Vortrag zur Finanz- und Eurokrise in Graz

Bereits vor drei Jahren wurde ich ‚Neumitglied im VfS-Ausschuss Wirtschaftswissenschaften und Ethik‘. Die letzten drei Tage war ich bei der diesjährigen Ausschusssitzung in Graz. Gestern hielt ich einen Vortrag zu „Wirtschaftsethische[n] Überlegungen zur Finanz- und Eurokrise“, die kontrovers diskutiert wurden. So wurde u. a. hinterfragt, ob Politiker oder überhaupt jemand für diese Krise verantwortlich wäre, während ich mir nur bei den Wirtschaftswissenschaftlern unsicher war. Es gab auch den Vorschlag, Deutschland müsse einfach mehr Transfers nach Griechenland leisten, damit alles gut würde. Es ist also noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten, nicht nur allgemein bei den Wählern, sondern auch innerhalb der Wissenschaft.

10 Gedanken zu „Vortrag zur Finanz- und Eurokrise in Graz

  1. Das Europroblem wurde solange ausgesessen,das selbst die Kritiker keinen Bock mehr auf dieses Thema haben,es begreift der Bürger nicht,er hat keine vernünftige Information dazu.

    Warum macht man den Menschen nicht energisch klar,was der Euro ist und was er macht.

    Der Euro verbilligt die Deutschen Exporte,was nicht uns zu Gute kommt,wie immer wieder gesagt wird,sondern ausschließlich der Industrie und dem Staat.Wir Bürger haben lediglich die Waage auszurichten,damit der Euro durch unsere fehlende Kaufkraft so billig für Deutschland ist.

    Auch der Gewinn für den Staat geht am Bürger fleißig mit der Gießkanne vorbei.
    Das muß so sein,denn reiche Menschen arbeiten nicht für wenig Geld.
    Das wußte schon der Kaiser ( nicht nur Schröder mit seiner Hartz vier Reform ) und erließ Steuern für die kolonisierten Afrikaner,damit sie arbeiten fürs Kaiserreich,um ihre Steuern zahlen zu können,das war ausschließlich der Grund für diese Steuern,sie sollten gefälligst arbeiten.

    Fast wie unsere Krippenplätze für erwerbstätige Frauen.
    Das hat wenig mit Chancengleichheit,Gleichberechtigung oder ähnlichem zu tun.
    Ein Krippenplatz kostet trotz Selbstbeteiligung dem Staat mehr Geld,als eine Frau durchschnittlich verdient.

    Komisch,dann könnte man doch den Frauen je Monat 1000 Euro überweisen,wenn sie denn ihre Kinder zuhause großziehen und davon recht viele,denn keine Erwerbstätige hat trotz Kita noch die Kraft für drei Kinder und der Staat spart auch noch Geld dabei.

    Nein,das macht er nicht,denn rein rechnerisch erwirtsachften berufstätige Frauen ( insgesamt ) mehr Geld für die Saatskasse,wenn sie arbeiten,statt zuhause Kinder großzuziehen.

    In der DDR hatte die Kita übrigens auch nichts mit Chancengleichheit zu tun.
    Hier ist aber das Marketing wesentlich besser als in der DDR,bei uns werkelt die Frau nicht mehr für den Sieg des Sozialismus bis zum umfallen,damit sie nicht durch den Kapitalismus bis zum umfallen werkeln muß,nein sie werkelt für ihre Chancengleichheit und gegen Unterdrückung innerhalb der Familie.

    Der fehlende zu erwartende Nachwuchs wird dann mit einer für sich genommenen notwendigen Willkommenskultur importiert.

    Doppelt verarscht !

    Und wieder zum Euro können schwächere Länder mit einer starken Währung kaum noch konkurrenzfähig ihre Produkte vermarkten,sie kippen um in die Schuldenlast unter Deutschlands Gnaden während mein Apotheker in Wermelskirchen frisch aus Spanien eingereist ist,um hier arbeiten zu dürfen,in Spanien bringt das ebensowenig etwas,wie für einen griechischen Chefarzt in Griechenland.

    Dreifach verarscht !

    Ich denke man sollte einfach mal anfangen diesen Staat zu hinterfragen und hinter all seinem Tun gänzlich schäbiges vermuten,was ihn so antreibt.

    Hört sich entsetzlich an,was es auch ist,aber grundsätzlich darf jedem verträumten Bürger egal wo er lebt und wann er lebte eines einfach mal klar sein – es ging einem Staat noch nie um seine Bürger.

  2. Gut, dass Sie sich nur bei Wirtschaftswissenschaftlern unsicher WAREN, Herr Dilger – das ist also nun auch vorbei … eine Hoffnung, aber auch Illusion weniger …

  3. Vor Jahren schrieb er: “ Irgendwann werden die Historiker zu schreiben haben: Sie wollten die Einheit Europas retten und haben dafuer den Zerfall Europas in Kauf genommen“. Der unvergaessliche Hans D. Barbier, ist leider gestorben!

  4. In Graz hat die KPÖ vor ein paar Wochen bei Gemeinderatswahlen ca, 20 % der Stimmen erreichen können, nochmal leicht zugelegt, die FPÖ hat zwar mehr gewonnen, liegt aber doch deutlich hinter der KPÖ.
    Was die Tricks der KPÖ in Graz sind dauerhaft so viele Wählerstimme zu bekommen, kann man sich, wenn es wen interessiert, im Internet nachlesen.

  5. Früher hieß es einmal „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen„.
    Heute wird daraus „Das deutsche Geld rettet die Welt„.
    Schlimm, dass sich Wissenschaftler für so einen Bockmist hergeben!

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