Landeswahlversammlung der AfD zur NRW-Wahl

Schon seit einiger Zeit steht die „Einladung zur Landeswahlversammlung 2016“ auf der Homepage der AfD NRW. An gleich (bis zu) vier Tagen, dem 3., 4., 10. und 11. September, soll die Landesliste der AfD zur Landtagswahl in NRW aufgestellt werden. Dazu gibt es noch einige „Hinweise zur Landeswahlversammlung“, die ich um Folgendes ergänzen möchte: Als Kandidat muss man nicht Mitglied der AfD, sondern darf auch parteilos sein, aber nicht Mitglied einer anderen Partei. Um zu kandidieren, braucht man nur einen Delegierten, von dem man auf der Versammlung vorgeschlagen wird. Man soll ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen und verschiedene Erklärungen abgeben, aber man muss das nicht tun und darf trotzdem kandidieren, sogar in Abwesenheit, wenn man das schriftlich erklärt.

Nach der aktuellen Wahlordnung ist eine Wiederholung vom ‚Parteitag der Rechtsbrüche und Nein-Stimmen‘ in Siegen eher nicht zu erwarten, da individuelle Nein-Stimmen nicht mehr vorgesehen sind und die Liste bei so klaren Verstößen gegen das Recht und Demokratieprinzip nicht zugelassen würde. Allerdings sind die Anforderungen an die einfache Mehrheit der Abstimmenden für jeden Kandidaten nicht völlig klar und auf jeden Fall ziemlich hoch, so dass es vielleicht auch in vier Tagen nicht gelingt, genügend Kandidaten rechtsgültig zu wählen.

Momentan hat der Landtag 237 Mitglieder, so dass 5 Prozent der Stimmen zu 12 Mandaten führen würden, bei 10 Prozent ist bereits mit 24 Mandaten zu rechnen, und wenn Frau Merkel bis dahin noch eine Wahnsinnsidee hat, könnten es sogar 20 Prozent und damit rund 50 Mandate werden. Die Landesliste sollte nicht kürzer, sondern eher noch länger werden, zumal später stets einige Kandidaten oder auch bereits gewählte Abgeordnete wieder ausfallen.

Das führt zu der nächsten Frage, ob die AfD NRW überhaupt über hinreichend viele hinreichend kompetente Mitglieder verfügt, wobei der voraussichtliche Spitzenkandidat die Latte allerdings schon sehr niedrig legt. Zugleich eröffnet es aber auch Chancen für seriöse Mitglieder und Parteilose. Selbst bei einem Delegiertenparteitag dürfte es in der AfD immer noch sehr schwer sein, eine Liste von 50 oder 60 Kandidaten vollständig auszukungeln. Gerade wer unbekannt ist und sich gut vorstellt, hat ernsthafte Chancen, insbesondere wenn man sich nicht gleich vorne, sondern bewusst weiter hinten an- und vorstellt. Nachher zählen alle gewählten Abgeordneten ohnehin gleich.

Es macht durchaus auch Sinn, dass vernünftige Personen kandidieren, weil das Schicksal der AfD noch immer nicht entschieden ist. Insbesondere die Abgeordneten in den Landtagen und dann im Bundestag repräsentieren eine Partei und gestalten die eigentliche Politik. Es wäre gut für die Partei und das Land insgesamt, wenn die AfD im Schnitt bessere statt schlechter Kandidaten aufstellen würde als die anderen Parteien, was nicht so schwer ist, aber auch kein Selbstläufer. Ehe nun Häme oder gar Panik entsteht, erkläre ich vorsorglich, dass ich selbst aus zahlreichen Gründen nicht kandidieren werde, aber unabhängige Kandidaten unterstütze.

38 Gedanken zu „Landeswahlversammlung der AfD zur NRW-Wahl

  1. Die Messlatte dürfte in Anbetracht des Vorsitzenden und seiner Crew extrem niedrig liegen. Der Bedarf an lukrativen Posten ist umgekehrt für dieses Prekariat sehr groß.

    Ich vermute, dass im besten Falle gutes Personal eingekauft wird. Wahrscheinlich werden aber auch diese Posten innerhalb der Netzwerke verteilt.

    Der Blick in Richtung Osten zeigt, dass schlechte parlamentarische Arbeit ohnehin nicht auffällt; der Blick nach Brüssel zeigt, dass dies für den umgekehrten Fall ebenso gilt.

    • Es wird mehr Mandate geben, als die Kernmannschaft umfasst. Umgekehrt dürften im weiteren Umfeld wieder mehr Zusagen gemacht worden sein, als sich einhalten lassen, was zu einem vergleichbaren Hauen und Stechen wie in Siegen führen könnte. Jedenfalls ist nicht zu erkennen, dass man sich um gute Leute von außerhalb bemüht. Vielleicht lässt sich Petra Hinz gewinnen.

      Die parlamentarische Arbeit als solche ist vielleicht nicht so wichtig, zumal sich als Opposition ohne Regierungschance ohnehin nicht viel ausrichten lässt. Doch die Partei wird insbesondere durch ihre Mandatsträger geprägt, an denen auch noch viel weiteres hauptamtliches Personal hängt. Gerade das zeigt doch die Entwicklung der AfD, die bei anderer Reihenfolge der Wahltermine vermutlich anders verlaufen wäre. Auch ALFA wäre ohne Abgeordnete völlig bedeutungslos und nicht die größte der Kleinparteien.

      • Der Unterschied zwischen AfD und ALFA liegt darin, dass sich erstere mit der wenigen parlamentarischen Arbeit zu blamieren pflegt und dann doch lieber Parteiarbeit macht ( und sich häufig genug auch in dem Bereich blamiert, aber immerhin Wahlerfolge einsammelt ), dass sich letztere tendenziell mit schlechter Parteiarbeit nicht gerade mit Ruhm oder gar mit Erfolgen bekleckert und dann doch lieber vertieft in die parlamentarischen Aktivitäten flüchtet, obwohl die parlamentarische Arbeit auch keine Früchte trägt oder tragen wird.

  2. Mittelfristig dürfte die AfD die neue Volkspartei werden.

    Die Grenzen sind immer noch löchrig wie ein schweizer Käse und Abschiebungen funktionieren nach wie vor nicht. Das Straßenbild ist bereits jetzt stellenweise inakzeptabel, die Menschen haben von Kopftuch und Co. schlicht die Nase voll. Da Erdogan weiterhin spinnen und drohen wird, wird sich diese Abneigung weiter intensivieren. Die Arbeitslosenzahlen werden trotz Statistiktricks durch nichtvermittelbare Migranten drastisch steigen und die notwendige Sonderbehandlung für immer mehr Unmut in der hiesigen Bevölkerung sorgen. Körperliche Gewalt und sexuelle Straftaten werden weiter zunehmen, der sexuelle Notstand der überwiegend männlichen Migranten wird mit andauernder Einsamkeit nicht geringer werden und sich in immer problembehafteteren Verhalten äußern. Die entstehenden Gruppendynamiken sind bereits jetzt abzusehen.

    Auch der Euro hängt weiter über dem Land. Er wird nicht zerbrechen, von dem Gedanken muss man sich verabschieden. Die EZB hat sich aber dazu entschlossen den japanischen Weg zu gehen und die Staatsschulden die Notenbank übernehmen zu lassen. Damit ist das Ausfallrisiko Geschichte und auch der fiskalische Spielraum steigt wieder an. Auf der Kehrseite ist allerdings die immer größer werdende Gefahr von gallopierender Inflation und einer zunehmende Blasenbildung. Die nächste Finanzkrise ist so gut wie sicher.

    Vom bevorstehenden Kollaps der sozialen Sicherungssysteme müssen wir erst gar nicht anfangen.

    Es ist deshalb sehr wichtig, dass die AfD kompetente Kandidaten für sich gewinnt, weil ihr eine wichtige Rolle zukommen wird, da sie spätestens die nächste Krise bundesweit deutlich über 20 Prozent bringen wird. Leider ist das momentan eher unwahrscheinlich, weil nur Kandidaten, die keinen Ruf zu verlieren haben, der AfD beitreten werden. Das werden größtenteils nicht die seriösesten und fähigsten Personen sein.

      • Die AfD des Jahres 2016 ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Weil sie lösungsorientierte Parteigründungen durch ihre bloße Existenz blockiert und zusätzlich jede zukünftige Parteigründung noch „verdächtiger“ machen wird. Hoffnungen in die AfD selbst sind wegen der skrupellosen und opportunistischen Charaktere ihrer Mehrheit völlig unbegründet. Wir haben eben tatsächlich ein Monster geschaffen. Auch aus strategischer Perspektive.

      • Das mag sein, doch die Situation ist nicht statisch. Wahrscheinlich wird die AfD immer noch schlimmer, was dann irgendwann auch die Wähler merken. Alternativ kommen irgendwann doch wieder bessere Leute zum Zuge, die es durchaus noch in der AfD gibt und die auch von außen kommen könnten. Warum versuchen z. B. Sie es nicht noch einmal? Es gibt viel zu gewinnen und wenig zu verlieren.

      • Für die ALFA gelten Ihre Ausführungen analog. Die stümperhafte Gründung und Leitung lassen Zweifel aufkommen, dass ausreichend fähige Personen für eine Neugründung überhaupt vorhanden sind.

        Pleitiers, Glücksritter und Persönlichkeitsgestörte besetzen zudem im Regelfall die chancenreichen Positionen in einer Parteineugründung und verhindern die erfolgreiche Entwicklung hin zu einer erfolgreichen Partei ( siehe auch DPD ).

        In Anbetracht des desolaten Zustands der etablierten Parteien, aber auch die der Neugründungen, und die nahezu Undenkbarkeit einer erfolgreichen Neuparteigründung lassen eigentlich nur ein Resümee zu:

        Wir haben eine strukturelle Verfassungs- und Gesellschaftskrise ! Die zweite deutsche Demokratie wird als zweiter gescheiterte Versuch, dauerhaft und strukturell eine Demokratie in Deutschland zu installieren, in die Geschichtsbücher eingehen.

      • ALFA hat durchaus gute Leute, aber faktisch an der Spitze steht immer noch Herr Lucke, der bis in die Details seine Fehler von der AfD-Gründung wiederholt. AfD und ALFA sind die letzten Beispiele dafür, dass von einer Parteineugründung eher nicht die Lösung der aktuellen Probleme erwartet werden darf. Problemursächlich sind sie jedoch nicht, sondern insbesondere Frau Merkel, die die Schwächen unserer Parteiendemokratie gnadenlos ausnutzt. Welche Institution widersteht ihr noch? Was kommt nach ihr, was bleibt vom Grundgesetz, vom liberalen und demokratischen Rechtsstaat? Den Eurosuperstaat halte ich inzwischen nicht mehr für plausibel, weil kein anderes europäisches Land mitmachen wird. Aber so wie jetzt kann es auch nicht weitergehen.

      • Mit Bernd Lucke ist Alfa chancenlos, ohne ihn fehlt die Bekanntheit.

        Die AfD hat viele sehr schräge Gestalten, aber sie ist lebendig und belebt unsere Gesellschaft und alleine das ist ein großer Wert an sich. Ihre parlamentarische Arbeit ist völlig egal, wichtiger ist, dass sie die Themen des gesellschaftlichen Diskurses setzt und das tut sie erfolgreich. Die Grünen haben es doch vorgemacht: Man kann eine Gesellschaft nicht nur über die Parlamente verändern, man kann sie auch anderweitig durchdringen. Diesbezüglich ist die AfD auf einem guten Weg.

        Einen Bernd Lucke, der sich aus Angst vor dem Mainstreampresse weigert, mit den ernsthaften Problemen dieses Landes Wahlkampf zu machen, ist dagegen völlig überflüssig.

      • Herr Henkel dürfte immer noch bekannter als Herr Lucke sein. Wenn er sich von seinem Groll gegen die AfD lösen kann und wieder nach vorne schaut, ist er ein Zugpferd. Herr Starbatty ist ebenfalls sehr gut. Jemanden wie Herrn van Suntum kann die AfD auch nicht mehr aufbieten.

        Haben Sie wirklich den Eindruck, dass die AfD „die Themen des gesellschaftlichen Diskurses setzt“? Mir scheint es eher, dass Frau Merkel die Themen setzt und die AfD die parteigewordene Antithese dazu ist. Hätte Frau Merkel vor einem Jahr anders gehandelt oder auch nur gesprochen, wäre die AfD bereits bedeutungslos. Es wäre spannend zu wissen, ob Frau Merkel die Wiederbelegung der AfD einfach billigend in Kauf nahm oder sogar bewusst herbeiführen wollte. Es stellt sich aber auch die Frage, warum keine andere Partei mehr ernsthaft Frau Merkel und ihre vielen Fehler kritisiert, sondern selbst ALFA sich in dieser Hinsicht inzwischen zurückhält.

      • Ich halte sehr viel von Henkel und er hat sich auch damals, als er mit Petry zusammen in einer Talkshow saß, ordentlich verhalten. Aber insgesamt ist eine Partei, die es sich zur Hauptaufgabe macht, gegen eine andere Partei zu sein, weil man in jener den Machtkampf verlor, schlichtweg unattraktiv, unsympathisch und überflüssig. Wenn Alfa überhaupt eine Chance haben will, dann muss sie sich von ihrer AfD-Phobie lösen. Verbitterte Menschen wirken unattraktiv, verbitterte Parteien auch.

        Auch von Starbatty war ich immer sehr überzeugt, er ist ein offener, mutiger und aufrichtiger Politiker. Es ist sehr traurig, dass die AfD solche Politiker nicht mehr aufbieten kann. Die AfD ist aber viel mehr als eine Partei, sie ist eine Bewegung. Sie ist ein Aufstand der einfachen Bevölkerung gegen eine hemmungslos verlogene Elite. Und in dieser Eigenschaft muss sie diese Leute auch mitnehmen können und kann nun einmal nicht nur professoral auftreten, sondern es muss auch die einfache Sprache der Menschen gesprochen werden. Deswegen ist Alfa auch chancenlos. Wirtschaftsthemen alleine reichen nicht, damit kommt man allenfalls auf 10 Prozent. Was wir aber tatsächlich brauchen, ist keine neue Klientelpartei, sondern eine neue Volkspartei. Und dafür braucht es verschiedene Strömungen. Es braucht das Fußvolk und den Professor. Das hat Alfa leider nicht begriffen. Ich hätte ja nichts dagegen, wenn Alfa die FDP ablösen würde, aber diese Wähler sind träge und für Neues weniger offen.

        Herr van Suntum kenne ich nicht.

        Natürlich kann Angela Merkel als Kanzlerin, die tatsächlich Entscheidungen fällen kann, die Themen setzen. Die Bedeutung der AfD führt aber dazu, dass alte und weitverbreitete Ansichten überhaupt wieder als existent wahrgenommen werden. Die AfD hat bereits 2014 im Zweifel das Ende von Schengen gefordert und kam damit in die Medien, bereits ein Jahr später ist es alibimäßig tatsächlich dazu gekommen. Die AfD hat schon immer die doppelte Staatsbürgerschaft abgelehnt, zahlreiche Stimmen ziehen jetzt nach. Die AfD fordert schon lange den Stopp kultur- und raumfremder Einwanderung, die CSU folgt gerade. Diese Liste lässt sich beliebig erweitern. Vom Islam müssen wir erst gar nicht reden. Dessen Ablehnung wächst in den Reihen der Anhänger aller Parteien von Tag zu Tag. Maßgeblich dafür verantwortlich ist die AfD, die dieses Thema auf die Agenda setzte.

      • Entweder wandelt sich Deutschland schleichend in einen autoritären, ggf. totalitären nationalistischen Staat und wir haben irgendetwas wie Putin oder Erdogan und Gefolgsleute die Füße zu küssen und im Takt zu seiner „Musik“ marschieren oder Deutschland stirbt von innen heraus, zerfällt, weil sich Deutschland mit der Übernahme von Verbindlichkeiten übernommen hat, sich gleichzeitig gegen den nationalistischen Weg entscheidet.

        Ein ganz klein wenig Hoffnung, die wohl eher in die Rubrik „Illusion“ gehört, habe ich, dass Deutschland sich zu einem Bürgerstaat mit starken direkt demokratischen, förderalen Strukturen wandelt. Allerdings sehe ich für diese Hoffnung derzeit keinen Hoffnungsschimmer. Das deutsche Volk lässt sich vielmehr zunehmend entmachten und entmündigen und schreit statt nach Freiheit lediglich nach „Manna“.

        Bei den Zuwanderern gilt das gleiche. Im Grunde genommen war auch das „Volksbegehren“ in der DDR nur dem „Manna“ geschuldet und nicht dem Bedürfnis nach Freiheit. Merkel, Gauck, Die Linke, die Ost-AfD, NPD sind doch allesamt keine Vertreter für die liberale Verfassungsordnung. Sie können doch mit dieser Verfassung in Wahrheit nichts anfangen, entweder weil sie ihnen fremd ist oder weil sie einfach zu dumm für parlamentarische Demokratie sind.

        Aber auch diese ganzen Vögel aus den StuPa und ASta, die jetzt in SPD, Grüne oder West-Linke die Führung inne haben, haben doch als Studenten lediglich geübt, die Debatten in den StuPa abzuwürgen und haben die Satzungen und Regeln durch Missbräuche, insb. durch Anträge auf GO auszuhebeln. Sie haben bis heute zur demokratischen Kultur, wozu ordentliche Debatten, Respekt vor dem Volk, aber auch ein gesundes Verhältnis zum Rechtsstaat gehört, ein gestörtes Verhältnis.

        Besonders markante Beispiele sind eine ehemalige Bundesministerin, die Promotion und Hochschulabschluss erschlich ( Straftat, Repektlosigkeit gegenüber dem Volk ), ein ehemaliger Umweltminister, nunmehr Wirtschaftsminister, der sich für die umweltfreundlich Bahnnutzung öffentlich feiern ließ, aber seinen Chauffeur anwies, die Limousine an den Zielort zu fahren, ( gestörtes Verhältnis zur Debatte, Respektlosigkeit gegenüber dem Volk ) ein Justizminister, der eine verfassungsfeindliche Punk-Band für sog. Antifaschistische Tätigkeiten lobt ( gestörtes Verhältnis zur Verfassung, Rechtsstaat und Debatte )..

        Vermutlich ließ sich die Liste fast endlos fortsetzen, wenn man intensiv recherchieren würde.

        Insgesamt ist die Demokratie – auch in Anbetracht des durchgängigen Versagens der Medien und des nunmehr beginnenden Niedergangs der Judikatur – in der Auflösung. Sie zerfällt von innen heraus durch ihre Institute, die sie eigentlich erhalten müssten.

      • @Ehemaliger Parteifreund 26.8. 13.45 Uhr

        „Die AfD des Jahres 2016 ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems“

        Selten habe ich größeren Unsinn gelesen. Vermutlich sind Sie ein total frustriertes ALFA-Mitglied und leiden wie viele Ihrer Parteikollegen gleich an mehreren Phobien oder Sie träumen von einer bundesweiten CSU bzw. Parteineugründung. Nun, „ehemaliger Parteifreund“, zeigen Sie Gesicht und werden Sie aktiv. Bekanntlich sind ewige Nörgler und Zauderer unattraktiv und kommen beim Wähler nicht an.

      • Sie schätzen den ehemaligen Parteifreund falsch ein. Er leidet doch erkennbar am gegenwärtigen Zustand der AfD und wünscht sich eine Besserung der Lage, zu der auch Sie nächstes Wochenende beitragen können. Viel Erfolg!

      • @liebemariefischer; Ihre Vermutungen sind alle falsch. Sogar jene, der zufolge ich mich nicht persönlich politisch engagieren würde/wollte. Aus Gründen, die ich hier aus taktischen Gründen nicht darlegen möchte, wird dies jedoch bisher mehrfach wirksam durch Dritte vereitelt. Mit Alfa hat dies nichts zu tun; diese Partei habe ich bereits bei Gründung als So-gut-wie-Totgeburt erkannt, bezeichnet und bin ihr trotz Bitte einiger NRW-Parteigrössen nicht beigetreten. Der Grund ist exakt der von Ihnen kritisierte:

        Die AfD ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.

        Warum? Nochmal: weil sie 1) von den falschen Charakteren mit exklusiv eigeninteressierter Motivation dominiert wird und 2) durch ihre Existenz jede andere Parteigründung effektiv blockieren würde. (Ich denke nur an eine waghalsige Ausnahmekonzeption, deren Publikation ich zu gegebener Zeit jedoch gerne unserem Gastgeber hier überlassen würde.)

        Ich vermute auch aufgrund unserer parallelen AfD-Erfahrungen: Sie haben meine Anmerkungen nicht sorgfältig gelesen (kann vorkommen) und wir stehen uns inhaltlich tatsächlich näher, als Sie aufgrund Ihrer Lektüre vermuten.

        Falls nicht, ist das auch o.k.; anders als das typische AfD-Mitglied bekomme ich keinen Schaum vorm Mund oder falle in Verschwörungskoliken, sobald ich mit wie immer gearteter fremder Meinung konfrontiert werde.

        Ich wünsche Ihnen daher einen friedlichen Sonntag.

      • Eine kleine Ergänzung: Ich würde mich über jede echte Alternative zu den etablierten Parteien freuen. Die AfD möchte zwar Volkspartei werden, wird aber niemals für alle Menschen Inhalte anbieten können. Ohnehin belebt Konkurrenz das Geschäft und nicht nur die etablierten Parteien, sondern auch die AfD benötigt Veränderungsdruck. Allein ich glaube nicht daran, dass ein solches Projekt aus obigen Gründen erfolgreich wäre.

      • Insbesondere wegen der Fünf-Prozent-Hürde, aber auch aus Gründen der Medienaufmerksamkeit kann es nicht beliebig viele neue Parteien geben, sondern höchstens eine aussichtsreiche. Das ist momentan die AfD, die erst wieder bedeutungslos werden (wie die Piraten) oder sich etablieren (wie die Grünen) muss, um Platz für etwas Neues zu schaffen.

    • Ich glaube nicht, dass die AfD das Problem für alternative Parteigründungen ist. Wieso? Die AfD generiert ihre Wähler vor allem aus dem ehemaligen Nichtwählerlager. Das sind Wähler, die die AfD nur erreicht, weil sie so ist, wie sie ist. Dazu gehört eben klare Kante, deutliche Zuspitzungen und politische Inkorrektheit. Das ist der Stammtisch, der bedient werden möchte. Problematisch an der AfD ist, dass der leise und analytische Teil vernachlässigt wird. Das mag einerseits zweifelsfrei an internen Problemen der AfD liegen, vor allem aber liegt das aber auch an der sozialen Stigmatisierung, verursacht durch Medien, die in Deutschland fast vollständig in grün-linker Hand sind. Die meisten seriösen rechtsliberalen und konservativen Leistungsträger behalten ihre AfD-Sympathie lieber für sich oder engagieren sich zumindest nicht aus Angst vor finanziellen Nachteilen und sozialer Ausgrenzung. Dagegen gibt es nur ein Rezept: Dauerhafte Wahlerfolge. Dauerhafte Wahlerfolge könnte eine seriöse Partei nach Vorbild der SVP in der Schweiz ermöglichen, die liberale, konservative, volksnahe und durchaus auch patriotische Ideen verbindet und auch attraktiv für Intellektuelle mit großer Popularität ist. Ein Roger Köppel, der jüngst in der Schweiz das beste Wahlergebnis in der Geschichte der Schweiz erzielte, wäre für die AfD von unheimlicher Bedeutung.

      Die Partei, die Sie sich wünschen, müsste die Wähler vor allem von den etablierten Parteien akquirieren. Diese Wähler sind träge und ohne prominentes Zugpferd der Marke Bosbach werden Sie diese nicht erreichen. Dieses Zugpferd werden Sie aber nicht bekommen. Bereits die alte AfD hat keine Chance bei einem Gauweiler gehabt. Wieso? Auch hier wieder: Ausgrenzung, Stigma, Intoleranz. Sie werden in die rechte Ecke gestellt, ob Sie es sind oder nicht. Die Elite aus etablierten Parteien und Medien werden sich wehren, sie werden ihre Pfünde nicht an neue Kräfte abgeben wollen, denn eine gesellschaftliche Zeitenwende würde sie aus ihren Ämter spülen. Deshalb werden sie stets ihre stärkste Waffe verwenden – die Nazikeule. Diese wirkt abschreckend gegen alle, die etwas zu verlieren haben – also diese bekannten Persönlichkeiten. Die AfD hat diese Keule überstanden, der Preis war jedoch, dass sie einen großen Teil dieser Persönlichkeiten verlor. Die sind jetzt bei Alfa und biedern sich an. Erfolg? 0. Logisch, es werden ja auch Alternativen benötigt.

      Die AfD hat jedoch jetzt über Wahlerfolge die Möglichkeit wieder in diese Mitte vorzudringen und langfristig wieder solche Persönlichkeiten für sich zu gewinnen. Viele Menschen der bürgerlichen Mitte ekeln sich noch vor der AfD, doch sie merken dennoch immer mehr, dass die etablierten Parteien sie in ganz vielen Fragen nicht mehr vertreten. (das geht weit über Migrationsfragen hinaus, vor allem bildungspolitisch und familienpolitisch denkt die Bevölkerung viel weniger sozialistisch als die Medien und alle nennenswerten Parteien außer der AfD) Diese Wähler erreicht die AfD bisher nur teilweise, die nächste Krise wird sie sie ihr aber zuspülen, wenn sie sich nicht ganz dumm anstellt. Denn auch diese Menschen merken immer mehr, dass sie der AfD eigentlich gar nicht so fern sind. Die AfD ist aus jetziger Perspektive die einzige realistische Kraft, die einen Schritt in Richtung bürgernahe Politik und bürgernahe Berichterstattung ermöglichen kann. Dazu braucht sie nicht einmal Regierungsverantwortung, ihre einfache Existenz genügt. Das kann man ganz nüchtern feststellen, ohne die AfD mögen zu müssen. Ich wünsche mir deshalb eine starke AfD und zwar so stark, dass sie wieder so in die Mitte vordringen kann, dass abstruse Verschwörungstheoretiker wie Gedeon nicht nur Minderheit, sondern wirkliche Einzelfälle sind.

      • Das ist eine schlüssige, wenn auch zu lange (bitte zukünftig auf 500 Wörter begrenzen), Argumentation. Allerdings halte ich sie an einer entscheidenden Stelle nicht für richtig. Sie unterstellen Prominenten wie Herrn Bosbach und weniger prominenten Bürgern wie mir, dass wir zu feige wären und eine unberechtigte Nazikeule fürchten würden. Dem ist nicht so. Ich bin wegen der internen Verhältnisse und wirklich schlimmen Funktionären nicht mehr in der AfD. Diese wollen auch gar nicht, dass seriöse oder gar prominente Personen zur AfD kommen und ihnen die Pöstchen streitig machen könnten. Bei den Wahlen ist die AfD nicht wegen ihrer Protagonisten und Programme erfolgreich, sondern als Protest insbesondere gegen Frau Merkel.

      • Ich glaube Ihnen, dass sie deswegen ausgetreten sind. Aber wieso gab es diese internen Probleme überhaupt? Weil die Mitgliederverhältnisse bescheiden waren. An was lag das? Einerseits haben unseriöse Gestalten und Glücksritter vielleicht einfach mehr Zeit und können sich mehr einbringen. Andererseits waren viele unzufriedenen, aber dennoch seriösen Persönlichkeiten noch nicht bereit für einen AfD-Beitritt. Entweder sie hatten noch irgendwelche Verbindungen zu den restlichen Parteien oder aber sie haben die Berichterstattung durchaus genau wahrgenommen, die von Beginn an negativ war, und haben abgewartet, weil sie im Zweifel doch lieber nicht als rechts eingestellt gelten wollten. Dagegen wurden diese Gestalten erst dadurch angelockt. Henkel hat diesen Mechanismus denke ich auch ganz gut beschrieben.

        Ich würde diese Menschen der bürgerlichen Mitte, die sich trotz Sympathie nicht zur AfD bekennen, nicht feige nennen. Sie haben einfach viel zu verlieren und auch Verantwortung. Für sich selbst, aber auch für ihre Familien. Vor allem junge Menschen, deren berufliche Zukunft noch nicht in Stein gemeißelt ist, kann man nur davon abraten. Diejenigen, die es trotzdem tun, kommen doch dann meistens auch nur noch irgendwo in der Partei unter (gibt ja durch die Parlamentseinzüge zahlreiche offene Stellen) und sind damit genau die gleichen Parteisoldaten wie bei den anderen Parteien. Ich wünsche mir aber unabhängige Politiker, was leider nur mit finanzieller Unabhängigkeit zu erreichen ist. Letztendlich ist ein glückliches Privatleben dann doch wichtiger und das hat man eher, wenn man politisch zumindest inaktiv bleibt.

      • Nachtrag: Die Protagonisten sind es nicht. Das ist richtig. Die Programme sind es aber durchaus. Die Programmatik der AfD findet teilweise großen Zuspruch in der Bevölkerung. Das gilt für die Ablehnung des Islams, eine Veränderung der Flüchtlingspolitik, die Einführung direkter Demokratie, die Euro- und EU-Kritik, aber auch die Stärkung traditioneller familienpoltischer Werte u.v.m. Außer partiell noch die CSU, hat sie hier überall Alleinstellungsmerkmale. Auch wenn die Menschen dies alles vielleicht noch nicht so mit der AfD in Verbindung bringen, das wird sich mit der Zeit ändern. Der Zeitgeist war nie so sozialistisch, wie ihn die grün-linke Elite immer gerne gehabt hätte, sondern stets liberaler und konservativer.

  3. In der Tat ist die Frage, ob es noch genügend geeignete Kandidaten gibt. Letztere würden Ihre Bewerbung jedenfalls für den Bundestag begrüßen. Vielleicht kandidiere ich dann auch….

    • Jetzt geht es erst einmal um den Landtag. Stellen Sie sich vor, die AfD gewinnt 50 Mandate, ohne auch nur einen brauchbaren Mandatsträger zu haben. Schon wenige vernünftige Persönlichkeiten würden einen enormen Unterschied machen, nicht nur für die Landtagsfraktion, sondern für die AfD insgesamt und sogar ganz Deutschland.

  4. Leider ist die AFD in NRW schon wie andere Parteien. Es wird nur der auf die Liste kommen, der vor Renner oder Pretzell den Bückling macht. So ist es in den anderen Parteien auch. Renners Umfeld kann ich nicht einschätzen. Ich weiß nicht, ob er starke Personen einbinden kann und zulassen kann. Bei Pretzell dürfte es nicht der Fall sein. Was sind die Ambitionen der einzelnen Leute? Will Renner in den Bundestag oder nach NRW? Wenn Renner auch in den Bundestag will, wer ist dann geeignet, eine große Fraktion zu führen? Ich sehe da hinter ihm im Moment ein Loch.
    Es ist schon sehr traurig, dass bei der schwachen Konkurrenz bei CDU und SPD die AFD noch schwächer aufgestellt sein wird. Leider ist ja Herr Bosbach krank. Mit ihm anstatt mit Laschet hätte die CDU riesen Chancen in NRW abzuräumen und die AFD wäre unter 10%.

    • Was meinen Sie, wie es bei den etablierten Parteien zugeht? Da wird die komplette Liste vorher ausgekungelt und nur noch abgenickt. Ganz selten noch kämpfen zwei Platzhirsche gegeneinander. Außenseiter werden von niemandem vorgeschlagen. Wer es doch tun sollte, wird kein Delegierter mehr.

      In der AfD NRW gibt es zumindest noch die Lager der beiden Landessprecher, von denen inzwischen das um Herrn Renner weniger gefährlich ist. Wie Sie wissen, habe ich mit ihm oft nicht übereingestimmt, doch immerhin hatte und hat er inhaltliche Positionen, die er auch kaum geändert hat, so dass er in der jetzigen AfD sogar eher gemäßigt erscheint, während Herr Pretzell in jeglicher Hinsicht völlig hemmungslos ist.

      Meines Wissens nach will Herr Renner in den Bundestag und Herr Pretzell erst einmal in den Landtag. Dafür müsste er sein eigentlich lukrativeres Mandat im Europaparlament niederlegen. Doch als Fraktionsvorsitzender bekäme er doppelte Diäten. Außerdem ist eine Doppelmitgliedschaft im Land- und Bundestag nicht verboten. Jemand sollte einen Nachweis über seinen Hauptwohnsitz verlangen. Wenn er diesen noch immer nicht in NRW hat, ist er nicht wahlberechtigt.

      • Bin mir nicht mal sicher, dass Zugehörigkeit zum EP soviel lukrativer ist als Fraktionsvorsitzender im Landtag. Meins Wissens bekommen letztere rund 16.000 € pro Monat plus Fahrer und andere Annehmlichkeiten. Nicht nur für einen pleitier viel Geld…

      • Das habe ich doch geschrieben: Als Fraktionsvorsitzender im NRW-Landtag könnte Herr Pretzell mehr verdienen als im Europaparlament, als einfacher Abgeordneter nicht.

      • „Wenn er diesen noch immer nicht in NRW hat, ist er nicht wahlberechtigt.“

        Na- der wird wohl im verkehrsgünstigen Hubbelrath (D´dorf) bei unserer ehemaligen Parteifreundin Frau G. gemeldet sein; da war jedenfalls noch sein Oldtimer zu besichtigen.

      • Mein letzter Stand von Anfang des Jahres war, dass er einen falschen Wohnsitz angab, wo ihn niemand kannte. Hintergrund sind wohl seine Schulden. Die Diäten aus Brüssel sind auch für den deutschen Fiskus nicht direkt pfändbar.

  5. Im Tenor gebe ich Ihnen alle recht, was die ALFA angeht. Wir werden aber besser werden, das wird vielleicht für die BTW nicht reichen. Wir legen aber Wert auf einen soliden Grundstein. Das soll uns von den anderen Parteien unterscheiden.

    • In der Außenwahrnehmung habe ich aber nicht das Gefühl, dass sich bei Alfa irgendetwas verbessert. Da habe ich vielmehr das Gefühl, dass die Alfa ein zusätzlicher Bestandteil der Allparteienkoalition sein will. Direkte Demokratie? Das war einmal. Die Elite kann es besser als der Bürger. Euro abschaffen? Nicht mit dem eifrig emsigen EU-Abgeordneten Bernd. Flüchtlingskrise? Nicht als Wahlkampfthema geeignet, man möchte ja kein Populist sein. Eine solche Partei braucht es nicht. Lucke ist als Säbelzahntiger gestartet und als Bettvorleger geendet.

      Mag sein, dass nicht alle Alfa-Leute so denken, aber Alfa ist nicht bekannt und die Außenwahrnehmung sind irgendwelche Kolumnen von Lucke und die vermitteln genau obiges Bild. Henkel nehme ich da ausdrücklich raus, der hat auch zum Brexit eine sehr klare Haltung eingemommen. Aber Henkel liefert vielleicht seinen Namen, aber ernsthafte Parteiarbeit kann ich mir bei ihm nicht vorstellen. Er wird allenfalls sich selbst verteten.

      • Dr. Lucke hat zum Thema EU und Euro bei Phönix unter
        Neustart oder Zerfall – Was wird aus Europa__ – Unter den Linden vom 27.06.2016 im Gegensatz zu Prof. Fratscher (DIW) einen sehr überzeugenden Part dargeboten und seine Position in den Zusammenhang mit ALFA gestellt.. Meiner Ansicht nach haben dem Dr. Lucke – anders als bei der AfD-Gründung – bei ALFA keine Persönlichkeiten als Korrektiv zur Seite gestanden (gewollt ? Henkel und Starbatty scheinen sich nach den Erlebnissen bei der AfD aus dem Partei-Aufbau herausgehalten zu haben). Und als Krönung des Ganzen hat er dann noch eine reine Vollstreckerin als Nachfolgerin im Partei-Vorsitz „zum Jagen getragen“.

      • Prof Dilger, Amazon liefert die Buecher voraussichtlich am 12.09.!

        Eigentlich ich bin erstaunt dass viele Menschen mit Migrationshintergrund und Gehirn , oder sogar mit misslungenen Doppelpaessen , sich nicht endlich politisch organisieren und eigene Parteien gruenden, um nicht mehr den politischen Spinnern und Gutmenschen eigene Schicksale zu ueberlassen. Z. B. eine “ Kemal Pasha Atatuerk Deutschlands“, “ Visegrader Buerger Partei“, „Mittelmeer Union“ etc. Deutschen mit Migrationshintergrund muss es klar sein dass sie in der Politik nur eine missbraeuchliche Alibi Funktion („Quoten Neger“) haben und nie von s.g. etablierten Parteien fair vertreten werden.

      • Fühlen Sie sich von ALFA nicht mehr vertreten? Keine Migrantengruppe allein erreicht fünf Prozent der Wählerstimmen. Außerdem gäbe es eine Gegenbewegung wie noch mehr Zulauf zur AfD oder Überdenken der zu leichten Einbürgerung.

      • Vielen Dank. Auch wenn das Buch vermutlich keine mir unbekannten Aussagen beinhalten wird, ist es sicherlich dennoch überlegenswert, Henkels und Starbattys wertvolle Arbeit durch einen Kauf zu unterstützen.

  6. Nur mit Professoren ist leider keine Partei zu machen. Ich fand luckes auftritt gegenüber fratzscher auch gut, aber mit phoenix Auftritten wird er keine wähler überzeugen. Jetzt haben sie Frau trebesius zur Parteivorsitzenden gemacht. Ich kenne sie nicht und sie ist sicher eine integre Persönlichkeit aber mit solchen leisetretern (900 followern bei Twitter) wird es unheimlich schwer. Es bräuchte einen richtigen Coup bzw. Ein zugpferd a la bosbach, steinbach, merz, sarrazin, palmer o.ä. um in die Schlagzeilen zu kommen. Mit der jetzigen Führungstruppe sehe ich keine Chancen. Da ist die Stimme bei der afd besser aufgehoben (außerhalb nrws).

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