Rendite und Risiko der gesetzlichen Rentenversicherung

Die ARD-Sendung Plusminus meinte bereits letzten Monat: „Gute Rendite – Das Comeback der gesetzlichen Rente“. Demnach würden sich freiwillige Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung lohnen, weil sie über die nächsten zwölf Jahre drei Prozent Rendite bringen würden, was in Zeiten der Niedrigstzinsen am Kapitalmarkt eine gute Rendite sei. Allerdings kann niemand seriös vorhersagen, wie sich die Zinsen, Aktienkurse, aber auch die Renten über die nächsten zwölf Jahre oder noch längere Zeiträume entwickeln werden. Richtig ist allein, dass die gesetzliche Rente sich nach anderen Faktoren entwickelt als der Kapitalmarkt, nämlich vor allem von der Demographie, Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung abhängt. Außerdem gibt es in beiden Bereichen erhebliche, aber unterschiedliche politische Einflüsse und Risiken.

Individuell bedeutet das, dass die gesetzliche Rente als eine Form der Altersvorsorge unter anderen zur Risikodiversifikation beiträgt. Wer jedoch allein auf sie angewiesen ist, trägt ein gewisses Risiko, Altersarmut zu erleben oder zumindest auf eine allgemeine Grundrente zurückzufallen, falls diese irgendwann eingeführt werden sollte.

Volkswirtschaftlich sehe ich das übrigens ähnlich. Die umlagefinanzierte Rentenversicherung allein ist riskant, aber als Beimischung zu kapitalfinanzierter persönlicher und betrieblicher Vorsorge kann sie allgemeine Risiken verringern und in Sondersituationen wie jetzt sogar die Rendite der Rentenbezieher steigern. Politisch ist vor allem zu bedenken, dass die Umlagefinanzierung schon da ist und nicht so einfach abgeschafft werden kann, ohne viele Millionen Menschen in Armut zu stürzen oder die offene Staatsverschuldung zu vervielfachen. Selbst wenn ihre Abschaffung irgendwann unter großen Kosten gelungen sein sollte, bestünde ein politischer Anreiz, sie wieder einzuführen, weil zumindest eine Generation davon profitieren kann.

Die wichtigste Stellschraube, um die gesetzliche Rentenversicherung dauerhaft finanzieren zu können, ist übrigens das Renteneintrittsalter. Als Liberaler würde ich dieses jedoch nicht festschreiben, sondern wie bei einer echten Versicherung den Beitragszahlern überlassen, ab wann sie Leistungen beziehen wollen, deren Höhe jedoch von diesem Zeitpunkt abhängt. Wer länger zahlt, bekommt dann auch eine höhere Rente pro Monat, zumal er einen entsprechend kürzeren Auszahlungszeitraum zu erwarten hat.

17 Gedanken zu „Rendite und Risiko der gesetzlichen Rentenversicherung

  1. Viele Jahre hat man uns gepredigt, dass wir für’s Alter privat vorsorgen müssen. Wir haben das gemacht. Jetzt wurden wir wieder betrogen…..

      • Am besten ist, wenn man auf „arm“ macht: Sozialhilfe oder Hartz-4 kassieren und nebenbei „schwarz“ arbeiten, bzw. „Geschäfte machen“. Ich persönlich gehöre nicht dazu, aber von dieser Sorte Leute gibt es mehr als Sie denken. Und die habe alle VIEL MEHR in der Tasche, als andere die Mindestlohn bekommen. Wir leben leider in einem ungerechten Staat.

  2. Für ganz bestimmte Berufsgruppen kann es aufgrund der steuerlichen Absetzungsmöglichkeiten ein sehr gutes Geschäft sein, freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen, auch als einmalige Zahlung oder in wiederholt größeren Beträgen. Ganz speziell eignet sich dies für Ehepaare, die beide oder einzeln verbeamtet bzw. ehemalige Freiberufler sind. Hier ist nämlich der Vorsorgebeitrag, der demnächst 40.000 € im Jahr für ein Ehepaar erreichen wird, auch ansetzbar und zwar auch dann, wenn bereits eine berufsständische Versorgungsrente bzw. Beamtenpension bezogen wird.
    Aufgrund der Absetzungsfähigkeit ist dann eine exorbitante Rendite möglich, wenn die Lebenserwartung des versicherten Partners entsprechend lang ist. Wenn ein Partner Zwangsmitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung ist, ist das Geschäft weitgehend hinfällig, da im Vererbungsfall dann dieser Partner auf die ererbte Rente auch noch Krankenversichertenbeiträge etc. bezahlen muss.
    Natürlich ist die bezogene Rente dann auch in unterschiedlichem Maße steuerpflichtig. Nichts desto trotz kann dies ein sinnvoller Zusatzbaustein für entsprechende Ehepaare sein.

    Siehe auch FAZ vom 22.03.2015: „Die gesetzliche Rentenversicherung – besser als ihr Ruf“ von Barbara Brandstetter, Professorin für Wirtschaftsjournalismus an der Hochschule Neu-Ulm.
    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/vermoegensfragen/auf-dem-pruefstand-die-gesetzliche-rente-13496351.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
    Die Autorin ist Professorin für Wirtschaftsjournalismus an der Hochschule Neu-Ulm.

    Im Übrigen sollte man Renditen von 3% netto nicht verachten, wenn wir, wie Herr Bernanke voraussagt, alle normale Zinsen nicht mehr erleben werden. Auch die Substanzgarantie der staatlichen Rente dürfte nicht unterschätzt werden, in meinem ärztlichen Versorgungswerk z.B. ist als bereits die letzten fünf Jahre keine Rente mehr erhöht worden – Zeichen des bevorstehenden Bankrotts?
    Bei einer Aktie ist dies ein signum mali ominis.

    Allgemein würde ich, wie bereits vor 25 Jahren zur Krankenvorsorge veröffentlicht („Unser soziales Netz reisst“ Leitartikel Therapiewoche 40 /1990) analog für eine steuerfinanzierte Grundrente für alle plädieren, als steuerbegünstigte Zusatzrente plus privater Ersparnisse.
    Hinsichtlich des freiwählbaren Rentenalters ist die Schweiz beispielhaft, wo man als Mann zwischen dem 63. bis 70. Lebensjahr wählen kann, als Frau zwischen 62 und 69.
    Insgesamt muss die Altersvorsorge auf mehrere Füße gestellt werden, wobei physikalisch ein Dreifuß der erste stabile Körper ist. Die Eintrittsaltersbedingungen müssen flexibilisiert werden. Zusätzlich halte ich die Idee einer Teilerwerbstätigkeit, wie ich sie ja in meiner Privatpraxis weiter praktiziere, für einen sehr sinnvollen Ansatz, erträgliche Alltagseinnahmen zu generieren.

    Im Übrigen dürfte die Grundidee einer gesetzlichen Rente, die ursprünglich als Versicherung gedacht war, zu überprüfen sein; denn versichern kann man sich nur gegen seltene Ereignisse.
    Die Lebenserwartung einer 65 jährigen Internistin in meinem Kammerbereich Westfalen-Lippe beträgt noch 25 Jahre. Dies ist meines Erachtens mit einer Vollrente bei einer Ausbildungsdauer zum Facharzt bis durchschnittlich 37 nicht darstellbar, egal ob kapital- oder umlagegedeckt.

    • So ein Unsinn. Die 65jährige Internistin, selbst wenn sie sich bis 37 ausbilden ließe, hat dann ja auch bereits in den Jahren davor verdient und Rücklagen bilden können. Die verbleibenden 28 Jahre reichen beim Einkommen einer Internistin dicke aus, um fürs Alter vorzusorgen. Die Ärzte sollten uns lieber mal erklären, weshalb sie keine Gewerbesteuer bezahlen, sogar Terminvereinbarungen mit den sschlecht bezahlten Arzthelferinnen als „ärztliche Leistung“ mit € 10,72 pro Anruf abrechnen usw..

      • Den vollständigen Unsinn kann ich Ihnen nur herzlichst zurückgeben.
        Ihr Text ist beleidigend im Sinne eines Internettrolls, Sie unterstellen den Ärzten generell und wohl auch mir betrügerisch abzurechnen. Ich glaube, dass Sie hier psychotherapeutische Hilfe benötigen, die Sie natürlich nicht in Anspruch nehmen werden, da die Psychotherapeuten ja zum Teil Ärzte sind.
        Was die Richtigkeit der Zahlen einer Internistin angeht, so muss ich Ihnen entgegnen, dass die Kosten des Studiums nicht absetzungsfähig sind, diese müssen bei einer gesamt Lebensbilanz aber berechnet werden. Während der Assistentenzeit können nur geringe Rücklagen gebildet werden. Der Durchschnittfacharzt ist im Übrigen in Deutschland inzwischen 39, bis er sich niederlässt. Die ersten 5 Praxisjahre verlaufen im Durchschnitt plus/minus null. In den Jahren zwischen 44 und 57 werden die Umsatzmaxima erreicht, danach fallen regelhaft die Umsätze wieder deutlich ab. In der Bilanz ist es also nicht möglich, einen Ruhestand von insgesamt 25 Jahren Dauer mit Berücksichtigung der Ausbildungszeit vernünftig zu berenten. Ich wollte darstellen, dass auch am Beispiel der angeblich so guten Ärzteversorgung das Problem nicht lösbar erscheint.
        Was die Gewerbesteuer betrifft, schreiben Sie ebenfalls Unsinn; die Gewerbesteuer würde zumindest zum größten Teil auf die Einkommenssteuer angerechnet und ergäbe keine wesentliche Mehrbelastung, höchstens einen Zusatzgewinn für steuerberatende Berufe.
        An Prof. Dilger: derartige Beleidigungen und Unterstellungen wie Herr Sodenkamp sollten in Zukunft hier eliminiert werden. In Ihrem Blog bemüht man sich immer um einen sachlichen Ton.

      • Ehrlich gesagt finde ich Ihren Beitrag beleidigender („Ich glaube, dass Sie hier psychotherapeutische Hilfe benötigen“) als den von Herrn Sodenkamp. Gerade wenn er einem weit verbreiteten Irrtum Ausdruck verleiht, haben Sie doch dadurch Gelegenheit, diesen richtigzustellen. Die meisten Ärzte verdienen heutzutage über das Leben gerechnet deutlich schlechter als ein, zwei Generationen früher. Der Vergleich nur von aktuellen Jahreseinkommen oder sogar -umsätzen ist nicht sehr aussagekräftig.

  3. Ich möchte mal auf Aktienfonds und ähnliches kurz eingehen.
    Es ist einfacher seinen eigenen Aktienfonds zu erstellen und auch profitabler.

    Ich mache es so,ich habe einen Dauerauftrag bei der IngDiba und kaufe damit je nach Guthaben Aktien möglichst günstig ein und lasse das einfach liegen.Das ist mein Aktienfonds ohne Beratergebühr und all den sonstigen Kosten,die da sonst abgezogen werden.Etwas anderes machen die auch nicht,nur sie zweigen halt ihr Geld ab,für eigentlich nichts.Weil das eigentlich jeder selber kann.

    Ich finde übrigens Evonik als ein sehr gesundes Unternehmen empfehlenswert.
    Aber auch die Deutsche Börse als Handelsplatz als eine gute Aktie.
    Wer mag auch den Hamburger Hafen,jedenfalls recht renditestarke Aktien,wo einen der unerwartete Gau nicht im Schlaf überrollt.

    Ich wollte jetzt aber nur darauf hinweisen,das man sich seinen eigenen Aktienfonds selber erstellen kann,was auch Spaß macht ( ist wie shopping ) und man erspart sich unheimliche Kosten,für eigentlich keinen Gegenwert.

    Für die breite Masse ist das leider aber nicht so geeignet,es fehlt das Wissen.
    Hier sind die skandinavischen Länder ehrlicher mit ihrer Bevölkerung und machen das staatlich geregelt viel besser als Deutschland mit diesem Riester und Co.

    • Ja MT- das ist ein zielführendes Konzept ! Wenngleich nicht ohne persönlichen Aufwand zu realisieren: Mit Methode und Fleiß diverse einschlägige Medien auswerten.
      Ich habe anlässlich der Entwicklung eines Parteiprogramms die Forderung nach einem Schulfach „Ökonomie“ und damit verbunden dem „Umgang mit Medien“ vorgeschlagen.
      Vielleicht kommt dann auch der Spass-Faktor in den Umgang mit der Materie (den ich mit Ihnen teile).
      Übrigens soll unser Vorschlag nicht ausschließen, mit freiwilligen Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung Anwartschaften zu sichern, weil damit auch u.U. die Mitgliedschaft als freiwilliges Rentner-Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung gesichert werden kann.

      • Der persönliche Aufwand muss nicht so groß sein, wenn man die Bedeutung von Diversifikation versteht und gute Nerven hat. Für ein gutes Aktiendepot muss man nicht mit viel Methode und Fleiß nach den besten Aktien der Welt suchen oder gar auf Finanzberater mit ihren eigenen Interessen hören, sondern einfach kreuz und quer bzw. weltweit Standardwerte zusammenkaufen. Sie können auch einen globalen Index nachbilden, wenn Ihnen das lieber ist.

  4. In der Tat offenbaren Sie, verehrter Herr Konorza, hier ein bedenkliches Weltbild und äußern sich in herabwürdigender Weise z.B. gegenüber psychisch Kranken im Allgemeinen. Für einen Arzt wie Sie eine schlimme Entgleisung. Haben Sie denn gar keine Ethik?

    • Sie sollten jetzt beide diese persönlichen Angriffe einstellen und zur sachlichen Diskussion zurückkehren. Sowohl das Renten- als auch das Gesundheitssystem sind schon so umstritten genug.

      • Ich kann in meinen Äußerungen zwar keinen Angriff erkennen, werde aber Ihrer Anregung folgen und die Diskussion mit Herrn Konorza hier und jetzt beenden. Mein Entsetzen über die Äußerungen eines Vertreters der Ärzteschaft bleibt.

  5. Um ein echtes Bild der Rentenversicherung – so wie der Alternativen zu zeichnen muss man dann doch unterschiedliche Einkommen, den Familienstand etc. berücksichtigen.

    Zunächst einmal stellt die so genannte ‚Grundsicherung‘ (SGB XII) auch eine Form des Altereinkommens dar, das in Köln durchaus einer Bruttorente von 1.200 € entsprechen kann ( Single) – oder etwa 2.000 € ( verheiratete)

    Auch wenn in der Regel dieser Betrag nicht ausgeschöpft wird (z.B. wegen geringerer Miete) kann man aber davon ausgehen, dass man schon 1.000 € Rente benötigt, um sich besser zu stehen als Menschen, die nie in das System einzahlten ( oder eben nicht genügend)

    Für all diese Menschen sind weitere Ansparungen ein Witz, denn sie werden ihnen abgenommen.
    Anders als vorher erhalten Langzeitarbeitslose keine Leistungsgutschriften in der RV, so dass nicht nur ein niedriges Einkommen sondern auch längere Arbeitslosigkeit dazu führen kann. In letzerem Fall muss man auch vorher Erspartes wieder abgeben.

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    Die mittleren Einkommen werden zwar höhere Beträge erwarten dürfen, die aber oft nicht einmal der Hälfte ihres letzten Nettoeinkommens entsprechen. Auch das zusätzliche Sparen ist nicht mehr so einfach, denn rückwirkend in seiner Wirkung hat man die Renten mit Steuern belegt – für mich werden das 84 % sein – während vorher nur der so genannte Ertragsanteil galt.

    Hier verschiebt sich dann auch die Renditebetrachtung – zumal wenn ich alle anderen Einkommen erst einmal mit dem Grundfreibetrag verrechne – und nicht die Rentenzahlung.

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    Für hohe Einkommen und entsprechende Rücklagen sehe ich keine Alternative zu börsengängigen Papieren. Das können auch REIT’s; Immobilienaktien oder gar Immobilienfonds sein.

    Eigener Immobilienbesitz stellt bei Vermietung immer auch einen recht hohen Verwaltungsaufwand dar – aber zusätzlich auch noch einen beachtlichen Teil an Ärgerpotential.

    Wer sich nicht langatmig mit seiner Börsenanlage beschäftigen möchte, der kaufe Aktien mit langfristig hoher Dividendenrendite und achte nicht mehr auf Kurse, sondern nur noch auf die Ausschüttungen und deren Veränderungen.

    Damit erreicht er vermutlich nicht das Optimum an Ertrag, aber das Optimum an geschonten Nerven.

    Außerdem ergibt sich fürs Alter ein recht festes Einkommen – bei einer angemessenen Steuerlast.

  6. Strategien der privaten Kapitalanlage
    Ergänzend zu den Ausführungen von Alexander Dilger und erwinelsen (wir liegen etwas neben der Themenvorgabe): Grundsätzliche Zustimmung.
    1. Depot-Diversifikation- Zu starke Diversifikation mit internationaler Ausrichtung kann bei kleineren Depotwerten die Rendite schmälern, weil die Erstattung ausländischer Quellensteuern mit hohen Kosten und Verzögerungen verbunden sein kann (Frankreich, Italien) oder sogar unmöglich ist. Einige Großbanken haben sich dem Abkommen zur vereinfachten Steuererstattung mit den USA angeschlossen; daneben gibt es einige Länder ohne Quellensteuererhebung (z.B. GB) – in beiden Ländern investiere ich – und in allen Dax-Kategorien.

    2. Auch bei der Auswahl dividendenstarker Titel ist natürlich ein permanentes Nachsteuern angesagt – neben unternehmensinternen Fehlern (VW) können die Interventionen durch die Politik zu Vermögens- und Ertragsverlusten (RWE) führen.

  7. Auch in den USA gibt es eine gesetzliche Altersvorsorge als Pflichtversicherung, in die AG und AN jeweils die Hälfte des Beitragssatzes einzahlen. Im Gegensatz zu Deutschland gilt das auch für Selbständige und Freiberufler , die den vollen Beitragsatz zu tragen haben.. Der Beitragssatz liegt bei ca. 12,4%.
    Die Beitragsbemessungsgrenze bei etwas über 113.000 USD.
    Das Renteneintrittsalter zwischen 62 Jahren (Frauen) und 65 Jahren (Männer). Für nach 1965 geborene bei 67 Jahren.

    Warum schafft man es dort, mit dem Beitragssatz von 12,4% eine Altersrente von 43% zu zahlen, während man in Deutschland dazu einen Beitragssatz von 18,7% benötigt?

    Selbstverständlich reicht die gesetzliche Rente auch dort nicht aus und es muss zusätzlich privat vorgesorgt werden. Jedoch ist der Beitragssatz zur gesetzlichen Altersrente wesentlich niedriger.

    • Das deutsche Rentenniveau ist noch etwas höher (47,5 % bei der Standardrente netto vor Steuern), dafür ist die demographische Entwicklung ungünstiger als in den USA und der Umfang der versicherungsfremden Leistungen größer. In den USA gilt jetzt übrigens absolute Gleichberechtigung mit einem einheitlichen Renteneintrittsalter für Frauen und Männer von 67 Jahren. Man kann freiwillig mit Abschlägen ab 62 oder mit Zuschlägen bis 70 in Rente gehen.

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