Auch die Zuwanderung aus der EU ist auf Rekordniveau

„So viele EU-Ausländer wie noch nie kommen nach Deutschland“. Für viele Briten war die Zuwanderung aus der EU ein Hauptgrund, um für den Brexit zu stimmen. Nach Deutschland kommen jedoch wegen der verfehlten Politik von Frau Merkel noch weitaus mehr Menschen von außerhalb der EU, die sich größtenteils viel schlechter in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft allgemein integrieren lassen. Wenn eine reine Zuwanderung in die Sozialsysteme vermieden wird, sind die Arbeitskräfte aus anderen EU-Staaten insgesamt ein Gewinn. Insbesondere innerhalb der Eurozone gibt es sonst auch kaum noch Ausgleichsmechanismen, um auf die sehr unterschiedlichen Arbeitslosenquoten zu reagieren. Trotzdem wäre die Abschaffung des Euros und des Zwang zur uneingeschränkten Personenfreizügigkeit innerhalb der EU besser. Ohne letzteren würde sich vielleicht auch Großbritannien in einer verbesserten EU halten lassen. Denn es sollte darum gehen, die EU für die Europäer attraktiver zu machen statt die Länder zu vergraulen, die ihre Bürger über einen Verbleib abstimmen lassen.

25 Gedanken zu „Auch die Zuwanderung aus der EU ist auf Rekordniveau

  1. Bedeutet „Personenfreizügigkeit“ tatsächlich das Recht auf bedingungslose unbefristete Aufenthaltsgenehmigung mit einem Anrecht auf Daueralimentierung durch das Gastland?

    Falls ja, warum verlangt dann beispielsweise Österreich, einen Nachweis darüber, dass man finanziell für sich (als EU Bürger!) selbst sorgen kann, also einen Einkommensnachweis, wenn man sich dort als EU-Bürger niederlassen (nicht einbürgern) möchte?

  2. Ich kenne etwas die Verhältnisse in einem Land, aus dem nach Deutschland eingewandert wird. Die Alten bleiben dort, viele Junge gehen nach Deutschland vor allem. Nun frage ich mich wer die Renten für die Alten dort zahlen soll. Und nicht nur die Renten, es geht auch um die Kosten für das Gesundheitssystem. Die Forderung nach einer Sozialunion ist aus Sicht dieser Länder berechtigt. Sie finanzieren die Ausbildung aus ihrem Steueraufkommen, die Eltern verzichten zu Gunsten der Kinder auf Konsum und wenn sie alt sind, zahlen die Kinder dann bei uns in die Sozialkassen ein und besuchen ein- zweimal im Jahr die Eltern. Da die Kinder hier den Mindestlohn verdienen oder ein bisschen mehr vielleicht, können sie die Eltern kaum unterstützen.

    Desweiteren sehe ich eine gewissen Resourcenverschwendung. Einwanderer arbeiten oft weit unter ihrer Qualifikation. Menschen mit einer betriebswirtschaftlichen Ausbildung oder Ingenieure sind bei uns Paketboten.

    • Die Migranten selbst gehen nur, wenn sie eine Verbesserung ihrer Verhältnisse erwarten. Es ist durchaus möglich, dass ein Paketbote in Deutschland mehr verdient als ein Akademiker anderswo, insbesondere wenn er in seinem Heimatland arbeitslos wäre. Es ist auch zu berücksichtigen, dass man in vielen Ländern studiert, wo man in Deutschland eine betriebliche bzw. duale Ausbildung macht, was den geringeren Akademikeranteil hierzulande stark relativiert.

      Was nun die Menschen in den Heimatländern der Migranten angeht, so profitieren diese meistens auch. Arbeitslose müssen nicht mehr unterstützt werden, zumal sich der Arbeitsmarkt auch für die Bleibenden entspannt. Es gibt Zahlungen an die Verwandten in der Heimat, viele kommen auch mit zusätzlichen Kenntnissen und Kontakten zurück, während der Bildungsanreiz für alle steigt und viele dann besser Ausgebildete bleiben. Landflucht besteht ohnehin und auf dem Land macht es keinen großen Unterschied, ob die Jungen 200 km in die Hauptstadt oder 2.000 km nach Deutschland ziehen.

      Die Ausgestaltung der Sozialsysteme ist ein Problem, auch und gerade in Deutschland. Höhere Beiträge heute nützen gar nichts beim zukünftigen Finanzierungsproblem, weil ihnen später auch höhere Ansprüche gegenüberstehen. Dadurch können andere Länder sogar profitieren.

      Schließlich kann ein freies Land die Auswanderung ohnehin nicht verbieten, sondern nur die Zuwanderung zu steuern versuchen.

      • Sie können Länder wie Kroatien nehmen, die bluten völlig aus. Dort unten gibt es kaum Arbeit und Deutschland ist für die jungen Menschen dort die einzige Chance auf eine Zukunft. Da kommt man auch ohne ein Wort Deutsch nach Deutschland, um in der Gaststätte von Verwandten zu arbeiten. Das scheint besser zu sein als das Leben in der Heimat. Diese Menschen sind fleißig und wollen hier auch leben und ich denke, dass wir mit ihnen etwas anfangen können, weil sie Wille und Engagement zeigen. Ähnliches gilt für Polen, Ungarer oder auch für viele Ukrainer. Die wollen nicht von Sozialleistungen abhängig sein, die wollen volle Mitglieder in der Gesellschaft sein. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob das für deren Länder trotzdem so gut ist. Sie haben eben die Vorzüge der Migration nach Deutschland für diese Länder beschrieben. Ihre Argumente sind auch überzeugend. Trotzdem kann ich mich nicht ganz von dem Gedanken lösen, dass wir damit auch gleichzeitig den Heimatländern die Humanressourcen nehmen, um jemals aufzusteigen. Wir können doch die DDR nehmen: Auch dort ist die Jugend weggezogen und außer ein paar staatlich geförderte Großstädte ist dort bildlich gesprochen nichts als Wüste geblieben. Es mag ja sein, dass eine Stadt wie Budapest eine Zukunft hat, aber ähnlich wie in der DDR wird der große Rest seine Heimat verlieren. Vielleicht ist das einfach der Lauf der Dinge. Erwähnenswert ist das aber schon, auch weil es mit menschlichen Härten verbunden ist.

      • Solche Entwicklungen haben auch Nachteile, aber die Vorteile überwiegen. Denken Sie denn, dass es den Kroaten besser ginge, wenn sie nicht nach Deutschland dürften? Für diejenigen, die tatsächlich gehen, gilt das offensichtlich nicht (zumindest in ihrer eigenen Erwartung, weil sie niemand zum Gehen zwingt). Für die Zurückbleibenden kann das menschlich hart sein, doch im Schnitt profitieren sie auch.

        Nehmen Sie das Beispiel der DDR. Materiell geht es heute allen Menschen in und aus den neuen Bundesländern besser. Sie leben auch länger, haben mehr Freiheiten etc. Dazu gehört natürlich auch die Freiheit, auf die Verhältnisse schimpfen und die Vergangenheit verklären zu dürfen.

      • Sie haben ja schon recht. Allerdings gibt es trotzdem gewisse Probleme, vor allem bei der medizinischen Versorgung. Welcher Arzt möchte in Polen oder Rumänien praktizieren? Welche Krankenschwester nicht an eine deutsche Uniklinik wechseln? Die Gesundheitsversorgung kann nicht einfach durch Geldzahlungen in die Heimat sichergestellt werden. Hier müssen durchaus Lösungen gefunden werden, um Anreize zu schaffen, dass diese nicht völlig ausblutet. Das ist in Deutschland auf dem Land im Prinzip zumindest ähnlich. Hier haben wir diesen Ländern gegenüber durchaus eine soziale Verantwortung.

        Was ich übrigens interessant finde: Ein richtiger Boom von Arbeitskräften aus Spanien, Italien oder Griechenland fand nicht statt. Und jene, die kamen, sind oft wieder zurück, weil sie hier unglücklich wurden. Bei den Osteuropäern scheint das anders zu sein, diese leben Deutschland und bleiben auch nicht unter sich. Warum ist das bei den Südeuropäern anders? Ist dort das Sozialsystem noch zu „gut“, sodass sie lieber dort arbeitslos sind, als sich in Deutschland in die neue, kältere Kultur zu integrieren oder sind uns die Osteuropäer einfach ähnlicher?

      • Nicht nur kulturell sind uns die meisten Mittel- und Osteuropäer näher, sondern z. B. auch geographisch. Dadurch haben sie es nicht so weit und sind das kältere Klima schon gewohnt. Es gibt auch mehr (ehemalige) Landsleute vor Ort.

        Dass wir aus ärmeren und z. T. ganz armen Länder die wenigen Ärzte anlocken, ist schon ein Problem, doch es werden auch viele deutsche Ärzte von anderen Ländern abgeworben. Das Medizinstudium ist so teuer, dass man hier über andere Finanzierungsvarianten nachdenken sollte.

      • Im Grunde wird hier das Phänomen der Landflucht beschrieben, die zumindest innerhalb der „freizügigen“ EU vor Staatsgrenzen nicht Halt macht.

  3. Alle EU Mitglieder handeln aus Eigeninteresse und nutzen die Gelegenheit eine Infrastruktur aufzubauen und sich guenstig zu finanzieren. Vielleicht glaubt in Deutschland noch jemand an Ideale, fuer andere geht es um Rettung und mehr Wohlstand.
    Unverantwortlich ist es, durch jede Art von Immigration, Stabilitaet des deutschen Sozialsystems zu gefaehrden. Ohne strenge Regeln und durch Verschaenken der Leistungen werden die Beitragszahler noch merh betrogen und in die Armut getrieben.

    Sonst ist eine geregelte Einwanderung der Arbeitskraefte aus Europa die eleganteste Loesung! Deutschland als ein christliches Altersheim mit muslimischen Pflegepersonal und Verdienern ist eine Illusion der rot-gruenen! Realistische Gedanken wie Deutschland auch mit wenig Bevoelkerung gut leben kann, ohne Migranten, waeren die wichtige Forschungs- und Politikthemen! Jetzige Kurs ist einfach willkuerlich, ohne Plan und verbrecherisch!

    • Haben Sie wirklich den Eindruck, dass Deutschland aus Eigeninteresse handelt? Die deutsche Regierung will alle Europäer zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen, doch die Folgen sind schlimm für alle. Genau deshalb ist eine Alternative für Deutschland so bitter nötig, weshalb sogar die AfD trotz all ihrer Mängel gewählt wird.

      Die Ideologie der Gleichheit ist (nicht nur) bei der Zuwanderung ein schwerer Fehler. Es ist eben nicht egal, wer kommt. Die Zuwanderer müssen sich integrieren oder zumindest an die Gesetze halten wollen und außerdem hinreichend leistungsfähig sein. Wer vor allem Kosten verursacht, rettet sicher nicht unsere Sozialsysteme.

      Bei den Grünen und Linken ist es z. T. noch schlimmer, wenn sie antideutsch selbst die Gleichheit ablehnen. Für viele Grüne/Linke ist jeder Nationalismus in Ordnung, solange es kein deutscher ist. Jedenfalls kennen ich keinen Aufruf, auch italienische, türkische etc. Fahnen abzubrechen. Bei islamistischem Terror zuerst vor deutschen Rechten (nicht einmal Rechtsextremisten) zu warnen, ist auch völlig unangemessen.

      • @Alexander Dilger:
        „Haben Sie wirklich den Eindruck, dass Deutschland aus Eigeninteresse handelt?“

        Gute Frage. Es fühlt sich in der Tat schon eine ganze Weile nicht mehr so an. Aber wenn unsere Gallionsfiguren, allen voran Merkel und Schäuble, nicht wenigstens davon überzeugt sind, in deutschem Interesse zu handeln, in wessen Interesse handeln sie dann? Wer ist ihr wahrer Auftraggeber?

      • Nein, aber man fragt sich was geht schief seit Jahren? CDU Paralyse seit Merkel ist sicherlich Anfang vom Ende!
        Außerdem, ganze Teile der Bevölkerung und „Elite“ sehen es nicht oder wollen es nicht sehen! Sie glauben Interessen Deutschlands begriffen zu haben, Marx, Bedford-Strohm, Fraztscher, Folkerts-Landau, Gewerkschaften, VDI, Professoren, NGOs, Aktivisten, Antifa und Betrüger aller Farben. Dazu noch Papst, Draghi, Junckers, Schulz, dumme Renzi und Tsipras! Was will man mehr?
        Und so ist es nicht nur mit illegalen Migranten sondern auch mit Euro, Rettung Griechenlands, Freiheit und Souveränität.

      • Heute war mal wieder ein ganz schlimmer Tag. Die Zeitungen sind nur so voll mit Vergewaltigungs- und Belästigungsnachrichten. Jeder dieser Artikel bestärkt mich einmal mehr, die AfD wählen zu müssen, weil ich nur so die Stimme gegen diesen Irrsinn erheben kann, der tagtäglich zahlreichen Menschen ihre Würde, gesunde Psyche und Sicherheitsempfinden nimmt.

        Und dabei haben Sie recht: Im Prinzip ist mir dabei völlig egal, was die AfD da genau fabriziert, darum geht es mir auch gar nicht mehr. Es geht nur noch darum, diesem Irrsinn endlich ein Ende zu setzen und dafür muss die komplette politische Elite ausgetauscht werden. Erst dann gibt es wieder eine Chance auf eine Politik für die Menschen und die AfD darf dann auch wieder im Niemandsland verschwinden. Aber solange das nicht erreicht ist, muss die AfD von Wahl zu Wahl stärker werden, denn irgendwann kommt der Punkt, an dem Merkel, Junker und Co. tatsächlich weg sind. Und so langsam kommt deren Gebilde zumindest ein wenig ins Wanken.

        Natürlich handeln Merkel und Schäuble nicht im Interesse Deutschlands, aber ich vermute schon, dass sie das tatsächlich denken. Das sind keine Mitläufer, die nachplappern müssen, die sind in einer Position Meinungen prägen zu können. Wenn sie nicht glauben, dass sie damit Deutschland etwas Gutes tun, warum tun sie es dann? Mir fehlt da die alternative Erklärungsmöglichkeit.

      • @Peter Burger
        „Mir fehlt da die alternative Erklärungsmöglichkeit.“

        Tja, wenn man die ausspricht, wird man stante pede zum „Verschwörungstheoretiker“ erklärt …

  4. „Trotzdem wäre die Abschaffung [..] des Zwang[s] zur uneingeschränkten Personenfreizügigkeit innerhalb der EU besser.“

    Die Freizügigkeit und Niederlassungsfreiheit, verbunden mit Integration ins jeweilige Sozialsystem und v.a. auch mit Wahlrechten vor Ort, ist unabdingbares Prinzip der Schaffung eines europäischen Staatsvolks. Die „Unionsbürgerschaft“ haben wir bereits, nun muß sie über das Aufbrechen regionaler und lokaler Kulturbesonderheiten durch neue Mischung der Bevölkerung auch de facto in den Köpfen angestrebt werden.

    Daß so etwas nachhaltig funktioniert, zeigen auch und gerade die „Bremain“-Inseln im „Brexit“-England. Wo die Immigration massiv war und ist, insbesondere in den Großstädten, gibt es kaum so etwas wie ein „britisches Selbstverständnis“ mit positivem Bezug auf eigene Geschichte, Tradition und nationalen Zusammenhalt. Stattdessen versteht sich ein Großteil dieser neuen urbanen Bevölkerung eher als Kosmopoliten, mit starker (familiärer, religiöser, kultureller) Bindung an Herkunftsland oder -region, mit Inanspruchnahme und Genuß der – letztlich durch die EU(-Regeln) – erreichten und garantierten Teilnahme- und Mitwirkungs-Rechte vor Ort.

    Der Wohn- & Arbeits-Staat wird zur inhaltsleeren Hülle ohne emotionalen Eigenwert, ist nicht mehr Identifikationssubjekt, er dient lediglich der Bereitstellung der nötigen Infrastrukturen in allen Lebensbereichen. Auf der Strecke bleibt hierbei die autochthone Bevölkerung, die ihre Traditionen und Emotionen, ihre nationale Identität, in diesem neuen Gemenge letztlich nicht wird beibehalten, überliefern können.

    Getreu der BVerfG-Logik ist wohl auch das ein Verlust, der zugunsten von etwas Höherem und Besserem zu dulden ist.

      • Man kann das Ganze recht emotionslos betrachten – dann ist diese EU-interne Neustrukturierung von Bevölkerungen, nicht durch aktive Umsiedlung, sondern durch Schaffung von förderlichen Rahmenbedingungen für Migration, schlicht sachlogisch. Wer ein „vereintes Europa“ anstrebt (vgl. Art. 37 GG), der muß auch daran arbeiten, daß so etwa wie „nationale Identität“ verschwindet, negiert wird oder doch zumindest auf den neuen, größeren Staat übertragen wird. Von den volkswirtschaftlichen Vorteilen der Mobilität der Ressource „Arbeit“ mal abgesehen, die die immanente Machtasymetrie von Arbeitsmärkten maximal hält und damit das Lohnniveau minimiert.

        In Deutschland legitim ist zur Zeit nur noch „Verfassungspatriotismus“, also ein minimalistisches, abstraktes Verständnis der gemeinsamen Werte-Basis. Dieser kann mittelfristig auch auf eine EU-Grundordnung umgelenkt werden, die (gem. GG) mindestens den GG-Standards entspricht. Ein darüber hinaus gehender Ballast an Kulturindividualismus und weitergehenden Sitten und Gebräuchen ist in dieser Perspektive Relikt des überkommenen Nationalismus.

        Und da schließt sich der Kreis zu Hrn. Schäuble und einigen seiner Generation, die genau dies als Auftrag ihres Lebens verstehen (propagieren). „Legitimiert“ aus dem traumatischen Erlebnis des zweiten Weltkriegs und den daraus subjektiv gezogenen Lehren, darf und muß da die verständige Elite, zur Not auch ohne oder gar gegen die Mehrheit (populus), zur „guten Ordnung“ streben, den Nationalstaat zugunsten des Superstaats überwinden.

      • @C. Meister

        Das kann man durchaus so deuten wie Sie.

        Für viel wahrscheinlicher halte ich jedoch, dass Merkel, Schäuble, Hollande, Juncker, Schulz und Co. völlig machttrunken und bessessen von der Vision bzw. dem greifbar nahen Ziel sind, einen neue Superstaat (VSE) mit rund 500 Mio. Einwohnern zu regieren.

  5. Bei all der Argumentation hier ist der Ruf der Eigenständigkeit der Europäischen Staaten doch eine tragbare Pflicht. Warum kommen wir nicht auf die Idee, darüber zu sprechen? Jeder Staat für sich und Alle für Einen. Uns gemeinsam wäre dann steter Handel, Mittelalter, aber auf höchstem Niveau. Wir hätten nach 1960, wo die Wirtschaftsgemeinschaft gegründet war, verharren sollen, dem System nach und heute mit 28 Staaten. Wir sind ja mittlerweile schon nicht mehr in der Lage, darüber zu sprechen geschweige ein Konzept zu skizzieren.

    • Die Kritik verstehe ich nicht. Die meisten hier sind doch für freien Handel. Ein kritischer Punkt bei der EU ist die Verknüpfung der vier Grundfreiheiten, also dass, wer freien Handel treiben will, auch die Personenfreizügigkeit (und den freien Kapitalverkehr) akzeptieren muss. Ein weiterer Kritikpunkt ist die starke Regulierung, die dann außerdem auf immer mehr Bereiche ausgedehnt werden soll. Dagegen setze ich erstens auf ein ‚Europa à la carte‘ und zweitens eine liberale statt alles vereinheitlichende Verbindung von ‚Freihandel und Regulierung‘. Der Euro ist ohnehin Unsinn und sollte so schnell wie möglich aufgelöst oder zumindest durch nationale Parallelwährungen ergänzt werden. Man braucht dann auch keine europaweite Regierung ohne hinreichende demokratische Legitimation.

      • Selbst für freien Handel bräuchte es keine EU.

      • Richtig Herr Meister. Denn freier Handel bedarf keiner steten Regelung. Ich gebe eine gerade Gurke und bekomme eine krumme Gurke und beide werden wir satt.

  6. Der Lügner Junker, der Versager Schulz, der Trickser Draghi und die die Rechtsbrecherin Merkel müssen weg!
    Dabei dürfen wir ruhig ein bisschen härter zuschlagen. Diese Vierbande geht nicht von alleine. Sorgen wir dafür, dass sie überall ausgebuht werden, dass sie sich nicht mehr in die Öffentlichkeit trauen, dass sie schlecht schlafen und wenig Appetit haben. Machen wir denen das Leben zur Hölle, bevor die uns das Leben zur Hölle machen!!!

    • ACHTUNG, die Lügner, Trickser und Rechtsbrecher/in wachsen nach.

      Die wirklichen „Eliten“ gehen doch gar nicht so zahlreich aktiv in die Politik. Daher sollten die entsprechenden Strukturen notwendigerweise geändert werden, damit sich qualifizierteres Personal bewirbt und gewählt werden kann. Ebenso bräuchten wir in Deutschland eine andere „Versagerkultur“ (ähnlich wie in Amerika) damit „Gescheiterte“ nicht ihr Heil in der Politik suchen wollen, so denke ich könnten wir Bürger wieder etwas gelassener reagieren.

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