Neue Anschlagsserie in Paris

Letzte Nacht gab es Fast 130 Tote bei Attentatsserie in Paris“ an sechs Anschlagsorten durch acht inzwischen tote Terroristen. Es war der bislang schwerste Terrorakt in Frankreich, der selbst den Anschlag in Paris‘ vom Januar auf die Satirezeitung Charlie Hebdo in den Schatten stellt. Es handelte sich jetzt wieder um islamistische Terroristen und der Islamische Staat (IS) hat sich dazu bekannt.

Dabei lässt sich Terrorismus grundsätzlich nicht verhindern, ein Terrorstaat hingegen schon. IS will seine feigen Terroranschläge zu legitimen Mitteln in einem Krieg aufwerten, doch solch eine Kriegsführung wäre in jedem Fall illegitim, während IS zu ernsthaften militärischen Schlägen gegen westliche Staaten viel zu schwach ist. Umgekehrt könnte Frankreich allein und auf jeden Fall zusammen mit der NATO und insbesondere den USA den IS in Syrien und Irak sofort zerstören, was jedoch dort zu vielen Toten und zumindest kurzfristig hier zu noch mehr Terroranschlägen führen dürfte. Ein Einknicken vor den Terroristen würde jedoch langfristig zu noch mehr Terror führen, da er belohnt und seine Kerngebiete behalten würde.

Es gibt übrigens durchaus einen Bezug zu Deutschland, da ein Teil der Anschläge extra in Stadionnähe verübt wurde, als Deutschland gerade ein Freundschaftsspiel im Fußball 2:0 verlor. Zuvor hatte es eine Bombendrohung beim Hotel der deutschen Mannschaft gegeben, die dann die Nacht im Station verbrachte. Interessanterweise scheinen die Stadionkontrollen tatsächlich Terroristen abzuschrecken, so dass es innerhalb sicherer war als außerhalb.

Deutschland selbst hat noch keinen größeren islamistischen Terroranschlag erleben müssen. Am wichtigsten ist wohl, dass sich Deutschland inzwischen zwar an Auslandseinsätzen beteiligt (siehe ’60 Jahre Bundeswehr‘), aber im Vergleich zu Frankreich, Großbritannien oder gar den USA dabei immer noch stark zurückhält. Das zeigt, dass solche Einsätze nur sehr bedingt zur Landesverteidigung taugen. Zugleich sind Muslime trotz aller Defizite in Deutschland besser integriert als in Frankreich. Die große Zahl von Flüchtlingen dürfte das langfristig ändern, doch kurzfristig sind echte Flüchtlinge kaum gefährlich, während mangels Grenzkontrollen auch Terroristen inzwischen ungehindert einreisen können. Vermutlich wollen sie diesen Weg erst einmal nicht gefährden, könnten aber danach umso massiver zuschlagen.

73 Gedanken zu „Neue Anschlagsserie in Paris

  1. Wie so oft ein guter Kommentar. In meinen Augen hat unsere Regierung auf ganzer Linie versagt. Man versucht nun wie auch im Januar mithilfe der Medien die Geschehnisse umzudeuten. Im Januar veranstaltete man Tage nach den Terroranschlägen eine „Demo gegen rechts“, an der von CDU bis Antifa alle teilnahmen. Heute heißt es „seht her, vor diesem Terror fliehen die Flüchtlinge“, was angesichts der Tatsache, dass die meisten Flüchtlinge nicht aus Syrien, Irak oder Afghanistan stammen, ziemlich lächerlich ist. Die Regierung muss dringend prüfen, wer ins Land kommt. Wir haben es nicht nur mit über 1000 „Syrien-Rückkehrern“ zu tun, sondern sicher auch mit vielen Terroristen, die der Polizei noch nicht bekannt sind.

  2. Das Ziel dieser muselmanischen Terroristen ist es, die Welt in das Mittelalter zu versetzen. Sie werden keinen Erfolg haben, weil sich die westliche Welt mit ihren ehemaligen Feinden im Chaos solidarisiert. Letztendlich wird sich die westliche Welt ebenso brutal und terroristisch vehalten müssen, um den sogenannten IS von der weltploitischen Bühne zu vertreiben und auf lange Zeit zu vernichten. Noch ein paar Terrorakte der Fundamentalisten in Europa und die Welt wird sich innerhalb einer neuen Strategie verbünden. Da bleibt kein Stein auf dem anderen und man wird feststellen, dass die westliche Welot viel zu lange mit massiven Gegenschlägen gewartet hat.

    • Es muss sich nicht „die westliche Welt ebenso brutal und terroristisch vehalten“ wie IS. Insbesondere die USA sind militärisch total überlegen, töten aber gerade nicht absichtlich möglichst viele Zivilisten. Trotzdem könnten sie fast jedes Land in wenigen Tagen erobern. Eine echte Befriedung ist dagegen viel schwieriger, wie Afghanistan und Irak zeigen.

  3. Mir macht „der Islam“ an sich keine Angst.

    Viel mehr erschreckt mich die Tatsache, dass europäische Sicherheitsorgane unfähig zu sein scheinen, derartige Terroranschläge zu verhindern, egal ob sie nun von Islamisten oder anderen Gewalttätern begangen werden.

    Auftrieb werden die gestrigen Anschläge in Paris wohl leider einmal mehr Bewegungen wie „Pegida“ geben. Dabei ist die Angst vor einer angeblichen „Islamisierung des Abendlands“ nur eines von vielen gesteuerten Ablenkungsmanövern für die Deppen der Nation.

    Dass auch das Christentum und Judentum dem Morgenland entsprungen sind und es sich dabei keineswegs um originäre „abendländische“ Religionen oder Kulturen handelt, thematisiert seltsamerweise keiner der Pegida-Jünger. Religion wird eben leider seit jeher als Vorwand missbraucht, um Kriege anzuzetteln und sie dem Dummvolk gegenüber entsprechend zu rechtfertigen.

    Tatsächlich aber werden wir uns in Europa in den nächsten Jahrzehnten auf vielleicht hunderte Millionen „kerngesunder“, „kräftiger“ und überwiegend ‚christianisierter‘ Armutsflüchtlinge aus Afrika freuen dürfen, über die noch niemand spricht!
    AIDS, Syphillis, offene TBC, Hepatitis, Ebola, Analphabetismus, besonders niedrige Hemmschwellen und Achtung vor dem Leben und Hab und Gut Anderer usw., usf. lassen grüßen!
    Und mit Sicherheit werden Merkel, Schäuble, Gabriel und Co. auch davon wieder „völlig überrascht“.

    Das sollten wir vorausschauend thematisieren und nicht den abgedroschensten Ablenkungsthemen für Dummies hinterherlaufen!

    Ein weiteres wichtiges Thema das gerade ganz klamm heimlich und leise hinter den Kulissen durchgewunken wird, während sich alle (durchaus zu Recht) über den Migrantenirrsinn echauffieren, ist die Abschaffung des Bargelds. Niemand thematisiert es, obwohl es unsere Freiheit beschneiden wird, wie kein anderes der aktuell diskutierten Themen.

    Deutschland ist ein politisches Irrenhaus, Brüssel sowieso.

    Aber ebenso wie Wolfgang Schäuble in der zurückliegenden Woche skandierte, die (von seiner Parteichefin erst richtig befeuerte) „Flüchtlingskrise“ sei für die Nationalstaaten alleine nicht zu bewältigen, werden jetzt alle VSE-Konstrukteure nimmermüde betonen, Europa müsse im „Kampf gegen den islamistischen Terrorismus“ zusammenrücken, also besser heute als morgen ein großer Zentralstaat werden. Am allerbesten mit einem „antiislamistischen Schutzwall“ drumherum.

    Wie war das gleich noch 1961?
    „Niemand will eine Mauer bauen …“

      • Terroristen haben in aller Regel gültige Papiere, mit denen sie ganz legal einreisen oder sind sogar Staatsbürger des Landes in welchem sie ihre Anschläge verüben. Abschieben hilft da nichts.

      • Man sollte halt nicht jedem die (doppelte) Staatsbürgerschaft hinterherwerfen, sondern erst eine ernsthafte Integration einschließlich hinreichenden Deutschkenntnissen und Anerkenntnis unserer Grundwerte verlangen. Bei schweren Straftaten wäre übrigens ein Verlust der Staatsbürgerschaft möglich (auf noch zu schaffender gesetzlicher Grundlage), wenn dadurch nicht Staatenlosigkeit eintritt.

      • Echte Terroristen sind professionell organisiert und werden immer einen Weg finden, etwaige Einreisebeschränkungen zu umgehen. Und wenn es nur mit gefälschten Pässen ist. Dagegen hilft die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft nicht.

        Es genügt eben nicht, die Symptome – zudem weniger als halbherzig – zu bekämpfen. Die bestehenden Probleme müssen an der Wurzel gelöst werden. Aber dazu fehlt den Tonangebenden der Weltgemeinschaft offenbar der Wille oder das Interesse. Mit Unvermögen alleine lässt sich jedenfalls nicht erklären, warum zum Beispiel so lange tatenlos zugesehen wird, wie täglich 10.000 bis 15.000 kaum erfasste Migranten über die Grenzen strömen.

      • Es gibt keine professionellen Selbstmordattentäter, da diese nicht für irdischen Lohn tätig werden und danach tot sind. Außerdem verstehe ich einmal mehr Ihre Argumentation nicht. Sehen Sie keinen Zusammenhang zwischen Flüchtlingskrise und Terrorismus (erster Absatz) oder doch (zweiter Absatz)?

      • @Alexander Dilger

        Die ausführenden Attentäter selbst sind sicher nur gehirngewaschene Idioten oder Fanatiker, de facto also lebende Waffen. Aber ihre Hintermänner agieren sehr wohl hochprofessionell.

        Zu Ihrer Frage:
        Die „Flüchtlingskrise“ wird durch verschiedene Faktoren befeuert. Unter anderem durch Krieg und Terrorismus in den Herkunftsländern (echte Flüchtlinge) aber auch zu einem nicht unerheblichen Teil durch utopische Versprechen wie denen unserer tollen Bundeskanzlerin, womit vor allem eine zunehmende Zahl von Schein- und Wirtschaftsflüchtlingen angelockt wird.
        Dass sich unter den zahlreichen Migranten, die jetzt zu Fuß über die Grenzen strömen, tatsächlich Terroristen befinden, glaube ich indes nicht. Die verfügen über andere (deutlich schnellere und komfortablere) Möglichkeiten einzureisen oder sind ohnehin schon lange hier.
        Die Diskussion indes auf die Formel „Weniger Flüchtlinge = weniger Terroristen“ zu verkürzen, ist nicht nur ‚der traurige Höhepunkt einer unsäglichen Debatte‘ (Dagmar Wöhrl, CSU), sondern alles andere als zielführend, da es schlicht und ergreifend nicht zutrifft und es dafür auch keinerlei belastbare Anhaltspunkte gibt.

      • Die Gastarbeiter vor 50 Jahren waren keine Terroristen, aber mangels Integration wurden Parallelgesellschaften geschaffen, die Terroristen heute zumindest begünstigen. Entsprechend könnte die falsche Flüchtlingspolitik von heute Probleme für die Zukunft schaffen. Echte Flüchtlinge sind natürlich keine Terroristen, aber warum sollten sich Terroristen nicht unter sie mischen, sei es schon auf dem Weg oder auch erst hier?

      • @Alexander Dilger:
        „… warum sollten sich Terroristen nicht unter sie mischen, sei es schon auf dem Weg oder auch erst hier?“

        Das ist doch genau die Art Panikmache, die Pegida betreibt und neuerdings auch der bayerische Heimatminister (Markus Söder).

        Ich erlaube mir mal die Gegenfrage:
        Warum sollten sich die Terroristen ausgerechnet unter die Flüchtlinge mischen? Glauben Sie, dass würde ihnen (den Terroristen) ihre Arbeit erleichtern?

        Bei der Bildung von nachhaltigen Parallelgesellschaften indes bin ich bei Ihnen. Die Ghettoisierung der heutigen Migranten wird dieses hochexplosive Phänomen noch verschärfen. Dabei gibt es gar keinen Anlass, spezielle Flüchtlingsheime zu errichten, während (vor allem in den neuen Bundesländern) hunderttausende Wohnungen leer stehen und sogar „zurück gebaut“ werden.

      • Es geht hier nicht um Panikmache, sondern die Faktenlage. Mindestens einer der Attentäter soll doch erst kürzlich in Griechenland als Flüchtling registriert worden sein. Terroristen werden sich gerade so tarnen wollen, wie man es nicht vermutet, sei es als Flüchtling, wenn man diese alle für friedlich hält, Tourist, gut integrierter Staatsbürger, Christ, Polizist…

      • @Alexander Dilger:
        „Terroristen werden sich gerade so tarnen wollen, wie man es nicht vermutet, …“

        Und genau wegen ihrer Anpassungsfähigkeit bringt es rein gar nichts, ihnen die Option „Flüchtling“ zu Lasten der echten Flüchtlinge zu nehmen oder einen totalitären Überwachungsstaat zu kreieren. Der Terrorismus wird immer einen Weg finden.

      • Terrorismus lässt sich nicht ganz verhindern, aber durchaus deutlich erschweren. Warum sollte man nicht die verfügbaren Mittel dazu nutzen, solange sie unsere Freiheit nicht stärker beeinträchtigen als der Terrorismus selbst?

      • @AD

        Das schon. Aber was sind die „verfügbaren Mittel“ und wo ziehen Sie die Grenze zwischen „unsere Freiheit nicht stärker beeinträchtigen“ und „als der Terrorismus selbst“ ?

        Schon häufig wurde in der jüngeren Geschichte der Menschheit das Schreckgespenst einer (mitunter auch nur vermeintlichen) Bedrohung dazu missbraucht, die Freiheit der Bürger gravierend zu beschneiden. Denken Sie nur an den „antkapitalistischen Schutzwall“, an dessen Stelle wir jetzt vielleicht einen „antiislamistischen Schutzwall“ erhalten. Frau Merkel erinnert mich nicht nur in dieser Hinsicht, sondern auch in einigen sonstigen Punkten ihres „Demokratieverständnisses“ fatal an ihre Vorgänger Erich Honecker und Walter Ulbricht … https://www.youtube.com/watch?v=rWldbVuDGeY

      • Es ist ein fundamentaler Unterschied, ob ein Zaun oder eine Mauer Menschen einsperrt oder aussperrt. Wenn die Landesgrenzen nicht mehr sicher sind, wird es übrigens viel mehr Zäune und Mauern innerhalb des Landes geben (müssen).

      • Die seinerzeitige innerdeutsche Grenzanlage, also der „antikapitalistische Schutzwall“ bestand ja im Wesentlichen auch nur aus Zäunen mit ein paar Wachtürmen und vielleicht ein paar Minenfeldern (von den wenigen Kilometern in Berlin einmal abgesehen).

        Das fing auch ganz harmlos an. Herr Ulbricht beteuerte ja, dass „Niemand die Absicht hat, eine Mauer zu bauen“ …

        Heute stellt sich eben die Frage, ob die Nationstaaten ihre Grenzen individuell sichern, oder schnell die Vereinigten Staaten von Europa ausgerufen werden, um diese „große Herausforderung“ gemeinsam zu meistern: Eine schöne große EUdSSR mit der Gemeinschaftswährung EURO, ohne Bargeld und mit Angela Merkel und Wofgang Schäuble als Big Sister und Big Brother … welch gruselige Vorstellung!

      • Der Schengen-Raum hat doch ganz eklatant bei der Sicherung der Außengrenzen versagt. Nationalstaaten können hingegen sehr gut ihre Grenzen sichern, wenn sie nur wollen. Momentan entfaltet Deutschland einen riesigen Sogeffekt, so dass das Durchwinken von Flüchtlingen für andere Länder einfacher ist als das Aufhalten. Es gibt dabei jedoch das reale Risiko, dass Frau Merkel jeden Augenblick ihre Meinung ändern kann. Jedenfalls sind die Vereinigten Staaten von Europa jetzt viel weiter entfernt als noch vor wenigen Monaten. So bietet jede Krise auch Chancen, die man nur sehen und nutzen muss.

      • @AD

        Na um so besser. Dann wird die DDR 2.0 mit ihrem antiislamistischen Schutzwall ja vielleicht nur das Territorium Deutschlands umfassen und ich kann mich in meiner Wahlheimat Österreich auch künftig noch frei fühlen.

        Da Frau Merkel in der Tat unberechenbar ist, wird sich die Geschichte der DDR wiederholen, wenn nicht bald massiv von den Bürgern eingelenkt wird.

  4. Das Problem bei diesen Terroranschlägen sind die Einzeltäter. Diese sind schwer zu greifen, im Gegensatz zu territorialen Angriffen einer Armee.

    Die Radikalisierung von Einzeltätern lässt sich auch durch geschlossene Grenzen nicht verhindern. Diese vermehrt aufkommende Forderung ist nur ein Placebo und absolut unwirksam.

    In Frankreich gibt es die Vorratsdatenspeicherung. Auch diese hat die Anschläge nicht verhindern können. Was kann man tun?
    Rasterfahndung wie zu Zeiten der RAF? Eigentlich auch sinnlos, da sich die Täter selbst in die Luft sprengen und nicht gesucht werden müssen.

    Nein, ich habe keine Angst. Ich lasse mich von Terroristen nicht terrorisieren. Ich lasse mich nicht daran hindern Konzerte, Sportveranstaltungen oder demnächst Weihnachtsmärkte zu besuchen.

    Denn das ist das Ziel des IS. Angst und Schrecken zu verbreiten und uns dazu zu bringen unser gewohntes Leben aufzugeben.
    Das dürfen wir nicht zulassen.

    • Es wird keine Armee von Terroristen angreifen. Das wäre auch gar kein Terrorismus mehr, sondern eine echte militärische Bedrohung, die sich entsprechend abwehren ließe. Echte Einzeltäter lassen sich dagegen im Vorfeld kaum identifizieren. In Paris waren es allerdings koordinierte Anschläge, die aber trotz umfangreicher Abhörmaßnahmen und Vorratsdatenspeicherung in Frankreich nicht verhindert werden konnten.

      Es ist richtig, dass Sie sich „von Terroristen nicht terrorisieren“ lassen. Denn das ist ihr Ziel, bei dem sie von den Massenmedien unterstützt werden. Die reale Bedrohung ist leider da, aber relativ gering.

  5. Mein Kommentar mag vielleicht etwas irritieren. Frankreich muss jetzt reagieren und Militäreinsätze fliegen gegen den IS. Der Kommentar von Assad heute war eine Unverschämtheit, wo er bei den über 120 Toten sagte, dass Frankreich die Schuld trägt. Wir müssen die Grenzen absichern, da zur Zeit die Waffenexporte der IS auch über Deutschland laufen. Der IS hat strategische Gebiete, wo Frauen und Kinder nicht gefährdet wären. Europa mit den USA und Russland müssen jetzt zusammenhalten.

  6. „… während mangels Grenzkontrollen auch Terroristen inzwischen ungehindert einreisen können.“
    Das ist der springende Punkt. Alle ankommenden Syrer haben zudem den Status von Verfolgten und dürfen ungeprüft bei uns bleiben. Terroristen kommen natürlich bieder und ohne Waffen über die Grenze. Diese können aber, wie erst kürzlich auf der A8 bei Rosenheim entdeckt wurde, nachgeliefert werden. Vernetzung ist im Zeitalter des Smartphones kein Problem. Es kann passieren, dass auf Knopfdruck aus vielen im Land verstreuten Schläfern Kämpfer werden und wir uns plötzlich einer Fraktion der IS-Armee gegenübersehen.
    Die gestrigen Anschläge in Paris haben unsere „Wir-schaffen-das“ Kanzlerin widerlegt. Ihr Rücktritt wäre konsequent.

    • Hätte es eine solche Anschlagsserie in Deutschland gegeben, wäre Frau Merkel wohl politisch erledigt, obwohl sich gerade in der Not viele um die Regierung scharen. Noch gibt es die Illusion, solche Anschläge könnten bei uns nicht geschehen.

  7. “ Rasterfahndung wie zu Zeiten der RAF?“

    Naja die RAF hat wenigstens den gezielten Terror gemacht ( deutscher Bank-Chef , Generalbundesanwalt usw. etc. ) und nicht hunderte Zivilsten umgebracht. Die Roten Brigaden haben früher in Italien, das ins Knie schießen eingeführt, gambarzzare oder so ähnlich soll das geheißen haben. Also einem Gefängnisdirektor, einem Chefredakteur oder einen neoliberalen Wirtschaftsprofessor in Knie schießen. ( Alex denkt sich : “ Das waren in Italien in den 70-iger Jahren wirkliche Verbrecher, wie soll der dann noch gut einen Marathon laufen“ )

    Ich kenn ja nicht jede tiroler Musikband, noch nie von denen gehört . Die waren die Vorgruppe in Paris vor dem Anschlag., bei dem Konzert.

    “ Die Tiroler Band White Miles ist am Freitag als Vorgruppe der Eagles of Death Metal in Paris im Bataclan aufgetreten. Sie blieben bei den Terrorakten unverletzt…………………………..“

    http://tirol.orf.at/news/stories/2742241/

    Die sind nur zu Zweit, na wenigstens braucht man nicht viel teilen. Ah so spielen die, wie ich nach Eingabe auf youtoube so sehe.

    Wie hieß die Band aus Tirol, naja “ Die Zillertaler – Sonderzug nach Mekka „. Mit hochdeutscher Stimme, billige musikalische Scherzhetze machen.

  8. Wenn man sich so was anhört, die tiroler-Band , war halt wirklich Tiroler in Paris bei dem Konzert. Ist eh klar, eine Vorband soll nie besser sein als die Hauptband.

    Diese “ tiroler Zillertaler“ mit hochdeutscher Stimme , sind maximal Kiel-Tiroler.

    [Zweifelhaften Link gelöscht, AD.]

    Wenn die, die IS-Terroristen erwischt hätten, so Großmäuler, werden die Biertrinker erwischen.

    • Autsch, ist das schlecht!

      Was Udo Lindenberg, dessen Song „Sonderzug nach Pankow“ als Vorlage herhalten musste, dazu wohl sagt?

    • Öhm,sind die Zillertaler nicht verboten und trotzdem noch bei Youtube anzufinden.

      ( Die Verbreitung und Bewerbung des Tonträgers steht nach § 130 StGB unter Strafe und kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. )

  9. In der Tat muss man jetzt die Frage stellen: Können wir uns noch länger leisten, Syrer im wehrfähigen Alter nach Europa “einzuladen”? Wenn sie mit dem IS sympathisieren, sind sie eine offenkundige Gefahr. Und wenn nicht – dann fehlen sie den militärischen Kräften vor Ort. Es sei denn, sie gehen zur französischen Fremdenlegion. Um die militärische Option (inkl. Bodentruppen und Ent-IS-ifizierungskampagne) kommt man aus meiner Sicht nicht mehr herum, die Frage ist nur noch ob mit oder gegen Assad (in der Vergangenheit war man da auch nicht wählerisch, gegen Hitler ging es mit Stalin und Tito etc. Und wenn doch gegen Assad (& Putin), dann bleibt eigentlich nur noch „mit den Kurden“. Mit Kurden-Staat als Belohnung).

    • Das Einladen von Flüchtlingen nach Deutschland (aber bitte auf dem beschwerlichen und gefährlichen Land- und Seeweg mit Bezahlen teurer Schlepperorganisationen) ist ein grundsätzlicher Fehler. Doch es ist nicht verkehrt, aus einem Kriegsgebiet zu fliehen, weil man z. B. nicht für den IS oder das noch viel mörderischere Assad-Regime kämpfen, töten und sterben will. Die Kurden sind die ehrenvollste Kriegspartei in Syrien, wollen aber gerade nicht ganz Syrien erobern und werden aus durchsichtigen Motiven von der Türkei gehasst, die zumindest früher lieber ISIS unterstützt hat.

      • Was veranlasst Sie zu der (m.E. absurden) Annahme, das Assad-Regime sei „noch viel mörderischer“ als der IS? Ist da überhaupt noch eine Steigerung möglich?

      • Vergleichen Sie die Opferzahlen, insbesondere von Zivilpersonen, während das Verheizen eigener Kämpfer auch der jeweiligen Seite zugerechnet werden kann. IS ist ein Terrorregime, welches Schrecken verbreiten will und deshalb grausame Propaganda betreibt. Das Assad-Regime tötet viel mehr der eigenen Bürger, tut dabei aber ganz unschuldig.

      • @Alexander Dilger:
        „IS ist ein Terrorregime, welches Schrecken verbreiten will und deshalb grausame Propaganda betreibt.“

        Und das macht den IS in Ihren Augen weniger mörderisch als Assad?
        Legitimiert das Ziel, Schrecken zu verbreiten etwa grausame Kopf-Abschneider-Videos zu Propaganda-Zwecken?
        Das ist aber eine sehr eigenartige Interpretation von Gefahr … *verwundert guck*

      • Warum schreiben Sie so einen Unsinn? IS ist ein schlimmes Terrorregime, welches überhaupt nicht legitimiert ist, sondern bekämpft werden muss. Darüber dürfen Sie aber nicht übersehen, dass das Assad-Regime den IS überhaupt erst stark gemacht hat und für viel mehr Morde direkt die Verantwortung trägt. Gehören Sie inzwischen auch zu den Putin-Verstehern und Islamhassern in der AfD, die sich Baschar al-Assad an den Hals werfen wollen?

      • @Alexander Dilger

        Ich bin, wie Sie nur all zu genau wissen, weder Putin-Versteher noch Islam-Hasser. Aber eben auch kein Bückling der USA.

        Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass der IS nicht von Assad herangezüchtet wurde, wie Sie hier Ihren Lesern glauben machen wollen, sondern eine mittelbare Folge des von den USA herbeigeführten zweiten Irak-Krieges ist, dessen Rechtfertigung zweifelsfrei auf Lügen der seinerzeitigen US-Regierung unter George W. Bush basierte.

        Natürlich gibt es keinen Grund Gräueltaten von Diktatoren herunter zu spielen. Aber ebenso wenig darf man übersehen, was der selbst ernannte Weltpolizist USA so alles anrichtet und provoziert. Wenn man Ihre vorhin geäußerten Maßstäbe (die absolute Zahl von Opfern) heranzieht, stellen die USA jedenfalls eine weitaus größere Bedrohung für die Menschheit dar, als IS, Putin und Assad zusammen.

      • IS wurde ursprünglich als ISI im Irak gegründet. Das wäre ohne die USA bzw. den willkürlichen Irak-Krieg von Bush Jr. nicht geschehen. Wirklich stark und eigenständig wurde er jedoch erst als ISIS mit Ausdehnung auf Syrien, die ohne Assad nicht erfolgt wäre.

        Wie kommen Sie darauf, dass die Opferzahlen durch die USA größer wären als durch Russland? Schon für die Amtszeit Putins ist das fraglich und unter Einbezug Stalins gilt das sicher nicht für die gesamte Geschichte der USA einschließlich Gräueltaten an Indianern und Sklaven. Deutschland ist in dieser Hinsicht aber auch leider viel schlimmer gewesen als die USA.

      • @Alexander Dilger

        Es geht doch nicht um den 2. Weltkrieg oder gar um die Zeit vor diesem, sondern um die heutige Situation.

        IS ist zumindest mittelbar ein Geschöpf der USA, da es ohne den Sturz Saddam Husseins gar keinen IS gäbe, ebenso wenig wie es heute ohne Mitwirkung des von den USA geschaffenen IS eine derart hohe Anzahl syrischer Flüchtlinge und eine vermutlich noch höhere Zahl von Trittbrettfahrern aus anderen Ländern (insbesondere aus den Hütchenspielerländern) gäbe.

        Aber im Vergleich zu dem, was uns dank des Sturzes von Muammar al-Gaddafi noch bevorsteht – natürlich ebenfalls nach den „Demokratiesierungs“-Vorstellungen der USA-, nämlich einer Invasion Europas durch zig Millionen Afrikaner, ist das alles noch ein ziemlich laues Lüftchen.

      • Da sind wir uns 100% einig, Natürlich kann ich jeden verstehen der nicht in Assads Armee kämpfen will, und ein anderer Verbündeter als Assad gegen den IS wäre mir lieber (und die Kurden allein bringen es nicht, das ist auch klar). Aber wie auch immer: eine militärischen Boden-Option muss wohl auch Flüchtlinge im wehrfähigen Alter einbeziehen. Vor allem dann, wenn man sich für die Variante „gegen Assad und IS“ entscheidet. Die Franzosen haben mit ihrer Legion da ja eine Option …
        Ich habe Schätzungen gelesen nach denen die bisherigen Opferzahlen von Assads Luftwaffe etwa das 7fache der Opferzahlen des IS betragen. Assad erinnert fatal an Hitler: wenn er schon untergeht dann das ganze Land mit ihm. Allerdings, wenn der IS dieselben militärtechnischen Möglichkeiten wie Assad hätte, würde er sicher früher oder später gleichziehen.

      • Sie sollten nicht der Putinpropaganda glauben. Das Assad-Regime tötet viel mehr Menschen als der IS, der dazu zum Glück gar nicht in der Lage ist. Russland bekämpft hingegen kaum den IS, sondern vor allem die gemäßigteren Rebellen, die für das Regime viel gefährlicher sind. Indirekt wird der IS dadurch sogar gestärkt.

      • „Das Assad-Regime tötet viel mehr Menschen als der IS, der dazu zum Glück gar nicht in der Lage ist.“ (Alexander Dilger)

        USA und NATO töten viel mehr Menschen als Assad, der dazu zum Glück gar nicht in der Lage ist. Usw., usf. …

      • Seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs trifft das nicht mehr zu. Das Assad-Regime hat seither allein in Syrien viel mehr Menschen getötet als USA und NATO weltweit. Hinzu kommen wesentliche Unterschiede bei den Motiven und Methoden. Es ist eben nicht dasselbe, ob bewaffnete Kämpfer getötet werden, Zivilisten unbeabsichtigt als Kollateralschaden oder ganz gezielt völlig unbeteiligte Zivilpersonen.

      • Es mag sein, dass dies als aktuelle Momentanaufnahme zutrifft. Aber zivile Opfer als „Kollateralschäden“ werden von USA und NATO schon auch billigend in Kauf genommen. Das hat leider bei allen kriegsführenden Mächten Tradition.

      • Moderne asymmetrische Kriegsführung ist ohne zivile Opfer leider gar nicht möglich. Wenn wie früher die Armeen aufs offene Feld ziehen würden, bliebe von den Gegnern der USA kein einziger übrig. Deshalb verstecken sie sich unter der Zivilbevölkerung, die die USA möglichst zu schonen versucht, was nur mit modernsten Waffen möglich ist und trotzdem nicht perfekt gelingt. Dagegen gibt es gerade bei AfD-Anhängern Gewaltphantasien, mit Atomwaffen den kompletten IS oder gleich alle Muslime zu vernichten.

      • @Alexander Dilger:
        „Dagegen gibt es gerade bei AfD-Anhängern Gewaltphantasien, mit Atomwaffen den kompletten IS oder gleich alle Muslime zu vernichten.“

        Ich weiß nicht, woher Sie diesen Unsinn haben. Vielleicht treiben Sie sich einfach zu viel in den Niederungen von ‚Facebook‘ & Co. herum?
        Seriöse AfD-Repräsentanten vertreten solche Standpunkte jedenfalls nicht und Postings sowie öffentliche Aussagen weit jenseits der geistigen Zurechnungsfähigkeit (des guten Geschmacks sowieso) gibt es leider von Anhängern, wie auch vereinzelt von Politikern aller Parteien … http://www.stern.de/politik/ruecktritt-nach-facebook-hetze–csu-funktionaer-aus-moosburg-zurueckgetreten-6553120.html

      • Ja, solche Sachen sind leider bei Facebook zu lesen. Da es keine prominenten Mitglieder sind, sehe ich von Verlinkungen ab. Trotzdem schafft das eine Stimmung, die die opportunistische AfD-Führung, Marcus Pretzell vorneweg, sicherlich aufgreifen wird.

      • @Alexander Dilger:
        „… eine Stimmung, die die opportunistische AfD-Führung, Marcus Pretzell vorneweg, sicherlich aufgreifen wird.“

        Das glaube ich nicht. Selbst die sonst nur mit äußerst überschaubarem Talent gesegnete Frauke Petry hat inzwischen erkannt, dass damit kein Blumentopf zu gewinnen ist.

      • Das politische Talent von Frau Petry ist deutlich größer als von ihrem Liebhaber, der u. a. die AfD als Pegida-Partei ausgerufen hat. Wenn sie diesen Maul- und Frauenhelden irgendwann in die Wüste schickt, hat die AfD vielleicht noch eine Chance.

      • Ob Herr Pretzell tatsächlich so ein großer Womanizer ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Das ist aber politisch auch völlig unerheblich.

        Dass Frauke Petrys Talente überschaubar sind, bedeutet indes nicht, dass die von Marcus Pretzell nicht noch überschaubarer sein könnten.

        Aber wen juckt das schon? Pretzell wird von der politischen Bühne vielleicht schneller wieder verschwinden, als er dort aufgestiegen ist und ist auch heute trotz Vorsitz des größten AfD-Landesverbandes nicht einmal mehr ein innerparteiliches Schwergewicht.

        Viel größere Sorgen bereiten mir da schon Rattenfänger wie Björn Höcke oder Frau Storch mit ihrem auf Opportunismus ausgelegtem politischen Geschäftsmodell.

  10. Offensichtlich ist es viel zu spät für eine Verhandlungslösung mit ISIS; z.B. Neugründung des Staates Sham Sin gegen Frieden. Für uns Mitteleuropäer ist nicht nur wegen Paris klar, dass sofort effiziente Grenzkontrollen etabliert werden müssen; wer seine Identität nicht nachweisen kann oder will, darf das Gebiet der EU oder gar Deutschlands nicht betreten und solange in einem Auffanglager verharren. Wenn bei 200.000 nicht registrierten Zuwanderern auch nur jeder Zehntausendste ein ISIS Kämpfer ist, so sind mindestens 20 Militante bereits im Lande; was nur sieben anrichten können: siehe Paris.
    Zu den hier ansässigen Muslimen: es ist sicher, dass die weit überwältigende Mehrheit absolut friedlich und ungefährlich ist. Andererseits haben sie in ihrer Mitte mindestens mehrere tausend radikalisierte Salfisten und Wahabiten, insbesondere Moscheenprediger, die nahezu ausnahmslos in Saudi Arabien bzw. mit saudischem Geld in der Türkei ausgebildet wurden.
    In diesem Milieu aus Glaubensgenossen und radikalen Predigern können sich nun echte ISIS Kämpfer, auch vorläufig als Schläfer, wie der „Fisch im Wasser bewegen“ (Mao Tze Tung).
    Dass bisher in Deutschland selbst wenig passiert ist, beruht möglicherweise auf einem Deal mit Al Kaida aus Schröders Zeiten, sich gegenseitig in Ruhe zu lassen.
    Dieser Deal ist möglicherweise von IS gekündigt, aber wie Sie schreiben, will man sich wohl Deutschland als Einfallstor nach Westeuropa erhalten.
    Es muss daher als weitere Mindestmaßnahme durchgesetzt werden, dass nur in Deutschland ausgebildetete Moscheeprediger zugelassen werden, bzw. alle Moscheeprediger – wie übrigens auch alle christlichen Bischöfe – ein Gelübde auf das Grundgesetz ablegen müssen.
    Die völlige Verantwortungslosigkeit und Untätigkeit der Bundesregierung in diesen Punkten fordert nicht nur Rücktritte sondern Neuwahlen; der Suverän, das Volk, muss jetzt entscheiden.
    Ansonsten werden wir weiter Bürgerkrieg importieren.

  11. “ Der raue Ton zwischen Wien und Deutschland wird von der deutschen Boulevard-Zeitung „Bild“ zusätzlich befeuert. Das Blatt berichtete am Mittwoch online unter der Schlagzeile „So trickst uns Österreich aus“ über einen Syrer, der angeblich in Österreich Asyl haben wollte, aber nach Deutschland weitergeschickt wurde. Die oberösterreichische Polizei wies das zurück.

    Der Asylwerber Namens Mohamad soll trotz eines Zettels, auf dem „I want have Asyl Austria“ stand, von den Österreichern dazu angehalten worden sein, weiter in Richtung deutscher Grenze zu gehen, dort würde er „nach Wien kommen“, schreibt die „Bild“.
    http://derstandard.at/2000024671316/Bild-befeuert-deutsche-Kampagne-gegen-Wien

    Das fand ich witzig. Bild ist ja nicht unbedingt ultraseriös. aber das glaube ich sofort, dass
    Ö-Polizisten mit solchen Tricks arbeiten. Nach dem Motto: “ Geh da rüber, dort ist Vienna“ .

    Wenn man Asyl bekommt, ist ja die soziale Absicherung mit der Mindestsicherung in Österreich nicht unbedingt schlechter als Hartz4 in Deutschland.

    “ Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung besteht aus 2 Teilen: 620,87 € Grundbetrag und 206,96 € Wohnkostenanteil pro Monat. Zusammen sind das 827,83 € “ plus Wohnbeihilfe in den einzelnen Bundesländern.

    “ Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-DJP) lässt mit ihrem Forderungskatalog für ihr Bundesforum aufhorchen: Die soziale Mindestsicherung soll künftig 14- statt nur 12-mal im Jahr ausbezahlt werden.“
    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4863279/Vorstoss-fur-Mindestsicherung_14mal-pro-Jahr-

    Bezüglich Mindestlohn überholt die FPÖ immer die Sozialdemokraten links, 1600 Euro 14 mal im Jahr, aber da wollte die Gewerkschaft die FPÖ wieder links überholen.
    „Als „einzige Selbstanklage“ bezeichnet FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl die Forderung von GPA-Chef Wolfgang Katzian nach rund 1.700 Euro Mindestlohn: „Katzian sitzt als Abgeordneter der Regierungspartei SPÖ im Nationalrat und ist Sozialpartner – wer, wenn nicht er, hätte Gelegenheit gehabt, den höheren Mindestlohn schon längst umzusetzen. Stattdessen haben er und seine SPÖ-Gewerkschafter gemeinsam mit der ÖVP die FPÖ-Anträge für 1.600 Euro Mindestlohn noch jedes Mal niedergestimmt“, kritisierte Kickl.“
    http://www.fpoe.at/artikel/mindestlohn-kickl-katzian-forderung-ist-eine-einzige-selbstanklage/

    Die AfD ist ja gegen 8,50 Euro Mindestlohn oder haben die sich geändert und wollen auch auf soziale Heimatpartei machen.

      • Falls es so käme, würde es wohl die letzten Liberalen und Nettozahler aus der AfD vertreiben und wieder hätte der real existierende Umverteilungssozialismus sich eine weitere politische Kraft untertan gemacht.

  12. Beim Terrorismus ist immer interessant, wer ist Terrorist und wer ist Freiheitskämpfer.

    Ein klassisches Beispiel waren die Südtirol-Aktivisten. Die haben ja nicht nur Strommasten in die Luft gesprengt sondern sind dann zu Tötungshandlungen umgeschwenkt.

    “ In den 32 Jahren der Unruhe vom 20. September 1956 bis zum 30. Oktober 1988 wurden 361 Attentate verübt. 21 Tote (15 Ordnungshüter, 2 Zivilisten und 4 Aktivisten) und 57 Verletzte (24 unter den italienischen Ordnungshütern, 33 Zivilisten) sind zu beklagen. Die Anschläge der 1980er Jahre sind nicht auf den BAS, sondern auf die Gruppe Ein Tirol zurückzuführen.

    Die italienische Gerichtsbarkeit verurteilte 157 Personen: 103 Südtiroler, 40 Österreicher und 14 Deutsche.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Befreiungsausschuss_S%C3%BCdtirol#Bilanz

      • Ja, ich weiß, Zitate aus dem Koran wollen Sie nicht sehen. Dabei hat die Dissidentin Ajan Hirsi Ali den „Medina-Islam“ klar gekennzeichnet!

      • Ich möchte weder islamistische noch antiislamische Propaganda auf meinem Blog, die im Grunde beide dieselbe naive Koranauslegung verwenden und Religion für Politik missbrauchen wollen.

    • In der Mitte der 1980er Jahre tobte in Südtirol im Windschatten dieser „Freiheitskämpfe“ auch ein regelrechter Krieg um Sendestandorte für Privatradios. So einige Sprengungen von (Sende-) Masten sind darauf zurück zu führen und nicht auf politische Motive oder Unabhängigkeitsbestrebungen.

  13. Man könnte den seelisch geistigen Raum aus Wahabitentum und Islamismus – analog „Biotop“ in der Ökologie – mit dem neuen Begriff eines „Psychotops“ belegen.
    Dieses Psychotop muss man mit geeigneten Mitteln – noch zu entwickeln – trocken legen. Beispiele Molenbeek und Neukölln – Banlieues.
    Dass ein Staat seine Grenzen schützt, ist eine Selbstverständlichkeit.

  14. Wer hat eigentlich den Terror oder Freiheitskampf auf die Tagesordnung gesetzt nach 1945?. Wer waren die Ersten. die OAS ( Frankreich ,Algerien) und die Zweiten waren die Südtiroler.

    Die Südtiroler haben nicht die Abspaltung von Italien erreicht, aber zu minderst eine Autonomie .
    [Link auf Propagandavideo gelöscht, AD.]

    • Islam bedeutet ohnehin nicht Friede, sondern Unterwerfung (unter Gott). Das ist für freiheitsliebende Menschen nicht sonderlich attraktiv, doch wir wollen es auch keinem verbieten, solange es friedlich zugeht.

  15. Pingback: Frankreichs Krieg gegen den Terror | Alexander Dilger

  16. Pingback: Kein Symbol gegen Terror aus Angst vor Terror | Alexander Dilger

  17. Pingback: Anschlag in Nizza | Alexander Dilger

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