Gewalt gegen Frauen trotz Polizei wegen falscher Politik

Erst heute drängte es in die Massenmedien, was während der Silvesternacht in Köln und anderswo Schlimmes passierte und seither mehr gerüchteweise auf sozialen Medien diskutiert wurde. „Was wir bisher wissen“, ist immer noch verdächtig wenig. Immerhin gab es eine dreistellige Zahl an massiven sexuellen Übergriffen und Raubüberfallen aus großen Gruppen wohl vor allem nordafrikanischer junger Männer heraus. Das ist in dieser Form neu und erschreckend, zumal es nicht in irgendwelchen dunklen Gassen passierte, sondern an belebten Plätzen mit massiver Videoüberwachung und Polizeipräsenz. Doch noch am Neujahrsmorgen behauptete die Kölner Polizei, es wäre eine eher ruhige Nacht gewesen.

Die Reaktionen von Politikern sind auch bedenklich bis verantwortungslos. Ralf Stegner macht sich bei Twitter darüber lustig, während die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker Verhaltensregeln herausgeben will, nicht etwa für Männer aus anderen Kulturkreisen oder die Polizei, sondern für Mädchen und Frauen als potentielle Opfer (siehe „Frauen sollen zu Fremden ‚eine Armlänge‘ Distanz halten“).

Die Spekulationen darum, ob die Täter aktuelle Flüchtlinge sind oder schon früher nach Deutschland kamen (was ich für wahrscheinlicher halte), ist übrigens müßig (siehe Roland Tichy: „Warum versagen Medien in der Flüchtlingskrise?“). Auf jeden Fall verändert ein erst sehr großzügiger und jetzt überhaupt nicht mehr gehemmter Zuzug ohne erfolgreiche Integration und ohne Abschiebung selbst von bekannten Intensivtätern dieses Land und das ganz alltägliche Leben darin zum Schlechteren (siehe auch Alice Schwarzer: „Köln: Das sind die Folgen der falschen Toleranz“). Wir haben teilweise schon amerikanische Verhältnisse, wo man (oder zumindest eine Frau) bestimmte Orte grundsätzlich meiden muss. Dabei ist es hier inzwischen noch schlimmer als in den USA, weil selbst die Polizei vor Ort nicht mehr vor schweren Straftaten schützt.

105 Gedanken zu „Gewalt gegen Frauen trotz Polizei wegen falscher Politik

  1. Mutti Merkel hat die Bereicherungs-Schätzchen ja förmlich eingeladen, in unser Land zu kommen! Der größte Teil dieser „Flüchtlinge“ sind junge Männer aus der Unterschicht, bzw. aus rückständigen Kulturen in denen Frauen minderwertige Lebewesen sind. Solche Menschen sind in der Mehrzahl in Mitteleuropa NICHT integrierbar!

    Inzwischen wird ja schon über einen „Verhaltens-Kodex“ für Frauen gesprochen. Wenn sie kurze Röcke, schlüpfrige Blusen oder hochhackige Schuhe tragen, sind sie dann womöglich noch selber Schuld, wenn sie Opfer von sexuellen Belästigungen oder Gewalt werden. An manchen Schulen, wo die Turnhallen für „Flüchtlinge“ requiriert wurden, hat man ja Schülerinnen schon aufgefordert, sich „kultursensibel“ zu verhalten, also sich züchtig zu kleiden. Wird das Kopftuch bald zur Pflicht???

    Was hat die ganze politische Linke immer von „Frauenrechten“ und „Emanzipation“ geschwätzt? Jetzt offenbart sich, dass das alles nur Bluff war (wobei ich Alice Schwarzer davon ausnehmen muss, denn das ist die Einzige, die glaubwürdig Stellung bezogen hat).

    Ja, ich gebe zu, dass ich klammheimliche Freude empfinde! Nur ein gequältes Volk steht auf!!!

    • Wie können Sie da Freude empfinden? Es hat Opfer von Gewalt gegeben. Bei einem echten Aufstand des Volkes, mit dem ich nicht rechne, gäbe es noch viel mehr Opfer und Gewalt. Das gilt auch, wenn wir die Dinge so laufen lassen wie jetzt. Wir brauchen vernünftige politische Veränderungen, für die aber keine Akteure zu sehen sind. Die AfD träumt doch inzwischen lieber wie Sie von einem Volksaufstand o. ä.

      • Offensichtlich ist es realistisch was Sie denken. Aufstand waere schlecht, weiter so geht nicht und Politik will nichts aendern!

        Und jetzt? Entweder muss Politik massiv unter Druck gesetzt werden oder die Politiker muessen ausgetauscht werden (geht auch nur mit Druck)! Die Frage ist ob man genug Druck aufbauen kann ohne zu viel Gewalt?

      • Ich bin gegen Gewalt! Wenn aber der Rechtsstaat versagt, müssen wir uns wehren. Und wenn Politiker von uns verlangen die Gesetze zu achten, sie selbst aber immer wieder Gesetze brechen, dann ist das der Anfang vom Ende des Rechtsstaates.

        Wir müssen Merkel ja nicht an einen Laternenmast hängen. Mit faulen Eiern aber würde ich sie schon bewerfen! Die meisten Konservativen sind einfach zu zimperlich. Und wer im Rotweingürtel lebt, bekommt gar nicht mehr mit, was auf der Straße inzwischen los ist.

        Die „Akteure“, die Sie nicht sehen, wachsen nicht auf Bäumen. Politik ist nichts zum Kuscheln mit Wohlfühlfaktor! Ja, die AfD ist nicht perfekt! ABER sie ist im Moment die einzige Kraft vor der CDUCSUSPDFDPLinkeGrüne sich fürchten!!!Als Einzelkämpfer erreichen Sie gar nichts! Kommen Sie in die AfD zurück!!!

      • In diese AfD komme ich sicher nicht zurück. Bewirken Sie dort eine bürgerliche Erneuerung, werden hingegen Zehntausende kommen.

        Frau Merkel mit faulen Eiern zu bewerfen ist nicht legal, aber inzwischen vielleicht legitim (und schwer bestraft wird es auch nicht). Es wird Ihnen jedoch vermutlich nicht gelingen. Frau Merkel hält weit mehr als eine Armlänge Abstand, nicht nur zu kriminellen Ausländern, sondern auch zum eigenen Volk.

      • Sehr gut gekontert, Herr Dilger!
        Aber nichts dazu gesagt, wie Sie als Einzelkämpfer eine Wende herbeiführen wollen. So wird das nichts.

      • Ein Einzelner kann nicht die Regierung stürzen, was auch gut so ist. Als Einzelner kann man aber überlegen, welche Anliegen man unterstützen möchte und welche nicht. Ich bin dafür, dass Frau Merkel gestürzt oder zu einer Änderung ihrer fatalen Politik veranlasst wird, sehe aber nicht, wie die AfD wirklich dazu beiträgt.

      • Als Wissenschaftler sollten Sie doch mit dem Kopf und nicht emotional vorgehen!
        Auch ich will Merkel beseitigen, auch um den Preis, dass der/die Nachfolger nicht besser sind. ABER das gelingt NUR MIT DRUCK. Le Pen, von der ich inhaltlich KEIN FAN bin, macht in Frankreich vor, wie man es taktisch anstellen muss!

      • Gerade weil ich mit dem Kopf denke, mache ich mir keine Illusionen und schaue auch einen Schritt weiter. Frau Le Pen hat Außenseiterchancen, französische Präsidentin zu werden, aber wahrscheinlich scheitert sie im zweiten Wahlgang. Faktisch ändert sich dann wenig. Herr Burger wies richtig darauf hin, dass in Österreich die FPÖ um die 30 % hat, sich die Flüchtlingspolitik aber trotzdem kaum von Deutschland unterscheidet. Auch wenn es Ihnen ideologisch nicht gefällt, ist Frau Merkel leichter über einen rot-rot-grünen Wahlerfolg zu kippen als über die AfD, die die nächste Große Koalition nahezu unausweichlich macht. Schwarz-grün ginge noch, aber das würde Frau Merkel noch weiter stärken, da sie inzwischen ideologisch mehr Rückhalt bei den Grünen als in der Union hat.

      • Sie wollen also mit rot-rot-grün den Leidensdruck auf die Wähler noch um ein paar Schlagzahlen erhöhen?!? Und anschließend, was kommt danach???

        In Österreich war die FPÖ sogar schon in der Regierung, aber der Idiot Haider hat unnötig viel Porzellan zerschlagen. In den Niederlanden gab es eine konservative Regierung, die von Wilders toleriert wurde. In dieser Zeit wurde viel erreicht. In Dänemark, Schweden, Finnland und Frankreich treiben rechte Parteien Konservative und Sozialisten vor sich her, so dass deren Programmatik zumindest teilweise bei den „Etablierten“ einfließt. Genau so war das nach dem die Grünen aufkamen: Die anderen Parteien mussten Umweltschutz in ihre Politik integrieren!

        In Ungarn und Polen haben nationalkonservative Parteien das Sagen und lassen sich auch von Brüssel nicht beeindrucken. Alles was Junckers Brüsseler Zentralstaat das Leben schwer macht, ist im Moment nützlich (Zersetzung)! Aber selbst Sozialisten stellen in Osteuropa voran, was für das eigene Land am Besten ist. Lesen sie einmal nach, was der tschechische Präsident Zeman, ein Sozialist, zum Thema „Flüchtlinge“ sagt. Er liegt da voll auf der Linie seines konservativen Vorgängers Klaus!

        Vielleicht brauchen wir wirklich rot-rot-grün, denn in Deutschland geht es den meisten Menschen noch zu gut. Wie ich an anderer Stelle schon sagte: Nur ein gequältes Volk steht auf! Ob das dann ohne Blutvergießen geht, bezweifele ich allerdings.
        Zum Glück habe ich eine legale Aufenthaltsgenehmigung eines außereuropäischen Staates……

      • Wie ich schon ausführte, denke ich nicht, dass es unter einer rot-rot-grünen Regierung wirklich schlimmer wäre als unter Frau Merkel. Erstens hat diese die SPD doch schon längst links überholt. Sie ist jetzt auf einer Wellenlänge mit den Grünen, während die deutlichste Kritik von Frau Wagenknecht kommt. Zweitens gäbe es dann wieder eine ernsthafte Opposition in Form der Post-Merkel-Union. Diese würde das Durchregieren erschweren und Hoffnung für 2021 machen.

  2. Aber Menschen wie mich, die Freien Waffenbesitz für Freie Bürger fordern, bezeichneten Sie Herr Dilger als „gestörte Persönlichkeiten“. Was bleibt noch, wenn die Polizei uns nicht schützen kann oder will? Die Polizisten, die jetzt in Köln oder anderen Bahnhöfen verstärkt „Präsenz zeigen“, wie alle Block-Partein unisono fordern, werden andernorts abgezogen. Und selber schützen dürfen wir uns nicht. Bei uns kommt es schlimmer als in den USA:

    Zu Köln hat Michael Klonovsky schon vor längerer Zeit vorher gesagt:

    „Wer sich allzu sehr feminisiert, ob Mann oder Land, sollte sich nicht wundern, wenn er schließlich auch gefickt wird“,

    Das in Köln, Hamburg und Stuttgart war neben den Straftaten gegen die unmittelbaren Opfer, auch eine gezielte Demütigung der deutschen Gesellschaft, „Ficken“ wie es im Jargon heißt. Die Ehre des Mannes in den Herkunftsländer ist die Unantastbarkeit der Frau.
    Wie auf sezession.de uns pi-news.net zulesen war, wurde auch der Kölner Dom gezielt mit Raketen beschossen und in Brüssel wurde der Weihnachtsbaum unter „allahu akbar-Rufen“ gesprengt.

    • Sie zitieren mich nicht richtig. In vielen Ländern haben die meisten anständigen Menschen oder zumindest Männer Waffen zu Hause und ist das kein Problem (z. B. in der Schweiz oder Kanada). Ein Problem ist es, wenn sich wie in den USA auch oder sogar gerade gestörte Persönlichkeiten und Kriminelle bewaffnen. Stellen Sie sich vor, die Straftäter in Köln wären nicht nur mit Feuerwerkskörpern bewaffnet gewesen. Bewaffnete Hooligans dagegen hätte die Lage auch nicht besser gemacht.

      • Hier das Orginal-Zitat:
        ———————–
        Alexander Dilger sagte am 16/12/2015 um 21:36 :

        Ich finde es eher unheimlich, wie viele gestörte Persönlichkeiten insbesondere in der AfD mit Waffen hantieren oder das zumindest möchten.

        https://alexanderdilger.wordpress.com/2015/12/15/grenzsicherung-ist-eine-staatliche-kernaufgabe/#comments
        ————-

        Nachdem ich Waffenbesitz für unbescholtene Bürger gefordert hatte. Ich bezog das auf mich persönlich!

      • Ich kenne Sie doch gar nicht persönlich (oder doch?). Dagegen kenne ich etliche Waffennarren in der AfD. Auch Herr Pretzell, der schon auf Flüchtlinge schießen lassen wollte, möchte jetzt seine Minderwertigkeitskomplexe mit eigener Waffengewalt zumindest gegen Tiere kompensieren (siehe hier).

      • Prof Dilger, warum vermuten Sie, dass die Deutschen nicht genau so vernuenftig wie Schweizer mit Hauswaffen umgehen koennten?

      • Nein Herr Prof. Dilger wir kennen uns nicht persönlich.
        Dass Pretzell nicht die hellste Kerze auf Kuchen ist, ist klar. Aber meinetwegen könnte Perty auch ihren Dackel auf einen wichtigen Posten in der AfD setzen. Ich würde trotzdem AfD wählen. Eine Übernahme von Regierungsverantwortung liegt leider in weiter Ferne. Momentan geht des darum mit möglichst vielen AfD-Stimmen den Blockparteien einzuheizen.
        Merkel muss weg!
        Wenn die SPD in BW, Sachsen-Anhalt, RLP ordentlich verliert, platzt vielleicht die Koalition und rot-rot-grün wählt Gabriel zum Kanzler. Dann wäre in der CDU ein Neuanfang möglich
        Und die Straftäter in Köln kommen sicher leichter an Waffen als Sie oder ich.

      • Es ist zumindest unklar, ob die AfD Frau Merkel mehr schadet als nutzt (siehe ‚Nutzt die AfD Frau Merkel?‘). Vor den Landtagswahlen werde ich das hier noch einmal abwägen. Wenn vor allem die SPD stark verliert, stürzt eher Herr Gabriel und wird ein Bruch der Großen Koalition noch unwahrscheinlicher als ohnehin schon.

        Wir kämen auch recht leicht an Waffen, wenn wir wirklich wollten. Zumindest ich kann mir jedoch Gesetzesverstöße weniger leisten als ohnehin schon kriminelle Personen. Das ist wohl auch das stärkste Argument für legalen Waffenbesitz, dass sich vor allem die gesetzestreuen Bürger an Gesetze halten. Wichtig ist aber auch die schon vorhandene Verteilung von Waffen. Eine Legalisierung würde in Deutschland zu viel mehr Waffen führen, während ein Verbot in den USA die vielen Waffen nicht einfach zum Verschwinden brächte.

      • Es gab Berichte wonach (manche) Migranten mit Messer bewaffnet waren. Scheint glaubwuerdig zu sein, Messerstechereien in Migrantenheimen kommen nicht mit Essbesteck zu stande!

      • Ich würde Asylbewerbern etc. auch den Besitz von Messern (über Essbesteck oder ein kleines Taschenmesser hinaus) verbieten. Wer damit erwischt wird oder gar Straftaten begeht, hat seinen Asyl- oder sonstigen Aufenthaltsanspruch sofort verwirkt. Tatsächlich ist es aber so, dass selbst bekannte Intensivtäter nicht abgeschoben werden. In gewisser Weise hat der Rechtsstaat bereits kapituliert.

  3. Geschätzte – exakte Zahlen gibt es ja nicht dank fehlender Kontrollen – 800.000 junge, „außergewöhnlich“ gesunde Männer n u r allein in 2015 nach Deutschland geströmt.

    Wenn Bilder nicht lügen, junge Männer wild, gierig nach Leben, besserer Lebensperspektive, vor ihren Augen vermeintlich unermesslich reiche Gesellschaft, Frauen, Mädchen die sich so kleiden und bewegen wie sie es ggf. nur im Film oder Magazinen gesehen, erträumt haben.

    Das ist nur der Anfang einer völlig verantwortungslosen Asylpolitik ohne Augenmaß, rücksichtslos gegen die eigene Bevölkerung.

    Empfehlung der Oberbürgermeisterin von Köln, frisch gekürt : Frauen, passt besser auf, haltet Abstand.

    Wo sollen Frauen in Zukunft hin , Integration für Deutsche emanzipierte Frauen retrograd ?

    Tagesspiegel : “ ….. Gau auf den die Rechte gewartet hat “

    So kann man Probleme relativieren, einfach leugnen. Schämt Euch.

    • „Jeder von uns darf sich warm anziehen!“ Und auch den Geldbeutel weit öffnen. Denn die Polizei muss aufgestockt und private Sicherheitsdienste müssen intensiviert werden. Um von anderen Kosten gar nicht zu sprechen. Dabei sind wir erst bei einer Zuwanderungsquote von einem Achzigstel unser Bevölkerung. Wenn der Flüchtlingsstrom weiter so anhält und ein Familiennachzug stattfindet, sind wir rasch bei einem Zehntel. Eine Zuwanderung in diesem Ausmaß ist keine Chance, wie die Kanzlerin meint, sondern ein Fiasko. Es werden auch Verhaltensregeln für uns fällig, d.h. wir werden uns integrieren müssen. Es sind wahrlich keine guten Aussichten zu Beginn des neuen Jahres.

      • Die Silvester-Vorfälle waren exzessive Interaktionen gescheiterter Integrationsfälle früherer Einwanderer oder deren Kinder und neuen Einwanderern.

        Die Fälle von Köln, Hamburg, Düsseldorf waren koordiniert.

        Wir haben hier eine Art flash-mob-Variante, koordiniert über irgendwelche geschlossenen arabischen Foren.

        Die Koordination war ein Pilot-Projekt, ein erfolgreicher Präzedenz-Fall. Das ( gewünschte und nunmehr erprobte ) Ergebnis: Flash-mob siegt über Staatsgewalt !

        Wer intensiv darüber nachdenkt, der wird nicht um das Resümee herum kommen, dass hier Kriminalität neuartiger Dimension entsteht.

        Die nächsten wirklich fürchterlichen Ereignisse stehen somit an. Die Staatsgewalt wird keine Sicherheit bieten. Die dummen Politiker werden dieses Fakt möglichst lange verdrängen und es wird viele Opfer geben.

        Das Ergebnis wird die Freigabe des Waffenrechts oder neuer Totalitarismus sein.

    • Naja, dass ist aber auch kein echtes Wunder wieso die Integration nicht glückt. Zumindest in Europa besteht idR. dazu auch schlicht und ergreifend keinerlei Notwendigkeit. Warum soll jemand seine alten Werte und Ansichten, also dasjenige, was er für richtig hält, aufgeben, wenn ihm von überall erklärt wird, dass diese so wertvoll seien und die Forderung nach Anpassung (Assimilisation) bereits ‚Rassismus‘ wäre? Zudem haben wir im Islam – (in anderen ‚Religionen‘ gibt es dieses Phänomen ebenfalls, aber zur Zeit in einem wesentlich geringeren Umfang) etwas, dass als eine Art ideologisches Kampfmittel eingesetzt wird, um bestimmte Bevölkerungsgruppen (Moslime) ein Deutungsangebot zu machen, nach dem ihr jeweiliges ‚Elend‘ oder ‚geforderter Sonderstatus‘ (ob ganze Gesellschaften wie im Nahen Osten, ob als ethische Gruppen oder ob als einzelne Individuen etc.) auf einer Ablehnung ihrer ‚Religion‘ beruhen würde (Stichwort: Opferstatus). Einer ‚Religion‘, deren ‚religiöse‘ Komponenten wie Kontemplation und Ritus dabei völlig unwesentlich sind im Diskus, sondern mehr die Komponenten der darüber verlaufenden Selbstidentifikation und der Außendarstellung als Mittel der Abgrenzung und dem Herausstreichen eines so konstruierten ‚Eigenem‘. Einer ‚Gesetzesreligion‘, bei der diverse Gruppierungen und religiöse ‚Experten‘ in einem Fort neue Rechtsgutachten erstellen, die dann – wenn gewünscht, und es findet sich immer einer, der ‚wünscht‘ – in allen Lebensbereichen eine religiöse Deutung und Forderung nach Sonderstellung/Sonderbehandlung/Sonderrechten motiviert. Doch man sollte sich klar machen, dass es hier nicht oder nicht nur um Religion als Religion geht – also als Ritus, als Kontemplation und innere Glaubenstätigkleit, sondern mehr um die Selbstdarstellung von Individuen und Gruppen als in einer besonderen, religiös begründeten Hinsicht bessere Menschen, herausgehobene Menschen gegenüber ihrer (oft als unmoralisch oder areligiös bzw. ‚gottlos‘ proklamierten) Umwelt. Bzw. – die zweite Schiene – um die Rechtfertigung traditioneller Vorstellungen und Werte als unhinterfragbar, weil sie ja Bestandteil der ‚Religion‘ seien (was ja oft auch stimmt, da ‚Religion‘ bzw. ‚religiöse Vorstellungen‘ den Lebenswirklichkeiten der Menschen angepasst werden und so ein letztlich für das Individuum unauflösliches Amalgan von Tradition, Lebensweise, Wertvorstellungen und Kultur/Religion bildet, das dann in der Fremde (= veränderte Lebenswirklichkeit und fremden, ‚anderswertigen‘ Gesellschaft) so gut als möglich als je Eigenes, als ‚Heimat‘ versucht wird zu bewahren). Über religiöse Gefühlswallungen und innere Glaubensauseinandersetzungen kann und will ich nichts sagen – aber worüber ich etwas sagen kann ist, wie entsprechende Individuen und Gruppierungen unter Hinweis auf ihren Glauben einen Sonderstatus für sich einfordern – und sei es nur in Form einer entsprechend ‚unnormalen‘ Außendarstellung, die eben auch immer ihr ‚Anderssein‘ betonen soll. Das Innere eines Menschen geht niemanden etwas an – sein Auftreten innerhalb der Gesellschaft aber sehr wohl spätestens dann, wenn er damit das Leben anderer Menschen tangiert – er also im ursprünglichen Sinne des Wortes ‚politisch‘ wird.

      • Es geht hier weniger um Religion als um eine Machokultur und kriminelles Verhalten. Diese ließen sich leichter verändern, wenn der Konflikt nicht pseudoreligiös aufgeladen würde. So war das Fehlverhalten in der Silvesternacht in mehrfacher Hinsicht unislamisch.

      • Mutige Sätze, die Sie da äußern – ich als Historiker würde mir nicht anmaßen den Glauben anderer Menschen zu bestimmen – und das tun Sie ja, wenn Sie z. B. urteilen, dass „So war das Fehlverhalten in der Silvesternacht in mehrfacher Hinsicht unislamisch.“ – also Sie wissen über jede anderen Ansicht hinaus was der wahre Islam sei und was deshalb ‚unislamisch‘ sei auch dann, wenn z. B. andere Leute etwas als islamisch bestimmen würden. Mutig, mutig….
        Ich versuche das immer einfach zu halten: wenn jemand sagt, dass Handlung/Ansicht/Wert teil seines Glaubens X sei, dann glaube ich dies ihm erst einmal, und zwar auch dann, wenn jemand anders, der auch behauptet Anhänger des Glaubens X zu sein, sagt, dass die Handlung/Ansicht/Wert nicht Teil des Glaubens X sei. Einfach weil es nun mal verschiedene Auslegungen gibt und Individuen ‚Glauben‘ nunmal auch in individuell abweichenden Nuancen haben, von kulturellen/historischen Unterschieden mal ganz abgesehen. Und weil es letztlich kein überprüfbare ‚Wahrheit‘ in Glaubens-Hinsicht gibt, auch wenn es durchaus Leute gibt, die erzählen, dass sie den direkten ‚Draht‘ zum jeweiligen Gott hätten und genau wüssten, was denn dieser Gott so will und für richtig hält…. also den ‚wahren Islam‘, das ‚wahre Christentum‘, das ‚wahre Judentum‘ etc. allen erklären könnten…. und gerne bestimmen, was denn nun der ‚wahren Islam‘ (Christentum, Judentum, Hinduismus etc.) sei und was nicht….

      • Dann benennen Sie mir doch bitte als Historiker, welche islamischen Texte und Gelehrten gleich welcher Glaubensrichtung das Trinken von Alkohol, das Belästigen von Frauen und das Ausrauben von Menschen als islamisch bezeichnen. Wenn Sie das alles nicht wissen, dann machen Sie mir deshalb doch bitte keine Vorhaltungen.

      • Lieber Herr Dilger,

        „Dann benennen Sie mir doch bitte als Historiker, welche islamischen Texte und Gelehrten gleich welcher Glaubensrichtung das Trinken von Alkohol, das Belästigen von Frauen und das Ausrauben von Menschen als islamisch bezeichnen. Wenn Sie das alles nicht wissen, dann machen Sie mir deshalb doch bitte keine Vorhaltungen.“

        Vorhaltungen? – Sorry, aber das muss ich doch gar nicht – also irgendwelche islamische Gelehrte zitieren. Bitte verzeihen sie mir, aber irgendwie haben sie so gar keine Ahnung, was eine Religion ist, wenn sie ernsthaft ‚Religion‘ – und zwar gelebte Religion- auf die Schriften bzw. schriftlichen Bestimmungen irgendwelcher mehr oder weniger von ihnen anerkannter Autoritäten beschränken wollen. Sie ‚können‘ bis auf wenige zentrale Aussagen (in der christl.-kath. Theologie spricht man von ‚dogmatischer Intoleranz‘ hier – gemeint ist damit ein Set von Aussagen, die als zwingend notwenig bei einer Glaubensüberzeugung vorausgesetzt werden, damit diese Glaubensüberzeugung noch als ‚irgendwie‘ christlich anzusehen ist) idR. nichts wirklich zwingendes aussagen bei einer Religion, die schon relativ verbreitet ist und schon eine etwas längere Geschichte hinter sich hat. Da finden sie schon theologisch alles mögliche. Noch viel größer wird das aber, wenn sie gelebten Glauben – also die sog. ‚(Volks-)Frömmigkeit‘ – einbeziehen. Ich brauch keinen einzigen Islamischen Gelehrten, der mir z. b. das „Trinken von Alkohol“ oder “ Belästigen von Frauen“ oder „Ausrauben von Menschen“ legitimiert – es langt völlig auf, dass es einen einzigen Menschen gibt, der sich selbst als Moslem bezeichnet und der irgendwie diese Handlungen (!) aus seinem Glauben heraus legitimiert oder zumindest als nicht verboten rechtfertigt.
        Aber der allergrößte Witz ist, dass ihre drei Beispiele – also: Alkohol, Frauen belästigen und ausräuben – alle drei religiös im Islam bereits gerechtferigt wurden. Denn sie vergessen etwas bei ihrer Wertung dieser Ereignisse – das sie durch ihre Benennung bereits diese Handlungen innerhalb eines bestimmten moralisch-anthropologischen Wertmaßstab einordnen. Zudem ordnen sie Ereignisse einem bestimmten – sachlichen Schema unter, welches aber bei einer anderen Anordnung zu einer anderen Unterteilung und Bewertung kommen kann.
        Das fängt schon damit an, ob denn das Getränk, dass die jungen Leute da tranken, überhaupt erst als Alkohol bezeichnet werden kann oder ob nicht Alkohol nicht nur jenes Getränk wäre, dass z. b. so und so hergestellt worden sei oder ähnliches.
        Das mag ihnen erst einmal absurd erscheinen, aber genau solche Rechtfertigungen gibt es – das ist wie der Biber, der als Fisch gewertet wird, und deshalb in der Fastenzeit, als es verboten war fleisch zu essen, eben als Fisch gegessen wurde. Der Biber wird also einfach nur anders bestimmt – und fällt mit einem Mal durchs Raster des Verbotes Fleisch während der Fastenzeit zu essen….
        Dann Belästigung: wer ist denn belästigt worden und warum und wer ist denn schuld daran? Für uns – sie, mich, hoffentlich jedem Mitleser: klarer Fall – aber sie glauben doch nicht ernsthaft, dass es nicht islamische Rechtsgelehrte gibt, die die Schuld daran, den jungen Frauen zuschreiben (würden – den ‚unhaltbaren Sextrieb des Mannes beim anblick einer nicht züchtig angezogenen jungen Frau‘) und zudem als anständige Frauen, die dann auch wirklich nicht belästigt werden dürfen, nicht moslimische Frauen, die so und so gekleidet sein müssten, gelten würde. Und ausgeraubt – aber hallo – das war einfach eine überraschende Steuer, die von Ungläubigen eingefordert wurden … oder welche Erklärungen man sich immer theologisch hinbiegen kann bei einer Religion, deren Glaubensgründer Kriegsherr (Beuteverteilung) war und der sich zeitweilig als Straßen- und Wüstenräuber betätigte. Bei der Belästigung bzw, Vergewaltigung fällt mir sofort – und zwar ohne irgendwelche Kenntnisse der islamischen Theologie – der australische Scheich ein, der in Australien das Vergewaltigen (westl.) Frauen durch Moslime gerechtfertigt hatte vor ein paar Jahren (Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/australien-unbedecktes-fleisch-1385662.html).
        Bitte schauen sie sich einmal einfach an, was im Christentum sich so alles entwickelte und festsetzen konnte, dass alles letztlich nicht einmal ernsthaft aus der Bibel zu rechtfetrtigen ist. Nehmen sie z. B. einfach einmal den Ablass – etwas, was es seit 1000 Jahren im Katholizismus gibt, oder nehmen sie das Fegefeuer, was eine Art Gericht vor dem jüngsten Gericht voraussetzt. Und viele Beispiele mehr – und das ist alles noch theologisch (!) begründet – was meinen Sie, was es in der Geschichte des Christentums alles an Formen von Volksfrömmigkeit und von Sektiererei gab…. und all diese Leute haben sich jedesmal als eben die ‚wahren, echten Christen‘ verstanden. Und wenn sie einmal schauen, wie über sozio-kulturelle Entwicklugnen, z. b. im Sinne von Lehnswesen und Rittertum, diese wiederum Einfluss auf religiös-christliche Verständnisse im Mittelalter hatten, dann werden sie merken, dass die Trennlinie, die ‚wir‘ Wissenschaftler zwischen Religion, Kultur, Staat (etc.) legen, allzuoft in den Köpfen der Betroffenen (nach ihren Schriftzeugnissen geurteilt) nicht oder nicht so je existierte, sondern das dies Instrumente sind, die wir anlegen, um eben in denen auf uns überkommenen Zeugnissen Strukturen dieser Gesellschaften analysieren und bestimmen zu können.
        Eine Bitte hätte ich aber an Sie – und bitte missverstehen sie mich nicht, ich will sie damit nicht irgendwie angehen: bitte fragen sie sich wirklich ernsthaft einmal, wieso sie (ich nehme an wie ich ein Agnostiker) darauf kommen, dass etwas unislamisch sei (und sie mit ihren Kenntnissen dies auch feststelllen könnten). Also woher haben sie das – und ich gehe einmal davon aus, dass diese ‚Bestimmung‘ nicht aufgrund ihres jahrzehntelangen Studiums islamischer Theologie beruht – von daher: als ernstgemeinte Frage an sie für sich selbst: woher haben sie das, das sie (glauben) bestimmen zu können, dass bestimmte Handlungen (generell) ‚unislamisch‘ seien? – Vielleicht kommen sie dabei zur Einsicht, dass dies wiederum die Meinung (Aussage) von jemanden ist, der sich selbst als einen Moslem versteht, und der, weil ihm diese Erscheinungsformen nicht mit seiner Glaubensvorstellung zusammen gehen, deshalb apodiktisch über alle Zeiten und Moslime hinweg bestimmt, dass es einfach eben unislamisch sei (und eben nicht: dies widerspricht meinem persönlichen Glaubensverständnis des Islams).
        In der kath. Kirche gab es dafür die Inquisition, heute: Glaubenskongregation. Diese hat bestimmt, was Bestandteil des wahren christlichen Glaubens sei, und was eine Häresie sei – und diese dann per Gewalt durchgesetzt (darüber ist u. a. nicht nur irgendwelche Leute verbrannt worden, sondern hat auch fast 150 Jahre Krieg geherrscht bis hin zum Westphälischen Friedensschluss).
        Und wissen sie, wer ein Ketzer ist? Also der Mediavist Ch. Auffarth definiert einen Ketzer so, ich zitiere: „Ketzer sind diejenigen, die von der katholischen Kirche als „Ketzer“ verurteilt worden sind. Diese Defintion ist pragmatisch. Sie macht deutlich, daß es keine inhaltlichen Maßstäbe gibt, mit denen Rechtgläubige von Falschgläubigen unterschieden werden können. Diejenigen werden zu Ketzern gemacht, die sich weigern, sich der Autorität der römischen Kirche zu unterwerfen: die Häresie des Ungehorsams.“ (Ch. Auffarth, Die Ketzer. Katharer, Waldenser und andere religiöse Bewegungen, München 2005, S. 8f.). Haben sie im Islam eine entsprechende Institution, die entsprechend (mit Gewalt) ihre – wenigstens – Lehrmeinung durchsetzt, oder kann jeder unter Islam verstehen, was halt so alles im weiten Topf angeboten wird oder er sich so per Tradition oder sonstwie ‚einbildet‘? – Nun, in den islamischen Ländern wird es zumindest idR. über den Staat definiert, was moslimisch sei und was ein Glaubensabfall. Und in den meisten wird auch mit geregelt, was denn die Menschenrechte unter moslimischer Auslegung denn nun seien…
        Hier im Westen….? Ich wüßte keine Institution, die Glaubensinhalte verbindlich festlegt, oder was unter Glauben fällt und was unter z. B. Stammestradition – Sie etwa?

      • Ihre relativistischen Ausführungen sind viel zu lang. Ich habe das schon so verstanden, Sie aber offensichtlich nicht die Konsequenz daraus. Dann ist alles islamisch, aber zugleich auch unislamisch, christlich wie unchristlich. Sie können mit Ihrer Argumentation nicht abstreiten, dass der Islam (auch) die Religion des Friedens ist, während es zu Silvester in Köln christlich zuging. Wieso bestreiten Sie dann aber meine Aussage, dass die Ereignisse dort unislamisch waren? Das müssten Sie bejahen, aber zugleich betonen, dass sie vielleich auch islamisch waren, wenn das auch nur ein Moslem so sehen sollte (wobei Sie noch keinen gefunden haben).

        Ich teile diesen Relativismus nicht. Ob religiöse Aussagen wahr sind, mag oft eine transzendentale Frage sein, die sich empirisch nicht beantworten lässt. Wer an welche religiösen Aussagen (nicht) glaubt, ist hingegen eine empirische Frage, die sich auf Tatsachen im Diesseits bezieht. Weltreligionen sind nicht homogen und ihre Grenzen sind fließend, doch sie sind entgegen Ihrem Relativismus, den Sie gar nicht durchhalten können, nicht völlig beliebig oder gar nichtexistent.

      • Sorry, habe Ihre perönliche Intention nicht verstanden oder ggf. missverdtanden.

        Was wollen Sie uns , mir sagen ?

        Meine anerzogene – mittels Elternhaus, Schule, Uni, Unternehmen, Freunde, Familie, Nachbarn, Sportverein , Kirche – Kultur ist in Deutschland, nur und , ausschließlich darum geht es , ist nicht relevant, vielleicht unilateral ?

        Wie sollen wir unsere zwei KInder erziehen, wie soll ich beispielsweise Mitarbeiter und Kollegen nach Ihrer Meinung behandeln ?

        Was soll, muss ich nach Ihren Ausführungen in meinem persönlichen Verhalten ändern ?

      • Mir ist der Bezug Ihres Kommentars und Ihrer Fragen nicht klar. Auf welche Ausführungen beziehen Sie sich, wer soll Ihnen antworten?

      • „Dann ist alles islamisch, aber zugleich auch unislamisch, christlich wie unchristlich. Sie können mit Ihrer Argumentation nicht abstreiten, dass der Islam (auch) die Religion des Friedens ist, während es zu Silvester in Köln christlich zuging. Wieso bestreiten Sie dann aber meine Aussage, dass die Ereignisse dort unislamisch waren? Das müssten Sie bejahen, aber zugleich betonen, dass sie vielleich auch islamisch waren, wenn das auch nur ein Moslem so sehen sollte (wobei Sie noch keinen gefunden haben).“

        Zuerst einmal – ich habe ihnen einen genannt, der Vergewaltigung rechtfertigt, inem er die schuld dazu einem ‚unsittlichem Keidungsstyl‘ zuschreibt – en australischen Scheich nämlich.

        Zum Relativismus: richtig, wenn jemand herginge und sagen würde: Jede Aussage, die irgendwann jemand zum Christentum, Islam, etc. (X) äußerte, würde in irgendeiner Hinsicht eine wahre Beschreibung sein von X, dann käme in der Tat, wenn ich eine ahistorische, zusammenfassende, allgemeingültige Definition von X geben wollen würde, heraus, dass X irgendwie alles wäre. Stimmt – und so eine Defintion wäre auch unsinnig, da sie eben, weil sie alles aussagt, nichts mehr aussagen würde. Aber so gehe ich ja gar nicht heran und deshalb greift auch ihr ‚Relativismus-Vorwurf‘ nicht. Denn ich versuche ja – einmal von wenigen zentralen Aussagen, die man unter ‚dogmatischer Intoleranz‘ (siehe post oben) zählen kann – keine übergreifenden Definitionen einer Religion abzugeben. Es ‚interessiert mich quasi nicht, was denn ‚der Islam‘, das ‚Christentum‘ schlechthinne denn sei auf alle Ewigkeit. Was mich interessiert ist, wie ein einzelnes individuum, und dann davon ausgehend eine Gruppe von Menschen (ethnie, religiöse Strömung, etc.), unter dem Begriff ‚Christentum‘ (oder ‚Islam‘) verstehen. Ob dann das Individuum bzw. die Gruppe daneben genau das Gegenteil oder was weis ich verstehen, ändert für mich daran erst einmal nichts. Ich fälle schlicht und ergreifend keine Urteile, ob ihr Glaube den wahr sei (also wirklich christlich wäre oder nicht). Deshalb kann ich auch als Historiker entsprechende Texte analysieren – denn ich muss mich nicht mit der Glaubensfrage herumschlagen, ob jetzt denn das, was hier Menschen berichten, wirklich ein Ausdruck des echten Christentums (Islam) sei oder nicht. Wenn Sie aber diesen Anspruch haben, bestimmen zu können, ob denn ein Religionsverständnis ein echter, wahrhafter Ausdruck der Religion (X) wäre oder ein Missverständnis, oder gerade ein Missbrauch der Religion darstellt und ähnliches – dann kann ich ihnen dabei nur sehr viel Spaß wünschen. Denn Sie haben das fundamentale, schon quasi (beim Christentum) 2000-jährige Problem eindeutig nachweisen zu müssen, dass Ihre Ansicht, die sie als Maßstab von solchen Urteilen zugrunde legen, eben richtig (=wahr) wäre – eben Ausdruck eines unbezweifelbaren wahren Christentums. Dann dürfen sie sich mit dieser theologischen Frage nach dem Wahrheitsanspruch religiöser Aussagen bzgl. bestimmter Religionen herumschlagen – ich habe diese Problem schlicht und ergreifend nicht. Und ich als ‚Relativist‘ lehne mich da einfach genüsslich zurück und höre mir an, wie sie versuchen ein Problem zu lösen, an dem vor ihnen schon die letzten 2000 Jahre lang Massen von klügen Köpfen scheiterten – und sie, solange sie das nicht liefern können, nur behaupten sich auf einer Grundlage für ihre Urteile diesbezügl. zu stützen, die sie gar nicht nachweisen können, also gar nicht besitzen.
        Da bleib ich doch lieber bei meinem ‚Relativismus‘, denn den kann ich wenigstens halten.

        Aber wir haben das Problem dabei etwas aus den Augen verloren. Mir ging es vor allem darum darauf hinzuweisen, dass gerade bei Menschen, die aus strukturell ‚vormodernen‘ Gesellschaften kommen, idR. Tradition, Moralvorstellungen und Werte, Religion, gesellschaftliche Auffassungen etc. alles ein letztlich sich gegenseitig angepasstes und sich stützendes ‚Amalgan‘ bilden – wobei die einzelnen Elemente (dies ist Tradition, jenes Religion, und dies dritte gesellschaftlich etablierte Machtkonstellationen usw.) eben nicht einfach von den Individuen, die sie haben, voneinander unterscheidbar sind. Wenn sie so möchten: das was Religion ist, wird durch die Brille der sonstigen Lebensumstände intuitiv erfasst und diesen eingegliedert – und da spielt es keine große Rolle was denn (im Christentum) Augustinus dazu sagte oder Ambrosius und ob das auch mit Thomas von Aquin konkruent geht oder was genau in der Bibel an welcher Stelle steht und wie sich das wiederum auch jene andere Stelle auswirkt…. (sofern diese Leute jemals diese Namen gehört haben und jemals auch nur in die Bibel hineingeschaut haben). Und im ‚Islam‘ ist das auch nicht anders.
        Es geht mir nicht darum zu behaupten, dass auch nur ein einziger der Täter in ‚Köln‘ sich hinstellt und behauptet: „der Islam habe es ihm befohlen!“. Das wäre Unsinn und zudem unwahrscheinlich, dass wirklich einer das so machen würde, wenn er denn befragt würde.
        Was aber wohl der Fall ist ist, dass angetrunkene, enthemmte junge Männer, die ein bestimmtes – aller Wahrscheinlichkeit sogar sehr patriarchalisches – Frauen- und Gesellschaftsbild mit sich herumtragen, meinten darmit wären ihre Handlungen eigendlich rechtfertigbar. Und diese Vorstellungen haben sie wohl weniger bei uns erlernt, sondern aus ihren Kulturen mitgebracht – die eben von bestimmten sexuellen und geschlechterspezifischen Vorstellungen geprägt sind (und anders als unsere Prägungen).
        Diese Vorstellungen sind religiös fundiert – sprich: in ihren Gesellschaften werden sie als ‚von Gott vorgegeben/gewollt‘ kolportiert. Das ist einfach das übliche Begründungsmuster innerhalb religiös geprägter Gesellschaften. Lax ausgedrückt: ‚wenn alles mit Gottes Wille begründet wird, dann wird auch das Frauenbild so begründet.‘ Packt man darauf noch (unrealistische) Vorstellungen von Freizügigkeit und sexueller Verfügbarkeit von Frauen in den westl. Gesellschaften, dann hat man nun einmal eine Mischung, die nunmal sehr leicht zu entsprechendem Übergriffen führen kann (und wohl auch in den Köpfen geherrscht hat bzgl. ‚Silversternacht‘ [Spekulation]). Und darauf hinzuweisen ging es mir – und einfach auch darauf, dass Religion als ‚religiöse Auffassungen und Vorstellungen‘ nicht ein einfach anzutrennendes ‚Gut‘ wäre.

      • Bitte halten Sie sich an die ‚Regeln für Kommentare‘. Ihre Kommentare sind eindeutig zu lang und redundant.

        In der Sache finde ich es schon ziemlich dreist, wie Sie mir relativistisch absprechen wollen, dass Adjektiv „unislamisch“ zu vergeben, Sie selbst aber ganz locker das Prädikat „islamisch“ verteilen. Kennen Sie denn einen der Täter von Köln? Woher wissen Sie, dass er aus religiösen und nicht anderen Gründen gehandelt hat, gerade wenn sich diese angeblich überhaupt nicht trennen lassen?

        Bei der Frage nach der „wahren Religion“ geht es überhaupt nicht darum, welche Glaubensinhalte die jeweiligen Religionen vertreten, sondern welche dieser Inhalte wahr sind und damit die betreffende Religion zur einzig wahren machen, während alle anderen sich irren. Diese Frage ist normaler Wissenschaft nicht zugänglich (bzw. die Wissenschaftler halten sich da vornehm zurück, während die Theologen immer schon unter der Prämisse der Wahrheit ihrer Religion arbeiten). Welche Glaubensinhalte tatsächlich geglaubt werden, ist hingegen eine empirische und wissenschaftlich untersuchbare Frage. Das Hauptproblem dabei ist, dass über die Zeiten, Kulturen oder gar Individuen hinweg so viele verschiedene Sachen geglaubt wurden und werden. Aber auf reine Einzelmeinungen kommt es dabei entgegen Ihrem relativistischen Standpunkt nicht an. Wenn Sie z. B. Jesus Christus nicht für Gottes Sohn halten, dann sind Sie kein Christ. Punkt. Das gilt sogar dann, wenn Sie sich selbst für einen Christen halten und Sie steuerzahlendes Mitglied einer anerkannten christlichen Kirche sind.

      • „dass Adjektiv “unislamisch” zu vergeben, Sie selbst aber ganz locker das Prädikat “islamisch” verteilen. Kennen Sie denn einen der Täter von Köln? Woher wissen Sie, dass er aus religiösen und nicht anderen Gründen gehandelt hat, gerade wenn sich diese angeblich überhaupt nicht trennen lassen?“
        Nein, ich kenne keinen und „wenn sich diese angeblich überhaupt nicht trennen lass[t]“ brauch ich auch keinen zu kennen – denn dann ist es eben (auch) immer religiös fundiert (genauso wie traditionell etc.). Es reicht aus, wenn wir eine Masse von Leuten haben, die aus einem entsprechenden einheitlichen Kulturkreis entstammen – und ich aus anderen Beispielen mit Leuten mit entsprechendem kulturellen Hintergrund einfach darauf schließen kann.

        Davon aber unterschiedet sich dann ihre Bestimmung ‚unislamisch‘, wenn sie darunter irgendetwas anderes verstehen als – parallel zu mir -, dass all diese beteiligten Personen von sich aus sagen, dass ihr Verhalten ‚unislamisch‘ gewesen wäre. Tun sie aber etwas mehr dabei zugrunde legen, haben sie nunmal die oben erwähnte Schwierigkeit des Begründungsfundamentes.

        Sie sagen doch selbst, dass es eine Vielzahl von Aussagen gibt (über Zeit und Raum verteilt) – also was genau soll daran verkehrt sein, wenn ich sage, dass ich einfach nur dann, wenn jemand mir etwas mit den ‚Islam‘ begründet, dann diese Handlung auch als eben islamisch deklariere (genau auf diese Person aber auch nur bezogen) – wobei es mir wirklich fast egal ist, was denn da so bezeichnet wird. Für mich zählt fast ausschließlich nur eine Zuordnung eines Zeichens (Islamisch) zu einer Handlung/Wert/Aussage etc. durch den Handelnden etc. Ich mache damit nichts anderes als das, was sie selbst als wissenschaftliche Herangehensweise propagieren: „Welche Glaubensinhalte tatsächlich geglaubt werden, ist hingegen eine empirische und wissenschaftlich untersuchbare Frage. Das Hauptproblem dabei ist, dass über die Zeiten, Kulturen oder gar Individuen hinweg so viele verschiedene Sachen geglaubt wurden und werden.“
        Wobei für mich einfach die Aussage schon ausreicht, wenn jemand behauptet etwas zu glauben als Bestandteil seines Glaubens X – denn ob wirklich jemand etwas glaubt oder nur behauptet zu glauben, kann ich nicht überprüfen idR.

        „Aber auf reine Einzelmeinungen kommt es dabei entgegen Ihrem relativistischen Standpunkt nicht an.“
        Bei statistischen Erhebungen oder bei der Frage nach Verbreitungen bestimmer Ansichten etc. mag es ihnen so scheinen, als ob es auf ‚reine Einzelmeinungen‘ nicht ankäme. Aber jede Idee, Ansicht etc. hat nunmal irgendwo ein einzelner zuerst gehabt; irgendeine Quelle berichtet zuerst darüber etc. – Und jede verbreitete Meinung beruht nun eimal auf eine Vielzahl von Einzelmeinungen. Und auch eine Meinung, die nur ein einziger Mensch je hatte, und die er als sein Glaubensverständnis propagiert, will trotzdem ernst genommen werden (wenn man damit selbstverständlich keine Abläufe rekonstruieren oder umfassendere Aussagen tätigen kann). Und wissen sie was – ich beschäftige mich hauptsächlich mit mittelalterlichen Texten – da hab ich nicht allzuviele Texte, um irgendeine Statistik wirklich belegen zu können – es sind einfach nicht genug Zeugnisse dafür übrig geblieben – ich bin auf ‚Einzelmeinungen‘ regelrecht angewiesen – und freue mich darüber, wenn ich noch 2-3 andere Quellen finde, in denen dieselbe Ansicht zugrunde gelegt wird.

        Und was ihr Beispiel angelangt – wie wäre es damit: ‚Christentum – dazu gehört die Überzeugung, dass Jesus Christus für die Sünden der Menschen am Kreuz gestorben ist‘ (weil das die Rechtfertigung für die Hoffnung auf Erlösung durch den Glauben an die Übernahme der Sünden durch den entsprechenden Kreuzestod Christi beinhaltet).
        Aber:
        „Wenn Sie z. B. Jesus Christus nicht für Gottes Sohn halten, dann sind Sie kein Christ. Punkt.“ – können sie schon vergessen. Denn damit reflektieren sie schon nicht mehr die innerchristliche Auseinandersetzungen des 2. Jahrhunderts n. Chr. über das Wesen und Verhältnis von Jesus Christus zu Gott (an deren Ende dann ‚unser‘ Glaubensbekenntnis herauskommt inc. des Trinitätsglaubens). Tja und da gab es nun einmal die (von Christen als christlich vertretene) Position auch, das Jesus Christus eben nicht Gottes Sohn im Sinne von wesensgleich oder gezeugt war, sondern eben nur ein Mensch war (der dann von Gott ’nur‘ adoptiert wurde) – diese Position nennt sich ‚Adoptionismus‘ bzw. ‚dynamischer Monarchismus‘.

      • Sie kennen überhaupt keinen der Täter von Köln. Niemand hat diese Taten als islamisch gerechtfertigt, nur Sie versuchen diese fälschlich so zu beschreiben. Doch wenn Ihre irrige Auffassung verbreiteter wäre, würden sich die Täter hinstellen und behaupten, christlich gehandelt zu haben.

        Dass Jesus Gottes Sohn ist, sagt er selbst nach der Bibel. Das werden also auch die Urchristen geglaubt haben, zumal ein adoptierter Sohn ebenfalls ein Sohn ist. Nach einem anderen Wort von Jesus sind alle Menschen Gottes Kinder. Die Trinitätslehre kommt später. Zu solchen Differenzierungen sollten Sie eigentlich als Historiker in der Lage sein. Im Übrigen ist nicht der Kreuztod für das Christentum konstitutiv, der gegebenenfalls als empirisches Faktum gar keinen religiösen Glauben erfordert, sondern die Wiederauferstehung.

        Meinen Sie ernsthaft, dass jede durchgeknallte Meinung, die z. B. ein einzelnes AfD-Mitglied vertritt, zugleich auch die AfD-Meinung ist? Viele AfD-Mitglieder sind allerdings der Meinung, dass nur offizielle Beschlüsse zählen würden, von denen es noch nicht viele gibt, insbesondere nicht aus der Post-Lucke-Zeit. Meiner Meinung nach sind auch die öffentlich geäußerten Ansichten von hohen Funktionären relevant, insbesondere wenn sich die Parteigremien nicht offiziell davon distanzieren wollen wie im Falle des Rassismus von Herrn Höcke.

      • Warum werden die Ereignise in Koeln hier als „unislamisch“ postuliert und nicht als ungesaetzlich, unmoralisch, unchristlich, unmenschlich? Wuerden wir ueber Christen sprechen kaeme keiner auf die Idee ueber unchristlich zu reden!
        Benutzt Prof. Dilger eine unpraezise Formulierung weil diese Maenner mehrheitlich vermutlich Moslems waren und eine Tendenz besteht die Handlungen der Moslems von Lehre des Korans zu trennen ?
        Ist so ein Verhalten gegenueber besiegten Feinden, Unglaubigen, Unreinen im Koran mit Fatwa belegt? Ich bezweifle es stark und die Geschichte ist ziemlich eindeutig. Ist es nicht zu weit gegriffen Handlungen von Menschen als Z.B islamisch oder unislamisch zu unterscheiden. Klingt unislamisch nicht ein wenig wie ein Rueckzugsgefecht?

      • Herr Baare versucht verzweifelt, einen religiösen Hintergrund für die Verbrechen in Köln zu konstruieren. Dafür sehe ich keine substanziellen Anhaltspunkte. Sehen Sie welche?

      • Offhand haette ich erst nur an einen kriminellen Akt gedacht. Allerdings wir sehen hier Komponenten die wir von Kriminellen aus z.B. Russland, Italien, Balkanstaaten nicht kennen. Diese Menschen jetzt sind konditioniert von Islam und Jihad. Sie sind primitiv, dumm und feindlich. Sie sind nicht in einem Land der Freunde sondern der Feinde. Ich rede nicht ueber einen syrischen Zahnartzt mit Familie der vielleict in England studiert hat. Sicht dieser Kriminellen ist stark durch Religion, fremde Kultur, TV und Jihadisten beeinflusst. Christliche Menschen und Institutionen werden nicht respektiert. Wir haben hier zu viele Menschen angesiedelt die uns hassen oder hassen werden.
        Wir reden ueber Fremdenfeindlichkeit und Hetze/Hass durch Deutsche. Wir sollen uns besser mehr fokusieren auf illegale Migranten und nicht integrierte Moslems in D. Irgendwie glauben wir, sie sind froh hier sein zu duerfen und sind dankbar! Manche ja, aber ha, ha, viele nicht!

        Interessante Frage ist ob Koeln etc. von IS, ElQaida, Salafisten und Moscheen unterstuetzt/organisiert wurde? Dummkoepfe reden schon ueber Soros und CIA. Zersplittene politische Landschaft in Deutschland ist natuerlich total wehrlos. Eigentlich in dieser Lage hilft nur ein Militaerprutsch um spaeter einen Buergerkrieg zu verhindern.

      • Hass auf andere Ausländer oder Deutsche durch Ausländer müsste viel mehr thematisiert werden. Dazu bräuchte man aber erst einmal zuverlässige Polizeiangaben. Köln war auch in dieser Richtung ein totales Desaster. Das kann nicht den einzelnen Polizisten angelastet werden, die sich offensichtlich doch viel stärker bemüht haben, als anfangs berichtet wurde. Verantwortlich ist die polizeiliche und vor allem politische Führung, die lieber vertuscht als aufklärt.

        Ein Militärputsch ist allerdings eine völlig blöde Idee. In Deutschland funktioniert er ohnehin nicht. Die Bundeswehr ist dazu nicht in der Lage, die Bevölkerung würde das nicht akzeptieren (ich auch nicht), die Alliierten aber auch nicht. Wir brauchen politische Veränderungen auf demokratischem Wege. Von daher ist es erschreckend, wie groß der Zuspruch für Frau Merkel und ihre fatale Politik noch ist.

      • Sie kennen überhaupt keinen der Täter von Köln. Niemand hat diese Taten als islamisch gerechtfertigt, nur Sie versuchen diese fälschlich so zu beschreiben. Doch wenn Ihre irrige Auffassung verbreiteter wäre, würden sich die Täter hinstellen und behaupten, christlich gehandelt zu haben.“

        Muss ich auch nicht – und sie kennen garantiert ebenfalls keinen einzigen. Es langt mir völlig aus in der zeitung zu lesen, dass die Masse dieser ca. 1000 Menschen aus Syrien bzw. Nord-afrika kommt und damit aller wahrscheinlichkeit nach eine ganz bestimmte Sozialisation hinter sich haben, die eben maßgeblich auch durch die örtlichen Religionsauffassung geprägt ist. Grprägt meint hier nicht viel mehr, als dass z. b. bestimmte geschlechtsspezifische Rollen- bzw. Menschenbilder religiös fundiert werden; also quasi (auch) als über den Islam als gerechtfertigt und ’natürlich‘ angesehen werden in diesen Gesellschaften (z. B. in der ländlichen syrische Kultur….). Das mag juristisch zu absolut keiner Art von Verurteilung oder Begründung dafür ausreichen, aber als eine Einschätzung des Hintergrundes dieser Tat, bei der eine relativ große Menschenmasse beteiligt waren (ob aktiv handelnd oder passiv es einfach nur ignorierend und nicht einschreitend), mit einem ähnlichen kulturellen Hintergrund, reicht es alle mal.
        Und was das ’sich hinstellen und behaupten christlich gehandelt zu haben‘ – ja, wenn ich gar keine weiteren Informationen über diese Menschen hätte oder andere Indizien darauf hinweisen würden, dass dies stimmen kann (z. B. die ca. 1000 Leute kämen alle aus Oberbayern und würden Alois, Sepp und Matthias heissen), dann würde ich das genauso als christlich einordnen – weil ich davon ausgehe, dass sie alle eine ähnliche Sozialisation hinter sich haben und aus einem ähnlich – christlich geprägten – Kulturkreis (Oberbayern) entstammen.

        Und weil es im Grunde genau dazu passt:
        „Meinen Sie ernsthaft, dass jede durchgeknallte Meinung, die z. B. ein einzelnes AfD-Mitglied vertritt, zugleich auch die AfD-Meinung ist? Viele AfD-Mitglieder sind allerdings der Meinung, dass nur offizielle Beschlüsse zählen würden, von denen es noch nicht viele gibt, insbesondere nicht aus der Post-Lucke-Zeit. Meiner Meinung nach sind auch die öffentlich geäußerten Ansichten von hohen Funktionären relevant, insbesondere wenn sich die Parteigremien nicht offiziell davon distanzieren wollen wie im Falle des Rassismus von Herrn Höcke.“
        Ja, das meine ich ernsthaft. Sie meinen es doch ebenfalls, wenn ich mir ihre weiteren Ausführungen zu z. B. der causa Höcke & co. lese. Wobei ich das eben nicht auf ‚höhere Funktionäre‘ beschränken würde, sondern auch einfache Mitglieder da mit einbeziehe. Denn was ist es denn, wenn ein alter Zausel – einfaches AfD-Mitglied – deutlich gekennzeichnet (per sticker) als AfD-Mitglied auf einer Demo a lá Pegida mitrennt und ein antisemitisches Schild hochhält (mit einem Spruch a là: „Die Juden sind an allem schuld!“). Das der dann in diesen Moment für die AfD steht, ist doch eigentlich klar – und die AfD als Partei muss sich da auch schleunigst von diesem Herrn distanzieren wie mit einem hochkantigem Rauswurf. Aber ja, in diesem Moment hat er gezeigt, dass es diese (seine) Stimme in der AfD gibt und unter AfD auch läuft. Und es wäre auch nicht falsch zu sagen, dass die AfD (z. B. in der anfangszeit wegen solchen Personen) auch rechtsradikale, antisemitische Elemente hatte. Und meiner Meinung trifft das auch immer noch zu wenn ich mir so einige Typen ansehe a là Höcke, Pappenburg usw.

        „Dass Jesus Gottes Sohn ist, sagt er selbst nach der Bibel. Das werden also auch die Urchristen geglaubt haben, zumal ein adoptierter Sohn ebenfalls ein Sohn ist. Nach einem anderen Wort von Jesus sind alle Menschen Gottes Kinder. Die Trinitätslehre kommt später. Zu solchen Differenzierungen sollten Sie eigentlich als Historiker in der Lage sein.“
        –> Ähmm, ein Historiker ist kein Theologe – in die Bibel hinein zu sehen und dort einen Spruch sich herauszuklauben und ihn als Beleg für ihre (religiöse) Auffassung zu nehmen, ist eine theologische Handlung, und keine historische.
        Zudem scheint ihnen nicht klar zu sein, dass die Bibel überhaupt erst im 4. Jahrhundert entstand ist, nämlich die einzelnen Schriften wie die 4 Evangelien, Paulubriefe etc. zu dieser Zeit zusammengefasst und als verbindliche Lehrmeinung festgelegt (also: kanonisiert) wurden. Und da es daneben eine ziemliche Anzahl von Schriften gab (gibt), die mehr oder weniger ebenfalls anerkannt sind (wenn auch nicht kanonisiert). Diese Schriften nennt man Apokryphen. Und meiner Kenntnis nach spielen sogar 1-2 davon eine Rolle in den vor 400 abgespaltenen christlichen Kirchen.
        Das sie auch Adoption als legitime ‚Sohn Gottes‘-Eigenschaft anerkennen und nicht nur Wesensgleichheit oder gar ‚gezeugt von….‘ ist sehr großzügig von ihnen – andere haben sich gegenseitig wegen dieser Unterschiede umgebracht und später Leute, die dies glaubten bzw. als legitime christliche Meinung vertraten, als Haeretiker bezeichnet (weil sie damit dem Nicäno-Konstantinopolitanum widersprechen [= dem chr. Glaubensbekenntnis von 325] – dort heisst es (in der dt. Fassung):
        …Und an den einen Herrn Jesus Christus,
        Gottes eingeborenen Sohn,
        aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
        Gott von Gott,
        Licht vom Licht,
        wahrer Gott vom wahren Gott,
        gezeugt, nicht geschaffen,
        eines Wesens mit dem Vater;
        durch ihn ist alles geschaffen.
        Für uns Menschen und zu unserem Heil
        ist er vom Himmel gekommen,
        hat Fleisch angenommen… ).

        „Im Übrigen ist nicht der Kreuztod für das Christentum konstitutiv, der gegebenenfalls als empirisches Faktum gar keinen religiösen Glauben erfordert, sondern die Wiederauferstehung.“
        Nein, da sind sie leider auch auf dem Holzweg. Die ‚Wiederauferstehung‘ hat in der Heilsgeschichte (die sie sowieso als Voraussetzung glauben müssen mit ihrem Gott, heiligen Geist, Engeln…) die Funktion des Beweises der göttlichen Natur Jesus, sprich: damit wird belegt (ein letztes Mal), dass er wirklich ‚ein Gott‘ ist.
        Der (freiwillige) Tod am Kreuz hingegen ist der Akt der Übernahme der Sünden der Menschen, die durch das Bekenntnis zu Jesus Christus seiner Erlösung teilhaftig werden (können):
        „Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“ (Markus10,45).
        Deshalb steht auch im Glaubensbekenntnis:
        „Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,“
        „Für uns gekreuzigt“ –> dies ist der Punkt der Hoffnung auf Erlösung für einen Christen.

        Der letzte Teil ist eine kleine theologische Exkursion und keine historische – und ich möchte hier noch einmal darauf hinweisen, dass ich Agnostiker bin (mit naturwissenschaftlicher Einstellung – in meiner Welt existieren keine Götter, Engel oder sonstige Fabelwesen als eigenständige Entitäten).

      • Meine letzte Verwarnung: Ihre Kommentare sind zu lang und ich werde sie zukünftig wie andere auch nach 500 Worten abschneiden.

        Ihre Ansicht, dass jede Tat von dem Angehörigen einer Gruppe, sei es eine Religion, Nation oder Partei, der ganzen Gruppe zuzurechnen ist, halte ich weiterhin für völlig absurd, weshalb wir es nicht weiter zu diskutieren brauchen. In großen Gruppen kommen dann alle guten wie schlechten menschlichen Taten vor und Differenzierung wie Erklärungsgehalt gehen gegen null.

        Sie übersehen weiterhin, dass die Bibel nicht nur ein religiöser, sondern auch ein historischer Text ist. Dabei ist das Markus-Evangelium bereits um das Jahr 70 herum entstanden. Um eine Religion zu charakterisieren und ihre wesentlichen Glaubensinhalte zu benennen, muss man keineswegs selbst daran glauben. Eine Religion insgesamt lässt sich natürlich nur mit sehr allgemeinen Aussagen beschreiben, die ihre konfessionellen und innerreligiösen Konflikte überdecken.

        Warum bezeichnen Sie sich schließlich als Agnostiker, wenn in Ihrer Welt keine Götter, auch nicht einer, existieren? Der richtige Begriff dafür ist Atheist, während der Agnostiker unsicher ist, ob es nicht doch Gott oder Götter gibt.

      • Religion hat auch Auswirkungen auf die kulturelle Prägung von Menschen. Im (traditionellen) Islam hat die Frau eine minderwertige Stellung. Die mehrheitlich aus Nordafrika und dem Nahen Osten kommenden, jungen, männlichen „Flüchtlinge“, kennen aus ihrer Heimat fast nur verhüllte Frauen, die selten das Haus verlassen. Für sie sind westlich gekleidete Frauen Freiwild. Daher passen sie nicht nach Mitteleuropa. Die Mehrheit der Deutschen UND die Mehrheit der bei uns lebenden, gut integrierten Ausländer, wollen mit diesen „Flüchtlingen“ nicht zusammen leben. Je mehr wir abschieben, desto weniger kommen nach!

        Und wenn Merkel endlich weg ist, entfällt deren Argument „Eure Kanzlerin hat uns eingeladen“!

      • Ich bin dafür, dass Angela Merkel Nachfolgerin von Baschar al-Assad wird und dann weiterhin alle Syrer willkommen heißt, und zwar in Syrien.

    • Warum liest man nirgends, dass wegen Landfriedensbruch ermittelt wird? Das waren gewalttätige Ausschreitungen. Dann könnten Tatbeteiligte leichter verurteilt und abgeschoben werden. Es genügt schon die aktive Teilnahme.

  4. Herr Kohlers Kommentar in FAZ ist vernuenftig. Auch die Kommentarfunktion war nur bei diesem Artikel, fuer wenige Stunden nicht abgeschaltet. Was erstunt ist die 🙂 hohe Akzeptanz (1200+) aber wenige zugelassene, meistens kritische Kommentare (70). Nur als Beispiel.

    Offensichtlich ist,
    1. Kriminalitaet der illegalen Migranten in Deutschland wird aus politischen und ideologischen Gruenden tabuisiert. Es gibt Zusammenhaenge zwischen illegalen Migranten und Kriminaliaet, sogar mit Terror. Teile der neuen Migranten werden sich sicherlich durch schon bestehende kriminelle Migrantenstrukturen schnell kriminalisieren. Opfer interessiert nicht seit wann werden die Taeter in Deutschland „integriert“.

    2. Es besteht kein pol. Willen Loesungen durchzusetzen, dann scheitert Merkel oder sogar Europa! Ha, ha!
    Politik, Justiz und Medien verschleiern die Tatsachen. Vergessen wir nicht die Rolle der Kirchen. Polizeistatistiken werden manipuliert um keine Aussagen ueber Migranten zu ermoeglichen. Frau Reeker verdient kein Mitleid wenn sie behauptet, „die Taeter waren keine Fluechtlinge“.

    3. Polizei ist verunsichert und zweckentfremdet. Polizeifuehrung sind keine Fachleute sondern auch nur politische Funktionaere. Polizei wird weder von Politik noch von der Justiz, noch von vielen Buerger, unterstuetzt. Sonst waeren die Brennpunkte schon laengst saniert i. e. entsorgt.

    Was wir gesehen habe ist nicht unerwartet gewesen und ist nur ein Anfang.

    • Was wir jetzt bereits nach wenigenen Monaten der Politik der offenen Grenzen wissen:

      Offene Grenze fördern islamistischen Terror und sexuelle Gewalt. Irgendwann, vermutlich noch dieses Jahr, wenn ab dem Frühjahr wieder Zehntausende pro Tag kommen werden, werden wir auch wissen, dass sie unser Sozialsystem implodieren lassen. Darunter leiden werden vor allem jene, die bereits jetzt am Rande der Gesellschaft stehen. Selbst eine Abschiebung kostet durchschnittlich zwischen 5000 und 10000 Euro, also selbst wenn man die Million gekommener Menschen einfach abschieben könnte, wären 5-10 Milliarden Euro fällig.

      Ich finde es ungeheuerlich, wie jetzt versucht wird, zwanghaft andere Täter als Flüchtlinge zu finden. Bereits bei den Pariser Terroranschlägen haben Politiker nichts unversucht gelassen, anderes zu behaupten. Hier ausnahmsweise ein großes Lob an die Medien, die uns jene 2 Fälle, die über Griechenland eingereist sind, nicht verschwiegen haben.

      Man kann auch ganz einfach mit Logik hantieren. Wir haben dieses Jahr erstmals schier unvorstellbare Taten erlebt und das in ganz Deutschland städteübergreifend. Komischerweise nur in Deutschland und erst dieses Jahr, in jenem Land, das die meisten Menschen aus dem arabischen Raum, aus jenem die Täter kommen sollen, aufgenommen hat. Da es sich im Fall von Köln um regelrechte Menschenmassen handelt, müssen die ja schließlich irgendwo her gekommen sein, die Jahre vorher waren sie zumindest noch nicht da.

      Ich gehe übrigens von zwei verschiedenen Phänomenen aus: Einerseits die nordafrikanischen Banden, die es vor allem auf das organisierte Klauen abgesehen hatten. Andererseits der einfache Besucher dieser Menschenmasse, wovon einige völlig ohne jegliches Gefühl von Unrechtsbewusstsein Frauen betatscht und sexuell belästigt haben. Diese Männer wurden z.B. von einer Augenzeugin, bzw. einem Opfer, in einem Videointerview auf Welt Online als gewöhnliche Passanten beschrieben, die im Feierrausch ihre Handlungen als vollkommen normal ansahen und auf Gegenwehr völlig überrascht reagierten. Sie kam zu dem Abschluss, dass es ihrem Gefühl nach Flüchtlinge gewesen seien. Nun ist das natürlich keine sichere Quelle, doch auch die Polizei hat in der Kölner Silvesternacht am Bahnhof registrierte Asylbewerber festgenommen. Nun kann man aufgrund der Menschenmasse wohl niemand spezielle Taten zuweisen, aber die Behauptung der Oberbürgermeisterin, man hätte keine Hinweise auf Flüchtlinge, kann dann nur ein schlechter Witz sein.

      Ich finde den Versuch der Polizei und der Politik die Vorfälle zu verheimlichen, ungeheuerlich. Es kann nicht sein, dass es 3-4 Tage geht, bis diese Information in die Massenmedien kamen. Mittlerweile ist die Nachricht längst um die Welt und selbst in Frankreich, Großbritannien und den USA auf den Titelseiten erscheinen.

      Jeder weiß, dass nicht der Araber kriminell ist. Aber wir wissen mittlerweile auch, dass die kulturelle Geringschätzung der Frau im arabischen Raum nicht nur in Einzelfällen zu solchen Taten führt. Wer versucht, solche Zusammenhänge zu leugnen und damit die Bekämpfung der Ursachen erschwert, der macht sich mitschuldig. Das gilt übrigens auch für jenen Teil der Menschenmasse, die sich zwar nicht an den Taten beteiligten, es aber offensichtlich nicht für nötig hielten, die Täter davon abzuhalten. Das wiederum führt mich zu dem Schluss, dass es zumindest eine schweigende Zustimmung der Taten innerhalb der bekannten Menschenmasse gab.

      • Die genauen Täter kennt zumindest bislang keiner, weil noch kein einziger ermittelt wurde. Wenn es keine aktuellen Flüchtlinge waren, die seit Spätsommer nach Deutschland kamen, soll das als Entlastung der neuen Merkel-Politik der offenen Grenzen dienen. Das tut es aber nicht, weil ganz offensichtlich die Integration vieler früherer Flüchtlinge und anderer Zuwanderer nicht geklappt hat. Warum soll das jetzt besser werden, wenn noch viel mehr Menschen ohne jede Kontrolle ins Land kommen?

        Wir waren in Köln nicht dabei. Deshalb erlaube ich mir kein Urteil über anwesende Zivilpersonen, die keine Täter waren, aber auch nicht eingegriffen haben. Es gibt Situationen, wo das einfach zu gefährlich erscheint. Polizisten müssten aber trotzdem eingreifen oder zumindest Verstärkung rufen, statt auf später auflaufende Anzeigen zu warten.

      • „Aber wie wäre es mit einer Großdemo in München gegen die Politik der Bundeskanzlerin?“
        Die CSU betreibt bundespolitisch ein Wechselspiel zwischen Koalition und (gemäßigter) Opposition, sowohl bei der Eurorettung als auch in der Flüchtlingspolitik. Sich radikal gegen die Kanzlerin zu stellen und quasi zur Revolution aufzurufen, wäre für sie jedoch politischer Selbstmord. Der klassische CSU-Wähler wäre dadurch verwirrt.
        Der Politische Aschermittwoch in Bayern ist in gewisser Hinsicht eine politische Demonstration und die Medien sind bei den Veranstaltungen der Parteien präsent. Bei der CSU-Veranstaltung in der Passauer Dreiländerhalle mit ihren 7000 Plätzen soll es für den Normalbürger schwer sein, einen freien Platz zu ergattern. Bei der AfD-Veranstaltung in Osterhofen hat Bernd Lucke zweimal als Hauptredner mit der Union abgerechnet und nicht wenige der 800 bis 1000 Zuhörer sind wegen ihm gekommen. Ich bin gespannt, wie sich Frauke Petry auf der diesjährigen Veranstaltung als Hauptrednerin schlägt. Merkels Flüchtlingspolitik sollte eigentlich eine Steilvorlage für sie sein.

      • Was die Herkunft der Täter angeht, ist diese vom „Express“ zitierte Aussage eines Polizisten interessant:

        „Der Beamte berichtet nun, es habe in der Nacht 15 vorläufige Festnahmen durch seine Gruppe gegeben.

        Diese Personen seien „definitiv erst wenige Tage oder Wochen“ in Deutschland gewesen: „Von diesen Personen waren 14 aus Syrien und eine aus Afghanistan. Das ist die Wahrheit. Auch wenn sie schmerzt.““

        Quelle: http://www.express.de/koeln/polizei-fuehrer-berichtet-meine-nacht-mit-dem-brutalen-mob-23315166

        Falls das so zutrifft, waren die Aussagen des Polizeipräsidenten, man wisse nichts über die an den Ausschreitungen beteiligten, ebenso falsch wie die Behauptung von Bürgermeisterin Reker, es gebe keine Hinweise auf Beteiligung von „Flüchtlingen“.

        Entweder haben beide keine Ahnung, wovon sie reden – dann gehören sie nicht in die Ämter, die sie bekleiden. Oder sie haben vorsätzlich die Öffentlichkeit belogen – dann gehören sie vor Gericht.

    • Von offiziel 1,2 Mio Migranten in 2015 haben rund 500000 Asylantrag gastelt! Die anderen konnten es noch nicht stellen weil angeblich Behoerden ueberfordert waren. Wau! Wo sind sie aber geblieben?

      Dabei kann ich nur denken an strengste Ausweisskontrollen in Deutschland und an der Grenzen, bewachte Sammellager und massenweise Abschiebungen. Das alles geht natuerlich nicht ohne Gewalt. Sinvoll waere es Handfeuerwaffen zur Selbstverteidigung zu erleichtern (besser legale und registrierte Waffen als illegale) und Einsatz von Bundeswehr im Inland zu legalisieren.

      • Ohne die Bundeswehr im Inneren wird es, realistisch gesehen, nicht mehr gehen. Man sollte sie dabei vor allem zur Grenzsicherung und zur Überwachung von Flüchtlingsunterkünften (vor allem jene, die zur Abschiebung dienen sollen) einsetzen. Dies muss allerdings natürlich alles rechtens ablaufen und notfalls das Grundgesetz entsprechend angepasst werden. Einst hat man das verboten, um die Republik zu schützen, heute sehe ich nicht mehr, wie man sie ohne jenen Einsatz im Inneren schützen könnte. Auch muss natürlich schnellstmöglich wieder die Wehrpflicht eingeführt werden, um das Reservoir an einsatzfähigen Kräften zu erhöhen. Nur wo will man diese unterbringen? Die Kasernen sind längst von Migranten belegt. Ich war einst selbst für die Abschaffung der Wehrpflicht, muss jedoch mittlerweile eingestehen, dass es die größte Fehleinschätzung war, der ich je unterlag.

        Die Polizeipräsenz muss natürlich massiv erhöht werden. Das ist jedoch ein langwieriger Prozess und wird uns kurzfristig nicht möglich sein. Ich bin allerdings entschieden dagegen, Bürgerwehre zu installieren und den zivilen Waffenbesitz zu erhöhen. Diese Maßnahme würde uns nur neue Risiken bescheren und wäre vor allem Wasser auf die Mühlen der rechten Szene. Gerade aus der Geschichte der Weimarer Republik sollten wir gelernt haben und niemals wieder zulassen, dass auf deutschem Boden paramilitärische Verbände entstehen. Übrigens gab es auch in der Schweiz viele Todesfälle, weil jeder Soldat eine Waffe daheim hatte und wenn ich mich nicht irre, wurden die Regeln auch bereits drastisch verschärft. Da würde ich, wenn möglich, Verstärkung aus unseren Nachbarländern bevorzugen. Auch die können kein Interesse an einer völligen Eskalation in Deutschland haben, denn zumindest unsere westeuropäischen Nachbarn werden attraktive Reiseziele sein, das Chaos wird sich nicht auf Deutschland beschränken. Dazu werden sie allerdings freilich nur bereit sein, wenn unsere Politik einen 180-Grad-Wechsel vollzieht. Dass Deutschland das Problem alleine in den Griff bekommt, spätestens wenn bis zum Sommer die nächste Million da ist, halte ich leider für immer unwahrscheinlicher.

      • Zuerst muss der völlig ungeregelte Zuzug gestoppt werden. Dazu braucht man nicht die Bundeswehr, sondern „nur“ die politische Entscheidung, geltendes Recht wieder anzuwenden. (Formal handelt die Bundeskanzlerin wohl nicht illegal, sondern ist sie bzw. die Bundesregierung insgesamt zur Aussetzung vieler Gesetze legal berechtigt, aber richtig ist das trotzdem nicht.) Für Notfälle sieht das Grundgesetz bereits den möglichen Einsatz der Bundeswehr im Inneren vor. Solch einen Fall haben wir aber zum Glück noch nicht. Außerdem befürchte ich, dass Frau Merkel eher auf das eigene Volk schießen ließe als auf kriminelle Ausländer.

        Die Wehrpflicht lehne ich weiterhin ab. Warum wollen Sie junge Männer zum Dienst an der Waffe zwingen, wenn diese ihn nicht freiwillig leisten wollen? Für den freiwilligen Dienst müssen sie natürlich ordentlich bezahlt werden, doch der Zwang ist nur scheinbar billiger.

      • Ich warten auf den Moment, wo angesehene Journalisten, angesehene Politiker aus der Mitte der Gesellschaft zu einer Demonstration aufrufen. Leider herrscht davor Angst. Es herrscht Angst davor, sozial erledigt zu sein.

        Wie wäre es mit der CSU? Zu tatsächlichen Entscheidungen ist sie nicht bereit und zu feige. Aber wie wäre es mit einer Großdemo in München gegen die Politik der Bundeskanzlerin? Die CSU dürfte die einzige gesellschaftliche Gruppierung sein, die eine Menschenmasse auf die Straße bringen könnte, weil es nicht möglich ist, sie in die rechte Ecke zu stellen. Ich bin mir sicher, bereits bei der ersten Demo kämen 100 000 Menschen. Die Demos würden sich ausbreiten und Merkel wäre innerhalb kürzester Zeit Geschichte.

        Wenn es Seehofer nicht schafft, Merkel im direkten Gespräch in die Knie zu zwingen, nun bitte, dann soll er doch die Straße für sich gewinnen. Da braucht er gar keine Verfassungsklage, er müsste nur die Straße für sich sprechen lassen.

        Es wird sich nur eine Person aus der Mitte der Gesellschaft trauen, eine solche Bewegung anzuführen, wenn er sich sicher sein kann, am Ende zu gewinnen. Bei der CSU halte ich das für gegeben. Das gäbe wohl innerhalb kürzester Zeit Demonstrationen im ganzen Land, wie es die Bundesrepublik im Westen noch nie gesehen hat.

      • Ganz normale, nicht radikalisierte Bürger müssen sich zu den wichtigen Themen positionieren, um eine trotzdem erfolgende Diffamierung berechtigter Anliegen abzuwehren und den Radikalen von links wie rechts das Feld nicht zu überlassen. Im Grunde betreibt Frau Merkel doch inzwischen eine linksradikale Ausländerpolitik, die jeden Unterschied zwischen In- und Ausländern negiert. Dem muss jeder widersprechen, dem etwas an unserem Staat liegt, nicht zuletzt integrationswillige Ausländer. Wer in der Bundesrepublik Deutschland Schutz oder Wohlstand sucht, kann doch nicht an der Auflösung dieses Staates interessiert sein.

        Mangels Abgrenzung zu rechtsradikalen Positionen und Personen, insbesondere auch zum Rassismus von Herrn Höcke hat die AfD jedoch ihre Glaubwürdigkeit verloren, um bürgerlichen, seriösen und gemäßigten Protest gegen Frau Merkel zu bündeln. Die CSU wird das auch nicht tun. Wie wäre es mit Ausländerverbänden, die zu Demonstrationen sowohl gegen kriminelle Ausländer als auch die fatale Politik von Frau Merkel, aber inzwischen z. B. auch Frau Reker aufrufen? Ich wäre dabei.

  5. Es ist doch klar,das man nicht fast eine Millionen junger Männer hier nach Deutschland holen kann,ohne das die ihre “ Bedürfnisse “ mit den nicht immer,aber oft kulturellen Selbstverständlichkeiten einfordern werden.

    Heute waren noch drei Kurznachrichten in der Bergischen Morgenpost.
    74 Jahre alte Frau mehrfach ins Gesicht geschlagen und getreten.
    42 Jahre alte Frau gleiches vom selben Täter.
    60 jähriger in Wuppertal auf der Hardt ausgeraubt.

    Ob die Täter wieder alle Hans oder Peter hießen stand zwar diesesmal nicht in der Zeitung aber die Täterbeschreibung und die erklärt sich jetzt sicher mal von selbst.

    Davon mal ab brauchen wir noch viel viel mehr davon,damit wir in Deutschland und Europa endlich wieder einen Völkermord an Millionen von Menschen hinbekommen.

    Ach nein,passiert nicht.

    Da wäre ich mir nicht so sicher,ob bei dieser diletantisch gesteuerten Entwicklung der Kochtopf nicht bald in die Luft fliegt.

    Und richtig,auch hier würden dann genau die wieder mit bestraft,die in Deutschland einfach nur arbeiten wollen um etwas Wohlstand zu haben – die gibt es auch,sind aber optisch leider nicht zu unterscheiden – das ist dann halt mal Pech.

    Wenn ein Wolf ein Schaf reist und ein Schäfer dann den Wolf erschießt,hat nur der Idiot die Schuld,welcher dachte das Wölfe mit Schafen integrierbar sind.

    Übrigens hat Schweden die zweithöchste Vergewaltigungsrate weltweit,direkt nach Südafrika auf Platz eins.

    Und zum Schluß,über Türken kann man vieleicht manchmal etwas schimpfen,weil es doch einfach zuviele geworden sind.Aber so etwas würde kein Türke gutheißen,eher im Gegenteil schütteln auch die nur noch mit dem Kopf.

    • Um „normale“ Kriminalität beurteilen zu können, benötigt man Statistiken. Es fragt sich aber leider zunehmend, ob diesen noch zu trauen ist (Ihr internationaler Vergleich bezieht sich auch nur auf entwickelte Länder). Die Vorkommnisse der Silvesternacht in Köln und anderswo haben hingegen eine andere Qualität. Diese Art von Massenkriminalität hat es bisher in Deutschland überhaupt nicht gegeben. Sie ist entweder eine Vorstufe zum Bürgerkrieg oder zumindest der Verlust bestimmter öffentlicher Orte und Veranstaltungen. Es wird demnächst No-Go-Areas in Deutschland geben. Wer dort dann Opfer wird, ist in gewisser Weise tatsächlich selbst schuld. Aber wollen wir das wirklich? Ist das Deutschlands Zukunft, die Frau Merkel unter dem Beifall der Grünen schaffen will?

  6. Dies habe ich auch auf Konrad Adams Seite in Faceboook gepostet. Sorry aber das war mir jetzt einfach ein Bedürfnis es auch hier zu posten.

    Ich habe mich zu genüge in den afrikanischen Ländern bewegt. Nicht auf den üblichen Touristenwegen. Doch ich bin immer mit Respekt und Höflichkeit empfangen worden. Sei es in den Einheimischen Bazars, auf dem Land oder am Rande der Townships. Selbstverständlich habe ich die Einstellung der Einheimischen gegenüber Frauen, welches, ob wir es nun akzeptieren wollen oder nicht, auch ein Teil ihres Glaubens ist respektiert. In der Form meiner Kleiderwahl oder einem Kopftuch. Ich habe mir da nichts vergeben im Gegenteil, man hat es erfreut zur Kenntnis genommen. Und wer da glaubt, dass alle ‚Kopftuchfrauen’ kreuzunglücklich sind, der hat mit ihnen nicht gesprochen. Das erstmal vorweg.
    Welche Schicht der afrikanischen Bevölkerung kommt nun zu uns und erbittet Asyl.
    Das gilt es in erster Linie zu hinterfragen. Nach meinen Erfahrungen sind es Menschen, die ein besseres Leben suchen. Vor ein paar Jahren gingen sie vom Land z.B. in die Townships. Ohne Aussicht auf Arbeit aber mit der Hoffnung dort den Absprung zu finden. Wer jemals die Verhältnisse dort gesehen hat und weis, was durch diese Massenauffanglager für Kriminalität entsteht, erkennt die Problematik.
    Nun haben diese Menschen, ja ich bezeichne sie als arme Menschen und nicht als Bestien, eine neue Chance entdeckt um aus ihrem Elend auszubrechen. Das Zauberwort heisst Europa.
    Gehandhabt wird es aufgrund ihrer Mentalität genau so wie ein Aufbruch in die Townships. Diese Menschen können nur gewinnen, zu verlieren haben sie nichts mehr.
    Wir sollten jetzt nicht glauben, dass diesen Menschen unsere Umgangsformen erklärt werden müssen. Nein dank Internet, sind sie da schon ausreichend informiert. Es ist nur so, das diese Menschen 1. nichts mehr zu verlieren haben. Sie haben alles auf eine Karten gesetzt und 2. sie bereits im eigenen Land auf der Verliererseite stehen.
    Was geht uns das an wird sich jetzt sicher den ein oder andere fragen. Nun zur Lösung dieses Problems geht es uns sehr wohl was an, das gebietet schon unser Grundgesetzt wenn man sich danach richtet.
    Für mich liegt die Lösung nicht hier in Europa. Die Bevölkerungsschicht werden wir nicht ändern können. Ich ziehe jetzt mal eine Parallele zur Einwanderungsgeschichte unserer Welt.
    Was waren die ersten amerikanischen Einwanderer. Die Verlierer in ihrer Heimat, wenn man so sagen will gescheiterte arme Kreaturen, die nichts mehr zu verlieren hatten. Australien, ich muss jetzt hier nicht alle aufzählen.
    Das gleiche Prinzip dieser Einwanderungen erfahren wir jetzt hier in Europa. Wie kann ich jetzt dieses Problem lösen. Für mich einzig und allein, nicht hier in Europa und schon gar nicht mit diesen unmöglichen Hetzereien im Netz und der Ausschlachtung durch die AfD, die für mich in dieser Problematik sowieso völlig ungeeignet ist, da die Pöstchensuche wichtiger wie die Lösung ist.
    Mein Ansatz wäre die wirtschaftliche Stärkung dieser afrikanischen Länder und das fängt schon damit an, dass ich es unterbinden würde meine Hähnchenschenkel dorthin zu verkaufen und so dem heimischen Bauern das Geschäft vermiese. Alles das, was man zu Stärkung der Wirtschaft dort unternehmen könnte, würde jetzt hier in der Aufzählung zu weit führen.
    Zum Schluss nochmal angemerkt.
    Auch wir wurden so erzogen, dass man genau überlegt was man zu welcher Veranstaltung anzieht. Und wenn meine 12jährige Tochter meint, dass sie mit einem Minirock alleine von Köln nach Berlin fahren will, werde ich ihr, unabhängig von unseren Asylanten klar machen, dass man nicht unbedingt unerwünschte Geister aufwecken sollte.
    Politik ist ein verdammt dreckiges Geschäft und wenn man sich mal auf die Problematik konzentrieren würde, hätten wir schon längst ein Lösung im einklang mit dem Grundgesetzt. Doch keine, aber auch keine Partei hat den Idealismus und die Zielstrebigkeit, die dafür nötig wäre. Allesamt stellen ihre privaten Interessen vor die Problemlösung. Armes Deutschland, ich kann mich noch daran erinnere, das die Deutschen mal hoch angesehen waren ob ihrer selbstlosen Tugend. Leider ist das Vergangenheit und ich schäme mich für dieses Land.

    • Wenn man in andere Länder reist und insbesondere länger dort lebt, sollte man sich durchaus mit den wesentlichen Gebräuchen vertraut machen und zumindest partiell anpassen. Das gilt aber doch auch umgekehrt für die Menschen, die nach Deutschland kommen. Es ist nicht in Ordnung, dass Sie auch in Deutschland die Anpassungsleistung von den Deutschen verlangen.

      Ihre zwölfjährige Tochter sollte wohl keine winterlichen Reisen im Minirock unternehmen, zumindest dürfen Sie ihr das ausreden oder sogar verbieten. Aber spätestens mit 18 Jahren hat sie jedes Recht dazu wie auch zu einem Schleier, wenn sie diesen bevorzugt. In diesem Land gibt es zum Glück keine Sittenpolizei, die die Kleidung von Frauen vorschreibt und kontrolliert.

      Ihre Beschreibung der Zuwanderer ist nicht richtig. Es sind nicht die Ärmsten der Armen, da sich diese die Reise und Schleuser gar nicht leisten können. Von daher führt steigender Wohlstand auch nicht zu weniger, sondern erst einmal zu viel mehr Zuwanderung. Bis Afrika das hiesige Wohlstandsniveau erreicht, dauert es noch Generationen, wenn unsere Politiker nicht den hiesigen Wohlstand vernichten, was viel leichter geht.

      Alle Welt wundert sich doch über die deutsche Politik, jeden ins Land lassen zu wollen. Keine andere Regierung praktiziert diesen Wahnsinn, auch wenn Frau Merkel unsere Nachbarn am liebsten dazu zwingen würde. Dabei sind nicht diese unsolidarisch und rechtsbrechend, sondern Frau Merkel.

    • @ Liesa Müller
      Der Bruder meines Vaters ist nach dem 2. Weltkrieg in die USA ausgewandert. Mit zwei Koffern alter Klamotten und 200 US $ in der Tasche, kam er als armer Kerl mit dem Schiff über Bremerhaven nach New York. Er hat am Anfang in einem Kellerraum gewohnt, nach zwei Wochen Arbeit gefunden und alles dafür getan, schnell sein Englisch zu verbessern. Ohne staatliche Hilfe! Ohne Integrationskurs! Nach Jahren hat er die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragt. „Tue etwas für das Land, dann tut das Land etwas für Dich“ wurde ihm gesagt. Der Korea-Krieg war gerade ausgebrochen. Mein Onkel meldete sich zur Army und diente drei Jahre in Korea. Erst nach seiner Rückkehr bekam er den amerikanischen Pass und heiratete meine Tante, eine Exil-Kubanerin. A true American Dream!

      Wenn wir die ganze staatliche Alimentation für Zuwanderer abschaffen und Kriminelle, Radikale und Faulenzer ganz schnell abschieben, wären viele Probleme schnell gelöst. Es ist die ganze Sozialromantik mit der wir genau die Falschen anlocken! Über 150 € monatliches Taschengeld an „Flüchtlinge“ ist oft mehr, als das Durchschnittseinkommen in den Herkunftsländern.

      SO SCHAFFEN WIR DAS NICHT!!!

      • Ich stimme Ihnen in allem zu. Mit einem Koffer, Diplom, Arbeitsvertrag und one-way Bahnticket, bezahlt von meinem Onkel, began es. Heute weiss ich es, Kanada wäre die bessere Alternative gewesen.

        Wir pendeln zwischen Verlogenheit, Naivität und Weltfremdheit. Als ob es wichtig ist die soziologischen Hintergrund der Männer in Köln zu erforschen, deren Motive oder schwere Kindheiten. Prioritäten sehen anderes aus! Und wenn wir nach Parole „Yes, we can“ handeln statt entschlossen und streng nach „Just do it, now“ wird sich Deutschland wirklich abschaffen!

        Frau Merkel und Helfer mussen weg! Stoppt Merkel!

  7. Vielleicht waren die Ereignisse in Köln der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen wird. Kurios, denn Köln hat vielleicht garnichts mit der aktuellen Masseneinwanderung zu tun (sondern einer weiter zurückliegenden). Anyway. Die Stimmung allerorten eskaliert. Am 15. Januar wird das nächste Politbarometer veröffentlicht und wenn Merkel nicht mehr unter den 10 beliebtesten Politikern ist, dürfte sich endlich einer aus der Versenkung wagen und den Königsmord versuchen. Mittlerweile erfordert das nicht mehr viel Mut. Merkels lang beschworene Optionen EU (Flüchtlings“last“ teilen) und Türkei (für Schutz der Grenzen bezahlen) haben sich als nicht hilfreich erwiesen. Jetzt hat sie keine Karten mehr auf der Hand.

    Also wie gehts weiter:
    – tritt Merkel zurück weil der öffentliche Druck zu groß wird?
    – schließt Merkel die Grenzen?
    – findet sich doch noch ein anderes Mittel, um die Migration zu reduzieren?
    – geht alles weiter wie gehabt bis Ende 2016?

    Wer wagt eine Wette ??
    (Ich sollte mich eigentlich zurückhaltend angesichts der Tatsache, dass ich wahrscheinlich noch 2 Flaschen Wein verliere 🙂

    • Frau Merkel wird versuchen, alles so weiterlaufen zu lassen. Der öffentliche Druck ist auch längst nicht nicht groß genug. Als Kanzlerin und CDU-Vorsitzende sitzt sie alternativlos im Sattel. Allerdings könnte es durchaus zu Ereignissen kommen, die das grundlegend ändern. Ich hoffe, das passiert bald und unblutig.

      • Hoffentlich hat irgendeiner der jungen endlich mal die cojones aufs ganze zu gehen. Ein Spahn könnte doch aufstehen und endlich mal poltern. Im schlimmsten Fall wird er von Merkel abgewatscht und ist dann bereits profiliert für die post-Merkel ära. Im besten Fall wird er zum Sprecher einer Bewegung , die nicht nur für viele Politiker spricht sondern auch für einen grossTeil der bürgerlichen Wählerschaft.

      • @ Stefan
        Jens Spahn doch nicht!!! Abgesehen davon, dass er als einer vom anderen Ufer seine cojones anders einsetzt, gehört er zur sog. „Pizza-Connection“, die kurz gesagt, die CDU anschlussfähig an die Grünen machen will.
        Aber ich biete Dir den Euro-Rebell Klaus-Peter Willsch an, den ich sehr gut aus meiner Zeit in der Jungen Union kenne. Und wenn Friedrich Merz zurück käme, wäre Merkel erledigt. Eine Rechnung hat er mit ihr ja noch offen…..

      • @ Franco

        Spahn hat laut Handelsblatt folgendes gesagt:
        „Wir erleben in vielen Bereichen eine Art Staatsversagen”. Seine Analyse: „Die Grenze kann nicht gesichert, Recht nicht durchgesetzt, Tausende von Asylanträgen nicht bearbeitet werden.“ Und weiter: „Keine Gesellschaft erträgt es, wenn nicht definiert ist, wer unter welchen Bedingungen ein Teil von ihr werden kann. Deutschland als komplexe moderne Gesellschaft mit den höchsten Sozialleistungen der Welt kann nicht funktionieren, wenn sich quasi jeder durch Betreten des Staatsgebietes selbst zuweisen kann.“
        Das finde ich schon sehr beachtlich für einen Emporkömmling und dürfte mit dir direkteste Kritik eines prominenten CDU’lers sein, der seine Karriere noch vor sich hat. Was er in seinem Privatleben macht ist mir wurst.

      • Ich hatte ja gehofft, dass es zum CDU-Bundesparteitag zumindest ein paar kritische Stimmen zu Merkel gibt. Aber man hat wohl alle schon im Vorfeld mundtot gemacht. Man sehen was passiert, wenn dieses Jahr genau so viele „Flüchtlinge“ kommen wie 2015 und die AfD zweistellig in die Landtage einziehen sollte. Spätestens dann wird der Volkszorn so groß, dass CDU-Funktionäre kalte Füße bekommen, auch wegen der Bundestagswahl 2017 und Merkel vielleicht abgesägt wird.

        Im Moment lese ich gerade das Buch “ Von Rettern und Rebellen – Ein Blick hinter die Kulissen unserer Demokratie“ von meinem alten Freund Klaus-Peter Willsch, CDU-Bundestagsabgeordneter aus dem Rheingau-Taunus. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen! Hätte die CDU noch 100 Leute von seinem Schlag, wäre ich wahrscheinlich nie ausgetreten.

      • Das ist die „Prognose der Bundesregierung: Eine Million Flüchtlinge zieht es 2016 nach Europa“. Ich gehe davon aus, dass es allein nach Deutschland mehr sein werden, wenn die Bundesregierung nichts Entscheidendes tut, wonach es momentan nicht aussieht (dass die CDU nun endlich verurteilte Kriminelle abschieben will, ist längst überfällig und wird in vielen Fällen trotzdem nicht passieren). Hinzu kommt der Familiennachzug für die 1,1 Millionen, die 2015 gekommen sind.

        Es gibt bestimmt weit mehr als 100 CDU-Mitglieder, die wie Herr Willsch denken. Doch die meisten davon haben keine höheren Ämter und Mandate bekommen. Das könnte sich ändern, wenn es einen Aufstand an der CDU-Basis geben sollte. Die Unzufriedenheit dort ist groß, aber noch ist das blinde Vertrauen in die Kanzlerin größer.

  8. Die Polizei möge doch hier ermitteln, in wie weit Flashmob-Absprachen über Smartphones bei den Zusammenrottungen eine Rolle spielten; damit ließen sich Täter ermitteln. Auch Frankfurt und Bielefeld sind betroffen. Bundesweite Dimension.

  9. Herr Dilger,
    was meinen Sie wie die in die Townships kommen, zu Fuss. Nein da gibt es genauso Mittel und Wege, wie es auch den deutschen Straftäter geläufig ist. Von daher ist das finanzielle Argument bei der Überfahrt nicht tragbar. War es auch bei den ersten amerikanischen Einwanderern nicht.
    Wir müssen versuchen diese Handlungsweise zu verstehen. In Neudeutsch, wir müssen verstehen wie der Wirtschaftsflüchtling tickt, erst dann kann uch eine Lösung erarbeiten. Unsere, von uns gewählte Regierung hat sie nun mal herreingelassen, aber nun sollte man sich auf Lösungen konzentrieren. Dies geht aber nicht, wenn man Merkel muss weg ruft, sondern nur wenn man emotionslos und analytisch an das Problem herran geht.
    Für mich ist es ein Parteiübergreifendes Problem und mir mag es einfach nicht in den Kopf gehen, warum wir nicht gemeinsam, unabhängig von der Parteizugehörigkeit, dieses lösen können. Stattdessen verstricken wir uns in Schuldzuweisungen, machen Stimmung unter dem Volk. Mir macht das Angst.

    • Es ist ein großer Unterschied, ob jemand zur nächsten Stadt läuft oder über viele Grenzen und oft auch durch Wüsten und über das Meer einen anderen Kontinent anstrebt. Auch Ihre Schilderung insbesondere zu den ersten amerikanischen Einwanderern (nach Kolumbus) ist nicht richtig. Das waren größtenteils organisierte Söldner, die zwei Kontinente gewaltsam erobert haben. Wenn die heutige Situation tatsächlich vergleichbar sein sollte, müssten wir uns unbedingt militärisch wehren.

      Wenn man schon in einem Loch sitzt, sollte man aufhören zu graben. Bevor man sich auf die Integration der bereits Zugewanderten konzentriert, muss man die Grenzen unter Kontrolle und dazu zuerst eine vernünftige Regierung bekommen. Die Motivlage der Flüchtlinge, sei es aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen, ist recht einfach. Sie reagieren auf gesetzte Anreize. Doch warum macht Frau Merkel so schlechte Politik und warum lassen sich die Deutschen das gefallen? Welche Lösung würden Sie denn vorschlagen?

    • Selbstverständlich müssen wir die Probleme lösen. Und die Lösung kann nur lauten. Grenzen dicht, ausweisen und abschieben. Ich habe keine Lust auf eine dauerhafte Opferrolle, wie sie Merkel uns aufdrücken will.

  10. Sie werden ja ihren ehemaligen Parteigenossen immer ähnlicher. Haben Sie sich eigentlich die Mühe gemacht zu lesen, WORAUF sich die Bemerkung Herrn Stegners bezog.

    Dann mal schön weiterhetzen, mal schauen wohin es Sie bringt.

    Und bitte nicht veröffentlichen, mit Ihnen will ich nichts zu tun haben.

    • Der Bezug von Herrn Stegner steht direkt in der Verlinkung.

      Wenn Sie verwirrter Linker keine Veröffentlichung wünschen, sollten Sie sich an Ihr Wort halten und hier nichts mehr schreiben. Danke.

      • Ja richtig, verlinkt haben Sie den Tweet, den Inhalt haben Sie aber bewußt faslch wiedergegeben, indem Sie behauptet haben Herr Stegner würde sich „darüber lustig machen“, also über die Gewalt gegen die Frauen.

        I

      • Sehen Sie, Sie schreiben hier entgegen Ihren wiederholten Ankündigungen lustig weiter. Aber das ist nicht Ihre einzige Unehrlichkeit, denn der Bezug von „darüber“ sind offensichtlich nicht die Frauen (dann hätte ich „über sie“ geschrieben), sondern die Angelegenheit insgesamt (konkretisiert an der Frage, ob er sich dafür verantworten müsse, was er verlacht). Entsprechend geben Sie, nicht ich, den Inhalt seines Tweets falsch wieder, was Sie auch noch mit unhaltbaren Vorwürfen und Beleidigungen gegen mich verbinden. Von daher wäre ich Ihnen wirklich dankbar, wenn Sie zukünftig Ihr Wort halten und anderswo Ihren Unsinn verbreiten würden.

      • Fortsetzung:

        In jeder guten Lüge steckt ein Körnchen Wahrheit, und lügen können Sie gut, das will ich Ihnen nicht absprechen. Der klassische Trick – einen Inhalt verlinken und falsch wiedergeben in der berechtigten Annahme, dass so gut wie keiner nachschauen würde.

    • Da alle Rechtspopulisten offensichtlich Probleme mit dem Leseverstehen haben, selbst (odert gerade) diejenigen mit dem Professorentitel, hier noch einmal zum sorgfältigen Nachlesen der Satz, auf dem sich Herr Stegner bezieht.

      „Denken Sie Sie und die Kanzlerin werden irgendwann dafür geradestehen müssen?“

      Sie dagegen lügen mal wieder, er würde sich über die angegriffenen Frauen lustig machen.

      P.S

      Diesen Kommentar können Sie gerne veröffentlichen, werden Sie aber nicht, denn Kommentare, die Sie der Lüge überführen, veröffentlichen Sie grundsätzlich nie, soviel habe ich über Sie gelernt.
      Auf Nimmerwiedersehen.

      • Wer lesen kann, ist im Vorteil. Den Tweet von Herrn Stegner mit dem davor hatte ich verlinkt und dazu geschrieben: „Ralf Stegner macht sich bei Twitter darüber lustig“. Also schreiben Sie einmal mehr die Unwahrheit. Aber vermutlich sind Sie nicht intelligent genug für eine Lüge. Mal sehen, wann Ihr nächster Beitrag kommt.

  11. Pingback: Nordkorea gibt Atom- als Wasserstoffbombe aus | Alexander Dilger

  12. Ein Mann wird zitiert: „Ich bin Syrer, ihr müsst mich freundlich behandeln! Frau Merkel hat mich eingeladen.“

    Menschen zerrissen dem Bericht zufolge vor den Augen der Polizisten Aufenthaltstitel, grinsten und sagten: „Ihr könnt mir nix, hole mir morgen einen neuen.“ Ob es sich um echte Dokumente handelte und um welche Art von Dokumenten, geht aus dem Bericht nicht hervor.

    ……..

    Laut Spiegel Online waren das Aussagen von Polizisten, die man wohl als glaubwürdig ansehen kann. Es ist dabei völlig unerheblich, ob es sich dabei tatsächlich um einen Syrer handelte, denn die Aussage der betreffenden Person zeigt vor allem eines: Merkels Politik führt zu einem Respektverlust bei Migranten, wobei zumindest für einige Migranten der Eindruck entsteht, sie hätten Narrenfreiheit in Deutschland.

    • Die Lawine aus wildfremden Menschen hat schon genug Erfahrung vor Deutschen und Deutschen Behörden um keinen Respekt mehr zu zeigen.
      In eigenen Ländern hätten sie Angst sich so zu benehmen. Und diese Masse ist nur durch Angst und Gewalt zu kontrollieren. Wir brauchen pakistanische, türkische, ägyptische, US oder russische Polizisten hier um für die Grenzen und Ordnung zu sorgen. Unsere Polizei wurde Jahrelang indoktriniert und ist jetzt ratlos, verwirrt.
      „Zero tolerance“ heißt die Devise!

    • Der Wähler wird sich seine Gedanken über Sinn und Unsinn der Merkel‘schen Willkommenskultur machen. Ähnlich wie die Fukushima-Katastrophe vor fünf Jahren werden die Neujahrsnacht-Ereignisse Auswirkungen auf die diesjährigen Wahlergebnisse haben. Man darf gespannt sein.
      Die Zurückhaltung anderer EU-Länder bei der Festlegung von Flüchtlingsquoten war im Licht der jüngsten Vorkommnisse begründet.

  13. http://m.welt.de/politik/ausland/article150720720/Wo-die-Flucht-vor-dem-Hunger-in-den-Tod-fuehrt.html

    Und gleichzeitig gehen solche Bilder um die Welt. Das erzürnt mich und macht mich unglaublich wütend. In Deutschland werden hunderte von Milliarden rausgeschmissen (nicht in einem einzigen Jahr, aber es wird nicht lange gehen, dann wird diese Summe erreicht sein) und als Dank dafür ist man sich seiner Frauen und Töchter nicht mehr sicher, weil man aufgrund der Menschenmassen weder integrieren noch abschieben und generell trennen kann, wer hilfsbedürftig ist und wer nicht und wer eher Böses im Schilde führt.

    Gleichzeitig darben Millionen Menschen in echten Flüchtlingslagern im Libanon, weil dort das Geld für eine menschliche Unterbringung fehlt und andere Kriegsopfer sterben den Hungerstot, weil sie es nicht mal dort hin schaffen. Dort sieht man aber keine Gutmenschen, nein, die befriedigen ihre vorwiegend egoistischen „Hilfsbedürfnisse“ (bzw. sie feiern sich vielmehr selbst) in Deutschland bei Menschen, die längst nicht mehr in diesem Maße Hilfe brauchen und verhindern damit, dass die Ressourcen dort eingesetzt werden, wo sie wirklich gebraucht werden und womit man viel mehr Menschen viel besser helfen könnte. Wer dies kritisiert, wird in Deutschland aber mindestens als unmenschlich gegeißelt, wobei dieses Adjektiv noch zu bevorzugen ist, weil man damit wenigstens nicht als Nazi abgestempelt wurde.

    Wie können wir diese Politik beenden? Jeder hat die Verpflichtung in seinem möglichen Maße dagegen vorzugehen. Jeder muss den Mund aufmachen. Der einfache Bürger im privaten Umfeld und diejenigen, die in der Öffentlichkeit stehen und dort etwas bewirken können, auch endlich in der Öffentlichkeit. Diese charakterlose Frau an der Spitze unseres Landes, die sich einst schon mal einem Unrechtsstaat angedient hat, muss dringend daran gehindert werden, auch unsere Bundespolitik weiter in einen Unrechtsstaat zu verwandeln.

    • Es macht fassungslos. Ähnlich wie bei der Energiewende versuchen wir mit maximal teuren und ineffizienten Lösungen globale Probleme hier in Deutschland zu lösen. Dabei könnten wir mit dem gleichen Geld (zb 20 Mrd für flüchtlingsunterbringung) so viel mehr vor Ort bewirken.

  14. Es ist unfassbar, dass relativ arme Staaten wie Mazedonien den Mut haben, einen Grenzzaun zu bauen. Und Deutschland hat diesen Mut nicht.
    Die AfD macht zwar nicht in jeder Hinsicht eine gute Politik. Aber zumindest hat sie den Mut, Probleme anzusprechen. Daher wähle ich im März die AfD. Ich wünsche mir allerdings nicht, dass die AfD stärkste Partei wird.

    • Man muss nicht besonders mutig sein, um einen Grenzzaun zu bauen, sondern nur sein Land gegen eine bestimmte Art von Bedrohung verteidigen wollen. In gewisser Weise ist Frau Merkel mutig, dass sie das nicht will. Die realen Konsequenzen muss sie allerdings nicht selbst tragen. Ihre Leibwächter sorgen für mehr als eine Armlänge Abstand, selbst wenn sie irgendwann abgewählt werden sollte.

    • Schon vor ca. einem Jahr entliessen Italiener Migranten in Richtung Norden. Die Griechen drohten schon lange mit oeffnung der Grenzen und Ausstatten der Migranten mit Papieren. Deutschland und andere haben einfach diese Ereignisse nicht ernst genommen und es verseumt sofort energisch zu reagieren!
      Keiner ist ehrlich und mutig genug zu sagen, ja, wir wollen keine ungebetene illegale Migranten bei uns zu Hause. Sie alle sagen es nicht aber denken so! Die Luege ueber Alternativlosigkeit entstand im Kanzleramt und jetzt traut sich keiner es in Frage zu stellen. Entschlossen und offensiv!

  15. An einer Änderung des Asylrechts kommt man eigentlich kaum herum,wenn man nicht noch schlimmeres haben will.

    Es wäre sicher ein richtiger Schritt,Asyl auf Familien mit Kindern zu beschränken,denn das Gro was hier ankomt sind meist Männer im wehrfähigen Alter ohne Frauen.

    Das ist erstens paradox,das ausgerechnet die Stärksten abhauen und die Schwächsten zurücklassen und ein riesen Pulverfass,denn diese haben wie gesagt keine Frauen und auch sonst kaum Perspektiven.

    Asylrecht kann nicht unbegrenzt vergeben werden,das geht schon faktisch gar nicht mehr.
    Also sollte eine Beschränkung auf die Schwächeren und nicht auf Testosteron gesteuerte Zeitbomben fokussiert werden.

    Wäre mein Vorschlag.

    • Viele Männer, die kommen, wollen ihre Familie oder besser noch Großfamilie nachziehen.

      Es würde genügen, die bestehenden Gesetze und Abkommen konsequent anzuwenden. Dass jetzt selbst Die Linke Gesetzesverschärfungen fordert, ist schon paradox.

    • Der Skandal rund um die Silvesternacht ist noch nicht in seiner ganzen Tragweite öffentlich. Das wird noch Konsequenzen haben. Schon beim Deutschlandtrend schnellt der Anteil der Frauen, die Menschenansammlungen meiden wollen, von 13 auf 50 Prozent hoch. Das ist bereits eine substanzielle Beeinträchtigung des eigenen Lebens.

      • Hoffen wirs… wüsste ja auch gerne mal in wie weit die art der Befragung (telefoninterview) die Leute davon abhält sich zur afd zu bekennen. Vielleicht gibt’s da immer noch ein Stigma , das die Umfragen verzerrt.

      • Kern des Problems, auch jetzt mit illegalen Migranten und Ereignissen am HBf in Köln fast Herrn Gauweiler in seinem Leserbrief (FAZ, 8.1.16) schön zusammen. Ich zitiere:
        „Auch eine deutsche Bundeskanzlerin hat kein Recht, Einreiseerlaubnisse in Millionenhöhe zu vergeben, ohne dass dies vom Recht und von Ihren Kompetenzen aus der Verfassung gedeckt wäre. Sie ist nicht der Alte Fritz und auch nicht die Kaiserin Maria Theresia.“

        Das Problem existiert schon seit mehreren Jahren, heißt Frau Merkel und Ihre GroKo und wird stillschweigend vom Parlament und anderen Staatsorganen toleriert! Es werden sogar die einfachsten Lösungen gemieden um Status quo im Interesse der Berufspolitiker aufrechtzuerhalten. Immer mit Hinweiss auf Ethik und die Gesetze, auf die Gesetze die diese Regierung permanent verletzt und umgeht!

      • Ich gehe mittlerweile davon aus, dass der Anteil derjenigen, die sich nicht öffentlich zur AfD bekennen, in unermessliche Höhen gestiegen ist. Dazu hat natürlich auch die AfD selbst (insbesondere Höcke) beigetragen, aber natürlich auch die Medien mit ihrer unablässigen Stigmatisierung von Gegnern der Merkelschen Flüchtlingspolitik. Ich gehe davon aus, dass man aus 10 Prozent locker 13-14 Prozent machen kann (zumindest im Westen, man denke an die Republikaner einst in Baden-Württemberg, im Osten dürften die Menschen weniger Hemmungen zeigen) und wenn die soziale Ächtung (O-Ton Güllner) nicht bis in die Wahlkabine hinein Auswirkung hätte, noch viel mehr. Nicht weil sie von der AfD überzeugt wären, sondern weil sie die einzige öffentlich wirksame Möglichkeit darstellt, seinen Unmut gegen die Politik von Merkel zu äußern. Insbesondere für junge Frauen dürfte das gelten, die bereits negative Erfahrungen gemacht haben, aber deren soziale Milieus natürlich trotzdem kein Bekenntnis zur AfD zulassen.

        Es sind ja bei weitem nicht nur die Vorfälle von Köln (die mutmaßliche stundenlange Gruppenvergewaltigung von anerkannten Asylbewerbern an 2 14-jährigen Mädchen in Weil am Rhein, ebenfalls nach der Silvesternacht unter den Teppich gekehrt, hat mich am meisten schockiert), sondern auch im privaten Umfeld hört man von Frauen immer wieder Berichte über sexuelle Belästigungen bis hin zu sexuellen Nötigungen. Das Maß ist längst voll und ich würde mich als junge Frau nicht mehr sicher fühlen. Wer als Mann Diskotheken besucht, bekommt die Verrohungen des Balzverhaltens ebenso mit (weshalb diverse Diskotheken gewisse Personengruppen auch ungern einlassen und das mit Türstehern durchsetzen, die oft selbst einen Migrationshintergrund haben).

        Ja, natürlich macht man auch andere Erfahrungen und man trifft auch auf wissbegierige Flüchtlinge, die beobachten und versuchen, die bei uns geltenden sozialen Normen zu erlernen und anzuwenden. Aber das funktioniert eben nur in Kleingruppen und nicht in einem 1000 Mann starken, sich selbst überlassenen Mob.

        Es ist eben beileibe nicht jeder Migrant ein Student, der die Fähigkeit zu interkulturell zivilisiertem Verhalten besitzt, wobei es selbst da zu kulturellen Missverständnissen (wenn auch natürlich ganz anderer Art) kommen kann. Aber offensichtlich kennt unsere abgehobene Elite nur den Mustermigrant und übersieht, dass der einfache Pöbel, durch jahrelangen Krieg und soziale Missstände ohnehin bereits völlig verroht, auch ganz anders ticken kann. Zahlenmäßig ist der Student aber gerade nicht in der Mehrzahl.

        Die Menschen in Deutschland sind vergesslich, nicht umsonst verzeichnet Merkel trotz Paris wieder steigende Umfragewerte. Doch es wird auch jetzt keine Ruhe einkehren (auch wenn Karneval wohl eher ruhig verlaufen wird, der ist ja nicht im ganzen Land und man kann anders als an Silvester Einsatzkräfte aus ganz Deutschland ankarren), denn es werden immer wieder neue Probleme, welcher Art auch immer, bekannt werden.

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