Roman Herzog ist tot

Heute ist „Roman Herzog gestorben: Ein Mann der Freiheit und des Rechts“. Für mich war er der letzte wirklich gute Bundespräsident, der das Amt von 1994 bis 1999 prägte, sei es mit seiner Erfahrung als Präsident des Bundesverfassungsgerichts oder mit seiner Berliner Rede 1997, in der er sagte: „Durch Deutschland muß ein Ruck gehen.“

Nun hat Frau Merkel einen Ruck ganz anderer Art verursacht, wobei Herr Herzog auch schon ihr „Wir schaffen das“ vorwegnahm: „Wenn alle die vor uns liegenden Aufgaben als große, gemeinschaftliche Herausforderung begreifen, werden wir es schaffen.“ Nur sind die Aufgaben heute andere als vor 20 Jahren. Wir müssen die von Frau Merkel angerichteten Schäden aufräumen, sei es durch ihre Energiewende, Euroretterei oder Einladung an alle Welt. Dabei fehlen große Staatsmänner wie Roman Herzog, die durch einen Frank-Walter Steinmeier nicht zu ersetzen sind.

5 Gedanken zu „Roman Herzog ist tot

  1. Ich bin grundsätzlich dagegen, dass ausgediente Politiker Bundespräsident werden. Entweder der Bundespräsident nimmt eine Rolle als unparteiischer Vermittler ein und wird direkt vom Volk gewählt, oder wir schaffen ihn ganz ab. Einen teuren Bundesgrüßaugust brauchen wir nicht.

  2. Ich glaube, das Schlimmste, was man dem Verstorbenen antun kann, ist, seinen Namen in einem Satz mit Steinmeier zu nennen.

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