Wahl-O-Mat Berlin

Beim Wahl-O-Mat 2016 Berlin ergibt sich bei mir folgende Übereinstimmungen hinsichtlich der 38 Fragen (ohne Gewichtung) mit den antretenden Parteien:

AfD 80,3 %

ALFA 71,1 %

NPD 68,4 %

FDP 65,8 %

CDU 64,5 %

pro Deutschland 63,2 %

Partei für Gesundheitsforschung 52,6 %

Graue Panther 52,6 %

BüSo 47,4 %

Die Violetten 35,5 %

ÖDP 35,5 %

SPD 31,6 %

Grüne 31,6 %

Menschliche Welt 30,3 %

DKP 28,9 %

Die PARTEI 28,9 %

Die Linke 25 %

B (Bergpartei, die „Überpartei“) 23,7 %

Tierschutzpartei 23,7 %

Piraten 23,1 %

PSG 15,8 %

Interessant finde ich die hohe Übereinstimmung mit der AfD Berlin. Allerdings kenne ich auch noch etliche AfD-Mitglieder in Berlin, die alle recht vernünftig sind. Man muss wohl einfach differenzieren und die AfD dort wählen, wo gute Leute antreten und richtige Positionen vertreten, z. B. in Berlin.

35 Gedanken zu „Wahl-O-Mat Berlin

  1. Interessant ist, wie die Schöpfer dieser Auswahlkriterien es schaffen, unliebsame Ansichten gleich als Zuspruch zur NPD zu bewerten und dadurch zu diskreditieren.

    • Richtig geil ist dieses Crowdfunding:
      https://crowdfunding.correctiv.org/afd-meck-pomm
      Da wird Geld für eine „Recherchereise“ eingeworben, bei der das Ergebnis der Recherchen schon vorher feststeht: „Wir reisen einen Monat durchs Land, sprechen mit Bauern und Bankern, Politikern und Protestwählern und recherchieren, wie die AfD Hilfe von der NPD bekommt.“ *augenverdreh*

      • Recherchen kosten Geld, das ist normal. Die AfD hat nicht nur Kontakte zur NPD resp Neonazis. Das ist doch längst kein Geheimnis mehr. Siehe Freundeskreis Thüringen/ Niedersachsen, Junge Alternative etc. Es geht um Dokumentation VOR ORT abseits von screenshots etc.

      • In der AfD gibt es leider rechtsextreme Tendenzen. Darüber darf man jedoch nicht die Nähe zum Linksextremismus nicht nur von Die Linke, sondern auch Teilen der Grünen und selbst der SPD übersehen.

      • Unter einer professionellen Recherche verstehe ich etwas anderes, als ein bereits bestehendes Vorurteil mit illusteren „Belegen“ zu zementieren.

    • Die Parteien geben an, welchen Positionen sie zustimmen. Interessant ist, dass die rechten Parteien in Deutschland für recht freie Wirtschaft sind und nicht auch da wie die Linken oder der FN auf den Staat setzen.

      • Das weiß ich nicht. Ausschließen kann man es wohl nicht.
        Immerhin ist sie die Vorsitzende des Landesverbands und ein typischer Repräsentant für Ämterhäufung …

      • Stimmt, sie tritt nicht an.
        Aber bei Michael Meister ist vermutlich die große Liebe ausgebrochen und jetzt macht er eben Werbung für seine Angebetete.
        Da sollten wir uns doch mit ihm freuen.

      • @mariefischer

        Ertappt! Woran haben Sie das denn gemerkt? *rotwerd*

  2. Ihr Ergebnis ist nahezu identisch zu meinem. Auch die Werbestrategie der AfD gefällt mir in Berlin. Sie stellt sich als junge Partei dar und versucht jedes Spießerimage zu vermeiden. Richtig so.

  3. Alexander Dilger, kennen Sie tatsächliche Wahl – Stimmung unter „echten“ Berlinern ?

    “ Echte “ fühlen sich so weil hier geboren, Elternhaus Berlin ist und war.

    Lassen wir Quatsch weg mit “ alles Breslauer“ oder so, echter Berliner fühlt wie ein Preusse und wenn er die Schule erfolgreich besucht hat verhält er sich kongruent.

    Erklärung muss als Plattidüde reichen, auf Anforderung gerne mehr, ohne Beweihräucherung.

    Berliner haben “ Schnauze voll “ von aktuellen Verhältnissen, politisch, wirtschaftlich, Infratstruktur desaströs von S – Bahn bis Flughafen, etc., viele wollen / werden vom Recht auf Wahlverweigerung Gebrauch machen.

    Ihre schöne, im Ganzen erfreuliche Statistik ist deshalb sehr, sehr vakant.

    • Es wäre schön, wenn diese geradlinigen „echten Berliner“ mit ihren „preußischen Tugenden“ endlich einmal lernen, ohne bayerische Zwangsabgaben (Transferunion „Länderfinanzausgleich“ usw.) auszukommen und sich ihre größenwahnsinnigen Ausgaben nicht länger von bayerischen Steuerzahlern bezahlen lassen. Ansonsten einfach mal die vorlaute Berliner Klappe halten.

      • Frauen und Männer mit preussischen Tugenden entrichten pünktlich, in voller Höhe , Steuern und Abgaben, leisten den Beitrag zur Gemeinschaft wie jeder andere ehrliche Bürger.

        Bezeichnend, daß generalisierende Vorurteile bei den Mitbürgern bestehen, die sich vor bestehenden Steuer – Gesetzen permanent drücken, oder erst gar nicht zu den Beglückten gehören weil sie zu der Gruppe Bürger, die sie so perfide kritisieren und herabwürdigen, nicht gehören. Liegen Sie weiter gut in der Hängematte.

        Sonst : Thema Berlin – Wahlen verfehlt, 6, setzen.

      • @Bernd L. Müller

        Was wollen Sie denn damit behaupten?
        Etwa, dass Berlin in der Lage sei, seinen Haushalt aus seinem eigenen Steueraufkommen zu bestreiten? Bitteschön – ich habe nichts gegen ein Ende der innerdeutschen Transferunion, allen Berlinern viel Glück damit! 🙂

        Was mich als Bürger angeht, sollten Sie sich kein Urteil anmaßen, ohne mich überhaupt zu kennen. Das mache ich bei Ihnen ja auch nicht. Und falls Sie auf meinen österreichischen Wohnsitz anspielen – der bringt keinerlei Steuervorteile, da ich erstens nach wie vor unbeschränkt in Deutschland steuerpflichtig bin und zweitens die Steuererklärung in Österreich zwar deutlich einfacher wäre als in Deutschland, die Steuersätze selbst aber in etwa gleich, in der Spitze sogar etwas höher ausfallen. Die Gründe, warum ich Deutschland als Wohnland verlassen habe sind rein persönliche.

      • Herr Meister,

        kommen Sie runter! Durch Ihren Wohnsitz in Oesterreich mit allen Vorteilen sind Sie nicht der kompetenteste und schwer belastete typische deutsche Buerger ! Diese weinerliche Note passt natuerlich zu Bayern und Oesterreich ist aber nicht zu ernst zu nehmen.

      • @Ivan de Grisogono

        „Weinerliche Note“?
        Wer weint denn hier?
        Es sind doch die ewiggestrigen Jammerossis und auch die Berliner, die ständig weinen.

        Der einzige Grund für uns Bayern und Österreicher zu weinen ist, dass wir ständig für die Folgen der Misswirtschaft und Fehlentscheidungen anderer (insbesondere der lieben Bundeskanzlerin Merkel) aufkommen und bezahlen müsen.

  4. Mehr als 80% Zustimmung?!? Was wollen Sie mehr??? Wer 100% erwartet, muss seine eigene Partei gründen und stets aufpassen, dass niemand hinzukommt und er das einzige Mitglied bleibt.

    Kommen Sie in die AfD zurück!
    Wenn nicht in NRW, dann in einem anderen Landesverband……

    Für die Bundestagswahl 2017 braucht die AfD sehr gute Kandidaten mit einer seriösen Vita. Der Deutsche Bundestag hat etwa 600 Abgeordnete. Wenn die AfD „nur“ 10% schafft (und es werden garantiert mehr!!!), ist sie mit 60 Abgeordneten drin. Leute mit wirtschaftlichem Sachverstand sind im Parlament inzwischen leider Mangelware. Wollen Sie ewig Prof. in Münster bleiben? Sie sind noch jung und könnten sich weiterentwickeln…..

    • Jetzt habe ich den Berliner Wahl-O-Mat auch gemacht: fast 90% Zustimmung zur AfD wundern mich nicht! ABER alle anderen Parteien bleiben bei mir deutlich unter 70%, auch Alfa. Von der Doppelgewichtung habe ich ausgiebig Gebrauch gemacht.

      • Die Gewichtungsfunktion habe ich extra (wieder) nicht benutzt, doch sie hätte vermutlich auch meine Übereinstimmung mit der AfD Berlin noch vergrößert.

    • Eine Zustimmung von 80 % ist schon sehr hoch, doch es gibt noch andere Gesichtspunkte. In Berlin wäre ich vielleicht noch in der AfD oder könnte dorthin zurückkehren, in NRW nicht. Die AfD kann sehr viele Mandate gewinnen und müsste eigentlich innerhalb und auch außerhalb der Partei die bestmöglichen Kandidaten aktiv suchen. Doch zumindest in NRW dürfte es auf reine Kungelei hinauslaufen, schlimmer noch als in den Altparteien. Man wird keinem anderen ein Mandat gönnen, selbst wenn ein guter Kandidat noch Stimmen für zusätzliche Mandate holen könnte. Kennen Sie Landesverbände, in denen das anders ist?

      Universitätsprofessor und dann noch in Münster ist einer der besten Berufe, die ich mir vorstellen kann. Politik macht weit weniger Freude, schauen Sie sich einmal die Politprofis und deren äußerliche Veränderung an. Ich würde es nur aus Verantwortungsgefühl tun, was jedoch auch zu Hemmungen führt, die bei rein finanziellen Motiven nicht bestehen.

      • Das mit der Physiognomie von Politikern stimmt allerdings …

      • Ja, in meinem Landesverband Rheinland-Pfalz ist das anders! Der Landesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Landtag, Obstleutnant Uwe Junge ist ein ganz besonders korrekter und gradliniger Mann. Hart in der Sache, aber diplomatisch im Ton. Flügelkämpfe wie in manchen anderen Landesverbänden gibt es bei uns kaum. Auch wir haben andere Zeiten erlebt, aber Uwe Junge und sein Team sind ein Glücksfall für die rheinland-pfälzische AfD.

  5. Bezeichnend für die Berliner wähler und Politiker ist, dass sich gefühlt jede dritte frage darum dreht, was man noch alles gefördert/ kostenlos/ sozial oder sonstwie subventioniert anbieten soll.

    • Ja klar. Bezahlen müssen es ja nicht die aufrechten Frauen und Männer aus Berlin mit ihren preussischen Tugenden, sondern die Steuerbürger aus Bayern und Baden-Württemberg. Da kann man dann ruhig mal etwas großzügiger mit der Alimentierung sein.

      • Der Länderfinanzausgleich sollte ersatzlos gestrichen werden! Dauersubventionen führen eben nicht zu notwendigen Reformbestrebungen. Das Pleiteland Bremen (wir nannten es in der JU in den 80igern „die westlichste Sowjetrepublik„) sollte aufgelöst und mit Niedersachsen vereinigt werden.

  6. 1. Wer die NPD beim Wahl-o-maten als demokratische Partei auch „spaßeshalber“ auswählt und dann auf so eine hihe Übereinstimmung kommt, sollte mal sein Demokratieverständnis überprüfen.
    2. Die meisten der der Antworten entlarven die AfD als neoliberal und gegen Gender-Gedöns. Und als eindeutig asozial… Kein höhere Anteil von Sozialwohnungen, keine Platte für Obdachlose, keine unentgeltlichen Öffis, kein freier Eintritt in Museen, aber gerne Kürzung und Sanktionierung für Hartz-IV-Empfänger.

    • Es ist keineswegs undemokratisch, alle zur Wahl stehenden Parteien zu vergleichen, sondern umgekehrt ist die Furcht vor einem solchen Vergleich wenig demokratisch, was damit auch für die (ehemals?) großen Parteien in Mecklenburg-Vorpommern gilt: „CDU und SPD verhindern Wahl-O-Mat in MV“. Die relativ hohe Übereinstimmung sagt auch nicht viel aus, weil die wirklich kritischen Punkte dieser Partei gar nicht abgefragt wurden.

      Es ist keineswegs sozial, alles durch den Staat bzw. die Steuerzahler bezahlen lassen zu wollen. Dagegen ist es richtig und sozial, auch Hartz IV-Empfänger zur Arbeit anzuhalten und pauschale Arbeitsverweigerung zu bestrafen. Für wen es gar keine Arbeitsangebote gibt, der sollte hingegen nicht sanktioniert, sondern gefördert werden.

    • @Anna Murks

      Ich wäre sehr froh, wenn es der AfD tasächlich gelänge, die Menschen zu mehr Selbstverantwortung anzuhalten, statt den Umverteilungssozialismus und das Prinzip der sozialen Hängematte weiter zu fördern. Ich fürchte aber, dass sich für eine Politik mit vernünftigen Staatsausgaben auch in der AfD keine Mehrheit finden wird und dieser Murks so lange weitergeht, bis das System endgültig crasht.

  7. Hohe Übereinstimmungswerte mit der AfD (bei mir 79,8%) hängen auch damit zusammen, dass sich die AfD bei vielen Fragen gar nicht positioniert hat. Strategisch nicht ungeschickt, aber etwas unehrlich.

  8. Pingback: AfD in Mecklenburg-Vorpommern wählen | Alexander Dilger

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