Subventionen statt Abgabe für Energiekonzerne

Die Energiepolitik der Bundesregierung wird immer absurder und ist ein weiteres Megathema neben dem Euro, wo nicht nur viele Milliarden Euro verschleudet werden, sondern wodurch unsere gesamte Volkswirtschaft gefährdet ist. Die ‚Energiewende ist teuer, unzuverlässig und dreckig‘. Man sollte die ‚Braunkohlesubventionen beenden‘, aber doch nicht durch noch höhere Ausstiegssubventionen, die jetzt Herr Gabriel plant: Energiewende wird noch teurer – Koalition streicht Kohle-Abgabe“. Schon die geplante Abgabe für bestimmte Kraftwerke und für andere nicht war ein Fehler, doch Subventionen für Kraftwerksschließungen zu Lasten der Steuerzahler und Stromkunden sind noch schlimmer. Eine vernünftige Energiepolitik würde auf keinen Fall zugleich aus der Nutzung der Kernenergie und fossiler Energieträger aussteigen. Ein relativ kleines Land wie Deutschland hat so oder so keinen Einfluss auf das Weltklima. Doch selbst wenn man nur als Vorbild für andere Länder wirken will, dann muss man auch vorbildliche Politik machen und keine unsoziale, unökonomische und unökologische zugleich.

4 Gedanken zu „Subventionen statt Abgabe für Energiekonzerne

  1. Der Fluch der bösen Tat . . .
    Getrieben von kleinen, aber mobilisierungsfähigen Minderheiten hat sich die Kanzlerin zu einer Entscheidung hinreißen lassen, von der einerseits die meisten Führungskräfte der GROKO inzwischen ahnen, dass sie in die falsche Richtung weist, und die sich nun in Lösungsvarianten verheddern. Andererseits leben so viele Menschen so gut von der Politik, dass sie sich zum Mitläufertum hinreißen lassen. Mir liegt ein Mitschnitt einer Rede von Gabriel vor, in welcher er den Sachverhalt deutlich anspricht (der Mann ist ja nicht dumm). Bemerkenswert ist aber auch die Wendigkeit des bezahlten Managements verschiedener Wirtschaftsunternehmen bei der Anpassung an die variierenden und subventionierten Rahmenbedingungen. Wie bei den Problemen mit dem Euro hat man den Eindruck, dass unsere Demokratie unter Einsatz von Staatsknete verkauft wird.

  2. Das Thema „Fehlallokation durch Subventionen“ können Sie an diesem Beispiel doch in Ihren Vorlesungen/Seminaren gut demonstrieren. In dieser Hinsicht also doch eine „vorbildliche Politik“ unserer Bundesregierung.

  3. Wann bringt die AfD mal etwas auf Papier was Energie und Fracking angeht? Es muss ja noch kein 100 Seiten Papier sein. Man wird aber schon gefragt, wie die AfD zur Energiegewinnung steht. Meine Antwort ist meist, dass bei uns die Fachausschüsse daran arbeiten.

  4. Subventionen sind in meinen Augen grundsätzlich fragwürdig, da durch sie gesunde Marktmechanismen ausgehebelt werden. Der Dumme dabei ist der Steuer-, bzw. Gebührenzahler.
    ALLE Subventionen gehören auf den Prüfstand, denn viele davon waren Wahlgeschenke der Altparteien für deren Klientel.
    Eine perfektes Thema für die AfD………..

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