Person des Jahres ruiniert Deutschland

Angesichts der Forbes-Liste fragte ich letzten Monat: ‚Ist Merkel mächtiger als Obama?‘ Zum Glück erhielt sie nicht den Friedensnobelpreis (siehe ‚Friedensnobelpreis für tunesisches Quartett für den nationalen Dialog‘). Doch heute kürte TIME die „Person of the Year: Angela Merkel“. Die Auszeichnung ist allerdings zweifelhaft. So folgt als „No. 2: Abu Bakr al-Baghdadi“, der selbsterklärte Kalif des IS mit einem weit schlimmeren Anteil an der gegenwärtigen Flüchtlingskrise. Zumindest potentiell noch gefährlicher ist „No. 3: Donald Trump“, der trotz oder sogar wegen vieler Pöbeleien und absurder Vorschläge weiterhin der Favorit bei der Nominierung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten in den USA ist. Er pöbelte auch gleich bei Twitter dagegen, nicht No. 1 geworden zu sein: „I told you @TIME Magazine would never pick me as person of the year despite being the big favorite They picked person who is ruining Germany“. Sollte er es nicht als Kandidat dürfen, will er als unabhängiger Kandidat die Chancen der Republikaner minimieren. So oder so dürfte Hillary Clinton in gut einem Jahr Angela Merkel als mächtigste Frau der Welt verdrängen.

9 Gedanken zu „Person des Jahres ruiniert Deutschland

  1. Die Merkel kriegt entweder den europäischen Naivitätsnobelpreis und bzw. oder die Ehrenmitgliedschaft der Grünen.

    “ Die Auszeichnung ist allerdings zweifelhaft. So folgt als “No. 2: Abu Bakr al-Baghdadi”,“
    Ob dieser IS -Anführer überhaupt noch lebt, wäre ich mir nicht sicher. Wie war das mit dem Taliban-Anführer , Mullah Omar ( der ja hoch respektiert war, der hat schon vor vielen Jahren im Kampf gegen die Rote Armee ein Auge verloren), der war schon 2 Jahre Tod, aber seine möglichen Nachfolger wollten das nicht melden, um sich auf interne Machtkämpfe vorzubereiten.

    Nur wer soll um die Nachfolge von Merkel intern kämpfen. Schweigen im Walde, am CDU-Hindukusch

  2. Bei einer solchen „Kür“ wie „Person des Jahres“ habe ich größte Zweifel.
    Demokratisch ist es da zumindest nicht zugegangen. Wie viele Leute lesen noch die „TIME“?

    Fallen Sie bitte auch nicht auf die Nebelkerzen-Schlachten des amerikanischen Vorwahlkampfes herein. Man darf dort vieles nicht so ernst nehmen! Hätten wir aber solche Vorwahlen in Deutschland, würde hier einiges anderes laufen, gerade in der CDU/CSU! Donald Trump wird garantiert nicht nächster Präsident der USA, er ist der ausgebeuteten Mittelschicht gar nicht vermittelbar! Und die alte Hillary wird es auch nicht! Ich hoffe auf Marco Rubio oder Ted Cruz, die Beispiele des „American Dream“ sind.

    • Donald Trump glaubt selbst nicht, was er da so alles erzählt. Trotzdem und auch deshalb ist er als Präsident nicht geeignet und wird es auch nicht werden. Zugleich schadet er den anderen republikanischen Kandidaten massiv, was die Chancen von Hillary Clinton enorm steigert.

      • Amerikanisch denken, heißt positiv denken. Ein Teil meiner Familie lebt in den USA und ich selbst bin bei der TEA-Party registriert. Nach 8 Obama-Jahren wird es in den USA einen Wechsel geben. Die Mittelschicht will zwar Schutz vor Terroristen, ist aber kriegsmüde. Daher hat ein Kandidat, der schon jetzt davon redet, wohin er überall Truppen schicken will, deutlich weniger Chancen.

  3. Frau Merkel ist nur der sichtbare Teil unserer Probleme. Nach außen wirkt sie mächtig, nach innen hat sie sich der rot-rot-grünen Mehrheit in diesem Lande zu fügen.
    Das Verwerfliche an ihrem Handeln ist, daß sie entsprechend der politischen Agenda dieser linken Mehrheit handelt und dies gleichzeitig als ihre eigene Politik verkauft. Das ist ein Verrat an ihrer Partei, an ihren Wählern und an dem Volk, dessen Interessen zu wahren, sie geschworen hat.

    Und dafür verachte ich sie.

    • Möglicherweise hat der Papst die Kanzlerin noch auf der Seligsprechungsliste. Das Neue Testament und die 10 Gebote gehören offensichtlich zum neuen Leitfaden ihrer Politik.
      Ich bin gespannt, wie die Delegierten auf dem kommenden CDU-Parteitag mit ihrer Über-Kanzlerin zurechtkommen und ob das Motto des Parteitags der Wir-schaffen-das-Slogan der Kanzlerin sein wird.
      Mit ihrer (Flüchtlings-)Politik sind nicht nur viele unserer Landsleute ratlos, sondern auch zunehmend unsere europäischen Nachbarn.

      • Wenn doch die Politik der Kanzlerin nur wirklich christlich wäre, dann würde wenigstens das C in CDU wieder mit Leben gefüllt. Doch tatsächlich schadet diese vermeintliche Hilfe vielen Menschen, was so auch schon auf die Eurorettungspolitik zutraf. Auf den Flüchtlingsrouten sterben weiterhin etliche Menschen, die die Kanzlerin erst gar nicht zur gefährlichen Reise hätte anreizen sollen. Zugleich wird die Abweisung von Flüchtlingen von ihr an Herrn Erdogan outgesourct, der sich dabei wohl kaum an christlichen Maßstäben orientieren dürfte.

  4. In dieser Gesellschaft würde ich mich weigern den Titel anzunehmen. Hat sich Frau Merkel schon dazu geäußert?

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