Interessensabfrage für Euro-Kritiker e. V. i. G.

Sie können jetzt Ihr „Interesse an Euro-Kritiker e. V. i. G.“ bekunden. Wenn das eine dreistellige Zahl an Personen getan hat, wird kurzfristig zu einer Gründungsversammlung eingeladen. Ansonsten ist das Interesse ganz aktuell vielleicht doch nicht groß genug. Aber die Probleme des Euro kommen sicher auch wieder in die Schlagzeilen, denn sie sind weiterhin ungelöst.

Wer von Anfang an mit dabei ist, kann sich nicht nur als Gründungsmitglied bezeichnen, sondern wird auch auf jeden Fall aufgenommen. Der Verein soll im Gegensatz zu manch anderen Gründungen völlig transparent und demokratisch sein. Wer sein Interesse bekundet, bekommt zeitnah einen Satzungsentwurf zugeschickt und kann auch über den Gründungstermin und -ort abstimmen. Der Satzungsentwurf ist natürlich nicht verbindlich, sondern es sind Änderungs- und Alternativvorschläge möglich, über die dann demokratisch entschieden wird.

Die Präambel des Satzungsentwurfs orientiert sich übrigens am „Antragstext“ von der vor einem Jahr geplanten Urabstimmung gegen den Euro. Dass die AfD dann einen anderen Text beschloss, ist dabei von Vorteil für den parteiunabhängigen Verein. Wichtig zu wissen ist wohl noch, dass ein monatlicher Mitgliedsbeitrag von 10 Euro vorgesehen ist und ein Förderbeitrag von 5 Euro. Die Interessensbekundung ist natürlich kostenlos und rechtlich unverbindlich.

16 Gedanken zu „Interessensabfrage für Euro-Kritiker e. V. i. G.

  1. Gut, es mag in der Endphase der Bundesrepublik Deutschland nebensächlich sein, aber wenn Sie Leute für diesen Verein gewinnen wollen dann sollten Sie vielleicht ausführen, was genau dieser Verein wie erreichen will. Schließlich kostet es Geld.

    Da Sie zudem mutmaßlich auch Leute gewinnen wollen, die sich noch nie im Vereinswesen engagiert haben, empfehle ich Ihnen zu erläutern, was genau Vorstand, Kuratorium und wissenschaftlicher Beirat für Aufgaben haben, welche Qualifikationen erwünscht sind und wie viel Zeit die Tätigkeit erfordert usw. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Leute nur aus Unwissen heraus Interesse an diesen Tätigkeitsfeldern bekunden.

    „Der Verein soll im Gegensatz zu manch anderen Gründungen völlig transparent und demokratisch sein.“
    Bezieht sich dies auf den von Ihnen mitbegründeten, in der Anfangsphase geleiteten und dann kampflos Herrn Pretzell überlassenen NRW-Landesverband der AfD?

    • Gegner der Bundesrepublik Deutschland so wie Sie oder harte Eurofans sind nicht Zielgruppe des Vereins. Wer Interesse hat, bekommt weitere Informationen und muss gegebenenfalls für ein Amt gewählt werden.

      Die AfD NRW ist kein Verein, sondern der Landesverband einer Partei. Herr Renner wollte diesen im kleinen Kreis gründen und auch gleich die Liste zur Bundestagswahl aufstellen lassen, was andere einschließlich mir verhindert haben. Herr Pretzell wurde doch nicht kampflos Landessprecher, sondern hatte gleich zwei Gegenkandidaten, von denen einer durch Herrn Lucke unterstützt wurde. Letztlich hat Herr Lucke all seine Gegner in Essen erst stark gemacht und bis Anfang 2015 mehr auf den rechten als liberalen Flügel der AfD gesetzt.

  2. Lieber Herr Dilger,

    gerne werde ich bei „Euro Kritiker e. v.“ mitmachen.

    Ich schlage aber vor, den Förderbeitrag auf 10,00 € anzuheben.

    Grundsätzlich sollte der Beitrag als Jahresbeitrag am Anfang des
    Jahres per Lastschrift erhoben werden.

    Wenn die Gründung in NRW stattfinden soll, macht es Sinn die
    Landeshauptstadt als Sitz und Gründungsort zu wählen.

    Mit herzlichen Grüßen
    Heinz-Josef Hecker

    • Über die Satzung einschließlich Beiträgen und Sitz wird die Gründungsversammlung abstimmen. Aus meiner Sicht bietet es sich an, die Beiträge von Mitgliedern und Förderern zu differenzieren, da sie sich auch in ihren Rechten unterscheiden. Über den Gründungsort sollen die ernsthaften Interessenten vorab abstimmen. Bitte füllen Sie dafür noch das verlinkte Formular aus.

  3. Hallo Herr Hecker, sie als Düsseldorfer können ja alles mit dem Fahrrad erledigen. Für mich, als Sauerländer, sind das alles Weltreisen. Wäre dieser Verein ein bundesweiter?

    • Ja, es ist ein bundesweiter Verein geplant. Noch besser wäre ein europaweiter, was aber rechtlich wohl ohnehin nur in Form eines Verbandes ginge. Innerhalb des Vereins kann es bei genügend Aktiven Landes- und Regionalverbände geben.

      • Ich meine auch, dass wir mit Europäischen Vereinen, die auch Eurokritiker sind, Kontakt suchen sollten.

      • Einen europaweiten Verein kann man nicht gründen, aber einen Verein, wo Europäer Mitglieder sind könnte unter Umständen gemeinnützig sein, wo wir dann keine Steuern zahlen brauchen.

  4. Was wollen Sie denn machen in dem Verein? Ich finde die Idee ja grundsätzlich gut sich zu organisieren, aber was genau der Verein vorhat ist noch etwas nebulös für mich .

    • Unmittelbar politische Vereine werden in Deutschland nicht als gemeinnützig anerkannt. Dafür gibt es in Deutschland das Parteienprivileg. Die Förderung von Bildung und Wissenschaft ist jedoch gemeinnützig. Entsprechend steht im Satzungsentwurf:

      (3) Den Vereinszwecken dienen insbesondere die folgenden Aktivitäten:
      • Durchführen von vereinsinternen und öffentlichen Veranstaltungen,
      • Fördern von Forschung und Bildung zum Euro,
      • Unterstützen von eurokritischen Politikern, Prominenten, Organisationen und Parteiflügeln,
      • Initiieren und Unterstützen von Petitionen und Initiativen gegen den Euro,
      • Informationen und Debatten in den Massenmedien und im Internet.

      • Wenn wir als Eurokritiker Maßnahmen erheben, bei denen Mitglieder oder Partner aus verschiedenen europäischen Ländern beteiligt sind, können wir bei der EU Zuschüsse einwerben.

  5. Ihrem guten Einfall kann man sich sofort anschließen. Eine Anregung vorweg:
    Als Mediziner habe ich natürlich immer eine Neigung zum Praktischen. Ich erinnere mich an eine EURO-Veranstaltung des Uni-Clubs Bonn 2013. Dort antwortete Prof. Dr. Neumann / Bonn, der ja auch der Doktorvater von Herrn Weidmann und Herrn Asmussen ist, auf die Frage, was der Einzelne konkret tun könnte, nur: AFD wählen. Dies haben wir naturgemäß alle getan.

    Es wäre also vielleicht eine gute Idee, wenn man auch im Rahmen des Vereins zum Beispiel Veranstaltungen anbieten würde, was der Einzelne im Zuge seiner Alters- bzw. Vermögenssorge tun kann, um der kommenden Europleite möglichst unbeschädigt zu entgehen. Sicher ist es nicht möglich, hier Patentrezepte zu verteilen, aber sicherlich möglich Anregungen für die individuelle Situation zu bieten, da ja auch die Altersvorsorgesysteme aller Art wackeln, bzw. umkippen werden.

    Als zusätzliche Aufgabe wird auf Eltern auch ein erhöhter Aufwand für Ausbildung zukommen, Ich denke z.B.an die USA oder Großbritannien, wo sehr hohe Ausgaben für die private Beschulung der Kinder notwendig sind. Dies wird nach meiner Meinung unzweifelhaft auch in Deutschland eintreten (Stichwort insuffiziente Inklusion, mangelnde Sprachkenntnisse der Mitschüler etc.). Aufklärung über den Erhalt der qualtätvollen Bildungsmöglichkeiten ist angesagt.

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