Gerd Habermann wieder beim Hayek-Club Ruhrgebiet

Herr Prof. Dr. Gerd Habermann, geschäftsführender Vorstand der Friedrich A. von Hayek Gesellschaft e. V. und Vorstandsvorsitzender der Friedrich August von Hayek-Stiftung für eine freie Gesellschaft, besucht dankenswerterweise einmal wieder den Hayek-Club Ruhrgebiet (zuletzt kam er 2015, siehe ‚Professor Habermann besucht Hayek-Club Ruhrgebiet in Bochum‘). Er hält am Mittwoch, den 26. April 2017, ab 19 Uhr im Restaurant Alt-Syburg, Hohensyburgstraße 187, 44265 Dortmund, einen Vortrag mit Diskussion zum Thema „Freiheit oder Gleichheit: Ein Streifzug durch die Wahlprogramme der Parteien“ zur NRW-Wahl. Interessierte sind wie immer herzlich eingeladen. Eine kurze Zusage auf Facebook oder per E-Mail wäre nett, ist aber nicht zwingend erforderlich.

10 Gedanken zu „Gerd Habermann wieder beim Hayek-Club Ruhrgebiet

  1. Laut „Spiegel“ Nr. 15-2017, S. 71, Melanie Amann, scheinen der Stiftungsrat unter Habermann und Habermann persönlich den Freiheitsbegriff zu ihren Gunsten sehr freizügig umzusetzen. Vielleicht kann man da mal nachfragen.

  2. Die Hayek Gesellschaft ist kein Hort des Liberalismus mehr. Zur Zeit streitet sie über den Umgang mit der AfD. Man sollte der Gesellschaft sagen, dass bis August der komplette AfD Vorstand ausgetauscht wird. Damit wird auch das Interesse von Professor Dilger klarer, da seine politischen Erzfeinde damit ausgeschaltet werden. Ich persönlich werde allerdings nicht meine Partei wechseln, unsere Aktivitäten machen sich bald bezahlt. Frohe Ostern.

    • Warum glauben Sie, dass die Hayek-Gesellschaft nicht mehr eindeutig liberal sei? Es gab ‚Austritte aus der Hayek-Gesellschaft‘, doch es wurde niemand rausgeworfen, sondern wer andere Meinungen nicht mehr aushalten wollte, ist von sich aus gegangen.

      Die Hauptfrage lautet: ‚Dürfen liberale Organisationen intern alles tolerieren?‘. Nein, doch einige zweifelhafte Mitglieder halte ich für tolerierbar, solange die Mehrheit und der Vorstand sich liberal verhalten, was sie in der Hayek-Gesellschaft tun. Jemanden ohne zwingenden Grund herauszuschmeißen, ist jedenfalls nicht sehr liberal. Wenn die Mehrheit nicht mehr liberal ist, muss man das als demokratische Entwicklung ebenfalls akzeptieren, allerdings ist es dann tatsächlich kein liberaler Verein mehr.

      Die AfD ist keine liberale Partei, könnte aber zumindest wieder bürgerlich werden. Ob das gelingt, ist keineswegs sicher. Sicher ist hingegen, dass LKR politisch irrelevant ist, auch in Schleswig-Holstein höchstens ein paar (eher ein Paar) Promille holt und in NRW gar nicht antritt.

      • In dem Spiegelbericht Nr.15-2017 schrieb Frau Dr. Melanie Amann „Hayek Gesellschaft – einst Hort des Liberalismus. Ich hätte besser gleich die Quelle angeben sollen. Ich hatte dann davon abgeleitet, dass die Hayek Gesellschaft
        kein Hort des Liberalismus mehr ist. Hier die Quelle:
        https://magazin.spiegel.de/SP/2017/15/150460289/?utm_source=spon&utm_campaign=centerpage

        Herr Dilger, dass sie in ihrem Artikel oben das Wort Paar groß geschrieben haben zeugt von eindeutiger Sicherheit, dass wir die 0.2% Prozent nicht übersteigen werden. Ich weiß auch, dass sie gerne Wetten eingehen. Zur Strafe biete ich ihnen keine Wette an.

      • Den bereits von Herrn Berger angeführten Spiegel-Artikel konnte ich bislang noch nicht lesen. Dass Herr Habermann als Vorstandsvorsitzender der Hayek-Stiftung ein Honorar erhält, ist grundsätzlich kein Problem (die konkreten Details kenne ich nicht). Für die Vorstandsmitglieder der Hayek-Gesellschaft wäre es ein Problem, weil ihre Vergütung nicht in der Satzung verankert ist, wie auch die Zahlungen an Herrn Lucke und Frau Petry als AfD-Sprecherinnen gesetzeswidrig waren.

        Wenn Liberalismus einfach für die größtmögliche individuelle Freiheit aller Menschen wäre, dann könnte man die Abschaffung aller Grenzen und selbst Staaten als liberal bezeichnen. Tatsächlich handelt es sich beim Liberalismus jedoch um eine Staatsauffassung (siehe ‚Freiheit und Staat aus liberaler Sicht‘). Der liberale Rechtsstaat soll die individuelle Freiheit und das Recht schützen, insbesondere auch vor sich, dem Staat, selbst, muss sich dazu aber auch erhalten und verteidigen. Unterschiedslos jeden oder keinen ins Land zu lassen, ist beides nicht liberal. Schließlich ist ‚Gerd Habermann ein wertkonservativer Liberaler‘, auch wenn viele Linke das für einen Widerspruch halten mögen.

  3. Es wird wird wohl so sein, dass der AfD-Vorstand nächste Woche schon weitgehend ausgewechselt wird. Aus meiner Sicht notwendig wäre die Elimination von Frau Petry aber vor Allem die Ausgrenzung des Höcke-Flügels. Ein bürgerlich konservativer Vorstand müsste z.B. Frau Weidel beibehalten, allerdings versagt sie offenbar in ihren eigenen Wahlbezirken.
    Die entscheidende Chance für die LKR sehe ich in der Spaltung der AfD, wobei ja nur die bürgerlich-liberalen AfD-ler als Uberläufer interessant wären. Noch mehr Intriganten und Pleitiers à la Pretzell-Petry brauchen wir nicht. Dieses wäre die letzte Chance für die LKR zur BTW.

    • Es wird niemand mit politischem Gespür zur LKR gehen. Überwintern in der AfD ist vermutlich die beste Strategie für jeden, der dort jetzt etwas zu sagen hat und demnächst unterliegt. Sollte die AfD ganz zerfallen, wonach es noch nicht aussieht, könnte wieder Platz für noch eine neue Partei entstehen, doch der Markenwert von LKR ist bereits negativ, also eine Neugründung erfolgversprechender.

    • Wie kommen Sie darauf, „dass der AfD-Vorstand nächste Woche schon weitgehend ausgewechselt wird„???
      Zum Bundesparteitag in Köln stehen KEINE Vorstandswahlen an!
      Wenn jemand zurücktritt, weil der Parteitag seinen Anträgen nicht zustimmt, kann in Köln gar kein Nachfolger gewählt werden, weil das nicht auf der Tagesordnung steht.

  4. Pingback: Freiheit vor Grünen sichern | Alexander Dilger

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