Aussichtsreiche Bundestagskandidaten der AfD NRW

Die Aufstellung der Landesliste der AfD NRW für die Bundestagswahl war aus meiner Sicht recht vielversprechend gestartet (siehe ‚Renner wird Bundestagsspitzenkandidat der AfD in NRW‘). Zwei der vier ersten Kandidaten gehören zum Umfeld von Herrn Pretzell, welches die komplette Landesliste zur Landtagswahl in NRW dominiert, aber zwei nicht einschließlich des Spitzenkandidaten Martin Renner (seine Vorstellungsrede findet sich bei YouTube, wobei er die AfD wieder als „rechte Partei“ bezeichnet, das aber diesmal freiheitlich definiert, während ich seine Antworten auf die nachfolgenden Fragen weniger gelungen finde). Seitdem setzt sich jedoch wieder das Umfeld von Herrn Pretzell fast vollständig durch (siehe auch „Neun Stimmen für Petry aus NRW“ in Bezug auf die ersten zwölf Plätze), insbesondere wenn man auch die Verbündeten von Herrn Beckamp dazu zählt, die z. T. separat kandidieren, in Stichwahlen aber immer die Reihen schließen. Gewählt wurden bislang:

  1. Martin Renner
  2. Jochen Haug
  3. Prof. Dr. Harald Weyel
  4. Kay Gottschalk
  5. Jörg Schneider
  6. Fabian Jacobi
  7. Rüdiger Lucassen
  8. Udo Hemmelgarn
  9. Uwe Kamann
  10. Michael Espendiller
  11. Stefan Keuter
  12. Mario Mieruch
  13. Uwe Witt
  14. Dr. Roland Hartwig
  15. Berengar Elsner von Gronow

Die weiteren noch zu wählenden Listenplätze dürften nicht mehr aussichtsreich sein, wobei man trotzdem von den zeitraubenden Einzelwahlen wird abkommen müssen, wenn man nächstes Wochenende eine längere Liste für jeden Eventualfall abschließen will. Vor knapp vier Jahren in Schmallenberg haben wir die Liste übrigens an einem statt an drei Wochenenden aufgestellt, dabei aber auch bis in die Nacht hinein getagt. Die Kandidaten schienen mir damals auch im Schnitt deutlich besser, wobei ich zugeben muss, dass ich nicht mehr alle Kandidaten persönlich kenne. Dummerweise haben diese Herren nicht einfach nur im Diätenlotto gewonnen, sondern prägen zusammen mit ihren zahlreichen Mitarbeitern über die nächsten vier Jahre die AfD. Ehrlich gesagt bin ich nicht sicher, ob die Partei das übersteht.

76 Gedanken zu „Aussichtsreiche Bundestagskandidaten der AfD NRW

  1. Bei den Altparteien ist die Aufstellung von Kandidaten reine Formsache, denn die Listenplätze sind vorher bereits ausgekungelt und es wagt sich in der Regel niemand, daran zu rütteln.

    Ich erinnere mich noch gut an eine CDU-Mitgliederversammlung meines Stadtverbandes in den 90ern in einem Mittelzentrum in Rheinland-Pfalz, wo die 35 Kandidaten zur Kommunalwahl gekürt wurden. Gleich zu Beginn lag eine Vorschlagsliste des Vorstandes für alle 35 Wahlgänge aus. Bei Platz 7 wagte es ein Freund von mir, gegen den Vorschlag des Vorstandes zu kandidieren. Der Vorsitzende höchst persönlich, bügelte diese Gegenkandidatur derart massiv nieder, dass mein Freund nicht gewählt wurde. Die Versammlung dauerte bis weit nach Mitternacht und 35 Mal wurde genau so gewählt, wie der Vorstand das wollte. „Blockflöten seid ihr, Erich Honnecker wäre stolz auf euch„, habe ich damals in den Saal gerufen. Ich muss zugeben, dass ich da schon das vierte Bier getrunken hatte, aber anders war es einfach nicht auszuhalten.

    Daher habe ich persönlich gar kein Problem damit, wenn es bei der AfD nicht so „harmonisch“ zugeht. „Konkurrenz belegt das Geschäft„, sagt man zu Recht in der Marktwirtschaft!

    • Meine Kritik ist nicht, dass es bei jedem Platz etliche Kandidaten gab, sondern das am Ende dann doch fast immer der von Herrn Pretzell gewonnen hat. Das Verfahren ist also noch anders als bei den etablierten Parteien, das Ergebnis kaum. In der FDP schaffte es Herr Schäffler ganz knapp auf Platz 10 einer ansonsten Herrn Lindner genehmen Liste.

  2. Schade, dass keine Frauen auf der Liste stehen. Wobei ich allerdings auch feststelle, dass Damen wie Frau Petry oder Frau von Storch in ihrem Auftreten stark polarisieren und oft „kratzbürstig“ auftreten – das wirkt unsympathisch. Frau Weidel ausgenommen.
    Die Medien nehmen dies aber dankend an – damit erkläre ich mir, dass Frau Petry im Vergleich zum sympathischer auftretenden Herrn Meuten viel stärker medial präsent ist.

    In meinem weiblichen Bekanntenkreis sind die Vorbehalte gegenüber der AfD stark von persönlicher Abneigung gegen Frauke Petry geprägt.
    Da zieht es auch nicht, dass sie eine Frau ist.
    Schade.

    • Ich hielt Frau Petrys Auftreten auf dem diesjährigen politischen Aschermittwoch in Osterhofen für suboptimal. In Medien wurde es als „leise“ charakterisiert. Unglücklicherweise hat sie wiederholt von „Rechtspopulisten“ gesprochen, ein Wort, das Gegner der AfD gerne verwenden. Sie zupfte nervös an den Mikrofonen und am Schluss gab es noch eine kurze Unterbrechung wegen einer vergessenen Manuskriptseite. Bernd Lucke hat an gleicher Stelle kräftiger gegen die Union und Frau Merkel vom Leder gezogen. Man wünscht der Parteivorsitzenden ein entspanntes Mutterglück und der AfD, dass sich ihre Schwangerschaft und mögliche Babypause zu Wahlkampfzeiten nicht nachteilig auf das Wahlergebnis auswirkt.

  3. Ich bin einmal gespannt, wie die AfD es übersteht, daß Herr Höcke sich nun schon wieder und weit schlimmer, meine ich, als zuvor zu Äußerungen hat hinreißen lassen…

    • Was exakt gesagt wurde, teilen die Medien nicht mit.
      Das was die Medien berichten, deutet sehr stark auf ein
      Zitat des Historikers Thomas Nipperdey (SPD) hin, der im
      Hinblick auf die deutsche Geschichte sagte:

      „Die Grundfarben der Geschichte sind nicht Schwarz und Weiß, ihr Grundmuster nicht der Kontrast eines Schachbretts; die Grundfarbe der Geschichte ist grau, in unendlichen Schattierungen.“

      http://www.zeit.de/1992/41/ambivalenzen-der-normalitaet/seite-2

      Gegenfrage: Wie überstand es die von Ihnen präferierte FDP,
      zu Lebzeiten Nipperdeys mit einem Koalitionspartner, dessen
      Mitglieder sich zu solchen Aussagen hinreißen ließen?

      • Es ist ein Unterschied, ob die Grundfarbe der Geschichte Grau ist, was im Extremfall als Schattierung doch Schwarz zulässt, oder ob über den Extremfall Adolf Hitler von Herrn Höcke gesagt wird, dass er nicht absolut böse gewesen sei und es auch in seinem Fall kein Schwarz gäbe.

      • Aus der westfälischen Rundschau:
        https://www.wr.de/politik/afd-politiker-bjoern-hoecke-hitler-ist-nicht-das-absolut-boese-id209861627.html

        Höcke: Ausgeschlossen, dass ein Mensch nur dunkel ist

        In dem Interview hatte Höcke unter anderem gesagt: „Sogar der schlimmste Schwerverbrecher hat vielleicht irgendetwas Gutes, irgendetwas Liebenswertes, aber er ist trotzdem ein Schwerverbrecher.“ Auf die Frage, was an Hitler das Gute gewesen sei, antwortete Höcke: „Ich habe jetzt nicht gesagt, dass es etwas Gutes gibt, aber es ist ausgeschlossen – rein von der Logik her, also rein philosophisch gesehen ist es ausgeschlossen – dass ein Mensch nur dunkel ist.“

      • Das zeigt doch, dass Herr Höcke nicht einfach falsch zitiert wurde, sondern diesen Unsinn immer weiter ausführt. Rein logisch gesehen hat der unrecht und verwickelt sich sogar in einen Widerspruch. In seinem letzten Satz negiert er anfangs, was er am Ende ausspricht. Wenn er sagt, dass es ausgeschlossen sei, dass ein Mensch nur dunkel bzw. überhaupt nicht gut ist, dann sagt er damit, dass auch Adolf Hitler nicht nur dunkel ist, sondern etwas Gutes hat, obwohl er zuvor explizit abstreitet, das zu sagen. Der philosophisch entscheidende Punkt ist nun, dass z. B. die gute Behandlung seines Hundes einen Massenmörder um nichts besser macht. Politisch noch viel wichtiger ist, dass diese ganze Diskussion von den wirklichen Problemen ablenkt. Selbst wenn der Führer nur zu 99,999999 Prozent böse war und nicht zu exakt 100 Prozent, was trägt das zur Lösung aktueller Probleme bei? Selbst für einen Geschichtslehrer ist das kein sinnvoller Gesichtspunkt, da schon die Vermittlung von grobem Orientierungswissen schwierig genug ist und solche Spitzfindigkeiten davon nur ablenken. Allein Fachhistoriker, Philosphen und Blogger können sich eine solche Diskussion erlauben…

    • Sie beziehen sich vermutlich auf den Artikel „Frauke Petrys scheinheilige Höcke-Distanzierung“ im Tagesspiegel mit folgendem Passus:

      Brauchen wir eine neue Debatte über den Kriegsbeginn 1939? Björn Höcke glaubt laut „Wall Street Journal“, dass der Zweite Weltkrieg als lokaler Konflikt begann, in dem Hitler verständlicherweise versucht habe, die nach dem Ersten Weltkrieg verlorenen Gebiete zurückzuerobern. „Das große Problem ist, dass man Hitler als absolut böse präsentiert. Aber natürlich wissen wir, dass es nicht bloß Schwarz und Weiß in der Geschichte gibt.“ Hitler sei nichts anderes übriggeblieben, als die Wehrmacht in Polen einmarschieren zu lassen. Seine Motive seien im Grunde lauter gewesen und er eigentlich ein freundlicher Mensch.

      Die beiden letzten Sätze sind allerdings entgegen dem Anschein kein indirektes Zitat, sondern eine reine Erfindung des Tagesspiegels. Im Wall Street Journal steht (kostenpflichtig, doch hier gespiegelt):

      Mr. Höcke said World War II began as a local conflict in which Hitler understandably sought to reclaim territory lost after World War I. “The big problem is that one presents Hitler as absolutely evil,” Mr. Höcke said. “But of course we know that there is no black and no white in history.”

      Das ist natürlich schlimm genug und zeigt, worum es Herrn Höcke bei seiner „erinnerungspolitischen Wende um 180 Grad“ wirklich geht. Er will nicht einfach positive Aspekte der deutschen Geschichte statt nur den Nationalsozialismus betonen, sondern den Nationalsozialismus und Adolf Hitler selbst als positiv verkünden. Damit ist er in einer vernünftigen und verfassungstreuen Partei völlig untragbar.

      Aber auch die Verharmlosungen von Frau Petry, die in beiden verlinkten Artikeln thematisiert werden, sind inakzeptabel. Aus meiner Sicht müssen erst beide gehen, Herr Höcke und Frau Petry, bevor die AfD wieder wählbar wird.

      • “ Aus meiner Sicht müssen erst beide gehen, Herr Höcke und Frau Petry, bevor die AfD wieder wählbar wird.“

        Aber was ist dann die wählbare Alternative zur Alternative?

      • Innerhalb der AfD gibt es auch noch andere Personen. Idealerweise zerlegen sich beide gegenseitig. Außerhalb der AfD ist es doch auch wieder spannender geworden. Inzwischen gibt es die realistische Chance, Frau Merkel doch noch loszuwerden.

      • So groß meine Abneigung gegenüber Angela Merkel auch ist: Martin Schulz als „Chance“ zu bezeichnen, das geht mir doch zu weit. Das ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Gäbe es die AfD nicht, ich wäre Nichtwähler. Martin Schulz ist als der Messias aus Würselen vielleicht eine witzige Comedyfigur, aber sicherlich keine Hoffnung. Rot-Rot-Grün wäre eine einzige Katastrophe. Einzig und allein eine GK unter Führung von Schulz könnte eventuell interessant sein, falls die CDU sich zumindest etwas zurückbesinnt und es wie die SPD schafft, auch als Juniorpartner die Agenda zu bestimmen. Aber auch das ist höchst hypothetisch, um es mal freundlich auszudrücken.

      • Es ist traurig, dass Frau Merkel nicht durch einen besseren Gegenkandidaten abgelöst werden kann, aber so ist es nun mal leider. Wenn Herr Schulz eine Große Koalition anführt, ist das für die Erneuerung der CDU eher hinderlich. Wahrscheinlich wäre es kurzfristig am besten, wenn Die Linke eine wackelige Ampelkoalition toleriert. Wenn die AfD nicht definitiv erklärt, auf gar keinen Fall, auch nicht zur Verhinderung von Rot-Rot-Grün, eine weitere Kanzlerschaft von Frau Merkel zu unterstützen, halte ich sie für unwählbar. Die Tolerierung oder sogar eine Koalition mit einem anderen Kanzler der Union fände ich hingegen in Ordnung. Gerade eine patriotische Partei muss zuerst an das Land denken und nicht nur an die eigenen späteren Wahlchancen. Allerdings gehe ich davon aus, dass 2017 ohnehin niemand mit der AfD kooperieren würde. Die AfD müsste erst wie die Grünen ihre Regierungsfähigkeit in einigen Ländern beweisen.


      • Die Tolerierung oder sogar eine Koalition mit einem anderen Kanzler der Union fände ich hingegen in Ordnung. Gerade eine patriotische Partei muss zuerst an das Land denken und nicht nur an die eigenen späteren Wahlchancen.

        Das sehe ich auch so. Ich selbst erachte die AfD auch noch nicht als regierungsfähig, auch wenn ich sie wählen werde. Das würde nur zu Chaos führen, da bei einer neuen Partei garantiert mindestens 10 Prozent der Abgeordneten nicht parlamentsfähig sein werden.

        Eine Tolerierung von Schwarz-Gelb mit einem anderen Kanzler hielte ich für das beste Wahlergebnis. Leider wird es nicht eintreten, da die CDU das niemals machen würde. Reicht es nicht für die klassischen Bündnisse wird es wieder Schwarz-Rot geben. mit welcher Besetzung auch immer.

        Merkel darf nie wieder gewählt werden, aber auf die wahnsinnige Idee wird in der AfD auch niemand kommen. Bei einer Tolerierung eines anderen Union-Kanzlers könnte man dagegen durchaus an positiven Stellen gemeinsam abstimmen und gleichzeitig glaubwürdig jene Themen vertreten, die im Bundestag niemals mehrheitsfähig werden.

        Als Juniorpartner wäre zumindest Merkel weg. Als Kanzlerin und als Parteivorsitzende. Die Frage ist, wer dann ihr Nachfolger wäre. Aus Sicht der SPD würde man sicherlich Von der Leyen bevorzugen. Hier müsste es also zum Aufstand in der Union kommen, vor allem von der CSU. Klöckner wäre zumindest eine leichte Verbesserung, Spahn die beste Option. Noch besser wäre natürlich, wenn der starke Mann ein Mann von der CSU wäre, z.B. Herrmann oder Söder. Alle außer Uschi Von Sinnen, Armin Lusche oder Krampf-Karrenbauer wäre ein Fortschritt.

    • Herr Prof. Dilger, wir kennen doch noch gar nicht das
      Höcke-Interview im Wortlaut. Ich bin ja durchaus
      bereit, auch in diesem Falle wieder meine Meinung
      zu ändern, wenn es neue Erkenntnisse gibt.
      Aber es ist mir noch zu dünn.

      • Das Wall Street Journal ist schon seriöser als der Tagesspiegel. Die wörtlichen Zitate wird man sich dort nicht ausgedacht haben. Herr „Höcke dementiert Äußerung zu Hitler“, sagt aber nicht, was er denn nun gesagt und vor allem gemeint hat. Spätestens wenn er gegen die Behauptung klagt, kommt die Tonbandaufnahme auf den Tisch. Werden Sie ihn immer noch verteidigen, wenn diese die abgestrittenen Zitate belegt?

      • Herr Dilger, es kommt darauf an, was er tatsächlich
        im Zusammenhang gesagt hat.

        „“History is a whore of politics. A great people like the German people, which lost two world wars in one century, no longer has a historical narrative of its own.”

        “The big problem is that one presents Hitler as absolutely evil,”
        “But of course we know that there is no black and no white in history.”

        Das ist zunächst mal das wirklich echte Zitat.
        Satz 1 geht für mich in Ordnung. Satz 2 ist Ansichtssache, aber nicht
        verwerflich.
        Zu Satz 3+4:
        Das ist auch noch in Nipperdeys Geschichtsverständnis in Ordnung.
        Denn auch Hitler wird in einem (zweifellos sehr dunklen) Grauton
        liegen. Schwarz kann schon deshalb nicht sein, weil Steigerungen
        für die Zukunft noch möglich sind. Wer weiß denn schon, ob nicht
        in 10 Jahren jemand kommt, der ebenfalls Juden verfolgt und sein
        Werk „gründlicher verrichtet“?
        Nach ihm kam ja bekanntlich auch noch Mao mit wahrscheinlich
        noch mehr Toten.

        Es wird lediglich angedeutet, daß das Zitat im Zusammenhang mit
        dem dt.-poln. Korridorkonflikt fiel.

        a) Liegt Höckes Stoßrichtung auf Verteidigung des NS-Imperialismus
        werde ich ihn nicht verteidigen.

        b) Liegt Höckes Stoßrichtung hingegen in der Kritik an der BRD-
        Geschichtsschreibung, welche das damalige Polen gerne als
        „weiß“ im Gegensatz zum „schwarzen“ Hitler darstellt,
        dann geht das noch für mich in Ordnung.

      • Der erste Satz drückt doch genau sein Verhältnis als Politiker zur Geschichte aus. Im Gegensatz zum zweiten Satz hat die Bundesrepublik Deutschland durchaus eine geschichtliche Erzählung oder sogar einen Gründungsmythos, der nur Herrn Höcke nicht gefällt. Entgegen dem dritten Satz ist Hitler absolut böse. Selbst wenn es nicht ganz stimmen würde, wäre das doch nicht „das große Problem“. Absolut ist außerdem nicht dasselbe wie maximal. Es kann durch etliche absolut böse Menschen geben. Mao hat deutlich mehr Menschenleben auf dem Gewissen, wenn auch auf andere Weise und aus anderen Gründen. Stalin war ein entsprechendes Monster. Diese Aussagen halte ich in keinem Fall für in Ordnung. Herr Höcke ist nur dann entschuldigt, wenn er das gar nicht gesagt haben sollte.

      • Wenn es einen neuen „Fall Höcke“ gibt, interessieren mich nur die Original-Aufnahmen. Hat Höcke deutsch oder englisch gesprochen?

        Wenn herauskommt, dass Höcke schon wieder mit neuen Interpretationen der Deutschen Gesichte unangenehm aufgefallen ist, ist er ein Serien- und Überzeugungstäter. Dann tut er das bewusst und will provozieren.

        In diesem Fall muss er schnell die AfD verlassen, damit größerer Schaden abgewendet wird. Mein Geduldsfaden reißt gerade!

      • @ francomacorisano

        Die Nipperdeysche „Farbenlehre“ ist im Grunde ein ganz
        alter Hut aus den 80ern.
        Höckes Interview war wohl am gleichen Abend noch wie
        die „Dresdner Rede“ und auf diese bezugnehmend.

        Sollte das Interview auf ein Weißwaschen des NS, wie
        Herr Dilger argwöhnt, hinauslaufen – so wird es Höckes
        Position noch verschlechtern.

        Man muß aber auch gerade bei US-Journalisten davon
        ausgehen, daß jene noch nie etwas von Thomas
        Nipperdey gehört haben.

        Ich gebe Ihnen aber völlig recht – Herr Höcke sollte zur
        NS-Zeit einfach endlich den Schnabel halten.
        Meinem Geduldsfaden geht es nicht viel besser.

      • Herr Höcke ist Überzeugungstäter und das ist genau sein Thema. Wenn er dazu nichts sagt, wozu dann (Fortpflanzungstypen?)?

      • @ Dilger
        Was für mich die Situation so zwiespältig macht:
        Wer die Deutungshoheit über die Geschichte hat, der
        hat gleichfalls die Deutungshoheit über die Politik der
        Gegenwart.
        Als wir über die „Dresdner Rede“ diskutierten, kamen
        wir bereits auf den Gründungsmythos der BRD zu
        sprechen.
        Ich bin der Überzeugung, daß dieser Gründungs-
        mythos damals – 1949 – dringend nötig war, um über-
        haupt wieder Ruhe und Frieden in ein völlig zerstörtes
        und leichenübersähtes Europa zu bringen.

        Wenn dieser Gründungsmythos aber von Frau Merkel
        nur noch dazu mißbraucht wird, eine unverantwortliche
        Europa- und Zuwanderungspolitik durchzusetzen und
        Demokratie im Inneren abzubauen,
        dann muß man über eine Modifizierung nachdenken –
        wenn man nicht, wie Herr Höcke, ihn gleich über Bord
        werfen will.

        Gesetzt dem Fall, der Überzeugungstäter Höcke setzt
        seinen „Wunschmythos“ durch.
        Wären die Folgen schlimmer oder besser?
        Ich weiß es langsam wirklich nicht mehr, denn die von
        Frau Merkel auch in den Nachbarländern erzwungene
        Zuwanderung von „Flüchtlingen“ wird dort als
        Bedrohung aufgefaßt. Man hält die Deutschen für
        völlig gehirngewaschen und bekloppt.
        Nimmt dieses Bedrohungsgefühl Überhand, so dürften
        die Folgen sich von denen 1914 bzw. 1939 kaum
        unterscheiden.
        Wenn Höcke seinem „Wunschmythos“ eine laute und
        schrille Außenpolitik folgen läßt, sind die Folgen die
        Gleichen.

        Es wäre m.E. das Beste für Deutschland und Europa,
        wenn Deutschland (egal, welchen Mythos es bevorzugt)
        sich einfach mal für einige Jahre stark zurücknimmt
        und außenpolitische Demut zeigt.

        Besonders erschreckt hat mich in dem Zusammenhang
        die Kandidatenrede des Herrn Dr. Weyel (NRW-Liste Nr.3),
        der ein außenpolitisch noch lauteres Deutschland wünscht.

      • Wahrscheinlich liegen wir beide hier gar nicht auseinander, sondern wollen am ursprünglichen bundesdeutschen Gründungsmythos festhalten, nicht weil dieser für sich genommen so großartig wäre, sondern weil ein international zurückhaltendes Deutschland für alle Völker besser ist, insbesondere auch das deutsche. Sowohl Frau Merkel als auch Herr Höcke wollen das grundlegend ändern, wenn auch auf verschiedene Weise. Frau Merkel geht doch wieder deutsche Sonderwege und will anderen europäischen Völkern ihren Willen aufzwingen, wenn auch nicht mit Waffengewalt, sondern mit Geld, Moral, Recht, politischem Druck etc. Herr Höcke ist da im Grunde ehrlicher und will deutsche Macht ganz direkt ausspielen.

      • @Peterchens Mondfahrt: Ich verstehe einfach nicht, warum Björn Höcke sich immer wieder auf dieses thematische Minenfeld begibt. Ob er es mit Absicht macht oder aus Stumpfheit vermag ich nicht eindeutig zu erkennen.

      • @ financemnemo
        Ich sehe – genau wie Prof. Dilger – Höcke als
        Überzeugungstäter. Höcke hat aber Recht, wenn
        er den Gründungsmythos, der uns all die Jahre
        eine satte „Friedensdividende“ bescherte, jetzt
        zur Diskussion stellt. Es besteht m.E. die Gefahr,
        daß er uns als zukünftige „Kriegslast“ u.ä. auf die
        Füße fällt. Nur halte ich Höckes „Wunschmythos“
        nur bei exorbitant zurückhaltender Außenpolitik
        überhaupt für umsetzbar.
        Sollten nach den kommenden Wahlen in Holland
        und Frankreich neue Verhältnisse einziehen, wird
        man entweder zu diesen Ländern im Gegensatz
        stehen, oder man wird sehr schnell ein anderes
        Wertegerüst benötigen.

      • Herr Höcke und insbesondere Herr Gauland wollen doch keine zurückhaltende, sondern eine sehr selbstbewusste bis auftrumpfende deutsche Außenpolitik. Frau Merkel verpackt sie nur besser, betreibt sie aber im Grunde schon längst. Die AfD wie auch die ganze Gesellschaft müssten das eigentlich unbedingt offen diskutieren, wobei der Bezug auf den Nationalsozialismus vom eigentlich Thema, der Zukunft Deutschlands in Europa und der Welt, nur ablenkt.

      • @ Dilger
        Es geht mit unserer beider Ansichten in die gleiche Richtung
        mit 2 Einschränkungen

        1) Ich möchte nicht am Gründungsmythos in der
        jetzigen Form festhalten, denn
        da hat Höcke Recht: dieser Mythos paralysiert.
        Was man aber im Gespräch mit anderen Europäern immer
        wieder erfährt: diese halten oft auch nichts davon.
        m. E. wäre es an der Zeit, einfach mal mit den übrigen
        Staaten Europas zu sprechen, was machbar ist, ohne
        berechtigte Befindlichkeiten dieser Völker zu verletzen,
        wobei ich in erster Linie an Frankreich, Tschechei, Polen
        und Israel denke.
        Nach 70 Jahren Frieden sollten konstruktive Gespräche
        möglich und sinnvoll sein.
        Führt dies zu Modifizierungen, die weniger mißbrauchs-
        anfällig sind, so hilft es doch allen (inkl. Nachbarn).
        Führen solche Gespräche zu nichts, bleibt der alte
        Gründungsmythos in Kraft um unnützen Ärger zu meiden.
        Wenn Höcke eigensinnig einen neuen Mythos schafft, ist
        Ärger vorprogrammiert.

        2) Höcke hat sich meines Wissens (wahrscheinlich zum
        Glück) noch nie explizit außenpolitisch geäußert.
        Das werden wir erst bewerten können, wenn er es tut
        und entweder glänzt – oder wahrscheinlicher – ins
        Fettnäpfchen tritt. Im Fettnäpfchen wird es aber
        wohl so aussehen, wie von Ihnen beschrieben.

        Ansonsten stimmen meine grundsätzlichen Gedanken zu
        Außenpolitik, Zurückhaltung, Sonderweg, Moralimperia-
        lismus etc. mit Ihren Gedanken völlig überein.

    • Es wird nun offensichtlich mit dem Hintern eingerissen, was zuvor mit erheblicher Anstrengung aufgebaut wurde. Dabei würde die AfD als echte Opposition so notwendig gebraucht. Die Altparteien können frohlocken.

  4. Die Chance zu mehr Vielfalt, Frauen, Vertretern anderer ‚Flügel‘, mag verpasst worden sein, eine richtig große Auswahl an Alternativen gab es aber nicht, die Personaldecke ist dünn. Die Bundestagsfraktion mit ihren bestimmt 50-80 Mitgliedern wird eine sehr viel größere Spannweite aufweisen.
    Wichtig ist nun, den Widerstand gegen die Politik von Merkel, Schulz und Co. auf eine möglichst breite Basis zu stellen. Wer nicht zur oder mit der AfD kann, sollte sich unbedingt im vorpolitischen Raum engagieren oder mit einer nennenswerten Zahl von Aktiven kritisch-kluge Kräfte in anderen Parteien unterstützen, stärken und dort versuchen, die notwendigen Veränderungen zügig voranzutreiben. Die Zeit drängt.

      • Bei der Spitzenkandidatur zur LTW hatte der im Vergleich zu Herrn Pretzell weit weniger bekannte und präsente Thomas Röckemann mit 44% zu 54% bereits einen Achtungserfolg erzielt. Das lässt erahnen, was möglich ist, wenn alternative Kandidaten ebenfalls intensiv Netzwerke auf- und ausbauen und auf große Roadshow gehen würden!

      • Das mag so sein. Ich verstehe es allerdings so, dass in der AfD NRW selbst mit knappsten Mehrheiten durchgewählt wird und auch große Minderheiten gar nicht beteiligt werden sollen. Das ist in den etablierten Parteien so nicht üblich, wo meist jede Seite etwas bekommt, weil erstens die Mehrheiten auch wieder wechseln können, zweitens die verschiedenen Flügel zum Mitmachen und Wahlkämpfe animiniert werden sollen und drittens so auch unterschiedliche Wählergruppen ansprechbar sind.

  5. Es gab gute Gründe 2015 aus der AfD auszutreten…
    Rückblickend kann man allerdings nun auch mehr als einmal feststellen, daß das falsch war.

    Viele Wahlergebnisse der Listenplätze waren extrem eng.
    Ohne die Austritte wäre Fr. Weidel 100%tig in Ba.-Wü. gewählt worden!!!

    Auch die Liste in NRW hätte ganz anders ausgesehen.
    Wenn dort gleich 100 Delegierte garnicht erst anreisen, weil sie die „Machtspielchen“ leid sind, hätte man ihnen was „anbieten“ sollen.
    Wäre dort ein personelles Angebot – z.b. wie Herr Dilger gewesen – bin ich mir sehr sicher, daß er – oder andere Persönlichkeiten – allerbeste Chancen gehabt hätten, in die Top Ten zukommen.

    Ohne das belehrend gar vorwurfsvoll zu meinen, wäre hier etwas Selbstkritik angebracht, als nun nachträgliches „Gejammer“. Wir sind es selber Schuld.

    • Richtig! Nur wer dabei ist, kann mitgestalten! Wir werden so schnell keine chancenreiche Alternative zur AfD bekommen! Kommt in die AfD zurück, bringt Euch ein! Politik ist das Bohren dicker Bretter. Man braucht einen langen Atem, das Bilden von Netzwerken und Kompromissbereitschaft.

      • Vielleicht sollten jetzt erst einmal die aussichtsreichen Listenkandidaten und ihre Unterstützer zeigen, wie sie wahlkämpfen können und dann die Mandate ausfüllen.

    • Es ist müßig, jetzt lange über Fehler 2015 oder sogar 2013 nachzugrübeln, zumal sich die damaligen Ereignisse kaum wiederholen werden. Viel spannender ist doch die Frage, was jetzt die beste Entscheidung ist. Bei der Landeswahlversammlung wäre ich wie Herr Balke untergegangen. Von daher ist weiteres Abwarten vermutlich die beste Strategie. Ich mache sicher bei keiner unausgegorenen Parteineugründung mit, wozu ich jetzt fast wöchentlich eingeladen werde. Vielleicht entwickelt sich die AfD zum Guten, sonst vielleicht die FDP oder die CDU nach Frau Merkel.

      • Die FDP ist unter Opportunist Lindner verloren. Schafft sie es in den Bundestag, dann bleibt er, verliert sie, geht sie endgültig unter. Das haben Sie doch bereits richtig beschrieben.

        Die CDU hat ebenfalls einen riesigen Aderlass hinter sich. Die guten Leute sind nach und nach raus und Kräfte wie Von der Leyen immer mehr die Mitte der CDU. Ich glaube nicht, dass es noch Personal für einen vernünftigen Neuaufbau gibt.

        Die AfD ist und bleibt die größte Hoffnung. Ausgerechnet vom linken Tagesspiegel liest man positive Berichte über die AfD-Franktion in Berlin. Die Grünen hatten viel mehr Zeit sich zu finden. Die nächsten Jahre sind eine bedeutende Phase. Höcke und Co. haben noch nicht gewonnen. Die AfD kann nach wie vor den Weg der Grünen gehen. Auch wenn er ungleich schwerer wird, gibt es doch in den Medien nur zersprengte konservative und liberale Köpfe und der Widerstand dort ist groß. Das ist eben ein Projekt, das Jahrzehnte geht. Aber auch die Grünen haben lange gebraucht, um diese Republik umzubauen.

    • Frau Weidel hätte es auch so geschafft, wenn sich Meuthen nicht öffentlich gegen dse ausgesprochen hätte.

      Höcke muss einfach weg. Ohne Höcke fehlt der Patriotischen Plattform die geeignete Führungsfigur und viel Bündnisse fliegen in sich zusammen. Vielleicht helfen wenigstens dafür seine jüngsten Aussagen weiter.

      Frauke Petry ist auch unsäglich. Bei ihr ist es jedoch ausschließlich Kalkül und keinerlei Überzeugung. In einer anderen Partei würde sie völlig anders daherreden.

      Prof Dilger, sie müssen übrigens Ihre Meinung zu Angela Merkel revidieren. Offensichtlich ist sie immer noch opportunistisch. Angeblich stand die Grenzschließung ja schon fest, sie wurde aber aus Opportunismus („böse Bilder“) abgesagt. Danach stand Merkel wohl eher ihre Eitelkeit und Narzissmus im Weg, der ihr nicht zuließ einen Fehler einzugestehen und nicht eine wie auch immer geartete Überzeugung. Das würde auch das damalige entsetzte Gesicht von Seehofer erklären. Dem hat man versprochen, dass die Bundespolizei die Leute von den Grenzen zurückweist und am Ende kam es dann doch ganz anders. Das war freilich ein unerwarteter Schock.

      • Ja, Frau Merkel hat sich auch in der Flüchtlingskrise rein opportunistisch verhalten und in keinster Weise moralisch oder aus Überzeugung gehandelt. Hier zeigte sich jedoch schneller als bei ihren vielen anderen sachlichen Fehlentscheidungen, dass einem der frühere Opportunismus irgendwann auf die Füße fallen kann. Die Grenzöffnung war kurzfristig der einfachere und risikolosere Weg, jetzt sind dadurch die Probleme und Risiken riesig. Sie hat den idealen Zeitpunkt zum Abgang verpasst und verliert jetzt hoffentlich doch noch die Bundestagswahl oder geht danach im von ihr selbst angerichteten Chaos unter.

      • Ich befürchte, dass eine Restauration der CDU auch in einer Nach-Merkel-Ära schwierig wird, da es selbst in der zweiten und dritten Führungsriege kaum noch gestandene Konservative gibt. Mein alter Freund aus JU-Tagen, Klaus-Peter Willsch, CDU-MdB aus dem Rheingau-Taunus ist da eine der ganz wenigen Ausnahmen. Wer wird auf Merkel folgen, „Flinten-Uschi“ oder „Die Misere“???

      • Spricht das dafür, dass jetzt alle verbliebenen Konservativen die CDU und die verbliebenen Liberalen die FDP verlassen sollen? Man kann doch wie auch bei der AfD argumentieren, dass vernünftige Leute in jeder Partei gebraucht werden und ihr Weggang die betreffende Partei nicht besser, sondern noch schlimmer macht.

      • Die Ablehnung von Aufnahmeanträgen muss nicht begründet werden. Dabei ist die Angst vor innerparteilicher Konkurrenz der Grund. So wurde mir signalisiert, dass ich nach den Listenaufstellungen aufgenommen werden könnte. Aber dazu war ich hier vermutlich wieder nicht brav genug.

  6. @ Prof. Dilger

    Mit anderen Worten, Sie haben offensichtlich nichts gegen einen Wiedereinstig in AfD? Obwohl AfD Frau Merkel nicht stuerzen kann ?
    Die Waehler haben vor sich nur noch Chaos!

    • Immerhin gibt es wieder Hoffnung, Frau Merkel zu stürzen, wenn auch wohl eher nicht durch die AfD. Trotzdem ist diese deutlich sinnvoller als LKR bzw. bietet neben großen Risiken auch noch Chancen für die Zukunft.

  7. Es wäre doch pervers eine Partei zu gründen, um Frau Merkel zu stürzen. Ich möchte Ihnen nicht zumuten unser Parteiprogramm zu lesen, es ist sehr umfangreich. Sie können sich aber guten Gewissens die Berliner Erklärung der LKR von vor 3 Monaten mal durchlesen, das sind knapp 2 Seiten, und sie finden sie auf der Bundeshomepage.

    • Die AfD würde eine wichtige historische Aufgabe erfüllen, wenn sie zum Sturz von Frau Merkel beitragen sollte. Leider ist das nicht schon 2013 gelungen, wobei wir nicht wissen, ob Herr Lucke nicht doch lieber in eine Regierung unter ihr eingetreten wäre. Auch jetzt ist völlig unklar, was er und LKR täte, wenn sie Erfolg beim Wähler hätten. Parteiprogramme sind hingegen völlig unverbindliche Absichtserklärungen. Im Übrigen bin ich für die Wiedereinführung der DM und nicht für die Fortsetzung einer nur etwas verkleinerten Eurozone.

  8. Wie können Sie für Renner und gleichzeitig gegen Höcke sein? In Beantwortung einer Frage nach seiner Vorstellungsrede hat Her Renner Höcke zugestimmt und sich lediglich über dessen UFO(?)-Ton mokiert. In der Vorstellungsrede selbst hat er nichts substantielles gesagt und bei der Beantwortung der Fragen auch nicht. Außerdem fängt er bei seinen Antworten nach 30 sec an zu schreien. Nicht sehr überzeugend.
    Ähnlich überfordert fand ich den anderen „Kommunikations“-Heini Weyel.
    Bei beiden handelt es sich um reine Selbstdarsteller.

    Mir haben die Vorstellungsreden von Haug und Gottschalk jedenfalls wesentlich besser gefallen. Sie haben wenigstens ansatzweise auch was zum Programm gesagt. Gehören die zum Pretzell-Lager?

    Im übrigen sollte man dies ganze Nazi-Zeugs mal lassen. Das interessiert fast niemanden mehr. Vielmehr sollt die AFD und jeder ihrer Kandidaten auch konkret sagen (können!) wie der Euro abgeschafft, die EU reformiert und mehr Basisdemokratie realisiert werden soll.
    Meine Vorstellung wäre
    1. die Wiedereinführung der DM als Parallelwährung, Notfalls durch ein neu zu gründende (zweite) Zentralbank
    2. Aufspaltung bzw. Wiederaufspaltung der Bundesländer, damit sinnvolle Volksentscheide möglich werden.

    • Wie ich schon schrieb, fand ich die Antworten von Herrn Renner auch nicht glücklich, insbesondere dass er sich nicht inhaltlich von Herrn Höcke distanziert hat. Wenn das in der Vorstellungssituation günstig für ihn war, spricht das nicht für die Delegierten. Die Rede von Herrn Weyel habe ich bislang weder gehört noch gelesen. Vor drei Jahren in Aschaffenburg kandidierte er übrigens zweimal und erhielt jeweils 0 Stimmen (siehe ‚Disziplinlosigkeit führt zu Misserfolgen‘). Die Herren Haug und Gottschalk gehören eindeutig zu Herrn Pretzell, was nicht ausschließt, dass sie inhaltlich vernünftige Ansichten haben. Diese ganze Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus im Rahmen einer politischen Partei ist jedenfalls nicht vernünftig.

      • Der ganze Themenkomplex Drittes Reich, National-Sozialismus, Rassenlehre, Juden und Zweiter Weltkrieg ist ein einziges politisches Minenfeld. Hier reicht ein einziges falsch gewähltes Wort, zu einem Sturm der medialen Entrüstung.

        Björn Höcke sollte das wissen, als Geschichtslehrer allemal! Daher liegt die Vermutung nahe, dass er gezielt mit solchen Tabubrüchen provozieren will, um die AfD in Richtung NPD zu verschieben. Und DAS will die übergroße Mehrheit der AfD-Mitglieder NICHT!

        Das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte interessiert die Menschen auf der Straße überhaupt nicht. Die haben ganz andere Probleme! Sie haben Angst vor den Gewaltexzessen der „Gäste der Kanzlerin„, Angst vor Einbrüchen und der Bedrohung der Sicherheit allgemein. Sie sind in Sorge um ihr Erspartes, ihre Renten, ihren Wohlstand, um die Zukunft ihrer Kinder und haben den Eindruck, dass man sie in Berlin nicht ernst nimmt und in Brüssel schon gar nicht! DAS sind die Themen! Und darauf muss die AfD klare Antworten finden, die von den Wählern verstanden werden!!!

      • Richtig. Positive Bezüge zum Nationalsozialismus diskreditieren hingegen die ganze AfD, weil ihr dann völlig falsche Motive unterstellt werden können.

    • Das „Nazi-Zeugs“ ist politisch deswegen relevant, weil es den moralischen Hebel darstellt, über den die „Willkommenspolitik“ über die Köpfe der Bürger hinweg durchgesetzt wird.

      Die Attacke Höckes auf das Mahnmal in Berlin zeugt deshalb von einem strategischen Verständnis der Gesamtsituation. Von AfD-Anhängern sollte man erwarten, daß sie die Zusammenhänge begreifen. Gerade weil sie selbst doch über die Nazikeule jammern, die auf ihre Köpfe niederfährt.

      Ohne eine Beendung des Schuldkults wird Deutschland nie eine Einwanderungspolitik besitzen, die an unseren eigenen Interessen ausgerichtet ist. Leider aber verstehen Konservative und Liberalen immer noch nicht Metapolitik. Deshalb verlieren sie auch ständig gegen die Linken, aber noch mehr Niederlagen können wir uns nicht mehr erlauben. Höcke versucht wenigstens dagegenzuhalten. Trump ist es schon gelungen. Das ist die Zukunft.

      • Das ist aber ganz schlechte Metapolitik von Herrn Höcke. Um die falsche Politik von Frau Merkel zu kritisieren, muss und darf man nicht die Verbrechen des Nationalsozialismus und von Adolf Hitler relativieren, was ihr nur in die Hände spielt. Ihre unkontrollierte Grenzöffnung wird doch auch vor allem mit pseudojuristischen und -moralischen Argumenten begründet, kaum mit einer historischen Schuld der Deutschen, die man den europäischen Nachbarländern schlecht vorhalten könnte.

      • -„Das „Nazi-Zeugs“ ist politisch deswegen relevant,()“
        -„Von AfD-Anhängern sollte man erwarten, daß sie die Zusammenhänge begreifen.“()

        Ich halte Ihre Aussagen für falsch.
        Aber sogar wenn sie richtig wären, glauben Sie ja wohl nicht ernsthaft,
        daß mit diesem Quatsch Wahlergebnisse bei Bundestagswahlen von nur annähernd 20% plus X JEMALS zu erreicht werden könnte.

        Seit 45`gab es keine EINZIGE Partei, die dauerhaft mit solchen Themen und Tönen erfolgreich war. Keine Einzige!

        Im gegenteil.
        Die Liste der Parteien die komplett versagt haben weil sie glauben,
        dem Bürger mitzuteilen, was er jetzt aktuell für wichtig halten soll, ist unendlich lang.

        Es spielt auch gar keine Rolle ob Sie Herrn Höcke politisch „toll“ finden.
        Wenn Sie kein Interesse haben, das in Deutschland eine echte Alternative zu den Blockparteien erfolgreich = mehrheitsfähig (!!) wird, bleiben Sie bei Ihrer Meinung. Das ist Ihr gutes Recht.
        So wie es das gute Recht von ca. 97% aller Wähler ist,
        eine Partei – die dieses Thema BESONDERS wichtig findet – abzulehnen.

      • @ Eurokanadier

        Natürlich versucht die linke Presse jeden in die Nazi-Ecke abzuschieben, der nicht links ist. ABER wir brauchen denen nicht auch noch die Beweise dafür liefern!

        Ich kann mit Schuldkult nichts anfangen. Zur Nazi-Zeit war ich noch lange nicht geboren, meine Eltern kleine Kinder und meine Großeltern hatten nachweislich nichts damit zu tun. Selbst wenn sie sich schuldig gemacht hätten, träfe mich keine Schuld! Aber als Lehre aus unserer Geschichte haben wir eine Verantwortung dafür, Diktaturen nicht mehr zu zulassen, ganz gleich ob von rechts oder links. Krokodilstränen machen die Juden von Auschwitz nicht wieder lebendig! Aber wir können zum Beispiel Antisemitismus bekämpfen, der heute besonders von Moslems gepflegt wird und die dafür Rechtfertigung im Koran finden. Und von Rechtsextremisten! Schon Hitler war begeistert vom Islam.

        Donald Trump ist weder rechts noch links. Als Geschäftsmann ist er es gewohnt, deals mit allen zu machen, die ihm Vorteile verschaffen. Höcke aber mit Trump zu vergleichen, macht aus einer Mücke einen Elefant.

  9. @ ASKO

    Die AfD wird in dem jetzigen, linksdominierten Meinungsumfeld niemals mehr als allerhöchsten 20-25 Prozent erreichen. Höcke hat richtig erkannt, daß der Hebel deswegen tiefer angesetzt werden muß und das Meinungsfenster an sich verschoben werden muß.

    Die CDU ist solchen Grundsatzdiskussionen immer aus dem Weg gegangen und wurde deswegen von ihren ursprünglichen Positionen immer weiter nach links getrieben. Der AfD steht lezutlich dasselbe Schicksal bevor, wenn sie nicht aktive Metapolitik betreibt.

    Höcke ist durch Götz Kubitscheks Schule gegangen, er weiß das. Leider hapert es bei ihm immer wieder an der Umsetzung, aber er hat immerhin als einer der wenigen den Mut, das System frontal anzugreifen.Trump hat sich hundertmal im Ton vergriffen, aber er ist immer stärker zurückgekommen, weil er am Puls der Leute ist und sich niemals gegenüber der politisch-medialen Klasse entschuldigt. Das ist das Siegerkonzept.

    • Es ist ein riesiger Unterschied, ob man eine Kollektivschuld für Ereignisse ablehnt, die über 70 Jahre her sind, oder ob man den Nationalsozialismus positiv besetzen will. Letzteres macht Herrn Höcke zu einem Neonazi. Die „Nazikeule“ ist meistens unangebracht, in dem Fall trifft sie aber zu.

      Donald Trump hätte in Deutschland aus zahlreichen Gründen keinen Erfolg gehabt, taugt hier also nur sehr bedingt als Vorbild.

      • Höcke will doch gar nicht den Nationalsozialismus positiv besetzen. Nennen Sie bitte Beispiele, Zitate.

        Höcke will eine positive Erinnerungskultur, die einem Kulturvolk wie den Deutschen gerecht wird. Also Normalität und Erinnerungsgerechtigkeit.

        Trump haben viele abgeschrieben, Unrecht haben sie alle behalten. Wir schreiben eine neue Ära und die Spielregeln ändern sich. Rauten sind out, es kehren die Gladiatoren zurück in die politische Arena.

      • Er betont die guten Seiten von Adolf Hitler, auch wenn er sie nicht benennen kann. Er nennt es „das große Problem“, dass diese nicht gesehen würden. Was soll das? Es gibt ganz andere, reale und gegenwärtige Probleme.

    • „Das ist das Siegerkonzept.“()

      Siegerkonzept, wehrter Eurokanadier, ist es erstmal, sich von dubiosen Typen schnell und klar zutrennen, die das 3 – 10fache an Wählerstimmen verhindern, das sie bringen.

      Höcke-Fans unterliegen einem Irrtum, der nicht grundsätzlicher sein könnte.
      Egal wie viele Höckes es in Parteien auch in den letzten 50 Jahren probiert haben und total gescheitert sind: diesmal ist der Björn DER Richtige.
      ER wird die Wähler schon richtig wachrütteln.
      Aber ob die Wähler das überhaupt interessiert – gar extrem abstoßend finden –
      ist ihnen völlig egal. Nur die reine „Lehre“ ist wichtig. Partei als Selbstzweck.
      Zur Beute gemacht. Sonst gar nichts.

      • Ich verstehe nicht, warum selbst jetzt Herr Gauland dabei wieder mitmacht: „AfD-Vize Gauland verteidigt Höckes Hitler-Aussage“. Das bedeutet, dass die AfD um eine erneute Spaltung kaum herumkommt, die sie im Wahljahr nicht nur viele Stimmen kosten wird, sondern vielleicht sogar die Existenz.

        Interessant finde ich, dass es offensichtlich zwei Arten von Beutegemeinschaften gibt. Die einen wollen finanzielle Beute machen und die andere ideologische. Wenn man das eine oder andere jedoch ohne Rücksicht auf Verluste verfolgt, dann werden die Verluste zu groß und bleibt am Ende gar keine Beute übrig.

      • @Alexander Dilger

        In der Sache hat Höcke erneut Recht. Das absolute Böse ist in der Morallehre und Religion eine Planstelle, die nur der Teufel selbst besetzen kann. Weil Hitler nicht der Teufel selbst war, kann er auch nicht absolut böse gewesen sein. Das versteht jedes Kind. Bloß geht Höcke oft zu sehr ins grundsätzlich Philosophische, was dem politischen Gegner Munition verschafft. Das ist Höckes eigentlicher Fehler, ein Nazi ist er aber nicht.

      • Adolf Hitler ist nicht das absolute Böse, sondern absolut böse. Das ist eine moralisch und politisch völlig richtige Aussage, auch wenn solche wertenden Aussagen natürlich keine rein deskripte Geschichtsschreibung sind. Politiker, die das ausführlich diskutieren und relativieren wollen, sind absolut (!) unwählbar. Also ich werde mich jetzt von der AfD fernhalten, bis sie mindestens ihr Höcke-Problem gelöst hat.

      • @Alexander Dilger

        das ist Haarspalterei. Wenn er absolut böse ist, warum benutzen wir dann seine Autobahnen und feiern Muttertag? Und wo ziehen wir die Grenze? Sind Stalin, Trotzki, Castro und Gaddafi auch absolut böse oder nur bloß böse?

        Also ich finde die Diskussion lächerlich. Höcke soll jetzt die Schnüss halten, denn er macht es nur schlimmer. Umgekehrt halte ich es für wichtig, daß die platte Nazikeule als Diskursersatz nicht mehr funktioniert, denn mit dem gebeugten Gang, der uns auferlegt wird, wird es keine vernünftige Einwanderungspolitik geben. Und damit irgendwann auch kein Deutschland mehr.

      • Die Autobahnen, die übrigens zur geplanten Kriegsführung gebaut wurden, machen den Massenmörder Hitler doch nicht zu einem guten oder auch nur besseren Menschen.

        In Dantes Göttlicher Komodie gibt es zehn Höllenkreise. Im zehnten Höllenkreis für die Verräter gibt es noch eine Höllentiefe, in deren Mitte Luzifer steckt und in seinen drei Mäulern die drei Erzverräter Brutus, Cassius und Judas zerkaut. Hitler, Mao und Stalin waren sicherlich noch schlimmer als diese drei.

        „Höcke soll jetzt die Schnüss halten, denn er macht es nur schlimmer.“ Da sind wir uns einig.

      • Björn Höcke kann privat philosophieren, was er möchte. Er ist aber nun in einer Partei, die zehntausende Mitglieder hat und der Millionen von Wählern anhängen. Er ist ein wichtiger Repräsentant dieser Partei und damit auch für diese Menschen, deren ein Wohlergehen und Erfolg der AfD wichtig ist. Diese Menschen haben außerdem auch ein Leben abseits der Politik und müssen in dieser Gesellschaft leben. Höcke weiß, dass sein Ruf als wichtiger Repräsentant auf diese Menschen abfärbt und dass diese in Misskredit geraten. Er schädigt damit nicht nur die Partei, sondern auch die Menschen dahinter, die mit seinen „Forschungsobjekten“ nichts zu tun haben wollen. Wenn ihn dieses Thema also so beschäftigt, dann soll er sich doch bitte in einer Umgebung darum kümmern, die ihn darin unterstützt und nicht anderen Menschen in diesem Land die Hoffnung auf Veränderung nehmen. Höcke sollte endlich selbst so groß sein und die Partei freiwillig verlassen. Er würde wahrscheinlich sehr vielen Menschen einen Gefallen erweisen. Damit hätte er bewiesen, dass zumindest er selbst auch eine „gute Seite“ hat.

  10. @ Eurokanadier
    Höcke soll jetzt die Schnüss halten, denn er macht es nur schlimmer.
    Stimmt! Aber er hält sie leider nicht und fängt immer wieder mit dem gleichen Thema an.

    @ Alexander Dilger
    Also ich werde mich jetzt von der AfD fernhalten
    Völlig falsch! Wenn noch mehr Leute so denken, werden die Höckes stärker. Wenn die AfD abstürzt werden wir so schnell nichts Besseres bekommen!

    @ Peter Burger
    Höcke sollte endlich selbst so groß sein und die Partei freiwillig verlassen.
    Schön wär’s! Der AfD-Bundesvorstand sollte ihm jetzt als Ordnungsmaßnahme Redeverbot erteilen, denn das Parteiausschlussverfahren kann sich lange hinziehen und es ist nicht sicher, dass es klappt.

    • AfD-Mitglieder sollten jetzt nicht wegen Herrn Höcke austreten, weil ihn das nur stärker machen würde. Ich bin aber gar kein Mitglied und kann mich viel freier äußern. Wenn jetzt wegen Herrn Höcke ganz viele Leute in die AfD eintreten und die AfD wählen würden, könnte man ihm doch gar keine Parteischädigung nachweisen. In NRW werden übrigens etlichen Mitgliedern aus viel geringeren Anlässen alle Mitgliedschaftsrechte einschließlich Ämtern und Delegiertenmandaten entzogen, was dann allerdings die Schiedsgerichte häufig wieder aufheben.

      • Bereits vor einigen Wochen hatte ich die Vermutung aufgestellt,
        daß Höckes provokante Auftritte polarisieren, d.h. seine
        Anhänger stärker an ihn binden und zugleich die Distanz seiner
        Gegner vergrößern.
        Vor 2 Tagen hatte Herr Höcke noch 43000 Facebook-Likes.
        Heute bedankte er sich auf Facebook für den 45.000en Like
        bei seinen Anhängern.
        D.h. binnen 2 Tagen +4,5%

        Auch schon nach der „Dresdner Rede“ konnte er stark
        zulegen.
        Noch stärker aber legte Herr Poggenburg damals zu, nachdem
        er Höcke öffentlich den Rücken stärkte (+20%).

        Ich glaube nicht, daß das alles NS-Anhänger sind, welche nun
        Höcke liken.
        Ich neige mehr zur Ansicht, daß diese Liker Höckes Ausfälle
        als Affront gegen die „political correctness“ gutheißen.

        Wenn sich bestimmen ließe, wie hoch das Wählerpotenzial ist,
        welches von PC-Gegnern ausgeht, dann ließe sich abschätzen,
        ob er der Partei Gewinn oder Hypothek bedeutet.

      • Nachtrag:

        Höcke hat soeben folgendes bekannt gegeben:

        „Aus aktuellem Anlass:

        Das nun vom Wall Street Journal veröffentlichte Interview habe ich unmittelbar im Anschluß an die Dresdener Rede geführt. Die Tatsache, daß diese Geschichte jetzt nach Wochen aufgewärmt wird, spricht für ihren Kampagnencharakter. Und der Eindruck, daß ich nicht von geschichtspolitischen Reden lassen kann, ist daher falsch. Seit der Dresdener Rede habe ich mich nicht mehr zu geschichtspolitischen Themen geäußert und werde das in Zukunft auch nicht mehr tun, weil die Probleme der Gegenwart und der Zukunft gelöst werden müssen und wir uns nicht mehr mit der Vergangenheit beschäftigen sollten.

        In Zukunft werde ich Fragen von Journalisten abblocken, die mich in historische Themen verwickeln wollen, weil die Fragen nur aus Stigmatisierungsinteressen heraus erfolgen und nie aus Interesse an echtem Erkenntnisgewinn. Damit ist für die AfD nichts zu gewinnen.“

  11. Pingback: Liste der AfD NRW zur Bundestagswahl 2017 und Spitzenteam | Alexander Dilger

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