Wie sollten die Parteien auf die gestrigen Wahlergebnisse reagieren?

Wie können und sollten die Parteien auf die gestrigen ‚Wahlergebnisse in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt‘ reagieren, um erfolgreich zu bleiben oder (wieder) zu werden?

Am einfachsten lässt sich diese Frage für die Union beantworten. Frau Merkel müsste nur ihre Flüchtlingspolitik ändern. Sie müsste einen Kurswechsel noch nicht einmal öffentlich eingestehen, sondern nur die Chance nutzen, die ihr zahlreiche andere EU-Länder bieten. Sie könnte die Grenzschließungen bedauern, aber als solche akzeptieren. Wenn sie aber wieder über eine Millionen Menschen dieses Jahr ungefiltert ins Land lässt, dann werden sich die politischen Verhältnisse hierzulande massiv verschlechtern und wird die CDU noch viel deutlicher verlieren als gestern. Wenn Frau Merkel nicht zu Änderungen bereit ist, müsste sie von anderen Unionspolitikern dazu oder zum Rücktritt gezwungen werden. Doch vermutlich gibt es dafür nicht genug Zivilcourage in der Union, selbst wenn die eigene politische Existenz bedroht ist.

Für die SPD ist die Lage noch viel bedrohlicher und eine Kursänderung zugleich schwieriger. Sie vertritt keine kohärenten Positionen mehr, für die aber auch kein Platz mehr wäre zwischen CDU und Grünen. Ratsam wäre deshalb der Versuch, mit der Merkel-Union die Plätze im politischen Spektrum zu tauschen, sich also nicht noch linker, sondern mehr in der Mitte aufzustellen. Viele Mitglieder und Funktionäre würden dabei aber vermutlich nicht mitmachen. Eine rot-rot-grüne Regierungsoption gibt es dafür auch nicht, doch die gegenwärtige Große Koalition wird zur völligen Marginalisierung der SPD führen.

Die AfD ist die große Gewinnerin der gestrigen Wahlen. Solange die anderen Parteien ihren Kurs nicht ändern, wird es auch dabei bleiben. Aber irgendwann wird sich die Flüchtlingskrise auf die eine oder andere Weise als weniger dringlich darstellen. Vor allem fehlt es der AfD an Ideen, Personal und Optionen für eine wie auch immer geartete Regierungsverantwortung. Als Protestpartei ist sie kurzfristig sehr erfolgreich, aber um langfristig relevant zu bleiben, muss sie sich breiter und seriöser aufstellen.

Die FDP hat wieder Chancen. Regierungsbeteiligungen sind für sie viel leichter möglich, aber auch gefährlich. Kleine Koalitionspartner müssen immer kompromissbereit sein, dürfen dabei aber nicht prinzipienlos werden oder auch nur erscheinen. In der parlamentarischen Opposition ließe sich das liberale Profil wieder schärfen.

Die Grünen sind die einzige Partei, für die eine andere Flüchtlingspolitik keinen Sinn ergibt, sondern sie sollten sich als Original präsentieren und so Frau Merkel die Wähler abjagen. Als kleiner Koalitionspartner gehen sie unter, mit dem Regierungschef können sie hingegen noch zulegen, wie Baden-Württemberg zeigt.

Die Linke sollte hingegen dem Kurs von Frau Wagenknecht folgen oder einfach ihren Karl Marx noch einmal lesen. Mit intellektuellem Idealismus gewinnen nur die Grünen Wähler, weil nur diese auch ganz handfest davon profitieren. Die Linke müsste die materiellen Interessen ihrer Wähler oder meinetwegen der Arbeiterklasse adressieren.

ALFA ist in der jetzigen Form für genau einen Sitz im Europaparlament für Herrn Lucke gut. Eine Rückkehr zur AfD könnte für beide Parteien ihr jeweiliges Hauptproblem lösen. Da sie nicht zu erwarten ist, könnte Herr Lucke auch zur CDU zurückkehren und dort auf den nötigen Kurswechsel hinarbeiten.

25 Gedanken zu „Wie sollten die Parteien auf die gestrigen Wahlergebnisse reagieren?

  1. Gute Analyse. Eine Rückkehr von ALFA Mitgliedern und Ex-Afdlern wird es nicht geben, da in der AfD noch immer Höcke und Co. großen Einfluss haben, wegen denen man letztes Jahr ausgetreten ist. Hinzu kommen die Ansichten von einigen „gemäßigten Kräften“ wie von Storch, die auch nicht besser sind. Umgedreht werden jene sich nicht von den verhassten ALFA, Lucke oder allgemein gemäßigten Ex-Mitgliedern verdrängen lassen, wo sie gute Posten bekommen haben. Davon abgesehen, würde es in den neuen Bundesländern auch bei einer Rückkehr keine großartigen Alternativen zu Höcke, Poggenburg und Co. geben, da letztes Jahr fast nur Mitglieder aus den alten Bundesländern ausgetreten sind. Diese Landesverbände würden sich mangels seriösen Personal überhaupt nicht verändern und weiterhin Machtbasis des Flügel bleiben. Die Landesverbände in den alten Bundesländer müssten sich also in diesen unwahrscheinlichen Fall dennoch oder eher noch mehr als jetzt eigentlich schon von den Landesverbänden in den neuen Bundesländern trennen, um sich dauerhaft zu etablieren, da es bei einer Rückkehr noch größere Unterschiede als bisher zwischen Ost und West geben würde….ebenso unwahrscheinlich.

    • Die AfD wird jetzt wegen ihrer großen Erfolge auch einen großen Zulauf erfahren. Im Grunde steht sie da, wo die Piraten nach der Berlin – Wahl standen. Mal sehen, ob sie mehr daraus macht.

      • Mindestens das Problem mit den neuen Bundesländern bleibt: es müssten dort hunderte gemäßigte Mitglieder eintreten, was eher unwahrscheinlich ist, da dort über die Hälfte der Wähler von der Linkspartei und NPD kamen. Hinzu kommt, dass Höcke, Poggenburg und Co. mit ihrem Auftreten kaum konservativ-liberale Menschen angesprochen haben. Es wird im Gegenteil dazu kommen, dass Kubitschek, der Vordenker der Neuen Rechten, seine Freunde weiterhin dazu einladen wird, in die AfD einzutreten…Höcke und Poggenburg haben mit ihm schon jetzt ein enges Netzwerk aufgebaut. Man feiert zusammen auf der Wahlparty, weil man sich so sicher ist, dass es keine Folgen haben wird, wie es unter Herrn Lucke der Fall gewesen wäre… Die großen Erfolge werden also jetzt eher einen großen Zulauf aus der falschen Ecke verursachen. Für den Fall, dass sich die gemäßigten Kräfte in den alten Bundesländern und in der Bundespartei durchsetzen: Wie will man die Neue Rechte loswerden? Ein Ausschluss der meisten Mitglieder in den neuen Bundesländern ist kaum möglich. Zudem wird neben Höcke, Poggenburg und Gauland sogar Petry ihre Machtbasis, die 10 % bis 15 % NPD und Linkspartei-Wähler, nicht opfern. Ich glaube nicht, dass ein immer größer werdender Ost-West Unterschied dauerhaft funktioniert…

      • Ich fürchte auch, dass der Rechtstrend der AfD ungebrochen ist. Aber gerade der große Wahlerfolg könnte doch zu einer Trendumkehr beitragen. So viele Rechtsextremisten gibt es zum Glück gar nicht. Wenn die AfD langfristig Erfolg haben soll, muss sie sich mäßigen. Einige schrullige Personen und sogar kleine Landesverbände kann eine große Partei durchaus vertragen. Wichtiger ist es, wie es in Baden-Württemberg, Bayern und vor allem NRW weitergeht.

  2. Die SPD ist tot. Sie hat ihr ehemaliges Klientel völlig verloren. Die AfD hat 30% bei den Arbeitern in B-W erzielt, die SPD hat nur noch ein Klientel, das durch die Grünen besser und glaubwürdiger vertreten wird. Für anderes Klientel ist sie nicht mehr interessant. Das haben bereits viele gemerkt und das werden noch mehr Menschen merken. Die Partei ist von Pädagogen und Weltverbesserern unterwandert worden. Vergleichbares gilt für die Gewerkschaften, der konservative/bodenständige Vernunftsmann, der sich realistisch für die Interessen der Arbeiter einsetzt, ist längst ausgestorben. Der SPD und den Gewerkschaften trauere ich keine Träne nach. Leute wie Schmid und Stegner, die das eigene (ehemalige) Wählerklientel beschimpfen und trotzdem auch nach der Wahl noch die Klappe weit aufreißen dürfen, führen die Partei richtigerweise in den Abgrund.

    Die CDU hat leider trotzdem eine Zukunft. Sie wird im Links-Mitte-Block (also alle Parteien außer der AfD, inklusive der linksliberalen FDP) die stärkste Partei bleiben und deshalb auf Jahre hinweg noch den Kanzler stellen. Die Parteien haben ja bereits einstimmig erklärt, nichts falsch gemacht zu haben und so wird es wie in Österreich ablaufen, wo die Parteien erst reagierten, als Strache als zukünftiger Kanzler fast nicht mehr zu verhindern war.

    Die Linke könnte mittelfristig tatsächlich unter die 5-Prozent-Hürde fallen. Im Westen gibt es an klassischem Sozialismus mit internationaler Note schlicht kein Interesse und wenn jetzt auch noch der Osten erodiert, dann war es das.

    Über eine Besonderheit der AfD-Wahlergebnisse wurde noch gar nicht gesprochen. Sie hat ihre besten Ergebnisse teils in Wohnvierteln mit hohem Ausländeranteil erzielt. Dort gibt es aber nicht nur viele Ausländer, sondern auch sehr viele ehemalige Einwanderer (in der ersten, zweiten oder dritten Generation), die mittlerweile den deutschen Pass haben und deshalb wählen dürfen. Wenn die AfD in diesen Vierteln in B-W selbst in klassischen Unistädten bis zu 25% erzielt, dann zeigt das eine Sache: Die AfD ist eine Partei der Migranten und keine Partei gegen die Migranten. Das gilt vor allem natürlich für Russlanddeutsche, scheint aber durchaus auch für andere Migrantengruppen zu gelten. Sie müssen jedoch integriert sein. Auf dem extremen Land ohne große Ausländerzahlen waren die Ergebnisse dagegen deutlich schlechter.

    Wenn Linke und SPD dem armen Einheimischen sagen, dass er damit klarkommen muss, dass ihm seine Tafelration gekürzt wird, wenn sie ihnen die Monatsfahrkarten für den Verkehrsverbund vorenthalten, die Flüchtlinge teils umsonst bekommen und wenn sie diesen weitere alltäglichen Vergünstigungen gewähren, diese aber den Einheimischen verwehren, dann ist das ein Verrat an deren ureigenen Interessen. SPD und Linke konnten doch nicht ernsthaft geglaubt haben, dass das ohne Reaktion und Folgen bliebe. Ein solches Verhalten können sich die Grünen leisten, deren größtes Wählerproblem die lange Schlange im Alnatura ist, aber keine Partei für den kleinen Mann. Die Grünen werden eher dafür abgewatscht, wenn man ihnen die Steuern erhöhen möchte, wie es Trittin gerne gehabt hätte. Das hätte aber die Finanzierung des Töchterchen, das ihre Nachabizeit unbezahlt mit sozialen Projekten Schwarzafrikas verbringt, leider dann doch zu sehr erschwert.

    • Generell sind Menschen mit Migrationshintergrung hoechstens als „Quotenneger“ fuer AfD von Interesse! Aussnahme sind sicherlich eine Putin-affine Russlanddeutsche Unterschicht weil bei AfD Putin und Antiamerikanismus hoch im Kurs sind! Muslime sind sicherlich keine AfD Waehler!

      AfD ist keine Partei der Migranten!

      • Die AfD könnte aber durchaus eine Partei für integrierte Migranten sein, da Frau Merkel ihnen am meisten schadet. 2013 gab es tatsächlich viel Zuspruch von dieser Seite. Was davon geblieben ist, kann ich nicht beurteilen.

  3. Sehr geehrter Herr Dilger,
    da alle anderen Parteien jede Zusammenarbeit mit der AfD ablehnen, stellt sich für diese noch relativ junge Partei die Frage nach einer Regierungsverantwortung nicht. Die Oppostionsrolle wird ihr somit Zeit verschaffen, sich personell und thematisch weiter zu entwickeln. Interessant sind die hilflosen Kommentare der Altparteien zu den Wahlergebnissen: Es wird durchschaubar und realitätsfern ein „weiter so“ verkauft, was meiner Ansicht nach, die Bürger noch mehr abstößt. Immerhin war die Wahlbeteiligung ganz ordendlich und die NPD war auch abgemeldet, vieleicht ein Verdienst der AfD?

  4. FDP ist ein Beispiel, dass auch kleine Parteien Chancen haben. Natuerlich mit richtigen Themen und Persoenlichkeiten. Deswegen wundere ich mich fast ueber FDP rel. Erfolg!

    Dadurch, dass FDP den liberal-konservativen Leerraum nicht ausfuellen kann, so wie sie agiert, gibt es Platz fuer eine Partei wie ALFA. Allerdings ist FDP bekannt als „trade mark“ und ALFA ist unbekannt. Sicherlich sind hier neue, provokative Ideen zu ueberlegen. Und natuerlich, weiter viel Arbeit beginnend von kommunale Ebene aufwaerts!

    • Die FDP hat sich für eine Zukunft als linksliberale Partei entschieden. Wenn sie dort marktwirtschaftliche Akzente setzt, dann kann das durchaus für dauerhafte 5-10 Prozent reichen. Lindner vertritt das ja auch sehr gut und glaubwürdig, das muss man schon honorieren. Wer sich aber nicht nur alleine etwas mehr Rechtsstaat (wobei sich diese Frage immer noch stellt, solange die FDP den Euro nicht entschieden ablehnt) wünscht, sondern generell mit den gesellschaftlichen Entwicklungen nicht einverstanden ist, der findet in der FDP weiterhin keine Heimat.

      Alfa ist aber nicht kampagnenfähig und nicht vermittelbar. Im etablierten und örtlich engagierten Bürgertum hat sie maximal mit einer linkeren Note eine Chance, weil sie sonst als populistisch und rechts abgelehnt wird. Jene, die aber kein Problem haben, sich mit diesem Etikett zu schmücken, die bleiben lieber gleich bei der AfD. Es ist doch nicht nur die Flüchtlingsfrage. Es sind doch generell konservative Themen in der Öffentlichkeit völlig tabu geworden. Selbst wer sich nur in einer persönlichen Meinungsäußerung z.B. gegen den gesellschaftlichen Trend zur Kinderkrippe für einjährige Babys äußert, wird als Frauenfeind (oder alternativ als naives Gluckendummchen, wenn es sich um eine Frau handelt) oder Reaktionär stigmatisiert. Die AfD, mit ihrer radikaleren Abwehrhaltung, ist die einzige Partei, die das ernsthaft durchbrechen könnte. Die CSU schafft noch vereinzelte Symbolpolitik, mehr aber auch nicht.

  5. Ja, die Trennung von ALFA und der AfD war für beide Seiten nicht gut. Die AfD hat kein seriöses Führungspersonal mehr und ALFA hat keine Leute zum Plakatekleben.

    Aber was sollten wir machen? Unsere Köpfe für Petry und ihren Lover aus Bielefeld hinhalten?

  6. Ich glaube, dass es durchaus Rückkehrer zur AfD geben kann, aber nicht in der ersten Reihe. Die AfD wäre auch gut beraten, diese Personen wieder in ihre Reihen aufzunehmen. Was mich von Alfa ein wenig entfernt hat, war der Ausschluss von AfD-Mitgliedern, das ist eine Methode der abgehalfterten und undemokratischen etablierten Parteien. Jede Anbiederung an deren Methoden wird bei mir auf Ablehnung treffen. Herr Meuthen muss jetzt das Sammelbecken für alle vernünftigen Kräfte in diesem Land werden, die den Konsenszwang ablehnen und Meinungen abseits des Mainstreams vertreten, völlig gleich ob in der Flüchtlingsfrage, in der Euro-Frage, in Fragen der Energiepolitik und des Klimas sowie zu gesellschaftlichen Themen (Gender, Familie). Die anderen Parteien mögen das reaktionär nennen, aber eine solche Partei ist für bis zu 30 Prozent gut. Die Menschen, die eine solche Meinung vertreten, brauchen eine Stimme, die sie vertritt. Die AfD ist die Chance dafür. Möge sie verantwortungsvoll damit umgehen.

    • Ich befuerchte Sie sehen AfD Mitglieder durch eine rosa Brille, als eine demokratische, rechtschaffende, vernuenftige Masse. Mitnichten! Wenn Sie sich offen in KVs, LVs umschauen gibt es massenweise unsolide nationalchauvinisten die hinter Verschwoerungstheoretikern nachlaufen! Gemaessigte , vernuenftige, Demokraten sind in AfD eher eine Seltenheit heute und deswegen ist es unbedingt erforderlich gewesen bei ALFA eine Sperre einzufuehren!

      AfD ist nur kurz waehlbar geworden mangels Optionen und um schnell, starke Botschaften zu senden!

  7. Bei der CDU stellt sich die Frage, wie weit sich die Parteibasis und der Wähler noch zu grün-rot ziehen lässt. Folgt man der Argumentation, dass jeder, der Merkel gefolgt ist, die Wahl gewonnen hat, so kommt auch zu dem Ergebnis, dass Frau Merkel rot-grün vertritt. Es kann sein, dass sich die CDU auch wieder erholt, sollte sie Merkel abwählen, aber dazu braucht eben auch Persönlichkeiten. Die gibt es im Moment nicht, weil sie von Merkel rasiert wurden. Ihre jetzigen Paladine verkörpern keinen Neuanfang. Aber in der heutigen Medienzeit muss man ja nur ein guten Artikel in der FAZ schreiben, der einen Bruch mit der Vorgängerin bedeutet und man wird als neuer Hoffnungsträger gehypt. Es könnte auch passieren, dass die Partei wie die Democrazia Cristiana in Italien implodiert. Ohne Merkel könnte ein Richtungskampf ausbrechen. Ein Teil würde gerne den rot-grünen Weg weitergehen. Ein anderer Teil würde sicher wieder einer konservative Richtung vorgeben. Vergrault man wie die SPD Wähler an beiden Flüglen, marschiert man gekonnt auf die 10%-Marke zu. Je länger Merkel an der Macht ist, desto größer sind die Chancen für neue Parteien wie ALFA. Oft ist es nur ein Zufall oder ein guter Spruch oder Artikel, der zum Erfolg führt. Die jetzige AFD ist für Protest gut, aber doch vorbelastet für viele Bürger.

  8. Wie sollten die Parteien auf die gestrigen Wahlergebnisse reagieren?

    Wichtiger ist die Frage,wie die AFD Themen bedient,die unsere etablierten und sozialen Parteien nicht bedienen wollen.

    Eine staatlich geförderte Altersversorgung,die von Lug und Betrug nur so trieft,die von Sozialdemokraten erarbeitet und von Christdemokraten dankend abgesegnet,von Linken erfreut der kommenden Armutswähler angenommen und von den Grünen als piepegal gar nicht mal bemerkt wurde – wartet nur auf eine politische Alternative.

    Nur mal zum Betrug: Riestern ab 5 Euro im Monat lohnt sich,sagt die Bank.
    Das sind Beträge für Leute in der untersten Lohngruppierung und die müssen sich das wahrlich sehr überlegen,ob sie das können.

    Nicht gesagt wurde,das sie mit ihrer erwartenden Rente unter dem Mindestsatz sein würden und das ihr Riestern mit der Mindestrente verrechnet würde.Das heißt sie sparen zur Entlastung des Staates und bereichern noch die Banken.Gleichzeitig schmeißt der Staat Milliarden mal eben so für Nix aus dem Fenster,alimentiert 100.000 Zigeuner und läd die ganze Armut der Welt als zukünftige Rentenbeitragszahler nach Deutschland ein,was kaum eine Sau glaubt.

    Wir lachen nur noch,wenn wir Sachen lesen wie „Flüchtlinge sind ein Jobmotor,haupsächlich im
    Sicherheitsgewerbe und in den Sozialberufen“. Das ist nicht produktiv und von daher auch kein Jobmotor im eigentlichen Sinne,es ist ein Kostenfaktor – mehr nicht.
    Die Leute schimpfen und das zu Recht und eben nicht wenige Ausländer.

    Die Leute warten auf etwas anderes und werden das auch gerne annehmen,was das ist,das spielt eigentlich keine Rolle,das Vertrauen in diesen Staat und diese Parteien scheint sehr abhanden gekommen zu sein.

  9. Dass die Grünen die Partei der Drogen-Dealer und Kinderschänder sind, wussten wir bereits. Jetzt zeigt sich, dass sie ihre dreckigen Finger auch in der Schleuser-Kriminalität haben. Da bei der Flussüberquerung an der griechisch-mazedonischen Grenze auch drei Flüchtlinge ertrunken sind, kommt Körperverletzung mit Todesfolge hinzu……

  10. Es ist gut, dass die AfD in drei Landtage eingezogen ist. Aber die AfD sollte nicht stärkste Partei werden. Wünschenswert ist, dass die Freien Wähler immer stärker werden.
    Wichtig ist nun, alle Landgrenzen und Seegrenzen (z. B. die italienische), sofern dies erforderlich ist, dichtzumachen.
    Europaweit muss eine konservative und ökologische Politik etabliert werden. Zum Beispiel sollte ein Mensch sich flexitarisch ernähren, dann vegetarisch, dann vegan usw.
    Es kann auch viel Geld gespart werden, wenn die Kirche weiter verkleinert wird. Wir brauchen eine naturverbundene Spiritualität gemäß C. G. Jung und Emil Coue.

    • „konservative und ökologische Politik“ Müssten Sie dann nicht die ÖdP wählen…oder in BW die Grünen? Ernährung ist Privatsache: mich stört daher Ihr „sollte ein Mensch“…wollen Sie mich wie die Grünen umerziehen, so zu leben, wie Sie es gern hätten, also vegan? Und was ist ökologische Politik? Was ist, wenn ich gern Genmais und Fleisch essen will? Tiere essen sich gegenseitig: Warum soll der Mensch keine Tiere essen? Bei Genmais nimmt man lediglich mit einer künstlichen Selektion die natürliche Selektion vorweg. Deshalb ist die Politik nicht ökologisch, wenn sie Genmais zulässt? Wer legt fest, was nicht ökologisch ist? Eigentlich ist eine ökologische Politik nicht verkehrt, aber leider zeichnet sie sich bisher durch Bevormundung bis Umerziehung aus!

    • @ nationalliberal
      Es geht nicht darum, dass jeder Mensch sofort auf Fleisch verzichtet. Aber allmählich sollten die Menschen ihre Ernährung umstellen. Und sich am Ende von vegetarischer Urkost ernähren. Auch wenn es noch Jahrhunderte dauert, bis jeder Mensch so weit ist.
      Zudem ist es sinnvoll, sich immer mehr mit mystischen Erfahrungen (z. B. Nahtoderfahrungen) zu beschäftigen. Und mit Geistigem Heilen (z. B. Traumsteuerung und Traumdeutung).

    • Sie haben gewonnen, da ALFA geringfügig mehr als 1 % der gültigen oder auch abgegebenen Stimmen in Baden-Württemberg erzielt hat (siehe zu den Wetten hier). Wohin soll ich Ihnen die Flasche Pfälzer Riesling schicken? (Am besten schicken Sie mir die Adresse per E-Mail.)

      Dafür schuldet mit Herr Meister eine Flasche Champagner, weil ALFA mehr als ein Promille in Sachsen-Anhalt erzielte.

  11. http://www.badische-zeitung.de/wer-hat-in-freiburg-welche-partei-gewaehlt

    Sehr interessante Ergebnisse. Fast 35! Prozent der AfD-Wähler sind Deutsche mit Migrationshintergrund. Bei den anderen Parteien sind es lediglich rund 10%, bei dem Muktikulti-Grünen lediglich etwas mehr als 5 Prozent. D.h. doch eindeutig, dass die AfD den einstiegen Migranten das Angebot macht, das sich diese wünschen und dürfte so gar nicht in das rechtsradikale Weltbild, welches die Medien postulieren, passen. Selbst wenn man die Russlanddeutschen abzöge, würde die AfD wohl noch an der Spitze stehen.

    Ich finde dieses Ergebnis großartig und die AfD sollte alles dafür tun, dass sie diese Wähler behält. Völkische Politik darf daher niemals das Ziel sein, sondern es muss eine kulturelle Verbundenheit zu den Sitten und Gebräuchen in unserem Land Maßgabe sein. Es zeigt sich nämlich, dass sich viele Migranten sehr wohl integrieren wollen und das auch von anderen Migranten stärker erwarten.

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