Terroranschlag in Manchester

Es ist nicht möglich, über jeden Terroranschlag zu berichten. Weltweit geht das schon gar nicht, weil es jeden einzelnen Tag etliche Anschläge gibt. Wobei sich die Frage stellt, ob es sich dann überhaupt noch um Terrorismus im eigentlichen Sinne (der Verbreitung von Schrecken) handelt oder eine besonders hässliche Form asymmetrischer Kriegsführung vorliegt. Doch auch in westlichen Ländern gibt es inzwischen zu viele Terroranschläge (abgesehen davon, dass natürlich jeder einzelne Anschlag einer zu viel ist). Außerdem stellt sich die Frage, ob die umfangreiche Berichterstattung nicht sogar noch mehr Terror anreizt (siehe z. B. „Terrorism and the Media: The Effect of US Television Coverage on Al-Qaeda Attacks“). Zum Glück ist mein Blog zu unbedeutend, um dazu beitragen zu können.

Neben der Quantität steigt auch die Qualität bzw. Schrecklichkeit der Anschläge. Gestern gab es am späten Abend eine „Explosion bei Popkonzert [in] Manchester: 23 Tote nach Terroranschlag“. Ein Selbstmordattentäter tötete sich und ermordete 22 unschuldige Menschen, darunter auch Kinder und Jugendliche. Außerdem gab es (schwerer) 59 Verletzte. Meine Anteilnahme gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Der unbarmherzige IS reklamierte die Tat für sich. Der Täter wurde in Großbritannien geboren, war 22 Jahre alt und seine Eltern stammten aus Libyen (siehe „Ermittler identifizieren Attentäter“).

Dass Migrantenkinder und -enkel häufig noch schlechter integriert sind und eher zu Gewalt oder sogar Terror neigen als Zuwanderer selbst, ist überaus problematisch. Wir haben dadurch viele tickende Zeitbomben in Europa. Natürlich ist nicht jeder Mensch mit Migrationshintergrund gefährlich, doch gerade deshalb ist das Problem kaum lösbar. Eine millionenfache Abschiebung ist weder machbar noch gerechtfertigt, doch damit bleiben Zehntausende tatsächliche wie auch potentielle Täter in den europäischen Ländern. Es ist nicht klar, wie sie sich besser integrieren oder zumindest befrieden lassen. Wenn man erwartet, dass sie sich an unsere Gesetze halten, dann müssen das auch unsere Politiker tun und die bestehenden Gesetze durchsetzen, wozu ein vernünftiger Schutz der Außengrenzen sowie die konsequente Verfolgung und Bestrafung von Straftaten gehören. Auch dadurch lassen sich Terroranschläge nicht völlig verhindern, doch weniger Terroristen und andere Kriminelle wären ein Fortschritt.

64 Gedanken zu „Terroranschlag in Manchester

  1. In den Medien laufen jetzt die üblichen Rituale ab. Schlimm ist dabei die Heuchelei. Denn das Problem wäre zumindest nicht so groß, hätte man nicht derartige Massen von kulturfremden Leuten, überwiegend Wirtschaftsflüchtlinge, unkontrolliert ins Land gelassen; bis heute ist unklar, wohin etwa 300.000 von ihnen verschwunden sind. Daß hier betrogen wird, was das Zeug hält, ist klar. Alle wissen das. Und alle wissen auch, daß die, die kommen, überwiegend junge Männer in wehrfähigem Alter sind. Da sollte es schon mal „klick“ machen. Tut es aber nicht.

    Aber zurück: Das Problem wäre zumindest deutlich kleiner, hätte die Regierung anders, hätte sie verantwortlich gehandelt (so wie es „eigentlich“ ihre Pflicht gewesen wäre). Die, die heute ihre Betroffenheitsrituale von sich geben, sind also die eigentlich Schuldigen an der Misere hier: Blair in England, Merkel & Co. in Deutschland – und genauso in Schweden, Frankreich, Italien, ….

    • Die aktuellen Terroranschläge werden nicht von Flüchtlingen seit 2015 begangen, sondern schon vorher sind Zuwanderung und Integration nicht gut gelungen. Die von Frau Merkel verschärften Probleme werden uns noch viele Jahre und Jahrzehnte beschäftigen.

      • Wenn auch nach Jahrzehnten keine Integration gelingt und die Werte der Aufklärung seitens der Einwanderer ignoriert oder gar bekämpft werden, dann stehen uns massive Auseinandersetzungen mit dieser Parallelgesellschaft bevor, Bleibt die Frage, ob es bei uns noch genügend Menschen gibt, die unser Leben, unseren freiheitlich Lebensstil und unser Land oder das alte Europa verteidigen wollen und können. Wenn nicht, dann haben wir es zumindest mit einer schleichenden Anpassung oder gar einer offensichtlichen Unterwerfung zu tun.

        Was die Briten von uns unterscheidet: Sie haben noch einen gewissen Nationalstolz, einen Verteidigungswillen und eine Verteidigungsbereitschaft. Und sie trauern um ihre Opfer.

      • Stimmt nicht, post 2015 Terroranschlaege sind nicht durch misslungene Integration, schuld sind naturlich die Deutschen😆, verursacht. Illegale Migranten spielten und werden weiter eine wichtuge und negative Rolle spielen!
        Wir haben es mit islamistischem Terror zu tun, Zielsetung toeten und Vernichtung von Unglaeubigen!
        Diese Terroristen haben in Europa eine immer breitere Infrastruktur mit Helfern und Syphatisanten! Demokratie soll Krieg dem Terror unmisverstaendlich deklarieren, weil wir schon laengst im Krieg sind!

        Sehr gute Erklaerung ist im Loewenblog von Marco Gallina (23.05.) gegeben, mit Hinweisen auf Worte Helmut Schmidts in Kampf gegen RAF Terror. Sehr wichtig ist dabei Zusammenhalt der Deutschen zu foerdern! Vielleicht ein starker Punkt der AfD?

      • Der Attentäter von Manchester wurde vor 22 Jahren in Großbritannien geboren. Was haben die Deutschen oder aktuelle Flüchtlinge damit zu tun?

      • Was hat Ihr Beitrag v. 23:36 mit Manchester zu tun?

      • Das ist doch sogar leider richtig. Es fehlt allerdings eine Auseinandersetzung mit den Ursachen und der Verantwortung dafür. Vor allem ignoriert er seinen eigenen Nachsatz, dass der Staat alles tun müsse, um „die Leute“ zu schützen.

  2. „Eine millionenfache Abschiebung ist weder machbar noch gerechtfertigt, doch damit bleiben Zehntausende tatsächliche wie auch potentielle Täter in den europäischen Ländern. “

    Möglich ist vieles. Und neben der Abschiebung gäbe es auch die Möglichkeit die freiwillige Rückkehr durch finanzielle Anreize zu fördern. Wenn gleichzeitig die Transferleistungen für geduldete Ausländer auf Sachleistungen beschränkt werden, würden viele freiwillig wieder gehen.

    „Es ist nicht klar, wie sie sich besser integrieren oder zumindest befrieden lassen. Wenn man erwartet, dass sie sich an unsere Gesetze halten, dann müssen das auch unsere Politiker tun und die bestehenden Gesetze durchsetzen, wozu ein vernünftiger Schutz der Außengrenzen sowie die konsequente Verfolgung und Bestrafung von Straftaten gehören. “

    Eine verfahrene Situation. Tun wir nichts, folgen mehr Terroranschläge. Setzen wir auf „konsequente Verfolgung und Bestrafung von Straftaten“ und Überwachung wahrscheinlich auch.
    Denn eine verstärkte Überwachung und Strafen gegen jene Gruppen aus denen die Täter stammen, verstärken dort den Eindruck verstärken Opfer zu sein, hier nicht gewollt zu sein und verschafft damit den Terroristen weiteren Zulauf .

    Als wichtigste Massnahme sehe ich jetzt erstmal das Auswechslen der politisch Verantwortlichen. Jene, die durch die illegale Grenzöffnung die Probleme in das Land geholt, oder jedenfalls verstärkt haben, sind denkbar ungeeignet sie zu lösen.
    Wenn ein Unternehmen in finanzielle Schieflage gerät, wird auch zuerst das Top-Management ausgewechselt. Wer unfähig war, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und zu bekämpfen, oder sie soagr aktiv provoziert hat, ist auch unfähig, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen.

  3. Es ist zu einfach immer weiter ueber misslungene Integration zu reden. Mohammedanische Terroristen ( und um diese Gruppe geht es jetzt) sind einfach religioese Fanatiker! Sie werden ueber bestimmte Moscheen, Schulen, Familien und Organisationen redikalisiert und vorbereitet, benutzt.
    Die Duemmsten sprengen sich in der Luft, keine Fuehrer und Hasspraediger! Offensichtlich ist, dass dieser Terror in mohammedanischen Milieus, Gesellschaften egzistiert und verbreitet wird. Wer ueber schwache Integration und Einzelfaelle redet sucht nach erklaerungen um wirkliche Probleme nicht anzupacken. Millionen mohammedanische Migranten aus untersten, primitiven Schichten haben in Deutschland und Europa nichts zu suchen. Sie werden Verlierer bleiben und nur radikaler werden, als Terroristen und Kriminelle.
    Gefahr droht nicht von „rechten“ sondern von Millionen Mohammedanern, von offenen Grenzen und einen permissiven, linksumerzogenen Gesellschaft. Zunaechst muessen die Grenzen streng kontrolliert werden und die Gesetze ausnahmslos angewendet werden! Anpassung der Gesetze ist zu ueberlegen.

  4. Die bisherigen Attentäter in England waren alle Heimatzüchtungen mit englischem Pass und Angehörige der zweiten oder dritten Generation nach Zuwanderung. Sie wurden alle von Predigern in entsprechenden Moscheen radikalisiert. Daher kann die Therapie nur darin bestehen, solche Prediger auszuschließen und nur Imame zuzulassen, die in Europa ausgebildet wurden. Hinzu muss wie bei katholischen Bischöfen ein Gelübte auf das Grundgesetz kommen. Die Schließung von Moscheen, die hiergegen verstoßen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein und von Amtswegen erfolgen.

    • Selbst solche Selbstverständlichkeiten bekommt unsere verantwortungslose Elite nicht hin. Das geht nur über eine radikalen Austausch von Personen – in den Parlamenten sowieso, aber auch in den meinungsbildenden Medien. Die sind nämlich das viel größere Problem. Viele Politiker sind einfach nur rückgratslose, opportunistische und feige Gestalten, die ein auskömmliches Einkommen wollen und das gar nicht so selten in anderen Lebensbereichen niemals schaffen würden.

      Was mich ankotzt, ist dieses Betroffenheitsgequatsche. Und dieser hohle Pathos, der immer wieder geschwungen wird, um den Sieg westlicher Werte zu proklamieren. Dieser philosophische Quatsch interessiert mich nicht. Mir ist der völlig gleich. Ich möchte hören, wie man den Terror zu stoppen gedenkt. Ich möchte hören, wie man es hinbekommt, dass nicht mehr so viele unschuldige Menschen sterben müssen. Dass nicht irgendwann auch meine Familie und meine Freunde sterben. Hier werden Opfer verhöhnt, als ob diese für irgendein höheres Ziel gestorben wären. Wir haben hier Opfer, die nicht hätten sterben müssen. Ein Terroranschlag ist keine Naturkatastrophe, er ist menschengemacht. Wenn man den Angehörigen der Opfer irgendetwas „Gutes“ tun kann, dann ist es doch, wenigstens zukünftig für Sicherheit zu sorgen. Auf das geheuchelte Mitleid von Politiker, die den Terror durch ihre Fehlentscheidungen erst ermöglicht haben, könnte ich jedenfalls verzichten. Das würde sich mehr als Verhöhnung anfühlen.

  5. Die jungen Generationen radikalisieren sich. Überall auf dieser Welt. Das muss nicht immer zu Terror führen, aber stets zu bedenklichen Entscheidungen.

    Ich kenne Nachfahren palästinensischer Flüchtlinge. Die Mutter selbstverständlich ohne Kopftuch und westlich. Die in Deutschland geborene und aufgewachsene Tochter im Kopftuch und doch möchte sie Lehrerin werden. Selbst zum Staatsexamen wird es nicht abgelegt. Dass es dabei im Job Probleme geben wird (oder leider heutzutage vielleicht auch nicht mehr bei unseren verantwortungslosen Entscheidungsträgern), geschenkt. Der Glaube ist wichtiger.

    Man fragt sich da schon, was da falsch läuft, wenn westlich geprägte weibliche! Einwanderer sich auf eine frauenfeindliche Religion und Kultur zurückbesinnen und als Zeichen der Identität auch noch DAS Symbol der Frauenunterdrückung tragen.

    Diese Menschen haben in Deutschland alle Chancen, sie leben in einer freien Welt. Und doch wollen sie zurück in eine Welt, wo sie wie der letzte Dreck behandelt würden und niemals denselben Beruf ausüben könnten, geschweige denn überhaupt eine eigene Meinung äußern.

    Was haben wir falsch gemacht? Ich würde es gerne wissen.

    • „Was haben wir falsch gemacht?“

      Eine verheerende, nihilistische Fragestellung! Ich hoffe, dass Deutsche zwischen gut und boese noch unterscheiden koennen und entsprechend mit Haerte reagieren bei unverschaemten Ueberschreitungen! Es wird ueber Menschenrechtsverletzungen gerne geredet. Auch wenn Deutsche die Opfer sind?

      Aktuell in Duesseldorf. Eine Frau hilft und wird krankenhausreif verpruegelt. Schwere Gesichtsverletzungen! Zwei Taeter, Barbaren als „Suedosteuropaeer“ beschrieben?
      Vermutlich albanische Sippe oder Zigeuner. Voll Hass auf Deutsche und Frauen! Werden sie, wie auf Balkan ueblich, erst verpruegelt nach Festnahme? Nein. Werden sie eingesperrt? Unwahrscheinlich. Das Deutsche Opfer wird mit Angst alleingelassen. Keine Demos, Parlamentsdebatten oder Lichterketten.
      Wo waren die deutschen Buerger, Maenner auf der Strasse? Auf dem Balkan waeren die Taeter nicht so billig weggekommen! Die Menschen reagiern normal und haben keine Angst zu helfen. Nicht aber in Deutschland. Da macht man sich schon Gedanken bei Pfefferspray !
      Was wird noch aus Deutschland?

  6. Man kann sehr wohl Millionen abschieben, zumindest in Deutschland. Es sind ohnehin bereits Hunderttausende ausreisepflichtig. Abschiebezentren bauen, radikale Kürzungen auf das Lebensnotwendige und militärische Überwachung bis die Abschiebung vollzogen ist, falls keine vorherige freiwillige Ausreise, die auch durch Anreize unterstützt werden kann, erfolgt.

    Dann müssen selbstverständlich alle Flüchtlinge, die entweder subsidiären Schutz bekommen haben oder nach Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt sind, das Land verlassen, wenn der Grund entfällt. Das wird in den nächsten Jahren irgendwann der Fall sein. Es müssen dann einfach nur mal Gesetze umgesetzt werden.

    Man kann die Anzahl der Muslime sehr wohl wieder auf den Stand vor der Flüchtlingswelle zurückführen, man muss es nur wollen. Noch sind die zuvor vorwiegend türkischen Muslime nicht im extremen Maße durch Terroranschläge aufgefallen. In GB hat man da schon ganz andere Zahlen und ganz andere Herkunftsregionen.

    • Politisch und wohl auch rechtlich (ich gehe noch auf ein kürzlich ergangenes Urteil des Bundesverfassungsgerichts ein) ist es zumindest momentan in Deutschland nicht möglich, Millionen Menschen abzuschieben. Gegen einen Attentäter wie in Manchester würde das ohnehin nichts nützen, da er hierzulande wahrscheinlich die doppelte Staatsbürgerschaft hätte.

      Es gibt übrigens noch Schlimmeres als Terrorismus, nämlich Krieg und Bürgerkrieg. Die Türkei und die meisten Türken waren bislang sehr gemäßigt, was sich jetzt ändern könnte. Wir sind darauf nicht vorbereitet und schaffen es doch nicht einmal, Frau Merkel abzuwählen, die alle Welt nach Deutschland einlud, um dann schmutzige Deals mit Herrn Erdogan zu machen, damit er die Gerufenen doch nicht nach Europa kommen lässt, wodurch sie erpressbar geworden ist.

      • Prof Dilger warum relativieren Sie und lenken mit Tuerkei ab?

        Haben Sie auch schon Deutschland aufgegeben? Wann werden Sie verstehen, dass Europa gegen Terror und kriminelle illegale Migranten Kriegsrecht braucht. Oder Freiheit sich selbst zu verteidigen mit adequaten Waffen!

      • Türken sind die mit Abstand größte Ausländergruppe. Auch wenn Sie es penetrant leugnen, ist die Türkei durch Präsident Erdogan viel gefährlicher geworden, auch für und in Deutschland. Doch da wir uns momentan in keinem Krieg befinden, brauchen wir auch kein Kriegsrecht. Wir bräuchten eine bessere Regierung, aber da träumen Sie auch lieber von LKR.

      • Erwaehnung von LKR ist nur ein Zeichen der Ratlosigkeit.😄

        Tuerken zu erwaehnen waere nur relevant wenn tuerkische Kriminelle oder Fanatiker in den letzten 6 Monaten auffaellig geworden waeren, was ich bezweifle? Ich behaupte, dass aktuell nur Illegale Migranten Deutschland terrorisieren.

    • Sie haben recht. Solche Schutzmassnahmen sind erforderlich und auch moeglich!
      Was fehlt ist anscheinend ein Zusammenhalt der Deutschen! Aber teuschen wir uns nicht, die Mehrzahl wird fuer harte Massnahme sein, es geht ums Ueberleben und Zukunft!

  7. Diese Terroristen und generell viele Menschen aus muslimischen Ländern haben unserer Gesellschaft leider eines voraus: Sie haben noch Kampfgeist und sind bereit zu kämpfen. Leider nutzen diese Terroristen und viele Kriminelle diesen Kampfgeist für böse Dinge, für sinnlose Gewalt oder sogar Terror.

    Unsere Gesellschaft dagegen ist bereits völlig verweichlicht. Das ist okay, wenn alle Elemente einer Gesellschaft verweichlicht śind. Es wird aber zum Problem, wenn man auf Menschen trifft, bei denen das nicht zutrifft und die völlig verroht sind und unsere verweichlichte Gesellschaft angreifen. Eine Türkin aus Istanbul hat mir mal folgenden Satz gesagt: „So könnt ihr mit euch umgehen, mit Leuten aus eurem Land. Aber mit uns muss man anders umgehen, wir sind anders und nicht für eure Gesetze und eure Maßstäbe gedacht.“ Das war eigentlich auf den Konflkt mit Erdogan und dessen Anhänger gemünzt, aber das lässt sich auch hier übertragen. Eine Gesellschaft, die angegriffen wird – und das werden wir – , muss sich wehrhaft erweisen und alle Tendenzen, die sich gegen sie richten (wie Ditib, viele Moscheen, Islamverbände, etc.), konsequent bekämpfen und nicht in Stuhlkreismanier hier und da mal ein kritisches Wort anbringen und auf „Einsicht“ hoffen. Nein, so funktioniert das nicht und so wird man untergehen. Waschlappen gewinnen keinen Krieg und in dem befinden wir uns.

    • Richtig, die deutsche Bevoelkerung ist nicht so verweichlicht wie die Politik es gerne haette! Gesetze und politische Handlungen muessen nachvollziehbar und fuer die Mehrheit akzeptabel sein. Das ist in Deutschland nicht mehr gegeben!

      • Wir werden es in September sehen. 30-40% von 60-70% Beteiligten ist keine „uebergrosse Mehrheit“.
        Sie und andere Leuchttuerme tun aber nicht genug um auf wirkliche Gefahren hinzuweisen!

      • In einer Demokratie zählen nur die Wähler. In Deutschland kommt noch die Fünf-Prozent-Hürde hinzu, so dass die Stimmen für Klein- und Kleinstparteien unter den Tisch fallen. Die meisten Parteien im Bundestag unterstützen die willkürliche Politik von Frau Merkel, woran sich durch die Bundestagswahl nichts ändern wird. Im Gegensatz zu Ihnen weise ich auf die wirklichen Gefahren hin, zu denen durchaus auch Herr Erdogan und Frau Merkels Verhältnis zu ihm gehören.

    • Nein, zumindest wir Deutschen befinden uns nicht im Krieg. Terrorismus ist gerade kein Krieg, sondern zeigt die Schwäche von
      militanten Islamisten, die keine harten Ziele treffen können und weiche Ziele auch nur hin und wieder. Deshalb sollten wir uns von Terroristen auch nicht unsere Art zu leben diktieren lassen. Umgekehrt müssen wir jedoch ganz unabhängig vom Terrorismus unsere eigenen Gesetze ernstnehmen und durchsetzen.

  8. Zitat Prof. Dilger:
    „Wobei sich die Frage stellt, ob es sich dann überhaupt noch um Terrorismus im eigentlichen Sinne (der Verbreitung von Schrecken) handelt oder eine besonders hässliche Form asymmetrischer Kriegsführung vorliegt.“

    Versetzen wir uns in den Attentäter:
    Er fühlte sich selbst als Krieger des Islamischen Staates. Es lag ihm fern (wie z. B. den ETA-Terroristen, welche Druck für ein Referendum für ein freies Baskenland ausüben wollten) ein unmittelbares politisches Ergebnis zu erzielen.
    Er folgte dem Ruf „Tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet“.
    Also ist er asymmetrisch fechtender Kämpfer bei der Verrichtung von „Gottes Werk“.

    Zitat Prof. Dilger:
    „… und ermordete 22 unschuldige Menschen, darunter auch Kinder und Jugendliche“

    Genau das ist der Zweck der Handlung. Kinder sind die Zukunft einer Gesellschaft.
    Wenn er ihre Kinder auslöscht, zerstört er die Zukunft einer Gesellschaft der Ungläubigen.

    In deren Denke:
    Diese Kinder haben auch schon allein physisch keinerlei Anrecht auf ihre reine Existenz. Die „Nation of Islam“ einzig besitzt ein Lebensrecht. So gesehen hat der Attentäter lediglich das gute Recht der Muslime wahrgenommen, und auch hier wieder „Gottes Werk“ verrichtet. Er ist somit ein Märtyrer, ein wahrer Held des wahren Glaubens.

    Man sollte demnach von einer „Kampfhandlung“ in einem Ausrottungs- und Vernichtungskrieg ausgehen.

    • In Manchester handelte es sich eindeutig um Terrorismus, nicht Kriegsführung (was auch immer der Täter sich dabei gedacht haben mag). In Israel oder dem Irak könnte das anders sein. Irgendwann führt Quantität zu einer neuen Qualität, doch davon sind wir in Europa sehr weit entfernt.

      • Es ist gerade entscheidend, was sich die Täter (es waren wohl mehrere involviert) dabei gedacht haben. Alle haben sich dem IS angeschlossen, der im Nahen Osten nicht anders vorgeht.
        Die assyrischen Christen? Nach Auftreten des IS im Irak mittlerweile ausgerottet.
        Die Aramäer in Syrien? Nach Auftreten des IS im Irak mittlerweile ausgerottet.
        Die Kopten in Ägypten? Werden täglich umgebracht, unter dem Vorwand, sie hätten den Islam beleidigt.
        Schon das historische Vorbild Mohammed pflegte die Ausdehnung seines Herrschaftsbereichs durch Ausrottung anderer Völker zu vollziehen.
        Deshalb ist ihm durch jeden „Rechtgläubigen“ auch in dieser Beziehung nachzueifern. – So sieht es der IS.
        Der Täter war in GB aufgewachsen, somit ist logisch, daß er die Ausrottungsphilosophie des IS auf GB überträgt. Hier hat die „Landnahme“ für die „Rechtgläubigen“ genauso stattzufinden.

        Es ist gerade kein Zeichen von Schwäche, daß der Täter sich inmitten einer Gruppe von Kindern in die Luft jagte, anstatt Staatsorgane zu attackieren.
        Der Staat ist ja lediglich eine Hülle, welche die Menschen mit Leben füllen.
        Wird nun eine gewisse Bevölkerungsgruppe systematisch dezimiert, während eine andere systematisch einwandert, bekommt diese Hülle automatisch mit der Zeit ein anderes Gepräge. Der Staat fällt dann praktisch von alleine.
        Es wäre – auch bei Friedensschluß – überhaupt nicht mehr möglich, einen Irak mit christlicher Subkultur wieder zu errichten.

        Es sind also die Zivilisten das alleinige Ziel der Angriffe. Angriffe auf Staatsorgane wären kontraproduktiv, und werden deshalb vermieden.

      • Es ist nicht entscheidend, was Terroristen sich zusammenspinnen, sondern wie wir damit umgehen. IS-Terroristen in Europa sollten Sie auch nicht mit IS-Kämpfern im Irak und Syrien verwechseln. Die RAF-Terroristen waren z. T. Mörder, aber keine Massenmörder wie die Herrscher kommunistischer Regime.

      • Die RAF sah sich auch nie als West-Armee der NVA, sondern als eigenständiger Körper mit eigenen Zielen (welche nicht mit den Zielen Erich Honeckers übereinstimmten). Für die DDR war die RAF nur ein „Spielzeug für Unruhe“.
        Anders hier:
        Die Täter sehen sich selbst als IS-Kämpfer – und der IS selbst betrachtet sie als seine Soldaten. Die Täter ordnen sich in ihrer Zielsetzung völlig den Zielen des IS unter. So ist auch das Verhältnis in einer Armee zwischen Generälen und Soldaten.

        „…sondern wie wir damit umgehen“
        Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin! – Nun, was wäre die praktische Folge? Dann kommt eben der Krieg zu Dir! – Und genau das geschah in Manchester.

      • Sie sollten Terrorismus nicht mit Krieg verwechseln. Das ist wohl selbst ein Zeichen von Dekadenz, jedes Übel für das größtmögliche zu halten. In Syrien wird tatsächlich Krieg geführt. Nach Ihrer Logik wären die Attentäter hier dann gar keine kriminellen Terroristen, sondern Kombattanten (die allerdings mit ihrer Art der Kriegsführung gegen das Völker- und Kriegsrecht verstoßen). Die RAF-Terroristen sahen sich übrigens auch als Freiheitskämpfer…

      • Genau das hatten Sie ja auch im Ausgangsbeitrag zur Diskussion gestellt:
        Ist es noch Terror oder schon asymmetrische Kriegsführung?
        Sie sehen die Täter als Terroristen, ich mittlerweile als Kombattanten.

        Kombattanten versuchen die Schwäche des Gegners auszunutzen, um den Sieg zu erringen. Wo liegen die Schwachstellen der Gegenwart?
        1) Keine unüberwindlichen Frontlinien (freie Einreise für Jedermann)
        2) geringe Reproduktionsrate der Ungläubigen vs. „Geburtendjihad“ (von radikalen Imamen auch so gefordert).
        Kinder sind daher das wichtigste (und zugleich am schlechtesten geschützte) Ziel. Jeder gelungene Anschlag, bei dem Kinder oder noch reproduktionsfähige Erwachsene der Ungläubigen sterben, ist deshalb ein Sieg und wird von der „Community“ auch folgerichtig als solcher gefeiert.

      • Meine Frage, ob es sich noch um Terrorismus oder bereits um (Bürger-)Krieg handelt, bezog sich insbesondere auf muslimische Länder, wo Anschläge an der Tagesordnung sind. Das trifft auf Europa nicht zu, wo es sich eindeutig um Terrorismus handelt, der eben nicht auf direkte Wirkung, sondern möglichst großen Schrecken aus ist. Es gibt einen recht einfachen Test zur Unterscheidung: Wären die gleichen Opferzahlen und materiellen Schäden mehr als eine Randnotiz wert, wenn sie nicht von Terroristen, sondern z. B. durch ein Naturereignis oder einen Unfall verursacht worden wären? In einem richtigen Krieg sterben nicht alle paar Wochen einige Menschen, sondern täglich Tausende.

        Sie übersehen außerdem, dass Sie ideologisch verwirrte Kriminelle ungeheuer aufwerten, wenn Sie diese zu Kombattanten erklären, für die dann z. B. auch nicht das normale Strafrecht gilt und die als Kriegsgefangene ganz anders behandelt werden müssten als gewöhnliche Kriminelle. Die RAF-Terroristen haben stets diesen Status angestrebt und mit Recht nie erhalten.

      • „…für die dann z. B. auch nicht das normale Strafrecht gilt und die als Kriegsgefangene ganz anders behandelt werden müssten als gewöhnliche Kriminelle…“
        Sehr gut erkannt und genau das wäre nötig. Eine Freilassung kann erst bei Friedensschluß erfolgen, bis dahin bleiben gefangene Kombattanten eingesperrt. Soweit deutsche oder doppelte Staatsbürgerschaft vorliegt, ist die deutsche Staatsbürgerschaft umgehend zu entziehen – wegen Mitgliedschaft bei feindlichen Streitkräften (das geben die Gesetze her). Anschließend Ausweisung ins Territorium des Treueeides ohne Rückkehrmöglichkeit.
        Glauben Sie ernsthaft, einen IS-Kopfabschneider mit 250 Sozialstunden und einem „Du! Du! Du!“ vom Richter wieder normal in die Gesellschaft eingliedern zu können?

        Warum Sie den IS als Terrororganisation sehen, erschließt sich mir nicht.
        Eine Terrororganisation wie die RAF umfaßte vielleicht in jedem Jahr 20 Mann + 150 Unterstützer. Zu keinem Zeitpunkt war irgendein Territorialteil der BRD unter Kontrolle der RAF.

        Anders der IS:
        Er verfügt über ein eigenes Territorium, wo er ein Verwaltungs- und Rechtssystem (die Scharia) eingeführt hat. Er verfügt dort über ca. 40.000 Soldaten. Hinzukommen die Gebiete in Libyen, Somalia usw. welche er kontrolliert. Weiterhin noch die weltweit operierenden „Schläfer“.
        Insgesamt hat er dann wohl konservativ geschätzt rund 80.000 Mann unter Waffen, das entspricht der Armee Tschechiens.

        RAF und IS gleichsetzen ist wie die Trinkhalle in Holzwickede mit der RWE AG gleichsetzen, schließlich sind beides Unternehmen.

      • Sie setzen den IS in Syrien und Irak mit den paar Terroristen hier gleich. Das tue ich nicht. Die Anschläge hier werden von Einzelpersonen oder ganz kleinen Gruppen begangen, keiner Armee oder auch nur Organisation. Das Bekenntnis zum IS ist rein ideologisch bzw. eine Form von Marketing.

        Mörder sollte man übrigens lebenslänglich einsperren und nicht bald wieder freilassen, wenn der IS besiegt ist.

      • „Mörder sollte man übrigens lebenslänglich einsperren und nicht bald wieder freilassen, wenn der IS besiegt ist.“

        Der Sieg über den IS ist nicht mit einem Friedensschluß identisch.
        Der Dschihad gegen die Ungläubigen wütet seit 1400 Jahren.
        Der Koran sieht überhaupt nicht die Notwendigkeit eines Friedensschlusses mit den Ungläubigen. Denn diese sind zur Vernichtung verdammt, lediglich gläubigen Muslimen steht ein Lebensrecht auf dieser Erde zu.

        Deshalb kann eine solche Kriegsgefangenschaft nur auf (echt) lebenslange Haft hinauslaufen. Es sei denn, es würde sich ein Reform-Islam weltweit durchsetzen, welcher eine Religion, wie jede andere darstellt, und einen echten Friedensschluß erst ermöglicht.

        Die Kriegsgefangenschaft der Wehrmachtssoldaten endete ja auch nicht am 9. Mai 1945, sondern begann meistens erst an diesem Tag.

      • Das ist eine völlige Überdehnung des Kriegsbegriffs und auch einer Kriegspartei. Den IS gibt es erst seit ein paar Jahren und andere Islamisten kämpfen gegen ihn. Wie passt das zu Ihrer These, dass alle Muslime seit Mohammeds Zeiten gegen den Rest der Welt Krieg führen würden? Im Koran steht übrigens allerhand, aber nichts von einem Lebensrecht nur für Muslime.

      • Prof. Dilger 16:09

        Mich wundert sehr, dass Sie faktische Verbindung zwischen vielen Attaentaetern und IS leugnen oder abschwaechen. Wieder sind es NUR Einzeltaeter, Anhaenger einer Ideologie. Sagen Sie es offen, es sind die Krieger des Jihads! Kaempfer die teilweise schon mit IS an bekannten Fronten gekaempft haben.
        Alle Taeter sind Muslime, Staatsburrgerschaft ist irrelevant. Viele, wenn nicht alle, der Taeter wurden von IS ausgebildet, finanziert, bewaffnet und GESTEUERT!
        Was brauchen Sie mehr?

      • Die Welt ist komplizierter als Ihre simple Weltsicht. Nicht alle Islamisten sind Terroristen oder auf Seiten des IS. Es ist auch ein Unterschied, ob jemand in Syrien oder dem Irak für den IS gekämpft hat, nur in Europa mit anderen IS-Sympathisanten zu tun hatte oder sich einfach von sich aus diesem zugehörig erklärt, was faktisch alles vorkommt. Die richtigen Antworten darauf sind ebenso differenziert. Gegen manche Terroristen helfen stärkere Grenzkontrollen, gegen andere nicht.

      • Heute ist ein Artikel der „Times“ veröffentlicht worden.
        Die „Times“ beruft sich auf den brit. Geheimdienst MI5, wonach ALLEIN in GB die Anzahl der IS-Kämpfer (Schläfer) bei 23.000 (!!!) anzusiedeln ist.

        https://www.thetimes.co.uk/article/huge-scale-of-terror-threat-revealed-uk-home-to-23-000-jihadists-3zvn58mhq

        Sind die Verhältnisse auf Deutschland übertragbar, so wäre angesichts der millionenfachen Aufnahme von Moslems seit 2015 hierzulande mit einer Stärke der IS-Streitmacht von bis zu 100.000 Mann zu rechnen. Ein komplettes Armeekorps! Oder 50% der deutschen Bundeswehr.

        Wie dem auch sei, meine Schätzung von 80.000 IS-Soldaten war viel zu konservativ. Sollten diese Zahlen für GB annähernd stimmen, so befinden sich in den Reihen des IS weltweit wohl eher 500.000 Soldaten.
        Und das wäre dann schon für die gesamte NATO ein ernstzunehmender Gegner.

      • Der Artikel ist aufgebauscht und Sie bauschen ihn weiter auf. Von 23.000 IS-Kämpfern in UK (oder gar 100.000 in Deutschland) kann keine Rede sein. Nicht jeder Islamist ist gewaltbereit oder gar ein Kämpfer für den IS. 3.000 Gefährder sind schlimm genug, doch die Zahl der echten Terroristen ist nochmals deutlich geringer. Andernfalls würde es täglich Anschläge geben, was die Lage tatsächlich ändern würde.

      • 1) „Wie passt das zu Ihrer These, dass alle Muslime seit Mohammeds Zeiten gegen den Rest der Welt Krieg führen würden? “
        – das ist IHRE These, nicht meine.

        2) „Der Artikel ist aufgebauscht und Sie bauschen ihn weiter auf.“
        Sowohl der Artikel als auch der brit. Sicherheitsminister Ben Wallace sprechen explizit von 23.000 Dschihadisten d.h. „heiligen Kriegern“.
        Von Islamisten ist in den verfügbaren Quellen nicht die Rede, davon reden ausschließlich SIE. Es geht explizit nicht um Typen wie Pierre Vogel.

        Wenn Sie über bessere Informationen verfügen, als der MI5 und Herr Wallace, denen Sie Aufbauschung unterstellen, dann würde ich mich freuen, wenn Sie ihre Quelle offenlegen.

      • Das ist nicht meine These. Ich unterscheide unterschiedliche Gruppen, während Sie behauptet haben, es gäbe einen 1400-jährigen Krieg, der auch nicht mehr zu unseren Lebzeiten enden würde, weshalb man jeden, der Ihnen nicht passt, beliebig lange einsperren dürfe.

        Der von Ihnen verlinkte Times-Artikel macht durchaus folgende Differenzierung, die Sie ignorieren:

        About 3,000 people from the total group are judged to pose a threat and are under investigation or active monitoring in 500 operations being run by police and intelligence services. The 20,000 others have featured in previous inquiries and are categorised as posing a “residual risk”.

        Aktive Kämpfer und Terroristen würden sofort verhaftet, doch 3.000 aktuelle Gefährder und 20.000 frühere kann man in einem Rechtsstaat eben nicht so einfach festnehmen, solange sie nichts Kriminelles getan haben oder beweisbar konkret planen.

        Konvertiten können durchaus zu Terroristen werden wie zuletzt der Attentäter von London.

      • 1) Ich sprach ausschließlich über die IS-Ideologie und ihre Anhänger. Sie waren es, der andere muslimische Gruppen damit in Verbindung brachte, um mir dann eine abseitige These unterzuschieben.

        2) Sie sind am Ignorieren und basteln eine künstliche Differenzierung, welche es überhaupt nicht gibt:
        „MI5’s capacity to investigate is limited to about 3,000 individuals at any one time. “ (Ben Wallace)

        http://www.dailywire.com/news/16933/uk-security-minister-explains-why-they-couldnt-james-

        Das heißt, bei der Beobachtung von 3.000 Dschihadisten ist die Kapazitätsgrenze des MI5 erreicht. Also muß Herr Wallace eine Vorauswahl treffen, unabhängig davon, wie gefährlich die Leute wirklich sind.

        Ich warte immer noch auf Ihre Quelle, welche Herrn Wallace und das MI5
        widerlegt.

      • Hier haben Sie sich so geäußert. Darf ich Ihr Leugnen als Rücknahme Ihrer unhaltbaren These interpretieren?

        Die Kapazitätsgrenze der Überwachung ist viel schneller erreicht und The Economist hat genauere Zahlen:

        The reason it was not used in this instance [Passeinzug des Attentäters von Manchester, AD] owes more to the difficulty MI5 has in keeping tabs on up to 3,000 people whom it regards as religious extremists.
        The security services are well funded (18 months ago they received the money to take on 1,900 employees, a 15% increase in staffing). But 24-hour surveillance is so labour-intensive that only about 10% of the 500 suspects of real concern can be constantly monitored. Even then, there are strict rules about how long such an operation can be conducted if it yields nothing.

      • 1) Ihre Quelle ist alt. Sie gibt den Sachstand wieder, bevor Herr Wallace und das
        MI5 die Zahl von 3.000 auf 23.000 hochgesetzt haben.
        Somit völlig wertlos.

        2) An der Stelle kann ich nichts von dem finden, was Sie mir unterstellen.

        Ich breche an dieser Stelle die Diskussion ab, weil Sie heute nur mit haltlosen
        Unterstellungen und alten Zahlen arbeiten und sich weigern, Fakten zu liefern.

      • Offensichtlich fällt es Ihnen schwer, die Bedeutung fremder und selbst eigener Texte adäquat zu erfassen. Der MI5 hat doch nicht in den letzten Tagen 20.000 neue Dschihadisten in UK entdeckt, sondern jetzt einfach über eine weitere Kategorie geredet. Die 50 schlimmsten Gefährder werden rund um die Uhr überwacht, 450 weitere gelten als sehr gefährlich, 2.500 weitere als aktuell gefährlich und 20.000 als Restrisiko, weil sie früher einmal aufgefallen waren. Daraus machen Sie 23.000 aktive IS-Kämpfer in UK.

        Ebenso haben Sie geschrieben: „Der Sieg über den IS ist nicht mit einem Friedensschluß identisch. Der Dschihad gegen die Ungläubigen wütet seit 1400 Jahren. […] Deshalb kann eine solche Kriegsgefangenschaft nur auf (echt) lebenslange Haft hinauslaufen.“ Inwiefern entspricht das nicht der These, „dass alle Muslime seit Mohammeds Zeiten gegen den Rest der Welt Krieg führen würden?“

      • @13:35 prof Dilger

        Ja, richtig, meine simple Weltsicht ist Ergebnisorientiert!
        Ihre „differenzierten“ Erklaerungen sind nur ex cathedra und leider nichts mehr.
        Ich verlasse Ihren Blog weil ich es
        – nicht mehr aktuell und informativ finde
        – Sie Ihre Meinung nicht immer ueberzeugend verteidigen, bestehen aber darauf
        – zu wenige Leser partizipieren
        – Ihre Themen fuer Leser teilweise einen Zeitverlust darstellen
        – bessere Info anderswo zu finden sind

        Es ist eigentlich ein Blog fuer Ihre Fans aus NRW! Warum nicht, nur uebertreiben Sie nicht, es muss Raum fuer verschiedene Meinungen geben!

        Viel Spass und Erfolg in NRW!

      • Bevor man zu (guten) Ergebnissen kommt, muss man die Situation richtig erfassen und analysieren, woran Sie leider nicht interessiert zu sein scheinen. Eine gute Diskussion besteht auch nicht einfach nur aus Behauptungen, sondern aus Argumenten, Gegenargumenten und Entgegnungen wieder darauf. Es steht Ihnen frei, sich Ihre Meinung anderswo bestätigen zu lassen.

  9. Wir lassen 100.000 de junge Männer im wehrfähigen Alter quasi ungeprüft ins Land,obwohl wir wissen,das es sich meist um Wirtschftsflüchtlinge handelt.

    Erstmal human und letztendlich ein fataler Fehler.

    Wir sperren diese Leute in oft schäbige Asylantenheime,ohne uns weiter groß um sie zu kümmern.
    Was ist deren Perspektive,wenn sie in der Stadt alles das sehen,was man sich kaufen kann,sie es aber nicht können ?

    Selbst wenn sie arbeiten dürften,im Mindestlohnsektor – verbliebe am Ende fast nichts.

    Nicht die meisten,aber einige und die reichen aus,stärken sich dann im religiösen Extremismus und drehen darin ab.

    Wir werden also noch für viele Jahre mit diesem Problem zu tun haben.
    Es wird garantiert nicht aufhören,bis es irgendwie oder wann gesellschaftlich dann mal knallt.

    Als Sportschütze würde ich schon gerne meine Pistole beim Einkaufsbummel bei mir tragen,aber ich darf das nicht und mache das auch nicht.Ich weiß aber auch nicht,wann wir an einen Punkt sind,wo die Mehrzahl der Sportschützen dann mal sagt – ohne meine Pistole gehe ich nicht mehr in Köln zum Einkaufsbummel oder auf den Weihnachtsmarkt.

    Und das mitten in Deutschland im 21 Jahrhundert.

    Das Problem kann also nur durch massivstes politisches Gegensteuern in allen Bereichen gelöst werden – Gefahrenpotenziale jeder Art müssten schleunigst aus dem Land geschaft werden.
    Die Grenzen gesichert,das Asylrecht drastisch auf Familien,Frauen und Kinder eingeschränkt werden und endlich verstanden werden,das man Frieden und Wohlstand mit vernünftiger Entwicklungshilfe erreicht und nicht mit Rekord Waffenexporten wie es die Amis gerade mal wieder machen.

  10. Die hier immer wieder vertretenen These, dass der Islam die Ursache des Terrors sei, möchte ich ein wenig widersprechen. Vergleiche der Intelligenz zwischen Völkern ist natürlich problematisch. Aber ich stelle das da mal in den Raum:

    https://www.laenderdaten.info/iq-nach-laendern.php

    Da schneiden islamische Länder generell sehr schlecht ab. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zwischen Intelligenz und sehr patriachalisch geprägten Kulturen, wo vermittelte Ehen zwischen engen Verwandten über Jahrhunderte hinweg der Regelfall sind.

    Ethnische Gruppen, die es aufgrund ihrer durchschnitllichen intellektuellen Fähigkeiten sowieso schwerer haben ein befriedigendes Einkommen zu erreichen, werden von der Mehrheitsgesellschaft diskriminiert und sind auch anfällig für die Opferrolle.

    Ausser einer humanen (!) Remigration sehe ich kaum eine Lösung. Diese Remigration sollte primär auf freiwillieg Ausreise setzen – dafür kann der Staat auch richtig viel Geld in die Hand nehmen, die EZB kann ja davon beliebig viel drucken.

    • Dieser Intelligenzvergleich ist äußerst fraglich. Eigentlich will man angeborene Talente im Hinblick auf geistige, insbesondere analytische Fähigkeiten testen. Diese werden jedoch von erworbener Bildung (Humankapital) überlagert. Außerdem spielen die Ernährung gerade in frühster Kindheit sowie Kinderkrankheiten eine große Rolle. Rein genetisch gibt es große Unterschiede zwischen Individuen, aber kaum zwischen ganzen Völkern und Hautfarben. Die wichtigsten Unterschiede sind kultureller und politischer Art.

      • Die zitierte Seite macht insgesamt einen seriösen Eindruck. Dass die Frage inwieweit Intelligenz angeboren ist heiß umstritten ist, ist mir bewusst. Aber unwissenschaftlich ist es, nach dem Motto „Was nicht sein darf, kann nicht sein!“, alle unbequemen Thesen ohne weitere Prüfung zu verwerfen.

        Wenn Intelligenz zum Teil genetisch bedingt ist, wird auch die These, dass sie auf alle Völker gleichmässig verteilt ist, dass alle Völker dieselbe durchschnittliche Intelligenz haben, nicht zu halten sein.

        Ich persönlich, aber das ist nur Spekulation, denke nicht dass Intelligenz mit „Rasse“ oder Hautfarbe korreliert, sondern mit dem Grad an Inzucht innerhalb einer Kultur.

      • Die wissenschaftlichen Studien dazu gehen in die von mir skizzierte Richtung. Inzucht mag ein Faktor sein, der aber auf der Ebene ganzer Völker und Kulturen kaum eine Rolle spielt, zumal es nicht auf den Augenblick ankommt, sondern die Entwicklung über viele Generationen. Auch in Deutschland gab es z. B. lange Zeit viele recht geschlossene Dorfgemeinschaften, während das Inzucht-Gerede von Herrn Schäuble (siehe „‚Afrika wird unser Problem sein'“) mit Biologie gar nichts zu tun hat.

    • Eskimos bzw. paläosibirische Völker schneiden ebenfalls bei IQ-Tests sehr schlecht ab. Weder sind diese abnorm patriarchalisch geprägt, noch habe ich je etwas von Terror-Eskimos gehört, welche ihre mit Sprengstoff präparierten Kajaks gegen Kreuzfahrtschiffe rammen könnten und so einen Selbstmordanschlag begehen. Auch Eskimos verfügen traditionell über ein geringes Einkommen, welches häufig aus Walspeck besteht. Zum Unglück dieser Völker tauschen sie dann den Walspeck viel zu oft in Wodka ein.

  11. Man wird nicht alle Migranten integrieren können, aber man kann die Integration verbessern. Der erste Schritt ist es, dass man klare Anforderung an die Integration stellt. Die Zuwanderer müssen aber wissen, in was man sich integriert. Bisher wird ja gerne unsere Identität, sei es eine lokale bis zu einer europäischen Identität, verleugnet und schlecht gemacht. Das ist nicht attraktiv. Eine Leitkultur ist erforderlich.

    Gleichzeitig müssen die ausländischen Einflüsse auf die Zuwanderer verringert werden. Dies könnte zum Beispiel ein Verbot ausländischer Imane bei Ditib oder ein Verbot ausländischer Unterstützung für diese Organisationen sein. Religionsunterricht muss vom Staat in deutscher Sprache erfolgen und nicht vom Ausland dirigierten Organisationen. Die Organisationen versuchen, ihre Mitglieder von dem Rest der Gesellschaft abzuspalten und mehr Einfluss zu gelangen. Eigene Wohltätigkeitsorganisationen sind möglichst zu unterbinden. Gemäßigten Migranten ist eine höhere Medienpräsenz zu geben. Opfergequatsche muss sofort widersprochen werden.

    Salafisten sind als Terrororganisation zu klassifizieren und entsprechend zu verfolgen. Extremisten mit doppelter Staatsangehörigkeit ist die deutsche Staatsanegehörigkeit umgehend zu entziehen. Ziel muss es sein, dass erreicht wird, dass Extremisten und Spinner durch eigene Gefolgsleute isoliert und enttarnt werden und nicht bisweilen gedeckt werden.

    Eigentlich müsste man die Integrationsverweigerer so behandeln wie Heutzutage Leute oder Medien behandelt werden, die in dem Verdacht stehen, rechts zu sein.

  12. UK steht sowohl wg. weiterer Terroranschläge als auch der kurz bevorstehenden Wahlen aktuell im Blickpunkt der Medienöffentlichkeit. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist, warum Frau May so stark in den Umfragen verloren haben soll, ein einzelner Lapsus kann dafür doch nicht ausschlaggebend sein?

    • Donald Trump zeigt gerade wieder, dass er der einzige politische Führer ist, der den Ernst der Lage begriffen hat und der bereit ist, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.

      Was Frau May angeht, weiß ich auch nicht, was ihre Fehler gewesen sind. Vielleicht ist das Pendel halt einfach mal wieder umgeschlagen. Das gibt es ja häufig mal und es muss nicht zwingend einen tieferen Grund dafür geben.

      • Frau May hat schwere Fehler gemacht. Anlass ihrer Sympathiverluste war die Kernforderung im Wahlprogramm, Pflegebedürftige unbegrenzt an den Pflegekosten zu beteiligen, was sie nach der ersten Kritik gleich wieder leugnete. Das zeigte sie als schwache und prinzipienlose Politikerin. Es sei daran erinnert, dass sie erst gegen den Brexit war, um nach dem Votum einen besonders harten Brexit zu fordern. Das hat sie aber auch nicht konkretisiert und könnte bei der nächsten Gelegenheit wieder umfallen.

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