Diskussionspapier zur Zahlungsbereitschaft für den deutschen Fußball-WM-Erfolg

Vor zwei Jahren hatte ich über eine ‚Untersuchung und Umfrage zum Wert von sportlichem Erfolg‘ berichtet. Das damalige Diskussionspapier “The Value of Sporting Success to Germans: Comparing the 2012 UEFA Championships with the 2012 Olympics” ist inzwischen im Journal of Business Economics erschienen. Seit heute gibt es eine Nachfolgeuntersuchung als Diskussionspapier mit dem Titel „The Willigness to Pay for a German Win of the 2014 FIFA World Cup in Brazil“. Darin werden Daten analysiert von der letztjährigen ‚Umfrage zur Fußball-WM‘, an der sich dankenswerterweise auch einige Blog-Leser beteiligt hatten.

Das wichtigste Ergebnis ist, dass die hochgerechnete hypothetische Zahlungsbereitschaft für den dann tatsächlich errungenen deutschen Weltmeistertitel bei 1,696 Milliarden Euro lag. Für den viel unrealistischeren ersten Platz im Medaillienspiegel von Olympia 2012 in London (tatsächlich erreicht wurde der sechste Platz) lag die bundesweite Zahlungsbereitschaft übrigens bei 3,247 Milliarden Euro. Da wundert es mich nicht, dass es eine ‚Mehrheit auch gegen Hamburgs Olympiabewerbung‘ gab, die mindestens 11,2 Milliarden Euro kosten sollte. Große Sportereignisse sind uns etwas wert, aber so viel dann doch nicht.

Ein Gedanke zu „Diskussionspapier zur Zahlungsbereitschaft für den deutschen Fußball-WM-Erfolg

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