Terrorwoche endet mit Selbstmordanschlag in Ansbach

Bislang war Deutschland vom islamistischen Terror ziemlich verschont geblieben. In der letzten Woche hat sich das grundlegend geändert. Zuerst gab es letzten Montag eine ‚Islamistische Axt-Attacke in Deutschland‘ nahe Würzburg. Es folgte am Freitag ein tödlicher Amoklauf in München (siehe ‚Terror in München am fünften Jahrestag von Massenmord in Norwegen‘). Am Sonntagabend kam es zum „Erste[n] Selbstmordanschlag in Deutschland – Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen“. Ein abgelehnter syrischer Asylbewerber sprengte sich in Ansbach in die Luft. Zum Glück gab es dabei (bislang) keine weiteren Toten, sondern „nur“ 15 Verletzte, vier davon schwer. Eine weitere Gewalttat durch einen Syrer gab es in Reutlingen (siehe „Mann greift Menschen mit Machete an“), wobei sich der öffentliche Mord an einer Polin als Beziehungstat herausstellte (siehe „Täter und Opfer waren ein Paar“).

Jeder Fall ist anders, doch Deutschland ist seit letzter Woche definitiv ein Ziel von Terrorangriffen, wobei es zweitrangig ist, ob diese von außen gesteuert werden oder mehr oder minder verwirrte Einzeltäter von sich aus zu Mördern werden (wollen). Auf jeden Fall war es völlig fahrlässig von der Bundeskanzlerin, die Grenzen für jeden zu öffnen, selbst wenn die Täter (oder Eltern) schon vorher kamen und trotz z. T. schon schweren Straftaten nicht aufgehalten wurden. Selbst wenn nur ein kleiner Bruchteil der (vermeintlichen) Flüchtlinge gewalttätig oder gar terroristisch aktiv werden sollte, handelt es sich angesichts von Millionen Menschen um eine erhebliche Bedrohung, der die hiesige Bevölkerung ungefragt ausgesetzt wurde. Das Risiko, selbst Opfer eines Terroranschlags zu werden, ist für jeden Einzelnen weiterhin verschwindend gering, doch für Deutschland insgesamt ist es jetzt enorm groß mit massiven Folgen für alle, wie auch für jeden das Risiko gestiegen ist, Opfer gewöhnlicher Kriminalität zu werden.

42 Gedanken zu „Terrorwoche endet mit Selbstmordanschlag in Ansbach

  1. Zustimmung in allen Punkten.

    Ich möchte noch hinzufügen, daß die Grenzen von Merkel eigentlich nicht aufgelöst wurden, sondern vielmehr in das deutsche Staatsgebiet hineingedrückt und dabei multipliziert worden sind. Jetzt ist der Eingang zu jeder Großveranstaltung, jedem Kulturfest, jeder Demonstration und jedem Schwimmbad zu einer eigenen Grenze geworden, an der umfangreiche Kontrollen notwendig sind (und trotzdem geringere Sicherheit besteht).

    Die (linksradikale) Utopie eines grenzenlosen Deutschlands ist gescheitert, sie hat sich in ihr totales Gegenteil verkehrt.

  2. Sehr geehrter Prof.Dilger
    Die Kanzlerin schwieg, für mein Empfinden, zu lange, der Innenminister übt sich im Aktionismus und befasst sich, völlig am Thema vorbei, mit einer Verschärfung der Waffengesetze. Mehr hat die Politik anscheinend nicht zu bieten, wobei mir völlig klar ist, das absolute Sicherheit nicht machbar ist. Ein “weiter so“ kann nicht die angemessene Antwort sein, wer reißt das Ruder herum und was wird der neue Kurs?

  3. Günter Grimm
    Diesen zusammenfassenden Worten ist kaum etwas hinzu zu fügen.
    Drei meiner Jungs sind derzeit in München und begleiten einen Journalisten,
    der zum Terror in München Recherchen anstellt.
    ich / Wir rechnen derzeit mit einer kleinen – kurzfristigen – “ Beruhigungs – Phase „.
    JEDOCH … leider ist aufgrund der gesamten Sicherheitslage ( ja … D. ist nun ein
    echtes Terror – Ziel geworden !!! ) mit keiner wirklichen Besserung zu rechnen.
    Der nächste Anschlag wird kommen.
    Günter Grimm

  4. Nach den Terroranschlägen am 13. November 2015 im Betaclan-Theater von Paris u.a. konnte man im SZ-Streiflicht vom 21. November lesen:
    „[…] Markus Söder verdankt die Welt die Formel: ‚Nicht jeder Flüchtling ist ein IS-Terrorist. Aber …‘
    Nun fliehen die meisten ja genau vor dem IS, und man könnte daher auf den Gedanken kommen: Markus Söder ist der Tor des Monats. Andererseits, mathematisch ist das glänzend gelöst. Unter den vielleicht vier Millionen Flüchtlingen aus Syrien gibt es laut Frankreichs Ermittlern einen, der möglicherweise an den Pariser Attentaten beteiligt war. Da die anderen 3999999 daran keinen Anteil hatten, von dem man wüsste, trifft die Rechnung Söders, nicht jeder von ihnen sei ein Terrorist, unbestreitbar zu. Aber (und hier geht es um das Aber): Legt man dann, wie Söder, die Wahrscheinlichkeitsrechnung zugrunde, ist wiederum keiner von ihnen frei vom Verdacht, einen Anschlag verüben zu wollen, denn wer weiß schon, was sein könnte. Markus Söder hat das alles sehr genau berechnet, einschließlich der nachhaltigen Wirkung auf seinen Ministerpräsidenten und der eigenen Profilschärfung für Leute, die zwar eins und eins nicht zusammenzählen können, aber vielleicht einmal Markus Söder wählen. Oder auch nicht. Immerhin wissen wir dank Söder jetzt, was wir an Horst Seehofer haben.“
    Die Gefahr durch die nahezu unkontrollierte Massenzuwanderung wurde damals von vielen maßlos unterschätzt. Die angeführte 1:4 Millionen Wahrscheinlichkeit für ein Attentat war zu optimistisch, wie wir mittlerweile wissen. Und es geht nicht nur um Attentate, sondern auch um die Zunahme der Gewalt im Lande. Wer sich im letzten Herbst mahnend zu Wort meldete, der „schürte Ängste“ und galt als Scharfmacher.
    Man sollte auch den Kostenfaktor nicht vergessen. Die Aufstockung der Polizei und des mit Flüchtlingen befassten Personals kostet dem Steuerzahler viel Geld. Auch langfristig betrachtet.

    • Wenn man die „99 Prozent friedlicher Asylbewerber“ zugrundelegt, von denen Multikulturalisten – völlig empiriefrei – so gerne fabulieren, haben wir am Ende des Jahres 23.000 (potentiell) gewalttätige Asylanten im Land. Das ist eine ganze Heeresdivision, die von innen auf die deutsche Gesellschaft zerstörerisch wirkt. Praktisch eine fünfte Kolonne.

      Gleichzeitig hat der Staat komplett versagt, die versprochene „harte Antwort“ auf die deutsch- und frauenfeindlichen Übergriffe in Köln zu liefern. 1200 Anzeigen, 120 Tatverdächtige, nur 4 Verurteilte, 0 Gefängnisstrafen.

      Fazit: Ab sofort ist jeder erwachsene Bürger für seine eigene Verteidigung selbst verantwortlich.

  5. Deutschland war schon lange ein Zeil von Terroristen, Mohamedaner die aber bisher verhindert wurden . Das Problem ist also lange bekannt, wurde aber politisch kleingeredet, bis zum Verzicht auf Abschiebungen und Verfolgung! Es war ein Verbrechen im vorigem Jahr die Grenzen zu oeffnen trotz klare Gesetzeslage. Es stroemten unkontrolliert hunderttausende Mohamedaner nach Deutschland (1,5 Millionen in 2015). Auch noch heute lehnt eine Deutsche Kanzlerin die Grenzen zu schuetzen.

    Auch in den letzten Monaten marschierten deutsche Politiker gerne in Paris nach schweren Terroranschlaegen aber handelten in Deutschland nicht. Der Taeter der in Nizza 84 Menschen toetete galt erst als „Einzeltaeter“ bis man min. 5 Helfer identifizierte.

    Und dannach folgte die Terrorreihe in Deutschland. Alle Taten in Deutschland wurden von Mohamedanern mit Migrationshintergrund begangen! Deutsche Berichterstattung versuchte lange Zeit Fakten zu verschleiern und abzulenken. Netuerlich waren darunter mehrere psychisch Kranke, ein Aly Sonboly wude als David S. verkauft und ein Zusammenhang mit Islamisten immer sofort ausgeschlossen.

    Psychische Labilitaet und extremistische (Mohamedanische) Gesinnung schliessen sich nicht aus, sind sogar eine Voraussetzung Terror zu verbreiten. Scheinbar fehlende Verbindung zu IS in manchen Faellen ist kein Beweis, dass es sich nur um Amoklauf oder „Beziehungstat“ handelte. Schon eine Beziehungstat fordert „nur“ noch 5 Verletzte weil ein Autofahrer richtig reagierte.

    Aus Erfahrung wissen wir, dass weder die Kanzlerin noch die Opposition handlungsfaehig sind!
    Diese Apparatschiks sind nur kompetent wenn es um Zensur und Abbau der Demokratie geht.
    Was muss noch passieren um diese Figuren endgueltig abzuwaehlen?

  6. Ich schätze das so ein:
    Der Täter von München war ein Amokläufer ohne religiösen oder terroristischen Hintergrund. Eine solche Tat hätte genau so gut von einem deutschen Jugendlichen oder in USA von einem dort einheimischen Jugendlichen oder sonst wo auf der Welt begangen werden können.
    Der Täter von Reutlingen hat eine Beziehungstat begangen und ist anschließend mit seiner Machete Amok gelaufen. Auch hier kann man ein religiöses oder politisches Motiv ausschließen.
    Der Täter von Würzburg war ein islamistischer Wirrkopf.
    Der Täter von Ansbach ebenfalls. Ein abgelehnter Asylantrag ist kein Grund zu versuchen, Unschuldige mit in den Tod zu reissen.

    Was haben alle vier Fälle gemeinsam?
    Die Hemmschwelle für Gewalttaten war bei diesen Tätern verdammt niedrig.
    Wir müssen uns fragen, warum und wie drei der vier Täter sich derartige Tatwaffen besorgen konnten und warum die soziale Kontrolle in Deutschland insgesamt, insbesondere aber im persönlichen Umfeld solcher Täter derart massiv versagt.

    Was nicht?
    In den beiden in meiner (nicht chronologischen) Aufzählung zuerst genannten Fällen handelt es sich um Verzweiflungstäter die schlicht und ergreifend mit ihrer Lebenssituation überfordert waren und keine Hemmungen hatten, zum Abschied noch eine Reihe Unschuldiger abzumetzeln.
    In den beiden letztgenannten Fällen ist das politisch-religiös-terroristische Motiv eindeutig. Einen solchen religiösen Extremismus darf ein säkularer Staat unter gar keine Umständen zulassen und bereits straffällig gewordene Antragsteller auf Asyl wie der Täter von Ansbach sind ohne Wenn und Aber abzuschieben sowie bis zu ihrer Abschiebung zu inhaftieren. Warum Gefährder, die bereits durch Straftaten aufgefallen sind, frei herum laufen, ist definitiv nicht nachvollziehbar.

  7. Der korangetreue Islam passt nicht zu Europa. Wer die Inhalte seiner Religion über den Rechtsstaat, die Demokratie und die Freizügigkeit stellt, sollte aus Europa verjagt werden. Wir müssen alles dafür tun, dass strenggläubige Moslems sich bei uns nicht wohl fühlen.

    • In einer liberalen Gesellschaft wird das niemals gelingen, zumindest nicht in der jetzigen, auf vorgeblich universalistische Werte fixierten Standard-Variante.

      Der heutige Liberalismus ist betriebsblind für kulturelle und ethnische Transformationsprozesse und die damit verbundenen Gefahren für Land und Leute, Demokratie und Rechtsstaat. Ein deutscher Nationalist, der die Gefahren dieser Unterwanderung bekämpft, ist in seinen Augen genauso ein Staatsfeind wie ein Islamist, der für ein Kalifat auf deutschem Boden kämpft.

      Solange sich der Islam formal an Recht und Ordnung hält, den friedlichen Marsch durch die Institutionen geht und alle Formulare fristgerecht ausfüllt, hat der Liberalismus keine Handhabe gegen eine Unterwanderung unseres Landes.

      Das gelingt erst, wenn man unsere ethnische, kulturelle, religiöse und historische Identität wiederbelebt. Diese ist auch die Wurzel und Basis unserer parlamentarischen Demokratie und unseres Rechtsstaates darstellt, was der Liberalismus in seinem Abstraktionswahn aber längst vergessen hat.

      • Liberale treten für universalistische Werte ein, insbesondere individuelle Freiheit für jeden Menschen. Islamisten und Islamhasser sind hingegen gleichermaßen Gegner des liberalen Rechtsstaats. Wenn Sie sich näher mit deutscher Geschichte beschäftigen würden, wüssten Sie, dass deutsche Nationalisten Gegner der parlamentarischen Demokratie und des Rechtsstaats waren, während es zu wenig Liberale gab, die dafür kämpften. In der AfD ist dasselbe passiert, was sich hoffentlich nicht für die Bundesrepublik Deutschland insgesamt wiederholt.

      • Herder, Fichte, die Frankfurter Paulskirche und die gesamte nationalliberale Bewegung des 19. Jahrhunderts waren Gegner des Rechtsstaats ???

        Natürlich nicht, sie haben mitgeholfen, die parlamentarische Demokratie in Deutschland auf den Weg zu bringen. Aber diese Liberalen wußten, daß echte Demokratie nur im NATIONALstaat zu verwirklichen ist.

        Diese Lektion haben die heutigen Liberalen aber verlernt, weil sie entweder nur noch rein universalistisch oder individualistisch argumentieren (können) – und damit für den Islam, der ein ganz ausgeprägtes Gruppenbewußtsein besitzt, eine leichte Beute darstellen.

      • Anfang des 19. Jahrhunderts wurden verschiedene Ideen aus Frankreich importiert. Die entscheidenden Prüfungen kamen unter Bismarck und vor allem in der Weimarer Republik. In beiden Fällen haben die Nationalisten kläglich versagt und sich gegen Demokratie, Freiheit und Recht entschieden.

        Natürlich ist echte Demokratie nicht an Nationalstaaten gebunden, wie schon Griechenland in der Antike zeigte, aber z. B. auch die USA. Echte Liberale haben schon immer universalistisch und individualistisch zugleich gedacht. Das gehört zum Wesenskern des Liberalismus, der vor nationalistischem wie sozialistischem und religiösem Kollektivismus schützt.

      • Was ist für Sie ein Islamhasser? Ist man für Sie ein Islamhasser, wenn man den Koran für inkompatibel mit dem deutschen Grundgesetz und der deutschen Gesellschaft hält? Ist man für Sie ein Islamhasser, wenn man nicht nur den Koran, sondern in der Mehrheit auch den gelebten Islam für damit inkompatibel hält und jene Muslime, die das fraglos sind, mehr als Ausnahme denn als Regel betrachtet? Für mich ist das eine interessante Fragestellung, um Ihre Sichtweise besser einschätzen zu können und auch um zu wissen, ob ich selbst in der Fremdwahrnehmung in die Kategorie der „Islamhasser“ falle.

      • Islamhasser sind für mich Menschen, die wie Islamisten vom Islam besessen sind, nur mit umgekehrtem Vorzeichen. Beide wollen das Grundgesetz bzw. allgemeiner die westlichen Werte wegen des Islam aushebeln. Beide glauben, dass es nur eine richtige und besonders einfache Lesart des Korans gibt und dass der Islam eine völlig einzigartige Religion ist, ganz anders als alle anderen. Beide streben letztlich einen Religionskrieg an. Ob das auf Sie zutrifft, müssen Sie selbst entscheiden.

    • Günter Grimm
      Zu FRANCOMACORISANO 26.07.16 20:44
      Zitat: Wie müssen alles dafür tun, dass strenggläubige Moslems sich bei uns
      nicht wohl fühlen.
      Zitat Ende
      Super, dass jemand sich getraut, dies so deutlich, richtig und wahr, auszusprechen !!!
      Unser Liberalismus ist eine Wohlfühls-Umgebung für “ Menschen “ dieser
      Art, die keinerlei Rücksicht auf unschuldiges Leben nehmen. Und das ist
      bei Tieren, wie bei Menschen so !!!
      Sollten die Entwicklungen ( Terrorausweitung … mehrere – weitere – An-
      schläge – usw. – ) so weiter gehen, so kann es in einem Jahrzehnt in
      Deutschland – als – auch in Eruopa so aussehen, dass sich die “ Ur-
      Bevölkerung(en) “ ( die Menschen hier ) schön brav und fügsam an
      die Moslems wenden müssen wie folgt: Bitte, bitte, laßt uns am Leben !!!
      Eine zwar schreckliche Vorstellung für die junge und folgende Generation
      hier bei uns, aber leider – leider – ist diese Entwicklung möglich.
      Günter Grimm

      • Ich habe es schon einmal geschrieben und schreibe es immer wieder:

        Ausländer die
        1. arbeiten wollen, Qualifikationen mitbringen und keine Sozialleistungen einfordern;
        2. sich an unsere Gesetze und Regeln halten;
        3. und keine kulturellen oder religiösen Ausnahmen einfordern
        sind uns herzlich willkommen!
        ALLE anderen SOFORT nach Hause oder in Abschiebelager von Drittstaaten

      • Günter Grimm
        Prima … auch diese Formulierung kann ich nur voll und ganz
        unterstützen.
        Schade nur, dass es zu wenige – mutige – Mitmenschen gibt,
        die sich ebenso deutlich – ehrlich – auszudrücken verstehen.
        Günter Grimm

      • Diese immer wieder herbeigesehnten „Abschiebelager in Drittstaaten“ gibt es nicht und wird es auch nie geben. Jedenfalls nicht mit der gewünschten Aufnahmekapazität geben. Das ist eine völlig utopische Vorstellung. Wer sollen denn die „Drittstaaten“ sein, die sich das antun?

        Aber weshalb bereits mehrfach auffällig gewordene Einwanderer wie die Täter von Reutlingen, Ansbach oder aus der Normandie frei herum laufen, das erkläre mir mal jemand. Dieser bodenlose Leichtsinn ist unverantwortlich. Der Täter aus der Normandie wurde gleich zwei mal davon abgehalten, nach Syrien auszureisen. Einmal wurde er in Deutschland gestoppt und nach Frankreich zurück gebracht, das zweite mal in der Türkei. Da frage ich mich schon, warum man ihn nicht lieber nach Syrien ausreisen lassen hat, wo er vielleicht als „Kämpfer des IS“ ums Leben gekommen wäre, sondern diesen „geschenkten Menschen“ (in Anlehung an Frau Göring-Eckardt) unbedingt zurückholen und frei herum laufen lassen musste … ?

      • Deutschland zahlt viel Geld für jeden einzelnen Flüchtling. Andere Länder würden sie nehmen, wenn sie etwas Geld dafür bekämen. Im Sinne internationaler Arbeitsteilung wäre das auch sinnvoll.

      • Wie gut und nachhhaltig solche Deals mit „Drittstaaten“ funktionieren, haben wir jüngst bereits an Frau Merkels Flüchtlingsdeal mit Sultan Recep Tayyip Erdoğan gesehen.

        Der Sultan nimmt das Geld, sucht sich die für seine Bestimmung geeigneten Flüchtlinge aus, verbietet ihnen die Weiterreise und schickt dafür ihm ungenehme Flüchtlinge (das sind ganz bestimmt nicht die, die sich am besten bei uns integrieren lassen) und eigene Landsleute (insbesondere Kurden) weiter nach Europa.

        Ein wirklich toller Deal, bei dem wir noch mehr großartige „Menschen geschenkt bekommen“ … (ich könnte Würfel spucken ob so viel Dummheit unserer Regentin Angela I.)

        „Abschiebelager“ in Drittstaaten sind eine vergleichbare Illusion.

        Einzig (auch wirtschaftlich) sinnvolle Lösung ist die Unterstützung der Flüchtlingslager vor Ort, also in den Nachbaarstaaten der Krisenregionen. Vielleicht meinten Sie das ja?

      • Der Türkei-Deal war ähnlich absurd wie die sogenannte Willkommenskultur zuvor. Doch es gäbe zahlreiche bessere Möglichkeiten wie sichere Zonen in den Krisenländern selbst, Flüchtlingslager in deren Nachbarländern oder auch anderswo. Auch Gefängnisse könnte man in Drittstaaten bezahlen. Das ist Dienstleistungsimport wie anderer auch.

      • Wenn Sie mit „Drittstaaten“ Nachbarländer der Krisenregionen meinen, also zum Beispiel den Libanon, Jordanien oder zumindest theoretisch auch Israel (das aber selbst keine Flüchtlinge aufnimmt) und die Türkei bei der Aufnahme echter Kriegs- oder politischer Flüchtlinge zu unterstützen, dann bin ich da natürlich bei Ihnen.

        Wenn man aber ungebetene Asylbegehrer der Einfachheit halber nur in korrupte Drittstaaten exportiert, um sich ein Problem vom Hals zu halten und damit letztlich zwielichtigen Despoten ermöglicht, ihre Kasse aufzubessern, dann ist das Problem damit nicht gelöst. Diese „Drittstaaten“ würden die Aufgenommenen nach einer kurzen Schamfrist wieder laufen lassen und sie stünden wenig später erneut vor unserer Tür.

      • Das ist eine Frage der Vertragsgestaltung. Flüchtlingslager und Gefängnisse könnten auch von privaten Unternehmen betrieben werden. Die Staaten erhalten etwas dafür, damit sie das tolerieren. Wenn sich wider Erwarten keine Drittstaaten finden sollten, könnte das auch ein Geschäftsmodell innerhalb der EU sein. In Bulgarien und Rumänien lassen sich Flüchtlinge nicht nur günstiger unterbringen, die Anziehungskraft dieser Länder für Wirtschaftsmigranten ist auch deutlich niedriger.

      • Ich sehe keinen Sinn in solchen Modellen. Einerseits, weil sie sich dank heutiger Kommunikationstechnologien ohnehin schnell bis in den letzten winkel der Erde herumsprechen werden und die „Flüchtlinge“ sehr schnell entsprechende Ausweichstrategien entwickeln werden, so dass die behäbigen Projekte für die Katz sind und nur unnötig weitere Steuermilliarden sinnfrei in die Hände dubioser „Geschäftspartner“ fließen. Andererseits, weil sie die Ursache nicht bekämpfen sondern nur ein weiterer verzweifelter Versuch von Symptomlinderung wären, an dem sich noch ein paar korrupte Cleverle mehr bereichern.

      • Ein Abschiebelager wäre zum Beispiel in Niger oder im Tschad sinnvoll. Diese Staaten liegen recht zentral in der Nordhälfte Afrikas. Alle ausreisepflichtigen oder straffälligen Afrikaner werden in zu errichtende Zeltstädte dort hin deportiert, insbesondere solche, die wegen fehlender Papiere oder ungewisser Staatsangehörigkeit von ihren Heimatstaaten nicht zurückgenommen werden. Dann sind sie erst mal aus Deutschland weg. Wer das Lager verlässt und sich eigenständig auf die Heimreise macht, bekommt eine Prämie. Und der afrikanische Partnerstaat bekommt besonders großzügig Entwicklungshilfe, die wir bei nicht kooperativen Staaten einsparen. Keine Mehrkosten also!

        Bin ich jetzt rechts?!?
        Zumindest bin ich die Sozialdusselei so leid und was die UNO dazu sagt geht mir am A…. vorbei!

      • @francomacorisano

        Auf zum Tango Korrupti sag ich dazu nur!
        https://www.google.at/search?q=Tango+Korrupti&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b-ab&gfe_rd=cr&ei=gvaaV66KB9fAaK6Uo4AE

        Was glauben Sie, was passiert, wenn Ihre Idee umgesetzt würde?
        Meinen Sie ernsthaft, dass ausgerechnet Staaten wie der Niger oder der Tschad eine solche Aufgabe mit der gewünschten Gewissenhaftigkeit ausführen?
        Sorry, aber ich habe schon lange nicht mehr so gelacht … (gleichwohl der Anlass nicht lustig ist)

      • Günter Grimm Ein schöner Gedanke … nur … diese Länder würden, auch wenn “ man “ großzügige Entwicklungshilfe in den Raum stellen würde, mit größter Wahr- scheinlichkeit eine ablehnende Haltung zeigen. Ich war vor vielen Jahren selbst im Tschad ( zu Kriegszeiten – usw. – Präsident war Tombalbayi ) und kenne dieses heiße Land recht gut. Damals wurden wegen eine Entführung eines deutschen Arztes in Bardai im Tibesti Gebirge, die diplomatischen Beziehungen abgebrochen. Das Botschaft- personal und wir ( BGS ) konnten froh sein, lebend in D. zu landen. Unsere “ Schlapphüte “ waren damals schwer aktiv. Das alltägliche Leben im Tschad ist hart, sehr hart, auch noch jetzt. Gerne hätte ich gewisse Leute, die hier bei uns absolut nichts zu suchen haben, in diesem Land “ gepunkert “ … aber … es wird leider ein sogenannter “ frommer Wunsch “ bleiben. Ansonsten stimme ich dem Kommentar natürlich zu. Günter Grimm

      • Viele Probleme gaebe es nicht wenn man Menschen ohne Ausweispapiere streng und systematusch ablehnen wuerde, in Europa und Deutschland! Es waere eine gesunde Position die nicht zu verhandeln ist!
        Die ausgewiesene Personnen bekommem fuer 1-2 Jahre Unterkunft und Verpflegung auf afrikanischem Standard in Sammellager in Afrika. Dann muessen sie nach Hause gehen und fuer sich sorgen.

        Illegale Migranten muessen lernen, dass sie es nicht schaffen werden ohne Visum und Arbeitsvertrag in Europaeischen Sozialsystemen sich einzurichten! Unter keinen Umstaenden! Ohne klare Botschaften gibt es keine s.g. Loesungen. Wir muessen sagen, wir wollen diese Menschen nicht und wir brauchen sie nicht! Und warum? Man muss nur Erreignise in Pakistan, Eritrea, Sudan, Tschad, Afanistan uvm. verfolgen um zu wissen , dass diese Menschen, falls nach Europa verpflanzt ,unsere Gesellschaft und uns kapput machen werden!

      • @Ivan de Grisogono

        Welches „Sammellager in Afrika“?
        Es gibt kein solches Sammellager.
        Das sind doch alles Illusionen.

      • @ Michael Meister

        Bei kulturfremden, radikalen, gewalttätigen und kriminellen Ausländern, die illegal nach Deutschland eingereist sind, sollte man nicht so zimperlich sein! Die Abschiebelage können unter deutscher Leitung stehen und jeder Deportierte sollte korrekt behandelt werden. Hauptsache erst mal raus aus Deutschland. Diese Maßnahme wird sich weltweit herumsprechen und es werden sich viel weniger neue „Flüchtlinge“ auf den Weg machen. DAS ist letztlich das Ziel!

      • @francomacorisano

        Was das Abschieden oder – viel besser – gar nicht erst Anlocken derartiger Figuren angeht, bin ich ja grundsätzlich bei Ihnen. Doch da diese „armen“ Zeitgenossen ja meist nur ein Smartphone aber keine Ausweispapiere besitzen, können sie nicht so ohne Weiteres in ihr Herkunftsland zurückgebracht werden.

        Korrupten Despoten oder windigen neuen Geschäftspartnern Milliarden für „Leistungen“ in den Rachen zu schieben, die sie dann doch nicht erbringen, ist indes keine Lösung für dieses Problem. Das hat doch schon bei Merkels Erdogan-Deal innerhalb kürzester Zeit nicht funktioniert und wird mit „Partnern“ wie Libyen, dem Tschad oder der Nigeria-Connection erst recht nicht gelingen. Das wäre nur Verschwendung weiterer Steuermilliarden – mit ähnlichen Effekten wie „Entwicklungshilfe“ in den meisten Staaten südlich der Sahara.

        Frontex muss in Seenot geratene Glücksritter an das nächstgelegene Ufer (nämlich dort wo sie gestartet sind) zurück bringen, statt den Schleppern die Überfahrt nach Italien abzunehmen. Punkt. So einfach wäre das.

        Warum bekommt die große EU das was Spanien ohne großes Aufheben seit Jahren im Alleingang praktiziert nicht hin? Bewahrheitet sich hier vielleicht „Viele Köche verderben den Brei“ ?

      • @ Michael Meister

        Wir beide sind gar nicht unterschiedlicher Meinung!

        In der Tat wäre es die Aufgabe von Frontex, Schlepperboote an den Haken zu nehmen und dort hin zurück zu schleppen, wo sie hergekommen sind! Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte allerdings untersagt. Dieses nichtsnutzige EU-Gericht hat gar keine demokratische Legitimation. Wir haben lange sehr gut ohne es gelebt. Ich bin für seine ersatzlose Abschaffung!

        Spanien macht es in der Tat richtig, zahlt dafür aber an Marokko. Auch Italien hat unter Berlusconi an Gaddafi gezahlt. Wir könnten wegen mir sogar an Erdogan zahlen, wenn wir sicher sein könnten, dass er vertragstreu ist. Da es Erdogan aber gar nicht nur ums Geld, sondern die Islamisierung Europas geht, können wir ihm nicht trauen. Ansonsten ist es billiger, auch Despoten zu bezahlen, wenn wir die papierlosen Ausländer damit schnell und unbürokratisch loswerden.

        Inzwischen werden die Stimmen sogar in der CDU schon für eine Abschiebekultur statt einer „Willkommenskultur“ laut. Die Angst vor der AfD beginnt zu wirken…..

      • @francomacorisano

        Was Sie über Muammar al-Gaddafi schreiben, ist völlig richtig. Libyen unter Gaddafi war – zusammen mit Marokko – der Garant dafür, dass der Exodus aus Afrika Europa nicht erreicht.

        Aber wie ich die Schlauberger in Brüssel einschätze, werden eher früher als später die Pläne für eine Brücke über die Meerenge von Gibraltar wieder aus der Schublade geholt und realisiert. Dann wird es erst richtig lustig …

  8. Innerhalb von nicht mal zwei Wochen sind Merkels Ideen zur Lösung der sogenannten Flüchtlingskrise wie Seifenblasen geplatzt. Mit der Türkei kann nicht mehr ernsthaft über einen EU-Beitritt oder Visa-Freiheit verhandelt werden. Eine Verteilung von Einwanderern in der EU ist nicht mehr durchsetzbar. Polen, Ungarn, Frankreich um nur einige zu nennen, werden keine „Flüchtlinge“ von Deutschland abnehmen.
    „Eure Terroristen könnt Ihr behalten!“ wird ihr entgegen tönen, wenn es Merkel je wagen sollte, mal wieder von Quoten zu fabulieren.

    Wie soll es weitergehen? Dieses Jahr allein 400 000 neue „Flüchtlinge“, in den kommenden Jahren immer so weiter – bis es bei uns zu geht wie im Irak oder Afghanistan, wo fast jeden Tag irgendwo eine Bombe hochgeht?

    Wie in der Eurokrise agiert Merkel völlig weltfremd und unfähig eigene Fehler zu erkennen und zu korrigieren. Das Beunruhigendste daran ist, dass die deutsche Intelligenz es nicht wagt sich Merkel in den Weg zu stellen. Wo sind die Minister, Generäle, Top-Manager, Professoren, hohe Beamte, die den Dienst quittieren oder es wenigstens wagen so deutlich den Mund auf zu machen, dass dies die eigene Karriere beendet?

    • Gute Frage. Merkels Einladungspolitik kann sich in auf eine unheimlich breite Koalition aus Bundestagsparteien, Kirchen, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen sowie die Lückenpresse stützen, die sich kritiklos der Buntideologie verschrieben hat.

      Man könnte schon fast dankbar für Merkels destruktive Politik sein, denn um diesen Block zu entmachten ist ein hohes Fieber des deutschen Patienten nötig.

      Deswegen ist es auch so wichtig gewesen, daß wir unsere Zuwanderungsprobleme nicht an die anderen EU-Mitgliedstaaten abgeben und damit abschwächen konnten.

      Nein, wir müssen das jetzt selbst ausbaden. Nur dann ist ein Paradigmenwechsel möglich. Es muß erst schlimmer werden, bevor es besser wird.

      Mir tut die ganze Entwicklung auch in der Seele weh, aber jetzt halbe Lösungen zu versuchen, um das Problem in die Zukunft zu verschieben, bringt Deutschland und Europa im Jahrhundert der Völkerwanderungen nicht weiter.

      • Am Samstag d. 30.07. um 15 Uhr am Hbf, Berlin ist eine Demo “ Merkel muss weg!“ geplannt!
        Es ist die hoechste Zeit, unabhaengig von Parteipraeferenzen, eindeutig zu sagen dass die Merkels-Politik und Unwille zu handeln zu den vielen Opfern der letzten Tage gefuehrt hat! Diese Kanzlerin ist mit ihren Luegen nicht mehr tragbar!

  9. Henryk M. Broder weist auf der Achse darauf hin, dass die polnischen Medien den Mordfall in Reutlingen etwas anders darstellen. Und mit Blick auf das Glaubwürdigkeitsdefizit der deutschen Medien halte ich die polnische Darstellung auch für plausibel – keine Beziehungstat, sondern eher der Fall eines triebgesteuerten jungen Mannes, der eine Zurückweisung für ein todeswürdiges Vergehen hält. Interessant auch, dass m.W. keine deutsche Zeitung darauf hingewiesen hat, dass das Opfer eine vierfache Mutter ist.

    Hier die Quelle: http://achgut.com/artikel/romantisches_aus_reutlingen

  10. Die Vorfaelle, von Mohamedanern in Deutschland (s.g.Schutzsuchende, Fluechtlinge, Asylanten und de facto illegale Migranten) begangen sind noch weit nicht aufgeklaert.

    Der Taeter von Ansbach war angeblich schon als Bombenlaeger in Syrien und Iraq aufgefallen! Offensichtlich recht sich dilettantische Klaerung der Migrantenidentitaeten durch deutsche Behoerden.

    Sehr passend, wird der junge Taeter in Muenchen jetzt als Rechtsextremist und Rassist bezeichnet! Er hasste Araber und Tuerken! Dann ist alles in Ordnung, unsere Politik kann aufatmen!

  11. Es ist ratsam einzelne Attentate vollständig zu untersuchen und sich nicht mit ersten hilflosen Erklärungen deutscher Behörden zufriedenzugeben! Bei Terroristen von Ansbach wurde anfänglich viel über seine psychische Störungen gesprochen und über seine bevorstehende Ausweisung nach Bulgarien. Heute weiß man viel mehr über seine IS Kontakte und Hintergrund.
    So viel, dass man die Frage stellen muss was die Behörden über Ihm wussten oder hätten wissen müßen?

    Independent schreibt darüber ausführlich:

    http://www.independent.co.uk/news/world/europe/ansbach-explosion-germany-isis-suicide-bomber-mohammed-daleel-al-qaeda-a7157961.html

    Besonderes informativ und vernichtend für deutsche Sicherheitspolitik ist ein Artikel in „Debkafile“.
    Scheinbar wussten die Dienste viel und trotzdem konnte der arabische Terrorist („Schutzsuchende“) eine Bombe über 3 Monate bauen und anzünden!

    http://www.debka.com/article/25580/How-Muhammad-Dalil-toyed-with-European-security

    Nach FAZNET heute war sein Selbstmord nicht geplant?

    Danke, Frau Merkel!

  12. Pingback: In Haft ständig beobachteter Terrorist erhängt sich | Alexander Dilger

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