Lucke wird einziger Vorsitzender von ALFA

Heute hat Bernd Lucke erwartungsgemäß (siehe ‚Lucke wird austreten und wohl neu gründen‘) mit 70 Getreuen vom ‚Weckruf 2015‘ eine neue Partei gegründet. Nicht erwartet hatte ich den Namen „ALFA – Allianz für Fortschritt und Aufbruch“. Allianz bedeudet Bündnis, doch eigentlich ist es doch kein Bündnis verschiedener politischer Kräfte, sondern eine Abspaltung von der AfD. Welcher Fortschritt ist gemeint, wozu soll aufgebrochen wird, was ist mit dem Bewahren des Bewährten? Die Abkürzung ALFA ist nicht ganz unproblematisch, bezeichnet sie doch z. B. auch eine russische Spezialeinheit oder in der Schreibweise ALfA die „Aktion Lebensrecht für Alle e. V.“, während der erste griechische Buchstabe Alpha geschrieben wird.

Zu erwarten war hingegen die Wahl von Bernd Lucke zum einzigen Vorsitzenden. Das war sein sehnlichster Wunsch in der AfD und nach seiner Abwahl dort hat er ihn jetzt mit dieser Neugründung realisiert. Es ist jedoch zu bezweifeln, ob das für den Erfolg einer neuen Partei reicht. Seine Stellvertreter sind nun übrigens Bernd Kölmel, Gunther Nickel und Reiner Rohlje, Generalsekretärin ist Ulrike Trebesius (siehe „Bernd Lucke als Chef: AfD-Abtrünnige gründen neue Partei ALFA“). Die recht restrikte Satzung und das Programm bespreche ich vielleicht demnächst. Insgesamt sehe ich wenig Chancen für diese neue Partei, wünsche ihr und den Beteiligten aber trotzdem viel Erfolg.

186 Gedanken zu „Lucke wird einziger Vorsitzender von ALFA

  1. „Insgesamt sehe ich wenig Chancen für diese neue Partei, wünsche ihr und den Beteiligten aber trotzdem viel Erfolg.“

    Geht mir auch so. Die paar Stimmen, die die ALFA erhält, wird sie der FDP und der CDU wegnehmen nicht der AfD – und das ist gut so. Also ich hoffe wirklich, dass sie die 0,5% schaffen, um in den Genuss der Parteienfinanzierung zu kommen.

    BTW:
    AfD auf http://www.wahlrecht.de jetzt konstant bei 4% in der Sonntagsfrage. Das wird schon wieder.

    • Überall das Gleiche von den Petry-Anhänger…es geht aufwärts, weil mal eine Umfrage im Vergleich zu einer anderen Umfrage statt 3 % etwas höher 4 % für die AfD angibt! Und, was bringt das? Die FDP hat seit Monaten bei der einen Umfrage 4 % und bei einer anderen Umfrage mal 5 oder 6 %… Jetzt haben die Wähler eine weitere Alternative zur Auswahl, die der AfD Stimmen kosten wird. Zudem kommt in den nächsten Wochen das wirkliche Ausmaß der Parteiaustritte ans Licht…

    • Die entscheidene Wahl für die AfD und ALFA wird die LTW in Baden-Württemberg sein, im März 2013.
      Aber auch für die Alt-Parteien wird diese Wahl wichtig sein. Es geht erstens darum, ob in einem klassischen CDU/FDP Land eine grün-rote Regierung bestätigt wird, und ob im Stammland der Liberalen die FDP endgültig auf die Bühne zurückkehrt.

      Wie stellt sich ALFA den idealtypischen Wähler nun vor? Von den Altparteien soweit enttäuscht, dass es ihm egal ist, ob in BW grün-rot regiert oder schwarz-gelb, und er deshalb eine Partei wählt, die die 5% Hürde verfehlen wird. Aber nicht in Fundamentalopposition gegen „das System“, denn sonst wählt er AfD.

      Ich denke solche Wähler wird es sehr sehr wenige geben und diese hätten sonst eher FDP gewählt, träte keine ALFA an

  2. Es brennt mir direkt unter den Nägeln, mir wieder wie zur Studienzeit einen Alfa Romeo zu kaufen.

    Lieber Alfa fahren, als „ALFA“ wählen.

  3. Ich werde mich dort zumindest nicht bewerben, dies auch aus Gründen der letztenTage mit Erfahrungen mit Personen aus dem Gründerteam dieser Alfa Einheit.

    Also bleibe ich Nichtwähler und beobachte weiter Parteien.

    • Dann beglückwünsche ich Sie dazu, dass Sie das, was der Berliner Dilettantenstadel in den letzten beiden Jahrzehnten angerichtet hat, so wirkungsvoll unterstützt und mitverantwortet haben.

  4. Es wird schwer werden für diese neue Partei. Der AfD-Kreisvorstand Ennepe-Ruhr z.B. hat vor dem Essener Parteitag mit 7 zu 1 Stimmen für den Weckruf votiert. Wenn ich nun die facebook-Seite meines Kreisverbands lese, dann wird mit einem Mal kräftig über Lucke hergezogen. Die Pressemitteilung, in der man den Weckruf unterstützte, ist seit 3 Tagen gelöscht, stattdessen wird nunmehr die neue AfD-Führung sehr gelobt….

    • Das ist der übliche Opportunismus, der den Betreffenden aber auch nichts nützt. Wer im Weckruf war, wird in der Pretzell-AfD nichts mehr werden. Dagegen kann in ALFA nichts werden, wer nicht immer zu 100 % dem Vorsitzenden folgt.

    • Das einzig richtige… Ich habe auch erst für Lucke gestimmt und mir nachher mal die Mühe gemacht und richtig recherchiert. Wer das macht, kommt automatisch dazu, dass Lucke mit seinem Führerwahn die ganze Sache AfD fast vermasselt hätte. Der Kerl ist nicht für Politik geeignet, da er nicht Kompromisse tragen kann. Er wollte den Vorstand und die Mitglieder entmündigen, dass klappt nicht, nur mit Mitläufern, und die haben sich nun im Weckruf gefunden. Klar , er will 2% erreichen, um dann wieder ins EU Parlament einzuziehen. Die Mitläufer sind ihm „Wurst“..

  5. Leider gibt mir auch die Satzung kein gutes Gefühl. Hier wird sortiert nach dem Motto: Die Guten ins Töpchen, die Bösen ins Kröpchen. Kritiker in der eigenen Partei also nicht willkommen? Parteitag mit „ausgesuchten“ Mitliedern? Für mich also weder eine Allianz für’s Leben, noch interessant für eine Mitgliedschaft.

      • Na dann betteln Sie mal alle schön um eine einjährige Gastmitgliedschaft in diesem erlesenen Club. Pffffff …

      • Das sehe ich auch so. Der Blick aus dem Fenster hat meine Befürchtungen aber bestätigt. Es gibt nun ein „Auswahlverfahren“ und Kritiker in der eigenen Partei werden so „auf Linie“ gebracht. Sie mit „Verdächtigen“ als Gastmitglied auf eine Ebene zu stellen, finde ich schon heftig. Das bestimmende Vorgehen von Bernd Lucke hat mich vorgewarnt. Im Prinzip hat sich nichts verändert und die Basis ist bis auf eine Abfrage des zukünftigen Parteinamens (Alibifunktion) in den weiteren Aufbau der Partei (Programm) außen vor geblieben. Ganz zu schweigen von der Transparenz, die es nur auf Nachdruck und ich abgeschwächter Form gegeben hat. Noch „folgen“ die Mitglieder, aber ihr Weg wird schnell steinig werden. Man wird dann bemerken, dass demokratische Mitbestimmung in der ALFA ein Stiefkind sein wird.

  6. Ein neuer Versuch von Lucke, sich zum Sonnenkönig zu machen. Schwer fassbar, dass ihn dabei nicht nur abgehalfterte Ex-AfD-Funktionäre, Karrieristen und Goldgräber unterstützen, sondern auch -wenngleich wenige- seriöse und an sich vernünftige wie z.B. Bernd Kölmel.

    • Wo ist das Problem? Karrierist Kölmel passt doch wunderbar in diese neue Beamten-CDU 3.0 und kann auch hier als Vollstrecker der innerparteilichen Entdemokratisierung auf ALFA-Versammlungen glänzen.

  7. Wir haben es ja bei der Afd erlebt, was passiert, wenn es zwei Erste Vorsitzende geben soll. Wie halten es die anderen Parteien? Wieviele erste Vorsitzenden hat die CDU, die SPD, die FDP, die Linken? Grundsätzlich bin ich dagegen, herbe Kritik zu üben, wo die Wahl erst einige Stunden vergangen ist und die Betroffenen schon alle im Bett liegen und schlafen.

    • Bis auf den Namen ist doch alles so gekommen, wie ich es vorhergesagt habe, während andere davon träumten, Herr Lucke ließe sich in ein Team einbinden etc. Im Übrigen zählt sich ALFA doch schon vom Namen her zu den fortschritlichen Parteien. Sowohl Die Linke als auch die Grünen haben jeweils zwei Vorsitzende bzw. geschlechtergerecht je eine Vorsitzende und einen Vorsitzenden.

  8. Eine sehr positive Entwicklung! Alfa ist geboren! Die naechsten Schritte werden schwieriger aber auch eine Herausforderung fuer die neue Organisation. Diese Organisation muss wesentlich besser sein als es bei der AfD war. Kommunikation und Zusammenarbeit mussen entwickelt und gepflegt werden.

      • Prof. Dilger!
        Ganz am Anfang war ich nicht bei AfD.
        Für mich sind es heute bessere Voraussetzungen, schon weil Partei selektiver ist und Einzelne motivierter sind. Also keine Bürgerbewegung, keine Kämpfe um Abwehr gegen Verschwörungstheorien, keine Querschläger, hoffentlich stramm aber intelligent geführt. Ich las manche Threads hies von 2013. Schon damals waren die Entwicklungen die zur Gründung von Weckruf führten sichtbar.
        Jetzt soll man Disziplin bewahren und sich nicht verunsichern lassen. Kritik kommt meistens von Menschen die pro-AfD sind oder an Alfa gar kein Interesse haben. Also, solche Ratschläge und Prognosen sind weder hilfreich noch relevant.
        Leider es gibt immer Bedenkenträger die sich selbst Realisten nennen. Bedenkenträger soll man in keinem Team haben, vorsichtige Menschen ja. Für Bedenkenträger ist es am besten wenn man mit einem Projekt nie beginnt! Alfa ist erst ein Paar Stunden alt und viele glauben schon alles zu wissen wie es wird?
        In der Presse wurde berichtet , dass es bereits in Kassel einen Maulwurf gab, wie schon in Achim etc. Versuche Alfa zu torpedieren werden jetzt noch verstärkt geführt, siehe Herrn Gauland. Alfa verdient positive Presse und Unterstützung einfach weil es wieder eine Chance darstellt!

      • Also: Die AfD ist an ihrer Emphase, demokratischer als andere Parteien sein zu wollen, bekanntlich erstickt. Wenn ALFA die Berufs-Querulanten draußen hält- umso besser. Die von Lucke in Essen vorgetragenen politischen Vorstellungen, die sich auch im Parteiprogramm widerspiegeln, haben meine Zustimmung. So denken auch meine Mandanten, die ich noch betreue.

    • @ Ivan de Grisogono

      Wenn dies der Stil der Alfa Einheit ist, erklären Sie mir den Unterschied zur AfD im Umgang miteinander ?

      Zitat :
      Von welcher Ihrer vielen beruflichen Tätigkeiten sprechen Sie hier?
      Von Ihrer Tätigkeit in der Stasi-Nachfolgepartei PDS?
      Von Ihrer Tätigkeit als Hochstapler, als Sie ein ganzes Dorf verarscht haben und sogar Ihr Vater Sie in den Medien als „unser schwarzes Schaf“ bezeichnete?

      Oder in welchem big business sind Sie derzeit Tätig, das Ihnen angeblich Tür und Tor öffnet zu vielen Produktionsgesellschaften? Pizza-Service vielleicht?

      xxxxxxxx

      Das schlimme daran ist, dass genau diese Leute über eine Mitgliedschaft entscheiden. Diese Arroganz, diese Überheblichkeit habe ich von einigen inzwischen erleben dürfen. Mehr noch auch Verleumdungen wie o.a. als Hochstabler.

      Glauben Sie ernsthaft, dass eine Partei mit dieser Einstellung zu Interessierten, oder auch Wählern eine Chance hat ?

      Zumindest reizt es nicht wirklich als Gastmitglied oder Förderer solche Psychopathen mit Geldspenden oder andere Dinge zu fördern, oder?

      • Das bestätigt meine These, dass wie in der AfD auch bei ALFA etliche Problemmitglieder schon von Anfang an dabei sind. Ob eine Partei Sie aufnehmen will, kann durchaus ernsthaft diskutiert werden, aber doch nicht so.

      • Herr von der Marwitz,
        was Sie schreiben bezieht sich nicht auf von mir verlinkten Artikel.

        Ich weiss nicht was Sie geschrieben haben, offensichtlich sind Sie an einem Idioten (aus Hamburg?) geraten! Vielleicht hätte es Sinn diese Korrespondenz an Frau Trebesius zu senden mit einem Hinweis auf Programm- Seite 2-Streitkultur. So ein Still kenne ich nur von AfD Forum Niedersachsen und freiem Forum! So ein Stil darf nicht im Namen von Alfa verwendet werden!
        Keiner vor uns ist um eine Mitgliedschaft irgendwo verlegen! Aber es ist nirgends gesagt das Gastmitgliedschaft automatisch die erste Stufe eine Mitgliedschaft ist.

        Ja, diese Partei ( was hat man schon alles bei AfD erlebt und gehört!) hat bei den Wählern Chancen. Allerdings nur mit engagierten Mitgliedern und Geld!

      • Ivan de Grisogono

        der Herr stammt nicht aus NRW oder Hamburg und gehört zu den 70 Gründern.

        Sie schreiben : Vielleicht hätte es Sinn diese Korrespondenz an Frau Trebesius zu senden mit einem Hinweis auf Programm- Seite 2-Streitkultur.

        Genau da beginnt dann der Stress, ein noch nicht Mitglied beschwert sich über ein Mitglied. Gelte ich dann als Querulant bei Beobachtern ?

        Die Frage lautet anders :

        Will ich mit solchen Typen in einer Partei seien? Antwort : NEIN

        Sie fragen : Ich weiss nicht was Sie geschrieben haben

        Es ging um TTIP und ich stellte lediglich die Frage, ob Kunst mithin Medien und Film auh von TTIP betroffen sind, da ich aus meinen beruflichen Kontakten zu dieser Branche erfahren habe, dass man dort TTIP sowohl positiv, als auch negativ sieht ( Buchpreise, Subventionen für Filme, Konkurrenz Hollywood) und ob Jemand hier mehr Wissen habe zu diesem Bereich TTIP = Kunst/Kultur Business.

        Darauf kam genau die o.a. Antwort.

        Sie kennen mich hier im Blog, habe ich jemals unhöflich gefragt ?

      • Ich werde niemals jemanden öffentlich anschwärzen und mache den Namen unkenntlich :
        Hier können Sie selbst urteilen, ob meine Frage überheblich war :

        Ein User schrieb:
        Peter, ich habe mal gehört, das wir jedenfalls extrem viel Geld in Hollywood reinstecken, ob da was dran ist??????Da du das Thema ja hier ansprichst, hast du da ebenfalls von gehört? Ich habe keine Ahnung ob es ein Gerücht odereine Tatsache ist.

        Meine Antwort:
        Nun, durch meine berufliche Tätigkeit habe ich in Hamburg mit vielen Produktionsgesellschaften Kontakt und auch allen bekannten Medienkonzernen. Die Mitarbeiter dort sehen natürlich TTIP zu ihrem Berufsstand als kritisch und andere wiederum als toll.Mir stellt sich lediglich die Frage, ob Förderungen von Kultur nun auch für Amerika-Medienkonzerne wegen Gleichbehandlung oder so mit verteilt werden. Wo bleibt dann der Sinn von Förderung von deutscher Kultur? Wie sihet es aus mit den unterschiedlichen Finanzierungen wie z.B. Produktplacment bei Filmen. Oder dem Buchbindungspreis. Hier würde ich gerne mal von den EU Abgeordneten Informationen bekommen, zumal sicherlich Journalisten und deren Arbeitgeber hier kritische oder auch zustimmende Meinungen veröffentlichen würden.Was mich stört. Keiner behandelt diesen Bereich der Kultur. Schiedsgerichte können auch hier eingesetzt werden ? Was bedeutet das.

        Darauf der Kommentar von XXXXX

        Von welcher Ihrer vielen beruflichen Tätigkeiten sprechen Sie hier?

        Von Ihrer Tätigkeit in der Stasi-Nachfolgepartei PDS?

        Von Ihrer Tätigkeit als Hochstabler (wurde Moderiert vom fleisigen Moderator des Forum auf Wunsch von mir), als Sie ein ganzes Dorf verarscht haben und sogar Ihr Vater Sie in den Medien als „unser schwarzes Schaf“ bezeichnete?

        Oder in welchem big business sind Sie derzeit Tätig, das Ihnen angeblich Tür und Tor öffnet zu vielen Produktionsgesellschaften? Pizza-Service vielleicht?

        Der Moderator antwortete :
        Sehr geehrter Herr xxxxxx,

        ich habe auch über Herrn Marwitz recherchiert und kann nicht gegen Ihre Fragen sagen, aber ich bitte doch darum, dass wir hier im Forum keine Frontalangriffe dieser Art reiten. Herr Marwitz hat sich bisher korrekt verhalten, also sollten wir es auch Ihm gegenüber tun. Solch ein Angriff führt zum Gegenangriff, zur Solidarisierung auf beiden Seiten und letztlich zu vergifteter Stimmung im Forum.

        Daran haben wir kein Interesse.

        Also schalten Sie bitte einen Gang zurück.

        Mit freundlichen Grüßen
        xxxxxxxxxxxxxxxxxx

        Der Moderator fand die Fragen o.k.????
        Mein dezenter Hinweis, mich doch mit kompletten Namen anzusprechen war denn auch falsch, weil man es eigentlich ablehnt, nur Titel von Akademikern, also erarbeitete, respektiert. Mein Hinweis, das es keine Titel mehr gibt bei Aristokraten und es Bestandteil des Namen ist und es wohl unhöflich ist, Namen zu kürzen, führte zu der Erkenntnis, da ich darauf bestehe eben dann „von der Marwitz“.

        Dies Kaspertheater führt dazu, dass ich keine Fragen mehr stelle und nur noch dort lese.
        Aber, wenn dies der Stil der Alfa Einheit ist, danke nein.

        Hier ist Alfa nichts besser als AfD, zumindest mir gegenüber.

      • @Ivan de Grisogono:
        „Allerdings nur mit engagierten Mitgliedern und Geld!“

        Na dann verplempern Sie mal schön Ihr Geld. Sie werden sich wundern, wie viel „Engagement“ Sie dafür bekommen. Aber vielleicht bekommen Sie ja ein paar Dosen Gen-Mais „sponsored by Monsanto“ als Begrüßungspaket.

      • Herr von der Marwitz,

        Ob Mitglied oder nicht, Frecheiten braucht man nicht zu tolerieren. Nur im Idealzustand trifft man nur erzogene und gutmeinende Menschen. Auch unter den 70 gibt es mindestens 10% Idioten. Aber es waere sicherlich falsch zu denken , dass die anderen 60 so sind.

        Ich halte Frau Trebesius fuer serioes und wurde eine Antwort von ihr erwarten. Es waere ein Kardinalfehler Interessenten nicht ernst zu nehmen oder zu veraergern. Alfa muss noch lange Zeit kleine Broetchen backen.

      • Sehr geehrter Herr Ivan de Grisogono,

        wenn Frau Trebesius und Prof.Luke un andere nicht erkennen, welche Menschen im direkten Umfeld sich ungebührlich benehmen ( Kontrolle gehört eben auch dazu, evtl. delegierte Kontrolle, wer macht wo was ?) haben die ein Führungsdeffizit, was mit steigender Mitgliedrzahl nur noch schlimmer wird.

        man kann „offizielle“ geschlossene foren, also nur für Mitglieder nicht besser überwachen ? Wo im Moment ca. 80 Basismitglieder sich tummeln ?

        Also, Sie erwarten, man muss der Dame helfen und zeigen, dass Sie bereits jetzt anfängt die Kontrolle zu verlieren ? Na toll.
        Sollen wir ihr beibringen wie man eine Partei führt? Ich dachte, dass die das inzwischen gelernt haben.

        Allein der Name der Partei, schwieriger kann man es sich nun wahrlich nicht machen. Richtig wäre ja in der Logik eigentlich Aufbruch und Fortschritt , gewesen, aber ALAF hat sich dann wohl doch keiner getraut. Im ersten Moment der Verkündung habe ich an eine Postillon Nachricht geglaubt.

        Egal. Issoweilsosoll.Hier in Hamburg gibt es inzwischen 1 in Worten ein, Mitglied. Der ist sehr sehr nett. Ich werde ihm helfen, wenn er es will.

    • @Ivan de Grisogono:
      „Kommunikation und Zusammenarbeit müssen entwickelt und gepflegt werden.“

      Wovon träumen Sie eigentlich nachts so?

      • Sicherlich nicht von Politik!
        Alles was ich sage ist machbar, Kunst ist es alles wahr zu machen und nicht nur mit Bedenken ins Bett zu gehen. Warum machen Sie sich Sorgen um Alfa, gibt’s bei Rumpf-AfD keine Probleme?

      • @Ivan de Grisogono

        Das müssen Sie Frau Petry fragen. In Bayern ist heute fast der ganze Landesvorstand zurückgetreten (sechs von sieben Mitgliedern). Jetzt wird sich zeigen, was der neue Bundesvorstand organisatorisch drauf hat.

        Da ich schon geraume Zeit kein Parteiamt mehr innehabe, sondern nur noch im Hintergrund und in einem Landesfachausschuss aktiv bin, kann ich mich da ganz entspannt zurücklehnen.

    • Zusammenarbeit untereinander möglich, Kommunikation von oben nach unten wird Mangelware bleiben, da nicht gewollt.

  9. Alfa ist ein Rohrkrepierer. Bernd Lucke ist leider beratungsresistent, meinen Ratschlag, keinen Verein oder gar eine neue Partei zu gründen hat er ausgeschlagen, der „Weckruf“ hat ihn von einer 2/3 Mehrheit in Bremen auf den 2. Platz in Essen zurückgeworfen. Seine Niederlage ist hausgemacht.

    Noch im Mai habe ich einen Vortrag von ihm besucht. Ein klare Distanzierung vom Euro war anders als beim Autors dieses Blogs nicht erkennbar, und die EU, insbesondere in ihrer jetzigen Ausgestaltung, schien er gut zu heißen. Ich bin bei „Alfa“ nicht dabei, das wird nichts….

  10. Wäre Lucke auch zufrieden, wenn er zweiter V. Ist? Nee, dann tritt er wohl wieder aus. Allerdings, eine Partei, in der nur einer unbestritten der Führer sein will, hatte seit 1949 nie eine Chance in der Republik. Bereits der Zwist um die Satzung zwischen Paulsen etc . und dem BOSS zeigte die Schwachstelle auf. Eine Führerpartei mit Claqueuren ! Denke, LUCKES Einheitspartei wäre des bessere Name.

    • Im Gegensatz zu russischen Spezialeinheiten und komischen antidemokratischen Parteien weckt der Name „Alfa Romeo“ wenigstens positive Assoziationen.

  11. Der Name ist Programm mit Bernd Lucke als „Alpha-Tier“. Endlich kann er jetzt das sein, was er schon immer sein wollte. Warum erinnert mich das bloß an die Parole zum „Highlander“: ‚Es kann nur einen geben‘! Ralph Stegner, einer der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD, hat bereits erklärt, daß Lucke für ihn als Bündnispartner niemals in Betracht komme. Hat Stegner womöglich Angst, unter Lucke Koalitionspartner zu sein?

    • @Karlheinz Engel:
      „Der Name ist Programm mit Bernd Lucke als “Alpha-Tier”.“

      Nicht ganz. Dann müsste die Partei nämlich „ALPHA“ heißen und nicht „ALFA“. 😉

      • Das mit der Gast- oder Probemitgliedschaft erinnert mich irgendwie an den Kandidatenstatus in kommunistischen Kader-Gruppen, wo man die Leute erst mal beobachten will. Wie viele von den Weckruf-Begeisterten werden jetzt wohl aufwachen, nachdem sie Bernd Luckes Satzung gelesen haben?

  12. „Allianz bedeudet Bündnis, doch eigentlich ist es doch kein Bündnis verschiedener politischer Kräfte, sondern eine Abspaltung von der AfD.“
    Das ist jetzt wirklich kindisch. Darf ich auch mal? Eine Allianz bzw. ein Bündnis liegt schon dann vor, wenn sich verschiedene Menschen zu etwas zusammenschließen. Synonyme sind laut Duden: „Block [!], Bund, Bündnis [!], Föderation, Gemeinschaft [!], Gesellschaft [!], Interessengemeinschaft [!], Koalition, Liga, Ring [!], Union, Verband [!], Verbindung, Vereinigung [!], Zusammenschluss [!], (Rechtssprache) Körperschaft.“

    „Welcher Fortschritt ist gemeint, wozu soll aufgebrochen wird, was ist mit dem Bewahren des Bewährten?“
    Welch ergreifendes Plädoyer für ein Festhalten am sich nicht bewährt habenden Euro.

    „Die Abkürzung ALFA ist nicht ganz unproblematisch, bezeichnet sie doch z. B. auch eine russische Spezialeinheit…“
    Herr Dilger, bitte. Ich habe mal auf Facebook eine „AfD Brandenburg“ mit einem Like versehen; das war dann irgendein Finanzberater. Es gibt in einer Welt mit über sieben Milliarden Menschen und Jahrtausenden an Geschichte wohl kaum eine Abkürzung, die nicht schon mal irgendwo gebraucht wurde oder wird. Das wissen Sie auch, trotzdem fühlen Sie sich gezwungen, uns hier Ihr Talent im Umgang mit Google und Wikipedia vorzuführen. Davon abgesehen schreibt man die russische Spezialeinheit, von der ich noch nie gehört habe, mutmaßlich mit kyrillischen Lettern. Dass Sie so an den Haaren herbeigezogene Argumente gebrauchen müssen wie gegoogelte Abkürzungen und abenteuerliche Vergleiche legt nahe, dass Herr Lucke es Ihnen mit Anlässen zur Kritik nicht leicht gemacht hat.
    Welchen Vorschlag haben Sie denn für den Namen eingereicht (via Internet konnte das jeder)? Meiner lautete „Moderate Sammlungspartei“.

    „Das war sein sehnlichster Wunsch in der AfD und nach seiner Abwahl dort hat er ihn jetzt mit dieser Neugründung realisiert“
    Es war Herrn Luckes Wunsch, die durch Frau Petry und Herrn Adam repräsentierten destruktiven Kräfte auszugrenzen, nachdem er anfangs (in Unkenntnis der Charakterzüge beider Personen) für ein Arrangement mit drei Sprechern zu haben war; dieses hatte sich als Konstruktionsfehler erwiesen. Das wissen Sie auch; wobei Sie es waren, der die AfD NRW auf einen einzelnen Sprecher eingeschworen hatte (dieses Amt bekleideten dann Sie, bis Sie es Herrn Pretzell quasi überließen). Ich jedenfalls hoffe, dass Sie sich nie für den Vorsitz irgendeines Anti-Euro-Vereins bewerben. Dann komme ich gerne zurück und ziehe Sie mit ehrenrührigen Verschwörungstheorien auf. Übrigens hat nicht „Herr Lucke“ „seinen“ Wunsch „realisiert“, sondern eine größere Gruppe Menschen hat mit Herrn Lucke gemeinsam einen nachvollziehbaren Wunsch umgesetzt. Er hat sich wirklich nicht allein gewählt; und die anderen Leute haben auch selbstständige Gehirne.

    „Es ist jedoch zu bezweifeln, ob das für den Erfolg einer neuen Partei reicht.“
    Dies hat wer behauptet; und wieso ist dies ein Argument, auch nur den Versuch zu unterlassen?

    „Die recht restrikte Satzung und das Programm…“
    Ihre Art zu sagen, dass es besser weil wasserdichter ist, nachdem Sie zuvor ohne Grundlage behaupteten, man werde nichts aus Fehlern lernen.

    „…bespreche ich vielleicht demnächst. Insgesamt sehe ich wenig Chancen für diese neue Partei…“
    Dann unterlassen Sie doch die Besprechung von Satzung und Programm. Wieso wollen Sie denn Ihre Zeit auf Phantome verschwenden?

    Es ist völlig nachvollziehbar, wenn Sie nach der Bauchlandung nicht wieder an Bord des Luftschiffs gehen wollen.
    Nicht nachvollziehbar ist es, wenn man als intelligenter Mensch aus emotionalen Gründen gegen eine politische Kraft anschreibt, die einem doch eigentlich am nächsten steht und die beste Chance für das – friedliche – Ende des Euro-Albtraums ist.
    Ich wiederum rufe eurorealistische (ernsthafte) Liberale gerade dazu auf, frühzeitig in dieser Partei mitzuwirken.
    Der Gewinn könnte groß sein, der Aufwand wird definitiv gigantisch. Ob man sich das zumuten möchte ist eine persönliche Erwägung, aber man sollte nicht aus den Augen verlieren, was auf dem Spiel steht.
    Sofern das Griechenland“rettungs“programm fortgesetzt wird (was Sie mit keinem Buchstaben erwähnt haben), wird der Bundestag regelmäßig über die Freigabe von Geldern abstimmen müssen. Dies ist eine günstige Voraussetzung für solch eine Partei.
    Falsch ist es definitiv nicht, sich für eine richtige Sache zu engagieren. Tatsächlich ist die neue Partei wesentlich unverdächtiger als die AfD 2013, auch wenn ihr der Makel der Gescheiterten anhaftet.

    Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn Herr Lucke irgendeinem „Strohmann“ das Amt des Vorsitzenden überlassen hätte, und Chef der EU-Gruppe sowie europolitischer Sprecher der Partei geworden wäre. Damit hätte er dem fad-banalen Argument, es ginge trotz des großen Interesses anständiger ehemaliger AfD-Mitglieder nur um ihn, den Wind aus den Segeln nehmen können. Es sprach aber dagegen, dass man sich in der Öffentlichkeit ohnehin nur um ihn geschert hätte, so dass man die medial bekannteste Person auch gleich an die Spitze setzen konnte, statt ein wackeliges Personal-Arrangement hochzuziehen.

    Etwas überrascht bin ich über Frau Trebesius als Generalsekräterin. Man sollte annehmen, dass sie in Schleswig-Holstein gebraucht wird; und die Tatsache dass sie auch ein EU-Mandat hat macht es sehr zweifelhaft, ob sie den Job so ausfüllen kann, wie er gemeint ist.

    Ich empfehle jedenfalls, sich nur auf einige ausgewählte Landtagswahlen nächstes Jahr zu konzentrieren und nichts zu überstürzen. Man sollte mit maximalen Kapital- und Personaleinsatz in BW und RLP antreten (wenn überhaupt). Selbst ein bloßer Achtungserfolg (z.B. besseres Ergebnis als Rest-AfD) wäre nützlich. Bei der Bundestagswahl muss man dann bundesweit auf allen Wahlzetteln stehen, aber das ist mehr eine Formsache.

    • Dass Sie jeden Schwenk von Herrn Lucke begeistert feiern, wissen wir inzwischen. Können Sie diese Schwenks aber auch argumentativ verteidigen? Schauen wir einmal:

      Der Euro wurde als Fortschritt und Aufbruch zu den Vereinigten Staaten von Europa verkauft. Bewährt hatte sich hingegen die DM, die ich bewahren möchte. Können Sie hingegen sagen, was die aktuelle Position von Herrn Lucke zum Euro ist? Er möchte den Grexit, aber möchte er auch die DM zurück? In seinem Gastbeitrag für die ZEIT verteidigt er sogar das dritte Hilfspaket für Griechenland als zweitbeste Lösung für Griechenland, wenn man den Grexit nicht möchte.

      Wenn man wirklich eine hervorragende Abkürzung hätte, könnte man vielleicht in Kauf nehmen, dass sie auch noch problematische Bedeutungen hat. Doch bitte erklären Sie mir, was an ALFA hervorragend ist. Ich weiß es wirklich nicht. Es ist noch nicht einmal eine einleuchtende Abkürzung für Allianz für Fortschritt und Aufbruch (was ich als Parteinamen übrigens auch nicht hervorragend finde). Würde sich da nicht eher AFA oder AfFuA anbieten?

      Ein Vorsitzender ist organisatorisch besser als drei, aber eine Partei, die nur auf eine Person (die bei ihrer letzten Gründung gerade deutlich abgewählt wurde) zugeschnitten ist, ist aus meiner Sicht nicht sinnvoll. Herrn Pretzell habe ich gar nichts überlassen. Er wurde in Arnsberg nicht einmal mehr als Beisitzer gewählt, obwohl er es versuchte. Herr Lucke hat erst mit Herrn Burger auf den falschen Mann gesetzt und dann weder in Berlin die Nominierung fürs Europaparlament noch in Bottrop die Wahl als Landessprecher von Herrn Pretzell verhindert. Auch später hat er sich mehrfach gegen dessen Absetzung ausgesprochen, obwohl es dazu Anlässe genug gegeben hätte.

      Faktisch hat sich Herr Lucke in Kassel selbst wählen lassen, denn die Gründungsteilnehmer waren handverlesen. Wer selbständig dachte, wurde gar nicht erst eingeladen. Mich würde sein Wahlergebnis interessieren. Waren es 100 % oder doch nur über 90 %?

      Was wurde denn aus der AfD gelernt? Dass innerparteiliche Demokratie schädlich ist? Daran ist die AfD aber gar nicht gescheitert, sondern vor allem an ihren mächtigsten Gründungsmitgliedern einschließlich Herrn Lucke.

      Es wurde doch schon erklärt, dass ALFA überall antreten will, selbst in Sachsen-Anhalt. Wie reden Sie sich das jetzt schön und vor allem dann nach der absehbaren Wahlschlappe?

    • Peter V. Sie schreiben :
      Bei der Bundestagswahl muss man dann bundesweit auf allen Wahlzetteln stehen, aber das ist mehr eine Formsache.

      Janee is klar. Müssen ja nur wenige Unterschriften gesammelt werden.

      Mit diesen wenigen Mitgliedern gaaaanz einfach.^^ Ironie off.

      • Der Strukturvertrieb von Herrn Yorulmaz wird´s schon richten …

  13. Na, was soll man da noch sagen. Alles kam wie erwartet, Satzung und Parteiprogramm ganz auf den Autokraten Lucke zugeschnitten. Die roten Linien, auch wie erwartet, völlig undefiniert. Lucke hat jetzt endlich die Partei, die ihm ganz allein gehört. Er kann jetzt bei seinem Häufchen schalten und walten wie er will und er hat jetzt ein Gefolge, das es auch nicht anders will.

    • Zustimmung. Frage nur, wann die Folgenden aufwachen werden, die unterhalb der Mandatsträger sitzen, die sich ja ruhig verhalten werden.

      • Herr Festa…Was soll das jetzt hier? Bis gestern Abend haben Sie die neue Partei begrüsst…die Art der Gründung war nicht überraschend und seit Tagen bekannt…wir haben die letzten Tage mit Ihnen über ihre Beschwerden diskutiert. Kaum ist die Partei gegründet, verlassen Sie die Gruppen auf Facebook und verkündet öffentlich überall ihre Ablehnung…seltsames Verhalten!

      • Für Luckes Scheitern sind nicht „andere“ verantwortlich, sondern nur er selbst.
        Ein „Teamplayer“ ist er schon gar nicht. Eine autokratische Merkel-Kopie braucht niemand. Lucke steht sich selbst im Weg. Schade eigentlich……..

  14. So respektabel ich Lucke bei einigen Fachfragen in de Sache finde, so ungeschickt finde ich ihn in der politischen Kommunikation. Leider hat er nicht verstanden, dass sein name in der politik verbrannt ist. Eine moderne liberale partei mit frischen gesichtern und gutem auftritt (nicht ALFA!!) Und einem lucke, der sich im hintergrund hält Hätte vielleicht eine chance gehabt.

  15. Seit dem 3. Hilfspaket für Griechenland hat sich die Diskussion verschoben. Denn nun tritt Schäuble selbst offen für den Austritt Griechenlands aus der Eurozone ein, der Damm auch beim Journalismus und den Altparteien ist gebrochen.
    Aus dem Euro-Problem allein kann weder Alfa noch die AfD zukünftig genug schöpfen.
    Alfa hat sich entschlossen, dies als einziges Unterscheidungsmerkmal zu wählen, und es ist schon weggefallen, bevor die Partei gegründet wurde…

  16. Als Ex-AfDler habe ich mich bisher vom „Weckruf“ ferngehalten und werde dies auch vorläufig von ALFA tun. Nur die Kritik am Euro und an der bisherigen Zuwanderungspolitik in den Mittelpunkt zu stellen ist für eine politische Partei zu dürftig, zumal das Feld der Eurokritiker nicht nur von ALFA, sondern auch von der Neu-AfD und neuerdings auch der FDP bestellt wird. ALFA wird sowohl der AfD als auch der FDP Stimmen wegnehmen und beide damit bestenfalls bzw. schlimmstenfalls unter der 5%-Hürde halten. Mit all den Folgen für das bürgerliche Lager……..

    • @besorgterafdler:
      „ALFA wird sowohl der AfD als auch der FDP Stimmen wegnehmen und beide damit bestenfalls bzw. schlimmstenfalls unter der 5%-Hürde halten. Mit all den Folgen für das bürgerliche Lager……..“

      Genau das ist Bernd Luckes Auftrag von der CDU. Deshalb hat er ja so auffallend viele treue alte CDU-Freunde um sich geschart.

  17. Lucke hat es geschafft… er ist jeder ALFA-Männchen und Führer seiner eigenen Partei.

    Analysieren Sie mal die Satzung. Öffnen Sie den treuen Lesern Ihrer Blogs die Augen über den undemokratischen Charakter dieser Sekte!

    Politisch ist es natürlich der Anfang vom Ende. Seine einzige Chance (und seinen Fähigkeiten angemessen) wäre es gewesen, vor Essen zurückzuziehen, oder die Niederlage anzuerkennen, sich auf die Europolitik und die Arbeit als Fachpolitiker in Brüssel zu konzentrieren und eventuell 2017 als Finanz- und Euroexperte mit einer starken AfD in den Bundestag einzuziehen. Ich hatte es hier ja mehrfach geschrieben. Das ließ sein Ego aber wohl nicht zu….

    Lucke überschätzt sich maßlos und ist als Parteichef eine Fehlbesetzung, ein politischer An-ALFA-beth:

    „Bernd Lucke und die politischen „An-Alfa-Bethen“

    Einen besseren Namen als „Alfa“ für eine weitere überflüssige Partei hätten sich Luckes Lemminge gar nicht ausdenken können. Der Begriff symbolisiert alles, wofür der ehemalige Sprecher der AfD stand und weiter stehen wird: Ein Monarch ohne Land und Leute. Ein schlechter Verlierer und eine beleidigte Leberwurst ohne Geschmack.

    Die Neugründung zeigt auch, dass es dem Hamburger Professor und Liebling der linken Medien niemals um Politik ging, sondern nur darum, im Rampenlicht herumzutänzeln, ein paar hohle Sprüche zu klopfen und dämlich in die Kameras zu grinsen.

    „Alfa“ ist die Trotzreaktion eines Kleinkindes, dem man den Dauerlutscher weggenommen hat und das nun wütend in die Windeln macht, denn politisch macht diese Neugründung so viel Sinn wie die Gründung eines FKK-Clubs am Nordpol.

    Das Euro-Thema ist ein Alibi-Thema, das hat man bereits an den langweiligen Auftritten von Lucke, Henkel und Co im Europaparlament gemerkt. Kritik ist erlaubt, Veränderungen sind verboten. Und auch hier wurde darauf geachtet, bloß nicht mit den „Falschen“ ins Bett zu hüpfen – da die Angst davor, ins rechte Lager sortiert zu werden, für die Angepassten einfach viel zu hoch ist.

    Was jetzt so richtig nervt, ist, dass Bernd Lucke angetrieben durch seinen Starrsinn und seine Eitelkeit, versucht, alles kaputt zu machen, was als kleines Pflänzchen „politische Alternative“ mit der AfD gerade hochgeschossen war.

    „Alfa“ wird sich in die enge Lücke zwischen FDP und CDU quetschen und dort elendig zu Grunde gehen.

    Vielleicht ist „Alfa“ für den einen oder anderen ein Sprungbrett zurück in Mama Merkels Schoß, der Rest der Mannschaft wird in der Versenkung verschwinden.

    Fatal daran ist nur, dass Bernd Lucke und Konsorten zumindest kurzfristig der AfD, die jetzt endlich den richtigen Weg eingeschlagen hat, 1-2 Prozente abnehmen könnten, die für den Sprung über die 5 Prozent Hürde bei die nächsten Bundestagswahl nötig wären.

    Von daher könnte man fast schon davon ausgehen, dass Lucke fremdgesteuert ist, denn „Alfa“ kennt im Augenblick nur eine Siegerin. Und das ist das Alfa-Weibchen Angela. Die wird sich die Hände reiben und weiterhin auf Linkskurs gehen, den rechts von der CDU ist zwar jede Menge Platz, doch platzen dort regelmäßig die Träume der Leute von einem besseren Deutschland, weil sie sich alle ständig streiten wie die Kesselflicker.

    Nachdem sich nun Lucke als Splitter im Fußvolk selber entfernt hat und als der größte Verlierer und Verräter in der Geschichte der deutschen Parteienpolitik eingehen wird, müssen schleunigst neue Allianzen geschmiedet werden.

    Thomas Böhm
    http://journalistenwatch.com/cms/bernd-lucke-das-alfa-maennchen-und-die-lemminge/

    Diese Analyse teile ich fast komplett.
    Nur müssen keine neuen Allianzen geschmiedet werden, sondern die AfD muss Kurs halten. Rüpel müssen sanktioniert werden und faule Eier aussortiert werden.

    Viele werden sich schnell wieder von ALFA abwenden, wenn sie Luckes Unfähigkeit als Parteichef erkennen.
    Ich wette, dass ALFA weder in Baden-Württemberg, noch in Sachsen-Anhalt über 1% holt, falls sie überhaupt antreten!

    • Welchen Kurs soll denn die AfD halten? Aus meiner Sicht ist sie spätestens in Essen vom Kurs abgekommen. ALFA ist der (untaugliche) Versuch, eine AfD 2.0 mit dem ursprünglichen Kurs zu schaffen.

      • Nein, sie ist in Essen nicht vom Kurs abgekommen; im Gegenteil: Seit Lucke und seine – wie ein Vorschreiber schon treffend gesagt hat – Lemminge die AfD entlastet haben, ist die AfD wieder näher an die Wahlkampfaussagen 2013 herangerückt: Euro-Abschaffung, Herauslösung Deutschlands aus dieser EU, Herangehen an die Flüchtlingsproblematik unter deutlicher Bekenntnis zur Asylgewährung für Verfolgte und Bedrohte, vernünftige Familienpolitik und weitere Themen. Dass unter der Vielzahl dieser Themen auch Zielformulierungen vorkommen, mit denen ich nicht einverstanden sein kann (nur ein Beispiel: Verhältnis Putin/Nato) liegt in der Natur der Sache: 100% thematische Übereinstimmung von 100% der Mitglieder geht nicht. Jedenfalls solange nicht, wie es Mitglieder gibt, die sich auch schon mal eigene Gedanken machen. Bei denen, die Luckes und Merkels hinterherlaufen, mag dies anders sein.

      • Die „Herauslösung Deutschlands aus dieser EU“ war keines der Ursprungsziele der AfD. Allerdings sollte man sie auch nicht völlig ausschließen, um schlimmste Fehlentwicklungen vermeiden zu können.

  18. ALFA – ALles Für den A…. Ich meine, die Abkürzung ist gar nicht so schlecht, man kann sie sich merken, und ALFA liegt ausgeschrieben im Alphabet vor der AfD (deswegen musste es die Allianz sein). Aber ansonsten bin ich auch pessimistisch: Die einzige Chance hätte ALFA vielleicht dann, wenn ein paar nicht allzu weit hinten sitzende CDU-Bundestagsabgeordnete abgeworben werden könnten, aber da glaube ich eher an den Weihnachtsmann. Wenn Lucke wenigstens schlau genug gewesen wäre, sich etwas im Hintergrund zu halten (z.B Doppelspitze mit Trebesius). Er ist nun mal kein Ronald Schill dem die Wähler folgen wenn er die Partei wechselt, die AfD hat sich schon lange von ihm emanzipiert (und eines muss man Petry lassen, sie hat die Situation bislang ziemlich professionell gemeistert). A propos Schill: er hat bewiesen das man mit professionellem Populismus auch im Westen Wahlen gewinnen kann, also ich würde die AfD noch nicht abschreiben.

    • Was soll es nützen, dass Allianz vor Alternative im Alphabet liegt? Auf dem Wahlzettel liegt sie trotzdem dahintern (okay, bei den anstehenden Landtagswahlen nicht), weil die AfD schon Stimmen holte. Die alphabetische Reihenfolge ist nur für neu antretende Parteien relevant. Wenn der Platz auf dem Wahlzettel wichtig wäre, würde ich einen Namen mit Z empfehlen, da man damit gnaz unten steht statt irgenwo in der Mitte.

  19. Den hier allgemein verbreiteten Pessimismus teile ich nicht.
    Nachdem ich mir gerade das Parteiprogramm durchgelesen habe, gefällt mir der Alfa-Ansatz immer mehr. Im Prinzip kann ich dieser Linie zustimmen. Eigentlich hatte ich mir das von der AfD erwartet, nur leider ist die AfD ja in tumbe ressentimentbeladene Hühnerhofstreitereien abgeglitten und hat sich durch offenbar gezielte Unterwanderung in eine Putinisten-Partei verwandelt. Dieses „Überschwemmen“ der AfD mit – sagen wir – geistig andersgelagerten einerseits und U-Booten anderseits ist eine Erfahrung, aus der man Konsequenzen ziehen sollte. Strukturell drängt sich der Verdacht auf, dass die Gründe für das Scheitern von Piraten und AfD trotz ihrer inhaltlichen Unterschiedlichkeit doch sehr nahe beieinander liegen. Vernunftbegabte Zeitgenossen verlassen die Bühne, weil es ihnen zu doof wird, Deppen mit Sitzfleisch und viel Freizeit bleiben und übernehmen. Damit gibt es keine „Bestenauslese“, sondern gerade die, die man eigentlich für politische Arbeit nicht gebrauchen kann, übernehmen das Ruder.
    Die Satzung ist nun, anders als bei der AfD, auf straffe Organisation und inhaltliche Nähe ausgelegt. Wer sich mit dem Parteiprogramm nicht identifizieren kann, soll halt fernbleiben. Wer nur Nähe zur Ausrichtung von Alfa vorgibt, in Wahrheit aber anderes will, wird wieder rausgeworfen. Das halte ich für stringent und konsequent. Ein neuerliches „kapern“ der Partei wird so nahezu unmöglich. Die Erscheinung in der AfD, das es unter dem „alternaiven“ Parteidach eigentlich viele unterschiedliche einander widersprechende Parteien gab, wird vermieden.
    Eigentlich muss man sagen: Lessons learned!

    • So funktioniert aber eine demokratische Partei nicht, die von unten nach oben statt umgekehrt organisiert sein muss. Die Parteiführung muss ihre Mitglieder überzeugen und vertreten, sonst wird sie abgewählt, während hier geplant ist, dann eben die Mitglieder rauszuwerfen. Vor allem hat die AfD gezeigt, dass Herr Lucke selbst ständig seine Meinung ändert. Wer möchte wirklich jeden Schwenk von ihm mittragen?

      • Beim Thema Euro mag das Demokratieprinzip in der Partei funktionieren. Da ziehen die meisten am selben Strang. Aber wie sieht es z.B. im Bereich Energie aus? Meine bisherigen Erfahrungen in der AfD haben gezeigt, dass die einen für die Atomenergie, oder für die Subventionierung von Photovoltaik, oder für Megastromtrassen, für Fracking sind und die anderen dagegen. Eine demokratische Abstimmung unter den Mitgliedern kann zu einem widersprüchlichen Ergebnis führen oder sogar zu einem, das der Partei der Grünen alle Ehre machen würde. Vielleicht ist das auch ein Grund für das Schweigen der Teilnehmer zu dem für mich wichtigen Thema Energie beim Parteitag in Essen.
        „Schulmeisterliche“ Vorgaben beim Programm (natürlich mit Expertenunterstützung) können in manchen Bereichen durchaus vorteilhaft und dem „von unten nach oben“-Prinzip überlegen sein. Bislang konnte ich den Äußerungen von Bernd Lucke zum Thema Energie durchaus zustimmen, obwohl dieser Komplex gar nicht sein Kerngebiet ist.

      • Demokratie ist keineswegs immer optimal. Die meisten Unternehmen werden streng hierarchisch von oben nach unten geführt und sind recht erfolgreich damit. Auch in der Wissenschaft wird nicht einfach nach Zahl der Köpfe abgestimmt. Doch eine demokratische Partei, die nicht demokratisch ist, ist ein Widerspruch. Wenn Herr Lucke die besseren Argumente hat, sollte der damit Mehrheiten zu gewinnen versuchen. In der AfD ist ihm das zuletzt nicht mehr gelingen, weshalb er jetzt noch autoritärer agiert als bereits dort.

      • Alfa Programm ist in puncto Energie offen und vernuenftig. Fossile Energietraeger und Technologie werden nicht verteufelt wie bei AfD. Man muss es nur lesen. Das ist die Staerke von Alfa, auf Fachwissen und Fakten zu setzen, nicht auf hysterische, irregeleitete Aktivisten.

  20. Die ALFA ist eine ausschließlich in Wut und Selbstgefälligkeit gegenüber der AfD geborene Partei. Es gibt keine Vision, es gibt keine gesellschaftlichen Ziele, es gibt keinen konstruktiven Spirit. Die Partei ist in Wut und Selbstgefälligkeit geboren und wird an diesem destruktiven Geist sterben, bzw. gar nicht erst aufleben.

    • Ich dachte, Sie wären auch bei „Weckruf2015“, „Neustart“ und „ALFA“ dabei, Herr Wilhelm? Woher rührt Ihr plötzlicher Erkenntnisgewinn?

      • Es liegt an Ihnen, Sie haben mir den Lucke weggeschnappt, jetzt bin ich eingeschnappt…. Sie haben mich nicht mal zur Vermählung eingeladen, dabei habe ich Ihnen sogar das Brautkleid gestiftet….

      • Na hoffentlich werden Sie jetzt nicht zum Amokläufer …

    • So ist es! Die ALFA ist eine Kopfgeburt und zugleich eine Totgeburt. Sie wird nicht einmal unter „Sonstige“ eine Rolle spielen. Schade, dass vor und in Essen der Eindruck entstanden war, man müsse sich für oder gegen Lucke oder Petry entscheiden. Es gab unter den Mitgliedern der AfD sicher viele, die weder den Einen noch die Andere wollten – nur fehlte es schlicht an einer personellen Alternative für einen dritten Weg innerhalb der AfD.

    • Ich habe mit einem Alfa Mitglied gesprochen und folgendes Szenario dargestellt zum Thema Mitglieder filtern.

      Ich stimme ausdrücklich zu, man sollte nicht jeden aufnehmen. Richtig ist auch, dass Personen mit einer maximal merkwürdigen politischen Vita wie bei mir hinterfragt werden.

      Also, Antrag abgeschickt, Gastmitglied für ein Jahr, Leistungen erbracht ( Spenden?) dann abgelehnt, ohne Gründe zu nennen ( so lt Satzung vorgesehen).

      Herr Wilhelm, Sie werben ein Mitglied, und das wird dann abgelehnt, ohne dass Sie oder der Kandidat erfährt warum. Die Gefahr, dass dieser aus Frust zum Gegner der Partei wird ist doch riesig.

      Zweites Problem, das entstehen kann sind erneute Lagerbildungen. Abgelehnte Mitglieder mit Standing vor Ort, also einem Fan-Club bilden das eine Lager und die Mitglieder das andere Lager. Verteidiger des Abgelehnten gegen Rest der Gliederung.

      Streit wie bei der AfD ist vorprogrammiert.

      Nein, diese 70 Personen haben von Parteileben, Parteistruktur und Mitgliederführung null, null Ahnung. Eine Partei kann man nicht wie ein Unternehmen führen.

      • @pavdm:
        „Eine Partei kann man nicht wie ein Unternehmen führen.“

        Diese Leute können beides nicht.

      • Für gescheite Konzepte braucht man nun einmal Zeit. Dieses „Gastjahr“ wird sowieso keine Relevanz entfalten und wahrscheinlich ohnehin schnell gekippt werden, denn der Partei werden schlichtweg die Mitglieder fehlen.

        Wer will denn einen Alfa mit Trabbi-Motor kaufen und im ersten Jahr auf der Beifahrer-Seite Platz nehmen mit der Option, im nächsten Jahr den Alfa nur schieben zu dürfen?! Das ist dann kaum etwas anderes als ein LADA, der sich zwar zu DDR-Zeiten verkaufen ließ, aber eben nicht in einer freien Marktwirtschaft.

        Die Selbstbeweihräucherung mit dem Weizen ist vergleichbar mit einem LADA-Verkäufer, der sich beim Verkaufsgespräch die ganze Zeit selbst lobt, hin und wieder in Wut-Attitüden gegenüber den Wettbewerbern verfällt, aber vergisst die Vorzüge des LADA zu preisen, möglicherweise weil er selbst keine sieht und an diese selbst nicht glaubt.

        Ein guter Verkäufer weiß jedoch, dass er ein Auto nicht mit Technokratie und Wut verkauft kriegt. Er verkauft mit positiven emotionalen Gründen. ( Ein Alfa wird über das Design, über Geruch, Geräusch und Fahrgefühl verkauft. Er wird nicht über Verbrauch, Preis oder Umweltbilanz verkauft. ) Wenn das Produkt nicht sexy ist, dann wird es extrem schwierig. Dann muss der Verkäufer echtes Verkaufstalent mitbringen. Dann muss er den LADA als Alfa verkauft kriegen. Einfach das LADA-Etikett mit einem Alfa-Etikett zu überkleben, das bringt nicht viel ( Aus einem Fiat-Lieferwagen wird ja auch kein Mercedes-Lieferwagen, nur weil man einen Stern daran pappt. ). Eine vollbusige Frau über den Wagen rekeln zu lassen und dem Käufer zu suggieren, dass er mit dem Wagen sexy ist, bringt da sicherlich mehr, insb. wenn sich für dem Käufer vermeintliche Stärken ergeben, die er tatsächlich so ganz und gar nicht hat….

        Ob Lucke dafür noch sexy genug ist ? Ich glaube nicht daran, denn gemeinhin ist nunmehr bekannt, dass er eine Braut hat und die zickt bekanntlich ziemlich herum. Außerdem ist es auch nicht die erste Braut. Es ist ja eigentlich schon die sechste Braut (WA2013, AfD, Weckruf2015, Neustart2015, Alfa2015, Meister2016 ).

        Besser wäre es wohl gewesen, man hätte sich Zeit genommen, ein ordentliches Auto mit einem ordentlichen Marketing zu planen. So ein Mercedes, aber auch ohne Zweifel auch ein Volvo wären sicherlich eine bessere Basis geworden als dieser LADA, Kommen noch Charisma und paar ordentliche überzeugte Verkäufer hinzu, dann lässt sich vertrieblich schon so einiges bewerkstelligen. Aber dieser LADA, das Vernunftauto, das keins ist, nunja, das wird wohl nichts….

      • Herr Wilhelm, hören Sie bitte auf, dieses Zeug zu nehmen…

  21. Immerhin ist Herr Prof. Lucke jetzt das Alphamännchen in SEINER Partei.

    Aber das ist auch egal,wichtiger ist das sie der FDP soviele Stimmen wegnehmen,das die FDP nicht mehr in den Bundestag kommt und das die AFD wie von Frau Petry gewünscht mehrheiten schaffen kann – was schwierig wird.

  22. Die Partei Alfa ist nunmehr 18 Stunden alt, und überall wird sie zerissen, plötzlich und unerwartet , wie aus heiterm Himmel schlagen die Blitze ein. Das hört sich arg nach Ohnmacht an und unbegründeter Distanz. Den Kritikern sage ich, sie haben nichts besseres verdient als die CDU. Den Kritikern sage ich, ein Umschwung kommt nach dem Umdenken. Den Kritikern sage ich, habt Geduld bis zum ersten Parteitag im April, erst dann wählen wir den Vorstand. Es ging jetzt mal um die Gründung und das sich jetzt mal alle hinsetzen. Seit meiner Geburt 1950 habe ich noch keine Partei in Deutschland erlebt, die nur aus Gutmenschen besteht. Wir können nichts erreichen, wenn jeder mit der Streitaxt schwingend durch die Gegend läuft. In der Ruhe liegt die Kraft.

    • Gestern war doch der Gründungsparteitag mit Vorstandswahl. Die AfD hat immerhin zwei Monate nach Gründung im kleinen Kreis einen großen Parteitag mit neuer Vorstandswahl durchgeführt. Finden Sie es wirklich gut, damit jetzt ein Dreivierteljahr zu warten? Dann sind auch schon die ersten Landtagswahlen gewesen, die das Schicksal von ALFA besiegeln könnten.

      „In der Ruhe liegt die Kraft.“ Richtig, deshalb hätte man auch nicht gleich zwei Wochen nach der Niederlage in der AfD sofort eine neue Partei gründen sollen.

      • Die Aussage des Politologen habe ich gelesen. Und? Stufen Sie die dort getroffene Aussage des Professor Ulrich von Aleman etwa als glaubwürdig ein? Nur zur Ihrer Information: Herr Professor Ulrich von Aleman ist seit 1998 Professor für Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und mitunter Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

      • Herr Ulrich von Aleman führt dort nicht wirklich Argumente (Behauptungen, Begründungen und Beweise) gegen die ALFA an, mit denen ich mich auseinandersetzen könnte:

        – „Hinter allen erfolgreichen Parteien, die wir in Deutschland hatten, stand immer eine breite soziale Bewegung“
        – „Ob von links, von rechts, Konservative, auch Liberale haben eine feste bürgerliche Basis und diese Partei ist eine Kopfgeburt.“
        – „Die werden jetzt mit dem Ausbau ihrer bisherigen AfD beschäftigt sein.“

        Oder sehen Sie das etwa anders, Herr Dilger?

      • Ja, das sehe ich anders, denn hinter ALFA steht tatsächlich keine breite soziale Bewegung und keine bürgerliche Basis, sondern es ist eine reine Kopfgeburt.

      • Natürlich sagt die Umfrage nichts über das Wählerpotenzial der ALFA aus. Aber der Unterschied zwischen AfD und ALFA ist schon ein gutes Zeichen! Obwohl die Petry Trolle immer die Online-Zeitungen mit ihren Kommentaren zuspamen …also im Internet stark vertreten sind…hat die ALFA bei dieser Umfrage doppelt so viele Stimmen wie die AfD…bei immerhin fast 30000 abgegebenen Stimmen.

  23. Ich finde die Abspaltung von der AfD über alle Maßen bedauerlich. Eine Neugründung, wie jetzt mit der ALFA geschehen, wird das Wählerpotential wahrscheinlich aufteilen und beide Parteien laufen Gefahr an den bekannten Hürden zu scheitern. Des Weiteren wird wohl zur Wahlkampfstrategie gehören, die in der AfD verbliebenen Mitglieder zu stigmatisieren um in Abgrenzung davon in hellem Licht zu erscheinen. Dies wird nach meiner Überzeugung der überwiegende Mehrheit der AfD-Mitglieder nicht gerecht.

    • Es ist vor allem kein Erfolgsrezept, sich nur negativ zu einer anderen Kleinpartei zu definieren. Wie lauten die positiven Visionen von ALFA? Welcher Fortschritt wird angestrebt und der Aufbruch wozu?

      • ‚ALFA‘ bekennt sich zu TTIP (das machen die „etablierten“ Parteien allerdings auch), zur NATO (dito) und zur Gen-Technologie. Echter „Fortschritt“ eben. Die „Alternative“ liegt bei dieser Aufbruchs- und Fortschrittspartei also vor allem im deutlichen Bekenntnis zur Gen-Technologie. Wahrscheinlich folgt in Kürze das Bekenntnis zur Atomenergie und zur atomaren Wiederaufrüstung. Toller Laden, Luckes neue Partei. Ich bin schwer beeindruckt von so viel Käuflichkeit.

      • Wenn sich eine Partei im Gegensatz zu Grünen und Co. für technologischen Fortschritt einsetzt, ist sie ihrer Meinung nach gleich käuflich? Lassen Sie mich raten…natürlich von den bösen US-Firmen gekauft? Latenter Antiamerikanismus? Unvorstellbar, dass es eine größere Minderheit in Deutschland gibt, die nicht aus Prinzip TTIP, Atomenergie, Fracking, Gentechnik und Co. ablehnen, im Gegenteil dafür offen sind und froh wären, eine Partei zu haben, die nicht wie die CDU und FDP ökologischen, sozialdemokratischen Mehrheiten und Meinungsumfragen hinterherlaufen? Sie sind wirklich besser bei der AfD aufgehoben, die gern mit Linke und Grünen gleichsam abstimmt, weil sie genauso ideologisch im Antiamerikanismus und Co. gefangen ist…und am Ende damit gemeinsam Schiedsgerichten zustimmen, da sie scheinbar keine Texte lesen können.

      • @nationalliberale

        Nicht jeder vermeintliche technische „Fortschritt“ ist ein Segen für die Menschheit und führt zu besserer Lebensqualität. Aber die meisten Menschen leben eben nach dem St. Florians – Prinzip und fröhnen ansonsten dem schnöden Mammon.

        Oder glauben Sie ernsthaft, dass die Herren Henkel, Kölmel oder Lucke neben einer Fracking-Anlage wohnen möchten?

      • Es gibt keine permanente „Fracking-Anlagen“. Bohrungen sind an sich „stille“ Anlagen. Eine Frac-Behandlung dauert mit Vorbereitungen ein Paar Tage und ist weniger auffällig und störend als eine Windkraftanlage. In Kalifornien an der Küste können Sie gut sehen wie Ölindustrie unauffällig und ruhig auch in Wohngebieten völlig normal arbeiten kann im Interesse aller Bürger.

        Sie persönlich wollen auch nicht neben einer Windkraftanlage, in einem Slum oder neben einem Asylheim wohnen? Was für eine durchsichtige Argumentation ist es was Sie erzählen!

      • @Ivan de Grisogono

        Klar, gibt es keine Umweltbelastung durch Fracking. Risiken der Atomkraft gibt es auch keine, daher wird die Gegend um das Atomkraftwerk Fukushima jetzt zügig wieder besiedelt und um Tschernobyl hat sich die Natur in den letzten drei Jahrzehnten erst richtig prächtig erholt. Das reinste Paradies!

        Außerdem sind Ölförderpumpen eine hübsche Dekoration für jeden Vorgarten und radioaktive Abfälle kostbare Rohstoffe. Und das bisschen Plastik in den Weltmeeren macht unseren Planeten doch erst so richtig schön bunt. Ich weiß das alles.

        Kennen Sie diese interessante Seite schon?
        http://www.science-skeptical.de/

      • @Meister Sie sind ein gutes Beispiel des seit Essen vorherrschenden Typs in der AfD…eine Mischung aus NPD, Linke, Grüne…aus ideologischen Gründen Dauer-Nein-Sager/Nörgler/Pöbler einer jetzt populistischen Anti-Partei

      • Herr Meister,
        Was füer ein Quatsch schreiben Sie in Ihre Polemik. Offensichtlich fehlt Ihnen Fachwissen. Plastik in Meeren ist nicht durch Ölindustrie verursacht! Es ist ein Märchen des Erneuerbarenenergien-Lobbys , dass Fracking eine besonderes gefährliche Methode ist. Risiken sind beherschbar, und die Praxis liefert beste Beweisse dafür. Sie ignorieren Fakten. Nur Ignoranten wissen nicht , dass es Gestze und Aufsichtbehörden auch in Deutschland gibt. Natürlich Sie fühlen sich auch Experten überlegen. Mit Ihre Ideologie können Sie sonst nirgends als bei AfD oder hysterischen Bürgerinitiativen ankommen. Viel Spass!

      • Bitte stellen Sie (und andere) die Kritik an Herrn Meister ein, zumindest solange ich seine Kommentare nicht freischalte, womit ihm die Gelegenheit zur Erwiderung fehlt.

  24. Alfa ist übrigens auch die NATO-Kennung einer sowjetisch/russischen Jagd-U-Boot-Klasse (siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Projekt_705) und damit hätte man sich unbewußt einen Namen gegeben, wie er passender nicht sein könnte, denn diese Partei wird in kürze das tuen, was U-Boote im Allgemeinen zu tuen pflegen: Abtauchen! Ich werde jedenfalls,wenn es um diese Formation geht, nur von der U-Boot-Partei sprechen.
    Aber vielleicht kommt auch alles anders, denn ALfA e. V. erwägt rechtliche Schritte, wie hier zu lesen ist: http://www.kath.net/news/51410 . Wenn das stimmt, dann droht der Lucke-Truppe gleich zum Start die ultimative Blamage.

    • Dieser Dilettantenstadl ist also nicht einmal in der Lage, vor seiner Gründung die Namensrechte durchzuchecken. Was soll man dazu noch sagen?

      • Ist das ihr Ernst? Gerade Sie müssen von „Dilettantenstadl“ sprechen, wo Sie in der Petry AfD sind… Freuen Sie sich nicht zu früh…die Medien haben schon genug über den neuen BuVo der AfD gesammelt und warten nur den richtigen Moment ab, die dubiosen Verschwörungstheorien von Driesang und Co. zu veröffentlichen, damit die AfD für immer ein NPD-Dasein fristet.

      • @nationalliberale

        Ich bin weder ein Fan von Frauke Petry noch von ALFA Lucke (allenfalls von Alfa Romeo bis 1978). Es geht mir nicht um „Lucke oder Petry“. Beide sind für mich indiskutabel und daraus habe ich nie einen Hehl gemacht. Aber es gibt durchaus auch noch vernünftige Köpfe in der AfD. Dass von diesen praktisch niemand Lust hatte, in Essen für einen Posten im Bundesvorstand der AfD zu kandidieren, ist Lucke und Petry zu verdanken.

        Aber viel Spaß mit ALFA Lucke, und seiner restlos entdemokratisierten Gen-Mais-Partei.

      • „Aber es gibt durchaus auch noch vernünftige Köpfe in der AfD.“ Wen denn? Können Sie auch nur drei benennen oder müssen diese geheim gehalten werden wie zuvor Ihre Kandidaten für Essen (die dort nicht kandidierten), weil die AfD-Mitgliedschaft inzwischen doch zu rufschädigend ist?

      • Natürlich könnte ich Ihnen sogar weit mehr als drei benennen.

      • @Alexander Dilger

        Als Herr Ihres Blogs können Sie schalten und walten wie Sie wollen. Und wie Sie wissen, respektiere ich das auch. Dieser Blog ist schließlich Ihre Privatveranstaltung und niemand kann Ihnen Vorschriften machen, wie sie ihn moderieren sollen.

        Dass zu viel Zensur dem Blog die Würze nimmt, das wissen Sie selbst.

        Aber ich werde mich hier niemals zu Aussagen provozieren lassen, die Sie zur redaktionellen Ausgestaltung gerne hätten. Was ich Ihnen zum Posten anbiete und was nicht, das liegt immer noch in meinem Hoheitsbereich. So viel Freiheit muss sein. Und ein „Pöbler“ bin ich deshalb noch lange nicht.

      • Natürlich sind Sie ein ständiger Pöbler, der dann nie zu seinen Aussagen steht. Da selektives Freischalten bei Ihnen nicht hilft, werde ich Ihre Kommentare leider wieder ganz sperren müssen, wenn Sie sich nicht zumindest etwas MÜhe geben, vernünftige Kommentare zu verfassen. Dabei ist mir der Inhalt Ihrer Aussagen relativ egal, es sollte nur irgendeinen Inhalt geben, der über reine Schmähungen hinausgeht. Danke!

      • Geben Sie doch einfach andere Themen vor. Bernd Lucke war gestern. Damit will sich doch außer seinen Lemmingen und Jubelpersern niemand mehr wirklich befassen. Na ja, die „Heute-Show“ vielleicht noch ein paar mal. Aber das war´s dann für Herrn Luckes Ausflug in die erste Reihe.

        Im Übrigen äußere ich mich über Dritte oder zu Dritten nur dann, wenn diese selbst ins Rampenlicht drängen oder ohnehin Personen öffentlichen Interesses sind. Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen?
        Daher gibt es von mir auch keine drei plus X Namen.

      • Sie müssen doch nicht jeden Beitrag kommentieren. Nehmen Sie sich ein paar ältere zu anderen Themen vor. Im Übrigen ging es doch gerade um Personen von öffentlichem Interesse. Dass es noch Tausende ganz vernünftige Basismitglieder in der AfD gibt, ist doch unbestritten. Allerdings gehe ich davon aus, dass diese sukzessive austreten werden. Mir ist auch nicht klar, was Sie noch in der Partei von Frau Petry und Herrn Pretzell hält.

      • @A. Dilger:
        „Sie müssen doch nicht jeden Beitrag kommentieren.“
        Tu ich doch auch gar nicht.

        „Nehmen Sie sich ein paar ältere zu anderen Themen vor.“
        Schon mehrfach gemacht. Aber wenn Ihre durchaus interessanten älteren Beiträge nach unten rutschen, werden Sie nur noch wenig beachtet, obwohl die Themen immer noch hoch aktuell sind. Leider!

        „Im Übrigen ging es doch gerade um Personen von öffentlichem Interesse. Dass es noch Tausende ganz vernünftige Basismitglieder in der AfD gibt, ist doch unbestritten.“
        Mit ihrer Aufforderung auch nur drei vernünftige Mitglieder zu benennen, behaupten Sie aber im Grunde das Gegenteil. Da Sie selbst wissen, dass es nicht so ist, brauchen wir darüber aber hier gar nicht weiter zu diskutieren.

        „Allerdings gehe ich davon aus, dass diese sukzessive austreten werden.“
        Wenn die Vernünftigen alle so drauf wären wie Sie und die „ALFAisten“, dann stünde das tatsächlich zu befürchten. Ich bin diesbezüglich aber erheblich optimistischer. Es gibt mehr Menschen, die selbst denken können, als Professoren im Allgemeinen so glauben.

        „Mir ist auch nicht klar, was Sie noch in der Partei von Frau Petry und Herrn Pretzell hält.“
        Für mich ist die AfD eben nicht „die Partei von Frau Petry und Herrn Pretzell“, sondern die Partei einer Basis, die sich eine andere Politik als die der Altparteien erwartet. Die jetzt gehen oder schon gegangen sind, wollten das überwiegend gar nicht, sondern haben z.g.T. nur einen Weg gesucht, auf irgend eine Weise eine politische Karriere einzuschlagen. Allen voran Alfa Bernd Calvin Lucke.

      • Sie können doch nicht einfach von der Parteiführung und den Mehrheitsverhältnissen in einer Partei abstrahieren. Dann hätte ich nie aus der FDP austreten müssen. Dort gab und gibt es an der Basis sehr viele vernünftige Mitglieder. In der Union oder selbst SPD ist das sicher auch nicht anders, nur macht das leider für die real vertretene Politik überhaupt keinen Unterschied.

      • @A. Dilger

        Mit so einer von Pessimismus geprägten Einstellung dürfen Sie sich eigentlich in überhaupt keiner Partei mehr engagieren, sondern müssten konsequent für die Abschaffung der parlamentarischen Demokratie eintreten. Da hätten Sie in mir sogar einen ernsthaften Verbündeten. Aber die Realität sieht im Jahr 2015 nun mal anders aus. Noch …

      • Im Gegensatz zu Ihnen befürworte ich das Grundgesetz und damit auch die parlamentarische Demokratie, wenngleich ich diese durch bereits im Grundgesetz angelegte, aber nicht verwirklichte Elemente der direkten Demokratie ergänzen würde. Berufspolitikertum ist übel, doch die Alternativen sind auch nicht unbedingt besser. Dasselbe gilt wohl leider für die etablierten Parteien. Die Alternative für Deutschland ist jedenfalls keine bessere Alternative mehr und ALFA wird es voraussichtlich auch nicht werden.

      • So weit liegen wir da doch gar nicht auseinander! Mit dem hauptsächlichen Unterschied dass das „Grundgesetz“ nicht meine Bibel ist und daher für mich auch nicht unabänderlich in Stein gemeißelt.

        Es handelt sich bei diesem Gesetz a) um ein Privisorium und b) muss ein Volk das Recht haben, auch veraltete Gesetze abzuändern (was ja im Falle des Grundgesetzes sogar vorgesehen ist – zumindest theoretisch).

      • @A. Dilger

        Warum lassen Sie dann meine Meinung nicht einfach mal als meine persönliche Meinung im Raum stehen und glauben mich immer umerziehen zu müssen?

        Ist das ein Professoren-Leiden, fünf nicht gerade sein lassen zu können und auch mal andere Standpunkte zu akzeptieren?

      • Ihr verfassungsfeindlicher Müll kann hier nicht unkommentiert bleiben. Da es aber immer die gleiche Leier ist, bleiben Ihre Kommentare ab sofort wieder gesperrt. Es war ein Fehler zu denken, dass diese sich nach Essen bessern würden.

      • „nationaliberal“: Wessen Geistes Kind Sie sind, haben Sie mit diesem Kommentar unten geoutet. Im Umgang mit Ihnen ist Vorsicht angebracht. Sie führen wahrscheinlich Akten.

      • @snofru Sie haben sich mit ihren Aussagen wie „Herr Lucke hat seinen wahres Ich offenbart. Ein system- bzw. regimekomformer Karrierist, der eine echte Widerstandsbewegung gegen die bestehenden kruden, antidemokratischen und auch antideutschen Gesellschaftsverhältnisse für sein eigenes Fortkommen missbrauchen wollte.“ oder „Eigentlich scheint er doch nicht besonders intelligent zu sein, sonst wäre ihm der wahre Charakter unserer Bewegung viel früher aufgefallen, als erst im Dezember 2014.“ deutlich geoutet, wessen Geistes Kind Sie sind! Wer auf den Sprachgebrauch der NPD zurückgreift, braucht sich nicht über entsprechende Reaktionen/Beurteilungen zu wundern…

    • Da darf man sich nicht ins Bockshorn jagen lassen. Dieser Alfa-Verein wird von einem AfDler geführt und macht entsprechend viel Wind. Es darf aber bezweifelt werden, dass das Namensrecht eines Vereins über dem Namensrecht einer Partei steht. Es besteht schon nicht das Problem der Verwechslungsgefahr. Der Alfa-Verein ist eben ein Verein, der sich gegen Abtreibung ausspricht und sonst auch kein Thema kennt, und die Alfa-Partei ist eine Partei, die eben eine Partei ist und ein ganzes politisches Programm, ggf. einen Personenkult zum Gegenstand hat. Die Alfa-Partei nutzt offensichtlich auch nicht die Werbungskraft dieses recht unbedeutenden Alfa-Vereins, den außer einigen religiösen Fundamentalisten eh niemand kennt; zumal auf den Wahlzetteln der komplette Namen ausgeschrieben wird. Praktische Berührungspunkte sehe ich nicht. Hier wird wohl eher eine Sau durch das Medien-Dorf getrieben und ich bezweifle, dass es zu einem Gerichtsprozess kommen wird.

      • Herr Wilhelm, ich meine zu wissen, dass auch Vereinsnamen identisch sein dürfen, wenn sie in unterschiedlichen Bundesländern auftreten. Wir hatten doch schon mal so etwas ähnliches bei der „Bürgerliche Alternative“. Bei Alfa Romeo habe ich überhaupt keine Bedenken. Dieser Name wird als Ganzes patentiert sein, und es ist keine Ähnlichkeit oder Affinität zu erkennen.

  25. Ich würde es sehr begrüßen , wenn sie Herr Dilger als liberaler Mitstreiter dabei wären. Ich sehe die Aussichten keinesweg so pessimistisch, aber es braucht einen langen Atem bis zur Bundestagswahl. Ich denke ALFA kann (Name hin oder her) potentiell viele enttäuschte ex-fdpler ansprechen, ex-cdu´ler , ex -spdler- wer eine eurokritische haltung hat , die soziale marktwirtschaft gegenüber planwirtschaftliche modellen -die wir ja nicht nur in ansätzen durchleben-bevorzugt , kann aus heutiger sicht gut seine stimme alfa geben.
    ein ganz kleinen kreis gibt es bei den grünen, obwohl der immer mehr verschwindet,mit anje hermenaus ist die letzte wichtige stimme aus dem bereich ausgetreten. ich sehe da durchaus einen pool von 10% +x – ob man den je erreichen kann , ist eine andere frage.

    ich halte nichts von zuviel basis bei neugegründeten parteien, das geht in aller regel schief, hat man auch bei der afd gesehen (zumindest aus liberaler sicht betrachtet, ich fürchte die afd wird sich festigen und das rechte potential liegt auch hierzulange im 2stelligen bereich) oder bei den piraten oder oder oder…die liste ist lang.

  26. Pingback: Lucke lehnt im Gegensatz zu ALFA die D-Mark ab | Alexander Dilger

    • Falls der Link nicht funktioniert:
      „Mit diesem Newsletter möchte ich mich nach den Geschehnissen auf dem Bundesparteitag (BPT) in Essen und den Entwicklungen im Nachgang dieses Parteitages direkt an Sie, die bayerischen Mitglieder und Förderer, wenden.
      Mir ist bewusst, dass Sie in den letzten Tagen von unterschiedlichen Gliederungsvorständen unterschiedliche Berichte vom BPT und unterschiedliche Deutungen des BPT erhalten haben. Nach diesem Newsletter werden Sie sicherlich in Kürze eine Reaktion hierauf lesen dürfen. Lassen Sie mich Ihnen bitte trotzdem kurz meine Eindrücke schildern:
      Kampfkandidaturen um die Spitze einer Partei sind nichts Unbekanntes in einer Demokratie. Man kann natürlich – wie auch schon geschehen – den Vorsitzenden (oder bei uns: den eigentlichen Gründer der Partei) abwählen. Prof. Lucke wurde in Essen jedoch nicht einfach abgewählt, er wurde beleidigt, niedergeschrien und verhöhnt. Dies war wahrscheinlich ein einmaliger Vorgang in der bundesdeutschen Parteiengeschichte. Der Rauswurf aus dem Saal am zweiten Sitzungstag war eine bewusste Demütigung Prof. Luckes durch die neue Parteivorsitzende.
      Vielfach wurde kolportiert, der neu gewählte Bundesvorstand wäre ausgeglichen in der Ausrichtung seiner Mitglieder. Lassen Sie mich ganz klar sagen, dass sich, abgesehen von Prof. Meuthen, keine einzige wirtschaftsliberale Person mehr in diesem Vorstand befindet. Im Gegenteil, mit Herrn Poggenburg wurde eine Person gewählt, die man m.E. als der „Neuen Rechten“ nahestehend beschreiben könnte. Die weiteren Bundesvorstandsmitglieder sind meiner Meinung nach mindestens
      nationalkonservativ. Ich habe natürlich Verständnis dafür, dass dies gerne anders geschildert wird.
      Die Wahlergebnisse der weiteren Vorstandsämter waren nach der deutlichen Niederlage von Prof. Lucke jedoch keine Überraschung mehr. Den größten Applaus gab es stets für die simpelsten Plattitüden: „gegen die EU“, „gegen TTIP“, „gegen Amerika“, „für Russland“, „gegen Zuwanderung“, „gegen das Geldsystem“, „gegen den Islam“. Zum traurigen Höhepunkt muss jedoch die Begrüßungsrede des Gastgebers und gleichzeitig engsten Vertrauten unserer neuen Bundesvorsitzenden, dem Vorsitzenden des Landesverbandes NRW, Markus Pretzell, gekürt werden. Er machte die Alternative für Deutschland vor der deutschen Öffentlichkeit zu einer „Anti-Euro“- und „PEGIDA“-Partei. Passend hierzu wurde mit Herrn Heumann ein Hauptredner der DÜGIDA („Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes“) zum Mitglied des neuen Bundesschiedsgerichtes gewählt.
      In den letzten Tagen wurde immer wieder betont, dass sich die Programmatik – und damit die Ausrichtung – der Partei nicht verändert hätte. Manche behaupten, die AfD wäre nicht rechtslastiger, sondern nur klarer, eindeutiger und dem Gründungsgeist entsprechender geworden. Ich kann mich jedoch nicht daran erinnern, dass auf dem Gründungsparteitag in Berlin im April 2013 die Sorge um einen Bevölkerungsaustausch, die Angst vor einer Islamisierung, die Frage nach einer deutschen Souveränität, die Sorge vor dem US-Finanzimperialismus, die Forderung nach mehr Annäherung an Russland und zwangsläufig die Lösung von der Westbindung thematisiert worden wäre. Die AfD wurde nie gegründet, um die „Systemfrage“ zu stellen. Wenn Sie mir dies nicht glauben, so lesen Sie bitte hier nach: http://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/2014/07/AfD_Leitlinien_2014_DE.pdf
      Seit dem Essener Parteitag ist die AfD eine neue Partei. Sie ist leider nicht mehr meine Partei. Sie ist eine nationalkonservative, sie ist eine rechtspopulistische Partei. Der Parteitagsablauf zeigt aber auch ganz deutlich, dass die dortigen Ergebnisse von unserer neuen Bundesvorsitzenden gewollt waren. „Sie möchte integrieren und nicht spalten“, hieß es. „Im Gegensatz zu Bernd Lucke wäre sie ein Teamplayer“, hieß es. Unsere neue Bundesvorsitzende hat sich bis heute nicht beim bayerischen Landesvorstand oder anderen „gemäßigten“ Funktionären gemeldet. Vergangene Woche hat der Bundespressesprecher wissentlich eine Falschmeldung über den bayerischen Landesvorstand an die Presse gegeben. Dies zeigt, der neue Bundesvorstand will nicht integrieren. Die Deutsche Presseagentur (DPA) hat das richtig erkannt: „Der bayerische AfDLandesvorstand wird von den Anhängern der nationalkonservativen neuen Parteichefin Frauke Petry zu den Unterstützern des inzwischen ausgetretenen Parteigründers Bernd Lucke gezählt. Der Bundesvorstand will Wächter daher offensichtlich loswerden“.
      Weitere Erläuterungen möchte ich mir sparen, gerne verweise ich Sie jedoch auf folgenden Kommentar der Berliner Morgenpost:
      http://www.morgenpost.de/politik/article205464949/AfD-Vom-Ende-einer-Partei-in-Zeiten-der-Euro-Krise.html
      Sehr geehrte Damen und Herren,
      jeder, der mich kennt, weiß, dass mir diese Zeilen sehr schwer fallen. Ich habe – wie viele Funktionäre auch – über zwei Jahre meines Lebens dem Aufbau dieses Landesverbandes gewidmet. Der Start war mühsam. Ein Landesverband in einem großen, bevölkerungsreichen Flächenland bedarf eines viel größeren Einsatzes der aktiven Mitglieder und ihrer Funktionäre. Wir haben rund 50 Gliederungen gegründet und die Wahlergebnisse von der Bundestagswahl zur Europawahl fast verdoppelt. Hierfür gilt Ihnen allen – auch im Namen meiner Vorstandskollegen – mein ganz besonderer Dank. Danke sagen möchte ich allerdings auch meinen Kollegen im Landesvorstand. Während im Laufe meiner Amtszeit beispielsweise der hessische Landesvorstand vier Mal neu gewählt werden musste, haben wir in Bayern Konflikte stets intern und besonnen ausgetragen. Die Mitglieder des bayerischen Landesverbandes können stolz von sich behaupten, in einem der stabilsten und erfolgreichsten Landesverbände mitgewirkt zu haben.
      Diese Stabilität wird nur leider nicht anhalten können. In den letzten 3 Wochen haben uns in Bayern rund 500 Mitglieder verlassen. Diese 500 Mitglieder waren allerdings überproportional stark engagiert und oftmals in ein Funktionärsamt gewählt. Der nächste bayerische Landesparteitag wird zwangsläufig eine ähnliche personelle und damit auch programmatische Veränderung des Landesverbandes herbeiführen, wie dies auf Bundesebene gerade erfolgt ist.
      Meine sehr geehrte Damen und Herren,
      viele von Ihnen wollen sich trotz des persönlichen Reputationsrisikos weiterhin für die AfD engagieren. Dies verbietet mir schon allein meine berufliche Situation. Dafür zolle ich Ihnen jedoch allergrößten Respekt! Ich weiß, dass viele von Ihnen versuchen wollen, ein Abdriften der AfD hin zu einem FN 2.0 („Front National“) zu verhindern. Dabei wünsche ich Ihnen aufrichtig Erfolg.
      Ich würde mich gerne bei vielen von Ihnen persönlich verabschieden, aufgrund des Umfangs des Personenkreises ist dies nur leider nicht möglich.
      Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von ganzem Herzen alles Gute, vor allem Gesundheit.
      Ihr Andre Wächter
      Bitte beachten Sie folgende Stellungnahme:
      Aus den oben genannten Gründen sehen sechs der sieben bayerischen Landesvorstandsmitglieder, Frau Dr. Stöhr und die Herren Wächter, Lis, Seeghitz, Göschel und Schmidt, keine Perspektive mehr, die AfD auf ihrem ursprünglichen Kurs zu halten und legen deshalb mit dem Ablauf des heutigen Tages ihre Ämter nieder und werden bis spätestens Ende Juli auch die AfD verlassen. Alle werden sich voraussichtlich weiterhin gemeinsam mit Bernd Lucke und Ulrike Trebesius in der Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA), engagieren. Herr Seeghitz, der bisherige Landesschatzmeister, war bereits am gestrigen Sonntag, dem 19.07.2015, zurückgetreten, bevor er sich erfolgreich zur Wahl zum Bundesschatzmeister der neuen ALFA stellte.
      Andre Wächter
      Dr. Brigitte Stöhr
      Thomas Lis
      Jochen Seeghitz
      Michael Göschel
      Stephan Schmidt“

      • Preussische Tugenden …

        Auf meine Frage, ob er überhaupt noch in der AfD sei, antwortete mir der heutige Bundesschatzmeister der „ALFA“ (bis gestern Landesschatzmeister der AfD Bayern) vergangene Woche:

        „Hallo Michael,
        wenn man Verantwortungsbewußtsein hat macht man seinen Job zu Ende (wann immer dieses Ende auch sein wird). Dafür bin ich gewählt. Ich werde aber mit Sicherheit beim nächsten LPT kein Amt anstreben. Gruß …“

        Entsprechend bin ich bereits sehr gespannt, in welchem Zustand Buchhaltung und Finanzen der AfD Bayern übergeben wurden.

      • Verehrte Dame, meine Herren:

        Auch Sie scheinen unter Wahrnehmungsdefiziten zu leiden: Die AfD ist seit dem Essener Parteitag keine „neue Partei“. Lucke ist zu Recht abgewählt worden: Zum einen, weil er sich (ob Sie´s nun glauben oder nicht: das tut auch mir leid) als unfähig zur Führung einer groß gewordenen Partei mit vielen Mitgliedern und vielen Themen erwiesen hat und zum anderen, weil seine Anhänger vielfach zu träge und zu bequem waren, auf dem Parteitag zu erscheinen (war zu warm) und entsprechend zu wählen. Wo waren denn die 4.000 Weckrufmitglieder? Und warum ist der Rest am zweiten Tag dann auch noch weggelaufen, anstatt für die eigene Überzeugung und die der Gleichgesinnten zu kämpfen? Und nun jammern Sie über die Zusammensetzung des Vorstands?

        Ja, die Vorkommnisse während der Lucke – Rede waren beschämend, peinlich und einer Partei wie der AfD unwürdig. Nun ist es aber so, dass in einer Volkspartei ein breites Spektrum an Menschen vertreten ist, denen nicht allen das Glück beschieden war, über eine ausreichende Kinderstube zu verfügen. Und wenn von 3.500 Teilnehmern 98% einfach nur zuhörten und 70 (so viele dürften es gar nicht mal gewesen sein) stören, sind nur die Störer zu hören – und die anderen eben nicht. Dies in die Austrittsbegründung einzuschließen, zeugt von deren Schwäche und Ihrer Not, andere gewichtige Gründe als den von Ihnen als unbefriedigend empfundenen Wahlausgang der Vorsitzendenwahl zu finden.

        Von ähnlicher Peinlichkeit gekennzeichnet war der sonntägliche Lucke-Auftritt; auch hier vergreifen Sie sich in der Wertung: Da kommt ein frustrierter Wahlverlierer und stört mit seinem nicht zur Tagesordnung gehörenden Jammervorhaben den Ablauf des Parteitages. Die höfliche wie bestimmte Anordnung der (übrigens auch ansonsten exzellenten) Tagungsleitung, den Saal zu verlassen, verbunden mit dem wohlwollenden wie unterstützenden Hinweis, Lucke könne seine Äußerungen in den Nebenräumen abgeben, bezeichnen Sie abwertend als „Rauswurf“.

        Mit Herrn Prof. Meuthen sehen Sie die einzige wirtschaftsliberale Person im Vorstand. Wenn dies denn so wäre: Das reichte doch, oder? Was erwarten Sie eigentlich von einer bzw. der AfD? Deren Hauptziele sind die Euro- und EU-kritik, die Familienpolitik, die Zuwanderungsfrage usw. Muss man dazu wirtschaftsliberal sein?

        Sie nennen die übrigen Bundesvorstandsmitglieder, wohl gewollt abwertend „nationalkonservativ“. Na, und? Mehr Nationalkonservativismus ist angesichts der aktuell in Berlin betriebenen Politik dringend vonnöten, oder sind Sie anderer Ansicht?

        Sie stören sich dann auch noch u.a. an der Bekräftigung des Kernziels der AfD, der Euro-Abschaffung. Das war eine der wesentlichen, wenn nicht das wesentliche, Ziele bei der Gründung der AfD. Weshalb sind sie der AfD seinerzeit eigentlich beigetreten?

        Verehrte Dame, meine Herren,
        Auch Sie haben sich also entschlossen, die AfD zu entlasten, um die neue CDUlight/FDP2.0 – Partei mit Ihrer Präsenz zu beschweren. Das ist gut. Ein schwacher Gegner bindet weniger Kräfte als ein starker.

      • Um diese Hasenfüße ist es wirklich nicht schade. Kein Verlust für die AfD.

      • Ist das der gleiche Herr Wächter der am Freitag in Essen auf der JA Feier rumgeschleimt hat? Und das bei Leuten, die deutlich und bekannt im Petry-Lager standen. Seine Annäherungen wurden nicht positiv beschieden, da es allgemein bekannt ist, was für ein Charakter Herr Wächter ist.

        Nun als auf zu ALFA. zu den anderen Gescheiterten. Mit den Hessen Nickel, Frohne, Rheinheimer-Bradtke und Novosel sind schon die richtigen Leute im Vorstand. Choleriker, Intriganten, Falschspieler.
        Alle in Hessen abgewählt oder nicht wieder gewählt.

  27. Alexander Dilger sagte am 21/07/2015 um 10:10 :
    “ ´Aber es gibt durchaus auch noch vernünftige Köpfe in der AfD.´ Können Sie auch nur drei benennen…?“

    Mach ich doch; die Aufgabe ist überschaubar: Petry, von Storch, Gauland. Adam ist leider nicht in den Vorstand gewählt worden.

    • Wir haben wohl verschiedene Vorstellungen, was wir unter vernünftigen Köpfen verstehen. Frau Petry hat sich spätestens in Siegen als Wahlfälscherin erwiesen, Herr Gauland ist ein selbsterklärter Populist und Frau von Storch ist zwar in ihrer Eurokritik konsequenter als Herr Lucke, aber ebenso in ihren erzkonservativen Einstellungen zur Familienpolitik.

      • Sehr geehrter Herr Prof. Dilger,

        Frau Petry mag Entwicklungsmöglichkeiten haben (von einer Wahlfälschung in Siegen gehe ich nicht aus; eher davon, dass man einen organisatorisch verunglückten Parteitag zu Ende bringen wollte). Aber sie hat das Verdienst, die Autokratie Luckes beendet und der Partei eine neue Perspektive gegeben zu haben. Man muss ihr die Chance geben.

        Herrn Gauland schätze ich nicht nur wegen seiner besonnenen und abgeklärten Art. Er hat Recht, wenn er sagt, Populist zu sein: So zu sein, wie Herr Gaukland dies gemeint hat, stünde jedem Politker gut an. Übrigens nehme ich Ihnen, sehr geehrter Her Prof. Dilger, nicht ab, nicht erkannt zu haben, wie Herr Gauland sein Populistensein verstanden haben wollte.

        Frau von Storch vertritt doch zum Euro genau die Meinung, derethalben die AfD gegründet wurde. Und besser noch: Sie zielt auf einen Austritt aus dieser (gibt es hier eigentlich eine Fettschrift- und Unterstreichungsfunktion?) EU ab, also aus der von Juncker, Monti, Draghi, Latsis-Freund Barroso, Schulz, dem gescheiterten französischen ehemaligen Finanzminister Moscovici u.v.a. mehr geprägten EU ab. Dies ist eine Stärkung der AfD und lässt zudem darauf hoffen, dass sich die nunmehrigen AfD-Vertreter im Europäischen Parlament endlich mit Nigel Farage verbünden.

  28. Lieber Herr Dilger,

    jetzt sitzen Sie zwischen sämtlichen Stühlen, aus der AfD sind Sie ausgetreten, Lindner will Sie nicht haben, bei Lucke wollen Sie nicht mitmachen. Also können Sie mit Ihren Vorstellungen zum Euro und zur Währungsfrage nirgends landen. Was jetzt? Ihr Entschluß war wohl voreilig. Aber noch ist es nicht zu spät. Wenn ich etwas für Sie tun kann, lassen Sie es mich bitte wissen!

    „Wieder fangen“ braucht sich die AfD nur bei den Funktionsträgern, die Basis steht weitgehend hinter der neuen Führung. Was die politischen Inhalte betrifft, so hat Frauke Petry auf dem Parteitag ausdrücklich erklärt, daß die AfD die Partei der Konservativen und Liberalen ist. Ich habe keinerlei Zweifel daran, daß sie gemeint hat, was sie da erklärte, zumal sie ausdrücklich Jörg Meuthen für den Posten ihres ersten Stellvertreters vorschlug.

    Auch hat sie ausdrücklich erklärt, daß sie zu der Programmatik von 2013 zurückkehren will. Auch da habe ich keine Zweifel, daß sie es aufrichtig meint. Der Wahlkampfleitfaden von 2013 ist das „Programm“, hinter dem auch ich weitgehend stehe.

      • Darin, daß Lucke und Henkel vollkommen verantwortungslos gehandelt haben, stimme ich Ihnen zu. Eine Egomane wie Lucke durfte nicht länger eine basisdemokratische Partei wie die AfD führen. Frauke Petry unterschätzen Sie vielleicht. Nur weil Sie sie nicht mögen, muß sie noch lange nicht unfähig sein!

    • @Karlheinz Engel

      Ich denke auch, dass wir der verbliebenen AfD-Basis die Chance geben müssen, auf einem Programmparteitag die Weichen zu stellen.

      Zwar verspreche ich mir weder von Frau Petry noch vom restlichen Bundesvorstand ernsthaft irgendwelche Wunder, aber nichts ist in Stein gemeißelt.

      Mitläufer, die das Wohl der Partei immer nur von Alfa Bernd Calvin Lucke abhängig gemacht haben, sind hingegen in seiner sonderbaren neuen Niedergangspartei (eigentlich eine Miniatur-‚CDU 3.0‘) besser aufgehoben.

      • Auf dem Stammtisch des AfD-Kreisverbandes Bad Segeberg habe ich dazu folgendes gehört: Die Calvinisten sind Anhänger der Prädestinationslehre. Und diese verstünden sie so, daß der persönliche Erfolg im Leben die Belohnung für ein gottgefälliges Leben sei. Deshalb könne Bernd Lucke nicht loslassen, selbst wenn sein Intellekt ihm das Gegenteil sagen würde.

      • Die Prädestinationslehre haben Sie nicht richtig verstanden. Der Erfolg im Diesseits ist keine Belohnung für ein gottgefälliges Leben, sondern allein durch Gottes Gnade ist Erlösug im Jenseits möglich. Der Gläubige wird jedoch ein gottgefälliges Leben führen, wozu u. a. Fleiß und Sparsamkeit gehören.

  29. Ein Neustart der AfD ist nur möglich, wenn die Programmautoren ihr geistiges Eigentum an der Programmatik der AfD zu Alfa mitnehmen dürfen. In der AfD Satzung steht nichts, was dagegen spricht. Die AfD will Alfa verbieten, Programminhalte der AfD zu eigen zu machen, und verweist auf den von der Partei bisher nicht veröffentlichten AfD-Leitfaden zur Programmarbeit, § 12 „Geistiges Eigentum und Vertraulichkeit“: Es sei festgelegt, dass die schriftlich niedergeschriebenen Ergebnisse aus den Programmpapieren „geistiges Eigentum der Alternative für Deutschland“ seien. Damit dürften die zu Alfa gewechselten Mandatsträger im Europaparlament nicht mehr ihre Arbeit auf das AfD Europa-Wahlprogramm gründen, daß Herr Henkel selbst mitverfasst hat Niemand im neuen BV der AfD ist Koautor. Wahrscheinlich sind fast alle Autoren ausgetreten und Herr Prof. Jörn Kruse hat sich zumindest aus der Programmargeit der Partei zurückgezogen. Man kann nur hoffen, daß dieser Leitfaden unwirksam ist oder jünger als die Programmtexte und dadurch dafür nicht bindend. Sonst könnten die neuen AfD Lenker geistiges Eigentum rauben und dabei noch nicht einmal glaubwürdig vertreten.

    Mich überrascht der Parteiname von Alfa: „Fortschritt“ ist belastet als Leitbegriff im real existierenden Sozialismus. Als Partei- Markenkern war er Alleinstellungsmerkmal der linken Parteien. Mit Adorno/Horkheimers Dialektik der Aufklärung wurden der Fortschrittsoptimismus und seine Folgen zurecht kritisch betrachtet. Deshalb wird in Wirtschaft und Technik stattdessen das Begriff „Innovation“ bevorzugt. Der Begriff „Aufbruch“ kann sich nur auf den Begriff „Fortschritt „im Parteinamen beziehen. Damit bekommt die Partei einen revolutionären Anstrich. Beabsichtigt ist es, nicht als konservativ eingeordnet zu werden. Das Eintreten für Gentechnik in der Landwirtschaft ist vernünftig, eignet sich aber nur als Beiwerk, nicht als Markenkern.
    Ein Markenkern soll Kritik an der Währungsunion und der Zentralisierung der EU sein.
    Damit bevorzugt man das Bewährte und verweigert den Aufbruch zu den vereinigten Staaten von Europa. Nachdem in der AfD „konservativ“ von deutschnationalen EU- und Amerikafeinden, Putinisten und Islamhassern vereinnahmen wurde, sucht man im Widerspruch zum eigenen Programm die maximale Distanz dazu, statt den Begriff konstruktiv zu deuten.

    Im Programm wird Deutschland als „Industrienation“ bezeichnet. Deutschland hat aber weniger Industrie als 25 Jahre zuvor und dafür die Innovation einer „Informationsgesellschaft“.
    Ein Markenkern soll die soziale Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard sein und der Schutz des Privateigentums, auf den die Marktwirtschaft sich gründet. Alfa will jedoch das Eigentum nur eingeschränkt schützen. Eigentumsrecht dürfen beschnitten werden, wenn es der Allgemeinheit und der sozialen Sicherung dient. Damit unterscheidet sich Alfa nicht von den übrigen Parteien, verschärft die Schwächung der Eigentumsrechte sogar noch, indem Privateigentum der Allgemeinheit zur sozialen Absicherung dienen soll.

    • Der Begriff „Fortschritt“ in Parteinamen ist kein Alleinstellungsmerkmal der Linken. In Dänemark gab es ja mal die Fortschrittspartei des Steuerrebellen Mogens Glistrup – obwohl ich kaum glaube, dass der gerade für Prof. Lucke als Vorbild dienen kann… 😉

    • Natürlich ist Deutschland ein Industrieland. In den letzten 10 Jahren hat sich der Output etwa verdoppelt. Die De-Industrialisierungsthese stammt von angelsächsischen Autoren, wo sie auch eher zutrifft. Mit Industrie 4.0 wird gerade eine Initiative unternommen, den Industriestandort D dauerhaft auszubauen. Die Chancen stehen nicht schlecht, weil schon jetzt deutsche Produktionskosten kompetitiv sind.

  30. @ Alexander Dilger sagte am 22.7. 10.28 Uhr zu Michael Meister:
    „verfassungsfeindlicher Müll kann hier nicht unkommentiert bleiben“

    Herr Dilger, ich denke, Sie gehen hier zu weit, wenn Sie Herrn Michael Meister wieder sperren sollten. Ich stimme in sehr vielen Punkten mit ihm überein und er ist für mich einer der besten unter interessantesten Kommentatoren auf Ihrem Blog. Ich bitte Sie, die „Sperre“ aufzuheben.

    Wenn Sie schon das Wort „Müll“ in den Mund nehmen, denke ich an ganz andere Kommentatoren, denn diese vermiesen nicht nur mir, die Kommentare überhaupt noch zu lesen. Oder ich denke z.B. an „nationalliberal“. Diese Person traut sich noch nicht einmal, mit Klarnamen aufzutreten, kommt äußerst unangenehm rüber und redet meist Unsinn.

    • Kommentare und Info unter „nationalliberal“ sind Ergaenzungen und Richtigstellungen um AfD Tricksereien und aggresive Propagana zu entlarven. Herr Meister bringt mit seine bekannten Schwaeche fuer Prof Lucke wenig neues.

      AfDler die Rumpf-AfD und die Traum-Vorsitzende jetzt ignorieren aber staendig Bloedsinn ueber ALFA verbreiten sind einfach Querulanten.

      • Wo die Querulanten sitzen, haben wir von April 2015 (Interview von Hans-Olaf Henkel) und am 05. Juli 2015 in der Essener Gruga-Halle beim Auftritt Bernd Luckes vor der Presse gemerkt. Jetzt ist zum Glück Schluß damit, dem Himmel sei dank!

      • Alles was Herrn Henkel frühzeitig beobachtete, hat sich später auch in Essen als Wahrheit gezeigt. Einzige Steigerung war, dass man Querulanten nach Essen ruhig als Mob beschreiben kann. Ich saß in Essen und sah es mit eigenen Augen.
        Märchen können sich Rumpf-AfD Mitglieder jetzt am Lagerfeuer (Überlebenstraining) erzählen!

    • Finden Sie die Kommentare von Herrn Meister wirklich so gut und interessant? Aus meiner Sicht schreibt er meistens dasselbe, wobei ich schon die ganz Zeit viele Kommentare von ihm ohne erkennbaren sachlichen Inhalt zurückhalte. Das ist relativ anstrengend, während es bei einer Vollsperrung dann irgendwann doch weniger Kommentare von ihm werden. Auch sonst ist sein Diskussionsverhalten problematisch. Er könnte hier durchaus Kritik an Herrn Lucke, ALFA oder mir äußern, das tun andere auch, doch in der Regel beschränkt er sich auf Beschimpfungen und Unterstellung, die er auf Nachfrage nicht inhaltlich verteidigt. Schließlich kann man meinetwegen auch grundsätzlich über das Grundgesetz diskutieren, aber doch nicht so tun, als sei die Abschaffung der parlamentarischen Demokratie, des Sozialstaats oder gar von Deutschland selbst völlig harmlos oder gar grundgesetzkonform. Eine ernsthafte Diskussion sieht in meinen Augen anders aus. Gibt es weitere Meinungen dazu?

      • Ich bin hier wohl nicht intensiv genug dabei, um die Kommentare von Herrn Michael Meister in ihrer Gesamtheit werten zu können. Die von ihm zum hier aktuellen Thema verfassten Beiträge sind mir nicht negativ aufgefallen. Wohl aber der letzte Kommentar von Frauherninkognito nationalliberal:

        „@Meister Sie sind ein gutes Beispiel des seit Essen vorherrschenden Typs in der AfD…eine Mischung aus NPD, Linke, Grüne…aus ideologischen Gründen Dauer-Nein-Sager/Nörgler/Pöbler einer jetzt populistischen Anti-Partei“.

        Unterirdisch.
        Schade wenn sowas gelöscht würde. Nähme einem doch die Beurteilungsmöglichkeit.

        Sehr geehrter Herr Prof.Dilger, ich halte es nicht für angebracht, Nutzersperren (es sei denn, es ginge um Dimensionen wie Holocaustleugnung oder Ausrufung des 3. Weltkriegs) auszusprechen. Lassen Sie doch die dafür infrage kommenden Kandidaten sich selbst richten.

      • Zunächst müssen Sie als Blog Betreiber entscheiden, welche Schreiber Sie in ihrem Internetbereich haben wollen.

        Vielfältige Meinungen sind sicherlich mit ein Grund, warum hier gerne vorbei geschaut wird.

        Bei Herrn Meister fehlt mir bei seinen Kommentaren leider ab und zu die Unterscheidung zwischen Forum und Blog.

        In einem Blog sollten schon Inhalt und Text so gefasst sein, dass es zu einem Dialog reicht, den man früher auch mal „Schriftwechsel“ nannte.

        Da Sie es bisher erlauben, auch Kritische Meinungen zu vertreten, ist es eben unglücklich, wenn Herr Meister ob dieser Kritik, die für Sie auch grenzwertig erscheinen mag, gesperrt ist. Richtig wäre ein Dialog für einen gemeinsamen Konsenz, vielleicht bei einem Getränk ( stelle ich Ihnen beiden gern zur Verfügung^^) .

        Zumindest haben Sie beide eine „Hassliebe“ entwickelt. Eigentlich schade.

        Aber, Prof.Dilger, ist es nicht schön, dass weniger gebildete, weniger intelligente Mitmenschen , so wie ich z.B., hier die Chance bekommen was dazu zu lernen ?

        Selbst die krudesten Meinungen anderer, helfen doch immer wieder zu begreifen, ach so tickken die.

        Ich zumindest bin Ihnen irgendwie dankbar, dass Sie sich die Zeit nehmen und meine Meinung bewerten durch Ihre Meinung. Dies dürfte bei Herrn Meister auch der Fall sein. Meinen Sie nicht?

      • Prof. Dilger,
        es hat wenig Sinn nach Meinungen zu fragen. Machen Sie es wie bisher nach Ihrem Gefuehl. Damit unterscheidet sich dieser Blog angenehm von vielen AfD unterwanderten Blogs.
        Provocateure sollen merken, hier ist kein Platz fuer Verschwoerungstheoretiker und Extremisten. AfD hat mit allen Platformen, Initiatieven und JA-Sager genug Raum sich auszutoben. ALFA wird sich intern organisieren.

        Es ist nur in Ihren Haenden fure Seriositaet zu sorgen!

      • @Gerd Plorin Das Sie mit meiner Aussage ein Problem haben, ist nicht überraschend, wenn man sich ihre Anti-Lucke, Pro-Petry, Pro-Ukip etc. Kommentare anschaut…Sie sind mit Herrn Meister auf einer Wellenlänge. Meine Einschätzung teilen viele ehemaligen AfD Mitglieder, weshalb auch schon über 6000 Mitglieder ausgetreten sind…ihre Ansichten zeigen wie die von Herrn Meister, Herrn Snofru etc. deutliche Schnittmengen mit Anhängern der NPD, Linken, Grünen. Mögen Sie meine Beurteilung als unterirdisch bezeichnen…ich beurteile ihre Aussagen umgedreht ebenso 🙂 Scheinbar ist es in Facebook sehr langweilig geworden, dass sich seit dem Parteitag plötzlich so viele Petry Anhänger hier herumtreiben und Loblieder auf Petry (natürlich, die Frau ist weniger autokratisch als Herr Lucke 😀 ) singen…

    • @mariaefischer „kommt äußerst unangenehm rüber und redet meist Unsinn.“ …ihre Sicht ist nicht überraschend, wenn Sie mit Herrn Meister und seinen Beschimpfungen „in sehr vielen Punkten…überein [stimmen] und er ist für [Sie] einer der besten unter interessantesten Kommentatoren auf [diesen] Blog“ ist. Meine Einschätzung teilen viele ehemaligen AfD Mitglieder, weshalb auch schon über 6000 Mitglieder ausgetreten sind…die Ansichten von Herrn Meister, Herrn Snofru etc. zeigen deutliche Schnittmengen mit Anhängern der NPD, Linken, Grünen. Mögen Sie meine Beurteilung als „Unsinn“ bezeichnen…ich beurteile ihre Aussage umgedreht ebenso 🙂

      • Sie schreiben kein Unsinn! Rumpf-AfD ist Kopflos! Deswegen kommt ganze Quatsch!
        Wenn Herrn Gauland, bekennender Rechtspopulist, nach seiner Tour im Hofbreukeller in München , in Murnau bei seiner Rede am 21.07. erste 11 Minuten nur gegen Prof. Lucke und Weckruf poltert, zeigt er was AfD ist. Eine Kopflose rechtspopulistische Gruppe! Spinner unter sich!

        Herr Lucke hat 2 Optionen gehabt. Sich wortlos missbrauchen zu lasen und seine Ideen verraten oder Weckruf/AlFA zu grüenden. Und er hat die einzige anständige Variante gesucht und ALFA gegründet. An uns liegt es ALFA als Partei zu etablieren und AfD zu entlarven mit Hilfe der Wähler!

      • @nationallibereal

        Nur soviel noch: „Scheinbar ist es in Facebook sehr langweilig geworden, dass sich seit dem Parteitag plötzlich so viele Petry Anhänger hier herumtreiben …“

        Auch hier irren Sie: Zum einen habe ich mit Facebook nichts zu tun und zum anderen ist es so, dass es seit dem Parteitag vielleicht mehr Petry-Anhänger, aber ganz sicher deutlich mehr Lucke – Gegner gibt. Es gibt offenbar eine ganze Reihe AfD-Mitglieder, die auch im fortgeschittenen Alter mit Lernfähigkeit ausgestattet sind.

        Ich wünsche Luckes´ neuer Partei, dass Sie deren Mitglied werden.

      • Aha…über 6000 Mitglieder bzw. fast die Hälfte aller Funktionäre in den alten Bundesländern sind demnach ihrer Meinung nach nicht „mit Lernfähigkeit ausgestattet“? Interessante Sicht…sehen die Wähler scheinbar anders, da die Petry AfD in den meisten alten Bundesländern nur noch 2 % erreicht.

  31. Ich meine, Frau Fischer hat Recht, wobei der Blog von Herrn Dilger ein privater ist, und er dies alleine für sich entscheiden muss. Eigentlich mag ich die Art von Herrn Meister, obwohl er immer arg schimpft über meinen Freund Bernd. Seine Kommentare haben aber auch den Vorteil, dass sie diskussionsanregend sind. Wenn wir ihn weniger kritisieren, könnte er vielleicht angepasster werden, Frage ist nur, ob das erstrebenswert ist, und die andere Frage ist, ob er uns eigentlich ernst nimmt.

  32. Lieber Herr Dilger,

    die Darstellung der Prädestiantionslehre habe ich Ihnen so erzählt, wie der Kreisvorsitzende oder Kreissprecher des AfD-Kreisverbandes Bad Segeberg sie geschildert hat. Ihre Darstellung mit der Gnade Gottes kommt mir nicht sektiererisch, sondern vollkommen amtskirchlich (lutherisch) vor. Das scheint aber nicht Bernd Luckes religiöse Verortung zu sein. Könnte es sein, daß Sie die Prädestinationslehre nicht verstanden haben? Wenn ich das Lehnwort richtig übersetze, geht es dabei doch um Vorbestimmung, also gerade nicht um die amtskirchliche These von der Willensfreiheit des Einzelnen, oder?

    • Calvin baut auf Luther auf, wobei er zusätzlich betonte, dass Christen sich auch um ihre irdischen Belange kümmern müssen. Meine Erklärung war vielleicht zu kurz, als dass Sie sie verstehen konnten, aber doch richtig im Gegensatz zu Ihrer Schilderung.

    • Er hält sich vielleicht für auserwählt, aber nicht für „den Auserwählten“. Dagegen glaubt er vielleicht, dass uns ewige Verdammnis vorherbestimmt ist, da wir nicht an ALFA glauben.

  33. Mit Ihrer Kritik an der Eurosteuer und am Währungssystem können Sie bei den anderen Parteien „keinen Blumentopf gewinnen“. Und wo Bernd Lucke steht, wissen Sie ja jetzt auch. Sie sitzen jetzt gewissermaßen zwischen sämtlichen Stühlen! War es dann klug, Ihren Austritt aus der AfD für den Fall anzukündigen, daß Frauke Petry gewählt wird? Genau das hatten Sie nämlich vorher getan, über Inhalte sprachen Sie kaum. Es hätte allerdings wenig Sinn gemacht, denn der neue Bundesvorstand hält erklärtermaßen an der Programmatik von 2013 fest.

    Wenn ich etwas für Sie tun kann, lassen Sie es mich bitte wissen!
    In der jüngsten Mitgliederrundmail teilen uns Frauke Petry und Jörg Meuthen mit, daß die ersten Ausgetretenen sich schon wieder bei der AfD gemeldet haben, – nachdem Sie die Satzung von ALFA gelesen hatten, welche für die Mitglieder kaum Rechte enthält. Die Rechte haben dort der Bundesvorstand und der „Auserwählte“.

    • Wie wäre es, wenn Frau Petry und Herr Meuthen diese Mitglieder namentlich nennen? Es wäre auch interessant, von wie vielen Mitgliedern die Rede ist…viele können es nicht sein, da man ansonsten die Zahlen schon lautstark mitgeteilt hätte! Davon abgesehen, dass so ein Brief nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass die AfD fast die Hälfte ihrer Funktionäre in den alten Bundesländern verloren hat…man ist sogar so feige, dass man die verbliebenen Mitglieder auf Facebook dazu aufruft, keine Zahlen über Austritte zu veröffentlichen. Es sind über 6000 Mitglieder ausgetreten…aber in der AfD hält man an den ersten Zahlen fest, wo viele Austritte gar nicht berücksichtigt waren. Viele Mitglieder haben erst in den letzten Tagen die Bestätigung bekommen, obwohl sie kurz nach dem Parteitag der AfD ihren Austritt mitgeteilt hatten…

  34. @nationallibereal

    Nur soviel noch: “Scheinbar ist es in Facebook sehr langweilig geworden, dass sich seit dem Parteitag plötzlich so viele Petry Anhänger hier herumtreiben …”

    Der autokratische Führungsstil Bernd Luckes war ja nicht erst seit dem Frühjahr 2015 ein Ärgernis, Offenbar ist Ihr Erinnerungsvermögen da etwas getrübt. Im Unterschied dazu gilt Frauke Petry als teamfähig, kollegial und aufrichtig. Das haben die Menschen gemerkt, keineswegs nur aber durchaus auch auf dem Essener Parteitag. Bernd Lucke hatte doch dort eine Show abgezogen und lautstark den Rücktritt Angela Merkels gefordert. Jetzt aber will er am Euro festhalten! Die Menschen haben klar gemerkt, wer sie verarscht und wer nicht.

    • Kluge Feststellung! Deswegen tretten Menschen aus AfD aus und stellen Antraege fuer eine ALFA Mitgliedschaft! Und es geht um gemaessigte, serioese Mitglieder mit beachtlichen Kompetenzen und Erfahrung.

      Es ist kein Wiederspruch Arbeit der Bundeskanzlein stark zu kritisieren und sachliche Gruende fuer Beibehaltung des Euros zu erklaeren! Halten Sie sich weiter an „rechtschaffende“ Frau Petry und AfD!

      • Ich vermute, dass sich Herr de Grisogono gegen einen Dexit zum jetzigen Zeitpunkt ausspricht und einen Grexit bevorzugt? Mit sachlichen Gründen meint er wohl eher Gründe, warum es keinen sofortigen Dexit geben sollte… Ich glaube nicht, dass er den Euro im aktuellen Zustand behalten will…eher vielleicht einen kleineren Währungsverbund aus den starken Ländern, einen „Nord-Euro“? Vielleicht irre ich mich…ich schätze ihn zumindest aufgrund seiner bisherigen Kommentare so ein.

      • Bezieht sich auf Thread „Lucke lehnt im Gegensatz……“ Prof. Dilger zitiert Prof. Luckes Gedanken zu Euro; Prof. Lucke erklärt seine Vorschläge sachlich aber er hat andere Ansichten als Prof. Dilger. Und Herrn Engel fühlt sich verarscht weil er pro-AfD ist und alles was ALFA macht falsch sein soll.

        Danke „Nationaliberal“, als Dilettant bin ich für GREXIT NOW! Zwischen heute und Dexit sind noch mehrere Stufen zu überlegen: Brexit?, Reformen der EU- Verträge?, weitere Insolvenzen und ja, Nord-Euro? Euro in heutiger Form hat nur noch begrenzte Lebensdauer und ich bin strikt gegen EU-Ministerien oder EU-Regierung! Eine gemeinsame Währung nationaler Staaten innerhalb einer homogener „elitären“ Gruppe wäre per se kein Beinbruch.

    • “Die Eurokrise ist ungelöst. Sie ist nicht lösbar ohne eine Auflösung des Euro, ohne eine Wiedereinführung nationaler Währungen oder eine Aufspaltung des Euro in kleinere Währungsverbünde.” Die AfD hat sich immer mehrere Möglichkeiten offen gehalten! Es war nie die Rede davon, dass man allein einen Dexit will…und Herr Lucke sowie ALFA fordern weiterhin wie die AfD bis zum Parteitag einen Grexit als erste Stufe. Herr Lucke hat niemanden verarscht…Sie haben sich aber vielleicht nie richtig mit der AfD beschäftigt oder nur das gelesen/gehört, was Sie hören wollten?!

  35. Daß „nationalliberal“ Lucke und seiner Anhänger, die seit April nur Zwietracht gesägt hatten, hier als seriös darstellt, ist schon ein Treppenwitz. Wie kann jemand, der einen Delegiertenparteitag absetzen läßt, weil er hofft über eine höhere Mobilisierung seiner Mitglieder, welche auch eindeutig in der Minderheit waren, dennoch zum Zuge zu kommen, seriös ein? Ein Trickser, der zwischen Delgierten und MItglieder hin und her tanzen wollte. Doch er hat sich verzockt.

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