Wolfsburg gewinnt den Pokal

Beim heutigen Pokalendspiel ging der BVB Dortmund bereits in der fünften Minute in Führung, um dann jedoch drei Gegentreffer zu kassieren, weshalb der VfL Wolfsburg erstmals in seiner Vereinsgeschichte den DFB-Pokal gewonnen hat. Meinen Glückwunsch!

Insbesondere für Jürgen Klopp tut es mir leid, der nach sieben Jahren mit vielen Erfolgen, aber aktuell einer verkorksten Saison den BVB als Trainer verlässt. Trotzdem vielen Dank und alles Gute! Hoffentlich kann sein Nachfolger an die alten Erfolge anknüpfen (siehe „Thomas Tuchel bastelt bereits am neuen BVB“).

13 Gedanken zu „Wolfsburg gewinnt den Pokal

  1. Es wurde ueberdeutlich, warum Hummels bei bvb bleiben moechte, weil nämlich niemand da ist, der seine Katastrophen Fehler auch noch bezahlen würde.

  2. Bezüglich Dortmund waren es wie immer die alten Probleme: Die Abwehr war teilweise sehr ungeschickt und der Angriff spielte viele Möglichkeiten heraus und kam dann nicht zum erfolgreichen Abschluß. Der eine oder andere nicht gegebene Elfer nach Fouls im Strafraum hätte vielleicht eine Möglichkeit geboten. Klopp wäre ein abschließender Erfolg sicherlich zu wünschen gewesen. Schade!

  3. Fußball!
    Ich habe mir dieser Tage mehr als sonst die staatlichen Medien angetan. Ich wollte wissen, wie diese auf die Nachricht reagieren, dass Deutschland weltweit die niedrigste Geburtenrate hat.
    Da kam nichts, allenfalls kurze Notizen im üblichen Flüchtlinge-Migranten-Fachkräftemangel-Integration-Grundrauschen.
    Dafür Sepp Blatter auf allen Kanälen. Oh mein Gott!

    Woran misst man das Wohlergehen eines Volkes? Am Pro-Kopf-Einkommen, an der Lebenserwartung, der Kindersterblichkeit? An der Kriminalität?
    Alles wichtige Kennzahlen. Aber die wichtigste müsste die Geburtenraten sein. Menschen, die glücklich sind, voller Zuversicht in die Zukunft schauen, wollen ihr Glück weitergeben.
    Und gemessen an der Geburtenrate haben wir die schlechteste Regierung der Welt!
    Helmut Kohl meinte mal dümmlich-süffisant, dass er nicht auch noch die Kinder für die Deutschen machen könne.

    Nur, ein Staat, der dem Bürger die Hälfte seines Einkommens weg nimmt um es an die Bedürftigten dieser Welt, im In- und Ausland zu verteilen, ein Staat der Schulpflicht kennt, Frauenquote und Antidiskriminierungsgesetze- sich also in alle Lebensbereiche einmischt, der sollte auch einen solchen Negativrekord zur Kenntnis nehmen.

    Doch die Poltikern, die wir gewählt haben, nehmen dies, abgesehen von einigen AfD-Politikern wie Frauke Petry, nicht zur Kenntnis.

    • Das ist doppelt unrichtig. Deutschland hat entgegen dieser Praktikerstudie nicht die niedrigste Geburtenrate der Welt und eine niedrige Geburtenrate ist auch kein Anzeichen für niedriges Lebensglück, eher im Gegenteil.

      • Ich war auch sehr überrascht davon dass Deutschland die niedrigste Geburtenrate der Welt haben soll. Seit Jahren zeigen Quellen wie das CIA World Factbook deutlich niedrigere Geburten- und Fertlitätsraten in Ländern wie Japan und Südkorea (von Spezialfällen wie Singapur oder Monaco mal zu schweigen). Soweit ich weiß sollen die Südkoreaner laut UN-Angaben sogar die erste Nation sein, die aussterben wird (beim jetzigen Trend).

        „und eine niedrige Geburtenrate ist auch kein Anzeichen für niedriges Lebensglück, eher im Gegenteil“
        Das ist eine sehr philosophische Frage. Sie hängt auch davon ab, ob man Lebensglück am materiellen Wohlstand misst. Sehen Sie sich mal auf YouTube den ‚Vice‘-Bericht „The Japanese Love Industry“ an. (Hat derzeit 4 Millionen Aufrufe.) Dort wird auch auf die Kinderlosigkeit in Japan eingegangen. Die Männer und Frauen in dem Bericht machen einen sehr wohlhabenden und sehr unglücklichen Eindruck.

      • Man kann solche Trends nicht beliebig lange fortschreiben, sonst führt jede Geburtenrate leicht unter dem Reproduktionsniveau immer zum Aussterben und jede darüber zu einem nur noch mit Menschen angefüllten Universum. Im Übrigen gibt es umfangreiche Glücksforschung, die trotz aller Mängel klar zeigt, dass die Menschen in den reicheren Ländern mit niedrigeren Geburtenraten viel glücklicher sind als die in ärmeren oder sogar ganz armen Ländern mit den höheren Geburtenraten. Dabei dürfte der kausale Zusammenhang nicht direkt von der Geburtenrate zum Glück verlaufen, sondern durch Reichtum, Bildung etc. vermittelt sein.

      • Ja, es ist wirklich Paradox…um so moderner eine Gesellschaft, um so mehr Fortschritt, um so mehr Wohlstand…um so niedriger ist die Geburtenrate, obwohl eigentlich gleichzeitig das Lebensglück steigt. Gut, es ist die Entscheidung der Menschen, wenn sie nur noch 1 oder 2 Kinder haben wollen…ich finde nur problematisch, wie kritisch man heute gegenüber den Großfamilien eingestellt ist…für viele Menschen bedeutet Großfamilie mittlerweile Asoziale oder kurz davor, weil sie vielleicht zu viele „Vorzeigefamilien“ im TV gesehen haben? Wer heutzutage noch den Wunsch hat, 4 oder 5 Kinder zu bekommen, wird angeschaut, als habe er nicht alle Tassen im Schrank. Dabei ist doch die Zahl nicht wirklich entscheidend…wichtiger ist die Persönlichkeit der Eltern. Ich habe Menschen kennengelernt, die waren mit einem Kind überfordert, wogegen andere Menschen mit 4 Kindern sehr gut zurecht kamen.

      • Dann erklären sie mal Ihren Kollegen
        http://www.welt.de/wirtschaft/article141638920/Deutschland-hat-die-niedrigste-Geburtenrate-der-Welt.html
        vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) ihren Fehler.
        Die niedrige Geburtenrate wird vor allem als Problem des Wirtschaftsstandorts gesehen. OMG – Oh mein Gott
        Kultur des Todes – so nannte Johannes Paul II unsere westliche Kultur – und dem ist nichts hinzuzufügen.

        Und zum Lebensglück:

        Nichts zu erzeugen ist ja und nichts zu pflegen in Liebe,
        Alternd im Kinde sich nicht wieder zu sehn, wie der Tod.

        Hölderlin, Der Wanderer

        Aber warum das wie der Tod ist, kann ich jenen, die es auf Anhieb nicht verstehen, genauso wenig erklären wie Sie vermutlich dem HWWI deren Fehler.

      • Im Gesamtindex steht Deutschland auf dem 11. Platz von 177 Ländern. Die Geburtenraten werden nicht explizit ausgewiesen und es fehlen Länder wie Hongkong und Monaco. Die höchsten Geburtenraten weltweit haben die ärmsten Länder mit der höchsten Kindersterblichkeit und geringsten Lebenserwartungen. Wenn hier die Geburten auf Einwohner und nicht gebärfähige Frauen bezogen werden, führt eine hohe Lebenserwartung ohnehin zu niedrigeren Werten.

        Im Vergleich der entwickelten Länder zeigt sich, dass die mit einer rückwärtsgewandten Familienpolitik, die Frau Petry predigt, aber selbst gar nicht lebt, geringere Geburtenraten haben als solche mit besserer Kinderbetreuung etc. Innerhalb Deutschland wird das dadurch konterkariert, dass in der Ex-DDR die Geburtenraten besonders niedrig sind.

    • Frau Petry ist mal für das Kopftuch-Urteil (14. März), dann dagegen (26. März); mal für Frauenquoten und dann wieder nicht.
      Das ist ziemlich Altparteien-mäßig und erinnerte an eine andere Ostdeutsche.

    • Die Geburtenrate kann nicht gesunken sein, da die Anzahl der Krippenplätze gestiegen ist. Eine sinkende Geburtenrate, war, wie wir uns erinnern, damit begründet worden, daß es an Kinderbetreuung fehlt. Nun haben wir all die Kinderkrippen, folglich steigt die Geburtenrate. Studien, die etwas anderes sagen, müssen daher als unseriös gelten.

      • In meinem konkreten Fall kann ich das nur bestätigen, während die Studie fünf Jahre alte Daten einbezieht, als es noch keine Krippenplätze in diesem Umfang und mit Rechtsanspruch gab. Tatsächlich dürfte der Effekt marginal und erst langfristig wirksam sein.

  4. Pingback: Wieder Double für Bayern München | Alexander Dilger

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