Russlands Leichtathleten bleiben für Olympia gesperrt

Bereits letztes Jahr hatte der Leichtathletik-Weltverband IAAF entschieden, dass wegen systematischen Dopings der russische Leichtathletikverband und mit ihm alle russischen Leichtathleten für die internationalen Wettkämpfe in 2016 einschließlich Olympia gesperrt werden (siehe ‚Rücktritt von Niersbach und noch größerer Sportskandal‘). Gestern hat die IAAF seine Entscheidung bestätigt: „Russische Leichtathleten bleiben gesperrt“. Das „IOC bestätigt Sperre für Russlands Leichtathleten“ heute, wobei Dienstag noch eine gegenteilige Entscheidung denkbar wäre. Wahrscheinlicher ist eine „Sperre mit Schlupfloch“, die erklärten Dopinggegnern und Whistleblowern die Möglichkeit gäbe, individuell, nicht unter russischer Flagge anzutreten.

Grundsätzlich ist die Entscheidung richtig. Gerade weil russische Funktionäre bis hinauf zu Präsident Putin so tun, als gäbe es gar kein Problem, muss das systematische, nachweislich vom Staat unterstützte Doping sanktioniert werden. Allerdings gibt es ziemlich sicher noch weitere Staaten mit ähnlichen Doping- und Verschleierungsprogrammen, z. B. China. Auch in vielen anderen Ländern einschließlich Deutschland wird gedopt, wenngleich (hoffentlich) nicht mehr staatlich unterstützt. Hierzulande wurde extra ein ‚Anti-Doping-Gesetz beschlossen‘, dessen Wirksamkeit jedoch zweifelhaft ist.

Zumindest in manchen Disziplinen bringt Doping so viel, dass ein ungedopter Sportler kaum eine Chance hat. Das ist ein strukturelles Problem, für das es keine einfache Lösung gibt. Trotzdem sollten sich die Verbände und Staaten nicht zu Komplizen machen, nur um ein paar mehr Medaillen zu ermogeln. Wenn sie es doch tun und erwischt werden, ist eine Sperre wie jetzt für Russland angebracht, wobei sich das russische Dopingprogramm sicher nicht allein auf die Leichtathletik beschränkt.

20 Gedanken zu „Russlands Leichtathleten bleiben für Olympia gesperrt

  1. Für die russische Politik und Medien sind die Whistleblower bezahlte US Agenten bzw. überführte Dopingsünder, die von den USA dafür bezahlt werden, Lügen zu verbreiten. Staatliches Doping gibt es angeblich nicht. Leider wird man in Russland deshalb eher nicht aus den Fehlern der Vergangenheit lernen…

  2. Als ob in Deutschland nicht gedopt und in Europa nicht verschleiert wird. Die Operation Puerto ist ein klassisches Beispiel. Als es dem Fußball (Real Madrid, FC Barcelona) an den Kragen gehen solllte, wurden die Ermittlungen plötzlich boykottiert, man hatte ja bereits den Radsport als Sündenbock. Darüber, dass sowohl ein Klitschko oder Guardiola überführte Doper sind, spricht in Deutschland niemand, die werden hingegen regelrecht hofiert, auf die bösen Russen kann man aber prügeln. Im Radsport hat man das schon mal gemacht. Jahre später hat man festgestellt, dass es in Deutschland ebenso organisiertes Doping (nicht nur bei der Telekom, auch beim sprudelnden Team Gerolsteiner) gab. Vorher hat man aber immer schön die Fresse aufgemacht und mit dem Finger auf die anderen Nationen gezeigt.

    Ehrlicher und gerechter wäre es hingegen, Doping endlich freizugeben. Es gehören klare Grenzwerte definiert, die nicht überschritten werden dürfen und falls doch zum Ausschluss führen. Ist im Moment im Prinzip ja nicht anders, nur dass der zusätzliche direkte Nachweis zu zusätzlichen ausgeklügelten Verschleierungsmethoden zwingt, die unheimlich teuer sind und sich das nur die reichen Sportler leisten können. Eine Freigabe von Doping würde Doping endlich billiger und den Sport dadurch gerechter machen.

    Ich bin absolut davon überzeugt, dass die Mehrheit der Spieler in Frankreich gedopt sind. Ich habe damit kein Problem, ich werde allerdings ungerne belogen. Schon bei Juventus gab es in den 90er-Jahren nachweisliches Teamdoping und der Fußball ist seither nicht langsamer geworden. Und wenn man sich Christiano Ronaldos Figur anschaut, dann kann man sich seinen eigenen Teil auch denken.

    Die Maßnahme jetzt gegen Russland ist lächerlich, ebenso die Empörung über den DFB oder die FIFA. Jeder weiß, dass das korrrupte Organisationen sind und es soll doch niemand so tun, als ob er anderes vermutet und er einen Schaden davon genommen hätte.

    Es gibt wahrlich andere Skandale: Nämlich wie der Staat (eigentlich sollte der Staat ja die Summe aller Bürger sein…) das Geld seiner Bürger raubt und wie er Geld, das ihm in dieser Form niemals zusteht, an Menschen aus aller Welt (Euro, Flüchtlingskrise) verschenkt, ohne dass er die Eigentümer jemals um Erlaubnis gefragt hätte. Das sind für mich die wahren Verbrecher und nicht irgendwelche Russen, die sich beim Staatsdoping zu offensichtlich zu ungeschickt verhalten haben. Wolfgang Schäuble hat vor Jahrzehnten in offizieller Position auch einst Staatsdoping befürwortet. Hat er sich davon jemals distanziert? Mir wäre das nicht bekannt.

    • Es ist ein Unterschied, ob es staatliche Dopingprogramme gibt und sich Russland dabei auch noch erwischen lässt oder ob Staaten gegen Doping vorzugehen versuchen, selbst wenn das am Ende nur sehr bedingt erfolgreich ist.

      Jetzt sind klare Grenzwerte definiert, die bei den meisten potentiellen Dopingmitteln bei null liegen. Höhere Werte sind noch viel schwieriger zu überwachen, da sich die Existenz eines Stoffes in der Regel viel leichter nachweisen lässt als dessen Quantität. Eine echte Alternative wäre deshalb nur die komplette Freigabe, die aber zu viel mehr Doping einschließlich Gesundheitsschäden und Toten führen würde. Zumindest wäre der Sport dann wieder ehrlich, wenn auch nicht sauber.

      Korrupte Organisationen führen natürlich zu ganz vielen Problemen, vo denen die private Aneignung von eigentlich öffentlichen Geldern noch das geringste ist. Die Politik der Bundesregierung lehne ich größtenteils auch ab, aber offene Korruption ist dabei eher selten (am ehesten noch im Banken- und Energiesektor, was aber auch nicht gerichtsfest nachgewiesen wurde), während demokratische Legitimation durchaus vorhanden ist (aber nicht durch Volksentscheide und ohne plausible parlamentarische Opposition).

      • Ganz so ist das nicht. Nehmen wir das klassische und wohl potenteste Dopingmittel Epo. Epo selbst ist verboten und zumindest theoretisch nachweisbar. Zusätzlich gibt es aber auch eine indirekte Methode, die auf Epo schließen lässt, nämlich der Hämatokritwert. Ein normaler liegt bei 40-45, durch Epo steigt er an. Zu Zeiten als Epo neu war, dopten sich Sportler auf teils über 60, was dann sehr gefährlich war, weil das Blut verdickt. Also hat man bereits vor einem direkten Nachweis von Epo einen Grenzwert von 50 eingeführt, wer darüber war, musste aus gesundheitlichen Gründen aussetzen. Vergleichbares gibt es auch für andere Dopingmittel (Verhältnis von Testosteron zu Epitestosteron, etc.). Es ist also sehr wohl möglich Doping freizugeben und es trotzdem im gesundheitlich akzeptablen Bereich zu belassen, in dem man die Dosis steuert. Das wurde auch mehr oder weniger, zumindest inoffiziell, jahrelang im Radsport so praktiziert.

        Spanien hat bei der Operation Puerto bewusst vertuscht, als sie sich auf den heiligen Fußball ausweitete. Das ist also sehr wohl eine Staatsaffäre und nicht nur mangelnde Aufklärung.

        Übrigens hat einst Prof. Werner Franke (Molekularbiologe und Anti-Doping-Experte) öffentlich behauptet, dass Rudolph Scharping (damals Verteidigungsminister, später Präsident vom BDR) bei den Spielen von Sydney im Diplomatengepäck Blutbeutel für die deutsche Radmannschaft dabei gehabt habe. Ob das nun der Wahrheit entspricht oder nicht: Es zeigt auf jeden Fall, dass auch in Deutschland die Verquickung von Sport und Politik bedenklich ist und auch hier riesige Vertuschungsgefahr besteht.

        Ich finde dieses selbstherrliche und selbstgerechte Gehabe der Deutschen, immer mit dem moralischen Zeigefinger unterwegs zu sein, widerlich.

        Über Katar und Russland hat man gelästert, dabei wusste jeder, dass man auch in Deutschland die WM nur bekommen konnte, indem man sie kauft. Jetzt plötzlich kommt es raus. Aber genossen haben wir sie schon und gefragt hat damals auch niemand.

        Überall gibt es Korruption und Betrug, nur in Deutschland nicht. Halt, war da nicht was mit VW und Siemens?

        Dopen tut nur der böse Lance Armstrong, am Ende war es dann eben auch Jan Ullrich.

        Wir sollten endlich runter von unserem hohen Ross als Lehrmeister, als moralische Übermacht, sondern endlich eingestehen, dass wir genauso schmutzig sind wie alle andere. Wir tun das, was nötig ist, um Erfolg zu haben. Legalität spielt dabei nur am Rande eine Rolle. Aber mit Russland hat man jetzt ja auch einen passenden Sündenbock. Übrigens auch bei der EM, unsere Nazi-Hooligans sind dort ja auch unterwegs. Wie gut, dass auch da die Russen noch schlimmer sind.

      • Sie wollen also gar nicht mehr Doping kontrollieren, sondern bestimmte Blut- und andere Körperwerte. Doch denken Sie an den Fall Claudia Pechstein, dass Athleten ganz natürlich weit außerhalb der Norm liegen können. Ab wann es gefährlich wird, ist auch nicht für jeden gleich.

        Ihre Verachtung von Recht und Regeln ist erschreckend. Meinen Sie wirklich, dass Rechtsbruch gar nicht mehr sanktioniert werden soll, weil einige oder sogar viele Täter der Strafe entgehen? Im Übrigen bin ich wie die meisten Deutschen nicht schmutzig, sondern will, dass auch und gerade deutsche Rechtsbrecher zur Verantwortung gezogen werden, sei es im Sport, der Wirtschaft, der Politik, der Wissenschaft oder dem Straßenverkehr.

      • Doch, ich möchte Rechtsbruch sehr wohl bestrafen, ich kritisiere nur die damit verbundene Doppelmoral. Vielleicht als Analogie das leidige Thema Fremdgehen. Jeder Zweite tut es, aber jeder hat dafür nur Verachtung übrig, das passt nicht zusammen. Natürlich ist es nicht wünschenswert und es wäre besser ohne. Erfahrungsgemäß sind es aber dann genau jene Leute, die es tun, die sonst immer besonders laut geschrien haben und besonders vehement betonen, dass sie so etwas doch niemals tun würden. Derjenige, der hingegen kritisch reflektiert und nicht zwingend jeden Menschen dafür verurteilt, ist noch lange nicht der, der dafür besonders anfällig ist. Diese Analogie möchte ich hier auch auf andere Rechtsbrüche anwenden.

        Nennen Sie mich eher desillusioniert. Rechtsbruch, egal wo, ist doch der Normalfall. Ich bin daher schon noch für die strikte Einhaltung von Regeln, versuche die aber von Moralisierung zu befreien. Und wenn es wie beim Thema Doping eine alternative, mMn. erfolgsversprechendere Variante zur Regeleinhaltung gibt, dann ist das zu bevorzugen.

        Sie persönlich wollte ich übrigens keinesfalls beleidigen oder angreifen. Im Gegenteil, sie äußern sich ja sehr vernünftig und ohne Doppelmoral. Sie haben in ihrem Blog ja auch die entsprechenden Zweifel anklingeln lassen.

      • Wer besonders unmoralisch ist, hat eben auch keine Skrupel, sich als besonders moralisch hinzustellen. Umso wichtiger ist es, nicht zynisch alle Menschen als Sünder (was wir sind) auf die gleiche Stufe zu stellen, sondern genau zu differenzieren, wem wie schwere Fehltritte nachgewiesen wurden. Regeln, die nie (oder immer) gebrochen werden, bräuchte man gar nicht aufzustellen. Rechtsbrüche kommen ständig vor, doch die meisten Menschen halten sich die meiste Zeit an die meisten Regeln. Bei Profisportlern und -politikern mag das leider anders sein, weil der Regelbruch große Vorteile bringt und nur selten sanktioniert wird.

      • Warum beginnt bei AfDlern immer sofort die Verharmlosung, sobald es russische Täter gibt? Davon abgesehen, dass bisher bei Brutalität und Gewaltbereitschaft russische Hooligans deutlich auffallen…nicht nur in Frankreich, auch in Deutschland gegenüber spanischen Touristen. Das Problem ist doch, dass die russische Politik und Medien die Taten wie beim Doping verharmlosen, vielfach sogar gutheißen! http://www.spiegel.de/politik/ausland/em-2016-russland-zu-hooligan-krawallen-europa-soll-in-der-hoelle-schmoren-a-1097995.html#ref=recom-plista

      • Gerade eben hat das „Verfassungsgericht“ das OMT-Programm „unter Auflagen“ (was für eine lächerliche Bezeichnung für macht doch, was ihr wollt) genehmigt. Im einem Land, in dem das oberste Gericht zum wiederholten Male massive Rechtsbeugung betreibt, herrscht wahrlich eine Herrschaft des Unrechts. Ein solcher Staat hat es auch nicht verdient, dass sich die Bürger an Gesetze halten, er tut es ja selbst nicht. Zu diesem Satz stehe ich. Das Verfassungsgericht ist zu einer reinen Showveranstaltung verkommen, das System von unten bis oben verrottet. Die Umsetzung von Unrecht mag in Diktaturen wie der Türkei bestialischer, grausamer und von Gewalt durchdrungen sein. Das Prinzip ist in Deutschland, wenn auch zweifellos in anderem Umfang und anderer Dimension, nicht anders. Unser Staatswesen hat längst einen Zustand der Illegitimität erreicht, es ist eine Schande, was aus Deutschland geworden ist. Es stellt sich auch die Frage, ob wir schon am Ende angelangt sind oder ob das Chaos im Zuge weiterer Euro-Rettungen und unkontrollierter Massenimmigration von der politischen Klasse für weitere Entrechtungen genutzt werden wird.

      • @nationalliberal

        Was bitteschön hat dieser Dialog zwischen Herrn Burger und Herrn Dilger denn mit der AfD zu tun? Leiden Sie unter einem unheilbaren AfD-Trauma?

      • Ich halte es für wichtig, einen eigenen moralischen Kompass zu haben. Der ist unerlässlich und an diesen halte ich mich auch. Dieser ist auch ganz unabhängig von der tatsächlichen Gesetzgebung oder von den moralischen Ansichten anderer Menschen. Er muss auch nicht für andere Menschen gelten, er gilt nur für mich. Wichtig ist für mich, anderen Menschen keinen Schaden zuzufügen. Wenn ein Staat (wie unserer) aber Gesetze erlässt und sich selbst nicht daran hält, dann muss er sich nicht wundern, wenn die Menschen sich ihrerseits nicht mehr an Gesetze halten. Warum sollte man dem Staat Unsummen an Steuern zahlen, wenn er es illegitim für allerlei Dinge zweckentfremdet? Ich finde es zwar nach wie vor richtig, dass z.B. Steuerhinterzieher verurteilt werden. Doch mit jedem Skandalurteil steigt mein Verständnis für diese Menschen. „Erwarten“ kann unser Staat gesetzestreue langsam wirklich nicht mehr, so gesetzeslos wie er sich selbst verhält.

  3. Sehr richtige Entscheidung! Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    Aufrechterhalten der Sanktionenen ist auch eine konsequente Entscheidung trotz Dummheiten mancher SPD Genossen!

  4. Kollektive Bestrafung ist inakzeptabel. Auch wenn es von Putin gesagt wurde ist es nicht falsch, ist und bleibt unfair.

    Gemein gegen Sportler / innen die brav, engagiert, hart trainiert haben, “ sauber sind “ , deren Traum von Teilnahme oder gar Medaillienhoffnung nun zerplatzt.

    Frustration unschuldig Bestrafter. Wer hier im FB aktiv, ob Schul- oder Vereinsport sich um Leistung mit Anerkennung bemüht hat, kann ermessen was in den Einzelnen vorgeht.

    Schon mal Kinder mit leuchtenden Augen gesehen, wenn sie Sieger Pokal oder Urkunde in der Hand hielten ? Anerkennung, Ansporn ?

    USA – zuletzt Sportnation Nr. 1 , Russland Nr. 2 – bleibt es so auf ewig ? Russland auf 4 Jahre hinaus als Un – Nation, gibt es nicht.

    Entscheidung ist nicht politisch motiviert ?

    In welcher Welt leben Sie Alexander Dilger , welch gnadenlose, egoistische Haltung, ohne Relativierung und Kenntnis, dass ggf. auch in anderen Nationen gedopt wird.

    USA , Europa, China etc. völlig sauber ?

    Nicht vom Stammtisch, nur aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis, Leichtathlethik – Olympia findet für uns 2016 nicht statt.

    • Der russische Staat und der russische Leichtathletikverband haben nachweislich systematisch und umfangreich Doping gefördert und zugleich verschleiert so wie z. B. früher auch die DDR. Dann ist es nur konsequent, dass die russische Mannschaft deshalb komplett ausgeschlossen wird. Selbst wenn es sich um Einzelsportler handelt, sind sie doch Teil eines größeren Mannschaft. Wenn z. B. eine Fußballmannschaft disqualifziert wird oder auch nur verliert, trifft es immer auch die ganze Mannschaft unabhängig vom Verhalten der Einzelnen. Von daher ist es großzügig, einzelnen (ziemlich) sicher ungedopten russischen Sportlern eine individuelle Teilnahme zu erlauben.

    • Solche Rechtfertigung des Staatsdopings, wie Sie es versuchen, ist aber gegen diese „Kinder mit leuchtenden Augen“ gerichtet! System-Putin und andere Diktatoren arbeitet daran diese Kinder frueh zu korumpieren um sie fuer eigene Zwecke zu missbrauchen. Ein korruptes System kann man nur treffen wo es weh tut!

      Wir vergessen zu schnell, Sotschi haben wir auch schon vergessen, obwohl Sport massiv missbraucht wurde! Und wenn wir bei Kindern sind, wie geht System-Putin mit Syrischen Kindern um? Wie viele Zehntausende wurden durch russische Bomben getoetet oder sind Elternlos geworden? Wer verwendet in Syrien verbotene “ Cluster-Bomben“? Und wer sind die Opfer, naive, spielende Kinder!

      Sportler muessen lernen, Doping ist unanstaendig und gegen Gesetze. Jeder einzelner kann und muss sich selbst wehren! Das gilt auch fuer rechtslose Systeme i.e. Staaten die auf Luegen und Betrug aufgebaut sind. Erklaerungsversuche, Verniedlichung und deutsches „Verstaendniss“ fuer Moskau sind nur kontraproduktiv und beschaedigen die ausgebeutete russische Zivilgesellschaft.

      • Wie viele unschuldige Kinder wurden in den Irak-Kriegen von amerikanischen Bomben getötet oder für immer verstümmelt?

        Wie viele unschuldige Kinder und Zivilisten werden Jahr für Jahr in einer der am dichtesten besiedelten Gegenden der Welt, dem Gaza-Streifen, von israelischen Bomben getroffen und getötet oder für immer verstümmelt?

        Fragen Sie sich das auch mal, Herr de Grisogono, oder gilt ihr geheucheltes Mitleid nur den (der Zahl nach viel niedrigeren) Opfern russischer Militäreinsätze?

      • Ivan de Grisogone, Ihr pauschaler Vorwurf “ Rechtfertigung Staatsdoping“ trifft mich nicht.

        Bin Berliner ( West ) , wie viele andere musste ich Putins & Co. perfide Gemeinheiten ertragen, einschl. die willfähriger DDR Bonzen.

        Jahrzehntelange Petitessen wenn reihen- und serienweise gedopt wurde, wir haben es bei vielen Athleten gewusst, gesehen, Weltmeister am laufenden Band, Olympiamedaillen kiloweise. Permanent neue sensationelle „Höchstleistungen“ , war wie Planerfüllung.

        Damals wie heute wäre es mir, Freunden, Familie, niemals in Sinn gekommen, DDR – Bevölkerung oder Russen insgesamt für Unrecht in pauschal Haftung zu nehmen. DDR – Hort weltweit größte Dopingnation – einfach sperren ?

        Würde mir ebenfalls nicht im Traum einfallen, bei gedopten USA – Sportlern, Kanadiern, Europäern, Chinesen etc. mit Pauschalierungen und Kollektivstrafen zu agieren.

        Offensichtlich sind die Verantwortlichen für die Sperre in den Kommissionen und viele andere Außenstehende – wie bsp. Sie – von der Wirkung öffentlicher Demaskierung gedopter Sportler / Trainer n i c ht überzeugt, halten uns Sportfreunde für medaillengeile dumme Zuschauer.

        Wir zwei haben so divergierende Betrachtungsweisen dass wir niemals Übereinstimmung in der pauschalen Entscheidung “ Russen für Olympia gesperrt “ finden werden.

      • @Maerchen Meister

        Ihre Taktik ist eine typische Troll Taktik! Wir sollen russische Verbrechen an Sportlern und in Syrien schnell vergessen um ueber Iraq und Palestina zu schimpfen! Damit wird die Wahrheit verschleiert und Gedanken von Taeter abgelenkt, Dass ist was Sie erreichen wollen?

  5. Pingback: IOC lässt Russland trotz Staatsdoping für Rio zu | Alexander Dilger

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