Erdogan will Teile von Griechenland, Irak und Syrien

‚Erdogans Putsch‘ in der Türkei geht weiter. ‚Erdogan g[ab] sich durch Ausnahmezustand diktatorische Vollmachten‘, die mittlerweile verlängert wurden und vor allem immer mehr genutzt werden. Inzwischen richtet sich seine Willkürherrschaft nicht nur gegen türkische Staatsbedienstete und vor allem Akademiker, gegen Hochschulrektoren und unabhängige Medien, sondern auch nach außen: „Erdogan will Türkei erweitern“. Erstens beansprucht er griechische Inseln und zweitens Teile des Iraks und Syriens für die Türkei bzw. für sich.

Es ist das erste Mal, dass ein NATO-Mitglied Gebietsansprüche an ein anderes NATO-Mitglied stellt. Auf einen Angriffskrieg innerhalb der NATO ist diese nicht vorbereitet. Doch es sollte klar sein, wer in diesem Fall der Aggressor ist und wer trotz aller Differenzen der echte Verbündete, der Beistand verdient. Doch auch die Annexion von irakischem und syrischem Staatsgebiet ist völlig inakzeptabel. Ein Verteidigungsbündnis muss und darf keinen Aggressor in den eigenen Reihen schützen. Der Westen kann nicht Russland für die Annexion der Krim kritisieren und sanktionieren, wenn es zugleich einem Verbündeten dessen völkerrechtswidrige Landnahme durchgehen lässt.

Die von Präsident Erdogan geplante Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei spricht nicht gegen die NATO-Mitgliedschaft, aber ganz eindeutig gegen weitere Beitrittsverhandlungen in die EU. Diese müssen sofort beendet werden, nicht weil nur ein kleiner Teil der Türkei in Europa liegt, sondern weil vom türkischen Machthaber die europäischen Werte mit Füßen getreten werden. Die eigentliche Preisfrage lautet, wie die Türkei wieder zu einem demokratischen Rechtsstaat werden kann. Doch wir Deutschen schaffen es nicht einmal, Frau Merkel abzuwählen, da wird die Türkei wohl Herrn Erdogan bis zu dessen Tod ertragen müssen und dann seinen Nachfolger vorgesetzt bekommen. Es tut mir leid um den Niedergang einer der wenigen Demokratien mit muslimischer Mehrheit.

122 Gedanken zu „Erdogan will Teile von Griechenland, Irak und Syrien

  1. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Übel liegt so nah?

    Die Preisfragen, die wir uns stellen sollten, lauten doch:
    Handelt es sich bei der „Bundesrepublik Deutschland“ noch um einen ‚demokratischen Rechtsstaat‘ oder wird unser Recht nicht auch schon längst von unserer Regierung und ihren Apparatschicks mit Füßen getreten?
    Und was hat es noch mit ‚Demokratie‘ zu tun, wenn eine autokratische Kanzlerin sich über den Willen ihrer Bürger hinwegsetzt und sogar das Grundgesetz mißachtet?

    • Ja, die Bundesrepublik Deutschland ist noch ein demokratischer Rechtsstaat, leider mit zunehmenden Defiziten in beiden Bereichen, der Demokratie und der Einhaltung des Rechts. Die Kanzlerin hat verfassungsgemäß eine übergroße Mehrheit hinter sich, was allerdings selbst Teil des Problems ist. Ihre Aufregung über die Missachtung des Grundgesetzes ist deshalb etwas heuchlerisch, weil Sie selbst den Sozialstaat, das gleiche Wahlrecht für alle und sogar die Bundesrepublik abschaffen wollen.

      • Oh, wie Sie wieder einmal kolonialisieren, werter Herr Dilger!

        Weder missachte ich das Grundgesetz (ich würde es aber in ein paar wichtigen Punkten ein klein wenig ändern und vor allem die Bürger dieser so genannten „Bundesrepublik“ darüber abstimmen lassen, damit daraus endlich eine Verfassung wird, die sich die Bürger des Staates selbst gegeben haben und nicht ihre Besatzer), noch möchte ich die Bundesrepublik Deutschland abschaffen.

        Ich selbst plädiere allerdings für einen Austritt meines Bundeslandes („Freistaat“ Bayern) aus dieser der DDR immer ähnlicher werdenden Bananenrepublik.

        Ob die Bewohner anderer Bundesländer sich weiterhin diesem aufgeblähten Kunststaat zurechnen wollen oder nicht, sollen diese bitteschön selbst entscheiden. Nur bin ich eben grundsätzlich gegen Zwangsvergemeinschaftung nach kommunistischem Vorbild. Dass Sie als angeblicher Liberaler so daran festhalten, wundert mich indes schon.

        Was den so genannten ‚Sozialstaat‘ angeht, der nicht sozial, sondern zu tiefst asozial ist, plädiere ich zumindest für eine ehrliche Umbenennung, die jedem seiner Steuerbürger sogleich signalisiert, dass es sich dabei um ein korruptes Feudalsystem und nicht um ein wohltätiges Werk handelt. Wenigstens der heuchlerische Etikettenschwindel muss endlich ein Ende haben, wenn schon der Selbsbedienung kein Einhalt geboten wird.

        Das Wahlrecht für eine Mehrheit von Umverteilungsempfängern, die die Minderheit der Leistungssklaven ausbeutet, gehört in der Tat dringend auf den Prüfstand. Die Gründe sollte ich Ihnen als engagiertes Mitglied der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft aber eigentlich nicht näher erläutern müssen …

      • Genau das habe ich doch geschrieben, Sie sind gegen Kernbestandteile des Grundgesetzes. Das ist für sich genommen nicht verboten, macht Sie jedoch zu einem zweifelhaften AfD-Mitglied und Ihre Kritik an Frau Merkel unglaubwürdig.

      • Was ist daran so schlimm, ein Gesetz ändern zu wollen?
        Gesetzesänderungen gibt es doch beinahe täglich. Überall auf der Welt. Warum ist ausgerechnet das Provisorium Grundgesetz so eine heilige Kuh für Sie?

      • Ich finde das Grundgesetz und die bisherige Bundesrepublik Deutschland eben besser als einen undemokratischen Eurosuperstaat oder Ihre Idee ebenso undemokratischer und unsozialer Kleinstaaten.

      • Ein Staat mit beinahe 13 Millionen Einwohnern und der Wirtschaftskraft Bayerns ist doch kein Kleinstaat.

        Und was wäre daran „undemokratisch“ und „asozial“, wenn bayerische Bürger darüber abstimmen, aus der Bananenrepublik DDR 2.0 XXL auszuscheren?

        Bedenklich stimmt mich hingegen, dass inzwischen sogar die rechtsextremistische („Bürger“-)Bewegung „pro Deutschland“ Ihr geliebtes Grundgesetz für die bessere Verfassung hält. Wie stehen Sie dazu?

      • Es gibt in Bayern überhaupt keine Volksbewegung für den Austritt aus Deutschland. Wenn es diese jemals geben sollte und z. B. die Bayernpartei die absolute Mehrheit bekäme, dann sehen wir weiter.

        Dass sich selbst pro Deutschland im Gegensatz zu Ihnen zum Grundgesetz bekennt, gibt Ihnen nicht zu denken? Ich halte Sie für deutlich extremer und nur wegen Ihrer Vereinzelung für harmlos.

      • zu 1.)
        Hat die Bayernpartei den Betrieb tatsächlich eingestellt?
        http://freiheit-fuer-bayern.de/

        zu 2.)
        Als gut gebetteter doppelter Umverteilungsempfänger (Beamter in NRW) müssen Sie das natürlich so sehen. Ohne bayerisches Steuergeld stünden Sie ja da, wie die EU-Südländer im Euroraum ohne deutsche (eigentlich bayerische) Alimentierung und müssten tatsächlich auswandern. Folglich will ich Ihnen Ihre verbiesterte Polemik mit bayerischem Großmut nachsehen.

      • Im Gegensatz zu Ihnen arbeite ich für mein Geld und hasse nicht den Staat, von dem Sie Zwangsmaßnahmen gegen die Bürger verlangten, die zum Glück ausblieben.

      • Was für eine Steilvorlage, Herr Dilger!

        Ich werde nicht vom Staat bezahlt. Ich musste mir mein bescheidenes Vermögen selbst erarbeiten und werde vom Staat nur geschröpft. Und zwar nach wie vor überwiegend vom deutschen Staat (dies nur um etwaigen weiteren Mutmaßungen vorzubeugen).

        Was Sie den ganzen lieben langen Tag auf Staatskosten (also auf Kosten bayerischer Steuerzahler wie mir, die ihren Brötchengeber, das Land Nordrhein-Westfalen seit Jahrzehnten daueralimentieren) so arbeiten in ihrem Forschungssemester, das kann man hier ja nachlesen. 😉

      • Wie haben Sie denn ihr Vermögen erarbeitet? Ich kenne nur Ihre Geschichte, wie Sie durch staatlichen Zwang zu Lasten von Millionen Konsumenten Ihr Vermögen mehren wollten.

        Dieser Blog gehört nicht zu meiner Arbeit. Es kann aber auch kein Steuerzahler erwarten, dass ich für meine Bezüge, die unter dem Gehalt von vielen meiner Absolventen oder gar Doktoranden schon nach wenigen Jahren liegen, auch noch mitten in der Nacht oder einen kompletten Feiertag wie heute nur im engeren Sinne forsche und lehre. Solange ich meine bezahlte Arbeit tue, kann sich niemand beklagen, dass ich mich außerdem um meine Familie kümmere, Sport treibe und diesen Blog schreibe.

        Dass Sie sich trotzdem darüber beklagen, obwohl Sie durch die mit Abstand meisten und penetrantesten Kommentare die größte Mühe machen und Spaß kosten, wird jetzt nicht ohne Konsequenzen bleiben. Da ich eine komplette Kommentarsperre und den Verzicht auf jede Antwort schon vergeblich versucht habe, probiere ich jetzt etwas anderes aus, nämlich dass ich in Ihrem Falle nur noch Kommentare freischalte, die ich ganz subjektiv für sinnvoll halte. Ihre ständigen Wiederholungen, Beleidigungen und verfassungsfeindlichen Äußerungen werden jetzt nicht nur in extremen Fällen, sondern ganz systematisch ausgefiltert. Für alle übrigen Kommentatoren ändert sich nichts.

      • Na dann will ich Ihnen gleich einmal eine sinnvolle Antwort schreiben:
        Sie kennen meine Geschichte doch überhaupt nicht. Sie wissen lediglich, dass meine Mitunternehmer und ich durch die Nichteinlösung gesetzlich verankerter (staatlicher) Regelungen einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag verloren haben. Alles zuvor aus eigener Kraft erwirtschaftetes Geld und keine Subventionsmittel oder staatliche Alimente. Aber selbst das deuten sie falsch oder versuchen es – aus welchen Gründen auch immer – zu verdrehen.
        Es wäre besser, wenn Sie anderen nicht immer so viel unterstellen und herum spekulieren würden, sondern sich nach den Fakten erkundigen. Als Wissenschaftler sollte das doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit für Sie sein!
        Kaffeesatzleser, Glaskugeldeuter und andere nebulöse Auguren gibt schon genug auf der Welt. Warum reihen Sie sich ohne Not bei diesen ein?

        Schönen Feiertag noch.

      • Ich habe mich doch danach erkundigt, wie Sie Ihr Geld verdient haben, und gar nichts unterstellt. Sie pöbeln aber lieber wieder herum, statt zu antworten.

      • Ich denke nicht, dass meine Person von so großem öffentlichen Interesse ist, dass das hier auf Ihrem Blog thematisiert gehört.

      • Niemand muss hier seinen Lebenslauf und seine Erwerbsquellen offenlegen, doch dann sollten Sie auch nicht andere ad hominem deswegen angreifen.

        Dass Sie jegliche Entlohnung durch den Staat ablehnen, habe ich schon verstanden, doch Sie sollten bedenken, dass die Entlohnung durch den Staat vor allem davon abhängt, welche Sektoren der jeweilige Staat selbst betreibt. In einer echten staatlichen Planwirtschaft arbeiten alle für den Staat, im Nachtwächterstaat fast niemand (aber die, die es dort tun, erbringen wichtige Aufgaben). Professoren sind in anderen Ländern keine Staatsbediensteten, machen aber fast dasselbe wie hier (während die Privathochschulen in Deutschland Nischenanbieter mit z. T. anderen Aufgaben sind). Sind Müllmänner nur dann nützlich, wenn sie für Privatunternehmen arbeiten? Was ist, wenn diese privatrechtlichen Unternehmen vollständig vom Staat oder staatlich erhobenen Abgaben finanziert werden?

      • @Alexander Dilger

        Wie Sie doch eigentlich längst wissen müssten, bin ich keineswegs für die völlige Abschaffung des Staates. Aber ich bin für eine deutliche Verschlankung des Staates, eine Beschränkung seiner Einmischung auf Bereiche, in denen es wirklich sinnvoll wäre (die der Staat aber irrwitzigerweise teilweise dennoch lieber privatisiert) und wäre vor allem dafür, dass Staatsbedienstete und Umverteilungsempfänger vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgenommen werden. Letzteres ist natürlich nicht durchsetzbar, so lange etwa 70% der Wahlberechtigten in irgendeiner Form staatliche Leistungsempfänger sind. Daran krankt unser schönes Feudalsystem mit der irreführenden Bezeichnung „Sozialstaat“ am allermeisten.

      • Das ist nicht nur nach modernem Verständnis undemokratisch, sondern auch von denselben Einwänden betroffen. Sollen die Arbeiter und Angestellten einer Branche nur deshalb ihr Wahlrecht verlieren, weil diese verstaatlicht wird? Halten Sie dann einen Sozialismus für demokratisch, in dem alle vom Staat bezahlt werden und niemand wählen darf? Was ist bei privatrechtlichen Unternehmensformen oder wirklich Privatunternehmern, die aber fast vollständig vom Staat oder durch staatliche Zwangsabgaben bezahlt werden? Auch die Rentner mussten ins staatliche Rentensystem einzahlen, statt ein eigenes Vermögen ansparen zu dürfen, wofür Sie ihnen dann das Wahlrecht entziehen wollen.

      • In einem Schritt ist das natürlich nicht alles zu entwirren.

        Aber fangen wir doch mal beim Rentensystem an: Warum muss es überhaupt ein staatliches Zwangs-Rentensystem geben?

        Wenn nicht sehr, sehr bald endlich erste konsequente Schritte gegen die viel zu hohe Staatsquote gemacht werden, fährt der ganze Karren in sehr, sehr naher Zukunft mit Vollgas an die Wand.

      • Die Einführung des Rentensystems liegt lange zurück, auch die Umstellung aufs reine Umlageverfahren. Die heutigen Rentner mussten Beiträge zahlen. Wollen Sie sie und die noch arbeitenden langjährigen Beitragszahler entschädigungslos enteignen? Dafür müssten Sie in der Tat zuerst die Demokratie abschaffen und dann trotzdem noch mit einem Aufstand rechnen. Schlimmer kann doch auch eine Weiterführung des Rentensystems gar nicht enden.

      • Ich sträube mich einfach dagegen, dass Millionen Menschen, die (wie ich) gar nicht am Rentensystem teilnehmen, dieses asoziale System schon beim Tanken täglich subventionieren müssen.

        Bei meinem Bewegungsprofil bin ich da mit gut 500 € bis 600 € im Monat dabei, ohne auch nur einen Euro Gegenleistung zu erhalten. De facto bezahle ich weit mehr in das Rentensystem ein, als die meisten Beitragszahler und Rentenberechtigten, bekomme selbst aber keine Rente von diesem umverteilungssozialistischen System.

        Das ergeht etwa vier Millionen Selbständigen und Freiberuflern in Deutschland so und die ganze Sache nennt sich dann auch noch „Sozialstaat“. Was für ein Zynismus!

        Seien Sie daher lieber dankbar, dass die Melkkühe der Nation (noch) keine Revolution anzetteln.

      • Merkel & Co. werden Ihr „Argument“ erhören und auch die Selbständigen ins Rentensystem zwingen. Herzlichen Glückwunsch!

      • Das ist genau das Gegenteil von dem, was ich mir vorstelle. Ich möchte ein FREIWILLIGES Rentensystem. Also eines, in dem jeder Bürger selbst so vorsorgt, wie er es für richtig hält.

        Aber passen Sie mal gut auf, dass Merkel und ihre dunkelroten Genossen die Beamten nicht demnächst auch zur Kasse bitten … 😉

      • Wollen wir wetten, dass zuerst die Selbständigen an der Reihe sind? Denn diese haben eine schwächere Lobby, sind sonst z. T. gar nicht abgesichert und bringen zusätzliches Geld ins System.

      • Dagegen Wette ich nicht. Mir ist schon selbst bewusst, dass Selbständige und KMUs in einer kommunistischen Umverteilungsrepublik keine Lobby haben. Was den Umverteilungsprofiteuren aber offenbar nicht bewusst ist, ist die Tatsache, dass auch für sie die Lichter ausgehen, wenn die letzten Leistungsträger leergesaugt und kaputt besteuert sind.

      • @ Prof. Dilger 10:53

        Bravo! Eine kluge Entscheidung!

    • Nach meinem Verständnis dieser in Auszügen ziemlich kleinkarierten Auseinandersetzung zwischen Herrn Meister und Herrn Dilger muss man sich die Frage stellen, wohin man eigentlich in diesem Land gekommen ist. Eine Partei, die sich den bisherigen Erkenntnissen nach vollständig auf dem Boden des Rechtsstaates bewegt, wird einmal mehr diskreditiert. Somit zeigt einmal mehr der entsprechende Kommentator eine sehr billige Diskussionsform, die ihn nicht eben gerade als Freund der Demokratie in wahrstem Wortsinn charakterisiert. Es ist bezeichnend für derartige „Demokraten“, dass jede Form der Kritik an den herrschenden Zuständen in diesem Land früher oder später durch Schlammschmeiserei in den Vorwurf des Rechtspopulismus mündet. Auf diese Art und Weise versucht man sich einen weißen Fuß zu machen und Kritiker von vornherein mundtot zu machen. Man kann unter Vermeidung des Flüchtlingsproblems seinen Finger in die Wunden wirklich jedes Ministeriums legen. Die Rentenproblematik am besten symbolisiert durch ausufernde Rentenarmut ist nur eines davon. Solche hübschen Effekte wie die kalte Progression und die Ausdehnung des Soli sind weitere Fehlkonstruktionen. Die Entwertung von Privatvermögen durch gebilligte Niedigstzinspolitik des Herrn Draghi ist eine weitere Meisterleistung aus dem Hause Schäubles. Wir haben Probleme bei der Verteidigungspolitik, in der Gesundheitspolitik, in der Selbstbereicherung auf den Gebieten Beamten- und Politikergehälter sowie deren Pensionen. Wir kommen in puncto Außenpolitik (CETA-Charade, der EU-Dilettantismus bei der Verschuldung der Südeuropäischen Länder, der peinlichen Aktion rund um die Armenien-Resolution, des Umgangs mit Verbrechern wie Erdogan und Putin usw.) auf keinen grünen Zweig. Bildungs- und Verkehrspolitik sind Desaster-Zonen (Dies gibt inzwischen sogar der Spiegel zu). In diesen und noch einigen ganz anderen Fällen muss Kritik erlaubt sein und man muss in der Lage sein, in einem sachlichen Gespräch damit umzugehen. Hier tragen die etablierten Parteien die Verantwortung, sie haben die Möglichkeiten, die Macht und leisten …? NICHTS! Sie – Herr Dilger – antworten ebenso wie alle etablierten Parteien in diesem Fall mit Zensur und Polemik. Die Auseinandersetzung mit Andersdenkenden findet auf dem Boden wohlmeinender Medien mit entsprechender Hetze statt. Dies qualifiziert sie nicht eben gerade als bestmöglicher Forenleiter und die Parteien-Politik ebenso wenig als Verteidiger demokratischer Werte. Was generell Andersdenkende angeht, so verweise ich auf folgendes Zitat von Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst!“ In der gegenwärtigen politischen Diskussion sollten Sie als selbsternannter Demokrat eher nachweisen, dass Ihnen dieser Spruch etwas bedeutet. In dieser Auseinandersetzung haben Sie es nicht getan! Bei allem gebührenden Respekt für Ihre Leistungen als Doktorand, Familienvater, Sportler und Blogschreiber!

      • Sie diskutieren ziemlich am Thema vorbei. In meiner Auseinandersetzung mit Herrn Meister geht es doch gar nicht um die AfD, sondern seine ganz individuellen Ansichten und die Form, in der er sie äußert. Seine Ansichten halte ich nicht für rechtspopulistisch, da sie weder im normalen Begriffsverständnis rechts noch gar populistisch sind, aber durchaus für verfassungsfeindlich. So will er nicht nur die Demokratie und den Sozialstaat abschaffen, sondern ganz Deutschland zerschlagen oder zumindest Bayern herauslösen. Das wurde hier alles mehrfach ausführlich diskutiert, obwohl es sich nicht um die Themen meines Blogs handelt (in diesem Blogbeitrag geht es auch um etwas völlig anderes, nämlich Herrn Erdogan) und von der sachlichen Erörterung realistischer Problemlösungen ablenkt.

        Statt mit sachlichen Argumenten kommt Herr Meister jetzt mit dem haltlosen Vorwurf, ich würde nicht meine von ihm als Steuerzahler bezahlte Arbeit tun, sondern auf diesem Blog meine Zeit u. a. mit ihm vertun. Gerade wenn ich das ernst nähme, müsste ich jede weitere Diskussion mit ihm vollständig beenden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur oder der Einschränkung von Meinungsfreiheit zu tun. Zensur ist ein staatliches Verbot von der Äußerung bestimmter Meinungen, wie es z. B. Herr Maas betreibt. In dieselbe Richtung gehen gewaltsame Angriffe von z. T. staatlich alimentierten Gruppen wie der Antifa. Dagegen ist es keine Beschränkung, sondern Ausdruck der Meinungsfreiheit, wenn jeder Betreiber von Medien und Diskussionsmöglichkeiten, seien es Massenmedien, Blogs, private Facebookseiten oder Kneipenräume, selbst bestimmen darf, wen er über was diskutieren lässt. Dass immer alle überall, z. B. auch in Ihrem Wohnzimmer, alles sagen dürfen, ist keine liberale Auffassung. Wenn Ihnen oder Herrn Meister dieser Blog nicht gefällt, müssen Sie ihn weder lesen noch hier kommentieren. Sie können einen eigenen Blog betreiben oder an Millionen anderen Stellen Ihre Meinung kundtun.

        P. S.: Siehe auch ‚Meinungsfreiheit und Parteilichkeit‘.

      • Das Grundrecht auf Meinungs(äußerungs)freiheit beinhaltet weder das Recht, seine Meinung (oder das, was man dafür hält) überall kundzutun, noch diese ohne Widerspruch kundtun zu dürfen, was auf ein Meinungsäußerungsverbot der anderen Seite hinausläuft. Dies ist der große Irrtum der meisten, die sich permanent und penetrant auf die angeblich nicht gewährte Meinungsfreiheit berufen.

      • Es ist unfair Prof. Dilger Vorwuerfe zu machen! Seine Diskussionskultur ist sehr liberal und „weich“. Wer sich wegen Zensur hier beschwaert spinnt einfach.
        Was Herr Meister von sich gibt ist nicht immer zu tolerieren. Herr Meister hat verschiedene Gesichter und benutzt nicht selten Trolltechniken. Meistens operiert er mit „hit and run“ um sinnvolle Diskussionen kapput zu machen.Und dann sein Opfersyndrom! Einmal sind es die Ostdeutschen, dann Beamte, ein anderes mal die Kriegstreiber und USA uvm. Dann wird er immer von anderen so gerne Kolonisiert! 😅 Man muss Herrn Meister aus den Zeiten des AfD Mitgloederforums kennen. Permanent in Konflikt mit dieser Welt und sich selbst und eigentlich nicht ernst zu nehmen. Links und rechts unterscheidet er nicht zu genau, Widersprueche kennt er nicht. Vielleich ein typischer AfD Mitglied von heute?

      • Herr Meister vertritt keine typischen AfD-Positionen. Eigentlich passt er besser in die Partei der Vernunft oder Bayernpartei. Er ist auch kein typischer Internettroll, da er häufig trollt, dann aber wieder durchaus sinnvolle Kommentare verfasst, was den Umgang mit ihm besonders schwierig macht.

      • So ein Pech aber auch: Dieser Herr Meister will in keine Schublade passen. :-)))))))

      • Als Liberaler finde ich das gut, auch wenn ich viele Ihrer Ansichten nicht teile. Das Problem hier sind nicht Ihre Ansichten, sondern wie Sie diese vertreten. Das werden Sie nicht ändern wollen und ich nicht ändern können, doch vielleicht ergibt sich irgendwann ein für alle Beteiligten, also Sie, mich, andere Kommentatoren und vor allem Leser, befriedigender Zustand.

      • Wenn alle die gleiche Ansicht teilen, kommt keine Diskussion auf und Ihrem Blog geht es wie der „Bürgerlichen Alternative“. Was ich sehr schade fände.

      • Andere Ansichten sind gut für eine Diskussion, doch diese sollten argumentativ vertreten werden. Vor allem sollten sich Argumente und Gegenargumente aufeinander beziehen. Ständige Wiederholung bringen Diskussionen nicht voran, zumal Ihre Wiederholungen mich auch dazu zwingen, wenn Ihre Position nicht unwidersprochen stehenbleiben (oder gar nicht mehr freigeschaltet) werden soll.

        P. S.: Die Bürgerliche Alternative hat eher ein Problem auf der Seite der Autoren. Gäbe es häufiger Beiträge, gäbe es auch mehr Leser und Kommentare.

      • Wie Sie Ihren Blog redaktionell handhaben, das ist Ihre Sache, lieber Herr Dilger.

        Allerdings würde ich mir manchmal schon wünschen, auf willkürliche öffentliche Unterstellungen und Anschuldigungen wenigstens reagieren zu können. So etwas wie das Recht auf Gegendarstellung scheint Ihnen bei manchen Themen fremd zu sein.

      • Das sind doch selbst nur Unterstellungen. Ich unterstelle Ihnen gar nichts, sondern gebe nur Ihre Aussagen in eigenen Worten wieder. Wenn Sie z. B. die Abschaffung der Demokratie oder des Rechtsstaats fordern, so ist das verfassungsfeindlich, selbst wenn Sie diese Charakterisierung leugnen. Sie dürfen darauf reagieren, doch reine Wiederholungen desselben oder völlig unsachliche Bemerkungen schalte ich nicht mehr frei. Beim Recht zur Gegendarstellung geht es doch auch gar nicht darum, die für jeden nachlesbaren eigenen Aussagen anders interpretieren zu dürfen, sondern auf fremde Berichte und Behauptungen über die eigene Person erstmals reagieren zu können. Sie sind aber gar nicht Gegenstand meiner Blogbeiträge, sondern es könnten z. B. Herr Draghi oder Frau Merkel eine Gegendarstellung verlangen.

      • Das mit der Gegendarstellung bezog sich nicht auf ihre Blogbeiträge, sondern auf gewisse Kommentare im Verlaufe mancher Diskussionen.

        Die Demokratie will ich doch gar nicht abschaffen. Ich möchte lediglich die Korruption aus der Demokratie heraus bringen, damit die „rechtsstaatliche“ Versklavung der letzten verbliebenen Leistungsträger endlich ein Ende findet. Langfristig profitieren davon doch auch Feudalisten wie Sie, da es der einzige Weg ist, zu verhindern, dass – dem dekadenten Umverteilungsfeudalismus sei Dank – das ganze System „Sozialstaat“ mit Vollgas an der Wand zerschellt.

        Zu F.A. Hayeks sehr vernünftiger Forderung die Einschränkung des Wahlrechts betreffend, haben Sie interessanterweise bis heute keine Stellung bezogen. Warum nicht?

      • Mir ist klar, dass Sie Gegendarstellungen für Kommentare fordern, die aber selbst nur Antworten auf Ihre Darstellungen in anderen Kommentaren sind bzw. waren. Sie haben Ihre Position also schon dargestellt. Wenn Sie neue inhaltliche Aspekte bringen, schalte ich das frei, ansonsten nicht mehr.

        Natürlich habe ich zur Einschränkung des Wahlrechts Stellung bezogen und Ihnen dazu relevante Fragen gestellt, die Sie jedoch nicht beantwortet haben.

      • Was mich wirklich stört, sind Ihre häufigen Projektionsversuche, mir also irgendwelche Positionen anzudichten, die gar nicht meine Position sind.

        An eine präzisen und belastbaren Stellungnahme Ihrerseits zu der inzwischen vorherrschenden Problematik, dass gut 70% der Wahlberechtigten Netto-Profiteure der Umverteilung und somit vom Umverteilungsfeudalismus gekaufte Stimmen sind, kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern. Wo finde ich die?

      • Können Sie auch nur eine Position benennen, die ich Ihnen angedichtet hätte und die Sie nicht wirklich vertreten, wenn auch vielleicht unter einer anderen Bezeichnung?

        Längst nicht jeder, der Geld vom Staat erhält, ist Netto-Profiteur von Umverteilung. Dazu haben Sie diese Fragen (und zuvor jene) nicht beantwortet.

      • @Alexander Dilger

        Sie behaupten beispielsweise, ich wolle „die Demokratie abschaffen“, „den Staat abschaffen“ und „das Grundgesetz abschaffen“. Nichts davon ist zutreffend. Sie verwechseln gerne dringend notwendige Änderungen mit einer Abschaffung.

        Auf die anderen Fragen gehe ich später noch ein.

        Gruß
        MM

      • Wenn Sie 70 % der Bürger das Wahlrecht aberkennen wollen, wollen Sie die Demokratie im heutigen Sinne abschaffen. Wenn Sie die Bundesrepublik in ihre einzelnen Bundesländer als souveräne Staaten zerlegen wollen, wollen Sie den bestehenden deutschen Staat und das geltende Grundgesetz abschaffen. Die Abschaffung von Demokratie, Föderal- und auch Sozialstaat, die Sie fordern, sind ebenfalls mit dem dauerhaft geschützten Kern des Grundgesetzes nicht vereinbar. Entsprechend schiebe ich Ihnen keine Positionen unter, sondern benenne diese richtig, wovor Sie aus welchen Gründen auch immer zurückschrecken.

      • Es ist doch letztlich schnurzpiep, wie Sie das in Ihrer Subjektivität auslegen.

        Natürlich bin ich dafür, dass souveräne Regionalstaaten eine eigene Verfassung haben (der „Freistaat“ Bayern hat im Übrigen eine eigene Verfassung) und natürlich bin ich dafür, dass unabhängige (!) Bürger wählen dürfen.

        Aber ich bin gegen Wählerkorrumpierung und feudalistische Umverteilung unter dem Vorwand, es handele sich bei diesem System um einen „Sozialstaat“. Dieser sogenannte „Sozialstaat“ entmündigt seine Bürger und ist eine einzige Augenwischerei und Heuchelei.

        Dafür, dass ich kein Blatt vor den Mund nehme und die Missstände beim Namen nenne, schimpfen Sie mich dann einen libertären Anarchisten, der Staat und Demokratie „abschaffen“ will (was gar nicht der Fall ist). Ganz schön schräg, finden Sie nicht?

      • Es ist Ihnen offensichtlich nicht „schnurzpiep“, sondern Sie unterstellen mir Unterstellungen, wo ich nur Ihre antidemokratischen und deutschlandfeindlichen Ausführungen kritisiere. Ein Staatsfeind muss nicht gegen jeden Staat sein, sondern gegen den betreffenden Staat, in Ihrem Fall die Bundesrepublik Deutschland. Ebenso kann ein Verfassungsfeind eine andere Verfassung wollen, aber er lehnt hierzulande wie Sie das Grundgesetz bzw. wesentliche Kernbestandteile desselben ab. Für einen Anarchisten halte ich Sie nicht, auch wenn manche Ihrer Äußerungen in diese Richtung gehen.

      • Deutschland ist ein Kunstgebilde wie zum Beispiel auch Italien. In solchen viel zu großen Staaten wurde zusammengezwungen, was nicht wirklich zusammen gehört. Beide Staaten sind auf Grund dessen seit ihrer Gründung Vielvölkerstaaten und nicht erst durch die MIgration nach dem zweiten Weltkrieg dazu geworden. Es ist daher ein völliger Unsinn von einem einheitlichen „deutschen Volk“ zu sprechen. Jeder Bayer hat doch beispielsweise zu Österreich viel mehr Bezug als zu irgendwelchen Landstrichen in Preußen.

      • Ihr Beispiel zeigt, dass Deutschland eigentlich noch zu klein ist und Österreich dazu gehört. Zur großdeutschen Lösung kam es nur nicht wegen der nichtdeutschen Gebiete von Österreich-Ungarn, die jetzt eigene Staaten sind.

      • @Alexander Dilger

        Offene Fragen

        „Sollen die Arbeiter und Angestellten einer Branche nur deshalb ihr Wahlrecht verlieren, weil diese verstaatlicht wird?“
        Natürlich nicht, so lange damit keine Verbeamtung oder vergleichbare Privilegien einhergehen. Ein Beamter, der außer seiner 50% Beteiligung an der privaten Krankenversicherung keine Sozialabgaben entrichtet, trotzdem eine fürstliche Rente erhält und praktisch unkündbar ist, sollte dafür, dass er vom Geld der Leistungsträger gut lebt nicht auch noch wahlberechtigt sein. Und zwar weder aktiv noch passiv. Für einen Wechsel in die Politik müsste er m.E. seinen Beamtenstatus aufgeben (nicht nur temporär).

        „Halten Sie dann einen Sozialismus für demokratisch, in dem alle vom Staat bezahlt werden und niemand wählen darf?“
        Natürlich nicht. Wo denken Sie hin? Der heute angewandte real existierende Umverteilungssozialismus ist aber im Grunde schon genauso undemokratisch wie jede Monarchie. Wobei es den Menschen unter einem vernünftigen und gütigen Monarchen höchstwahrscheinlich viel besser ginge als unter jeder autokratischen Steuerverschwender-Regierung seit der deutschen „Wiedervereinigung“.

        „Was ist bei privatrechtlichen Unternehmensformen oder wirklich Privatunternehmern, die aber fast vollständig vom Staat oder durch staatliche Zwangsabgaben bezahlt werden?“
        Sie meinen solche Unternehmen wie Post, Telekom, Bahn und städtische Versorger? Das sind in meinen Augen Pseudo-Privatbetriebe.

        „Sind Müllmänner nur dann nützlich, wenn sie für Privatunternehmen arbeiten?“
        Siehe oberste Frage.

        „Was ist, wenn diese privatrechtlichen Unternehmen vollständig vom Staat oder staatlich erhobenen Abgaben finanziert werden?“
        Dann handelt es sich um eine Verstaatlichung zu Lasten der so genannten Steuerbürger, ohne diese zu fragen. Solche populistischen Willkürakte (Bankenrettung, Philipp Holzmann usw., usf.) habe ich noch nie gut geheißen. Meines Erachtens darf es keinen Sonderstatus „too big to fail“ geben, da er Steuerzahler und insbesondere den dadurch erhebliche Wettbewerbsnachteile erleidenden Mittelstand faktisch so stark schädigt, dass man das nur als Enteignung bezeichnen kann.

      • Sie mogeln sich um die entscheidende Frage herum, was denn nun mit dem Wahlrecht der angeblich 70 % Umverteilungsprofiteure ist. Sie wollen den knapp 1,7 Millionen Beamten (und Richtern) das Wahlrecht nehmen. Das sind jedoch keine 3 % der Wahlberechtigten. Was ist also mit den Angestellten des Staates, die oft dieselbe Arbeit tun wie Beamte? Was ist mit Arbeitern und Angestellten in privatisierten Staatsbetrieben? Was ist mit den Rentnern? Sind Sie für eine nicht nur repräsentative, sondern wirklich herrschende oder sogar absolute Monarchie, weil diese angeblich bessere Ergebnisse bringt?

      • Da dieser Faden sich weit vom Thema des Beitrags „Erdogan will Teile von Griechenland, Irak und Syrien“ entfernt, wäre es vielleicht besser, ein neues Thema hierzu zu röffnen …

        Gehe gerne spärer auf Ihre neuen Detailfragen ein, muss jetzt aber erst mal weg.

      • Sie haben doch gleich mit Ihrem ersten Kommentar das Thema des Blogbeitrags verlassen und wollen sich nun billig aus der Affäre ziehen. Sie könnten und sollten solche Kommentar entweder ganz unterlassen oder an passenderer Stelle bringen.

      • Es lässt sich nicht immer vermeiden, dass ein Faden vom ursprünglichen Thema abweicht. Aber Sie können doch gerne ein passendes Thema starten, wenn es Ihnen ein Anliegen ist.

      • Das ist mir kein Anliegen. Es fällt nur auf, dass Sie an unpassenden Stellen herumpöbeln, sich dann aber vor echten Diskussionen drücken.

      • Das tue ich nicht. Nur leider werden Diskussionen auch gerne mal von Ihnen abgewürgt, wenn Positionen vertreten werden, die nicht in Ihr Weltbild passen. Was aber natürlich Ihr „gutes Recht“ als Bloginhaber ist.

      • Ich würge grundsäzlich keine Diskussionen ab, aber reine Wiederholungen oder auch Beleidigungen und unsachliche Scherzchen sind keine echten Diskussionsbeiträge von Ihnen.

      • Sie wenden sich in dieser Frage wie ein Aal. Aber lassen wir das, es ist Ihr Blog, nicht meiner.

      • Ich winde mich überhaupt nicht, sondern habe hier klare ‚Regeln für Kommentare‘, an die Sie sich nicht halten. Aktuell geht es darum, dass Sie Ihnen unangenehme Fragen nicht beantworten wollen und dabei heuchlerisch auf die Abweichung vom Thema des Blogbeitrags verweisen, mit der Sie gleich mit Ihrem ersten Kommentar angefangen haben.

      • Ich habe Ihre Fragen doch inzwischen alle beantwortet.
        Welche Frage ist denn Ihrer Ansicht nach noch offen?

        Dass Ihnen manche Antworten nicht passen, oder Sie eine andere Antwort von mir wünschen, um mich dann besser stigmatisieren zu können, ist doch Ihr Problem und nicht mein Bier.

      • Für wen wollen Sie das Wahlrecht abschaffen? Einerseits sprechen Sie von 70 % Umverteilungsprofiteuren, andererseits auf konkrete Nachfrage nur von den Beamten, die keine 3 % der Wahlberechtigten ausmachen. In jedem Fall bleibt der Haupteinwand, dass der Staat selbst festlegt, wer von ihm bezahlt wird, die Regierung sich dann also ihre Wähler aussuchen kann statt umgekehrt.

      • Entscheidend ist, was sie in im letzten Satz ihres Kommentars so treffend zusammenfassen. Es genügt also nicht, sich mit der Einschränkung des (aktiven und passiven) Wahlrechts auf Staatsbedienstete mit Beamtenstatus zu beschränken.

      • Jetzt schreiben Sie doch endlich klar und deutlich, wem alles Sie das demokratische Wahlrecht entziehen wollen. Mein letzter Satz war übrigens ein starker Einwand dagegen. War die AfD nicht ursprünglich angetreten, für mehr statt weniger Demokratie zu sorgen?

      • Die AfD ist nie für die Ausbeutung der Minderheit von Leistungsträgern angetreten.

      • Ich wünschte, die AfD gäbe sich tatsächlich ein klein wenig elitärer …

      • @Alexander Dilger

        „Was ist also mit den Angestellten des Staates, die oft dieselbe Arbeit tun wie Beamte?“
        Diese Frage habe ich Ihnen bereits oben bantwortet.

        „Was ist mit Arbeitern und Angestellten in privatisierten Staatsbetrieben?“
        Auch diese Frage habe ich Ihnen oben schon beantwortet.

        „Was ist mit den Rentnern?“
        Halten Sie es für richtig, dass eine Mehrheit von Umverteilungsempfängern über die faktische Versklavung der für sie zahlenden MInderheit verfügt? Ich nicht.

        Unterm Strich hielte ich persönlich es für richtig, dass wer netto-netto Zahlungen von den anderen erhält, nicht über die Verwendung von deren Steuern und Abgaben verfügen darf. Das ließe sich mit etwas Willen schon regeln. Lesen Sie doch einfach mal Ihren Friedrich August von Hayek.

        „Sind Sie für eine nicht nur repräsentative, sondern wirklich herrschende oder sogar absolute Monarchie, weil diese angeblich bessere Ergebnisse bringt?“
        Nein, ich bin grundsätzlich überhaupt nicht für Monarchie, halte sie aber ggf. für das kleinere Übel als den real existierenden Umverteilungsfeudalismus oder Kommunismus.

      • Ihre Antwort war nicht klar. Wenn Arbeiter und Angestellte im Staatsdienst für Sie im Gegensatz zu Beamten, die häufig dieselbe Arbeit tun, nicht zu reinen Umverteilungsempfänger zählen, wie kommen Sie dann auf 70 %? Wieso zählen Sie die Rentner dazu, die vorher in der privaten Wirtschaft gearbeitet haben und Zwangsbeiträge abführen mussten, statt sich wie Sie ein Kapitalpolster aufbauen zu dürfen? Man kann Ihre Argumentation auch umdrehen, dass Sie diese Menschen ausbeuten und sich selbst Sonderrechte herausnehmen.

      • Ich hätte überhaupt nichts dagegen, wenn Rentner sich wieder mit ihren eigenen Beiträgen zur Rente ein eigenes Kapitalpolster aufbauen, statt künftige Generationen auszubluten.

        Der Fehler liegt doch in einem scheinbar unumkehrbaren System, das 1957 unter völlig anderen Voraussetzungen „reformiert“ und danach nie mehr der Realität angepasst wurde. Wenn jetzt keine harten Schnitte vorgenommen werden, fährt dieses System spätestens mit der Verrentung unserer Generation endgültig ungebremst an die Wand. Wollen Sie mir tatsächlich weismachen, dass Ihnen das nicht selbst bewusst sei?

      • Dieses System stürzt ohnehin immer mehr Menschen in die Armut. Nur eben zur Zeit leider (noch) die Verkehrten.

      • Denken Sie denn, dass die Rentner die Richtigen sind, um sie sofort alle auf Grundsicherung oder noch darunter zu drücken? Im Grunde befürworten Sie doch Selbstmord aus Angst vor dem Tode für das Rentensystem. Wenn die Therapie aber schlimmer ist als die Krankheit, sollte man darauf verzichten.

      • Die hinausgezögerte Therapie verrschlimmert die Krankheit doch nur. Das Rentensystem „Generationenvertrag“ ist angesichts der Geburtenentwicklung schon seit dem Pillenknick nicht mehr haltbar. Jeder weiß das, aber alle stecken den Kopf in den Sand. Was für ein Irrsinn!

        Warum wurden die seit den frühen 1970er Jahren überfälligen Reformen denn nie angegangen? Richtig, weil jede Politikergeneration nur bis zur nächsten Wiederwahl denkt und niemand den Mumm hat, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Also wird lieber so lange weitergelogen, bis das System zwangsläufig zusammenbricht. Die letzten beißen die Hunde. Wie bei einem Pyramidenspiel oder Kettenbrief. Sehr „sozial“ …

      • Seit den 1970er Jahren haben doch schon zwei oder mehr Rentnergenerationen vom Fortbestand des Rentensystems profitiert. Das ist auch noch weiteren Generationen möglich, insbesondere wenn sinnvolle Anpassungen vorgenommen werden. Das System muss nie von sich aus zusammenbrechen, sondern kann bis zum Ende der Bundesrepublik Deutschland fortgeführt werden, während Sie sofort viele Millionen Rentner und ältere Beitragszahler ins Elend stürzen wollen, ohne dass die jüngeren Beitrags- und Steuerzahler wirklich etwas davon hätten. Das ist die Wahrheit, die Sie nicht hören wollen.

      • Dass ich „sofort viele Millionen Rentner und ältere Beitragszahler ins Elend stürzen wolle“ ist wieder einmal eine Ihrer zahlreichen unsäglichen Unterstellungen. Natürlich muss es einen einigermaßen sozialverträglichen Übergang geben. Erster Schritt könnte zum Beispie die sofortige Heraufsetzung des Renteneintrittsalters auf realistische 78 oder 79 Jahre sein. Aber damit würde man natürlich mehrere Millionen Wähler der kommunistischen Umverteilungsparteien verschrecken. Also wird lieber weiter gelogen, dass sich die Balken biegen.

      • Das ist keine Unterstellung, sondern Sie haben es selbst geschrieben. Die Heraufsetzung des Renteneintrittsalters hatte bislang nur ich unter Ihren Beschimpfungen vorgeschlagen, wenn auch viel moderater. Doch selbst wenn Sie es auf 100 Jahre heraufsetzen würden, müssten die aktuellen Rentner weiter versorgt werden, wären also vor allem die jüngeren Jahrgänge die Verlierer Ihres Vorschlags.

      • Natürlich steckt der Karren bereits richtig schön fest im Dreck, da wir schon heute viel zu viele Rentner haben. Genau genommen so viele zu viel, dass ein gutes Drittel der Renten aus Steuermitteln bezahlt werden muss. Das Rentensystem ist doch schon eine ganze Weile aus dem Gleichgewicht geraten. Aktuell müste das Rentenalter also so weit herauf gesetzt werden, dass wir ein Drittel weniger Rentenzahlungen haben, um eine Balance zwischen Beitragsaufkommen und Rentenausgaben zu erzielen oder die Renten müssten um ein Drittel gesenkt werden. Man könnte die Rentner auch ganz demokratisch darüber abstimmen oder individuell entscheiden lassen, welche der beiden Lösungsoptionen sie favorisieren.

        Rückstellungen könnten damit dann zwar immer noch keine getroffen werden und der sich weiter verschärfenden Entwicklung der Bevölkerungsverteilung würde damit auch noch nicht entgegengewirkt, aber es wäre zumindest mal ein erster Schritt, statt den Rentnern immer mehr Wahlgeschenke zu Lasten der Jungen zu machen, nur weil sie so einen hohen Anteil der Wahlberechtigten stellen.

        Jede Umverteilung von Steuermitteln Dritter (die zum Großteil gar keine Rentenansprüche haben und auch künftig nicht haben werden) in die Rentenkassen ist eine asoziale Benachteiligung dieser Dritten.

        Aus den vorgenannten Gründen würde ich einem Teil der heutigen Rentner schlicht und ergreifend die Rente streichen, bis sie das tatsächlich realistische Renteneintrittsalter erreicht haben. Warum sollten diese Menschen nicht für sich selbst sorgen müssen wie jeder Selbständige auch? Welchen Grund außer Korruption gibt es, sie zu privilegieren?

        Würde jeder Rentner nur Rentenbezüge erhalten, die aus seinen eigenen Beiträgen bezahlt werden, dann hätte ich auch kein Problem damit, solchen Rentnern das Wahlrecht zuzugestehen, so lange sie geistig dazu in der Lage sind, es selbst wahrzunehmen.

      • Sie übersehen, dass aus der Rentenkasse viele versicherungsfremde Leistungen gezahlt werden, die je nach Abgrenzung durchaus über dem Bundeszuschuss liegen, so dass die Rentner eigentlich die Steuerzahler quersubventionieren statt umgekehrt. Das gilt auf jeden Fall, wenn man die gesparte Grundsicherung einbezieht. Es ist also nur gut, dass Sie die demokratischen Rechte nicht einschränken können und dürfen.

      • @Alexander Dilger
        „Sie übersehen, dass aus der Rentenkasse viele versicherungsfremde Leistungen gezahlt werden, …“

        Das halte ich für einen billigen Vorwand der Rentenversicherungs-Lobby.
        Um welche Leistungen genau handelt es sich dabei und vor allem in welcher Höhe?

      • Sie sind also mit den grundlegenden Fakten des deutschen Rentensystems gar nicht vertraut. Wikipedia listet z. B. die folgenden versicherungsfremden Leistungen, also solche ohne vorherige Beitragszahlung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit auf:

        – Familienausgleich (Kinderzeiten für vor 1921 geborene Frauen, Waisenrenten)
        – Berücksichtigungszeiten, Kindererziehungszeiten, Zuschläge zur Witwenrente bei Müttern
        – Renten wegen Todes (außer Splittingrenten)
        – Renten für Ersatzzeiten (Kriegsdienst, Gefangenschaft)
        – Integration von Vertriebenen und Aussiedlern
        – Transfers in die neuen Bundesländer
        – Beteiligung an Absicherung bei Arbeitslosigkeit, Renten wegen Arbeitsmarktlage
        – Vorgezogene Renten (z. B. bei Altersteilzeit)
        – Mindestrenten
        – Anerkennung für Ausbildungszeiten, Höherbewertung der ersten drei Versicherungsjahre
        – Ansprüche Behinderter in geschützten Einrichtungen
        – Krankenversicherung der Rentner (KVdR), (die Pflegeversicherung der Rentner (PVdR) tragen die Rentner selbst)
        – Zusatzabkommen mit USA, Israel, Kanada
        – Rentenanteile, soweit sie in der Höhe des Barwertes der Rente bezogen auf die Lebenserwartung von der durchschnittlichen Lebenserwartung einer Mannesrente ab 65. bzw. 67. Lebensjahren abweichen
        – Durchlaufende Posten, bei denen die GRV nur als Verwalter tätig ist (Knappschaftzuschüsse, DDR-Zusatzversorgung)
        – Mitfinanzierung anderer Sozialsysteme durch die GRV (Reha, Berufsförderung)
        – Anteilige Verwaltungskosten für fremde Leistungen

      • Alles Dinge, die sich mehr oder weniger auf das Rentensystem selbst und seine – aus welchen Gründen auch immer bezugsberechtigten – Transfergeldempfänger beziehen.

        Warum soll ich als selbständiger Unternehmer, der nie einen Cent aus diesem System erhalten wird, das an der Tankstelle bei jeder Tankfüllung mit 50 bis 60 € mitsubventionieren?

      • Es geht darum, dass es sich um versicherungsfremde Leistungen handelt. Warum sollen die Rentenbeitragszahler dafür bezahlen müssen, obwohl sie dafür gar keine beitragsbezogene Rente bekommen werden? Allgemeine Staatsaufgaben sind tatsächlich aus Steuern zu bezahlen, also auch durch Sie, sofern Sie hier überhaupt Steuern zahlen.

      • Ich vermute mal, dass ich mehr Steuern bezahle als Sie. Aber das tut jetzt gar nichts zur Sache. Der ganze Laden ist doch intransparent von vorne bis hinten. Egal ob es sich um so genannte „Sozialversicherungen“ oder um zweckentfremdete Steuermittel handelt. Im Grunde handelt es sich nur noch um ein einziges Löcherstopfen hin und her. Salopp formuliert um einen korrupten Saustall. Es ist schon gar nicht mehr möglich, das als Bürger sachlich auseinanderzusetzen.

      • Zumindest netto dürften Sie mehr Steuern bezahlen, da meine Besoldung vom Land NRW stammt und ich nicht wie durchaus einige Kollegen das Ziel habe, mehr Steuern als meine Professorenbesoldung zu bezahlen. Allerdings bekomme ich das Geld auch nicht geschenkt, sondern erbringe eine Leistung dafür, die je nach Berechnung deutlich mehr wert sein kann. Diese Differenzierungen sind für eine sachliche Diskussion nötig, stützen dann aber nicht Ihre plakativen Forderungen.

      • Natürlich steht es außer Frage, dass auch Sie – wie die meisten Beamten und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes – irgendetwas arbeiten und damit eine mehr oder weniger sinnvolle Leistung erbringen. Allerdings gibt es auch öffentlich Bedienstete, die durch ihre „Arbeit“ so große Schäden anrichten, dass es unterm Strich von größerem volkswirtschaftlichem Nutzen wäre, wenn sie bei vollen Bezügen zu Hause blieben und gar nicht arbeiten gingen. Dazu zähle ich auch die – wenn auch offiziell bei Privatbetrioeben tätigen – durchsubventionierten „Kumpel“ im künstlich am Leben gehaltenen Bergbau in NRW. Solche Auswüchse sind einziges Ärgernis für jeden anständigen Steuerzahler.

      • Aber Sie können doch nicht ernsthaft den Bergleuten oder auch Verwaltungsmitarbeitern vorwerfen, dass ihre Tätigkeiten unnütz bis schädlich wären. Die Politik trifft hier falsche Entscheidungen und die Beschäftigten sind nicht weniger Opfer als die Steuerzahler. Das ist auch das Problem bei der Forderung, Steuerverschwendung härter zu bestrafen. Bei Steuerverschwendung durch die Verwaltung geht es um Millionen, bei Steuerverjubelung durch falsches Regierungshandeln mit parlamentarischer Absegnung inzwischen um Billionen. Das kann aber nicht die Justiz aufarbeiten, sondern dagegen werden Volksentscheide und die tatsächliche Möglichkeit zur Abwahl von schlechten Regierungen und insbesondere der Bundeskanzlerin benötigt.

      • Genau da liegt doch der Hase im Pfeffer: 70% der Wahlberechtigten sind Umverteilungsprofiteure und werden natürlich einen Teufel tun, die Hand, die sie füttert abzuwählen. Jedenfalls so lange es noch Leistungsträger gibt, die die Zeche (nomen est omen) bezahlen. Das geht so lange gut, bis der Laden endgültig crasht. Also vielleicht noch ein, zwei oder maximal drei Legislaturperioden.

        Andererseits muss man aber schon auch die Frage stellen dürfen, was das für Leute sind, die sich heute bei der Berufswahl noch für einen Job im Untertagebau im Ruhrgebiet o.ä. entscheiden.

      • Sie haben immer noch nicht erklärt, wen Sie außer den Beamten zu den Umverteilungsprofiteuren zählen. Gehören die Bergleute, die einen schweren Job machen, dazu oder werden sie es erst im Alter, wenn sie für ihre Rentenbeiträge eine Rente beziehen? Ebenso könnte man sie als Umverteilungsopfer ansehen und Sie als Profiteur, weil Sie sich die Rentenbeiträge sparen dürfen und dann im Alter (oder schon jetzt) mehr davon haben.

      • Dieser Austausch ist absurd!
        Jemand der Wahlrecht fuer jeden Staatsbuerger nicht ausnahmslos akzeptiert ist kein Demokrat! Ob es um Beamte, Angestelte, Rentner, Harz4, Selbststaendige geht, „one man – one vote“ muss gelten.
        Spinnereien wie es Herr Meister entwickelt oder andere popagieren z.B. Stimmen-Gewichtung nach Anzahl der Kinder etc. sind nicht diskussionsfaehig!

      • @Old Grisogono

        Warum halten Sie es für „demokratisch“ wenn eine Mehrheit, die vom Geld der Minderheit lebt, mittelbar über die Höhe und Verwendung von Letzterer Einkommen entscheidet? Das ist angewandte Sklaverei.

      • Das nennt man Besteuerung. Sie haben offensichtlich keine Ahnung, was Sklaverei bedeutet, wenn Sie das ständig gleichsetzen.

      • Es gibt viele irreführende Bezeichnungen in unserer „politisch korrekten“ Sprachwelt. Schuldsklaverei nennt man „Besteuerung“ oder „Sozialstaat“ und der Kongo ist ebenso wie Nordkorea und die DDR eine „demokratische Republik“. Kim Jong-un ist ein lupenreiner Demokrat, Angela Merkel ebenso. Wolfgang Schäuble sorgt für eine „schwarze null“ und die größten Kriegstreiber erhalten den Friedensnobelpreis. „Animal Farm“ und „1984“ muten da beinahe schon an wie das Sandmännchen.

      • Sie tragen doch zur Begriffsverwirrung bei, indem Sie sich als Demokrat auf dem Boden des Grundgesetzes bezeichnen und in der Alternative für statt zu Deutschland mitwirken sowie echte Sklaverei verharmlosen.

      • Mitnichten. Kaputtbesteuerung ist doch faktische Sklaverei. Modernes Leibeigentum eben. Nur die Foltermethoden sind nicht mehr so blutig.

      • Das unterstreicht nur, dass Sie nicht wissen, was Sklaverei bedeutet, nämlich je nach Ausgestaltung den vollständigen oder weitgehenden Verlust an Freiheit und Schutzrechten. Der Sklave muss nicht nur ohne Bezahlung das tun, was der Sklavenhalter von ihm verlangt, sondern ist auch sonst dessen Willkür ausgeliefert. Ein totalitärer Staat kann seine Bürger versklaven, doch unser Wohlfahrtsstaat tut das nicht, sondern lässt Ihnen Ihre fast vollständige Handlungsfreiheit bis hin zur Auswanderung. Im Wesentlichen besteuert werden Ihre formellen Geschäfte mit anderen. Wenn Sie diese reduzieren, geht auch die Besteuerung zurück oder kehrt sich sogar um in Transfers voom Staat. Man kann die Art und Höhe der Besteuerung kritisieren, aber die Bezeichnung als Sklaverei ist völlig unsachlich und unangemessen.

      • Mit Verlaub, aber es ist doch total blauäugig, was Sie da zum Besten geben. Transfergeld wird es nur so lange geben (können), wie in dafür ausreichender Höhe Steuern und Abgaben entrichtet werden oder frisches Geld aus dem Nichts geschaffen wird.

        Wenn aber der letzte Leistungssklave ausgewandert ist, was bleibt dann? Werden Draghi, Schäuble und Co. dann endlich erkennen, dass man auch selbst gedrucktes Geld nicht essen kann?

        Also wird „Mutti“ (die Staatsratsvorsitzende) der Republikflucht der Leistungssklaven eher früher als später vorbeugen. Viel Spaß dann noch in der DDR 2.0 XXL.
        ABER: Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten … *Ironie aus*

      • Sie verstehen eben nicht, wie Wirtschaft und Staat funktionieren. Selbst viel marodere Staaten werden nicht von allen Unternehmen und Beschäftigten verlassen. Zumindest innerhalb der Eurozone steht Deutschland sehr gut da und zieht Leistungsträger an. Entscheidend ist nicht die Steuer- und Abgabenlast, sondern erstens was danach netto übrig bleibt und zweitens welche öffentlichen Leistungen den Steuern und Abgaben gegenüberstehen. Das könnte beides mehr sein, ist aber in vielen Ländern deutlich weniger.

      • @Alexander Dilger
        „Sie verstehen eben nicht, wie Wirtschaft und Staat funktionieren.“
        Schon wieder eine ihrer stoisch unsinnigen und hochnäsigen, ad hominem beleidigenden Unterstellungen, deretwegen man eigentlich jede weitere Diskussion mit Ihnen beenden möchte.

        „Selbst viel marodere Staaten werden nicht von allen Unternehmen und Beschäftigten verlassen.“
        Das ist so, da nicht alle Unternehmen die Zelte einfach mal eben so abbrechen können. Vor allem Mittelständler und KMUs sind in ihrer Region meist gesellschaftlich sehr stark verwurzelt und fühlen sich ihrer Heimat auch moralisch verpflichtet. Internationale Konzerne hingegen haben da keinerlei Skrupel.

        „Zumindest innerhalb der Eurozone steht Deutschland sehr gut da und zieht Leistungsträger an.“
        Sie sprechen von längst vergangenen Zeiten. Inzwischen wandern Jahr für Jahr mehr als 150.000 High Potentials aus und etwa 1,5 Millionen absolute Minderperformer ein.

        „Entscheidend ist nicht die Steuer- und Abgabenlast, sondern erstens was danach netto übrig bleibt und zweitens welche öffentlichen Leistungen den Steuern und Abgaben gegenüberstehen. Das könnte beides mehr sein, ist aber in vielen Ländern deutlich weniger.“
        Natürlich gibt es fast immer Bispiele dafür, dass es irgendwo anders auf der Welt noch schlimmer ist. Aber was bleibt denn inzwischen tatsächlich netto vom Brutto übrig? Und welche großartigen Leistungen bekommt der Steuerzahler dafür? Marode Straßen, immer mehr Staus, lückenhafte Handynetze, eine in der Fläche immer schlechter werdende medizinische Versorgung usw., usf. und selbst das Bildungssystem wird kaputt gespart. Im Gegenzug gibt es immer mehr staatliche Gängelei, von der komplizierten Steuererklärung angefangen über das Raubrittertum auf den maroden Straßen („Blitzermarathon“ usw.) bis hin zu nicht enden wollenden Steuerprüfungen, die gerade kleine Betriebe monatelang lahm legen können. Tolle „öffentliche Leistungen“!

      • Ich unterstelle Ihnen gar nichts, sondern Sie sollten keinen offensichtlichen Unsinn schreiben und sich dann noch aufregen, wenn dieser als solcher benannt wird. Wenn Sie hier keine Pseudodiskussionen mehr anzetteln, sondern nur noch ernsthaft argumentieren oder gar nichts mehr schreiben, freue ich mich. Jedenfalls wandern nie alle arbeitenden Menschen und Unternehmen ab, wie Sie jetzt selbst zugeben. Gerade die multinationalen Großkonzerne sind auch in den schwierigsten Staaten der Welt tätig, zu denen Deutschland nicht gehört. Innerhalb der Eurozone profitiert Deutschland von der Zuwanderung junger und relativ gut ausgebildeter Menschen (weil der Euro ihre Zukunft in ihren Heimatländern ruiniert). Dass Frau Merkel jeden Nicht-EU-Bürger unabhängig von Qualifikation oder auch nur Gesetzestreue ins Land lässt, ist eine völlig andere Sache.

      • @Alexander Dilger
        „Gerade die multinationalen Großkonzerne sind auch in den schwierigsten Staaten der Welt tätig, zu denen Deutschland nicht gehört.“

        Nur so lange oder so bald es wirklich etwas zu holen gibt.
        Während meiner Studienzeit kursierte folgender Witz:

        „Was ist das Schöne an Paris?“
        Dann durfte das Gegenüber raten. Die richtige Antwort war „Mc Donald’s in Paris“
        „Was ist das Schöne an Madrid?“
        Dann durfte das Gegenüber wieder raten. Die richtige Antwort war „Mc Donald’s in Madrid“
        usw.
        Die letzte Frage war (damals) „Was ist das Schöne an Moskau?“
        Die richtige Antwort war: „Es gibt nichts Schönes in Moskau!“

        Heute müsste man Moskau durch Pjöngjang ersetzen. Aber auch diese letzte Mc Donald´s – freie Bastion wird sicher irgendwann fallen …

      • Kommerzielle Konzerne sind keine humanitären Hilfsorganisationen. Sie wollen etwas verdienen, was aber auch oder sogar gerade an Orten geht, wo Sie es nicht für möglich halten. Ihre Sorge, dass in Deutschland niemand mehr etwas leisten würde, ist völlig unbegründet. Was hingegen möglich ist und durch Ihre Vorschläge befördert würde, ist das Verarmen von vielen Millionen Menschen.

      • @Alexander Dilger 06.11. 13:50

        Ich erwarte von internationalen Konzernen nicht, dass sie sich gerieren wie Hilfsorganisationen. Aber mit welchem Recht erwartet es der Staat vom Mittelstand und schröpft ihn aus bis zum letzten Blutstropfen, während Fehlspekulationen und Misswirtschaft der vorgenannten Konzerne sowie der Großbanken mit Hilfen aus den Steuergeldern des Mittelstands „sozialisiert“ werden?

  2. Ich kann nur hoffen, dass die Türkei die Todesstrafe wieder einführt!!!
    Da das eindeutiger als andere gegen die EU-Statuten verstößt, kann die Türkei [k]ein EU-Mitglied werden. WUNDERBAR!!!

    Und Nachbarländer dem Reich einverleiben, das wollte Adolf Hitler auch……

  3. Erdogan ist ein Borderline-Diktator, aber seine schlechte Presse in Deutschland verstehe ich auch nicht so ganz. Deutsche Kanzler haben sich doch früher auch immer gerne mit kemalistischen Ministerpräsidenten getroffen, obwohl die einen schmutzigen Krieg in Kurdistan führten und in den Gefängnissen – anders als Erdogan – systematisch foltern ließen.

    Hat das ganze Hereingerede jemals etwas gebracht außer weiteren Zwietracht mit der Erdogan-Türkei?

    Das primäre geopolitische Interesse der Europäer sollte nicht darin liegen, ob die Türkei demokratisch oder autokratisch regiert wird, sondern ob sie politisch stabil ist oder nicht. Denn wir brauchen die Türkei als Puffer zum dunklen Asien, mit dessen darwinistischer Manier die europäischen Gutbürger glattweg überfordert wären (wir erleben es langsam auf unseren Straßen).

    Darüber hinaus sollten uns die inneren Angelegenheiten der Türkei nicht interessieren, solange die türkische Innenpolitik nicht so extrem ist, daß sie Flüchtlingsströme nach Europa lostritt. Und wir diesen Fall sollten wir sowieso hohe Zäune nach israelischem Vorbild und eine abwehrbereite Marine nach australischem Vorbild bereit haben.

    • Herr Erdogan lässt inzwischen auch wieder foltern und will die Todesstrafe nicht gegen Schwerstkriminelle, sondern aus politischen Gründen. Dagegen kann man als Deutscher nicht wirklich etwas tun, aber die EU-Beitrittsverhandlungen sind nunmehr eine reine Farce und der Flüchtlingsdeal von Frau Merkel ist nicht nur höchst unmoralisch, sondern auch unklug. Seine Grenzen muss man schon selbst schützen, gegebenenfalls sollten wir noch den Griechen dabei helfen. Dabei gibt es inzwischen viele wirklich politisch Verfolgte in der Türkei, die einen begründeten Asylanspruch in der EU hätten.

      • Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was sich Erdogan politisch von der Todesstrafe verspricht. Justizmorde würden das politische Klima noch stärker polarisieren und internationale Investoren verschrecken. Ist das bloß Rache?

      • Es geht ihm wohl um Rache und Abschreckung. Warum hat er einen unwichtigen Herrn Böhmermann öffentlich verfolgt (und warum hat Frau Merkel dabei mitgemacht und Herr Lucke das begrüßt?)? Dabei halte ich es zwar für unwahrscheinlich, aber möglich, dass er eines Tages selbst Opfer dieser Strafe und politisierten Justiz wird.

  4. Nachtrag: An Aleppo und Mossul würde sich die Türkei glattweg verschlucken.

    Eine Annexion des Nordiraks würde ja das kurdische Element in der (Ost-)Türkei wesentlich stärken. Die Kurden im Nordirak sind die Unabhängigkeit gewohnt und auch gewohnt, diese militärisch zu verteidigen. Die Folge einer Einverleibung dieser Territorien wäre eine starke Ausweitung und Militarisierung der kurdischen Unabhängigkeitsbewegung innerhalb der Türkei.

    So blöd sind die Türken nicht. Und den arabischen Nationalismus wollen sie in Aleppo auch nicht anfachen. Alles nur osmanisches Säbelgerassel.

    Wichtig ist aus unserer Sicht, daß die EU-Beitrittsverhandlungen schnellstmöglich beendet werden, damit die jahrtausendalten Konflikte in der Nahostregion niemals direkte EU-Angelegenheit werden. Die geplante Wiedereinführung der Todesstrafe sollte die rote Linie, die zum endgültigen Abbruch der Beitrittsgespräche führt.

    • Herr Erdogan will vor allem verhindern, dass irgendwo ein kurdischer Staat entsteht, weil dieser den Kurden in der Türkei eine Perspektive geben würde, von der sie auch nicht mit Gewalt abgebracht werden können. Richtig wäre es hingegen, ein anderes Volk nicht zu unterdrücken, sondern diesem zumindest Autonomie oder sogar die Möglichkeit zur Souveränität zu gewähren.

      • Aber kann die Türkei diesen kurdischen Staat verhindern, indem sie sich die kurdischen Gebiete selbst einverleibt…?

        Ich denke, Ankara geht es in erster Linie um ein Mitsprache- und Vetorecht in der südlichen Grenzgebieten, keine direkte Kontrolle.

        Trotzdem besteht die Gefahr, daß die militärische Bodenintervention sich immer tiefer im syrischen Morast festläuft. Ich glaube, daß Erdogan außer der Verhinderung eines souveränen Kurdenstaats keine feste Vorstellung hat, was er damit erreichen will.

      • Herr Erdogan verlangt tatsächlich ein deutlich größeres Staatsgebiet (siehe auch „Großreich-Fantasie? Diese Karte könnte Erdogans wahren Plan für Europa und Nah-Ost zeigen“). Wie ernsthaft er das meint und zu welchen Mitteln er dafür greifen würde, ist nicht ganz klar. Um die Bildung eines kurdischen Staates zu verhindern, ist es tatsächlich am effektivsten, alle Kurdengebiete zu kontrollieren. Dass es dann in der Türkei noch gewaltsamer zugeht, könnte von ihm sogar gewollt sein.

      • Meinten Sie eine Autonomie wie die Tuerken, oder die armen, unterdrueckten Meisters Bayern, in Deutschland gerne haetten?😃
        Vielleich sollte man es Tuerken und Kurden ueberlassen ueber Zusammenleben zu reden. Diese Voelker kennen sich gut was man bei Gutmenschen nicht bestattigen kann. Da nutzen die Reisen von deutschen Aktivisten gar nichts!

        P.S. Apropos Prof. Luckes Position was einen Boehmermann betrifft. Es ist eine korrekte Stellungnahme die man von einem denkenden Europaeer mit gesundem Menschenverstand erwarten soll!

      • Herr Erdogan hatte einmal die Unterdrückung der Kurden in der Türkei abgebaut, jetzt vergrößert er sie jedoch enorm. Richtig wäre weitgehende Autonomie.

        Herr Böhmermann war nicht witzig und niemand sollte gezwungen werden, dafür den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bezahlen zu müssen. Aber seine schlechte Satire war entgegen Frau Merkel und Herrn Lucke nicht strafrechtlich relevant, wie jetzt die Staatsanwaltschaft offiziell feststellte, was sonst ein Gericht getan hätte. Dass Herr Lucke selbst beleidigend wurde und strafrechtliche Sanktionen forderte, zeigt, dass er und ALFA eben leider nicht für seriöse, rechtsstaatliche und liberale Politik stehen, sondern sich als proislamische AfD versuchen, während andere ALFA-Funktionäre antiislamisch sind, aber kaum einer Politik und Religion zu trennen versteht.

  5. Erinnert irgendwie alles an die Machtergreifung Hitlers ( Reichstagsbrand und Ermächtigungsgesetz ) und den darauf folgenden Versuch der Revision der Staatsgrenzen aus dem Versailler Vertrag.

  6. Ein Mann der weiss was er will! Offensichtlich ist NATO fuer so einen Fall nie vorbereitet gewesen? Was man daraus lernt? Es passt nicht alles zusammen.

    Tuerkei gehoert nicht nach Europa und in der NATO.
    Putins Russland gehoert nicht nach Europa.
    Islam gehoert nicht nach Europa.
    Schwarzafrika und Araber gehoeren nicht nach Europa.
    Deswegen ueberlaesst man Einwanderung und Islamisierung NICHT dem Zufall! Wer an offenen Grenzen und Rechtslosigkeit festhaelt darf nicht In Deutschland regieren.Merkel muss weg!

  7. Warum sollte Erdogan denn nicht Teile von Griechenland, Irak und Syrien einnehmen? Griechenland könnte doch dann, nachdem sie aus der EU raus sind, mit der Türkei einen Wirtschaftsverbund schließen, und die Blumen wieder zum Erblühen zu bringen. In seinem Land hat Erdogan doch schon 3 Millionen Flüchtlinge. Mit Hilfe derer und weiteren Helfern kann man Syrien wieder aufbauen und die Anzahl der Toten reduzieren. Mit Irak wäre ich etwas vorsichtiger. Der Norden Iraks wäre aussichtsreich und könnte provitabel werden durh die Ölfelder. Alles in allem, es wäre ein Neustart für eine friedliche und nutzbarmachende Generation.

  8. Die Türkei agiert inzwischen offen faschistisch. Wer heute als Demokrat, Liberaler und Transatlantiker noch dieses System unterstützt, hat die letzte Glaubwürdigkeit verloren. Streng genommen dürfte die Türkei im heutigen Zustand nicht einmal mehr NATO-Partner sein, da sie gegen deren Prinzipien der Demokratie, der Freiheit des Einzelnen und die Grundsätze des Menschenrechte und des Völkerrechts verstößt.

  9. Ich verstehe nicht, warum soviele Benutzer sofort zu einer reductio ad Hitlerum greifen. Ist immer alles Adolf, was man nicht mag oder versteht?

    Auf einer linksextremen Netzseite könnte ich diese Diskursverengung ja nachvollziehen, aber daß die Bürgerlichen stumpfsinnig in das gleiche Horn posaunen, zeigt wie groß die gedankliche Erosion im Lager ist. Warum nicht Vergleiche mit Stalin, Saddam Hussein, Idi Amin oder Pol Pot ziehen?

    Erdogan ist ein gewöhnlicher Autokrat, wie es derzeit rund um den Globus dutzende gibt. Nicht immer gleich 1933!!! rufen…

    • Hitler- und Nazi-Vergleiche sind fast immer unpassend, doch viele scheinen sonst nichts zum Vergleichen zu kennen. 1933 ist auch noch nicht wirklich singulär. Autokraten und Diktatoren kommen häufig durch Wahlen an die Macht, stützen sich dann auf Ermächtigungsgesetze und verfolgen die Opposition. Hitlers rassistischer Wahnsinn mit Vernichtungslager und -krieg kam später.

    • Aehnlich ist es mit Trollen und nicht-Trollen die Schuld fuer alles bei USA suchen oder immer gleiche Verschwoerungen und Bilder im Kopf haben. Man merkt Erfolge der Umerziehung und Unterwanderung.

  10. Pingback: Erdogan will Teile von Griechenland, Syrien und Irak | 99 Thesen

  11. Wenn ein solcher Machthaber versucht sich Gebiete anzueignen und sagt mir ist es egal ob sie mich Diktator nennen,dann sollen alle die solch ein Diktator unterstützen deutschland bez. ganz Europa verlassen müssen denn solche Menschen sind hier in Deutschland bez. Europa nicht willkommen also geht in euer land zurück.

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