Kommunalwahlen in Hessen

Heute, eine Woche vor drei Landtagswahlen, fanden die Kommunalwahlen in Hessen statt. Dabei geht es nicht nur um kommunale Themen und Personen, zu denen ich für hessische Gemeinden keine Kenntnisse habe, sondern auch um die Bundespolitik, wie insbesondere die zweistelligen Wahlerfolge der AfD zeigen (siehe AfD stark bei Kommunalwahlen in Hessen“, AfD vielerorts zweistellig – Grünen-Desaster in Frankfurt“ und alle bislang vorliegenden Trendergebnisse beim Hessischen Statistischen Landesamt). Solange die fatale bzw. fatalistische Flüchtlingspolitik auf Bundesebene anhält, wird sich daran auch nichts ändern. Nur ein Kurswechsel der Kanzlerin oder ihres Nachfolgers wird diesen Trend umkehren können, weil erst dann die AfD zeigen müsste, was sie selbst kann und wofür sie positiv steht. Interessant ist auch, dass die AfD dort, wo sie antrat, rechtsradikale Parteien klein hielt, die sonst von der alternativlosen Kanzlerin profitierten (siehe z. B. NPD kommt in Büdingen auf 14 Prozent“). Zulegen konnten ansonsten noch die FDP und Freien Wähler. ALFA erreichte hingegen z. B. in Frankfurt am Main nur 5 Promille (siehe hier).

45 Gedanken zu „Kommunalwahlen in Hessen

  1. Das Ergebnis wir für Unruhe bei den etablierten Parteien, in Bezug auf die anstehenden Landtagswahlen sorgen. Insbesondere die jenigen, welche keine sicheren Listenplätze haben, müssen um ihren Platz an den“ Futtertrögen“ bangen. Ich prognostiziere eine Woche des „hektischen Aktionismus“ denn zumindestens bei der SPD steht Herr Gabriel unter Druck. Das Ergebnis wird wohl der Versuch sein, sich notfalls mit der Brechstange von der Kanzlerin abzusetzen um nicht völlig unter die Räder zu kommen. Vieleicht erleben wir hier sogar den Anfang vom Ende der „Volksparteien?

    • Auch die Wahlen am kommenden Sonntag werden an der Politik der Bunderegierung nichts ändern. Die Argumentationslinien liegen längst fest:
      – Wolf und Klöckner haben verloren, weil sie Merkel nicht treu waren.
      – Mehr als 80 % der Wähler haben Parteien gewählt, die Merkel unterstützen.

      • Das wird man öffentlich erzählen, doch hinter den Kulissen nimmt der Druck zu. Es geht erstens um die Macht und zweitens für relativ viele Politiker auch um ihren Job. Die unanständigen Verhandlungen mit Herrn Erdogan sind doch z. B. der Versuch, einen anderen die Flüchtlinge gewaltsam zurückhalten zu lassen, um das nicht selbst tun zu müssen. Selbst über das Schließen der Balkan-Route dürfte sich die Union insgeheim freuen, während sie es öffentlich beklagt.

  2. CDU UND SPD verlieren verdient ! Es sind nur noch Parteien 20%+. Kein Wunder, sie sind ja auch nicht mehr voneinander zu unterscheiden! Auch Grüne und Linke können nicht feiern! Eine nicht wirklich erneuerte FDP profitiert ein bisschen. Wirklicher Gewinner des Abends ist allein die AfD. Sie hat aus dem Stand heraus zweistellige Ergebnisse geholt und bringt damit die bisherigen politischen Farbenspiele und Koalitionsmöglichkeiten kräftig durcheinander. Je mehr die Blockparteien mit sich selbst beschäftigt sind, desto besser. Am besten wird gar nicht mehr regiert, dann kann auch kein neuer Mist verzapft werden.

    Für die drei wichtigen Landtagswahlen am nächsten Sonntag hat die AfD seit heute eine noch bessere Ausgangsposition. In Sachsen-Anhalt könnte die AfD die 20%-Marke knacken und eine 2er Koalition damit unmöglich machen. In Baden-Württemberg sind mehr als 15% für die AfD möglich und eine CDU-geführte Landesregierung, was für Merkel ein Schein-Erfolg wäre, wird immer unwahrscheinlicher. Auch in Rheinland-Pfalz darf die AfD berechtigt auf ein zweistelliges Ergebnis hoffen und die einstmals Merkel-devote Julia Klöckner hat immer weniger Chancen, Ministerpräsidentin zu werden.

    Merkel muss von allen Seiten destabilisiert werden. Diese grüne CDU-Kanzlerin ist Deutschland-feindlich. Machen wir ihr das Regieren zur Hölle! MERKEL MUSS WEG!!!

  3. Die Ergebnisse der AfD werden wohl noch sinken, da bis jetzt nur die Stimmzettel ausgezählt wurden, auf denen nur ein Listenkreuz gesetzt wurde. Dadurch sind in den meisten Fällen erst 50 bis 60 Prozent der Stimmen ausgezählt. Nichtsdestotrotz wird die AfD auch danach ein relativ starkes Ergebnis von rund 10 Prozent landesweit erreichen.

  4. Die geringe Wahlbeteiligung von weniger als 50 % ist bemerkenswert. Es gibt offensichtlich viele Wähler, die mit den „Qualitätsparteien“ nicht zufrieden sind, aber auch der AfD die Stimme nicht geben wollen.

    Apropos Qualität, je mehr Verantwortung die AfD aufgetragen bekommt, desto weniger wird sie in einem Punkt ihre Ähnlichkeit mit den „Qualitätsparteien“ verleugnen können, nämlich in der fehlenden personellen Qualität.

    Die spannende Frage in der heutigen Zeit besteht darin, wie man objektiv nachvollziehbare Spitzenqualität ( und nicht nur selbst behauptete oder gar getäuschte Qualität ) in eine Partei bekommt und diese auch noch verkauft bekommt. Der AfD war ja beides anfänglich recht gut gelungen. Seit dem Sommer letzten Jahres steht die AfD nicht für Qualität, sondern für Protest gegen Zuwanderung.

    Die ALFA hat hingegen einiges an guten Personalien anzubieten, schafft aber den „Vertrieb“ nicht. Sie ist in der Hinsicht ein „Rohrkrepierer“.

    Wenn man Märkte erobern will, dann darf man nicht Behäbigkeit und Selbstzufriedenheit ausstrahlen. Man muss auffallen und eine exzentrische Grundausrichtung aufweisen.

    Die Konsumindustrie macht es doch vor. Tablett-PC gibt es schon seit ca. 20 Jahren, z.B. in der Lagerhaltung oder im technischen Außendienst. Sie waren früher von Siemens-Nixdorf, hatten ein Windows und sahen beige-grau, klobig und kantig aus. Es waren solide Arbeitsgeräte.

    Tablett-PC sind technisch bis heute nichts anderes. Werbung und Vertrieb haben die Dinger in eine neue schicke Verpackung gepackt, eine Kampagne geschaffen und es erfolgreich zum Lifestyle erklärt. Ähnliches geschah mit den Smartphones, die sich aus den langweiligen blackberries und altbackenden Nokia-Geräten entwickelten. Das Ergebnis ist heute, dass sämtliche Privathaushalte mehr Computer haben als sie brauchen.

    Auch die Grünen, Linke, Piraten und AfD zeig(t)en wie es geht. Man braucht eine schicke, auffallende Verpackung, nämlich kampagnenfähige Namen, Bildmarken und Symbole, und eine durchschlagende Kampagne / Mission / Vision. Wenn man ein dauerhaftes Lebensgefühl trifft und es glaubhaft repräsentiert, dann hält sich eine Partei auch langfristig, was z.B. die AfD erst beweisen muss und die Piraten z.B. nicht geschafft haben.

    Die ALFA wird sich letztlich neu erfinden müssen. Solange Name und Darstellung mehr an ein altbackendes Baustellenschild erinnern als an eine Partei, wird es mit dem erfolgreichen Vertrieb nichts. Das wäre in etwa so als wenn man heute ein tolles Tablett-Pc im Design eines Siemens-Nixdorf-Tablett mit einem solchen Namen verkaufen wollte. Das klappt nun einmal nicht, mag das Gerät noch so gut sein.

      • Sie könnten ja auch wieder in die AfD eintreten. Im Übrigen zeigt ja Büdingen, wohin die Stimmen gingen, wenn es keine AfD gäbe.
        Ein Kurswechsel der Kanzlerin wird der CDU auch nicht mehr helfen. Dazu ist es zu spät. Faktisch gab es ja den Kurswechsel auch bereits, man traut sich aber noch nicht einmal, dies einzugestehen. Aber eine Kanzlerin, die auch weiterhin nur den Entwicklungen hinterherrennt, wird nichts an Glaubwürdigkeit zurückgewinnen. Die CDU könnte sich nur noch durch einen Doppelschlag retten: 1. Kurswechsel und 2. Abwahl Merkels, auch wenn damit vielleicht die Koalition zerbricht und Neuwahlen kommen.

      • Den meisten Wählern geht es vermutlich noch stärker als mir darum, was am Ende rauskommt. Wenn die Zahl der ins Land strömenden Menschen signifikant abnimmt, warum auch immer, wird sich die AfD ein anderes Thema suchen müssen.

      • Es ist augenblicklich offensichtlich so in unsere Gesellschaft, dass die „Marktschreier“ sich Gehör verschaffen. Aber nicht die „Besseren“ sind.
        Die ALFA unterstützen und nicht die AFD ist das Gebot der Stunde. Die Protestwähler sind nur auf Wanderschaft. Warum spricht keiner geziehlt die
        ca 50 % Nichtwähler an?

      • In einer Partei sollten sich Personen mit vergeichbarer Weltanschauung zusammen finden. ( Wenig sinnvoll ist es natürlich, sich als Partei ohne Weltanschauung zusammen zu finden und sich lediglich darauf zu einigen, dass man alles besser wisse und könne. Eine Besserwisser-, Bessermacher- oder gar Oberlehrerpartei will ja auch keiner; zumindest dann nicht, wenn es zu offensichtlich ist. [ Das gleiche gilt natürlich auch parteiintern für einen Besserwisserflügel ] )

        Wenn man nicht die gleiche Weltanschauung vertritt oder die Sozialisierung zu sehr unterschiedlich ist, dann kann man sich durchaus schätzen, aber man teil sich keine Partei, vielleicht irgendwann mal eine Koalition oder ein Oppositionsbündnis.

        In der AfD besteht nun einmal das Problem, dass zahlreiche Personen in der Führungsebene für viele das sind, was Frau Merkel für viele Bürger ist, nämlich ein „no go“. Man mag ja bez. der Personalie „Lucke“ vielleicht nicht unbedingt ein Begeisterungstänzchen machen, aber in Hinblick auf die Sozialisierung bestehen zwischen dem Pleitepärchen, Höcke, Tritschler, Frowein, Pleitepogge auf der einen und dem Lucke und Trebisius auf der anderen Seite nun einmal doch Welten. Nimmt man ferner die herausragenden Persönlichkeiten wie Starbatty, Henkel, van Suntum oder den unscheinbaren Schiele hinzu, dann wird man letztlich resümieren müssen, dass die ALFA mit besseren human resources bestückt ist als eine AfD oder eine FDP.

        Natürlich gibt es an den Demokratiedefiziten, die von Herrn Lucke ausgehen, die kindische Luckemania oder die Vereinsmeierei nichts zu beschönigen. Aber diese Defizite werden zunehmend lösbarer, weil die strukturellen Mängel offensichtlicher werden und die klugen Köpfe die Notwendigkeit zur Lösungsfindung erkennen werden und es auch anpacken werden.

        In der ALFA sehe ich daher Potential, auch wenn vieles von Grund auf neu konzipiert werden muss.
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      • Ist es nicht eher so, dass in ALFA die besseren Wissenschaftler, Manager und allgemein seriöseren Bürger sind, aber nicht unbedingt die besseren Politiker? Das spricht in keinster Weise gegen die Persönlichkeiten bei ALFA, aber vielleicht doch gegen ALFA als Partei (und allgemeiner gegen unsere Art von Parteiendemokratie?).

      • Wie kann die ALFA denn in die AfD zurückkehren? In nächster Zeit wird sich eine neue Partei gründen, „Die Volkspartei“. Dies ist ein Zusammenschluss von den Parlamentarischen Patrioten und der Pegida. Für eine politsche Klammer wird die AFD mitwirken. Das wird zunächst massiv im Osten so betrieben. Petry wird aufgelöst und Gauland setzt dann Höcke an die Front und die NPD baut dann an ihren Nestern. Wird die NPD verboten, ändert sich nichts. Sie werden die Symphatisanten der Volkspartei. Dann wird es in unserer Republik nichts mehr zu Lachen geben. CDU Politiker schweigen, solange Kanzlerin spricht und SPD Politiker schweigen, solange Kanzlerin spricht. Dann entlädt sich die gesamte Wut an der Kanzlerin und die Volkspartei hat dann 20% bei der nächsten BTW. Wie können sie denn denken, dass die ALFA ind die AfD zurückkehren würde? Ich weiß, es hört sich nicht gut an, was ich sage, aber bis die Wählerschaft merkt, wie sie benutzt wurde, ist es Herbst 2017.

      • Die Parteiendemokratie ist mangelhaft, weil die Player mangelhaft sind. Bei der Konstituierung der Parteiendemokratie hatte man vermutlich gar nicht in Erwägung gezogen, dass sich der soziale und charakterliche Abgrund, das geistige Untermaß in den Parteien durchsetzen würde.

        Man ging wohl eher vom idealtypischen Politiker aus, von jemanden, der sich mit Herz, Verstand und Wissen für die Sache – welche auch immer – einsetzen würde.

        Ich glaube nicht, dass sich die verantwortlichen Personen ausmalen konnten, dass die Tagesordnung und die Abstimmungsergebnisse im Bundestag fast ausschließlich dem Fraktionszwang und nicht der ergebnisoffenen Debatte geschuldet sind, dass sich der Bundestag von der Regierung entmachten lässt, dass die Regierung Aufgaben und Gesetze fast routiniert missachtet, sich mit Pöbeleien gegen Demonstranten hervortut.

        Haben sich die Verfasser vorstellen können, dass sich ein Parlament ganz erheblich aus Blendern, Drogensüchtigen, Pädophilen, Triebgesteuerten und reinen Opportunisten zusammen setzen würde ?

        Das Untermaß, die Dekadenz und der Abschaum, die in die Politik Einzug hielten und halten, sind nicht der Verfassung und nicht dem Parteiengesetz geschuldet.

        Ist es nicht an der Zeit, mit einer Partei, die sich der menschlichen und geistigen Qualität verpflichtet sieht, neue Akzente zu setzen ? Wollen wir uns denn allen Ernstes weiterhin vom Untermaß, von Charakterlosigkeit oder gar vom Abschaum regieren lassen ? Glauben wir denn allen Ernstes, dass derartige Personalien reiche Früchte bringen werden ?

  5. Ja die Ergebnisse für die NPD finde ich auch interessant, dort wo die NPD antrat und die AfD nicht, wurde die NPD in ähnlicher Stärke wie die AfD andernorts gewählt.. Allerdings sehe ich eine andere Schlussfolgerung als wichtiger an:

    Egal wie rechtsradikal die AfD in den Medien dargestellt wird, oder sich selbst gäbe – sie wird trotzdem gewählt.

    Hoffentlich wird die AfD daraus nicht den falschen Schluss ziehen.

    Es war ein epochaler Fehler der Blockparteien sich voreilig auf die Strategie festzulegen, die AfD in die Schmuddelecke zu drücken. Bei vielen Wählern verfängt diese Strategie nicht mehr. Und die Blockparteien haben sich um die Möglichkeit gebracht, jetzt nach den Landtagswahlen die
    AfD in Koalitionen einbinden und der AfD dadurch die Chance geben zu zeigen was sie kann – oder sich als unfähig zu erweisen.

    Wenn es nicht gelingt die Zahl der Asylbewerber 2016 und 2017 deutlich zu senken und/oder Anschläge wie in Paris stattfindet, kann die AfD 2017 stärkste Partei werden. Dort wo große Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber entstehen, liegt die AfD in hessischen Stimmbezirken bei bis zu 40%.

    Und Merkel wird die Trendwende in der Flüchtlingspolitik nicht schaffen. Die Ursache für den Ansturm nach Europa ist eben zum großen Teil ihre Zusage, jeden, der es bis nach Detuschland schafft aufzunehmen, zwar erst mal nur für das Verfahren – aber de facto wird fast keiner abeschoben. Und von dieser Zusagen kann und will sie nicht abgehen.

    =>

    Merkel muss weg!

    • Die Ergebnisse überraschen mich sehr. Selbst ich könnte mir noch vorstellen, bei Kommunalwahlen CDU zu wählen, wenn mich denn die Kandidaten überzeugen. Bei Kommunalwahlen wäre für mich Bundespolitik nur von nachrangiger Bedeutung.

      Selbst eine NPD erzielt teils schwindelerregende Ergebnisse. Und eine AfD, die in Unistädten 15 Prozent (auch wenn das jetzt noch sinken wird) erzielt (wobei ja sogar Ausländer wählen dürfen), das hätte ich nicht für möglich gehalten.

      Vielleicht sind die Umfragen doch nicht so gut und die Wut größer als gedacht. Auch in Baden-Württemberg könnten 15 Prozent drin sein, in Sachsen-Anhalt sogar über 20. Ich hab mir mal die letzten Wahlergebnisse so angeschaut, dort hat man die AfD im Vorfeld meist unterschätzt, vor allem die SPD häufig deutlich überschätzt. Vielleicht schafft es die SPD ja endlich einstellig zu werden, denn außer ein paar akademische Möchtegerns, die auch zu den Grünen können, hat sie all ihre Wählergruppen längst verraten. Wie die Wahl auch immer ausfallen wird, die Qualität der Wahlumfragen wird wohl schlechter als sonst sein, weil einfach die Unsicherheit größer als sonst ist.

      Die AfD sollte sich allerdings nicht darauf ausruhen, denn die Erfolge der NPD zeigen, dass ihr Erfolg nicht ihre Stärke ist, sondern die Schwäche der anderen Parteien. Das Thema wird ihr dabei nicht weglaufen. Denn selbst wenn jetzt kein einziger Flüchtling mehr käme: Köln wird sich wiederholen und wiederholt sich bereits auch tagtäglich im kleineren Umfang. Die Mehrheit dieser Menschen wird man nicht integrieren können und man wird sich nicht nur fremd im eigenen Land (der Verzicht auf Schweinefleisch in Schulmensen ist nur ein kleiner Vorgeschmack) fühlen, sondern auch weiterhin oder sich sogar noch stärker um die körperliche Unversehrtheit seiner Familie ängstigen. Die Unruhen werden zunehmen, selbst wenn man es geschafft hätte, die Massenunterkünfte zu schließen. Die große Ernüchterung bei einem Teil der Migranten wird kommen und sich der Frust entladen. Ein individualistisch geprägtes Land ohne Polizei und Lehrer und ohne jeglichen zivilen Zusammenhalt wird dabei fürchterlich unter die Räder kommen.

      Doch trotzdem zeigt dieses Wahlergebnis einen kleinen Hoffnungsschimmer: Die Bevölkerung lässt sich den gesunden Menschenverstand von den Massenmedien nicht völlig austreiben. Es wählt ja nicht jeder Kritiker Merkels die AfD, sondern da verstecken sich ja auch unter den anderen Parteien noch so einige Menschen, die damit nicht völlig einverstanden sind.

      Eine Wiedervereinigung von Alfa und AfD wäre wünschenswert, wird aber höchstens auf unterer Ebene schleichend passieren. Die höheren Funktionäre können nicht mehr miteinander und Alfa wird langsam ausbluten, zumindest was die konservativ-liberalen Mitglieder betrifft. Zulauf könnte sie allenfalls noch von Leuten weiter links bekommen, denen Grüne und Merkel halt doch zu krass sind. Aber für so eine weichgespülte Variante gibt es eigentlich bereits die Lindner-FDP.

      • Warum sollten sich die AfD und ALFA vereinen? Die AfD wird sich selbst früher oder später erneut spalten, da rote und braune Sozialisten vs. Konservative nicht ewig miteinander auskommen werden. Aktuell wird die AfD nur durch die Flüchtlingspolitik zusammen gehalten, da alle anderen Themen, wo man gegensätzliche Ansichten hat, zweitrangig sind. Die AfD wird auch bei den Wählern sich teilen, da diese nun mal nicht ohne Grund vorher sehr verschiedene Parteien gewählt haben…NPD, Linkspartei vs Union, FDP Wähler, man kann nicht beide Gruppen ewig zufrieden stellen. Dieser Artikel (http://www.focus.de/politik/deutschland/folgt-ein-erneuter-machtstreit-es-ist-nicht-frauke-petry-insider-verraten-diese-strategen-fuehren-die-afd-wirklich_id_5335575.html) zeigt sehr gut, wer in der AfD die tatsächliche Macht hat: Höcke und Gauland werden um die „kleinen Leute“, NPD und Linkspartei Wähler, kämpfen, da sie zurecht davon ausgehen, dass man Union und FDP Wähler langfristig schwer halten kann. Man ist doch jetzt schon auf NPD Spuren, wenn man in Sachsen-Anhalt gemeinsam Wohngeld nur für Deutsche fordert…und mit der Linkspartei gemeinsam Putin verehrt sowie DDR Nostalgie und Antiamerikanismus betreibt. In den neuen Bundesländern ist die AfD überhaupt nicht konservativ-liberal, in den alten Bundesländern sind der Flügel und Co. gut vernetzt, so dass man jetzt schon immer mehr Gleichgesinnte in die Partei lockt. Höcke und Co. wollen keine konservativ-liberale Partei, sie wollen die Vereinigung von roten und braunen Sozialisten (die aktuell in vielen Splitterparteien wie NPD, DVU, Republikaner, Pro Köln und Co zerstreut sind), so wie es im europäischen Ausland oft schon geschafft wurde…man versucht eine NPD light, bürgerliche NPD. In den neuen Bundesländern haben NPD, DVU und Co. stellenweise 10 % geschafft, obwohl diese Parteien einen sehr schlechten Ruf als radikaler Proletenhaufen haben…man denkt sich deshalb, dass man mit einem bürgerlichen Image 20 % schafft, was aktuell in Sachsen-Anhalt tatsächlich eintreten könnte. Bundesweit wird man zum Glück damit langfristig keinen Erfolg haben…es ist ein Ostphänomen, was durch die DDR Vergangenheit verursacht wird. So wie die Linkspartei nur in den neuen Bundesländern 30 % schafft, wird auch die AfD nur in den neuen Bundesländern 20 % schaffen. Schlussendlich wird es in Zukunft die AfD vielleicht als rechter Gegenpart zur Linkspartei schaffen, sich durch starke Ergebnisse in den neuen Bundesländern, wo man den Platz von NPD und Co. einnimmt, bundesweit auf 5 % zu etablieren. Allerdings wird sie auf keinen Fall eine konservativ-liberale Partei sein, die man als Gegenpart zu den fortschrittsfeindlichen Grünen bräuchte.

      • Im Osten haben sicherlich viele Kandidaten einen sozialistischen Touch. Und generell teilt die Mehrheit der Mitglieder sicherlich auch nicht die sehr marktliberalen Vorstellungen der ehemaligen Professorenriege. Wenn ich mir die Kandidaten in B-W aber anschaue, dann sind das aber dennoch eher Personen, die klar den Leistungsgedanken verfolgen.

        Die SVP, eine rechtsnationale Kraft in der Schweiz, ist ebenfalls sehr marktliberal. Die FPÖ in Österreich zwar schon weniger, aber sicherlich nicht sozialististischer als unser Bundestag, wo die Marktwirtschaft (einzig und allein Wirtschaftspolitik für Lobbygruppierungen und großzügige Spender, man denke da an BMW, wird noch gemacht) keinerlei Befürworter mehr hat. Im Westen gibt es keinerlei Interesse an sozialistischen Positionen, deswegen kann eine Partei, die das Nationale betont, niemals sozialistische Wirtschaftsvorstellungen propagieren. Auch die Republikaner, die hier ja einst erfolgreich waren, sind wirtschaftlich nicht links (wie Sie es sagen), sondern stets eher wirtschaftsliberal gewesen.

        Auch die einfachen Arbeiter sind z.B. in Baden-Württemberg keinesfalls klassisch links eingestellt, sondern verfolgen durchaus stark den Leistungsgedanken. Das ist auch der Grund, wieso die Sozialdemokratie hier so stark abgebaut hat. Nicht wenige der einfachen Facharbeiter können mit der Gefühlsduselei und Grünenpolitik, die nach Schröders Abgang eingesetzt hat, nichts anfangen. Die Leute hier sind konservativ und verlangen, dass die Leute etwas schaffen und wollen nicht primär vom Staat alimentiert werden. Auf diese Leute wird eher abfällig geschaut, denn Arbeit sei ja genug da, man müsse nur wollen. Ich halte Ihre Aussagen daher nicht für falsch, aber doch sehr ostspezifisch. Auf den Westen trifft sie nicht zu.

      • Was mich überrascht ist eher, das schwache Abschneiden der FDP, auch in den LTW-Umfragen. Eigentlich müsste die F.D.P. nicht viel tun um sich als nicht-rechte Alternative zur Flüchtlingspolitik der Regierung zu positionieren. Sicher ist der mangelnde Zuspruch auch der Unfähigkeit der jetzigen FDP-Führung geschuldet. Aber auch der Tatsache, dass es offenbar wenig Nachfrage nach einer „weichgespülteren Variante“ der AfD gibt.

        Vielleicht ist das eine Erklärung.

        http://www.focus.de/politik/deutschland/folgt-ein-erneuter-machtstreit-es-ist-nicht-frauke-petry-insider-verraten-diese-strategen-fuehren-die-afd-wirklich_id_5335575.html

        Zitat daraus.
        Lucke über Gauland:
        ———————
        «Gauland hat mich nicht zu Unrecht wahrgenommen als jemand, der das normal bürgerliche, akademische liberal-konservative Spektrum unserer Wählerschaft an die Partei binden will», sagt Lucke, der mit seiner neuen Partei gegen die Bedeutungslosigkeit ankämpft.

        Gauland habe ihm damals gesagt, er halte das für aussichtslos, weil diese Wähler zurückgehen würden zur CDU und zur FDP. Die Chance der AfD seien die «kleinen Leute».
        ——————

        In der Tat nimmt momentan die AfD vor allem der klassischen Partei der „kleinen Leute“, der SPD, die Stimmen weg.

      • Also, wenn ich Kandidaten aus Baden-Württemberg wie Frohnmaier und Fiechtner sehe, bekomme ich genauso große Bauchschmerzen wie bei Poggenburg… Die jetzige AfD hat die gleichen Probleme wie die alte AfD: es gibt große Unterschiede zwischen Ost und West. Man hätte letztes Jahr dieses Problem lösen können, wenn Petry und Lucke gemeinsam gegen Höcke und seinen Flügel gekämpft hätten. Petry wollte lieber selbst schnellstmöglich Bundesvorsitzende werden… Sachsen-Anhalt wird das beste AfD Ergebnis erreichen, so dass man sich wieder überschätzen wird. Ich gehe davon aus, dass es bald wieder zu einem Machtkampf kommen wird und sich Höcke, Gauland und Co. durchsetzen werden, da sie ihre Anhänger sehr gut mobilisieren können. Diese Herren wollen die Rechte vereinen: in den neuen Bundesländern haben sie gute Chancen, wie schon die zweistelligen Ergebnisse von NPD, DVU und Co. in der Vergangenheit gezeigt haben. In den alten Bundesländern dagegen sehen die Chancen schlechter aus…man kann mit allein nationalen Tönen mittel- bis langfristig vielleicht 5 % erreichen. Ein größere Wählerschaft erreicht man in den alten Bundesländern nur, wenn man ein konservativ-liberales Profil hat…aber damit würde die AfD ihre Wähler in den neuen Bundesländern stark verprellen, die größtenteils sehr sozialistisch eingestellt sind (viele Wähler und Mitglieder werden zur Linkspartei, NPD und Co. zurückgehen). Man kann nicht ewig im Osten sozialistisch und im Westen marktliberal sein. Werden Höcke und Co. sich selbst schwächen, indem sie große Teile ihrer eigenen Basis in den neuen Bundesländern opfern? Ich gehe nicht davon aus…

      • Meine Vermutung ist auch, dass die Herren Gauland und Höcke sich durchsetzen werden ohne Rücksicht auf Verluste. Die AfD wird dann höchstens in den neuen Bundesländern überleben, aber das ist ihnen egal. Wenn die AfD vorher noch hilft, zwar nicht den Euro, aber die verfehlte Flüchtlingspolitik der Kanzlerin zu erledigen, hat sie doch immerhin einen sinnvollen Zweck erfüllt.

  6. Die Erfolglosigkeit gehört quasi zur DNS der Alfa-Partei. Mit schlechtem Marketing hat das nur wenig zu tun. Der Austritt aus der AfD war Luckes vorhersehbarer Schritt in die Bedeutungslosigkeit.

    • Herr Lucke wäre in der AfD natürlich politisch bedeutender. Er könnte die Gruppe im Europaparlament führen und Ehrenvorsitzender sein. Trotzdem verstehe ich seinen Austritt, bin ich doch selbst auch aus dieser AfD ausgetreten. Für einen völligen Fehler halte ich jedoch nach wie vor seine sofortige Gründung einer neuen Partei mit ihm als Vorsitzendem. Anders ausgedrückt, man muss nicht um jeden Preis politisch bedeutend sein, das dann aber auch akzeptieren.

      • So sehe ich das auch. In Essen war für Lucke trotz der Niederlage bei der Kampfabstimmung noch alles möglich. Aber auch langfristige Option – Rückzug nach Brüssel – wäre durchaus erfolgversprechend gewesen: zwei, drei Jahre sind keine allzu lange Zeit, hätten aber möglicherweise für ein Comeback an die AfD-Spitze ausgereicht. Nun gut, er hat sich für die Erfolg- und Bedeutungslosigkeit entschieden, auch wenn er das durch Selbstsuggestion verleugnet, wie man in der Heute-Show sehen konnte.

      • Eine Abnahme der Zugangszahlen (die es ohnehin nicht wirklich geben wird, wenn Merkel sie der Türkei direkt abnimmt) wird nicht reichen. Selbst mit dieser Million werden wir nicht klarkommen, Familiennachzug wird es irgendwann auch noch geben, wenn die Behörden wieder nachkämen. Die eine Million ballt sich vor allem im Altersbereich 15-25, hier macht sie nicht ein Prozent eines Jahrgangs aus, sondern geschätzt 10 Prozent. Sie ist robust, anders und weniger friedfertig sozialisiert als die einheimische Bevölkerung und überwiegend männlich. Wer da das Pulverfass nicht sieht, der muss blind sein. Die wahren Probleme kommen erst langsam. Das wird nicht funktionieren und die AfD hat ein Thema für die nächsten 100 Jahre.

      • Lucke ist an seiner Selbstüberschätzung und seiner autoritären Art gescheitert, nicht an politischen Inhalten! Der größte Griff ins Klo war die Weckruf-Gründung! Damit hat er Menschen gegen sich aufgebracht, die eigentlich für ihn waren! Zum Bremer Parteitag, also vor der Weckruf-Gründung, konnte er noch 2/3-Mehrheiten für damals umstrittene Satzungsänderungen organisieren. Ich habe Lucke lange gemocht. Wer hat ihn nur so schlecht beraten???

      • Die narzisstische Selbstverliebtheit einiger ehemaliger, aber auch noch aktiver AfD-Funktionäre ist ein großes Übel. Sie fügt einer im Grunde guten Sache schweren Schaden zu und spielt der Merkel-Junta in die Hände. Omar N. Bradley, einer der ranghöchsten US-Generäle im 2. Weltkrieg brachte diese menschliche Eigenschaft einmal sehr schön auf den Punkt. Zitat: „fancy dans’ who won’t hit the line with all they have on every play unless they can call the signals“, (etwa: „launische Primadonnen, die sich nicht eher für eine Sache ins Zeug legen, solange sie nicht selbst den Ton angeben“. Wo könnten wir heute stehen, ohne diese Hahnenkämpfe und beleidigten Rück- und Austritte!

      • Herr Schlegel, Sie reden wie jemand der weiss was fuer ein Laden AfD wirklich ist aber es nicht zugeben will. Aus Ihren Worten gegen Prof. Lucke ist auch Aerger zu erkennen weil er erkannt hat, dass man sich als AfD Mitglied ewig kompromitiert, und Sie offensichtlich nicht! Feiern Sie solange es etwas zum feiern gibt!

        Lesen Sie denn Beitrag von Herrn Wilhelm von 13:33. Er hat alles vernuenftig gesagt was zu sagen ist. Man kann Menschen nicht beliebig wurfeln. Sie koennen nur bedauern, dass Sie in AfD, in einer etwas umstrittenen und „unappetitlichen“ Truppe, geblieben sind.

      • @Werle

        Nicht zu vergessen sind auch berechtigte Austritte wegen Sachfragen! Z.B. Westbindung, NATO Austritt, Krim, Energiepolitik, TTIP, Basisdemokratie. AfD tendiert eindeutig zu einer Diktatur des Proletariats und wird fuer viele unwaehlbar bleiben. Fuer solche, mit mehr Geduld und Vernunft, gibt es dann ALFA.

    • Leere Floskeln! Wie viele Parteien haben Sie schon auf die Beine gestellt?
      Sie verlangen von Prof. Lucke noch charachterlosigkeit und Unterordnung unter unfahige Populisten und Demagogen. ALFA-Gruendung war richtig bald nach BPT in Essen oder nie.
      ALFA leistet viel in Bruessel und im Wahlkampf, informieren Sie sich besser. Prof. Lucke hat vor sich eine Marathon Strecke aber auch Kondition und Mitstreiter dafuer.

      • Niemand bezweifelt Fleiß und Intelligenz von Herrn Lucke, doch als Parteiführer hat er sich als ungeeignet erwiesen, auch wenn Sie das Offensichtliche verdrängen wollen.

      • Prof. Dilger, ich habe nichts zu verdraengen. Warum auch? AfD hat bis heute keine besseren Spitzen als die 5 Abgeordnete von ALFA in Bruessel. Auch einfache Mitglieder sind nicht die schlechesten. Was gibt es da zu meckern, warten wir 13. ab.
        Fuer Sie ist er ungeeignet, fuer rund 4000 ALFA Mitglieder ist er geeignet!

      • Entscheidend ist doch, für wie viele Wähler ALFA geeignet ist. Nach dem gestrigen Ergebnis kann man natürlich nächsten Sonntag auf ein Wunder hoffen. Langfristig ist vieles möglich, aber das gilt auch für die AfD, CDU, FDP etc.

  7. In Bad Karlshafen steht das vorläufige amtliche Endergebnis fest. Stand die AfD gestern noch bei 22,5%, sind es nach dem Auszählen aller kumulierten und panaschierten Stimmen nur noch 14%. Mal sehen ob sich der Trend fortsetzt.

    • In den großen Städten wird der Unterschied geringer sein, weil man dort die agierenden Personen nicht kennt und mehr nach Listen wählt. In kleineren Orten, in denen man schon länger lebt und die handelnden Personen kennt, wird man eher eine Personenwahl betreiben als in Frankfurt, wo einem die aufgestellten Kandidaten meist unbekannt sind. So bin zumindest ich bisher bei meinen Wahlen vorgegangen.

  8. Nur mal so,die AFD ist de einzigste Partei,die die Bürger noch nicht belogen hat,aber auf Lügen und Fehlentwicklungen hinweist.Das bringt ihr keine Freunde,aber Stimmen.

    Drei Themen stehen bei ihr zur Zeit oben.

    – Euro
    – Gender
    – Einwanderung

    Drei wichtige Themen,die nun wirklich nicht rechtsradikal sind und noch dringend durch weitere wichtige Themen erweitert werden müssten.

    Hier ist also Potenzial nach oben reichlich vorhanden und Herr Proff. Dilger und auch Herr Willhelm hätten sich besser weiter eingebracht,als sich zu vorschnell,sicherheitshalber vom Acker zu machen.

    Eine Partei ist immer das,was drin ist und somit ist jedes Mitglied auch eine Meinung innerhalb einer Partei und damit auch Meinungsbildend in einer Partei.

    Wo bitte wollen sie sich sonst einbringen ? Es gibt nichts und da kommt auch sicher ersteinmal nichts mehr.Jedenfalls würden beide genannten mir jedenfalls in der AFD ganz gut gefallen.
    Das hatte ich aber schon mal gesagt,vor einiger Zeit.

    • Danke, doch in einer Partei entscheidet die Mehrheit (ggf. über Delegierte gestaffelt und auf Geheiß der Parteiführung). Wer jetzt in der CDU normales Mitglied ist oder wird, kann dort doch auch nichts gegen Frau Merkel ausrichten, sondern macht sie noch etwas stärker. Wäre ich noch in der AfD, würde ich Petry, Pretzell, Gauland und Höcke unterstützen, was ich nicht möchte. Sollte sich z. B. Herr Meuthen durchsetzen, denke ich neu über die AfD nach.

      • Ihre Kriterien kann ich nicht nachvollziehen. Als ob ein Hr. Meuthen den Kurs einer Partei mit rund 20000 Mitgliedern wesentlich veraendern koennte. Sie Vergessen alle Wutbuerger und unsinnigen Antraege!

      • Herr Meuthen allein kann den Kurs nicht ändern, aber die Mitglieder könnten es. Ich fürchte allerdings, dass sich der Trend nach rechtsaußen fortsetzen wird.

      • Meuthen hat keine eigene Machtbasis. Er wird sich niemals durchsetzen… Höcke und Co. sind zu gut vernetzt. Meuthen ist und wird auch in Zukunft lediglich das seriöse Aushängeschild sein. Höcke und Gauland sind die Strippenzieher…

      • Dann wird Herr Meuthen auch irgendwann hinschmeißen (müssen). Wenn alle halbwegs vernünftigen AfDler zu ALFA gingen, bekäme sie sogar eine Chance. Der Unvereinbarkeitsbeschluss ist jedenfalls nicht sinnvoll.

    • Bei „Euro“, „Gender“ und „Einwanderung“ hat die AfD klare Positionen. Bei anderen Themen, zu denen es unter den Mitgliedern höchst unterschiedliche Meinungen gibt (Kernenergie, Abtreibung, Homosexualität, …), sollte man einfach Volksabstimmungen fordern, anstatt einem Flügel vor den Kopf zu stoßen.

      • Ich würde für alle wichtigen Fragen Volksentscheide fordern. Wenn die Mehrheit dann wirklich eine Einheitswährung mit Millionen männlichen Flüchtlingen unter weiblicher Führung will, dann ist das eben so.

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