Trump ist jetzt einziger Präsidentschaftskandidat der Republikaner

Bei den Republikanern gab es „Zwei Rückzieher in 24 Stunden: Kasich gibt auf – Trump ist konkurrenzlos“, da auch schon Ted Cruz seine Kandidatur aufgegeben hatte. Rein formal muss Donald Trump trotzdem noch auf die absolute Mehrheit der Delegierten kommen, aber mangels Gegenkandidat ist ihm die Präsidentschaftskandidatur nicht mehr zu nehmen. Ted Cruz wollte weitere Niederlagen vermeiden, um seine politische Karriere fortsetzen zu können. Doch John Kasich hatte eigentlich gar nichts mehr zu verlieren und hätte zumindest Außenseiterchancen behalten. Auch sonst bleibe ich bei meinen Vorhersagen, Clinton und Trump dürften Präsidentschaftskandidaten werden‘ und Hillary Clinton dann Präsidentin.

 

63 Gedanken zu „Trump ist jetzt einziger Präsidentschaftskandidat der Republikaner

  1. John Kasich wollte gestern noch seinen Wahlkampf fortsetzen, jetzt plötzlich einen Tag später nicht mehr. Ich vermute, dass auf ihn Druck ausgeübt wurde, da er als Gouverneur auf die Partei angewiesen ist. Die Parteiführung weiß, dass man mit Trump verlieren wird…haushoch, wenn Clinton es schafft, dass Sander ihr Vize wird. Man wird Angst davor gehabt haben, dass sich die Partei spaltet, wenn Trump knapp verlieren sollte…man ist auch in Zukunft auf die Trump Wutbürger angewiesen, wenn man jemals wieder einen republikanischen Präsidenten haben will. Die vorhersehbare Niederlage wird deshalb jetzt in Kauf genommen. Man wird sich schon heimlich darauf vorbereiten, dass in 4 Jahren Paul Ryan ihr Kandidat wird. Zuvor sollen wahrscheinlich die Trump Wutbürger lernen, dass sie eine Minderheit sind und bei den nächsten Vorwahlen lieber einen Kandidaten der Mitte unterstützen, wenn sie einen republikanischen Präsidenten wollen. Höchstens es passiert unerwartet das Wunder, dass Sanders der Kandidat der Demokraten wird oder Clinton noch über eine Affäre stürzt…wobei letzterer Fall wiederum auch Trump passieren könnte (bspw. Trump Uni).

      • Jedenfalls ist es faszinierend, dass sich die Wutbürger gerade einen Mann ausgesucht haben, der bis vor kurzem (vor seiner Bewerbung) noch der Meinung war, dass Bill Clinton der beste Präsident aller Zeiten war…er müsste doch eigentlich glücklich sein, wenn er als „First Lady“ wieder ins Weiße Haus zurückkehren würde? Trump will Präsident werden, weil sein Ego so groß ist…vielleicht hätte er sich bei der Demokratischen Partei beworben, wenn er vorher gewusst hätte, dass man dort wie bei den Republikanern als Populist, der angeblich für die weiße Arbeiterschaft kämpft, sehr gute Chancen hat? Wutbürger scheinen wirklich nicht besonders lernfähig und intelligent zu sein…wie kann man daran glauben. dass ein Milliardär wegen sein Reichtum ein guter Unternehmer und dadurch wiederum ein guter, unabhängiger Präsident ist, der sich selbstlos für die Arbeiterschaft einsetzt?

      • Man kann Donald Trump aber sogar wählen, ohne ihn gleichzeitig wirklich gut zu finden. In eine Wahlentscheidung fließen immer viele Aspekte ein.

      • Mir ging es um Mindeststandards, die Herr Trump nicht erfüllt. Gerade deshalb werden jetzt viele Republikaner Frau Clinton wählen, ohne sie gut zu finden.

    • Jetzt wird gespielt, nicht in 4 Jahren! Mutig und entschlossen wird Trump gewinnen. wichtig ist was Mehreiten in USA denken! Masse der Amerikaner sind nicht links-liberal und wolle Freiheit haben aus ihrem Leben etwas zu machen und nicht vom Staat abhaengig zu sein!

      • Herr Trump wird nicht gewinnen. Wollen Sie nicht mein Wettangebot annehmen? Er würde die Menschen auch nicht freier machen. Von seiner Rhetorik her ist er schlimmer als die Präsidenten Putin und Erdogan zusammen. Er hat zum Glück nicht deren Macht.

      • Sie sind ein seltsamer Mensch. Ich erkenne bei Ihren politischen Ansichten keinen roten Faden, vielmehr allgemein sehr viel Wut. Haben Sie sich überhaupt einmal mit Trump befasst? Sie haben mit ihm in Bezug auf Ihren Hass gegenüber Muslime einige Gemeinsamkeiten, wobei man bei Trump nicht weiß, ob er tatsächlich so denkt. Trump wäre nicht nur für Amerika ein unvorhersehbares Übel, auch Europa würde es mit ihm deutlich schlechter gehen. Mag sein, dass Clinton auch genügend Fehler hat, für Europa wäre sie mit ihrer Politik ein besserer Partner. Putin, TTIP, Nato usw. …dort hat Trump überall andere Ansichten als Sie. Wo sehen Sie bei Trump, dass er den Amerikanern mehr Freiheit bringt? Mauerbau? Protektionismus? Es ist bezeichnend, dass Sie in AfD Manier alle Amerikaner als links-liberal hinstellen, die Trump nicht wählen bzw. Clinton ihre Stimme geben. Zu Ihrer Info: es unterstützen sowohl viele erzkonservative Cruz Anhänger (denen ein schlanker Staat wichtig ist) wie auch liberal-konservative und konservative Republikaner um Kasich/Rubio Trump auf keinen Fall…Trump ist nicht die konservative und rechtsliberale Stimme, weshalb entsprechende Wähler vielfach zuhause bleiben oder Clinton als das kleinere Übel wählen werden.

  2. Ich hoffe Amerikaner sind mutiger und probieren jetzt mit Republikanern! Chancen sind gut!
    Obama war ein Zoegerer und Versager, wie jemand sagte damals, eher ein Praediger als Fuehrer mit einem Ziel.

      • Ich rechne mit dem ersten Szenario. Aber vielleicht denkt die Elite dann endlich mal über ihr Handeln nach und wir erleben in 4 Jahren endlich wieder einen neuen Spirit. Dann hätten sich 4 Jahre Trump gelohnt. Ich erwarte mir von Trump gar nichts, er ist nicht nur unseriös, sondern auch nicht kompetent, wird das aber wohl durch Berater ausgleichen können. Ich sehe das mehr als Denkzettel, dass in 4 Jahren vielleicht ein anderer, ein ehrlicherer Geist durch die USA und um die Welt geht. Die Menschen lernen nur durch Niederlagen, sie brauchen den Denkzettel. Dass es dafür so eine Figur wie Trump braucht, naja. Aber es gibt halt sonst niemand.

        Ich sehe Trump auch nicht so chancenlos. Bereits jetzt hat er in Umfragen über 40%, das Rennen ist noch lange nicht entschieden. Mit Hillary Clinton hat er jedenfalls den bestmöglichen Gegner erwischt.

      • Gegen Bernie Sanders könnte Donald Trump gewinnen, gegen Hillary Clinton nicht. Damit hat er sie in gewisser Weise alternativlos gemacht, was vielleicht sogar Absicht war und gewisse Parallelen zu Frau Merkel in Deutschland aufweist, wo auch die Wutbürger in der AfD nicht begreifen, dass sie ihr helfen. Das politische System wird dadurch nicht besser. Es gibt viele Millionen Amerikaner, die ein besserer Präsident wären als Herr Trump, und wohl etliche Tausend, die besser als Frau Clinton wären, aber alle nicht zum Zuge kommen.

      • Ich denke, Sie überschätzen bei dieser Frage das klassische Rechts-Links-Schema. Bei Trump ist es weniger eine Rechts-Links-Frage, sondern mehr Anti-Establishment vs. Pro-Establishment. Trump wird deshalb viele republikanische Wähler an Clinton verlieren. Er wird aber auch gleichzeitig mehr als jeder andere Kandidat Wähler der Demokraten gewinnen. Bernie Sanders scheint der vernünftigere Anti-Establishment-Kandidat zu sein, er würde es Trump daher schwerer machen dort zu punkten.

      • Ich habe Herrn Trump doch gar nicht im Rechts-Links-Schema verortet. Wo würden Sie das denn tun? Herr Trump wird kaum Wähler von den Demokraten gewinnen, aber sehr viele von den Republikanern verlieren. Ich gehe von einer historischen Niederlage aus und damit einem großen Erfolg der Establishment-Kandidatín schlechthin. Hoffentlich macht sie etwas daraus, z. B. eine wieder größere Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg.

      • Donald Trump ist inhaltlich kaum einzuschätzen. Insofern man seine Positionen wahrnehmen kann, dann sind da einige neue nicht einzuordnende, da protektionistische, Positionen dabei. Am ehesten würde ich ihn vielleicht am linken Republikanerflügel sehen, mit der Tea Party hat er jedenfalls wenig am Hut. Was ihn attraktiv macht, ist seine Sprache. Er spricht und denkt wie das einfache Volk und das kommt an. Das erinnert mich an „Die Geissens“ auf RTL2. Das einfache Volk steht durchaus auf zur Schau gestellten Reichtum. Das Volk mag den Proll, wenn er dieselbe Sprache spricht. Das einfache Volk spricht ebenfalls grob und auch mal beleidigend, man ist da eben nicht so empfindlich. Deshalb werden die Ausfälle von Trump auch verziehen, sie machen sogar seinen Markenkern aus.

      • Herr Trump denkt sicher nicht wie das einfache Volk. Im Grunde ist es ein Schauspiel, nur dass seine Anhänger über dessen wahren Charakter getäuscht werden. Wahrscheinlich halten viele Wutbürger auch Wrestling für einen ehrlichen Sport.

      • Sie haben ja völlig Recht. Trump funktioniert doch nur, weil die bisherige Elite völlig versagt hat. Die bisherige Elite hat den Kontakt zum Volk und den Sinn für die reale Lebenswirklichkeit doch völlig verloren. Das drückt sich auch in einer einlullenden, nichtssagenden und von Regeln und Verboten durchzogenen Sprache aus. Trump hat lediglich eine Marktlücke entdeckt und weiß sie jetzt zu nutzen. Trump ist ein ziemlich verwirrter Herr, das müssen wir wohl kaum diskutieren. Aber er wirkt wie der einfache (und ziemlich niveaulose) Großkotz, der zufälligerweise halt mächtig Kohle hat. Das wirkt irgendwie menschlicher als Hillary Clinton, selbst wenn ihm das Wohlergehen seiner Wähler in Wirklichkeit völlig egal ist. Mein Fall ist Trump definitiv nicht, aber Hillary Clinton ist die Inkarnation (vielleicht sogar noch krasser, da selbstbewusster und verbissener) von Angela Merkel, da kann ich auch keine Freudensprünge machen

        Ich persönlich präferiere als Gegenstück zur politischen Korrektheit mehr den Sprachststil von Gauland. Gauland spricht intellektuell, aber gleichzeitig trotzdem simpel und für jeden empfänglich. Es wird nichts verschwiegen, alles klar angesprochen, trotzdem nicht gehetzt und deshalb auch sprachliches Niveau gewahrt. Amerika tickt aber anders, deshalb ist dort ein Trump auch erfolgreich. In Deutschland könnte ich mir das nicht vorstellen. Am ehesten würde ich ihn mal mit dem Stronach aus Österreich vergleichen, der war auch so verwirrt und nicht einzuschätzen. Allerdings natürlich ohne ständige Beleidigungen.

        Trump lebt davon, dass die Medien ihn beachten. Sobald sie nicht mehr aus allem von ihm ein Skandal machen, wird er schnell an Beliebtheit verlieren.

      • In den USA gibt es gerade keinen Grundkonsens der politischen Elite wie in Deutschland (zumindest vor der AfD). Der Streit zwischen Demokraten und Republikanern sowie zwischen den Republikanern untereinander nervt viele. Mit maßlosen Angriffen gegen Berufspolitiker haben Berufspolitiker überhaupt erst jemanden wie Donald Trump möglich gemacht. Er löst aber nicht das Problem, sondern führt es ad absurdum. Er ist kein Politprofi, hat aber die schlechten Eigenschaften von ihnen ohne die guten.

        Herr Gauland war doch mit Herrn Glaser fast der einzige Berufspolitiker, der zur AfD kam. Das soll kein Vorwurf sein, sondern die richtige Einordnung erlauben.

  3. Auf
    https://sports.bwin.com/de/sports/61/4013/wetten/us-pr%C3%A4sident#leagueIds=4013&sportId=61
    können Sie wetten. Quote für Trump zur Zeit 3.00. Für 100 Euro Einsatz gibt es 300 zurück. Bei Clinton sind es 1.60. Vor Tagen waren es noch 3.75 / 1.30.
    Österreich: 1.65 (Hofer) 2.10 (VdB)

    Die USA haben eine starke demokratische Tradition – checks and balances – die das Schlimmste verhindern werden. Wobei ich nicht weiß, was das kleinere Übel ist. Trumps Benehmen war vielleicht nur eine Masche um sich innerparteilich durchzusetzen. Es wird sich jetzt deutlich mässigen. Wir werden sehen, wie überzeugend dies sein wird.

  4. Ich würde übrigens mal eine Theorie aufstellen. Ohne das unsägliche Verhalten des Establishments und ohne die unheilvolle Allianz von Politik und Medien wäre Trump nie groß geworden. Ich weiß jetzt nicht, ob ich aus der deutschen Perspektive hier einen falschen Eindruck bekommen habe, aber ich wäre nie im Leben auf die Idee gekommen, einen Trottel wie Trump zu wählen. Erst die unsägliche Medienpropaganda gegen ihn würde mich dazu bringen, weil dadurch in mir Widerstand entsteht. Hätte man ihn dagegen behandelt wie jeden anderen Kandidaten, ich hätte kaum eine Sekunde an ihn verschwendet.

    Es ist diese unsäglich penetrante moralische Indoktrination auf allen Kanälen, die mich und vermutlich auch viele anderen Menschen so ärgert. Das fing schon in der Schule an. Erst war es das Ozonloch, dann das Weltklima, das Stuhlkreise erforderte. Die böse Globalisierung (wir reichen Länder beuten die armen Länder ja bekanntlich aus) und die hungernden Kinder in Afrika, an denen wir sowieso Schuld sind, waren ohnehin Dauerthema. Frauen sind sowieso benachteiligt und man konnte den Eindruck gewinnen, dass in jedem Mann ein schlimmer Vergewaltiger steckt. Auch sind Ausländer generell gut und in jedem Deutschen steckt ein kleiner Rassist. Diese Liste ließe sich noch beliebig erweitern, mittlerweile dürfte vor allem das Thema Inklusion dazugekommen sein. Neuerdings gilt anscheinend selbst das Wort „Behinderte“ als Schimpfwort, das heißt jetzt „Menschen mit Behinderung“.

    Das sind ja durchaus wichtige und diskussionswürdige Themen. Die Präsentation und Behandlung hat mich allerdings mehr an den Religionsunterricht (und dem konnte man sich glücklicherweise irgendwann entziehen) als einen Sachunterricht erinnert. Es ist diese religiös anmutende paternalistische Indoktrination, die dazu führt, dass man diese Themen irgendwann einfach nicht mehr hören kann, man abschaltet und irgendwann schon aus Prinzip auf Widerstand schaltet. Wer selbst unsachlich versucht die Menschen zu beeinflussen, der muss sich nicht wundern, wenn irgendwann unsachlich zurückgeschossen wird.

    Donald Trump und die AfD sind meiner Meinung nach jedenfalls ohne das obige Erklärungsmuster undenkbar. Ich kann alleine denken, ich brauch keinen moralischen Kompass und auch keine alternativlosen Entscheidungen von irgendwo und irgendwem. Irgendwann hat man das schlicht satt und dann gibt es eben jene Personen und Gruppierungen, mit denen man das ausdrücken kann.

    • In den USA ist das doch noch etwas anders und das ganze politische System nicht so links. Bernie Sanders wäre hier ein ganz normaler Sozialdemokrat und Hillary Clinton vermutlich bei der Union. Kandidaten wie Ted Cruz oder Donald Trump gibt es hier bislang überhaupt nicht, auch nicht in der AfD. Nach seinen Beleidigungen, Lügen und reinen Dummheiten halte ich Herrn Trump für komplett unwählbar. Dass eine große Minderheit von den Anhängern der Republikaner solche Mindeststandards des Anstands nicht mehr kennt, könnte zum Untergang der ganzen Partei führen. Dann wird es allerdings spannend, was ihr nachfolgt.

      • Insgesamt besteht die Gefahr, dass es in den USA zukünftig zu spanischen Verhältnissen kommen könnte (4 größere Parteien, schlechte Regierungsbildung), wobei aktuell zunächst eine Spaltung der Republikaner weitaus wahrscheinlicher ist. Tea Party, Trump Anhänger und Bildungsbürgertum…es ist fast unmöglich, die Republikanische Partei zu retten. Die Union wird froh sein, dass es in Deutschland keine Vorwahlen gibt, da die Partei wahrscheinlich ebenso im Chaos versinken würde. Die Demokraten werden sich in den USA freuen: sollte man es schaffen, die Lager Sanders/Clinton zu versöhnen, sollte man mit den zusätzlichen republikanischen Wählern aus der Mitte (und unabhängigen Wählern, die bisher den Republikanern zugeneigt waren) auf lange Zeit die Landes- und Bundespolitik bestimmen können

      • Das politische System in den USA ist völlig anders. Der Präsident bildet die Regierung und es wird immer einer gewählt. Es kann zur Blockade mit dem Kongress kommen, aber die gab es schon in den letzten Jahren häufig.

      • Ja, ich weiß! Allerdings ist der Präsident auf Senat und Repräsentantenhaus angewiesen. In den USA kann zwar im Gegensatz zu Spanien ein neuer Regierungschef mit seiner Regierung unabhängig von einer Parlamentsmehrheit gewählt werden. Jedoch ist er ziemlich zahnlos, wenn er nirgendswo eine Mehrheit hat. Bisher konnte dieser Fall bei 2 Parteien schon eintreten, siehe Obama. Sollten sich Demokraten und Republikaner spalten, würde es wohl bei 4 Parteien auf unbestimmte Zeit keine bzw. sehr unsichere (Koalitions)Mehrheiten geben, da man sich wie in Spanien erst daran gewöhnen muss, dass man nicht mehr allein regieren kann.

      • So zahnlos ist ein US-Präsident selbst ohne Mehrheit im Kongress nicht. Er kann keine Gesetze erlasen, aber mit Erlassen regieren, solange der Kongress keine gegenläufigen Gesetze verabschiedet. Wenn Senat und Repräsentatenhaus völlig uneinig sind, stärkt ihn das also eher. Außerdem haben die USA das Mehrheitswahlrecht. Wenn nur eine Partei sich zerlegt, stärkt das die andere bzw. entsteht Platz für eine neue. UK mit etlichen Parteien trotz Mehrheitswahlrecht ist ein Sonderfall, nicht die Regel.

      • Die Demokraten werden der lachende Dritte sein, wenn sich die Republikaner spalten sollten. Das Mehrheitswahlrecht würde auf allen Ebenen zu einer deutlichen Dominanz der Demokraten führen, was bestimmt nicht im Interesse einer Demokratie ist. Natürlich in der Annahme, dass die Demokraten sich selbst nicht spalten und sich die Clinton/Sanders Lager versöhnen. Lediglich die paar Bundesstaaten wie Utah, wo Trump sehr schlechte Ergebnisse von 10 % bis 20 % geholt hat, sollten von einer Republikanischen Partei ohne Trump Wähler gehalten werden können…und eine Trump Partei könnte vielleicht ein paar Südstaaten halten. Trump wird höchstwahrscheinlich zum Glück kein US-Präsident, aber hat dennoch bereits jetzt enormen Schaden angerichtet… Er hat die amerikanische Gesellschaft und seine Partei tief gespalten. Mal sehen, was die Zukunft bringt! Es wäre so schön, wenn die Trump Wähler jetzt zu faul wären, an den letzten Vorwahlen teilzunehmen, weil sie denken, dass Trump der sichere Kandidat ist, so dass er beim Parteitag doch nicht genügend Delegierte hat…leider ein Wunschtraum.

      • Die Republikaner waren schon vor Herrn Trump gespalten. Nur dadurch konnte er überhaupt groß werden. Wenn er wieder Erwarten Präsident wird, ist völlig unklar, was passiert. Wenn er verliert, wird er sich aus der Politik zurückziehen. Je deutlicher sein Verlust ausfällt, desto mehr bringt das seine Art von Populismus in Misskredit. Wenn er nur ganz knapp verliert, werden hingegen viele seinem Vorbild nacheifern, was auch die Politik hierzulande weiter beeinträchtigen könnte.

      • Die Parteien in den USA sind nur Plattformen sehr unterschiedlicher Gruppierungen und mit den klassischen Mitgliederparteien in Deutschland überhaupt nicht vergleichbar!

        Hillary Clinton gilt als großer Fan von Merkel. Daher ist mir alles lieber als sie, sogar der Clown Trump……

      • Frau Clinton ist trotz allem besser als Herr Trump, so wie auch Frau Merkel als Kanzlerin besser ist als z. B. Frau Petry. Das bedeutet nicht, dass ich eine der Personen gut finde.

      • Zwischen Hitler und Stalin haben Sie sich für Stalin entschieden….

      • Was soll dieser völlig unpassende Vergleich? Keiner der heutigen Akteure hat etwas mit den größten Massenmördern der Geschichte zu tun. Herr Trump und Ihre Parteioberen befürworten allerdings das Töten von Unschuldigen einschließlich Kindern, was schlimm genug ist. Wenn das die einzige Alternative wäre, wären mir völlig etablierte Politiker tatsächlich lieber.

  5. Trump ist ein Idiot.
    Wer wählt so einen Kasper ?

    Aber Erdogan wird ja auch gewählt und der vergreift sich sogar an Ziegen,Menschenrechten und der Pressefreiheit.

    • Demokratiekritisch könnte man Herrn Burger zustimmen, dass es im Volk viele vergleichbare Idioten gibt, die einen wie sich selbst wählen wollen, als wenn es sich bei einem studierten Milliardär wirklich darum handeln würde. Herr Trump täuscht wie die meisten Populisten seine Wähler und hält diese für Idioten, nicht sich selbst.

      Bei Herrn Erdogan liegen die Dinge etwas anders. Als Ministerpräsident war er gar nicht so schlecht. Erst in letzter Zeit lässt er den autoritären Islamisten heraushängen. Aber viele Menschen wünschen sich einen autoritären Anführer und in der Türkei sind längst nicht alle Muslime säkularisiert. Das lässt Schlimmes für die Zukunft der Türkei befürchten, was die Deals von Frau Merkel umso kritikwürdiger macht. Auch sie hat anders angefangen, als sie sich jetzt gebärdet.

      • Völlig falsch! Erdogan ist ein politischer Ziehsohn des Milli Göres-Gründers Erbakan. Schon als Bürgermeister von Istanbul war Erdogan Islamist und wollte das Schwimmen von Männern und Frauen im gleichen Pool verbieten. Als Ministerpräsident hat er in der Tat für einen wirtschaftlichen Aufschwung gesorgt, die aber im keynesianisch mit einer gigantischen Staatsverschuldung finanziert wurde.

      • Es ist nicht völlig falsch, sondern ganz richtig, dass Herr Erdogan als Ministerpräsident viel besser war als erstens seine Vorgänger in diesem Amt und zweitens er selbst jetzt als Präsident. Davor war er allerdings auch schon problematisch, das kommt jetzt also nicht gänzlich überraschend.

      • …relativierend schon wieder! Sie wählen nur zwischen Hitler und
        Stalin. Get alive!

      • Im Gegensatz zu Ihnen kann ich differenzieren und muss nicht auf völlig unpassende Vergleiche und Alternativen zurückgreifen.

  6. Grundsärtzlich habe ich das Gefühl, dass gerade wir in Deutschland schlecht einschätzen können, wofür Trump steht. Unsere Medien sprechen von seinen größten Provokationen und machen sich lustig über ihn. Aufgrund der allgemeinen Berichterstattung in der letzten Zeit,habe ich meine leichten Zweifel, ob alles so stimmt, was geschrieben wird. Ein kleines aha-Erlebnis hatte ich nach dem Lesen des folgenden Artikels. Ich stimme nicht allen Punkten zu, habe aber doch Sympathien für einige Punkte:
    http://www.theeuropean.de/sebastian-sigler/10800-wahlen-in-den-usa
    Wer genau weiß hier in der Diskussionsrunde genauer, was Trump alles will -abseits der überheblichen Berichterstattung in den deutschen Medien?
    Man muss auch wissen, dass die Political Correctness in den USA noch schlimmer ist als hier und es viele Leute nervt. Trump verstößt mit Vorliebe gegen diese Einstellung. Erstens bringt im das kostenlose Publicity, spart Wahlkampfkosten und zweitens ist er der Rebell gegen das Establishment.
    Es gibt auch Republikaner, die es entspannt mit Trump sehen, weil sie wissen, dass er noch beeinflussbar ist. Er benötigt Berater, um seine Ideen umsetzen zu können. Berater haben Einfluss.Es schadet auch nicht, wenn mal ein Quereinsteiger kommt und das Denken der politischen Kaste auf den Kopf stellt. Andere Denkansätze lösen Diskussionen aus und zwingt zum Überprüfen der eigenen Ansichten.
    Trump führt den Republikanern eine neue Wählerschicht zu. Er konnte gewinnen ohne große fremde Sponsoren. Er ist nicht in der Geiselhaft der Tea-Party. Das sollte eigentlich das Alt-Establishment der Republikaner freuen, die die Tea-Party mit Argwohn verfolgt haben. Die größten Sponsoren der Tea-Party, die Gebrüder Koch, haben angekündigt, nun Clinton zu unterstützen. Anscheinend geht es nun um die Pfründe der Superreichen.
    Persönlich halte ich Trump für einen Narzisten und guten Verkäufer, aber ich halte ihn auch nicht für einen Idioten. Ich habe keine Angst, wenn er der Wächter über die roten Knöpfe für die Atomraketen wird. Er mag zwar sein Vermögen nicht entsprechend der Entwicklung des Aktienindexes vermehrt haben, aber er hat noch Vermögen im Gegensatz zu anderen Erben in der 2. Generation. Komplett irrsinnig ist also er nicht. Er wird auch Lernen, dass Alles zu ändern nicht so einfach ist.
    Frau Clinton ist eine Produkt des politischen Establishments. Sie erscheint farblos. Keine Ahnung, für was sie steht. Auf jeden fall für das Big Money und für den Klempner Joe. Unter ihr wird sich nichts ändern.
    Trump will etwas ändern. Die Unzufriedenen laufen ihm hinterher. Auch Obama wollte Change, war aber nur ein Prediger und Schwätzer. Jetzt kommt das nächste Extrem mit Trump.

    • Der verlinkte Artikel ist entweder sehr schlecht recherchiert oder plumpe Trump-Propaganda. Seine politischen Vorschläge sind inkonsistent und seine Beleidigungen, Lügen sowie menschenfeindlichen Sprüche sind nicht (nur) alt, sondern sind im Vorwahlkampf extensiv erfolgt.

      • Wir kennen nur seine Beleidigungen und andere Sprüche. Etwas anderes war bis vor Kurzem nicht in den Medien zu lesen. Eine einseitige Verfolgung. Dass Trump mit seinen sozialpolitischen Ansichten mit den Republikanern über Kreuz liegt, ist jetzt auch in anderen Artikeln zu lesen, bei denen es nun darum geht, wie weit er mit seiner Partei auseinander liegt. Wenn unsere Medien sich so einseitig auf jemanden einschießen, werde ich misstrauisch. Ich glaube nicht, dass jemand einen Rekordzulauf an Wählern, insbesondere Ex-Demokraten, in den Vorwahlen hat, wenn er beleidigt, rassistisch ist und hetzt. Dann muss es auch etwas anderes geben und es läuft etwas gewaltig schief. Das fehlte mir in der Berichterstattung und darauf wollte ich aufmerksam machen.
        Vor 16 Jahren gab es auch einen Einfaltspinsel, Alkoholiker und Kuhtreiber aus Texas. Dieser Vollidiot (wäre noch ein Lob gewesen in der Berichterstattung) hat es doch tatsächlich geschafft, den wahnsinnig tollen, intellektuellen ,gut aussehenden Umweltstar Al Gore zu schlagen. Vor 36 Jahren wurde ein Schauspieler, sogar nur B-Movie-Kategorie zum Präsidenten gewählt. Heute eine verehrter Präsident.
        Wir überheblichen arroganten Europäer verstehen die USA nicht. Bei uns hätte Trump keine Chance. Aber Reagan und George W. Bush hätten auch keine Chance gehabt.
        Über Trump fällt uns vieles ein. Wir können darüber streiten, diskutieren etc. Was können wir über Clinton sagen? Außer dass sie nur Anti-Trump ist oder eine Hexe?

      • The Economist ist keine linke deutsche Zeitschrift. In „Fear trumps hope“ stellt er einige falsche und schlimme Äußerungen von Donald Trump zusammen („By one calculation, 76% of his political statements last year were untrue.“) und warum seine Wahl eine Katastrophe wäre. Es gibt auch Erklärungsversuche für seine bisherigen Vorwahlerfolge, z. B.

        though it is a caricature to suggest, as Mr Trump and others have, that the Republicans have long made fools of distressed working-class whites by offering them God, the flag and tax cuts to the rich, it is a caricature with some truth to it. None of Mr Trump’s 16 rivals spoke convincingly to the concerns of wage-distressed workers; none had a thoughtful answer to them.

      • Natuerlich hat Economist eine Neigung fuer Labour und alles was links ist.

      • Nein, The Economist ist eine liberale Zeitschrift und war deshalb für New Labour von Tony Blair, ist aber jetzt gegen den Steinzeitsozialismus von Jeremy Corbyn. Am nervigsten finde ich die Empfehlungen zur Eurorettung, an der sich UK aber gar nicht beteiligen soll.

      • Aus Herrn de Grisogonos Sicht ist liberal immer links. Sehr links sogar.

      • Was ist daran realistisch, beim Thema Trump deutsche Massenmedien zu kritisieren? Frau Röhl und Sie sollten sich mit seinen Aussagen, tatsächlichen Widersprüchen und Beleidigungen beschäftigen. Wenn Sie Herrn Böhmermann wegen Majestätsbeleidigung verklagen wollen, warum dann nicht erst recht Herrn Trump?

      • Es wird den Ausgang der US-Wahlen nicht beeinflussen, was Frau Röhl da auf Herrn Tichys Internetseite so schreibt. Auch inhaltlich ist nichts davon beeindruckend. Bettina Röhl verdankt ihre bescheidene ‚Prominenz‘ vor allem ihrer Mutter, der RAF-Terroristin Ulrike Meinhof und weniger ihrem nicht vorhandenen journalistischen Spürsinn oder Talent.

      • Es ist sogar sehr notwendig Deutsche Medien zu kritisieren! Finden Sie diese Medien gut? Und Rau Roehl macht es gut wie meistens. Fuer manche linken Maerchenerzaehler ist sie nicht revolutinaer sondern nur ein Mensch mit zu viel Menschenverstand und Durchblick.
        Donald Trump fuehrt sein Wahlkampf erfolgreich und hat eine faire Chance zu gewinnen! Demokraten braucht kein Mensch mehr und Amerikaner brauchen keine Ratschlaege der deutschen rot-gruenen Besserwisser wer sie regieren soll. Diese Besserwisser empoerten sich immer, von Berlusconi und Bush bis heute Orban, Kaczinsky, Erdogan, Hofer, Trump uva.
        Und diese Flasche Gabriel, er will Anschluss Oesterreichs! 😂

      • Was soll deutsche Medienschelte, wenn es um Herrn Trump geht? Hierzulande werden die US-Wahlen nicht entschieden, doch eine Beurteilung der Kandidaten ist trotzdem möglich und sinnvoll, während die Medienschelte ihn hochjubeln soll, ohne dafür Argumente finden zu müssen. Niemand will die Kandidatur von Herrn Trump verbieten, doch jeder zivilisierte Mensch wünscht ihm eine krachende Niederlage.

        George W. Bush war einer der schlechtesten US-Präsidenten aller Zeiten. Vielleicht ließen sich die Anschläge vom 11. September nicht verhindern, doch er hätte deshalb nicht den völkerrechtswidrigen Irakkrieg vom Zaun brechen dürfen. Die Finanzkrise hat er auch weder verhindert noch danach gut reagiert. Herr Trump könnte allerdings ein noch schlechterer Präsident werden, indem er ebenfalls ohne Not Kriege beginnt, Unschuldige foltern und ermorden lässt sowie in einer Krise völlig falsch reagiert.

        Wieso Sie gleichzeitig den Islam verdammen und den Islamisten Erdogan hochjubeln, haben Sie auch noch nicht erklärt.

      • @Grisogono 8:51

        Zunächst einmal sollten Sie zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien unterscheiden. Letztere müssen Sie nicht durch Ihren Konsum mitfinanzieren, wenn sie das nicht wollen und sie können alle Medien, die Ihnen mißliebige Meinungen publizieren auch jederzeit ignorieren. Es besteht kein Zwang zum Medienkonsum.

        Was den öffentlich-rechtlichen Rundfunk angeht, ist dieser an sich schon auf Grund seines Auftrags zu höchstmöglicher Objektivität verpflichtet. Leider ist das aber in der Realität tatsächlich nicht der Fall, was insbesondere der politischen Besetzung seiner Kontrollgremien und Schlüsselpositionen geschuldet ist.

      • Prof. Dilger,
        Ihre Kriterien fuer einen zivilisierten Menschen kann ich nicht nachvollziehen. Jemanden der mir unsympathisch ist eine Niederlage zu wuenschen, und Sie nennen so etwas zivilisiert? In meiner „Welt“ sieht es umgekehrt aus!

        Natuerlich kann man sich mit einer bluehender Phantasie schoen vorstellen was ein “ Boesewicht“ alles machen koennte. Unterstellen Sie Trump einfach alles was Assad macht, so what? Es beweisst nichts, es zeigt nichts, US ist eine Demokratie mit „checks and balances“ etc. und solche Gedanken sind absurd.

        Ich weiss nicht wieso Sie auf Islam und Erdogan wieder kommen? Weder verdamme ich Islam noch jubele ich Erdogan hoch. Ich habe Freunde und Kollegen die Muslime sind und jeder respektiert andere Meinung. Ich besuchte viele islamische Staaten und lebte lange in Nordafrika. Ich moechte als nicht- Muslim nicht in einem Staat mit einer Muslimischen Mehrheit der Bevoelkerung leben. Es ist exotisch aber viel zu fremd. Meine Wurzeln sind in Europa und Christentum! Deswegen moechte ich nicht , dass Deutschland und Europa eine Muslimische Bevoelkerungsmehrheit bekommen. Deswegen bin ich strikt gegen illegale Migration, besonderes von ungebildeten Muslimen.

        Das alles bedeutet nicht, dass ich einfach einzelne Muslime ablehne. Ja, ich betrachte Herrn Erdogan als typischen Praesidenten asiatischer oder anderer Staaten.Wir wollen, dass er so wird wie wir es wuenschen? Er und seine Bevoelkerung denken nicht daran! Mit recht. Ausserdem, wir sind NATO Partner!
        Eine Demonisierung ist Zeichen eines Realitaetsverlustes in Deutschland.

      • Es geht nicht darum, dass Herr Trump unsympathisch ist (was er für mich tatsächlich ist), sondern dass er sich völlig unzivilisiert äußert, indem er sich für Folter und Mord ausspricht sowie andere Menschen und Völker schwer beleidigt und das nicht etwa im Rahmen einer Satiresendung, wo Sie schon nach verschärfter Strafverfolgung rufen. Das ist weder zivilisiert noch präsidial. Der beste Schutz dagegen sind nicht andere Verfassungsorgane, sondern der Souverän selbst. Ich vertraue den Amerikanern, dass sie nicht Ihrem Realitätsverlust unterliegen und so jemanden nicht wählen. Leider haben die Türken mehrheitlich Herrn Erdogan gewählt.

  7. Ich bin kein Fan von Donald Trump. Er ist auch kein Konservativer, sondern bekannt dafür, dass er sich als Geschäftsmann dem Markt anpasst.

    Trotzdem ist alles besser als die Hexe Hillary! Ich wette darauf, dass sie nicht Präsidentin wird, denn sie hat die Konservativen, die Konstitutionalisten, Militär und Geheimdienste gegen sich. Noch nicht einmal die linken Feministeninnenverbände sind für sie. Wir werden einen Wahlkampf mit der größten Schlammschlacht aller Zeiten erleben, auf den ich mich richtig freue.

    • Beide Kandidaten sind suboptimal. Hillary Clinton hat als US-Außenministerin wiederholt die Kriegstreiberin gegeben und ist schon von daher für Europa keine bessere Wahl als Donald Trump.

    • Sie wollen doch Trump hochjubeln und Putin verdammen, während die AfD sich beiden anbiedern will, obwohl es zwischen den beiden sicherlich schnell krachen würde und keiner von beiden die nationalen Interessen Deutschlands im Blick hat, um die es der AfD doch angeblich geht.

      • Prof. Dilger, ich bin sicher Sie koennen nicht heute realistisch beurteilen ob Donald Trump gut oder schlecht fuer USA waere! Dagegen weiss man, dass Putin einer der gefaehrlichsten Gegnern Europas ist. Man muesste auch wissen , dass Erdogan relativ belanglos ist. Diese drei Personen soll man nicht dauernd direkt vergleichen, relativieren und damit Putin entschuldigen und Fokus veraendern.
        Keiner der drei hat unsere Krisen verursacht. Allerdings Putin destabilisiert nahe und fuer uns wichtige Regionen durch seine Kriege.

        Fuer mich ist die Aussage ueber AfD, Gauland etc. genau so wie ich es schon vor BPT in Bremen dachte. Einfach nicht waehlbar auf Bundesebene.

      • Herr Trump ist bereits jetzt schlecht für die USA. Das schließt nicht aus, dass gerade er sich zukünftig (wieder) ganz anders aufstellt und dann doch ein guter Präsident würde. Aber nach seinen bisherigen Worten und Taten ist es viel wahrscheinlicher, dass er gar nichts erreicht oder sogar weiteren, noch viel größeren Schaden anrichtet. Allein diese Unsicherheit spricht gegen ihn. Frau Clinton ist im Vergleich zu ihm ziemlich langweilig, was jedoch ein Vorteil ist. Ich würde mir auch wünschen, dass Frau Merkel wieder so langweilig würde wie früher.

    • Tja, was nun, Old Grisgono?

      Storch pro Trump, Grisogono pro Trump.
      Trump, Storch, Pretzell und Gauland pro Putin, Grisogono gegen Putin.
      Lucke pro Erdogan, Grisogono gegen Erdogan
      Lucke pro Merkel, Grisogono … ?

      Wo fühlen Sie sich politisch zu Hause und wann droht Ihnen Alfa-Bernd I. mit dem Parteiausschluss?

      😉

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