arbeitsplätze bis 2025, die eine Umsetzung der Selbstverpflichtungeb für die USA mit sich bringen würden, sind schlicht und einfach weder wirtschaftlich tragbar noch politisch vertretbar PUNKT. Donald Trump seine Anmerkung das künftige verhandlungen zum Klimaschutz zu völlig anderen Ergebnissen führen können, war nicht nur von ungefähr so daher geredet, sondern eine ernst gemeinte Ansage.

    Denn das Pariser Klimaschutzabkommen an sich, rangiert in der Show n‘ Shine Propagandawertung für die schlechtesten politischen Witze aller Zeiten allemal auf Topscore Niveau. Ganz einfache Frage: Warum sollte man die tropischen Regenwälder nicht zerstören?

    Die Indonesischen Tropenwälder sind mittlerweile zu über 80% zu abgerodet und defacto besteht das Regenwaltgebiet nur noch in West-Papua, als restbestand der ursprünglich 170mio. Hektar umfassenden Tropenwaldflächen. Sumatra und Borneo stehen kurz vor der Ausrodung und im restlichen Südasiatischen Pazifikraum – z.b. Philippinen Archipel zu 90% abgerodet – sieht es nicht viel besser aus. Als zwangsläufiges Resultat davon ist der „Wasser- und Kühlkreislauf“ der tropischen Regenwälder in Indonesien weitflächig zusammen gebrochen, mit den Folgen: Anstieg der Meeres- und Atmosphärentemperaturen im Pazifik Raum->stärkstes jemals aufgezeichnete El Niño Phänomen 2014-16->Dürrekatastrophe im südlichen Afrika und Ostafrika 2015/16 (zeitgleich herrschten Dürren in Vorderasien, Südasien, Indien und Chile)->kein natürliches Gegenstück in Form des El Niña Phänomen (kalte Tiefenmeeresströmung)->anhaltende Hitzewelle in Australien……… wo die Umsetzungen des Klimaschutzabkommen bereits im Stromnetz einen Blackout zur folge hatte.
    http://nuklearia.de/2017/02/09/blackout/

    Den Ost und Süd Afrikanischen Ländern aus Klimapolitischen Beweggründen die Regional stark begrenzte Wasserkraft zur Energiegewinnung aufzuquatschen, anstatt den Teil des Kontinents überhaupt erstmal Flächendeckend energetisch zu technologisieren z.b. mittels kostengünstigen Kohlestrom, trägt durchaus einen Menschenverachtenden Beigeschmack mit sich. Die Klimaschutzpolitisch korrekte Wasserkraft zur Energiegewinnung, hat sich während der Dürrekatastrophe 2015/16 als praktisch vollkommen nutzloses Investitionsloch erwiesen. Politischer Opportunisms ist, wenn man in Nordafrika ein Kaffekränzchen zum Klimagipfel abhält und eben wegen dieser defacto „Unwirksamen“ Klimaschutzpolitik, zur selben Zeit in Ostafrika die Menschen elendig am verrecken sind. Pfui!
    https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCrrekatastrophe_im_s%C3%BCdlichen_Afrika_und_in_Ostafrika_ab_2015

    Ein Hauptgrund für die Zerstörung der Indonesischen Regenwälder ist neben der Papierindustrie, der Anbau von Palmöl in Palmölplantagen. Palmöl gehört mit Abstand zum billigsten Pflanzenöl auf dem Weltmarkt. Es ist 120€ pro Tonne billiger als Rapsöl und wird daher von der Industrie vorwiegend eingesetzt. Verwendet wird Palmöl für Lebensmittel – besonders Margarinesorten – Kekse, Süßigkeiten, Brotaufstriche und vor allen Dingen in Fertigprodukten. Zudem ist Palmöl Bestandteil in Form von Derivaten (Tenside und Emulgatoren) in fast allern Reinigungs und Waschmitteln, Seifen, Shampoos und unzähliger Kosmetika enthalten. Seit einigen Jahren Zeit findet Palmöl außerdem Verwendung für staatlich subventionierten Biosprit mit deutlich steigernder Tendenz.

    Auf der Suche nach Bodenschätzen wird ebenfalls Regenwald abgeholzt. Beim Abbrennen (Brandrodung) der Wälder, insbesondere in Gebieten mit viel Torf, werden direkt enorme Mengen des in der Vegetation gebundenen Kohlenstoffs freigesetzt. Die dabei entstehenden Emissionen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid beschleunigen die weltweite globale Erwärmung. Der dabei entstehende starke Rauch, welcher sich zeitweise bis über die Nachbarländer Malaysia, Singapur und Brunei ausbreitet, richtet massive gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden an. Besonders stark und monatelang anhaltend war der Rauch in den Jahren 1983/84, 1997/98 und 2005. [Nach 496 Wörtern 256 weitere gestrichen, AD.]

    • Bitte halten Sie sich zukünftig an die ‚Regeln für Kommentare‘, insbesondere das Limit von maximal 500 Wörtern und die eigene Argumentation. Weil Sie vor allem Texte kopieren, wurde dieser Kommentar von Ihnen z. B. automatisch als Spam einsortiert. Im Grunde hätten Sie auch alles in einem Satz mitteilen können, nämlich dass die Abholzung der Regenwälder ein großes Problem ist. Da stimme ich Ihnen sogar zu, während die gegenwärtige Politik dieses Problem z. T. sogar noch verschärft.

      • Ich werde es versuchen und nein, in einem Satz hätte ich nicht das schreiben können, worauf ich im Konsens hinaus wollte. Part 2:

        Von daher ist es vollkommen irrelevant wieviel industrielle Treibhausgas-Emissionen z.b. die USA nun einsparen oder nicht einsparen, denn die Industriellen Treibhausgas Emissionsreduzierungen hatten bisher überhaupt keinen einfluss, auf die durch Abrodungen von Biomassen-CO2-Speicher (1 Hektar gerodeter Regenwald emittiert 220-300t Kohlenstoffdioxid + x Bodenerosion Emissionen ) freigesetzten ansteigenden CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Das so emittierte CO2 kann wiederum nur in neuen Biomassen aus der Atmosphäre gebunden – sprich durch Wiederaufforstung – effektiv genutzt reduziert werden. Aktuell beträgt die CO2-Konzentration 0,041% am gesamten Atmosphärenvolumen. Deswegen sollte man besser nicht die tropischen Regenwälder aka „Klimaanlagen der Atmosphäre“ zerstören.
        http://www.co2-emissionen-vergleichen.de/Klimabilanz/Treibhausgase/CO2/Waldrodung/CO2-Emissionen-Waldrodung.html

        Der Beitrag von Industriellen Kohlenstoffdioxid-Emissionen zur „Globalen Erwärmung“ wurde erst durch den rückgang der „Globalen Verdunkelung“ aufgrund der Reduzierungen von Industriellen Aerosol-Emissionen in den 1980er ermöglicht. Allerdings sind als Folge der eingesetzten Filtertechnologien, zur reduzierung von Industrie und Fahzeug Aerosol-Emissionen, wiederum neue Distickstoffmonoxid/Lachgas Emissionen entstanden. Lachgas ist mit einem Treibhauspotenzial von 298 (CO2=1) das „Klima- und Ozonschädlichste“ Treibhausgas im 21. Jahundert!
        https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Verdunkelung
        https://de.wikipedia.org/wiki/Distickstoffmonoxid

        Soviel zum Thema der seit dem Kyoto Protokoll nachhaltig sinnbefreiten Klimaschutzpolitik und Donald Trump als vermeintlich superböser Klimavergifter. Wenn man so eine Person nicht verstehen kann oder garnicht möchte, dann sollte die dumme Sau am besten garnicht erst so eine unverständliche scheisse erzählen.
        http://blog.dilbert.com/post/153480921421/persuasion-versus-populism

        Natürlicher Pro-Tip zur Energiegewinnung:
        https://scilogs.spektrum.de/mente-et-malleo/der-natuerliche-reaktor-von-oklo/
        Warum?
        http://nuklearia.de/2016/10/11/die-atomkatze/
        http://nuklearia.de/2017/05/21/warum-pro-kernenergie-eine-etwas-andere-fragestellung/

        mfg

      • Sorry ich habe keine theoretische Meinung, zu meiner erkenntnisstheoretisch erörterten objektiven Auffassung.

        Den Anthropogenen Klimawandel gibt es, hervor gerufen durch das abroden von Klimawäldern, weil die natürlich lichen Funktionen: Biomassen-CO2-Speicher, Kohlenstoffsenken, Atmosphärenwärmetauscher zerstört und somit gleichzeitig die Treibhausgaskonzentration und Atmosphärentemperatur effektiv ansteigen.

        Solange diese Umweltzerstörung als faktische Grundsätzlichkeit besteht, existiert keine konkrete Sachgrundlage für eine weiterführende KlimaschutzPolitik.
        Politische Sachgrundlagen selber verursachen, weil man Technologisch Emissionenfähige Thermoenergie (Kohle, Gas) Energieerntefaktor 40 nicht aufgibt, zugunsten Technologisch Emissionensfreier Thermonuklearenernergie Energieerntefaktor 2000+, ist das nicht mehr als politischer Opportunismus. Der Ausbau von Emissionensfreier Mechanischer Energietechnologie EeF 7-13 Windkraftanlagen ohne energetischen Versorgungsfähigkeit, früher sagte man Windmühlen dazu, ….. für eine Meinung dazu müsste ich mich in tiefer Polemik bestürzen.

        Wenn ihnen das weiter hilft, Donald Trump macht kompetente Realpolitik.

        mfg

      • Was ist an Ihrer Meinung objektiv? Die Abholzung der Regenwälder ist ein Faktor, aber nicht der wichtigste oder gar einzige.

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