Echte Pegida-Partei geplant

In Essen hatte NRW-Sprecher Marcus Pretzell noch getönt, die AfD sei (nicht nur, aber auch) die Pegida-Partei. Da hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn „‚Pegida‘ will sich als Partei formieren“. Gerade auf ihn trifft die Kritik an der AfD zu: „Zuvor hatte sich Bachmann scharf von der AfD abgegrenzt, die versucht habe, ‚Pegida‘ zu ‚kapern‘. Dort säßen auch nur Karrieristen.“ Das ist aber gar nicht das Hauptproblem der vielen rechten bis rechtsextremen Parteien. Echte Karrieristen würden sich zusammenraufen und nicht ständig weiter zersplittern. Dagegen führt das Führerprinzip zum Glück zur Bedeutungslosigkeit, wenn jeder selbst der Führer sein will.

Aber selbst wenn doch noch ein Zusammenschluss gelingen sollte, wird die AfD damit nur noch weiter nach rechts rücken und unwählbarer werden. Das gilt zumindest in den alten Bundesländern, während es in Sachsen wohl tatsächlich Potential für AfD, NPD und vielleicht noch etwas dazwischen gibt (siehe „AfD in neuer Umfrage gleichauf mit SPD“).

36 Gedanken zu „Echte Pegida-Partei geplant

  1. Ich und andere hatten das ja prophezeit. Gleichzeitig stellt sich die Frage ob diese Partei überhaupt eine Chance hat, im Westen genug Leute für einsatzfähige Landesverbände zusammenzubekommen und diese zu organisieren. Man kann das getrost bezweifeln. Wenn es die Truppe jeweils auf die Stimmzettel schafft kann dies aber dennoch zu einer Stimmenzersplitterung führen, obwohl sie völlig überflüssig ist, kein Alleinstellungsmerkmal hat und zudem als Protestveranstaltungen für Nichtwähler und Parteiengegner ebenso unglaubwürdig wie chancenlos ist. In Sachsen-Anhalt wäre ein gegenseitiges Heraushalten von AfD und Pegida durchaus möglich.

    „Aber selbst wenn doch noch ein Zusammenschluss gelingen sollte, wird die AfD damit nur noch weiter nach rechts rücken und unwählbarer werden.“
    Etwas merkwürdig, dass es immer noch weiter nach rechts und noch immer unwählbarer geht. Ich sehe nicht wirklich, dass da durch eine Pegida-Fusion besonders viel Bewegung ausgelöst würde. Gerade das macht eine solche Parteigründung ja so überflüssig.

    Allerdings darf bezweifelt werden, ob es in Deutschland weiterhin Wahlen bzw. überhaupt ein geordnetes Staatsleben geben wird. http://www.breitbart.com/london/2015/09/16/state-of-emergency-hungarian-police-fire-tear-gas-at-rioting-migrants-trying-to-break-through-border/ („According to the Hungarian press, migrants have been chanting, “Open! Open!” as well as “Allah Hu Akbar” as helicopters circle overhead. According to Sky News, the migrants had a “ringleader” with them with a megaphone (!) who was egging the migrants on, shouting demands at the Hungarian police.“)

    • Wir sollen nicht vergessen, auch vor dieser Krise gab es in D. organisierte Aktionen der „Flüchtlinge“ für Anerkennung, gegen Abschiebungen etc. Es waren keine spontane Aktionen sondern organisierte und geleitete Operationen mit Unterstützung der 5.Kolonne. Und diese 5. Kolonne reicht von Salafisten über Grüne und Teile der Kirchen bis zu Linken. Die Rolle der Medien, die mit Kamerateams dazwischen zu sehen sind , ist auch nicht so sauber wie manche es glauben.

      Und sie alle kennen deutsche Behörden sehr gut und wissen, dass sich jede radikale und laute Gruppe durchsetzt, weil Politik von Ziellosigkeit und Zögern geprägt ist. Wenn Bürger massiv aufstehen würden gegen teueren Strom, gegen Griechenland Rettung, gegen illegale Migranten dann würde sich auch vielleicht die Kanzlerin versuchen an die Spitze dieser Bewegung zu stellen, wie immer. Die Bürger sind besorgt aber denken nicht sich selbst zu bewegen und laut zu werden.

      Erfolgreich für alle Splitterparteien wäre nur ein Zusammenschluss um ein Thema, Pro-Rechtsstaat!

      • Die rechten Politiker und Parteien sind doch gar nicht für den Rechtsstaat, sondern höchstens für einen rechten Staat. Schauen Sie sich das gestörte Verhältnis zu den Grundrechten an oder auch die Wahlfälschungen in der AfD.

  2. Es waere hilfreich, die Plattitüden ‚rechts‘ und ‚Populistisch‘ zunaexhst zu definieren. Das Hauptanliegen der Pegida, der Schutz vor der Islamisierung des Abendlandes wurde von allen Parteien, besonders auch von Lucke und Henckel, deutlich kritisiert, diffamiert und als fremdenfeindluch dargestellt. Spinner un der Iper haben die Lichter ausgemacht. Ganz Deutschland hat per ordre di mufti die Pegida als Schmutzige Gesellen dargestellt, die doch in Saschsen nur 0,2 % Muslume aufweisen.
    Dies ist nun innerhalb eines halben Jahres anders geworden. Diese Bedrohung ist nun real, solange der halbe Nahe Osten wartet, nach D ausreisen zu können.
    Übrigens! Die tollen Schulabschlüsse der Syrer und Afghanen, die zwar keiner kennt, die uns aber per Ard hbd ZDF schon mal wrläuterz werden, erweisen sich als komplettet Unsinn. In Oesterreich (siehe NZZ) wurde die bisherigen anerkannten Asylanten erfasst. 5000 Syrer und 4.200 Afghanen.
    70% der Syrer und 90% der Afghanen haben lediglich Grundschule ( also 5-6 J). Akademiker aus syrien 7% und Afghanen 1%.

      • Prof. Lucke und Herrn Henkel haben konsequent gegen Pegida i.e. gegen Pegida -Führung gewarnt was auch richtig war. Islamisierung, für mich Radikalisierung des Islams in Deutschland, ist durch Migrations-Politik und illegale Migranten nicht so absurd wie manche es denken. Es geht nicht um ein Verbot des Glaubens sondern um zerstörten gesellschaftlichen Zusammenhalt und Spaltung der Nation . Deswegen ist eine Steuerung und eine Balance der Bevölkerung unbedingt notwendig. Integration ist in diesem Sozialstaat eine Illusion, siehe England und Frankreich.

        Christen waren in Ägypten auch die Mehrheit. Heute sind sie eine verfolgte Minderheit. Ob Mursis Sturtz eine Entspannung bringt ist zu bezweifeln.

      • Herr Henkel hat stets gewarnt, Herr Lucke nicht: „Der Parteichef der Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, findet die Demonstrationen der Protestbewegung ‚Pegida‘ gut“ (siehe „Lucke unterstützt ‚Pegida‘-Demos: AfD-Chef findet Angst vor Islamisierung berechtigt“).

        Eine politische „Radikalisiserung des Islams“ führt zu Islamismus, nicht zu einer Islamisierung. Letztere würde bedeuten, dass der Islam zur Mehrheitsreligion würde, wovon Deutschland und Europa sehr weit entfernt sind, während sie in Ägypten bereits im 7. Jahrhundert erfolgte. Islamismus ist hingegen tatsächlich eine Gefahr, die bei der falschen Flüchtlingspolitik völlig übersehen wird.

      • Jetzt müsste man sich nur einigen, nicht in Prozentsätzen, wie weit sind Islamisierung von Islamimus entfernt, bezogen aus Stadtviertel, Stadte und Regionen! Und dann müsste man auch über Demographie denken und Deutschland in 5,10, 20 Jahren projizieren. Mit Islamisierung steigt auch Islamismus. Oder alle glauben an tolle Integration?

    • Ein Zitat aus einem Leserbrief (Die Zeit Online):

      „Zitat: „schwedischen Ökonomen Tino Sanandaji. Als Kurde aus dem Iran gehört er zu den 14 Prozent Migranten in der schwedischen Bevölkerung. Er polemisiert nicht, sondern nennt Zahlen:

      “48 Prozent der Immigranten im berufsfähigen Alter haben keine Arbeit. Selbst nach 15 Jahren in Schweden erreicht ihre Beschäftigungsquote nur 60 Prozent. Schweden hat bei der Arbeitsmarktteilnahme zwischen Einheimischen und Nichteinheimischen den größten Abstand in Europa. 42 Prozent der Langzeitarbeitslosen sind Immigranten. 58 Prozent der Sozialhilfeleistungen gehen an Immigranten. 45 Prozent der Kinder mit den schlechtesten Schulleistungen sind Immigranten. Sie verdienen im Durchschnitt 40 Prozent weniger als Einheimische. Seit den 1980er Jahren hat Schweden den höchsten Anstieg an Ungleichheit unter allen OECD-Staaten.“

      Glaubt jemand, in Deutschland ist es besser oder wird es besser werden? Ich nicht. Vielleicht kennt jemand entsprechende Zahlen für Deutschland in 2014 um eine Baseline zu haben (ante-Merkel vs. post-Merke)l?

  3. „Dagegen führt das Führerprinzip zum Glück zur Bedeutungslosigkeit, wenn jeder selbst der Führer sein will.“ Ausnahmen bestätigen die Regel (neben der Ausnahme, an die jetzt jeder denkt, kann man aus jüngerer Zeit auf jeden Fall Schill-Partei, welche durch den „Führer“ selbst demontiert wurde, und PVV anführen. Auf ALFA hingegen trift das Gesagte wohl in der Tat zu …)..
    Sei es wie es sei, ich sehe die Pegida-Partei noch nicht in trockenen Tüchern, auch weil das viele Pegidisten eben nicht wollen. Und es ist vielen schon klar dass Dresden eher ein Ausnahmefall ist und die 9,6% für die Pegida-PB-Kandidatin (AfD 4,8%) anderswo so nicht geholt würden . Wie erfolgreich man mit dezidierter Islamkritik Wahlen gewinnen kann, hat die „Freiheit“ ja deutlich demonstriert ;-).

  4. Merkel gibt sich alle Mühe, das Land zu polarisieren und das Potential für Parteien rechts der AfD auszubauen. Irgendwann wird dann wieder jemand nach mehr Geld für den Kampf gegen Rechts schreien, um die zu finanzieren, deren Existenz von denen abhängt, die sie bekämpfen.

  5. Unwahrscheinlich, dass die heutige Parteienstruktur dem individuellen Meinungsprofil der Bevölkerung entspricht, insofern ist eine immer weiter gehende Zersplitterung der politischen Landschaft wahrscheinlich.
    In den fünfziger Jahren war man als Konservativer halt eher religiös, kapitalistisch und amerikafreundlich orientiert, Familienrechtlich ebenfalls konservativ und wählte CDU. Wer es etwas antiklerikaler mochte wählte FDP. Wer darauf erpicht war einen sogenannten gesellschaftlichen Fortschritt zu sehen, ob nun auf wirtschaftlichem, allgemeinpolitischem oder familienpolitischem Feld, wählte SPD.
    Heutzutage gehen aber die Risse quer durch die Bevölkerung, bzw. quer durch den einzelnen Bürger, resultierend in der bekannten Wahlmüdigkeit.
    Wenn man sieht, dass die gegenwärtigen Oberbürgermeisterwahlen zum Teil mit 30% der Wahlberechtigten abschließen, so kann letzten Endes von einer demokratischen Wahl im eigentlichen Sinne keine Rede mehr sein.
    Es wird schon in Zukunft notwendig sein, differenzierte Wahlmöglichkeiten zu einzelnen Themen (Stichwort Volksentscheide) einzuführen, um zu einer vernünftigen Beteiligung des Volkes zurück zu kommen.

  6. Islamisierung bedeutet auch und zuerst (verb + „ung“) einen Prozess, nicht nur dessen Ende.

    Und insofern politische wie religiöse Radikalisierungsformen des Islam eine verstärkte Missionstätigkeit nach sich ziehen, impliziert Islamismus auch Islamisierung – auch wenn diese auf keinen nennenswerten persönlichen oder gesellschaftlichen Nährboden stoßen sollte.

    Gerade was den gesellschaftlichen Nährboden angeht, sehe ich allerdings schon Anzeichen für „erfolgreiche“ Islamisierung – bzw. Selbstislamisierung aufgrund von falsch verstandener Toleranz. Seit 9-11 erfährt der Islam und die Islamverbände eine überdimensionierte und zu unkritische Präsenz in Politik und Medien. Teilweise war es schier unmöglich, sich nicht Gedanken über diese Religion und ihre Repräsentanten machen zu müssen. Und wenn zum Ramadan Fernsehsender den Albmond als Zweitlogo anführen, Fastenbrechen mit und durch Politiker medienwirksam insziniert wird und öffentliche EInrichtungen von oben angewiesen werden, dass und wie sie den rituellen WÜnschen der Gläubigen nachkommen können und sollen, dann ist das in meinen Augen eine (Selbst)islamisierung.

    Man könnte fast den Eindruck gewinnen, der Islam bzw. die Islamverbände würden für 9-11 belohnt – denn was sonst wäre der distinktive Grund dafür, dass es keine Buddhismuskonferenzen, Hinduismusinstitute, sowie Staatsverträge mit Steuervorteilen und Lehrerlaubnis an öffentlichen Schulen für diese Religionen gibt?

    Und dazu gesellen sich (bzw. werden dadurch begünstigt) gesellschaftlich, politsch und rechtlich bedenklcihe Entwicklungen in der islamischen Community wie Parallelgesellschaften, Ehrenmorde, Paralleljustiz

    • Der Islam kennt gar keinen Missionierungsauftrag wie das Christentum. Die große Islamfixierung erlebe ich auch nicht in den Massenmedien oder meinem persönlichen Umfeld, sondern nur von den Islamkritikern wie Ihnen.

      • Haben Sie den verlinkten Artikel überhaupt gelesen? Dann wäre Ihnen klar, dass es vor allem um innerislamische Propaganda ging und eine äußere Mission kaum stattfindet und -fand.

      • Lieber Prof. Dilger. Bei allen politischen Gegensätzen die wir sicher haben, sind ihre Kommentare an AfDler und sogenannte Islamkritiker größtenteils einfach herzerfrischend! Beste Wünsche aus Bonn, Siebo M. H. Janssen.

  7. Naja,zwei Möglichkeiten.

    Herr Bachmann hat sich ausrgerechnet,was er als Abgeordneter für eine Rente bekommt.
    Oder Herr Bachmann hat sich vom Staatsschutz kaufen lassen,umso die Bewegung in Kleinteile zu zerstückeln.AFD,ALFA,Pegida,und und und.
    Ich tippe aber auf Geld,das er als Abgeordneter so verdienen kann.
    Und in die AFD gehört „DER“ mit Sicherheit nicht.

    Die AFD sollte nicht nur Einwanderung und Euro thematisch angehen.
    Ok,gegen Gender ist sie auch,aber es fehlt vieles was die Menschen bewegt.

    Warten wir mal ab,was die machen.
    Bei Alfa braucht man nicht warten,die sind schon tot auf die Welt gekommen.

  8. Ich sehe da ehrlich gesagt nicht die ganz große Gefahr für die AfD. Die AfD ist mittlerweile eine Marke, Pegida auch, aber die AfD die „klügere“. Bei Pegida weiß man, dass da zwielichtige Gestalten sind, die nicht die die allergrößten Leuchten sind. Bei der AfD findet man hingegen trotz des großen Aderlasses in diesem Juli weiterhin vorwiegend Akademiker an der Spitze. Ob nun Petry, Höcke, Gauland oder Meuthen, das sind ja allesamt Leute, die im bürgerlichen Leben eine gewissen Reputation genießen und nicht vor dem Knast nach Südafrika geflohen sind.

    Im Westen hat eine Pegidapartei keine Chance, da werden die Leute weiterhin AfD wählen und im Osten sehe ich durchaus Potential, dann allerdings eher auf Kosten der NPD.

    Ich sehe auch ein ähnliches Problem bei Alfa. Die AfD hat einen Namen, sie kennt man. Selbst wenn man die AfD mittlerweile zu dumpf und radikal empfindet (was sie definitiv auch ist, bzw. zumindest gewisse Teile ihrer Anhängerschaft), so hat sie doch einen gewissen Status des Protests errungen. Die CDU wählt man auch nicht, weil man für ihr Programm ist, sondern die CDU wählt man, weil es sich „gehört“ die CDU zu wählen. Man wählt sie einfach. Die Gründe für eine Wahl sind schlichtweg nicht immer rational und nur das Parteipogramm. Die AfD hat sich als Stimme des Protests rechts der Mitte etabliert, ich denke, diese Stellung wird sie sich nicht mehr nehmen lassen. Wer gegen die etablierten Parteien und nicht links ist –> AfD.

    • Wichtiger als Pegida ist das Verhalten der Union. Wenn sie wieder zur Vernunft kommt und das in dieser Form selbst verursachte Flüchtlingsproblem in den Griff bekommt, wird sie für viele Bürger wählbar bleiben oder überhaupt erst werden. Dann bleibt es dabei, dass eine Partei rechts der Union zumindest im Bund keine Chance hat. Um entweder eine Große Koalition zu verhindern oder darin die bürgerlichen Kräfte zu stärken, ist die Wahl der Union dann auch vernünftig. Wenn sich die Union hingegen nicht wieder besinnt, dann ist alles möglich, sei es ein Wahlerfolg der AfD, von Pegida, einer muslimischen Partei, Rot-Rot-Grün oder alles zusammen.

    • Natürlich, außer mir muss hier niemand etwas sagen bzw. schreiben oder auch nur lesen. Ich selbst sollte auch mehr Sachen einfach so stehen bzw. Diskussionen laufen lassen. Ich danke allen stillen Lesern wie auch ernsthaften Diskutanten.

  9. Das Gezetere um AfD, Pegida, rechts oder sonstwie gelagert sollte auf unterster Schwelle behandelt werden. Die Zeichen stehen nun mal auf Sturm und ich kenn kaum jemanden, der nicht mit hochrotem Kopf die leidige Kanzlerinnenzusage über die Flüchtlingsfrage deiskutiert. Das will hier niemand. Auch diejenigen, die sich ehrenamtlich einbringen nehmen mittlerweile Abstand von dieser politischen Zusage der GROKO. Ich vermute, dass die AfD nunmehr eine viel bessere Ausgangslage hat, als noch vor einem Jahr. Es braucht auch keinen Lucke. Es braucht einen positiv denkenden und einigermaßen galubwürdigen Kopf, der uns aus der miserablen Lage befreit. Das soll nicht heißen, dass wir denjenigen, die unsere Hilfe brauchen, diese verweigern. Ganz im Gegenteil, viel mehr Hilfe muss in den Ländern stattfinden, die durch unsere kapitalistischen Systeme erst in diese Lage geraten sind. Ganz Europa und alle Natopartner sind hier aufgerufen, sich einzubinden.

    • Welche Länder meinen Sie, „die durch unsere kapitalistischen Systeme erst in diese Lage geraten sind“? Selbst Griechenland leidet an zu wenig, nicht zu viel Marktwirtschaft, wobei innerhalb der EU ohnehin Freizügigkeit gilt.

  10. Pegida stellt Fragen, die man stellen muss und die man künftig nicht mehr wird unter den Teppich kehren können. Gott sei Dank wird der Druck größer.

    Ich hege durchaus Sympathien für die Anliegen von Pedida, wie viele andere Mitbürger auch.
    ABER in der Pegida-Führung gibt es Gestalten, mit denen ich NICHTS zu tun haben will. Die sächsische AfD hat vollkommen richtig gehandelt, mit Pegida zu sprechen, ABER sich NICHT mit denen zu verbrüdern. Ich gehe davon aus, dass erfolglose NPD-Funktionäre Pegida auch als „Tarnkappe“ nutzen. Daher VORSICHT!

  11. Der Bundesvorstand ist doch eindeutig aufgestellt: nix mit zusammengehen Pegida. Ich habe dergleichen auch nicht von Pretzell gehört, das hat er auch nicht auf dem BPT gemeint, als er die AfD als Partei *auch* für Pegida bezeichnete. Außerdem ist er nicht dafür verantwortlich, was Bachmann veranstaltet. Ich halte Lutz Bachmann für einen noch erheblich größeren Egomanen-Problemfall als Bernd Lucke, und das will was sagen. Lucke ist wenigstens kein Krimineller. Wie auch immer, soll Bachmann nur einen persönlichen Wahlverein gründen wie Lucke, das klärt wenigstens endlich die Fronten zur AfD.

    Und noch eine Empfehlung: Sie sollten langsam mal ihre Frustration über die Vergangenheit in der AfD und Pretzell insbesonders in den Griff bekommen, statt ihr weiter freien Lauf zu lassen. Von außen betrachtet, wirken Sie immer mehr wie ein unendlich jammernder mimimi-Typ, der nicht verwinden kann, mal verloren zu haben.

    • Sie betrachten die Sache doch gar nicht von außen, sondern als ein plumper Pretzell-Fan, der keinen Mut zur Wahrheit hat. Ihr Idol hat die AfD als Pegida-Partei ausgerufen und wurde dafür jetzt mit Recht als Karrierist abgekanzelt. Ich bin froh, dass ich mit dieser Partei und solchen Leuten nichts mehr zu tun habe. Dagegen verstehe ich nicht, warum Sie immer noch auf meinem Blog herumlungern. Gibt es nicht mehr genug AfD-Foren für Ihre Propaganda?

      • Selbstverständlich gibt es genug Auslauf für Demagogen ala Herrn Wunsch und seine treuen PGs, besonders in seiner Rolle als Moderator und Propagandist. Nur offensichtlich fehlen Feinde die man reglementieren kann, und sonst macht es kein Spass! AfD ist eng an Pegida gebunden, (schon Name Gauland gehört?) und wird versuchen dadurch mehr Stimmen zu gewinnen.

        Einfach sperren! Hier geht es nicht um Toleranz sondern um klare Signale!

      • Kommentare mit irgendeinem erkennbaren sachlichen Inhalt schalte ich grundsätzlich frei, doch reine Beleidigungen etc. nicht. Deshalb hat es auch die wortreiche Ankündigung von Herr Wunsch nicht geschafft, diesen Blog „nicht mehr behelligen“ zu wollen. Mal sehen, ob er das durchhält.

  12. @ Ivan de Grisogono 18.9., 12.14 Uhr

    Ihr Kommentar macht deutlich, welch Geistes Kind Sie sind. Bemühen Sie sich doch wenigstens ansatzweise um Sachlichkeit. Ansonsten sollten Sie Ihr Glück bei der ALFA suchen. Vielleicht sucht man dort „begnadete“ Kommentatoren.

  13. Frau Fischer, Sachlichkeit die Sie vermissen werden Sie im Forum mit Herren Wunsch, Gebhardt und Richter finden. Auch in Herrn Gebhardts Blog oder anderen patriotischen Platformen und Initiativen. Ich bin sicher Sie werden sich in dieser Gesellschaft wohl fühlen und Kommentare dieser Herren mit Begeisterung lesen. Wie viele hier, kenne ich auch AfD und deswegen bin ich auch nach dem LPT in Essen ausgetretten. Ja, Sie haben recht ich bin jetzt einer der über 4000 ALFA Mitglieder und ich bedauere es nicht. Es wäre keine Freude die dummen AfD Sprüche, auch im Sinne von Herrn Wunsch, noch länger ertragen zu müssen.

  14. Der neuen Pegida-Partei gebe ich keine großen Chancen. Schade ist die Zersplitterung der AfD. Es wird nicht für ALFA und AfD reichen. Deshalb werde ich vor der Wahl schauen, welche der beiden Parteien bessere Chancen auf einen Einzug in den Bundestag hat und dann diejenige Partei wählen, auch wenn mir die ALFA mit Bernd Lucke lieber wäre. Die AfD war mir nicht zu rechts, aber die Russland-Politik der AfD gefiel mir nicht. Von Pretzell halte ich nicht besonders viel, aber die Veranstaltung mit Nigel Farage war natürlich nicht schlecht. Ich verstehe auch nicht, warum wir in Straßburg unbedingt mit den Tories zusammenarbeiten mussten. Nigel Farage ist definitv besser als Cameron. Cameron ist schließlich die Merkel Großbritanniens.

    An AfD und ALFA: Arbeitet lieber zusammen und sucht Lösungen anstatt euch gegenseitig niederzumachen. Unsere wahren Gegner heißen CDU/SPD/FDP/GRÜNE/LINKE. Die Entwicklungen in den nächsten Jahren sollten uns in die Karten spielen.

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