Diskussionspapier zu Herausforderungen der Flüchtlingskrise für Hochschulen

Wie meine täglichen Blogbeiträge jetzt meistens spät am Abend oder in der Nacht erscheinen, so kommt das monatliche Diskussionspapier meines Instituts am Monatsende heraus. Diesmal geht es um „Herausforderungen der Flüchtlingskrise für Hochschulen“. Die Zusammenfassung lautet:

Flucht und Migration sind alte und weltweite Phänomene. Letztes Jahr hat jedoch die Zahl der Flüchtlinge nach Europa und insbesondere Deutschland stark zugenommen, während die deutsche Bundeskanzlerin die bis dahin geltenden europäischen und deutschen Regeln außer Kraft setzte. Dies stellt die gesamte Gesellschaft vor enorme Herausforderungen, auch und gerade die Hochschulen, für die sich neuer Forschungs- und Lehrbedarf ergibt. Idealerweise werden dafür ergebnisoffen zusätzliche Mittel und Stellen bereitgestellt. Ansonsten müssen die Hochschulen das sowie interne Anpassungen mit Bordmitteln bewältigen.

12 Gedanken zu „Diskussionspapier zu Herausforderungen der Flüchtlingskrise für Hochschulen

  1. Der Einleitung entnehme ich, daß „…sowie Kriminelle bis hin zu Terroristen“ zu uns kommen.
    Dies wirft die Frage auf, wie es um den Bereich Sicherheit steht.

    Im Kapitel „Hochschulinterne Auswirkungen“ finde ich dazu nichts.

    Es dürfte nämlich nur eine Frage der Zeit sein, bis Drogendealer eine Hochschule als lukrativen
    „Arbeitsplatz“ für sich entdecken. Das gleiche gilt für Antänzer, Taschendiebe und Einbrecher.

    Nach meiner Erfahrung arbeiteten die Hochschulen in der Vergangenheit mit einem nur
    schwach bestückten Sicherheitsdienst. Ebenso beschränkten sich Überwachungskameras nur auf die Hauptausgänge.

    Mit z.B. 3 Sicherheitsfachkräften wird man wohl kaum gegen eine 7-köpfigen gewaltbereite Marokkanerbande bestehen können.

    Die Hochschulen ermöglichen den Zugang bis zum späten Abend. Die Büros der Angestellten
    sind nur schwach gesichert.

    Frauen werden sich dann in dunklen oder gerade menschenleeren Hochschultrakten nicht mehr sicher fühlen können.

    Ebenso werden die Büroeinbrüche zunehmen.

    Daneben bietet eine Hochschule – insbesondere zu den Pausenzeiten – einen Menschenauflauf auf engen Raum wie sonst nur im Fußballstadion.

    Wer auf die Idee käme, unter dem Schlachtruf „Allahu Akbar!“ dann einfach mit seinem Sturmgewehr in die Menge zu feuern, wird leichtes Spiel haben.

    • Zumindest bislang gibt es keine besondere Bedrohungslage an Hochschulen. Selbst wenn Terroristen Studenten waren (wie die vom 9. September 2001 oder früher von der RAF), haben sie ihre Anschläge nicht an ihren Hochschulen verübt. Es gibt hierzulande im Gegensatz zu den USA oder allgemeinbildenden Schulen auch keine Amokläufe an Hochschulen. Die Studenten sind eine Positivauswahl, was auch bei den Flüchtlingen so bleiben dürfte, wenn die Bundesländer keine völlig falschen Vorgaben machen.

      Am ehesten droht Gefahr von außen. Bürodiebstähle gibt es, weshalb man seine Tür immer abschließen sollte. Doch schon Einbrüche sind relativ selten, weil es gar nicht so viel zu holen gibt wie anderswo. Mein wertvollster materieller Arbeitsgegenstand ist mein Rechner, den ich meistens mit nach Hause nehme. In anderen Fächern gibt es zwar millionenteure Geräte, die sich aber schlecht entfernen und verwerten lassen.

      In Münster am meisten gefährdet war ein Professor für Islamische Theologie, der hinterfragte, ob es Mohammed überhaupt gegeben hat. Er brauchte dann Polizeischutz, weil er von außen bedroht wurde, nicht von seinen Studenten. Wenn irgendwann jede freie Meinungsäußerung oder auch jede unverschleierte Frau bedroht werden sollte, dann hätten nicht nur die Hochschulen ein massives Problem.

      • Stimme zu – die Studenten unter den Asylsuchenden sollten kein Problem darstellen.
        Für jene Antänzer, die wir seit den Silvesterereignissen kennen, wäre eine Hochschule ein wahres El Dorado, was weibliches „Frischfleisch“ betrifft.

        Meines Erachtens wäre eine Neubewertung der Sicherheitskonzepte geboten, die dann auch mit dem Gebäudeplan stimmig sein muß.

        Das Sicherheitsgefühl könnte z. B. erheblich gestärkt werden, wenn es in Hochschulen neben den obligatorischen Feuermeldern – nach dem gleichen Prinzip funktionierende Sicherheitdienst-Melder gäbe.

      • Innenstadthochschulen sind seit langem ein Paradies für bettelnde und stehlende Sinti-und-Roma-Banden. Getan wird dagegen nichts. Während früher abgestürzte Alkoholiker und Drogenjunkies auf Unigelände das größte Problem war, sind es nun eindeutig bereits professionelle kriminelle Banden aus Osteuropa. Der erste Terroranschlag auf ein Audimax bei den laschen bzw. nichtvorhandenen Sicherheitskontrollen in deutschen Universitäten ist nur eine Frage der Zeit.

    • In der bayerischen Großstadt, in der ich mich jede Woche mehrere Tage aufhalte, lässt sich vom Auto aus beobachten, dass schon seit einigen Monaten Schwarze den Straßen-Drogenhadel an stark von Fußgängern freuquentierten Verkehrsknotenpunkten offen betreiben. De facto sieht die Polizei wohl weg. Ich kann mir schwer vorstellen, dass die in der betreffenden Stadt sonst sehr präsente Polizei das nicht genau mitbekommt. Als Steuerzahler und regelmäßig für Bagatellen abgezockter Autofahrer stellt man sich da schon die Frage, wozu wir die Uniformierten überhaupt haben.

  2. Haben wir es jetzt mit der Flüchtlingsthematik in allen Lebensbereichen zu tun???
    Die neue Merkel-Doktrin???

    Die allermeisten sogenannten Flüchtlinge stammen aus der sozialen Unterschicht Nord-, West- und Ostafrikas, bzw. des nahen und mittleren Ostens. Was die an einer deutschen Universität sollen, ist nicht nachvollziehbar.

    Für Deutsche gibt es ja nur Universitätszugang für Abiturienten. Ich kann nur hoffen, dass es für Muttis Flüchtlingsschätzchen nicht bald noch Ausnahmen gibt, wie schon bei der Einreise…..

    • Forschungsbedarf besteht auf jeden Fall, selbst wenn kein Flüchtling eine Hochschule von innen sehen sollte. Außerdem sind doch angeblich ganz viele syrische Flüchtlinge Akademiker, wobei ich in dem Beitrag die Vergleichbarkeit mit hiesigen Abschlüssen hinterfrage. Schließlich könnte es sein, dass demnächst eine neue Flüchtlingswelle aus der Türkei anrollt, wo jetzt tatsächlich neben den Kurden vor allem Akademiker verfolgt werden.

      • Den „Forschungsbedarf“ könnte Frau Merkel & Co. verhindern wollen, denn dann kämen bei unabhängiger Forschung ungewollte Ergebnisse ans Tageslicht.

        Die syrischen Akademiker sind die Ausnahme.
        Danke, dass Sie die Vergleichbarkeit hinterfragen!!!
        Sozialisten wollen alle Menschen gleich machen.
        Unterschiedliches Können und Fähigkeiten stören da nur!

        Ein wichtiger Hinweis:
        In fast allen außereuropäischen Staaten, auch in den USA, nennt man jede weiterführende Schule „University„. Damit ist keine „Universität“ im deutschen Sinne gemeint, sondern nur eine Berufsschule.

      • Im Zuge der Gleichmacherei würde es mich nicht wundern, wenn man demnächst auch fragwürdig in Osteuropa, Afrika oder USA erworbene akademische Doktor- und Professorentitel offiziell führen darf.

  3. Mal was über Parteiennamen, ist ja halt auch schwer mit neuen Parteinamen, wenn man durchstarten will.

    Was ist schlechter als ALFA, ab jetzt G!LTs, um damit bei der nächsten Nationalratswahl Sieger werden zu können, wird man aber nicht mal die 0,5 knacken können.

    Das ist der Ösi Anführer Roland Düringer von dieser Parteineugründung, er war früher ein Beamtensuperstar, hat zu zählige Folgen gegen Beamte Schmähs gemacht, wird jetzt noch immer in 3SAT wiederholt.

    Aber in Island funktioniert es.

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