BVB-Hauptversammlung stimmt Dividendenkürzung zu

Heute fand die Hauptversammlung der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA statt. Unter den ‚Erste[n] Aktien für Fabian‘ befindet sich auch die BVB-Aktie. Noch ist er zu klein für große Fußballspiele und Hauptversammlungen, doch vielleicht gehen wir in ein paar Jahren gemeinsam dorthin. Im Ergebnis will der BVB Strukturiert weiter wachsen: BVB-Aktionäre erhalten fünf Cent Dividende pro Aktie“. Dazu muss man wissen, dass die Dividende damit halbiert wurde, weil die letzte Saison sportlich schlecht lief und der Wiedereinzug in die Champions League nicht umsonst zu haben ist. Aber es handelt sich ohnehin nicht um eine gute Geldanlage, sondern um Liebhaberei bzw. eine besondere Form der Unterstützung des Vereins, der jetzt zum Glück wieder erfolgreicher ist.

6 Gedanken zu „BVB-Hauptversammlung stimmt Dividendenkürzung zu

  1. Ausgezeichnet, die besten Geldrücklagen für das Kind ab Geburt sind nach meiner Meinung Aktien, verbunden mit einer reinen Risikolebensversicherung auf zwei verbundene Leben.
    Persönlich habe ich für meine drei Kinder bei der Geburt ein Aktiendepot angelegt, Eine einzelne Aktie ist allerdings noch keine Geldanlage sondern Zockerei. Ein vernünftiges Depot ist nach Modigliani mit mindestens fünf, eher 25 und in letzter Zeit 50 verschiedenen Aktien aus allen Branchen und allen Weltregionen ausgestattet; als Basis jedes Depot scheint mir z.B die Nestle Aktie am sinnvollsten.
    Auch steuerlich ist die Aktienanlage in einem Depot der Kinder sicherlich über den Zeitraum von 18 bis 20 Jahren die sinnvollste Möglichkeit des realen Vermögenerhalts und möglicherweise einer realen Vermehrung des Kindesvermögens.
    Anscheinend kauft auch die Regierung gewisse Aktien – natürlich nicht ohne Absichten; denn auffälligerweise sind heute nach dem Flugzeugabschuss der Türkei auch die Aktien nach unten geschossen – bis auf eine: VW.

    • Das Depot von Fabian wird jetzt sukzessive ausgeweitet und für Sophia müssen wir noch eines einrichten. Auf jeden Fall lohnt es sich, solange ihre Sparerfreibeträge noch nicht ausgeschöpft sind. Eine Risikolebensversicherung benötigen wir nicht, weil ich Beamter bin und unser bisheriges Vermögen schlimmstenfalls ausreichen würde. Wichtiger sind dann ohnehin Verwandte, die sich um die Kinder kümmern könnten.

      Der Staat hat schon VW-Aktien, aber keine Vorzugsaktien, sondern solche mit Stimmrecht. Der heutige Kursanstieg gegen den Trend ist darauf zurückzuführen, dass der neue Vorstandsvorsitzende die Aufarbeitung des Abgasskandals für beherrschbar erklärte. Das wird er nicht einfach so tun, weil er jetzt daran gemessen wird und immer neue Kosten nicht mehr einfach seinem Vorgänger in die Schuhe schieben kann.

  2. Bei der Bemessung des Steuerfreibetrages sollte man nicht vergessen, dass dem Kind nicht nur der Sparerfreibetrag von 810 € zusteht.
    Solange das Kind keine sonstigen Verdienste hat, wird die Abgeltungssteuer auch im Rahmen des Grundfreibetrages von 8.500 € erstattet. Damit sind insgesamt etwa 9.300 € Dividendeneinnahmen im Jahr steuerfrei. Das bedeutete z.B. bei Nestle Aktien eine Anlagesumme von immerhin 240.000 €.

    Eine Risikolebensversicherung ist in jungen Jahren sehr preiswert, bei Direktversicherern etwa 9 € pro Monat pro 100.000 € Versicherungssumme. Ein Ausfall der möglicherweise nicht mitverdienenden Mutter zöge erhebliche Mehrkosten nach sich. (Als alleinerziehender Vater hatte ich hier auch entsprechende Erfahrung.) Diese könnten im höheren Lebensalter möglicherweise (Pension, bzw. Rente!) nicht ohne weiteres ausgeglichen werden.
    Dies beweist aber, dass gerade die Vorsorgeberatung eine höchst individuelle Angelegenheit ist, die auch im Familienrat längst nicht oft genug ausreichend bedacht wird, aber unverzichtbar zum „Wirtschaftsunternehmen“ Familie gehört.

      • Ich glaube, dass hier zwei Dinge verwechselt werden.
        Der Kinderfreibetrag beträgt in diesem Jahr 7.152 € pro Kind und bezieht sich auf die Besteuerung der Eltern. Der Grundfreibetrag von immerhin 8.510 €, also rund 1.400 € mehr, betrifft die Steuerbelastung des Kindes. Insgesamt resultiert doch bei einer Verlagerung der Dividenden zum Kind eine Ersparnis, wobei allerdings über 8.004 € Einkommen der Kinderfreibetrag bei den Eltern entfällt. Man braucht hier schon einen guten Steuerberater, die allerdings noch seltener sind als vernünftige Ärzte.
        Bei gesetzlich Versicherten muss auch berücksichtigt werden, dass ab einem bestimmten Kindereinkommen die beitragsfreie Mitversicherung der Kinder in der gesetzlichen Zwangskasse entfällt; dies dürfte bei Beamten keine Rolle spielen. Ein eventueller privater Zusatzbeitrag für die Kinder könnte dagegen bei der Einkommenssteuererklärung des Kindes auch geltend gemacht werden.
        Man sollte auch bedenken, dass bei älteren Kindern eventuelle steuerpflichtige Zusatzverdienste sich dann lange Zeit in der sogenannten Eingangszone des Steuerrechts mit etwa 15% Steuerlast bewegen, während die Progressionszone für die Eltern meist wesentlich höher ist. Insofern kann das Verlagerungsmodell das Familieneinkommen-Netto nennenswert anheben.
        Die entsprechenden Maßnahmen sind von mir jahrzehntelang erprobt und haben sogar Großbetriebsprüfungen überstanden.

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