Krank auf Teneriffa

Dieses Jahr waren wir wieder auf den Kanaren, diesmal auf Teneriffa. Gestern kamen wir zurück und es ist im Gegensatz zu den Vorjahren (siehe ‚Zurück von Lanzarote‘ und ‚Heil zu Hause‘ von Fuerteventura) wohl auch auf anderen Flügen und -häfen nichts passiert. Frau und Kindern geht es gut, zu Hause ist ebenfalls alles in Ordnung.

Nur ich selbst bin krank gestartet, geblieben und zurückgekehrt. Fast zwei Wochen in deutlich wärmerem Klima und mit mehr Sonne haben gegen einen bösen Infekt nicht geholfen. Deshalb war ich auf Teneriffa nicht einmal laufen oder schwimmen. Es war trotzdem ganz schön. Mehr Sorgen macht mir, ob die Sache jetzt hier wieder schlimmer wird. Dann muss ich vielleicht doch einmal zum Arzt gehen, obwohl dieser kaum etwas anderes empfehlen wird als eine Apothekerin.

15 Gedanken zu „Krank auf Teneriffa

  1. Diesen Winter gibt es hier in der Region 25x so viele Grippefälle als im letzten Winter. Auch mich hat es schon zwei mal erwischt und als Nachwehe plagt mich seit zwei Wochen eine Stimmbandentzündung.

    Vermutlich geht es uns Nordeuropäern jetzt wie einst den Eskimos. Es werden zuhauf Viren von „Gästen“ eingeschleppt, gegen die wir nicht resistent sind.

    • Die Winter sind zumindest bei uns in den Alpen in den letzten ca. 25 Jahren schon deutlich wärmer geworden. Ob das allerdings tatsächlich nur auf anthropologische Faktoren zurück zu führen ist, lässt sich schwer beurteilen. Klimaschwankungen gab es jedenfalls schon immer.

      • An meinem Wohnort erlebe ich wohl mildere Winter
        seit 5 Jahren, welche aber durch deutlich kühlere
        Sommer (Frost im Juli) mehr als nur ausgeglichen
        werden.

        An Prof. Dilger: Gute Besserung!
        Mich hat es seit gestern auch erwischt.

  2. Hallo lieber Alexander Dilger,

    hört sich gar nicht gut an, meine das mit der Erkältung. Wir können – leider – nicht helfen, gleichwohl mit vielen guten Wünschen und schneller Besserung.

    Aber Sie sind ja noch soooo jung, also Urlaub für Sie mit Familie bei guter Laune und Fitness wird nachgeholt.

    Lassen Sie sich gut pflegen !

      • ………..mit Sohn verreisen, das ist es, sofort kommen schönste Erinnerungen an zwei Erlebnis- Sporturlaube.

        A. Mit Fahrrad entlang Küste Niederlande von Haarlem bis D. Norden, Abstecher auf Insel Norderney. Spannend, anspruchsvoll weil Fahrrad permanent über die Schafsperren hebend an den Deichen, mit viel Spaß, Unterkünfte immer Privat, weil mit Kind wurden wir soo liebevoll umsorgt.

        Unvergessen bei Sohn und Vater,

        B. 3 Jahre später wiederholt mit Fahrrad von Niebüll , entlang Norseeküste bis Skagen, zurück mit Fähre von Frederikshavn nach Göteborg, von dort nach Kiel. Ohne Kabine, Touristenraum mit Bänken, Nachtfahrt in den Morgen hinein, kleines Abenteuer unvergessen.

        Schön daß Sie das mit dem Sohn auch überdenken, einfach mal weg von der Bemutterung.

  3. Mein Tipp: Contramutan-Saft, gibt’s ohne Rezept. Die Grippe geht nicht schneller weg, aber man wird arbeitsfähig. Wenn es länger als 3 Wochen anhält, auf zum Arzt. Gute Besserung, Herr Prof. Dilger!

  4. Die Durchnittstemperatur auf den Kanaren war in der zweiten Januarhälfte ein paar Grad niedriger als gewohnt. Sie waren nicht der Einzige, der mit Erkältungssymptomen und der Hoffnung auf Besserung die Inseln ansteuerte. Der Kälteeinbruch in Mitteleuropa hatte sich bis nach Nordafrika fortgesetzt und auch auf Fuerteventura musste man nachts zur Wolldecke greifen. Bei entsprechendem Sonnenstand, also ab 10:30/ 11 Uhr vormittags war dann wieder alles so, wie man es am 28. Breitengrad erwartet. Der Autobahnbau auf der Halbinsel Jandia kommt übrigens gut voran. Auch sonst ist wieder eine lebhafte Bautätigkeit zu beobachten, als hätte es die spanische Immobilienblase vor einigen Jahren nie gegeben. Die kanarische Tourismusbranche setzt darauf, dass in naher Zukunft halb Skandinavien seinen Urlaub dort verbringt. Auffallend der Zuwachs an Touristen aus osteuropäischen Ländern. Das lässt auf eine erhebliche Wohlstandsmehrung in diesen Ländern schließen. Beruhigend zu beobachten ist das wachsame Auge der spanischen Marine, die mit Seeaufklärern und Helikoptern täglich patroulliert. Mit dem Maßnahmenkatalog der „Operation Seahorse“ gelingt es Spanien, Migrantenströme von Marokko, Mauretanien und anderen westafrikanischen Ländern nach Spanien sehr wirksam zu verhindern. Die Flüchtenden aus den Lagern in Mauretanien fahren lieber tausende Kilometer quer durch die Sahara nach Libyen, um von dort aus in See zu stechen und sich von der Bundesmarine und der italienischen Küstenwache retten zu lassen. Für mich immer wieder ein Indiz dafür, dass die Flüchtlingswelle von 2015 nicht nur in geradezu industriellem Ausmaß organisiert, sondern auch von interessierten Kreisen in Deutschland gewollt war.

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