Blog wird zwei

Der ‚Blog-Start‘ fand vor genau zwei Jahren statt. Ich halte jetzt einfach einmal die aktuellen Zahlen fest zu den Größen, über die ich schon vor einem Jahr berichtet habe (siehe Blog ist ein Jahr alt‘):

Dies ist der 722. Blogbeitrag, also wurden im 2. Jahr 363 Beiträge veröffentlich nach 358 im 1. Jahr. Es gibt jetzt 20.877 freigeschaltete Kommentare, was ein deutlicher Zuwach zu den 5.335 entsprechenden Kommentaren vor einem Jahr ist. Aktuell liegt die Zahl der Seitenzugriffe bei 583.216, was rund 330.000 Zugriffen im letzten Jahr entspricht. Es gibt 197 Follower direkt von diesem Blog, was einen Zuwachs von 56 bedeutet. Bei Twitter sind es jetzt 363 Follower, 81 mehr als vor einem Jahr. Bei Facebook habe ich inzwischen 1.153 Freunde, netto 395 mehr als vor einem Jahr, wobei das ‚Ausmisten bei Facebook‘ die Zahl reduziert hat und vor allem auch zur Ablehnung vieler neuer Anfragen führte und führt. Weiterhin gefällt meine separate Facebook-Seite, auf die ich inzwischen alle Beiträge verlinke, 271 Personen, 133 mehr als vor einem Jahr.

Ich freue mich auf das dritte Jahr und danke allen Lesern, insbesondere den Kommentatoren, Followern, Facebook-Freunde und sonstwie Aktiven.

26 Gedanken zu „Blog wird zwei

  1. Denn mal weiter so. Es ist gar nicht so wichtig, ob man in allem einer Meinung ist. Politischer Streit ist in Deutschland viel zu wenig ausgeprägt.
    Wichtig ist, dass man hinterher immer noch ein Bier trinken kann.
    In der Sache hart, im persönlichen freundschaftlich und in der Partei kameradschaftlich.
    Herzlichen Glückwunsch, Herr Dilger.

    • Danke, das sehe ich auch so. Streit in der Sache ist wichtig, aber er sollte möglichst nicht persönlich werden (wobei die Diskussion über Politiker leider schnell dahin abgleitet). Vielleicht sollte ich zum dritten Jahrestag alle Leser und vor allem Kommentatoren, die kommen können, zu Freibier einladen.

      • Ich liefer das Bier zum EK frei Haus. Das sind Sie mir Herr Dilger wert für die vielen guten Erfahrungen, die man durch diesen Blog bekommt und den netten Kommentatoren sollen es dann nicht an Bier fehlen.

        Als nicht AfDler steht man ja ehr am Rande der Parteidispute als Zuschauer, aber wie im Stadion, begeisterte Zuschauer können ja auch motivieren, oder?

        Herzlichen Glückwunsch.

      • Danke! Gegebenenfalls komme ich darauf zurück. Es wäre schon interessant, aktive Kommentatoren wie Sie persönlich kennenzulernen.

  2. Also ich (bin selbst „Follower“) bekomme auf diesem Blog folgendes angezeigt:

    Folge “Alexander Dilger”
    Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.
    Schließe dich 1.713 Followern an

  3. Ich hoffe, der Blog bleibt auch nach einem eventuellen Niedergang der AfD erhalten, um weiter zu interessanten Themen diskutiereren zu können. Herzlich Glückwunsch Herr Dilger und beste Grüße von einem besorgten (Ex)AfDler.

  4. Dieser Blog müsste eigentlich vom Bundesvorstand als Informationsplattform der AfD offiziell anerkannt und unterstützt werden. Erhalten ihre Mitglieder (natürlich auch Nicht-Mitglieder) hier doch die ungefilterten Informationen, die ihnen von Seiten der AfD verschlossen bleiben. Machen Sie weiter so, Herr Dilger!

    • An einer solchen Informationsplattform besteht wohl eher kein Interesse, sonst würde sie doch von der Partei offiziell eingerichtet. Sollte die Berliner Satzung wieder gelten, wäre das sogar satzungsmäßig geboten.

      • Die AfD hatte ihnen ja damals verboten, das Parteilogo auf ihrem blog zu benutzen, ein eher „Dummenjungenstreich“, der sich leider bis heute weiter verbreitet hat. Hoffen wir, dass wir bald zu einer ernst zu nehmenden Partei mutieren können.

      • Die Berliner Satzung sah eine entsprechende Informationsplattform vor. Ein inzwischen ausgetretener Parteifreund hat sich seinerzeit sehr bemüht, eine entsprechende Plattform zu betreiben und wurde dafür von seiner Landesparteifreundin Frauke Petry und dem Bundesvorstand abgestraft. Später ist daraus das mittlerweile wohl etwas erschlaffte „Freie Arbeitsforum“ geworden, dessen Moderatoren Volker Richter und Stephan Wunsch inzwischen offenbar selbst lieber hier bei Ihnen (Herr Dilger) posten.

      • @Horst Krebs
        Sehr freundlich von Ihnen gegenüber Herrn Pretzell und seinen Freunden, dass Sie diese mit „der AfD“ gleichsetzen.

  5. Lieber Herr Dilger, vielleicht erinnern sie sich noch 2013 an den Parteitag in Arnsberg. Sie standen während einer Pause im Foyer und ich sprach sie ganz spontan an mit der Frage, ob ihr blog denn erhalten bliebe, nach all den Aufregungen dieses Parteitages. Sie grinsten und sagten;“ …. aber sicher bleibt der blog erhalten.“ Sie haben bis heute „Wort“ gehalten, ein gutes Zeichen ihrer Verläßigkeit.

  6. Dieser Blog ist das Beste, was ich in der AfD kenne. Eine Art speaker`s corner…..so geht lebendiger Meinungsaustausch. Schade, dass die AfD von eigentlich nur 10 bis 12 Leuten kaputt gemacht wird, die selbst als gut bezahlte Profi-Politiker außerstande sind, halbwegs vernünftig miteinander zu kommunizieren. Hier wird gezeigt, wie man kontroverse Meinungen austauscht, ohne sich völlig zu zerlegen.

  7. Als AfD Wähler bin ich einigermaßen erstaunt.
    Höcke wurde anfangs von Lucke stark unterstützt, während die sehr liberale Frau Merz rausgeekelt wurde. Sie wäre gern in Höckes Position gewesen oder? Warum hat Lucke das nicht durchgesetzt?

    Götz Kubitschek betreibt einen nationalkonservativen Thinktank auf seinem Rittergut. Bei den Veranstaltungen dort gibt es wie bei Vorträgen oder Seminaren üblich keinen Gesinnungstest. So ist es wohl denkbar, dass Herr Höcke in diesem Umfeld neben konservativen CDUlern auch dem ein oder anderen NPDler begegnet ist.
    Für einen rechtsintellektuellen Seminarteilnehmer ist das weniger ein Problem, für die AfD schon. Höcke hat sich sehr naiv verhalten. Als Politiker hätte er Distanz zum Publizisten Kubitschek halten müssen. Stattdessen unklare Äußerungen. Sehr dumm.

    Warum Kubitschek, der bisher stets Metapolitik zum Fokus hatte, nun in der AfD mitmischen will, ist ein Rätsel und schadet sowohl der AfD als auch seinen publizistischen Projekten.

    Am Rande: Frau Kramp-Karrenbauer wurde wegen Volksverhetzung angezeigt. Man versucht die Meinungsfreiheit einzuschränken. Oskar Schily, der Ex-RAF Anwalt und Ex-SPD Innenminister hat vor kurzem angeregt, den Volksverhetzungsparagraphen abzuschaffen. Das geht mir zu weit. Aber man muss Klarheit schaffen und den Tatbestand auf Nazipropaganda oder direkte Gewaltaufrufe beschränken. (Menge aufstacheln)

    Herr Starbatty hat heute ein tolles Interview gegeben
    (Deutschlandfunk). Natürlich müssen Personen wie Gauland , Glaser oder Petry weiter der Führung der AfD angehören.

    Warum mögen Sie Frau Petry nicht? Sie hat ein Einser-Abitur, Studium in England, Promotion, Familie, 4 Kinder, Unternehmen aufgebaut.. Sehr respektabel finde ich das. Sind sie neidisch auf ihre Karriere?

    Ich werde keine Liberale AfD wählen.
    Henkel , Kruse und Trebekus sind mir sehr suspekt. Was ist mit Henkel los? Hat er Probleme im privaten Bereich oder ein Suchtproblem?
    Das sind doch alles angepasste Weicheier. Diese Komiker haben nicht verinnerlicht, wie man klare Kante zeigt, v.a. der Kruse.

    Lucke und Starbatty sind für mich Nationalliberale, die ich gut finde.

    Übrigens hat die FPÖ in der Steiermark tolle 26% eingefahren, im Burgenland regiert sie sogar mit der SPÖ.
    In Polen haben die Nationalkonservativen Eurogegner sie Präsidentenwahlen gewonnen.

    So eine Politik muss auch die AfD machen: Euro ablehnen, christlich-jüdisch- abendländische Wurzeln unseres Vaterlandes verteidigen, klare Kante beim Asylwahnsinn, Schutz der Ehe und Familie…

    Von Polen und Österreich kann die AfD lernen, wie man erfolgreich ist.

    • „Höcke wurde anfangs von Lucke stark unterstützt, während die sehr liberale Frau Merz rausgeekelt wurde.“ Das ist wohl leider so.

      „Sind sie neidisch auf ihre Karriere?“ Warum sollte ich? Frau Petry ist insolvent und macht einen sehr unentspannten Eindruck. Ich habe einen der besten Berufe der Welt und muss nicht in die Politik, um pfändungsfrei Geld zu verdienen.

      „Diese Komiker haben nicht verinnerlicht, wie man klare Kante zeigt“. Herr Henkel hat klare Kante gezeigt, aber das passt Ihnen auch nicht.

      „Von Polen und Österreich kann die AfD lernen, wie man erfolgreich ist.“ Nein, die politischen Verhältnisse sind hier anders. Es sind hierzulande schon viele Parteien mit der von Ihnen empfohlenen Ausrichtung gescheitert.

    • „Warum hat Lucke das nicht durchgesetzt?“
      Sie kritisieren Herrn Lucke dafür, dass er nicht das Votum des Thüringer Landesverbandes überschreiben kann? Das waren primär die Leute in Thüringen, die da einen Fehler gemacht haben. Ich wüsste nicht, dass Herr Höcke in Brüssel bei Herrn Lucke vorgesprochen hätte. Außerdem konnte Lucke Höcke wohl kaum ins Gehirn blicken.
      Herr Lucke hätte konsequenter sein und besser aufpassen müssen. Ich erneuere meine Kritik daran, dass er nach Brüssel gegangen ist und so weniger den Überblick behalten konnte.

      „Von Polen und Österreich kann die AfD lernen, wie man erfolgreich ist.“
      Sowohl Polen wie auch Österreich betrachten sich als Opfer Hitlers. Das erlaubt Kräften, die sich positiv zu diesen Ländern bekennen, mehr Freiheit im Auftreten. Herr Dilger hat da vollkommen Recht. Gerade weil europäische Länder verschieden sind, kann man nicht alles nachmachen.

      „Am Rande: Frau Kramp-Karrenbauer wurde wegen Volksverhetzung angezeigt. Man versucht die Meinungsfreiheit einzuschränken.“
      Frau Kramp-Karrenbauer hat die AfD als verfassungsfeindlich bezeichnet, was ich allenfalls der extremsten Minderheit unterstellen würde. Sie ist fanatische Euro-Befürworterin und will das Saarland französischsprachig machen, was – auch wenn ich nichts gegen sprachlich Bildung habe – sogar vom Deutschlandfunk belacht wird. Jetzt will sie sich, weil sie von der Kanzlerschaft träumt, mit etwas profilieren, was fast überall auf der Erde eine Selbstverständlichkeit ist, nämlich die Ablehnung der Homo-Ehe. Sie ist auch nur eine Opportunistin aus dem Merkel-Umfeld, die bei erster Gelegenheit ihre Meinung ändern würde. Ich habe weder Mitleid noch Respekt für sie.

      „Das sind doch alles angepasste Weicheier. Diese Komiker haben nicht verinnerlicht, wie man klare Kante zeigt, v.a. der Kruse.“
      http://www.welt.de/regionales/hamburg/article136124802/AfD-will-Kopftuchverbot-fuer-Hamburger-Lehrerinnen.html
      Ich finde es unangemessen, dass Sie sich derart aggressiv über Menschen äußern, ohne sich zu informieren.

      „Euro ablehnen, christlich-jüdisch- abendländische Wurzeln unseres Vaterlandes verteidigen, klare Kante beim Asylwahnsinn, Schutz der Ehe und Familie…“
      Inhaltlich ist dies richtig. Allerdings muss es in einer angemessen Form vermittelt werden. Von „Asylwahnsinn“ würde ich schon deswegen nicht sprechen, weil es überhaupt nicht um echtes Asyl geht.

      • Kruse kuschelt mir in Hamburg zu viel mit den Altparteien. Er ist mir zu zahm. Die Formulierung schwarze Monster von ihm, war hingegen eine Grenzüberschreitung und schlechter Stil.
        Ich will harte, aber sachliche Oppositionspolitik ohne Kuschelei mit den Altparteien.

        Lucke hat in Thüringen völlig versagt. Höcke ist unreif und ihm fehlt ebenso politisches Einschätzungsvermögen wie Lucke.

        Über Frau Kramp-Karrenbauer brauchen wir nicht reden. Worum es mir ging, ist der Missbrauch mit dem Volksverhetzungsparagraphen.

        Was mit dem Asylrecht gemacht wird ist in meinen Augen Wahnsinn: das Grundrecht wird ausgehöhlt und verwässert.

        Wie finden Sie das Starbatty-Interview?

    • @Walter

      Besonderes bei BuVo ist es nicht ratsam nach Quoten vorzugehen. Es kommt nicht auf Proporzen/ Quoten an sondern es geht um „politische Führungsqualitäten“. Deswegen können Frau Petry, Herr Gauland , Herr Pretzel, Herr Hampel etc. eigene Landesverbände gegen die Wand fahren, solange sie ganze Partei nicht gefährden wie jetzt der Fall ist. Also genannte Personen haben gezeigt , dass sie nicht für BuVo geeignet sind.

      Beste Noten schützen nicht vor Dummeheiten, Bösheiten, Unerfahrenheit, Gier etc. Handhabung des Parteitages in NRW und Intrigen gegen Prof. Lucke sind zwei Vergehen die man Frau Petry nicht verzeihen kann. Heute nicht und auch in 5 Jahren nicht. Und solcher Kandidaten gibt es viele.

      Wenn Sie Weicheier suchen schauen Sie sich um. Wie wäre es mit Herren Gauland, Adam und Hampel. Frau Trebesius und Herr Henkel sind klar positionierte und vertrauenswürdige Politiker. Eine gemäßigte, liberal-konservative AfD wird, ohne eine Achse Lucke-Starbatty- Henkel-Trebesius-Kölmel, keine Chancen bei BTW haben!

  8. Gratulation zum zweiten Geburtstag! Ich habe den Eindruck, dass wir hier trotz allem die Geburt von Politik 2.0 erleben. Eine so direkte Interaktion zwischen interessierten Bürgern und Politikern – auch auf facebook – ist neu und könnte sich noch entwickeln! Bravo!

  9. Pingback: Blog ist drei Jahre alt | Alexander Dilger

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