Diskussionspapier zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz

Heute habe ich die Verschriftlichung meines Vortrags beim ’18. Workshop Hochschulmanagement in Hamburg‘ als ‚Monatliches Diskussionspapier meines Instituts‘ fertiggestellt: „Implikationen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes für Hochschulen und Mitarbeiter“. Es handelt sich wieder einmal um ein echtes Diskussionspapier, welches ernsthaft diskutiert werden kann und soll. Ich bin für Anregungen, Kritik, Verbesserungsvorschläge etc. dankbar. Nächsten Monat werde ich es dann überarbeiten und bei der Zeitschrift Hochschulmanagement einreichen.

3 Gedanken zu „Diskussionspapier zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz

  1. Ich habe das Papier nur überflogen:
    Kritik:
    Gut ist, dass auf das Innen oder gar *Innen verzichtet wurde.

    Verbesserungsvorschlag:
    Blicke über die Grenzen. Wie ist das in anderen Ländern geregelt?

    Allgemeine Bemerkung:
    Ein Mitarbeiter mit einem Zeitvertrag und Promotionsabsicht ist völlig von seinem Professor abhängig. Der kann ihn mit der Promotion hängen lassen und eben auch den Vertrag nicht verlängern. Eine solche Abhängigkeit ist in der Industrie oder dem öffentlichen Dienst nicht gegeben.
    Das schadet nicht nur dem einzelnen Mitarbeiter, sondern auch der Wissenschaft insgesamt. Es begünstigt tendenziell Menschen, die keinen Widerspruch erheben solange sie im Abhängigkeitsverhältnis stehen und später wenn sie dann in Führungspositionen sind, keinen Widerspruch dulden. Anwesende natürlich ausgeschlossen.

    Ich war selbst 8 Monate an einem Forschungsinstitut und habe dann schreiend das Weite gesucht. Auf die Promotion habe ich verzichtet und dafür eine gut bezahlte Stelle in der Industrie angenommen. In meinem Fach war und ist das möglich- GottSeiDank!

    • Grundsätzlich ist ein internationaler Vergleich sinnvoll, im konkreten Fall ist aber nicht nur das Befristungsrecht selbst bei unseren deutschsprachigen Nachbarn anders, sondern auch das Hochschulsystem. Das hiesige System führt dazu, dass die längeren Arbeitsverträge insbesondere Doktoranden kaum etwas nutzen, weil sie vor allem an der Promotion interessiert sind. Wenn diese ganz anders betreut und bewertet würde, wäre auch die Dauer der Arbeitsverträge anders zu beurteilen.

  2. Pingback: Veröffentlichung und Workshop zum Hochschulmanagement | Alexander Dilger

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