Mörderischer Schwätzer wird philippinischer Präsident

„Die Philippinen wählen ihren Donald Trump“ zum Präsidenten, nämlich den bisherigen Bürgermeister von Davao City, Rodrigo Duterte. Er hält Trump für einen Fanatiker, ist aber selbst noch viel extremer. Er versprach u. a., er wolle „als Präsident 100000 Kriminelle hinrichten lassen und ihre Leichen den Fischen in der Bay von Manila zum Fraß vorwerfen, bis sie fett würden“, während er „über das Opfer einer Gruppenvergewaltigung – es handelte sich um eine Australierin – sagte, diese sei so hübsch gewesen, dass er als Bürgermeister gern ‚als Erster dran‘ gewesen wäre.“ Doch er ist kein reiner Schwätzer, sondern handelt auch entsprechend. „Mit Hilfe der Todesschwadronen“ hat er Kleinkriminelle und Straßenkinder in seiner Stadt töten lassen. Den Philippinen stehen also schlimme Zeiten bevor, wobei es noch verständlich, wenn auch nicht vernünftig, ist, wenn arme, wenig gebildete und von Kriminalität gebeutelte Menschen jemanden wählen, der hartes Durchgreifen verspricht. Die US-Amerikaner machen hoffentlich nicht den gleichen Fehler.

9 Gedanken zu „Mörderischer Schwätzer wird philippinischer Präsident

  1. Wenn man schon Duarte vergleichen moechte warum nicht mit Hugo Chavez, Maduro, oder fuer uns wirklich wichtigeren Putin, Draghi etc? Ist es ein Zeichen von Ratlosigkeit in Deutschland? Will die hirnlose Elite, von Medien gefuehrt, nicht gestehen dass Islam, Migranten, EZB und Retter in Bruessel die unmittelbare Bedrohung fuer Deutschland, Europa und unseren Wohlstand darstellen?

    • Das sind doch völlig verschiedene Personen und Probleme. Die Gemeinsamkeit der Herren Trump und Duterte ist, dass sie vom extralegen Töten faseln. Ein Unterschied ist, dass der eine damit auch schon praktische Erfahrungen hat und jetzt Präsident wird.

  2. So einfach lässt es sich nicht darstellen. Duterte hat das Militär auf seiner Seite, die seit Jahren schon gegen die terroristischen Parteien agieren. Mit Hilfe dieser Partei wurden viele Philippiner ermordert. Die US-Amerikaner waren bislang stark involviert in der terroristischen Politik. Es kann sein, dass Duterte für das Volk die beste Option ist.

    • Als Bürgermeister hat Herr Duterte keine Terroristen töten lassen, sondern (vermeintliche) Kleinkriminelle und Straßenkinder. Das ist illegal und unmoralisch, da es völlig unverhältnismäßig ist und mangels geordneter Verfahren auch gänzlich Unschuldige trifft.

      • Lieber Prof. Dilger. Ich kann ihnen nur zustimmen…Herzlichst aus Bonn, Siebo M. H. Janssen

  3. Es ist mir relativ egal, wen das philippinische Volk als Präsident wählt, solange von dort keine „Flüchtlinge“ kommen! Wir brauchen keine Moralapostel und keine Oberlehrer, die anderen Völkern Vorschriften machen wollen. Am deutschen Wesen soll die Welt NICHT genesen…..!

    • Es geht nicht darum, anderen Völkern Vorschriften zu machen. Die Philippinos können wählen, wen sie wollen, wobei eine relative Mehrheit leider einen mörderischen Schwätzer gewählt hat. Das finde ich bedauerlich, ohne es ändern zu können oder zu wollen. Gleiches gilt für eine mögliche Wahl von Herrn Trump. Für deutschen Dünkel besteht auch überhaupt kein Anlass, da wir Frau Merkel haben und wahrscheinlich behalten werden.

      • Die Rhetorik von Herrn Trump unterstütze ich nicht. Ich vermute aber, dass sie Teil seiner Strategie ist und er damit vielen einfachen Menschen aus der Seele spricht. Er ist mir aber trotzdem lieber, als die von Soros finanzierte Hillary Clinton, die auch noch Merkel-Fan ist. Da ich verwandtschaftlich in die USA verbunden bin und direkte Informationen bekomme, kann ich mir ein Urteil erlauben.

        Ob wir Merkel behalten müssen, wird sich diesen Sommer anhand folgender Fragen entscheiden:
        1) Platzt der Flüchtlings-Deal mit der Türkei, was ich sehr hoffe!
        2) Kommen neue Flüchtlingshorden, was die Stimmung endgültig kippen lässt?
        3) Wie verhalten sich die Flüchtlinge, gerade bei sommerlicher Kleidung von Frauen und Mädchen in Fußgängerzonen, in Schwimmbädern und an Badeseen?
        4) Wohin steuert Europa? Brexit? Griechenland? Neuwahlen Österreich? …..
        5) Kommt es zu Rebellionen innerhalb der Union, weil manche um ihre Pöstchen fürchten?

  4. Wobei das auch ein absolutes Armutszeugnis für Justiz und Regierung der Philippinen ist, wenn sie zuschauen, wie ein Bürgermeister unbehelligt schwere Verbrechen begehen kann.

    Das Schlimme an Trump wäre, dass dieser Herr als Präsident der USA weit mächtiger wäre als der Präsident der Phipippinen.

    Leider haben offenbar viele Leute einen Hang zu „starken Männern“ (von denen einige erkennbar psychopathische Züge aufweisen). Meistens geht das nicht sonderlich gut, vor allem nicht in langer Sicht. Und darüber wundern sich die Leute dann anschließend, wenn das Kind in den Brunnen gefalle ist. .

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