Statt offener Grenzen Flüchtlingstransporte nach Deutschland

Frau ‚Merkels bereits gescheiterter Plan zur Lösung der Flüchtlingskrise‘ scheiterte heute weiter beim EU-Gipfel in Brüssel. Der geplante „Mini-Gipfel der Willigen“ im Vorfeld wurde abgesagt, weil der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu wegen eines blutigen Anschlags in Ankara nicht kam (siehe „Das jähe Ende von Merkels geordneter Welt“). Auch sonst gab es keinerlei Einigung auf Elemente von Merkels Plan. Stattdessen haben Kroatien, Mazedonien, Österreich, Serbien und Sloweniens einen täglichen „Flüchtlingstransport bis zur deutschen Grenze vereinbart“. Österreich bricht jetzt seine jährliche Obergrenze (siehe ‚Felix Austria führt Obergrenzen ein‘) auf die einzelnen Tage herunter und will nur noch 80 Asylbewerber am Tag aufnehmen, zugleich aber täglich 3.200 Flüchtlinge nach Deutschland durchreisen lassen. Vielleicht gelingt es Frau Merkel noch, eine höhere oder sogar unbegrenzte Zahl auszuhandeln…

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17 Gedanken zu „Statt offener Grenzen Flüchtlingstransporte nach Deutschland

  1. Noch nie wurde gegen einen amtierenden Bundeskanzler so heftig protestiert wie gegen Merkel, wie bei Ihren jüngsten Auftritten, ob beim CDU-Landesparteitag in Mecklenburg-Vorpommern und im Wahlkampf in Montabaur (Rheinland-Pfalz) und Radolfzell am Bodensee (Baden-Württemberg) zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=T_gmYC2VWuo

    Wenn die deutschen Grenzen weiter für illegale Eindringlinge geöffnet bleiben, werden die Ergebnisse der AfD bei den kommenden Landtagswahlen noch viel besser als vorhergesagt.

  2. Mit der Steigerung der Einwandererzahlen muß sich Frau Merkel aber beeilen. Wenn sie alle 540.000.000 (Prof. Heinsohn) Einreisewilligen in überschaubarer Zeit (z.B. innerhalb von 10 Jahren) nach Deutschland holen möchte, dann sollte sie ein Tageskontingent von etwa 150.000 anstreben.

  3. Wir haben das mit dem täglichen “ Durchwinken “ von Asylanten per IC mit ca. 3.200 – realistisch werden daraus 6.000 – zuerst für Satire, Witz gehalten.

    Meine Österreicher, Partner, Freunde, sind liebe Schlawiner, wenn es um den eigenen Nutzen – Vorteil kann man hier nicht sagen – geht, sehr, sehr erfinderisch. Kann man akzeptieren.

    Kanzlerin verkauft das vor dem Bundestag als Erfolg und erhält von den Abgeordneten Beifall.

    Schlimmer kann man ein demokratisches Parlament nicht entmündigen, herabwürgen.

    Sind gespannt, was “ unser “ CDU Bundestags – Abgeordnete Dr. Tim Ostermann dazu publizieren wird.

  4. Mich stört diese Fokussierung auf die Balkanroute.
    Lampedusa, Malta, Durchwinken seitens der Italiener, alles vergessen?

    Das Frühjahr kommt und dann ist der Weg übers Mittelmeer wieder offen.

    Vielleicht wird es Merkel mit viel Geld und dem Versprechen jährlich 300 000 Moslems in’s Land zu holen gelingen, das Herz Erdogans soweit zu erweichen, dass er tatsächlich die Grenzsicherung für die EU übernimmt. Und dabei natürlich auch ganz ohne Schusswaffengebrauch auskommt. Und wenn nicht, sind es ja nicht die Deutschen.

    Wenn es also Merkel gelingen sollte die Balkanroute dicht zu machen, wird dies nicht viel bringen. Es werden viele über das Mittelmeer kommen.

    Es gibt nur eine Lösung:
    Geschlossene Auffanglager in der EU und in Nordafrika, in denen es nur Sachleistungen (Kleidung, Unterkunft, Verpfelgung, med. Versorgung) gibt, und aus denen es für abgelehnte Flüchtllinge, also die meisten, nur einen Ausgang Richtung Heimat gibt.
    Und wer keine Papiere hat, muss solange dort bleiben, bis die Identität geklärt ist, oder ein anderes, nicht EU-Land, ihn aufnehmen will.

    • Es wird von den meisten die Route gewählt, die am leichtesten und gefahrlosesten geht. Über Spanien kommt fast niemand mehr und über Italien viel weniger als früher. Wenn die Türkei, Griechenland oder auch die Länder dahinter dicht machen, werden es die meisten Flüchtlinge vermutlich wieder quer übers Mittelmeer von Afrika nach Italien versuchen, weil Spanien funktionierende Vereinbarungen mit seinen afrikanischen Nachbarn getroffen hat. Die weite Strecke über das Mittelmeer ist gefährlicher, so dass es noch mehr Tote geben wird, solange nicht alle Geretteten konsequent zurückgeschickt werden.

      Frau Merkel veranstaltet im Grunde einen perversen Wettbewerb, dass mit einer Einkommensvervielfachung belohnt wird, wer den gefährlichen Weg überlebt. Eine entsprechende Spielshow von RTL wurde nicht nur mit Recht Empörung auslösen, sondern strafrechtliche Konsequenzen haben.

      • Afrikaner den Weg über Lampedusa oder Malta wählen, sobald das Wetter es wieder zu lässt.
        Es hilft nur konsequentes Zurückschieben und dort wo das nicht möglich ist, Versorgung mit Sachleistungen in abgeschlossenen Aufnahmeeinrichtungen ohne Möglichkeit die Aufnahmeeinrichtungen anders zu verlassen als durch Rückkehr in die Heimat.

      • Es sollte auch geprüft werden, ob es nicht doch Drittländer gibt, die von sich aus oder für eine kleine Gegenleistung Menschen aus anderen Staaten, die aus verschiedenen Gründen nicht dorthin abgeschoben werden können, oder ohne feststellbare Staatsbürgerschaft aufnehmen. Wie kann man nur ernsthaft behaupten, dass solche illegalen Migranten Deutschland nutzen, die kein anderes Land der Welt geschenkt haben will?

      • Die Italienroute ist aber leichter zu sichern.

        Die Schweizer haben eine ideale Geographie und lassen garantiert keine Flüchtlinge durch ihr Land reisen, nicht mal im Schnellzugverfahren, die machen ihr Land dicht. Frankreich hat ebenso eine gute Geographie und lassen mit LePen im Nacken, die kurz davor ist Präsidentin zu werden, ebenfalls niemand an der Côte d’Azur ins Land. Zu viele Menschen würden bei ihren zahlreichen Glaubensbrüder in Frankreich (auch illegal) bleiben und auch ein Transitland Frankreich würde den Front National beflügeln. Österreich hat ebenfalls eine gute Geographie, die Grenzübergänge nach Südtirol lassen sich spielerisch abriegeln. Bliebe alleine noch der Zickzackkurs über Slowenien (aber auch das lässt sich dank den Alpen leicht sichern) und ein kleiner Zipfel nach Kroatien (der bei ausreichend Wille wohl auch sehr leicht zu sichern ist). Da sitzt dann eher Italien auf den Flüchtlingen, wenn das Wohlwollen der Anrainerstaaten aufgrund den explodierten Zahlen vorbei ist.

        Die Balkanroute ist da schon weitläufiger und deutlich schwieriger abzusichern.

        Dazu ist ohnehin die Todesquote mit fast 2 Prozent nach Italien sehr groß, das wird deutlich mehr Menschen abschrecken. Auch ist der Weg länger, d.h. es braucht mehr Schlepper und auch mehr Boote.

        Die Zahlen sind im Vergleich zu 2014, als das noch die Hauptroute war, zwar sicherlich noch steigerbar, die ganz großen Menschenmassen wie bei der Balkanroute, wo 20000 Menschen am Tag spielerisch möglich sind, sehe ich im mittleren Mittelmeer allerdings nicht.

        Daher ist es schon richtig erst mal den Balkan abzusichern. Gleichwohl ist es damit natürlich noch nicht getan und es muss gleichzeitig bereits die Absicherung Italiens geplant werden.

  5. Die Alpenregion und die Adriaküste lebt außerdem vom Tourismus. Hat man dort Bilder wie im Sommer an der ungarischen Grenze oder im Burgenland, dann können diese Regionen schließen und das in einer ohnehin wirtschaftlich brisanten Lage. Vor allem in Südtirol gibt es schließlich auch inneritalienische Spannungen. Kaum vorzustellen, was in Südtirol passiert, wenn deutsche Touristen nicht mehr kommen, weil 10000 Menschen täglich über den Brenner strömen. Ein Aufflammen früherer seperatistischer Bewegungen dürfte garantiert sein. Das würden sich die Bewohner Südtirol nicht gefallen lassen.

    • -.-.immer menschlich bleiben-.-.- Oder? Das auch eine Bundeskanzlerin zur „Pommes Bude“ geht“ läßt doch hoffen, das sie fest auf dem Boden bleibt.
      Man muss ihr helfen, beim „Vergaloppieren“, ohne das sie es merkt. Wo ist die „Elite“ die ihr den Weg zeigen kann?

      • Frau Merkel lässt sich nicht (mehr) den Weg zeigen, sondern stellt ihre persönlichen Moralvorstellungen über ihren Amtseid.

  6. Es gibt nur zwei Szenarien, die Europe vor einer Überflutung durch die dritte Welt bewahren:
    Entweder beginnen alle Staaten an einem Strang zu ziehen und bauen eine Festung Europa, die den Namen verdient. Das kann auch dadurch geschehen, indem einige Nationalstaaten einfach mit Grenzbarrieren anfangen und damit einen Dominoeffekt auslösen.

    Oder Merkel-Deutschland nimmt alleine weiter auf, geht dabei unter und schafft damit das für alle sichtbare Fanal, daß Multikulturalismus und Migrationismus als Ideologien gescheitert sind.

    Ersteres wäre Lernen aus Einsicht, letzteres aus Schmerz und Verlust.

    Am schlimmsten wäre Szenario 3, in dem Merkel-Deutschland durch Umverteilungsmechanismen unsere Nachbarländer mit in den Abgrund reißt. Da ist es besser, wenn die europäische Seilgruppe vorher den Strick kappt und Deutschland in den selbstgewählten Freitod schickt.

    • Alle anderen Länder in Europa sind sich inzwischen einig, dass sie keine unkontrollierte Massenzuwanderung mehr wollen. Allerdings will niemand Deutschland zu seinem Glück zwingen bzw. uns vor Frau Merkel retten. Das müssen wir schon selbst tun.

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