Mobilfunkvertrag gewechselt

Es gibt immer Alternativen, auch bei Mobilfunkverträgen. Erstmals habe ich auf eine Anzeige bei Facebook reagiert und heute Abend noch ganz schnell bei DEINHANDY. den Tarif „PremiumSIM LTE 2000 (Aktion)“ für 9,95 Euro im Monat bestellt. Die angeblich nur noch heute bestehende Aktion besteht in einem Gigabyte zusätzlicher Datennutzung, also insgesamt drei Gigabyte. Außerdem habe ich zukünftig neben der Telefonflatrate in alle Netze auch eine Flatrate für SMS, während die Preisangleichung innerhalb der EU ohnehin bald gekommen wäre. Insgesamt ist das Angebot deutlich besser (nur die „Datenautomatik“ von automatisch dreimal 100 Megabyte zusätzlich für je 2 Euro ist schlechter) und zugleich billiger als mein bisheriger Vertrag, den ich bereits 2013 bei maXXim abschloss, weil ich damals als AfD-Landessprecher viel mehr telefonieren musste als zuvor.

Wenn mir Experten jetzt ein noch günstigeres Angebot empfehlen sollten, könnte ich dem neuen Vertrag noch widersprechen. Mit 29,95 Euro am teuersten ist ohnehin die Mitnahme der alten Rufnummer, was ich eigentlich dreist finde, weil beide Anbieter zur Drillisch Online AG gehören, es sich also in Wirklichkeit um denselben Anbieter handelt. Doch das Verbreiten einer neuen Telefonnummer an alle Bekannten etc. ist viel aufwendiger. Selbst jetzt bekomme ich noch gelegentlich Anrufe auf meine alte, bis Frühjahr 2013 gebräuchliche Nummer.

Außerdem muss ich für den alten Vertrag bei einmonatiger Kündigungsfrist noch den März bezahlen, doch morgen wäre das auch schon mehr. Da ich schon einmal dabei war, habe ich für meine Frau ebenfalls den Vertrag gewechselt, der in ihrem Fall vorher noch schlechter war und weiterhin von mir bezahlt wird, während sie für unsere Festnetzanschlüsse (inklusive Internet und Fernsehen) viel mehr bezahlt.

10 Gedanken zu „Mobilfunkvertrag gewechselt

  1. Das Tarifgewirre bei Telefonverträgen ist für den Laien inzwischen völlig undurchschaubar und auf dem Laufenden zu bleiben erfordert einen enormen Zeitaufwand. Ich wechsele daher meine Tarife – wie wohl die meisten Zeitarmen – eher nach dem Gesichtspunkt des damit einhergehenden Zeitaufwands als nach bestmöglicher Preisoptimierung.

    • Vermutlich ist die Intransparenz beabsichtigt. Drillisch lässt wohl auch extra rotieren, welcher Unteranbieter gerade am günstigsten ist. Trotzdem ist es sinnvoll, nach knapp vier Jahren einen in jeder Hinsicht vorteilhaften Wechsel vorzunehmen.

      • Ich denke auch, dass die Intransparenz teil des Geschäftsmodells der Mobilfunkanbieter ist. Genauso verhält es sich mit der nur vorgekaukelten Anbietervielfalt. Die User werden von diesem Oligopol nach Strich und Faden auf den Arm genommen und wie von Vampiren ausgesaugt.

  2. Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit kleinen Anbietern (Mogelcom) gemacht. Seit einigen Jahren bin ich bei der Telekom. Ich zahle zwar deutlich mehr (trotz Studententarif), bekomme aber tatsächlich etwas, das an Service zumindest ansatzweise erinnert, habe bestes D1-Netz (vor allem in Kellerdiskotheken und auf dem Land wichtig) und habe keine geschäftlichen Verbindungen zu Betrügerfirmen mehr. Da zahle ich gerne etwas mehr. Auch für das Ausland gibt es günstige Zubuchoptionen, für mich auch nicht ganz unwichtig.

    • Drillisch ist gar nicht so klein, nur die Verwendung der vielen Untermarken ist komisch. Ich habe bislang auch noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht, mit der Telekom hingegen schon.

  3. D1 und D2-Netz haben die beste Flächenabdeckung. Den besten Empfang oder die beste Datenübermittlung bekommt man beim jeweiligen Hausherrn, Telekom oder Vodafone, nicht bei den Unterhändlern. Beste Grüße und immer guten Empfang.

  4. Als recht ordentliche Alternative wäre WINSIM.de zu nennen. Es existiert bereits seit geraumer Zeit ein Vertrag im Familienbereich bei uns, die Firma hat sich als seriös mit korrekter Rechnungslegung und ohne miese Abzockversuche mit ungefragten Vertragsaufbuchungen etc. erwiesen. „Natürlich“, wie eigentlich alle wirklich günstigen Anbieter, Verbindung im E-Netz. Das ist aber inzwischen kein Nachteil mehr, an so manchen Lokationen habe ich mit meinem D2 Netz via 1u1 schlechtere Verbindungen als meine E-Netz Begleitungen.
    Doppelflat mit LTE Geschwindigkeit 2GB 7,99, 3GB 10,99. 14,99 Anschlusspreis abzüglich 10,- Bonus bei Rufnummernmitnahme. Man kann alternativ etwas teuerer auch ohne Vertragslaufzeit buchen.
    Allerdings gibt es auch hier die 3×100 MB Vertragsautomatik.
    Sollte ich bis dahin keine besseren Alternativen gefunden haben, werde ich wohl mit meinem Vertragsende in diesem Sommer dahin wechseln. In den saueren Apfel mit der neuen Nummer muss ich dann wohl beissen, den die Rufnummer kann ich nicht mitnehmen. 1und1 ( und ja, ich bin eigentlich zufrieden mit denen, mobil aber eben zu teuer) bombardiert mich zwar mit Bleibeangeboten, aber eben (noch?) nicht wirklich was attraktives, zumal man immer über die Leistungsangebotsschiene, nicht über den Preis geht.

  5. Pingback: Keine Gebühren, aber auch kein Roaming | Alexander Dilger

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