Mein Kandidatenprofil

Nun habe ich doch noch kurz vor Fristablauf um Mitternacht ein Kandidatenprofil für die Bundesvorstandswahl erstellt. Dies ist hoffentlich bald hier zu finden. Sie dürfen das gerne weiterverbreiten und für mich werben. Neben einigen Angaben zu meiner Person habe ich die vier Fragen (bzw. drei Fragen und „Sonstiges“) folgendermaßen kurz und knapp beantwortet:

Warum kandidieren Sie für den Bundesvorstand der AfD?

Auch wenn sich die Ereignisse in Griechenland gerade zuspitzen, ist selbst dort das Ende der Hilfsprogramme noch nicht definitiv und der Austritt aus dem Euro (Grexit) offen. Doch das reicht nicht, sondern die AfD muss sich für ein komplettes Ende der fehlerhaften Gemeinschaftswährung und gegen den weiteren Auf- und Ausbau der Banken-, Fiskal-, Schulden- und Transferunion einsetzen, an deren Ende ein undemokratischer Eurosuperstaat droht. Deshalb habe ich die erste und bislang einzige Urabstimmung des Bundesverbandes zum Euro angeregt. Entsprechend trete ich für direkte Demokratie sowohl in Deutschland als auch in der AfD ein. Ebenso ist das Recht überall einzuhalten. Ich will das Grundgesetz und die individuelle Freiheit verteidigen.

Was möchten Sie im Bundesvorstand erreichen?

Konsequente Kritik am Euro und an der Eurorettungspolitik, mehr Demokratie in Deutschland und der AfD, Einhaltung von Gesetzen, Verträgen, Satzungen und Beschlüssen, Einsatz für die individuelle Freiheit, den Schutz der Grundrechte und den Erhalt der Bundesrepublik Deutschland in einem Europa der Vaterländer.

Welche spezielle Qualifikationen und Erfahrungen bringen Sie mit?

Landessprecher NRW von der mitorganisierten Landesverbandsgründung am 12. April 2013 bis Ende November 2013 mit Gründung von fünf Bezirks- und 52 Kreisverbänden, einem schwierigen Wahlantritt und Wahlkampf, dabei Spitzenkandidat der AfD NRW zur Bundestagswahl 2013, promovierter Volkswirt und habilitierter Betriebswirt mit den Schwerpunkten Organisation und Personal, viele Vorträge u. a. zum Euro, gute Kenntnisse der z. T. selbst entworfenen Parteisatzungen.

Sonstiges:

Die AfD ist nötiger denn je. Dazu brauchen wir einen arbeitsfähigen Bundesvorstand, der sich nicht mehr öffentlich streitet, sondern erst intern diskutiert und dann das Beschlossene kooperativ umsetzt. Wichtig ist auch die breite Diskussion und Verabschiedung des Parteiprogramms, welches dann alle Funktionäre bindet. Abweichende Privatmeinungen sind nicht verboten, sind aber als solche von der Beschlusslage der Partei abzugrenzen. Dann gelingen auch die zahlreichen anstehenden Wahlen bis hin zu Bundestagswahl (spätestens) 2017.

144 Gedanken zu „Mein Kandidatenprofil

  1. Wirklich ein sehr gutes Kandidatenprofil. Sie haben gute Fragen ausgesucht und noch bessere Antworten auf diese gegeben. Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg. Wissen Sie denn schon für welche Position Sie sich zur Wahl stellen werden oder entscheiden Sie dies kurzfristig?

    • Die Fragen waren vorgegeben. Als mögliche Positionen habe ich angekreuzt „stellvertretender Bundessprecher (Bundesvorsitzender)“ und „weiteres Mitglied des Bundesvorstands“. Wofür ich wirklich kandidiere, entscheide ich spotan in Abhängigkeit von der allgemeinen Stimmung und den jeweiligen anderen Kandidaten.

  2. Ich finde es mutig, gut und erfreulich, dass Sie sich zur Verfügung stellen. Die Fragen haben Sie ebenfalls in einer Form beantwortet, die meine volle Unterstützung hat.

    Leider scheint es bislang keine Möglichkeit zu geben, alle Mitglieder darüber aufzuklären, wer sich zu Herrn Lucke als Vorsitzendem bekennt, also einen geschlossen auftretenden Vorstand ermöglicht? Denn leider wird es ja eine Abstimmung über Lucke und Petry, und die Mitglieder wird primär interessieren, wer wem eher zuneigt.

    Ferner hoffe ich, dass Sie möglichst viel Unterstützung gerade aus NRW erfahren. Nichts ist besser geworden, seit Sie kein Landessprecher mehr sind; im Gegenteil hat Herr Pretzell, bei dem Sie von Anfang an den „richtigen Riecher“ hatten, Aussichten und Ansehen des größten Landesverbands schwer beschädigt. Eine Wahl von Ihnen wäre auch ein gutes Signal für die Zukunft der AfD NRW. (Zumal der Landesverband Sie ja eigentlich im EU-Parlament haben wollte.)

    Das Wichtigste ist freilich, in Essen die Partei zu retten. Wenn es ein guter, arbeitsfähiger Vorstand wird, dann werden Sie es gewiss sportlich nehmen, wenn aus Ihrer Bewerbung nichts würde (was ich mir nicht wünsche). Auch stellt sich die Frage, was wäre, wenn Sie gewählt würden, Frau Petry aber die Partei übernehmen würde? Denn in so einem Fall würden Sie ja wohl austreten. (Diese Konstellation scheint aber unwahrscheinlich.)

    Danke in jedem Fall nochmals, dass Sie sich als etwas bekannteres Mitglied zur Verfügung stellen. Ich wünsche Ihnen wie auch der ganzen AfD viel Glück und rufe dazu auf, Ihre Kandidatur zu unterstützen, denn mit dieser sind die Aussichten noch ein Stück besser geworden.

    • „Wenn es ein guter, arbeitsfähiger Vorstand wird, dann werden Sie es gewiss sportlich nehmen, wenn aus Ihrer Bewerbung nichts würde (was ich mir nicht wünsche).“ Natürlich, ich würde mich sogar freuen, wenn andere kompetente Mitglieder die Arbeit machen.

      „Auch stellt sich die Frage, was wäre, wenn Sie gewählt würden, Frau Petry aber die Partei übernehmen würde? Denn in so einem Fall würden Sie ja wohl austreten. (Diese Konstellation scheint aber unwahrscheinlich.)“ Der Fall ist (nahezu) unmöglich, weil zuerst die Sprecher gewählt werden.

  3. Ich teile Ihre Positionen zu 100%. Leider ist Bernd Lucke nicht so konsequent und klar in seinen Aussagen und Zielen, insbesondere im Hinblick auf den Euro und die EU. Die AfD wird in der Tat dringend gebraucht, und diese AfD braucht Ihre klaren liberalen Positionen. Good luck!

  4. Gut, dass Sie sich doch noch entschlossen haben, Ihren Hut in den Ring zu werfen.
    Wir wünschen Ihnen viel Erfolg für die Wahl und werden Ihre Kandidatur unterstützen.
    Wir sind überzeugt, dass Sie NRW als größten Landesverband im Vorstand gut vertreten.

  5. Ich wünsche mir sehr, dass die AfD einen handlungsfähigen Bundesvorstand bekommt, in dem Liberale (NICHT Links-Liberale á la Leuthäuser-Schnarrenberger o. ä.!!!) UND Konservative, AUCH National-Konservative (obwohl ich mich selbst NICHT SO bezeichnen würde!!!) vertreten sind und damit ein breites, ABER konsensfähiges Spektrum abgedeckt wird. Sie Herr Dilger sollten dabei sein! Herr Gauland aber auch! Herr Höcke aber NICHT! An der Spitze wird eine Klammer gebraucht, die vereint, zusammenführt und kompromissfähig ist. Betonköpfe brauchen wird NICHT. Egomanen wie Herr Lucke (der seine Verdiente hatte) und Frau Petry (der Erfahrung, Strategie und Weitblick leider fehlen) müssen ausgetauscht werden (was natürlich nicht einfach ist….). Eine eierlegende Wollmilchsau……

    • Wer sollte das sein? Am ehesten fällt mir noch Herr Starbatty ein, der aber selbst gar nicht will. Vielleicht würde er in höchster Not einspringen, wenn weder Frau Petry noch Herr Lucke gewählt werden sollten. Das Risiko wäre jedoch enorm.

  6. Herzlichen Glückwunsch, lieber Herr Professor Dilger!

    Ich drücke Ihnen die Daumen! Auch bin ich mit Ihnen der Meinung, dass die AfD nötiger denn je ist. Allerdings braucht das Land eine bürgerliche AfD mit liberalen und konservativen Inhalten. Für eine solche Partei ist Platz und Bedarf in der Bundesrepublik. Damit kann man bürgerliche Wähler gewinnen, die aus guten Gründen mit Union und FDP unzufrieden sind. So wie die FDP bereits vor der Wahl 2009 durch unzufriedene Unionswähler stark wurde, ehe sie die bürgerlichen Hoffnungen enttäuschte. Sollte sich die Partei jedoch in einen dubiosen Rechtsausleger verwandeln, wird sie den Weg von Freiheit, Schill und Republikanern nachvollziehen: Den Marsch in die politische Bedeutungslosigkeit rechtslastiger Kleinparteien.

    Die Absicht, diesen Weg ernsthaft beschreiten zu wollen, lässt sich wohl nur durch ideologische Verblendung erklären. Ich bin jedoch überhaupt sehr erstaunt, mit welchem Maß an Heuchelei die Gruppe um Frau Dr. Petry agiert. Die Beispiele sind Legion:

    So sei die Einzelspitze im Bund antidemokratisch. Dass jedoch gerade Petry, Gauland und Pretzell ihre Landesverbände allein führen und dies auch nicht zu ändern beabsichtigen, ist dagegen keiner Rede wert.

    Höcke und Petry reden von Integration und dem Einbinden aller Flügel, aber Höcke wirft bereits nach wenigen Monaten drei Abgeordnete aus seiner Fraktion, weil sie ihn kritisieren und seine Frontalattacke auf den Bundesvorstand nicht teilen. Kurz gesagt: Den Holocaust soll man laut Oberstudienrat Höcke leugnen dürfen, aber Kritik an seiner Person geht gar nicht. Frau Dr. Petry hätte dagegen am liebsten gleich alle Weckruf-Mitglieder in Sachsen aus der AfD geworfen.

    Der Weckruf wird ja generell als gefährliche innerparteiliche Fraktionsbildung und als „spalterisch“ bezeichnet. Für die Patriotische Plattform und die Bürgerliche AfD gelten diese Urteile erstaunlicherweise nicht. Herr Dr. Gauland vergisst gar, dass er kurzzeitig für die Kolibris schrieb!

    Herrn Prof. Lucke wird gerne „Rechtsbruch“ vorgeworfen oder auch, in abgeschwächter Variante, mangelnde Kooperation im Bundesvorstand. Dabei fuhr Frau Dr. Petry mit ihrer ausgewählten Truppe ohne Konsultation oder gar Beschluss des Bundesvorstands nach Griechenland, obwohl dies sogar nötig gewesen wäre, wenn sie dort im Namen der Partei spricht.

    Abgesehen davon hat Frau Dr. Petry mehrmals bei gravierenden Rechtsverstößen mitgewirkt. Über die Farce in Siegen haben Sie, Herr Professor Dilger, uns berichtet: https://alexanderdilger.wordpress.com/2015/05/09/parteitag-der-rechtsbruche-und-nein-stimmen/
    Um einen Ausrutscher scheint es sich indes nicht zu handeln. Viel eher kann man sagen: Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Auch in Sachsen-Anhalt hat Frau Dr. Petry einen ordentlich arbeitenden Landesvorstand abgesägt, der durch den zwielichtigen Höcke-Freund Roggenburg ersetzt wurde: https://www.facebook.com/engelbert.merz/posts/352189894957438?hc_location=ufi

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie so viele Petry-Anhänger all diese Rechtsverstöße und Heucheleien doch immer wieder so drehen und winden, dass sie Frau Dr. Petry als strahlende Retterin eines Chaos präsentieren, von dem nur allzu offensichtlich ist, dass sie es selbst zu erheblichen Teilen mit verursacht hat.

    Dabei braucht man sich im Grunde nur eines anzuschauen, um zu erahnen, wie es einer von Frau Dr. Petry geführten AfD ergehen würde: Ihre Griechenland-Reise. Diese Reise grenzt an Realsatire. Sie war offensichtlich schlecht organisiert, verlief völlig chaotisch und brachte im Ergebnis wirklich gar nichts hervor, nicht einmal brauchbare Bilder. Frau Dr. Petry und Co. liefen planlos durch die Straßen Athens und sprachen mit Leuten, obwohl Frau Dr. Petry wohl von Zeit zu Zeit auf Kreta im Urlaub weilt, wo sich diese Gelegenheit offenbar nie bietet. Da waren die Reisekosten doch wirklich mal gut angelegt. Wirklich lachen musste ich aber, als ich las, dass sich Frau von Storch und Herr Pretzell von Griechen zum Mittagessen einladen ließen. Da fahren zwei hochbezahlte EU-Parlamentarier in einer völlig wirren Aktion nach Griechenland und futtern dann noch auf Kosten der Einheimischen, die höchstwahrscheinlich weniger verdienen als die beiden, was sie aber keinesfalls anficht. Wenigstens scheinen die beiden richtig gut darin zu sein, wenn es darum geht, auf Kosten anderer Leute durchzukommen. Und an alle Pretzell-Anhänger in NRW: Nur die Ruhe, nehmen Sie meine leicht ironischen Kommentare locker! Immerhin macht der Landesvorstand in NRW doch eine gute Arbeit und die Umfragen sehen super aus! Falls Frau Dr. Petry die Parteiführung übernimmt, sollten Sie sich aber an die Zahlen gewöhnen, die halten dann auch im Bund Einzug. http://www.spiegel.de/politik/ausland/afd-in-athen-petry-von-storch-und-gauland-in-griechenland-a-1040767.html

  7. Mit Ihrer Bewerbung für den Bundesvorstand, Herr Dilger, gehe ich davon aus, dass dieser Blog nach dem kommenden Bundesparteitag einen anderen Status haben wird: den eines offiziellen AfD-Blogs. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in Essen und bin zuversichtlich, dass die AfD bald aus ihrem derzeitigen Umfragetief kommen wird. Hoffentlich wird die Rechtsunsicherheit im Zusammenhang mit der Bundessatzung auch bald beendet.

    • Dies wird in jedem Fall ein persönlicher Blog bleiben. Vertrauliches werde ich nicht ausplaudern und bereits Öffentliches aus meiner Sicht kommentieren, nicht zwingend nach der allgemeinen Parteilinie. Wenn der Unterschied klar ist, ist das aber auch kein Problem. Außerdem werde ich mich dafür einsetzen, dass endlich ein offizielles AfD-Diskussionsforum geschaffen wird.

  8. Ich unterstütze ihre Kandidatur! Ihre Bewerbung wurde bereits unters Volk gebracht 🙂 …Hunderte AfD und Weckruf-Mitglieder können sich selbst ein Bild machen, wobei ich darauf hingewiesen habe, dass man Sie als „liberale Stimme“ aus dem gemäßigten (neutralen) Lager unterstützen sollte, wenn man eine liberal-konservative Partei sein will!!!

  9. „Konsequente Kritik am Euro und an der Eurorettungspolitik, mehr Demokratie in Deutschland und der AfD, Einhaltung von Gesetzen, Verträgen, Satzungen und Beschlüssen, Einsatz für die individuelle Freiheit, den Schutz der Grundrechte und den Erhalt der Bundesrepublik Deutschland in einem Europa der Vaterländer.“

    Soweit alles gut und richtig. Ein breiteres Spektrum schadete Ihnen aber nicht. Der demographische Wandel beruhigt viele konservative Bürger. Dazu z.B. ein Sätzchen in Form: „Konsequente Unterstützung der Familien.“ Bei der „Einhaltung von Gesetzen“ hätte ein Verweis auf das Asylrecht auch nicht geschadet.

    Aber auf der einen Seite verstehe ich, dass Sie nicht als Gemischtwarenladen erscheinen möchte. Aber in einer allfälligen Bewerbungsrede sollten sie auch auf die Punkte demografischer Wandel und unkontrollierte Einwanderung eingehen.

    • „Der demographische Wandel beruhigt viele konservative Bürger.“ Sie meinen, dass er konservative Bürger beunruhigt. Liberale Bürger wie mich beunruhigt er aber nicht so sehr. Die Zahl der Kinder beruht auf individuellen Entscheidungen, die der Staat nicht vorgeben sollte. Die Rahmenbedingungen für Kinder sind natürlich zu verbessern, aber der demographische Effekt davon ist empirisch recht bescheiden. Außerdem sollte nicht der falsche Versuch unternommen werden, einen nicht nur negativen Bevölkerungsrückgang durch wahllose Zuwanderung auszugleichen, die die Kosten des Sozialstaats statt den Wohlstand steigert.

      „Bei der ‚Einhaltung von Gesetzen‘ hätte ein Verweis auf das Asylrecht auch nicht geschadet.“ Es sind alle Gesetze einzuhalten, natürlich auch das Asylrecht.

      • Da sich niemand des Themas Steuersenkungen annimmt, mit dem die FDP 2009 ein Ergebnis von 14% erreicht hat, könnten Sie einen der Grundsätze des AfD Wahlprogramms 2013 zu Ihren Kernthemen hinzufügen: Die Einführung eines Höchststeuersatzes von 25% gemäß Kirchhoff’schem Modell. Die AfD sollte unbedingt wieder (auch) klar als Steuersenkungspartei wahrgenommen werden.

        Dies ließe sich auch mit familienpolitischen Aspekten verbinden: mit jedem weiteren Kind sollte die Einkommensteuerlast sinken. Dies könnte man von Frankreich lernen. Dort gibt es viele Probleme, aber jedenfalls keinen „demographischen Wandel“, erst Recht nicht bei den Nettosteuerzahlern, seit dort in den 70er Jahren Kinder statt Containerschiffe als Steuersparmodell eingeführt wurden.

  10. Noch ist Ihre Bewerbung nicht online, ebensowenig wie das Antragsbuch. Ich bin sehr gespannt auf diesen BPT. Der sich dank der multiplen persönlichen Defizite einiger Großkopferter in der Partei leider nicht zu einer leidlich harmonischen und fairen Veranstaltung entwicklen wird. Und diese Leute damit der AfD keinen Dienst erweisen.

    • Nun ist sie online, mit vielen weiteren. Sieht gut aus. Aber die Großkopferten der Partei haben es scheinbar nicht nötig, das zu tun, was sie von anderen erwarten, nämlich vor dem BPT eine schriftliche Bewerbung einzureichen.

      • Manche reichen tatsächlich nie solche Bewerbungen ein, ich habe es bisher immer getan, wenn ich in der AfD kandidiert habe (bislang übrigens stets erfolgreich mit Ausnahme der Europawahlliste, die auch auf Bundesebene nominiert wurde, aber nicht von den normalen Mitgliedern).

  11. Es gibt bereits gegen Sie Intrigen! Irgendjemand hat das Gerücht gestreut, dass Sie in geheimen Gruppen gegen Herrn Lucke agitieren…versucht Herr Pretzell oder Vertraute den Erfolg ihrer Kandidatur zu verhindern? Wenn der Großteil der Mitglieder des Weckruf2015 Sie wegen diesem Gerücht nicht wählt (und das Petry und Höcke Lager sowieso nicht), sind ihre Chancen wohl eher gering, da die „neutrale“ Mitte allein nicht reichen wird…Politik ist ein schmutziges Geschäft! Leider erreiche ich nicht alle Mitglieder des Weckruf, um dieses Gerücht richtig zu stellen…
    PS: Angeblich tritt Frau Weidel für das Petry-Lager als Vertraute von Herrn Hampel an…

    • Meine Position wird in diesem Blog öffentlich beschrieben und in irgendwelchen geheimen Gruppen werden Sie auch nichts anderes finden. Sachliche Kritik muss auch an Herrn Lucke erlaubt sein, doch er ist immer noch der mit Abstand beste Sprecher(kandidat), den wir haben. Der nächste Vorstand wird im Gegensatz zum aktuellen vertrauensvoll zusammenarbeiten und keine öffentlichen Schlammschlachten veranstalten, ansonsten kandidiere ich gar nicht erst.

      • Die Mitglieder des Weckruf2015 haben mit sachlicher Kritik kein Problem…die Intrige dagegen behauptet, dass Sie gegen Herrn Lucke aktiv arbeiten, was ja nicht stimmt, da ich ihren Blog kenne! Leider erreiche ich nur ein Teil der Weckruf (und neutralen) Mitglieder, um ihren Blog zu empfehlen, damit sie sehen, dass Sie in einen BuVo unter Herrn Lucke sehr gut passen würden… natürlich glaubt dieses Gerücht nicht jeder. Ihre Kandidatur wurde auch wohlwollend aufgenommen…

  12. Ich werde Sie in Essen gerne unterstützen.

    P.S.: Es haben sich 4200 Mitglieder angemeldet – das wird also defintiv ein GröPaz.

    • Schade, dass man nicht weiß, wie groß die 3 Lager…Weckruf, „Neutrale“, Petry/Flügel…sind. Mir bereitet Sorgen, dass die JA vielleicht 10 % der Teilnehmer stellen wird und damit überrepräsentiert ist…

      • Na wenn von angeblich 4200 Weckrufern sagen wir 2.100 kommen, dann sind die auch ‚überrepräsentiert‘. Ich gehöre zum, so ist zu befürchten, wohl kleinsten Lager. Das allerdings anders als die Lager Lucke und Petry gar keines ist, nämlich die Neutralen.

  13. Die Führungsebene der AfD muss dringend durch Persönlichkeiten mit Sachkompetenz in unseren Kernthemen und mit Einsatz für die Schaffung und Einhaltung von rechtlichen Regeln verstärkt werden.
    Leider ist die Einhaltung von Regeln und Verträgen auf nationaler und europäischer Ebene durch die aktuellen Macher der Politik zur Beliebigkeit verkommen.
    Leider treten entsprechende Tendenzen (Satzungsstreit) auch in der AfD auf, insbesondere im Landesverband NRW.
    Sie, Herr Dilger, verfechten standhaft die Grundziele der AfD, trotz mancher Machenschaften und Hinterhältigkeiten gegen Ihre Person. Ihr Platz ist im Bundesvorstand der AfD, – und nach gewonnenen Wahlen – im Bundestag, um dort für Ihre (unsere) Thesen zu kämpfen.
    Meiner Unterstützung (und die meiner politischen Umgebung) können Sie gewiss sein!

    • Leider hat auch der so Gelobte es sich nicht nehmen lassen, sich für Machenschaften und Hinterhältigkeiten zu engagieren. Er hat sich selbst disqualifiziert.

      • Falls Sie mich meinen, es liegt mir nicht, mich „für Machenschaften und Hinterhältigkeiten zu engagieren“. Meine inhaltlichen Positionen, aber auch meine Kritik an Fehlverhalten, sei es in der großen Politik oder in der AfD, stehen hier ganz offen, was Ihnen vermutlich auch wieder nicht gefällt.

      • Vielleicht möchten Sie uns die Vorwürfe ja etwas detaillierter schildern und diese auch belegen.
        Falls Sie dies können.

  14. Könnte es für Sie zu einer Kampfkandidatur gegen Frau Weidel kommen? Sie wird vom Petry-Lager als Wirtschaftsliberale ins Rennen geschickt…also wahrscheinlich decken Sie beide das gleiche Thema ab, so dass nur einer in den BuVo kommt. Eine direkte Gegenüberstellung der fachlichen Kompetenz wäre doch bestimmt zu Ihrem Vorteil? Diese Frau soll so ehrgeizig wie Frau Petry sein und gleichzeitig tatsächlich bisher in Niedersachsen nicht viel geleistet haben…Wir brauchen doch keine neue Petry im BuVo?

      • Ich hörte im Dezember 2014 einen Vortrag von Frau Weidel in Hannover, den ich sehr seltsam fand. Dort behauptete sie beispielsweise, das Statistische Bundesamt beschäftige 3000 Leute damit, die Inflationsrate künstlich herunterzurechnen. Das war teilweise ziemlich unseriös. Ob sie das ernst meinte oder nur bei den zahlreichen Verschwörungstheoretikern gut ankommen wollte, weiß ich nicht.

        Auf dem letzten Landesparteitag in Niedersachsen ergriff sie für Thomas Ehrhorn das Wort, der sehr weit rechts steht und ebenfalls in Essen kandidieren will. Frau Weidel ist für mich deshalb definitiv keine Option.

        Bei Facebook wird tatsächlich befürchtet, dass Sie gegen einen Weckruf-Kandidaten kandidieren könnten, weil Sie nicht im Weckruf sind. Vielleicht sollten Sie bei Gelegenheit noch einmal begründen, weshalb Sie nicht im Weckruf sind und trotzdem auf der „richtigen“ Seite stehen (gleichwohl Sie sicherlich auch darauf spekulieren, neutrale Mitglieder für sich zu gewinnen, was völlig legitim ist). Ich drücke Ihnen die Daumen! Die AfD könnte einen richtig tollen Vorstand bekommen…

      • Ich werde nicht gegen gute Kandidaten des Weckrufs antreten. Umgekehrt kann der Weckruf durchaus auch Kandidaten unterstützen, die ihm nicht direkt angehören, aber die inhaltlichen Ziele teilen. Mir geht es vor allem um die Inhalte, die in der und durch die AfD zu befördern sind. Sollte es hingegen zu einer Spaltung der AfD kommen, würde ich mich gegenwärtig keiner neuen Partei anschließen.

      • Frau Weidel soll Mitglied der v.-Hayek-Gesellschaft sein…und sozusagen das seriöse Aushängeschild für Petry und Co. werden, weil sich Herr Starbatty dazu nicht benutzen lassen wollte. Sie scheint eine der darauf von Petry angekündigten Wirtschaftsliberalen aus der zweiten Reihe zu sein…

    • Mich würde es nicht wundern wenn hundert Kandidaten von Chaoten ins Rennen geschickt werden! Frau Dr. Weidel ist vermutlich Herrn Hampels Reserve. Einfach ignorieren! Beide!

      BuVo sind rund 8-12 Menschen. Wir sollen uns nicht mit Kandidaten 30+ beschöftigen! Wir sollen auch nicht spinnen und ideale Lösungen suchen. Ziel ist es Prof. Lucke als Vorsitzenden. Danach ein starkes Vorstand ! Zusammenhalt und Zusammenarbeit sind die Bedingungen. Jetzt geht es nicht um NW gegen Bayern etc. Deswegen wird eine Disziplin erforderlich.

      • Letzte Zuckungen der “ lustigen“ Gegner sind schon bemerkenswert! Herr Gebhardt ( Administrator des freien Forums und Editor des afd-nb.de) schäumt schon:

        „Bernd Luckes feuchter Traum: Ich baue mir eine Partei!

        by Editor on 30. Juni 2015 in Allgemein • 0 Comments

        Kaum zu glau­ben – auch heute noch kann, von der Öf­fent­lich­keit weit­ge­hend un­be­merkt, eine klei­ne ver­ant­wor­tungs­lo­se Cli­que von Psy­cho­pa­then und Ha­be­nicht­sen mit Groß­spen­den und der Un­ter­stüt­zung aus den War Rooms der Re­gie­rungs­par­tei­en und di­ver­ser Ge­heim­diens­te, den Grund­stein legen für eine neue Par­tei!

        Eine Par­tei, deren Or­ga­ni­sa­ti­onstruk­tur mehr mit einer NSDAP ge­mein haben wird als jede an­de­re deut­sche Par­tei heute!“

        Solche hasserfüllte Bullshit-Propaganda soll nicht ohne rechtliche Konsequenzen hingenommen werde. Herr Gebhardt ist verleumderisch und parteischädigend! Weckruf2015 Mitglieder als Psychopaten zu nennen bedeutet Realitätsverlust und Angst. Herr Gebhardt schämen Sie sich nicht vor Ihren Kunden?

      • Der NSDAP-Vergleich ist tatsächlich verleumderisch und parteischädigend. Wie man an den „Ha­be­nicht­sen mit Groß­spen­den“ sieht, ist Logik nicht die Stärke dieses Mannes.

      • Ja, lesenswert. Mittelstandsforum positioniert sich kurz vor BPT gegen Weckruf, will sich aber als neutral und sachlich darstellen, so ungefähr wie Herr Wunsch.
        Herr Müller vergisst aber, dass eigene Kandidat Dr. Schreier auf Weckruf Unterstützung offensichtlich rechnet. Wenn sich schon dieser kleiner Mittelstandsforum bekämpft was sollen wir erwarten? Meine Stimme kriegt Mittelstandsforum nicht.

    • Von Frau Weidel habe ich bisher noch nie etwas gehört. Herr Dilger, den viel mehr Leute kennen, sollte bessere Chancen haben.

  15. Ich freue mich für die Partei. Meine Stimme hätten Sie (kann leider nicht dabei sein), schon der mir so wichtigen Ausgewogenheit bzw. Repräsentativität des Vorstands wegen. Aber auch inhaltlich kann ich jeden Ihrer Punkte voll unterstützen – obwohl ich mich nicht als „Liberalen“ sehen würde. Von daher (und aufgrund der Tatsache, dass Sie eben gegenüber allen Seiten als sachlich-konstruktiver Kritiker aufgetreten und insbesondere dem Weckruf nicht beigetreten sind) würde ich von einer Wählbarkeit quer durch alle Lager ausgehen.

    Schade nur, dass diese (vielversprechende) Kandidatur scheinbar nicht aus einem Netzwerken der „Liberalen“ (wozu nach Henkels Rücktritt Zeit und Notwendigkeit gewesen wäre) erwachsen ist und von daher keine „Hausmacht“ mitbringt.

    Von daher wäre eine frühere Kandidatur besser gewesen – va weiß man ja nicht, wie lange die Veröffentlichung auf der Bundesseite braucht.

    Ich werde Ihre Kandidatur auf jeden Fall bekannt machen – heute abend treffen sich alle Berliner Mitglieder, die hinfahren, um Organisatorisches, aber auch Inhaltliches wie eben Wahlalternativen vorzustellen und zu besprechen.

  16. Ich wollte am Wochenende zum Mitgliederparteitag in Essen mit kariertem Hemd kommen. Jetzt ziehe ich mir ein blaues Hemd mit roter Krawatte an.

    • Wenn es so heiss wird wie angekündigt, könnte ich an einem der Tage mein knallrotes T-Shirt mit Konterfei von Maggie Thatcher anziehen… 😉

      • Herr Wunsch,

        Was Sie hier als Weckruf2015- Strategie verlinken ist eine der nicht autorisierten Tonaufnahmen, oder Tonmontage, die Ihre „Freunde “ ohne Erlaubnis aufgenommen haben und jetzt kurz vor BPT verbreiten, um mit falschen Begleitkommentaren Stimmung gegen Weckruf zu machen. Natürlich wurde im Achim, am Ende Prof. Luckes Vortrages über Grexit und David Cameron, auch über Essen und Lügen die über Weckruf verbreitet werden gesprochen. Wesentlich ist, dass Weckruf-Unterstützer nicht voreingenommen sind und auch andere gemässigte und anständige Kandidaten unterstützen werden weil für Prof. Lucke gute und sachliche Zusammenarbeit am wichtigsten ist.

        Die Methoden die u.A. Herren Gebhardt, Wilharm, Hampel und viele Gennosen anwenden sind nicht anständig! Herr Hampel benutzt weiter Mitgliederadressen um Polifakt an uns zu verteilen. Vielleicht könnte Sie uns informieren welche Strategie die Gegenseite hat? Werden Weckruf Kandidaten auch von Patrioten, Bürgerlichen und Geflügel unterstützt? Was glauben Sie?

      • Autorisiert oder nicht, der Inhalt ist eindeutig und für mich extrem abschreckend ob der perfiden, unanständigen, schmutzigen Parteitagsregie und abscheulichen Teilnehmermanipulation, die da vorgestellt wird.

        Bei Min. 12:50 erklärt Lucke, dass bei einem Scheitern des „Weckrufs“ womöglich „eine so dramatische Entscheidung“ anstehen könne, dass diese vom gesamten „Weckruf“ getroffen werden müsse. Auf die Frage, ob es eine Kandidaten-Liste des „Weckrufs“ geben werde, antwortet Lucke bei Min. 14:55, dass eine solche Liste abhängig sei von vom Ausgang der Sprecher-Wahl: Wenn er mit deutlicher Mehrheit gewinne, dann werde er höchstpersönlich am Mikrofon andere – eindeutigere – Personalvorschläge machen als bei einem knappen Ausgang, bei dem es sich aus taktischen Gründen empfehle, „konstruktiv-kritische“ Personalien vorzuschlagen, um – so der Hintergedanke – auch unentschlossene Mitglieder auf seine Seite zu ziehen. Ab Min. 17:00 spricht Lucke davon, dass das Personaltableau des „Weckrufs“ im Idealfall kurzfristig über E-Mail, SMS und WhatsApp an die als zuverlässig eingestuften Kreise innerhalb der Parteitagsteilnehmer kommuniziert werden soll.

        Bei Min. 17:35 bestätigt Lucke außerdem einen Einwurf aus dem Publikum, demzufolge es etwa 50-60 Koordinatoren geben soll, die die entsprechenden Informationen auch an digital nicht omnipräsente Personen weitergeben werden. Im Zweifel, so Lucke bei Min. 18:00, seien seine am Mikrofon getätigten Personalvorschläge das Maß der Dinge. Bestätigt wird erstgenannte Äußerung später noch einmal bei Min. 38:30, wo ein Redner unter Bezugnahme auf eine kürzlich erfolgte „Weckruf“-Telefonkonferenz davon spricht, die gesamte Halle in Planquadrate einzuteilen und Multiplikatoren zur Koordination des erwünschten Wahlverhaltens einzusetzen.

        Ab Min. 35:30 kündigt Lucke die inzwischen erfolgte Vorstellung seines Wunsch-Generalsekretärs André Yorulmaz an, den er gemeinsam mit Ulrike Trebesius ausgewählt habe. Bei Min. 35:50 sagt Lucke, Yorulmaz sei „noch“ Mitglied der „Jungen Alternative“ (JA).

        Ab Min. 1:07:50 schießen sich die Anwesenden abschließend endgültig auf die JA ein: Lucke ruft eindringlich dazu auf, den vom JA-Spitzenkandidaten Julian Flak (JA-Landesvorsitzender und Stellvertretender AfD-Sprecher in Hamburg) gestellten Antrag auf Feststellung der Unvereinbarkeit zwischen „Weckruf“- und AfD-Mitgliedschaft bei der Festlegung der Tagesordnung abzulehnen. Der Antrag sei insofern gefährlich, als er vielen Mitgliedern aus der aller Richtungsstreitigkeiten überdrüssigen Mitte der Partei zusagen könne, was bei einer Annahme die Folge haben werde, dass die Partei auseinanderbreche (!). Bei Min. 1:10:15 wird zu guter Letzt Sören Hauptstein, der niedersächsische JA-Vorsitzende und Beisitzer im Landesvorstand der AfD Niedersachsen, als „sehr aktiv“ bezeichnet, was zu der Gefahr führe, „dass wenn wir nichts tun, dann werden von der Jungen Alternative auch einige nach Essen kommen und werden nicht in unserem Sinne wählen.“

      • @Stephan Wunsch:
        Nichts was da gesagt wird ist in irgendeiner Weise verwerflich. Insbesondere liegt keine „Teilnehmermanipulation“ vor, wenn man seine Vorgehensweise bei einer demokratischen Abstimmung der Situation und den Wünschen der Wähler anpasst. So etwas als „perfid“, „schmutzig“ und „abscheulich“ zu bezeichnen legt nahe, dass Sie auf einem sehr hohen Niveau klagen.
        Besonders dreist ist, dass Sie Herrn Yorulmaz, Migrant und wenn ich mich nicht irre homosexuell, aufgrund des Rechtsrucks der JA Vorwürfe machen. Dies ist typisches „Victim Blaiming“. Wenn so jemand einer Höcke-Truppe nicht mehr angehören will, dann ist dies a) verständlich und b) weiß ich nicht, wann er die Altersgrenze erreicht (so viel zum dämonisierten „noch“).
        Dass Sie mit solchen Tonaufnahmen hausieren gehen und zusätzlich solche Vorwürfe verbreiten, das ist wohl immer noch perfider als auf Fragen bei einer Veranstaltung ehrlich zu antworten.

      • @ Peter V

        Lesen Sie eigentlich, auf was Sie antworten? Nichts von dem, was Sie hier vortragen, lässt einen wie auch immer gearteten Kontext zu meinem Posting erkennen.

  17. Endlich mal wieder eine positive Nachricht zur AfD aus unserem Bundesland! Nachdem sich unser Bezirk (Köln) und seine südlichen Kreisverbände konsolidieren und – soweit mir bekannt – in den lokalen Parlamenten solide Arbeit abliefern, hoffe ich auf gutes Gelingen in Essen. Ich hoffe, die AfD ist nicht so dumm, den aktuellen bundespolitischen „Elfmeter“ zu verschiessen!

  18. Ihre Entscheidung, Herr Dilger, ist zu begrüßen, insbesondere da es nun eine gute Chance gibt, daß unser stärkster Landesverband NRW durch einen ehemaligen Sprecher vertreten ist. Auch ich habe entschieden „meinen Hut in den Ring zu werfen“. Das Kandidatenprofil wurde bereits am Freitag versandt, aber man lädt die restlichen Profile wohl erst heute hoch. Allerdings werde ich mich nur um einen Beisitzerposten bewerben.

    Mein Grund für eine Bewerbung ist die Überzeugung, daß wir auch in der Politik praktisch denkende Menschen brauchen, es sollte immer eine gesunde Mischung aus Theorie und Praxis sein. Die meisten politischen Beschlüsse und Gesetze gehen doch zu stark an der Realität vorbei. Darum sehe ich den Professor ebenso wie einen Handwerksunternehmer als notwendigen Teil des Vorstands. Des Weiteren halte ich es für notwendig, daß – anders als bei den Altparteien – Vorstandsmitglieder wirtschaftlich nicht von der Politik abhängig sind und damit frei und unabhängig entscheiden können.

    Ich möchte erreichen, daß wir uns in den Themen breiter aufstellen. EURO und Zuwanderung werden langfristig nicht ausreichen und ich möchte mich insbesondere gegen die Aushöhlung des dualen Systems einsetzen. Wir brauchen beruflich qualifizierte Fachkräfte. Vor allem dürfen wir denn jungen Menschen nicht mehr einreden sie seien nur mit Abitur und Studium etwa wert.
    Zudem strebe ich an kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor der ausufernden Bürokratie zu schützen und unsere Partei zu deren natürlicher Interessenvertretung zu machen.

    Durch meine bisherige Funktionen als Kreissprecher und Mitglied im Landesvorstand (u.a. auch bei der Mitgliederverwaltung) bin ich überzeugt über die notwendigen Erfahrungen zu verfügen. Durch meine langjährige Tätigkeit in der Tarifkommission Metall NRW kann ich hoffentlich auch in unserer Partei dazu beitragen, Menschen mit unterschiedlichern Zielen zusammen zu bringen. Bei manchen Personen, die ein Grundmass an Anstand und Ehrlichkeit vermissen lassen, – da mache ich mir nichts vor – wird dies natürlich nicht möglich sein und das hat sich hier in NRW bereits gezeigt.

    Just in diesem Moment durfte ich ein Interview mit einem Journalisten der französischen Nachrichtenagentur AFP führen. Auf meine Frage hin, wie man denn in Frankreich die AfD betrachten würde, bekam ich eine ähnliche Antwort wie bereits vorher von einem Kunden:

    Man sieht die AfD als notwendig und wünschenswert um Korrekturen an der EU und dem EURO positiv zu beeinflussen. Die französische Bevölkerung sieht die Entwicklung noch kritischer als wir.
    Man befürchtet aber, dass wir durch unseren parteiinternen Streit nicht genügen von der aktuellen Situation in Griechenland profitieren können. Man hat aber auch die Befürchtung, die AfD könnte sich Richtung Front National entwickeln. Der Journalist bezog sich ausdrücklich auf die Äusserungen Alexander Gaulands.

    Ich würde mich freuen, wenn auch einige Leser dieses Blogs meine Bewerbung unterstützen. Als Kandidat aus NRW werde ich – entgegen einiger Kandidaten bei der Nominierung für die Europaliste – selbstverständlich nicht gegen Sie, Prof. Dilger, antreten.

    • Prima, dass Herr Dilger und Herr Rohlje für NRW kandidieren und damit einen Kontrapunkt zur Skandaltruppe von Pretzell setzen. Viel Erfolg! Leider kann ich Sie nicht mehr wählen, da ich bereits meine Konsequenzen gezogen habe.
      Zu Luckes Kandidaten für den Posten des Generalsekretärs: Y. ist mir im Bezirk Münster in der Vergangenheit nicht durch eine einzige politische Äußerung aufgefallen. So sehr ich seine Kandidatur aufgrund seines sozialen Profils begrüße, habe ich Bedenken, einen solchen Mann in das politische Gefecht mit den anderen Parteien zu schicken. Man denke nur an die Fernsehrrunden der Generalsekretäre nach BT- und LT-Wahlen. Wie soll ein derart unprofilierter Mann da (im Falle eines Einzugs der AfD in den BT) gegen einen Politprofi wie Scheurer (CSU) oder gar gegen eine eingefleische Polemikerin wie Frau Fahimi (SPD) bestehen?

      • Ich vermute, er soll jetzt erst einmal einigen Mitgliedern um Höcke zeigen, dass sie in der falschen Partei…Herr Lucke will mit ihm die radikalen Mitglieder loswerden. In Wirklichkeit wird es nach einer kurzen Zeit mit Y. wohl eher bspw. Herr Greve werden, auf den man in Zukunft mit Blick auf die BT-Wahl baut…wenn es überhaupt einen Generalsekretär geben wird, was aktuell vollkommen ungewiss ist…bzw. die AfD überhaupt bis dahin noch eine Chance hat, irgendwo einzuziehen oder mit Petry schon auf den absteigenden Ast ist

  19. Plan A: Wenn Lucke gegen Petry gewinnt, dann haben Sie eine Chance von Ihm als Beisitzer vorgeschlagen zu werden. Als stv. Sprecher will Lucke: Trebesius, Kölmel und Greve vorschlagen.
    Plan B: Wenn Petry gewinnt, ist wohl mit einer Abspaltung des Weckrufes zu rechnen. Dann sehe ich in NRW für die AfD keine´Chancen und in NRW wird auch die Bundetstagswahl gewonnen. Nicht in Brandenburg ud nicht in Sachsen.

    • Der Kölmel hatte am Wochenende einen ziemlich farblosen Auftritt in der FAZ. Ich habe große Zweifel, daß man mit diesem Mann irgendwelche Wahlen gewinnen kann.

      • Vielleicht hat die Mehrheit der Leute in Baden-Württemberg ja andere Präferenzen als Sie. Sehen Sie sich mal den jetzigen Ministerpräsidenten und seine Vorgänger an. Herrn Kölmels gerade nicht polterndes Auftreten spricht für ihn; und er hat ja auch bei der Wahl zur EU-Liste gut abgeschnitten. Ich wiederum zweifle sehr daran, dass man mit „dem“ Pretzell irgendwelche Wahlen gewinnen kann.

  20. Herr Dilger,

    meine Stimme haben Sie sicher!

    Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass der kommende Generalsekretärsposten von einer würdigen Person besetzt wird oder vorerst gar nicht besetzt wird.

    Das im Raum stehende Arbeitnehmerbruttogehalt von 9000,00€ / monatlich ist überzogen für einen 32 Jährigen ohne nennenswerte Erfahrung (abgesehen von jahrelanger AWD-Strukki-Aktivität).

    • „für einen 32 Jährigen ohne nennenswerte Erfahrung“
      Welche Erfahrung braucht es denn für den Posten eines Generalsekretärs? Das ist doch ein rein politisches Amt. Ich nehme mal an, Herr Lucke wird sich dabei etwas gedacht haben. Tatsache ist doch dass Herr Gauland sehr viel politische Erfahrung hat, auch eine Vorstellung davon wie die Medien arbeiten, wobei für Herrn Henkel Ähnliches gelten wird, und beide haben sich nicht mit Ruhm bekleckert.
      Ich zweifle eher daran, dass es überhaupt einen Generalsekretär geben wird, weil die Satzung am seidenen Faden hängt.

      • Was sich Herr Lucke und Frau Trebesius dabei gadacht haben ist wirklich die Frage? Operative Seite des Geschäftes wird überwiegend mit jüngeren, dynamischen, schlagkräftigen Menschen gemacht! Ob Herr Yilmaz so einer ist ? Im Prinzip, kann man sich nur auf Menschenkenntnisse Prof. Luckes verlassen?
        Ist „Brückenbauer“ für AfD Programm eine Priorität? Vielleicht wenn man bestimmte Wähler sucht.
        Erahrene Menschen ab 50+ sind eher wertvolle Berater als „Macher“.

      • Was sie sich bei der Wahl dieser Person gedacht haben dürfte klar sein, sie wollten mit seiner Abstammung und sexueller Präferenz nach innen und außen ein Signal setzen. So weit mag ich noch folgen.

        Aber was Sie sich aber dabei gedacht haben, ausgerechnet einen Drücker aus einer Finanzvertreibs-Strukkihierarchie zu wählen, entzieht sich jedem Verständnis.

        Davon ab, in deutschen Parteien ist es üblich, dass der Generalsekretär eher die politische Seite der Parteiorganisation übernimmt und die politischen Standpunkte der Partei besonders zugespitzt nach außen vertritt. Er ist die Speerspitze gegenüber dem politischen Gegner.

        Er wirkt aber sicher nicht als innerparteilich integrierende Figur. Dafür ist primär der Parteivorsitzende verantwortlich. Ist der dazu aus persönlichen Defiziten heraus nicht fähig, wie das bei Lucke leider unzweifelhaft der Fall ist, kann er das nicht an einen Generalsekretär delegieren sondern er ist schlicht für das Amt nicht geeignet.

      • Herr Lucke ist vielleicht nicht der perfekte Parteivorsitzende, aber er ist mit Abstand der beste Sprecher, den wir haben. Wollen Sie ernsthaft Frau Petry wählen?

  21. Gute und richtige Entscheidung, Herr Prof. Dilger! Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Mut. Seien Sie gewiss, dass viele Mitglieder Ihnen ihre Stimme geben. Hoffen wir nur, dass sich auch sonst die Vernunft durchsetzt. Denn einigermaßen ruhiger und sachbezogener Atmosphäre haben immer noch die liberal-konservativen Kräfte obsiegt. Viel Erfolg!

  22. Off-Topic:
    Inzwischen haben sich fast 5000 Menschen dem Weckruf2015 angeschlossen. Trotz der Tatsache, dass nicht alle Mitglieder der AfD sind: hier von einer Minderheit zu sprechen ist vor dem Hintergrund der vielen Karteileichen ohne Aktivität eine Farce.

    • Ja, das dürfte die mit Abstand größte Gruppe in der AfD sein. Trotzdem bleibt die Frage, wie viele davon nach Essen kommen. Noch sollte sich niemand beruhigt zurücklehnen, sondern jeder möglichst nach Essen kommen, zumal ein deutliches Ergebnis besser ist als ein knappes.

      • Ich sehe insbesondere die Gefahr, dass Personen wie Herr Poggenburg in den Vorstand gewählt werden, weil diese prominent sind und manche Leute einen möglichst breit aufgestellten Vorstand wollen, auch wenn die Positionen in der Partei nichts verloren haben. Es geht nicht nur um Herrn Lucke. Man braucht eine möglichst große Zahl von Leuten mit klar moderater Ausrichtung, um ein Wiederholen der letzten Monate auszuschließen.

      • Ja, dass befürchte ich auch…der Weckruf2015 wird zwar mit Abstand die größte Gruppe sein, aber wenn man nicht genug mobilisieren kann, nützt dieser Umstand überhaupt nichts…es war ja gerade das Problem in den letzten Monaten (vor dem Weckruf), dass die gemäßigten Kräfte sich von stärker vernetzten radikalen Kräften in den Landesverbänden überrumpelt lassen haben! Die JA, Flügel und Co. mobilisieren sehr stark…es kann knapp werden, wenn der Weckruf keine 50 % Mobilisierungsquote schafft…und die anderen Gruppen weit über 50 % schaffen, wofür es genug Indizien gibt.

    • Off Topic: ich glaube den Zahlen des Weckruf so weit, wie ich Lucke werfen kann, und das ist selbst bei seinem geringen Gewicht eher wenig. Ich halte die Zahlen für völlig überzogen, die sollen dem Publikum etwas vorgaukeln, das in diesem Ausmaß nicht existiert. Nachprüfbar sind sie ja eh nicht.

      • Wir werden sehen, was in Essen passiert. Ich halte tatsächlich alles für möglich, aber es gibt Wahrscheinlichkeiten (in diesem Fall für Herrn Lucke).

      • Herr Wunsch, Sie wollen den Lesern Zweifel einpflanzen um Weckruf zu schaden und vergessen dabei, dass Menschen schlauer sind als Sie denken. Unterstellen Sie Weckruf etwas was Sie selbst gerne als Waffe benutzen? Entlarvend und wirklich off-Topic! Ihre Zusammenarbeit mit Herrn Gebhardt im Forum spricht eindeutig dafür, dass Sie massiv und gezielt gegen Weckruf-Gründer intrigieren!
        Gedulden Sie sich noch ein Paar Tage.

      • Entlarvend ist vorallem auch, dass hier und bei Facebook zunehmend das Aussehen/Gewicht etc. von Herrn Lucke eine Rolle spielen und in den Dreck gezogen werden. Anscheinend ist die eigene Argumentationsbasis sehr dünn – dann hält man sich eben an Oberflächlichkeiten auf.

      • Das zeigt, welche Ressentiments bei einigen Mitgliedern vorhanden sind. Man mag andere Menschen einfach nicht wegen ihres Aussehens. Privat ist selbst das in Ordnung und muss man nicht jeden mögen, doch als politische Position ist es untragbar.

      • Unsinn. Das ist ein geflügelter Spruch dort, wo ich herkomme, und er sagt genau gar nichts über irgendwelche physischen Merkmale und wie man dazu steht. Das ist nicht ohne Grund nur ein Nebensatz. Es geht dabei allein darum, mit einer überspitzten Darstellung zu betonen, dass momentan überhaupt kein Vertrauen (mehr) vorhanden ist.

  23. Eine interessante Frage wird sein, ob ein neuer kompetenter BuVo (hoffentlich mit Ihnen) es schafft, die ausgetretenen AfD-Mitglieder wieder zurückzuholen…vor allem in den neuen Bundesländern sind sehr viele Mitglieder ausgetreten…bspw. in Thüringen angeblich bis zu 30 %, was nur nicht so stark auffällt, da die Anzahl im Verhältnis zur gesamten AfD…sowohl der gesamten Mitglieder in Thüringen als auch der Ausgetretenen…gering ist.

    • Leider treten selbst jetzt noch vernünftige Mitglieder aus, statt zumindest noch bis zum Wochenende zu warten. Die gestrige Rundmail von Herrn Lucke war leider wieder nicht hilfreich. Zwar freue ich mich über meine positive Erwähnung, aber andere Namen auf der Liste relativieren diese stark. Herr Keith ist z. B. die größte Stütze von Herrn Pretzell.

      • Ihre Bewerbung wurde bis jetzt unter den normalen Mitgliedern sehr gut aufgenommen! Es wird interessant, zu sehen, ob Unterstützer von Petry und Co. auf dem Parteitag die Seiten wechseln, sobald sie feststellen, dass das Petry-Lager nur eine Minderheit ist…um ihre eigene Kandidatur zu retten. Ich hoffe, solche Charaktere kommen nicht in den BuVo… Frau von Storch hätte bestimmt gute Chancen gehabt, wenn sie nicht in den letzten Wochen als Propagandaministerin von Petry aufgefallen wäre…zum Glück wird sie keine Kehrtwende machen können, ohne total unglaubwürdig zu werden.

      • „…wieder nicht hilfreich…“ ist sehr dezent formuliert. Passt eigentlich niemand auf, wenn L. mal wieder Unsinn schreibt wie mit dieser Liste und dem derzeit völlig unnötigen Vorschlag für einen möglichen künftigen GS.? Erinnert mich doch stark an die Henkel-Prozedur in Aschaffenburg. Auch Erfahrung kann ein Weg zur Klugheit sein. Oder auch erfahrene Bundesgenossen.
        Über Beratungsresistenz haben wir uns in der Partei schon im September 13 unterhalten. Umso wichtiger wäre es, dass L. Leute zur Seite bekäme, die ihn in seinen Kernkompetenzen unterstützen, ihn aber in anderen Feldern und Aktionen entlasten und an die Hand nehmen.

  24. + Sie sind bekannt als kategorischer Euro-Gegner.
    + Sie sind keine Lucke-Jünger und haben teils deutliche Kritik an ihm geübt (Mut zur Wahrheit)

    – Mangelnde Positionierung in Sachen Russland-Sanktionen, NATO-Osterweiterung, Gender usw.
    – Wie sehen Sie als Liberaler TTIP? (Freihandel ist positiv, viele anderen Aspekte bei TTIP sind illiberal, Mittelstandsfeindlich und beschädigen die Demokratie: Schiedsgerichte, Vorbehaltsrechte für Großkonzerne……)

    – Mangelnde bundesweite Bekanntheit, keine Youtube-Videos

    – Blog als Plattform für Schlammschlachten missbraucht

    – Über HOH war gestern zu lesen: „Auch in der Flüchtlingspolitik verfolgt Henkel eine klare Linie: Zwar fordert er, dass Asylbewerber bereits während ihrer Bewerbungszeit arbeiten dürfen – „damit sie keinen Unsinn machen“, also kriminell werden.“
    Mit dieser sozialdarwinistischen Haltung steht er in klarem Widerspruch zu konservativen Parteikreisen und europäischen Partnern (Dänen, Briten usw.), die eher zum australischen Modell (Zentren in Nordafrika, Abbau der Anreize zur illegalen Einwanderung….) tendieren.
    Sie sind als Henkel-Fan bekannt. Wie ist Ihre Position?

    – Sie sind in Bochum geboren, haben in Dortmund gelehrt. Neben Neukölln sind Islamisierung, Parallelkulturen und der Verfall unserer aufgeklärten deutschen Kultur (Goethe, Kant, Hegel…) nirgendwo in Deutschland so sichtbar, wie an der Ruhr. Dennoch sehen Sie in Deutschland keine Gefahr der Islamisierung. Das ist unglaubwürdig und weltfremd.

    Zusammengefasst sehe ich geringe Chancen für eine erfolgreiche Kandidatur. Zu viel Neoliberalismus. Zu starke Verwicklung in Schlammschlachten. Wenig konservative, kultur-bewahrende Thesen.

    • Der Parteitag am Wochenende wählt nicht einfach einen neuen, hoffentlich besseren Bundesvorstand, sondern entscheidet über die Ausrichtung der AfD. Herr Lucke ist konservativ und Sie präferieren eine Politik rechts von ihm. Ich bin liberal, erwarte jedoch gar nicht, dass die ganze Partei so werden soll wie ich. Wenn die AfD aber keinen Platz mehr für liberale Ansichten und Personen haben sollte, dann wird sie eine andere Partei sein als bisher.

      Natürlich habe ich zu allen angesprochenen Themen jeweils eine Position, die hier auch schon diskutiert wurden. Es sind eben nur andere Positionen als Ihre, wie Sie auch berechtigte Kritik an Herrn Pretzell & Co. als Schlammschlachten abtun wollen, weil sie ihn sonst nicht mehr anhimmeln könnten.

      • „AfD-Beobachter“ ist ein typisches Beispiel eines Petry/Pretzell Anhängers…es wird immer behauptet, man will die AfD von 2013 bewahren. In Wirklichkeit lehnt man diese AfD, eine liberal-konservative Partei, ab. Vielmehr will man die AfD zu einer braunen Linkspartei, liberalen NPD, Putin-Partei umwandeln …wozu das führen würde, kann man in der FAZ lesen: Bedeutungslosigkeit, ein Schicksal wie die Republikaner! http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/krise-in-der-afd-13661144.html

      • Ihre spalterische Schwarz-Weiß-Rhetorik ist symptomatisch und der Grund, warum der Weckruf scheitern muss und wird.

        Ein Pretzell-Fan bin ich nicht. Man weiß nicht, wofür er so genau steht, was dran ist an den Gerüchten in NRW, außerdem steht er nicht zur Wahl.

        Alexander Dilger sagte am 01/07/2015 um 13:55 :
        „Der Parteitag am Wochenende wählt nicht einfach einen neuen, hoffentlich besseren Bundesvorstand, sondern entscheidet über die Ausrichtung der AfD. Herr Lucke ist konservativ und Sie präferieren eine Politik rechts von ihm.“

        Quatsch; Es ist in erster Linie eine Entscheidung über den Führungsstil der AfD: Integrierend und moderierend (Petry) oder autoritäre Führungspartei (Lucke). Im Vergleich zu Lucke kann Petry eher die gesamte Breite der Partei abdecken. Sie ist Teamchefin, er ein Autokrat.

        Lucke ist weder liberal, noch konservativ. Er ist ein Marktfundamentalist und zugleich zutiefst illiberal, denn er zwingt der Partei seinen persönlichen Willen auf. Für ihn ist die AfD keine Bürgerbewegung, die bei der Gründung die Menschen angelockt hat.
        Sein Gesellschaftsbild ist zutiefst reaktionär und sein Lebensstil befremdlich (Er hält Abtreibung für einen „Frevel“, fährt kein Auto, hat keinen Fernsehanschluss, trinkt keinen Alkohol, seine Frau trägt merkwürdige Klamotten und er selbst trägt die Pullover seiner Vorfahren auf, womöglich sogar deren Unterhosen.
        Bei Lucke erinnert vieles an religiöse Fundamentalisten, Eiferer, die man sonst nur aus den USA kennt (Amish.. ).

        Luckes Team (Trebesius und Yorulmaz) haben verglichen mit anderen Mitgliedern eine weit unterdurchschnittliche Ausbildung, Trebesius´ Videoclips wirken unbeholfen, insbesondere, was die Gestik angeht. Wer schreibt die Texte, die sie aufsagt?
        Wie soll der unerfahrene Yorulmaz die AfD aus Berlin führen, wenn Lucke, Trebesius und Kölmel in Brüssel sitzen? Es wird nicht funktionieren…

        Meine AfD ist die von 2013 in Oberursel: Frauke Petry, Konrad Adam, Alexander Gauland, Beatrix von Storch stehen für das Konservative, Kultur-bewahrende.
        Prof. Starbatty und Prof. Meuthen verkörpern die Euro-Kritik.

        Nicht dazu gehören Höcke und Poggenburg. Übrigens ist Höcke eine Kreatur von Bernd Lucke, wenn man Michaela Merz glauben darf. Ohne Lucke wäre Höcke in Thüringen nie so schnell aufgestiegen. Eines von vielen Beispielen einer völlig verfehlten Personalpolitik Luckes….

        Das Schreckgespenst des „Rechtsruck“ ist eine perfide Masche der machtgeilen Weckrufler.
        Das sind größtenteils abgewählte Karrieristen und Opportunisten oder Ex-CDU-Dorfpolitiker, die mit der Diktion des politischen Gegners nicht einmal vor den niederträchtigsten Diffamierungen von Parteifreunden zurückschrecken…

        Es geht tatsächlich um eine Richtungsentscheidung am Wochenende, aber Programmatik spielt dabei keine Rolle:

        Die Team-Chefin Petry setzt auf eine Mannschaft, die verschiedene gemäßigte Köpfe und Strömungen vereint und den Charakter der AfD als Bürgerbewegung erhält.

        Dem gegenüber steht die Bernd-Lucke-Führerpartei. Und da ist der Vergleich mit den Republikanern vielleicht gar nicht so falsch: Denn der Herr Schönhuber scheint ein ähnlich problematischer Egomane wie Bernd Lucke gewesen zu sein. Eine solche One-Man-Show braucht aber kein Mensch. Unter Lucke wäre das Schicksal der AfD dasselbe wie bei den Republikanern:
        Eine Führerpartei, die von den Allüren eines Allleinherrschers in den Abgrund geführt wird.

      • Wer urteilt denn hier schwarz-weiß? Frau Petry ist tatsächlich nicht rechts oder gar rechtsradikal, sondern steht inhaltlich für gar nichts bzw. den blanken Opportunismus (erst für Frauenquoten, dann dagegen, erst für das Verfassungsgerichtsurteil zum Kopftuch, dann dagegen, erst gegen die Bremer Satzung, dann dafür, jetzt wieder dagegen). „Integrierend und moderierend“ ist sie jedenfalls nicht, eher das Gegenteil. Sie und ihre Mannschaft sind in meinen Augen unwählbar.

      • @AfD Beobachter Wenden Sie sich bspw. an Herrn Samtleben…er kann Ihnen erzählen, wie „Integrierend und moderierend“ Frau Petry in Sachsen ist! Herr Lucke ist bestimmt nicht perfekt, aber Frau Petry hat den weitaus autoritäreren Führungsstil und kein Profil…sie ist eine braune Merkel!

  25. Die Liste in Luckes mail hätte er garnicht machen sollen. Wie der Keith auf die Liste kommt ist ein Beweis, dass die Liste wohl nicht bedacht war. Lucke soll nicht immer so auf die Tränendrüse drücken. Es ist klar, wir lieben ihn, und wir haben gezwungenermaßen nicht viele Optionen. Herrn Adams Schicksalmail habe ich Herr Adams zurückgeschickt mit der Bitte, mir nicht so einen Unsinn zu mailen. Also wählen wir Keith. Andreas Keith, ein Stern geht endlich auf. Aber vorher muss dieser Herr noch von Pretzells Gehaltsliste. Achja, fast hätte ich es vergessen. Frauke hatt gerade gschrevve. Euch auch? Sie schreibt, sie will aus dem Euro raus. Gut, dass sie den Gutmenschen das in Athen nicht gesagt hatte. (ein Taxifahrer, 2 Käufer vom Supermarkt, ein Obdachloser und ein Tomatenverkäufer)

    • Die gestrige EMail-Flut ist bei mir ungelesen ins Archiv gewandert. Ich habe von diesem Theater die Nase gestrichen voll.

      Klar, Lucke ist verglichen mit unserm Nightmare-Team (Pretzell-Petry) das kleinere Übel. Aber wenn ich mit einem kleineren Übel zufrieden sein könnte, wäre ich bei der ?DU geblieben.

  26. Lieber Herr Dilger,

    ich freue mich, dass Sie evtl. für den Bundesvorstand kandidieren möchten.

    Alle Kontrahenten bringen sich in Position. Selbst der evtl. Sprecher NRW Pretzell schreibt:

    < Ich habe erlebt, dass Frauke Petry bereit und in der Lage ist, mit
    < Vertretern aller Lager und politischen Strömungen zusammenzuarbeiten, nicht
    < nur einmal, sondern immer wieder aufs Neue! Ich sage Ihnen ganz ehrlich: So
    < sieht für mich gelebte Demokratie aus!

    Er sagt mir ganz ehrlich, ist er jetzt zum ersten mal ehrlich? Muss Pretzell dann, wenn er ehrlich ist, schreiben das er ganz ehrlich ist? Was ist nur in NRW los?

    Viel Erfolg am Wochenende in Essen.

      • Davon abgesehen, dass dieses FH vs. Uni Standesgedöns arg peinlich ist , aber wer es nötig hat…: Meuthen ist bis zum Weckruf auf Luckes Seite gewesen. Der Ruf hat ihn in der Tat aufgeweckt, mich ja auch. Bei der Spaltung der Partei bzw. deren Ausrichtung auf einen autokratischen, merkbefreiten Führer mit einem hörigen Vasallenteam macht er nicht mit. Ich finde das gut, ich mache da auch nicht mit.

      • Natürlich machen Sie und er da mit, nur eben auf der anderen Seite. Dass Frau Petry & Co. sich als demokratischer, transparenter und weniger spaltend aufspielen, ist ein schlechter Witz. Sie wollen diese Partei aus reiner Egozentrik ruinieren, wofür es hoffentlich keine Mehrheit gibt.

      • Kennen Sie Herrn Driesang, Bewerber und Petry-Anhänger? Ich halte ihn eher für reaktionär als liberal…ansonsten scheint Antiamerikanismus und Putinismus wohl der neue Liberalismus zu sein?

      • Ich verstehe nicht, warum es nicht zu Ihnen durchdringt, obschon ich es schon oft schrieb: ich werde Petry und diverse andere ihres Lagers nicht wählen. Sondern ausschließlich Bewerber, die ich der lagerfreien Mitte zugehörig ansehe. Seit dieser Lagerirrsinn vom Flügel begonnen wurde, und über Deutschland-Resolution, Geiger- Mitgliederentmündigungsentscheid und schließlich Weckruf eskaliert wurde, habe ich nie etwas anderes gesagt. Sondern ich halte das alles für parteispaltend und schädlich. Dass als ‚mitspielen auf der anderen Seite‘ zu werten, ist grotesk.

        Was dagegen Sie hier seit langem argumentieren -kurz gesagt, wer nicht Lucke et al wählt, unterstützt automatisch Petry et al- ist aus meiner Sicht eine ans antidemokratische grenzende und die Partei spaltende Einstellung. Denn Sie grenzen damit all diejenigen aus, die -wie ich- keinem der Lager angehören.

      • Sie betreiben einseitige Propaganda unter dem Mäntelchen der Neutralität, was ich unehrlich finde. Sie haben noch nie beantwortet, wen Sie denn nun als Sprecher wählen wollen. Man muss sich zwischen realen Alternativen entscheiden, nicht irrealen Wunschvorstellungen.

      • Wenn ich die Wahl zwischen Pest, Cholera und Enthaltung habe, wähle ich Enthaltung. Das wird Ihnen nun auch wieder nicht recht sein, denn damit stützt man ja nicht Lucke, was wiederum Petry hilft, richtig? Lucke ist aber für mich nicht mehr wählbar, aus hinreichend dargelegten Gründen. Enthaltung ist eine völlig legitime demokratische Entscheidung, in Essen für mich die einzig richtige. Es sei denn, es kommt noch ein akzepabler Kandidate daher, der keinem der Lager angehört. Dann bekommt der meine Stimme.

        Dass Sie meine Beiträge als einseitige Propaganda bezeichnen, zeugt von merkwürdiger Realitätswahrnehmung, denn ich schreibe seit jeher, dass beide Lager für mich nicht wählbar sind. Wenn überhaupt betreibe ich also Propaganda für keines der beiden Lager.

        Davon abgesehen, dass Sie aus dem Glashaus mit Steinen werfen, da Sie selbst vehement eine einseitige Propaganda für Lucke et al und gegen Petry et al betreiben.

      • Ich lege offen, warum ich wofür bin. Das haben Sie jetzt auch versucht, aber sich dabei um die eigentliche Entscheidung gedrückt. Enthaltung ist eine demokratische Option, Nein übrigens auch, aber letztlich überlassen Sie die Entscheidung damit anderen. Für eine Wahl zwischen zwei Optionen muss man deren Vor- und Nachteile abwägen, statt gegen alles zu sein, was überhaupt einen Nachteil hat.

      • Herr Wunsch erinnert mich an Herrn Schlegel…einerseits immer für einen neutralen BuVo ohne Herrn Lucke und Petry plädieren, andererseits ständig einseitig gegen Herrn Lucke und den Weckruf Stimmung machen. Herr Wunsch macht sich unglaubwürdig und ein wenig lächerlich, wenn er in seinem Fall von Neutralität spricht…natürlich tendiert er eindeutig zu Petry. Allein solche Sätze sind schon entlarvend: „Bei der Spaltung der Partei bzw. deren Ausrichtung auf einen autokratischen, merkbefreiten Führer mit einem hörigen Vasallenteam macht er nicht mit.“ Der Landesverband Sachsen wurde scheinbar noch nie von Herrn Wunsch besucht…ebenso wurden die Kandidaten von Petry wohl nicht so genau angeschaut…in meinen Augen sind darunter weitaus mehr „Vasallen“, die quotenmäßig enthalten sind, um sich die Loyalität bestimmter Gruppen in der AfD zu „erkaufen“, ohne dass diese Kandidaten großartig irgendwelche Sachkompetenzen mitbringen (vielleicht eher Kompetenzen im Lügen, Vertuschen, Intrigen schmieden etc.)

      • Herr Driesang empfiehlt auf seiner Seite Bücher zum Liberalismus und Co….mich wundert, wenn er diese Bücher gelesen hat und mit den Autoren übereinstimmt, wie er dann den Weckruf und Herrn Lucke so aggressiv ablehnen und gleichzeitig so vehement eine Petry AfD mit Höcke, von Storch und Co. fordern kann. Wie kann man als Liberaler in braune Sozialisten und Co. natürliche Verbündete sehen, wo doch Höcke und Co. die individuelle Freiheit Andersdenkender einschränken und den Staat im eigenen Sinn (vor allem den Wohlfahrtsstaat) eher ausbauen wollen? Höcke und Petry wollen doch selbst nicht weniger Macht als Herr Lucke…im Gegenteil noch viel mehr, wenn man deren kleinen Führerstaaten in Thüringen und Sachsen anschaut… und Herr Gauland hätte am liebsten einen Polizeistaat. Sogar Libertäre, wofür er sich wahrscheinlich hält, müssten doch eine Lucke AfD bevorzugen, weil es dort realistischer ist, Veränderungen zu erreichen?

      • @Stephan Wunsch
        Sie verbreiten Illusionen, und das auch noch mit peinlichen Phrasen wie „Führer“. Offenbar genießen Sie es, sich von der Antifa so anpöbeln zu lassen; da geben Sie es gerne an dezidiert um einen moderaten Kurs bemühte Leute weiter. Wirklich sehr „demokratisch“. Wenn Sie im Leben nach dem Tode den Holocaust-Opfern begegnen, dann können Sie gemeinsam mit der Antifa-Schmuddelbande denen aufgeregt erzählen, dass Sie Herrn Lucke mit ihrem Mörder gleichgesetzt haben. Das finden die bestimmt niveauvoll und intelligent.
        Es ist völlig klar, dass die Veranstaltung in Essen von den existenten Lagern dominiert werden wird, weil diese erheblich viele Anhänger haben und deren Transport organisieren können. Es ist völlig klar, dass es daher eine Lager-Wahl wählen wird. Sie bilden sich ein, Sie könnten keines von beiden wählen, obwohl gar keine entsprechenden Leute im Rennen sind.
        Ich mag Herrn Lucke auch nicht besonders. Die Erfahrung zeigt aber, dass Petry und Pretzell die Partei zerstören würden. Das was die wollen hat keine Zukunft. Deshalb ist es überlebensnotwendig, jetzt Herrn Lucke zu unterstützen. Das festzustellen ist gerade nicht antidemokratisch. Es ist ein Rat, das Beste aus seiner Stimme zu machen: Wenn ich sicher nur die Wahl zwischen einer demokratischen Partei, die ich nicht mag, und einer extremistischen Partei hätte, dann würde ich die demokratische wählen, statt rumzuschimpfen, die eingeschränkte Wahl sei undemokratisch, und der besseren Option von zwei schlechten meine Stimme zu verweigern. Ich würde dann nämlich mit einem echten „Führer“ aufwachen.
        Nun, vielleicht sitzen Sie ja dann am Montag in einer kaputten AfD mit Petry als Chefin sowie einem abgespaltenem Weckruf, können sich aber immerhin sagen, dass Sie für irgendeinen Typen, der 2% Stimmen eingefahren hat, votiert haben. Das fühlt sich bestimmt toll an. Da haben Sie der Idee, dass Herr Lucke sein Ego über die Partei stellt, ein exzellentes Beispiel gegenüber gesetzt.

      • Die Wahrheit ist, wer Prof. Lucke jetzt nicht wählt stärkt Frau Petrys Chancen. Und dass mit Absicht! So können sich Mitläufer als rechtschaffende neutrale Bürger darstellen und Wähler täuschen!

      • Die Herren nationalliberal und Peter V erhalten hiermit eine Merkbefreiung (googlen Sie danach). Denn wer trotz meiner wiederholten Klarstellungen immer wieder versucht, mich mit aberwitziger Rabulistik und abstrusen Unterstellungen, Annahmen und Projektionen in eine Ecke zu stellen wo ich nicht bin, der merkt nichts.

        Nebenbei, es gibt abermillionen von Führern, Tsipras ist ein aktuelles Beispiel. Dass manche bei der Erwähnung eines Führers reflexhaft und ausschließlich den Völkermörder aus Braunau assoziieren ist Ausweis einer guten Konditionierung und mangelnder geistiger Freiheit. Aber jeder wie er kann.

  27. Frau Petry dreht jetzt vollends durch. Sie schreibt (bzw. lässt auf eine Frage bei Facebook schreiben):

    Frage: Sehr geehrte Frau Dr. Petry, Im Netz geht das Gerücht um, Sie würden in Essen nur als Stellvertreterin kandidieren und nicht gegen Bernd Lucke antreten. Ist da etwas dran?

    Admin 1. Teil: Da ist nichts dran, Herr Kowalke. VG Admin Team
    Admin 2. Teil: Das war ursprünglich nicht so geplant, aber durch die zwischenzeitlichen Ereignisse (Aufforderung durch Hr. Lucke, Verweigerung einer Zusammenarbeit mit Fr. Petry in dem neuen Vorstand, Aufstellung eines Tableaus ohne Fr. Petry, Aufstellung von Fr. Trebesius gegen Fr. Petry als stellv. Sprecherin, usw.) erforderlich geworden. VG Admin Team

    Ganz offensichtlich hat sie es mit der Wahrheit nicht so. Sie hat als erstes eine Zusammenarbeit ausgeschlossen und sich dann wieder gewendet und eine Zusammenarbeit notfalls für möglich befunden.

  28. Kann hier noch jemand klar denken? Es geht nicht um Prof. Luckes Pulli oder die Kleider seiner Frau. Es geht nicht um Frau Trebesius Bildungsniveau. Es geht nicht um Herrn Wünschs Verstellungen, Tiraden über Neutralität und subversive Sprüche. Trolle versuchen uns auf einen Niveau unter der Gürtellinie zu entführen.

    Wer Interesse hat
    a. Prof. Lucke mit gemässigtem und anständigem Weckruf2015 als AfD Kern zu sehen und/oder
    b. zu verhindern dass Patrys rechtspopulistische Chaos-Truppe AfD zerstört

    soll diszipliniert die bekannten Spitzen um Prof. Lucke wählen. Ich sage diszipliniert, weil man die Stimmen nicht verschwenden darf. Wir sehen es wie gezielt Petrys Truppe vorgeht! Es ist keine Zeit für Experimente, Spinnereien, Neutralität. Weckruf ist mit über 20% Unterstützer eine echte gemässigte Kraft und es geht nur darum sich gegen Unanständigen und meisten Unentschlossenen zu behaupten!

  29. Nach allem, was ich hir in den letzten Monaten gelesen habe, bleibt für den Moment festzustellen, dass Sie ungemein viel gemeinsam haben mit Herrn Lucke. Von daher verstehe ich, dass er sie ausdrücklich lobend erwähnt hat. Und ich gehe davon aus, dass Sie beide sicherlich gut in einem Vorstand zusammenarbeiten würden. Naja, genau genommen: Sie sich gut unter ihm einordnen. Ob Sie beide die Chance dazu erhalten, wird man in wenigen Tagen wissen.

  30. @Stephan Wunsch

    Was halten Sie denn von einer Konstellation Starbatty / Gauland als Übergangslösung? Beide verstehen sich gut, sind gleichen Alters und könnten die Partei wieder in ruhiges Fahrwasser bringen. Persönlichkeiten sind jetzt gefragt.

    • Das wäre eine für mich mittlerweile gut vorstellbare Konstellation. Ich bin zwar aus vielen Gründen skeptisch gegenüber Menschen dieses Alters in operativen Führungspostitionen, aber irgendeine Kröte wird man bei jedem Kandidaten schlucken müssen.

    • Beide werden nicht als Sprecher kandidieren, schon gar nicht zusammen. Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass Herr Lucke gewinnt. Umgekehrt könnte auch Frau Petry gewinnen. Immerhin wäre dann alles klar (zumindest für mich). Es ist nämlich trotz allem auch noch möglich, dass beide als Sprecher wiedergewählt werden. Dann geht entweder der Streit endlos so weiter oder gilt das Wort von „Bernd Lucke: Rücktritt bei Wahl von Frauke Petry“. Am unwahrscheinlichsten ist der Fall, dass beide nicht gewählt werden. Dann ist in der Tat alles möglich.

      • Wenn Herr Lucke eine breite Mehrheit bei seiner Wahl hat, werden wohl auch alle anderen Kandidaten von seiner Liste durchkommen. Der AfD wäre es zu wünschen. Der Bericht bei Monitor war wieder alarmierend. Es stellt sich die Frage, wie eine Lucke AfD nach Essen mit diesen Leuten umgehen will. Die können ja nur Mitglieder aus der Mitte der Gesellschaft vertreiben.

      • Wenn es weder Lucke noch Petry werden, was ich nicht glaube, ist die Partei auch am Ende. Eine Partei wie die AfD, die sich nicht fest etabliert hat, braucht ein „markantes Gesicht“. Wenn da irgendein – Entschuldigung – Niemand steht, ist die Partei so gut wie tot. So ziemlich jeder, der prominent ist, hat Position für irgendeine Seite ergriffen.
        Selbst wenn eine Person mit Sachverstand und Erfahrung wie Sie zum Sprecher gewählt würden, hätte diese nicht die Autorität in der Partei, um sich gegen prominente Vertreter der Flügel durchzusetzen und den Bundesvorstand zu dominieren. Lucke und Petry würden beide in der AfD bleiben und dann am Stuhl desjenigen sägen, der sich auf den ihren gesetzt hat. Ein neutraler Kandidat müsste sich wahrscheinlich gegen Angriffe von allen Seiten wehren.

        @Manuel
        Mit einem geschlossenen Vorstand könnte man in der Partei aufräumen. Ein Sieg von Lucke würde viele Spinner vergraulen bzw. von einem Partei-Eintritt abhalten. Für den Rest wird gelten müssen: Wer die Leitlinien betrügt, der fliegt. Das wird nicht von heute auf morgen geschehen können. Wichtig ist, jetzt den Kurs zu korrigieren; ansonsten kommt der Crash. Wenn die Kurskorrektur klappt wird es weiterhin eine holprige Fahrt werden, es wird Schlingern und Umwege geben, aber die Richtung wird stimmen.

      • Die Frage ist nur wie weit ein gemäßigter BuVo rechtlich gegen solche Mitglieder vorgehen könnte. Der Handlungsspielraum scheint in Deutschland da ja begrenzt zu sein.

      • Ich gehe davon aus, dass Petry garnicht gewählt wird. Ich habe den Eindruck, dass Frau Trebesius sie verdrängen wird. Wir werden es bald wissen. Der einzige Vorteil einer Nichtwahl von Lucke ist der, dass sich am Sonntagmittag so langsam die Grugahalle leeren wird und ich mir dann das Formel 1 Rennen noch anschauen kann.

      • @Manuel
        So rechtlich problematisch muss das nicht sein, glaube ich. Gerade wenn es um den Vorwurf des Rechtsextremismus geht ist es in Deutschland eher leicht, Leute abzusägen. Das Schiedsgericht kann die Leute rausschmeißen, wofür es nur die parteischädigendes Verhalten anführen muss. Sie haben Recht: Dagegen kann man vor regulären Gerichten klagen. Aber glauben Sie, deutsche Richter geben „BRD-Schwindel“-Rechtsesoterikern Recht? Das würden die sich in einem öffentlichen Verfahren gar nicht trauen; und viele von den Rausgeworfenen würden auch nicht klagen, außer den Querulanten. Es gibt viele Leute, die im kleinen Kreis Antisemitisches Zeug schwätzen, aber nicht in ein Gericht laufen würden, um es dort öffentlich zu verteidigen. Würden Sie sich für Ihr Leben ruinieren, nur um Kreisvorsitzender in der AfD zu bleiben? Ich nicht.
        Neben juristischen Schritten gibt es auch noch andere Möglichkeiten, um jemanden zum Gehen zu bewegen. Sie können Menschen die Mitgliedschaft in einem Club unerträglich machen, ohne irgendetwas Juristisches zu tun. Das ist nicht schön, aber soll man zu Leuten mit antidemokratischen, revanchistischen und/oder rassistischen Ansichten besonders freundlich sein?
        Ich betone nochmals, dass es jetzt zunächst um den Vorstand geht. Sollte dieses Unterfangen scheitern können uns die irrigen Ansichten vom Kreisvorsitzenden in Hintertupfingen egal sein.

        @Horst Krebs
        Bei Frau Petry besteht die Gefahr, dass ein allzu großer Teil der Mitglieder sie vielleicht dabei haben will. Es gibt nicht nur Leute, die weder Petry noch Lucke wollen, sondern auch solche, welche keinen verlieren wollen, was so unrealistisch ist wie die in Griechenland verbreitete Haltung zur Euromitgliedschaft ohne Auflagen. (Bzw. die Idee der Deutschen, den Euro zu behalten und nichts dafür zahlen zu müssen.) Frau Petry muss nach Möglichkeit ganz draußen gehalten werden, und dafür zählt jede Stimme.

    • „Was halten Sie denn von einer Konstellation Starbatty / Gauland als Übergangslösung?“
      In diesem Szenario wird Lucke durch einen Weckruf-Mann und Petry durch das entsprechende Gegenstück im Petry-Lager ersetzt. Was Sie da vorschlagen ist ein Stellvertreter-Krieg, bei dem sich die vorhandenen Flügel einfach neue Gallionsfiguren suchen, ohne den unterschwellig schwelenden Streit zu klären. Dabei muss dies jetzt geschehen, da bei den Landtagswahlen Pause ist und der Programmbeschluss ansteht. Von ruhigerem Fahrwasser kann also gar nicht die Rede sein.

    • Nach Gaulands neuesten Formulierungen zur Frage rechtsextremer AfD-Anhänger sowie seinem letzten Vortrag in Mannheim, bei dem er nur über Prof. Lucke und den Weckruf abgelästert hat, ist er für mich keine Option. Wer bewusst Menschen anzieht, die uns schaden, steht meiner Ansicht nach nicht mehr auf dem Boden der Leitlinien. Auch seine kategorische Ablehnung von Lucke ist keine gute Voraussetzung für die Vorstandsarbeit, die wir jetzt dringend brauchen.

  31. 56% der AfD-Wähler wollen Herrn Lucke, nur 23% Frau Petry.

    Es wäre völlig fatal, auf irgendjemand anderen zu setzen als Herrn Lucke. Das muss man sich jetzt noch einmal klar machen.

  32. Gibst eigentlich einen Livestream vom AfD-Parteitag ?

    Mein Hobby ist europäische Parteiengeschichte bzw Parteienspaltungen in Europa. Na gut in Spanien links, will jetzt Podemos mit der IU zusammenarbeiten oder nicht. Die IU streitet intern und die Podemos auch, naja.
    Ich als Wiener könnte ja beim AfD Mitgliederparteitag gar nicht teilnehmen, selbst wenn ich meinen Mitgliedsbeitrag zahlen würde. Parteiordner: „Ausländer sind hier nicht „teilnahmeberechtigt“ “
    “ He Meister, ich komm aus der Ostmark und ich lade sie nachher auf eine wiener Schnitzel ein“
    “ Nein, und wenn ich Sie unauffällig reinlasse, halten Sie es doch eh nicht mal durch, die 3 Stunden Tagesordnungsdebatte und flüchten in eine Eckkneipe in Essen“.

    Na Schmäh beiseite, der Lucke wirkt so wie ein gealterter streberhafter Lieblingsschwiegersohn. Und eines muss man schon sagen, diesen Professoren-Komplex , bezüglich kenn mich über die Wirtschaft aus, gibst doch so zentral nur in der BRD. Oder?
    Das ist der USA oder in Tschechien oder in Österreich nicht möglich.
    Obwohl die Länder verschieden sind, da bewundert man wen der in der freien Wirtschaft Erfolg hatte, auch im harten, kalten Wind des Arbeitsleben was geleistet oder gescheitert ist und dann in die Politik geht.

    Will mich ja nicht unbeliebt machen, glaubt hier wirklich wer, dass Wirtschaftsprofessoren, die nie im kalten, harten Wind des Arbeitslebens gearbeitet haben, sondern nur in der warmen, windgeschützten Beamtenstudierstube tätig sind , sich über Wirtschaft auskennen.

    • Grundsätzlich sind auch Gäste zugelassen, wenn die Versammlung nichts anderes beschließt. Das hat auch nichts mit der Staatsbürgerschaft zu tun.

      In Österreich steht man doch noch viel mehr auf Titel. Im Übrigen muss man nicht selbst sein, was man erforscht, sondern ein gewisser Abstand kann sogar von Vorteil sein. An Universitäten kennt man schließlich den „kalten, harten Wind des Arbeitslebens“ ziemlich gut, weil der Wettbewerb um Dauerstelle viel stärker ist als in den meisten Wirtschaftszweigen.

    • „Na Schmäh beiseite, der Lucke wirkt so wie ein gealterter streberhafter Lieblingsschwiegersohn. Und eines muss man schon sagen, diesen Professoren-Komplex , bezüglich kenn mich über die Wirtschaft aus, gibst doch so zentral nur in der BRD. Oder?“
      Ich will hier nicht sagen, wie jemand, der solche Dinge schreibt, wirkt. Ich schreibe auch nicht, wie es wirkt, wenn jemand mit einem Christenkreuz in Wien herumpilgert und „Abendland in Christenhand“ betet um Einwanderungspolitik zu kritisieren, wie das ein gewisser Parteichef tut.

      „Will mich ja nicht unbeliebt machen, glaubt hier wirklich wer, dass Wirtschaftsprofessoren, die nie im kalten, harten Wind des Arbeitslebens gearbeitet haben, sondern nur in der warmen, windgeschützten Beamtenstudierstube tätig sind , sich über Wirtschaft auskennen.“
      Gut, dann hätten wir das geklärt. Die über 200 deutschen Ökonomen und die Bundesbank-Mitarbeiter, die vor genau der Entwicklung vom Euro gewarnt haben, die jetzt gerade zu besichtigen ist, das waren alles Trottel; und die Gewerkschaften und Industrielobbyisten, die im Verbund mit der Antifa diese Leute niederbüllten, teils niederprügelten, die wissen besser, was läuft.
      Was Sie da schreiben, ist eine zutiefst kommunistische Sichtweise, bei der Arbeiter (ich habe nichts gegen Arbeiter, wir brauchen jeden) ökonomisch mehr Durchblick haben als Ludwig Erhard oder Thatcher. Sie haben kein Geld für Ostdeutschland via Soli zahlen müssen und sind auch nicht über die Mauer vom Osten in den Westen gesprungen; vielleicht ist das die Erfahrung, die Ihnen fehlt.
      Ich versichere Ihnen, dass wir in der AfD Leute an der Spitze haben, die den romantischen „kalten, harten Wind des Arbeitslebens“ aus eigener Anschauung kennen. Das ist in deren Fall aber kein Gewinn, sondern das Gegenteil.

    • P.S.: Um die Frage noch zu beantworten, die Wochenzeitung ‚Junge Freiheit‘ bietet bei solchen Veranstaltungen üblicherweise einen Liveticker auf deren Internetseite an.

  33. Vielleicht ist es zu früh, aber da ich nicht weiß, wie lange Sie noch in ihrem Blog sind bzw. ob wir uns persönlich in Essen treffen…ich wünsche Ihnen viel Erfolg!!! Ich hoffe, dass dieser Blog ab nächster Woche von einem Mitglied des BuVo der AfD betrieben wird 🙂

    PS: Hoffentlich treten Sie und Herr Starbatty gegen Meuthen/Weidel an, damit Letztere nicht in den BuVo kommen…Opportunisten und sich überschätzende Selbstdarsteller braucht die AfD nicht…Sie und Herr Starbatty verkörpern für mich die Sachkompetenz, die die AfD ausmachen sollte!

    • Der Hinweis mag überflüssig sein, aber wenn Sie Herrn Dilger helfen wollen, sollten Sie a) noch möglichst viele Leute über seine Kandidatur informieren und eine Empfehlung abgeben und b) noch möglichst viel Unterstützung für Herrn Lucke zusammentrommeln.

    • Sofern a) nicht 18 Länder in Europa völlig von der Rolle sind und b) IWF-Berichte lesen können, können Sie bald extrem preiswert in Griechenland Urlaub machen.

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