Wer fürchtet noch den Grexit?

‚Wollte Schäuble schon 2011 den Grexit?‘ Das ist gut möglich, aber nicht sicher. Dafür ist jetzt definitiv klar: „Schäuble fürchtet Grexit nicht mehr“. Sehr gut, denn Furcht ist nie ein guter Ratgeber und der Grexit ist auch nicht zu fürchten, sondern zu begrüßen. Die griechische Regierung wird das auch so sehen, sobald der Verbleib im Euro nicht mehr mit Hunderten Millionen oder sogar Milliarden pro Woche subventioniert wird. „Weitere 800 Millionen Euro für griechische Banken“ darf es dementsprechend nicht mehr regelmäßig geben (siehe auch „Skandal: Woher Griechenland die 450 Mio Euro für den IWF hatte“). Dann ist der griechische Staat offen insolvent.

Doch geht nicht auch ein „Staatsbankrott ohne Euro-Austritt?“ Theoretisch durchaus, aber die Bankenrettung bliebe sehr teuer und würde immer ein Weiterreichen von Geldern an den Staat erlauben. Wird das hingegen wirksam verhindert, dann ist ein Verbleib im Euro für die griechische Regierung völlig unattraktiv. Überlegenswert wäre höchstens noch der Euro als Parallelwährung, mit dem z. B. Touristen direkt bezahlen können. Doch der griechische Staat kann seinen Verpflichtungen ohne finanziellen Hilfen von außen nicht mehr in Euro nachkommen, sondern höchstens noch in einer eigenen Währung.

31 Gedanken zu „Wer fürchtet noch den Grexit?

  1. Wir würden den Grexit als Chance für Griechenland begrüßen, aber die Bundesregierung und die Euro-Gruppe fürchten ihn natürlich schon. Die Politik des Rettens des Euros, der Banken und diverser EU-Länder wäre als gescheitert offenbar. Die sog. Bürgschaften würden auf einmal im Nachhinein echte kassenwirksame Zahlungsflüsse. Die schwarze Null in Deutschland wäre dahin und große Mengen von CDS – credit default securities – würden fällig, wenn der Default festgestellt würde.
    Die Auswirkungen dieser auf die Rettungspolitik aufgebauten wettenähnlichen Konstrukte wäre wohl gewaltig. Ebenso der mit dem Grexit zwangsläufig einhergehende Schuldenschnitt. Dieser würde wohl Begehrlichkeiten auch bei anderen notleidenden Ländern hervorrufen. Ich glaube, dies wird man zu verhindern wissen. Wie man in diversen Publikationen liest, die hier zitiert wurden, arbeitet man hinter den Kulissen daran, dass der Grexit nicht so heißt und auch nicht so aussieht.
    Gesichtswahrung für alle eben.

    • Das versucht man doch schon seit Jahren. Da die neue griechische Regierung jedoch nicht nach den Regeln der Euroretter spielt, baut man jetzt eine Drohkulisse auf, an deren Realisierung irgendwann kein Weg mehr vorbeiführt.

    • Alles heiße Luft. Die Hellenen verarschen den Rest Europas doch wie ehedem nach Strich und Faden. Nach normalem Ermessen hätte längst ein Schlussstrich unter die Causa Griechenland gezogen werden müssen. Aber vielleicht ist das Ganze ja nur ein Spielchen zur Ablenkung der Völker. Panem et circenses als Politkabarett.

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  3. Griechenland hat schon seit seiner Unabhängigkeit 1830 noch nie finanziell auf eigenen Füßen gestanden. Bereits zwei Mal war das Land bereits bankrott. Der Vorläufer des Euro, die Lateinische Münzunion, ist auch an Griechenland (und Italien) zerbrochen. Jeder Euro, den wir dort zur „Rettung“ reingesteckt haben, ist verloren. Alles andere ist Wunschdenken! Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

    • Aus ökonomischer Sicht war aber schon Jahrzehnte vorher klar, dass diese Münzunion auf Dauer keinen Bestand haben würde. Es ist das gleiche Schema wie heute mit dem Euro. Die Münzunion wurde aus den gleichen Gründen gegründet wie heute der Euro, die Griechen schlossen sich nachträglich an. Wurde etwas aus der Geschichte gelernt? Nein.

  4. Ich befürchte,das die AFD den Unmut in der Bevölkerung nicht aufgreifen kann und das sich wieder noch etwas neues entwickelt,an der AFD vorbei.

    Dagegen wäre die AFD tatsächlich sehr links positioniert.

    Die AFD kommt irgendwie nicht auf den Punkt,den alle haben wollen.

    Ich meine Pegida oder Hans Olaf von Henkels Vorschlag die Türkei in die EU aufzunehmen.
    Dieser Austritt war zum Beispiel ein riesen Fehler.

    Wir haben viele Probleme und die müssen auch alle gelöst werden,der Grexit ist nur ein TEIL davon.

    • Es gibt schon einen Haufen sehr rechter bis rechtsextremer Parteien und Gruppierungen, die alle höchstens kurzfristig halbwegs erfolgreich waren in der Bundesrepublik Deutschland, wofür es eine Reihe von Gründen gibt. Wenn die AfD diesen Weg geht, wird sie ganz sicher scheitern. Auch dazu nehme ich beliebige Wetten an. Dagegen fordert Herr Henkel schon längst nicht mehr die Aufnahme der Türkei in die EU. Wenn er ersatzlos aus dem Bundesvorstand abgewählt werden sollte, ist dort kein Liberaler mehr vertreten, was nicht die AfD, sondern die FDP stärken wird.

      Natürlich gibt es viele Probleme und ein Grexit ist für sich genommen überhaupt nicht wichtig. Die Abschaffung des Euro insgesamt würde hingegen einen wichtigen Unterschied machen. Dabei ist das Europroblem ziemlich offensichtlich und sachlich leicht lösbar. Andere Probleme sind deutlich schwieriger und nicht mit einfachen Parolen zu lösen. Eine seriöse Partei muss die Sorgen der Menschen aufgreifen und auf diese umsetzbare Antworten suchen.

      • Vielleicht ist es daher im Moment gut, dass der nächste Parteitag ein Delegierten-Parteitag wird. Die „Geldbombe“ hat ja nicht gezündet. Bei den Wahlen zum Bundesvorstand hat dann keiner der Flügel die Möglichkeit, die regionale Nähe für sich zu nutzen, bzw. Stimmvieh heranzukarren. Die verschiedenen Richtungen müssen im Bundesvorstand anteilsmäßig vertreten sein. Das wird dazu zwingen Kompromisse zu machen. Politik in einer freien Gesellschaft ist ohne Kompromisse nicht möglich.

      • Die Gefahr ist, insbesondere wenn in NRW durchgewählt werden sollte, dass die verschiedenen Richtungen nicht anteilsmäßig vertreten sein werden, sondern auch im Bund durchgewählt wird. Es ist leider nicht jeder wie Sie von der Notwendigkeit von Kompromissen überzeugt.

  5. Wie warscheinlich würden Sie folgendes Szenario ansehen. Nachdem Bremer Parteitag haben überwiegend die Rechtskonservativen die Mehrheit in der Partei übernommen. Daraufhin treten die wichtigsten Liberale/Konservativen Mandatsträger wie Lucke/Henkel/Kölmel/Trebesius aus der Partei aus und gründen eine neue, welche somit schon Mandate besitzt und eine gewisse Strucktur.

    • Noch haben die Gegner von Herrn Lucke nicht die Mehrheit. Wenn das bei der Bundesvorstandswahl auf einem Delegiertenparteitag hingegen anders sein sollte, ist das von Ihnen skizzierte Szenario durchaus vorstellbar.

      • Falls der Parteitag so ausgehen sollte, wäre es zu begrüßen. Man hätte dann eine konstruktive bürgerliche Kraft rechts der Mitte und müsste sich nicht mehr mit ganzen Rechten auseinandersetzen.

      • Es gibt große Nachteile einer neuen Parteigründung. Ein Vorteil wäre allerdings, dass die besonders rechten und opportunistischen Mitglieder für eine Weile in der AfD bleiben würden. Diese Zeit müsste man nutzen und könnte so hoffentlich dem Hauptproblem aller halbwegs erfolgreichen Gründungen einschließlich der AfD entgehen. Besser wäre es natürlich, wenn sich das noch AfD-intern regeln ließe.

      • Sicher gibt es große Nachteile. Das fängt bei den finanziellen Mitteln an. Die Wahlkampfkostenerstattung würde zunächst komplett entfallen. Einzige Geldquelle wär zum Beispiel der Übertritt einer Fraktion am Anfang, wobei der Gesetzgeber dort auch strenge Regeln vorsieht (Fraktionszuschüsse dürfen nicht für die Parteiarbeit verwendet werden). Auch würde es am Anfang schwer werden die Leute von einer neuen Partei zu überzeugen, die sozusagen im Streit gegründet wurde. Für die AfD wäre es positiv, wenn sie noch einmal die Kurve bekommen würde. Falls das nicht geschehen sollte, wäre eine Parteineugründung das einzig richtige, da man nur so seinen Wählern und der grundlegenden politischen Idee treu bleiben kann.

    • Eine Spaltung der AfD in zwei Parteien muss unbedingt verhindert werden. Keine der beiden Parteien würde derzeit die 5%-Hürde überspringen. Splitterparteien haben wir doch schon genug. Extreme Rechte gibt es in der AfD fast nicht. Politische Positionen werden über Inhalte definiert. Daher ist es so wichtig, dass die AfD endlich ein Grundsatzprogramm bekommt. Dann nämlich ist klar, welche Positionen zur AfD gehören und welche nicht, quasi auch, wie „rechts“ sich die AfD positioniert, bzw. wo sie sich auch nach „rechts“ abgrenzt. Der Begriff „rechts“ ist heutzutage leider ein Todschlagsargument und wird damit verwässert. Als „rechts“ gilt heute schon, wer wie ich, Positionen der CDU von vor 10 oder 15 Jahren vertritt. Sachliche Islamkritik hat mit „rechts“ überhaupt nichts zu tun und wird sogar von einigen Linken (A. Schwarzer, …) vertreten. Leute aus NPD, DVU u. ä. dürfen niemals eine politische Heimat in der AfD finden! Die Republikaner sind eine Grauzone. Dort gibt es sowohl ganz vernünftige Leute, aber auch solche, die mit der NPD sympathisiert haben. Daher ist hier auch die Einzelfallprüfung vollkommen richtig! Wirtschaftsliberale UND national-konservative müssen beide ihren Platz in der AfD als Volkspartei haben. Eine sortenreine Partei wird dagegen immer eine Splitterpartei bleiben, vor der Merkel & Co. keine Angst haben.

      • Eine Spaltung der AfD sollte verhindert werden, aber nicht „unbedingt“ und zu jedem Preis. Schauen Sie z. B., wie Herr Höcke oder Herr Pretzell auf Bundesebene Meinungsfreiheit und das Zulassen aller Positionen einfordern, in ihren jeweiligen Landesverbänden aber genau das Gegenteil praktizieren. Die AfD hat bereits wesentliche programmatische Beschlüsse gefasst, die nur leider von einer lauten Minderheit ignoriert werden. Sollte Herr Lucke von dieser mittels nicht repräsentativer Delegierter aus dem Bundesvorstand verdrängt oder in diesem völlig isoliert werden, bleibt den bürgerlichen Mitgliedern nur der Austritt. Langfristig hat eine (gemäßigt) konservativ-liberale Partei sehr gute Chancen in Deutschland, eine sehr rechte oder sogar rechtsextreme Partei hingegen nicht. Ich stimme zu, dass es in der AfD bislang kaum Rechtsextremisten gibt, doch es gibt leider einen Trend in diese Richtung, der spätestens im Juni gestoppt und umgekehrt werden muss. „Sachliche Islamkritik“ ist kein politisches, sondern ein theologisches Thema. Gegen Islamisten muss man sich wehren, ohne eine Weltreligion und die Religionsfreiheit als solche anzugreifen.

      • Der Islam ist leider mehr als eine Religion, sondern auch eine Weltanschauung und ein Gesellschaftssystem. Viele säkulare Moslems nehmen das nicht so wichtig und sind daher auch durchaus in eine westliche Gesellschaft integrierbar. Aber bei einigen Texten aus dem Koran, gerade was die Stellung der Frau und die Gewalt- und Tötungsaufrufe angeht, sehe ich eine Unvereinbarkeit mit unserem Grundgesetz. Ich glaube auch, dass Moslems die ihren Glauben wortgetreu nehmen, in islamischen Ländern besser aufgehoben sind. Gauland hat das ja mal geäußert, aber sich dabei sehr unglücklich ausgedrückt. Ein türkisch-stämmiges Mitglied im Landesvorstand der rheinland-pfälzischen AfD hat das mit besseren Worten gesagt. Auch zum Beispiel der Verzicht auf Schweinefleisch in Schulkantinen, getrennte Badezeiten für moslemische Frauen in öffentlichen Schwimmbädern oder die Umbenennung von christlichen Festen im Sinne der political correctness („Winterferien“ satt Weihnachtsferien, „Lichterfest“ statt Sankt Martin, …) sind für mich nicht akzeptabel. Zu diesen Themen muss die AfD klar Position beziehen, im Gegensatz zu den Altparteien. Mit „rechts“ oder „links“ hat das aber gar nichts zu tun, auch wenn Linke gerne alle unliebsamen Meinungen als „rechts“ verunglimpfen.

      • Jede Religion ist „auch eine Weltanschauung und ein Gesellschaftssystem“ oder kann das zumindest sein. In der Bibel gibt es ebenfalls Stellen, die bei naiver Auslegung mit dem Grundgesetz unvereinbar sind. Deshalb sollten Religion und Politik strikt getrennt werden, während Sie beide Sphären miteinander verquicken wollen, also genau das tun, was den Islamisten vorzuwerfen ist.

      • Ich bin nicht bereit, auf Multikulti in meinem Alltag Rücksicht nehmen zu müssen, während in fast allen moslemischen Staaten Andersgläubige benachteiligt, drangsaliert und sogar getötet werden. Mein Chef ist Inder und gehört der Religionsgemeinschaft der Sikh an. Er sagt, wenn er einen Turban tragen wollte, wäre er in Indien geblieben. Und er sagt, dass wir Deutschen ganz schön blöd seien, weil wir uns von Ausländern zu viel gefallen lassen……

      • Warum sollten wir die Aufklärung zurückschrauben, nur weil sie in anderen Ländern (noch?) nicht verwirklicht wurde? Rechtfertigt eine Benachteiligung anderswo Diskriminierung auch hier? Ihre persönliche Meinung bleibt Ihnen unbenommen, doch ich bin nicht bereit, in einer politischen Partei gegen Grundrechte zu agitieren. Wir sollten mehr gegen illegale Zuwanderung und Kriminalität tun, aber nicht gegen friedliche Muslime.

      • Natürlich bin ich gegen Diskriminierung! Das kann aber nicht heißen, dass für Leute aus dem islamischen Kulturkreis in Deutschland Extra-Würste serviert werden. Ich hatte als Beispiele die getrennten Schwimmzeiten für moslemische Frauen und Scheinfleisch-Verbot in Schulkantinen genannt, es gibt noch weitere. Genau das widerspricht dem säkularen Staat! Persönlich kenne ich auch eine ganze Reihe moderner Moslems, die so etwas nie fordern würden. Und die Umbenennung christlicher Feste („Winterferien“ statt Weihnachtsferien, „Lichterfest“ statt Sankt Martin, …) wird gar nicht von Moslems gefordert, sondern von Linken, im Sine von „Kultursensibilität“ und „politischer Korrektheit“. Der Widerstand dagegen muss für mich aus der AfD kommen – von wem sonst???

  6. Wenn Morgan Stanley recht hat (in http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/dexit_der_ausweg_aus_dem_handelsueberschuss), dann dürfte eine neue Drachme eigentlich gar nicht aufwerten gegenüber dem augenblicklichen Soft-Euro, da der augenblickliche Euro-Dollarkurs der Wirtschaftsleistung Griechenlands entspreche. Vielleicht habe ich als ökonomischer Laie aber auch etwas missverstanden, denn schließlich zieht der Artikel den Schluss, dass ein Dexit für alle Beteiligten das Beste wäre und Griechenland die Rückzahlung seiner Schulden prinzipiell ermöglichen würde, was bei einem Grexit ausgeschlossen sei – was bei Neu-Drachme = Soft-Euro für mich unverständlich ist.

    • Der verlinkte Artikel von Herrn Hartwich scheint mir sehr vernünftig zu sein. Die Drachme würde doch keinesfalls aufwerten, sondern abwerten, selbst wenn die griechische Wirtschaftskraft den gegenwärtigen Dollarkurs rechtfertigen würde. Denn Kurse werden höchstens sehr langfristig von der realen Wirtschaftskraft bestimmt. Wichtiger wären hier z. B. die hohen Schulden Griechenlands und mangelndes Vertrauen in eine stabile Drachme. Innerhalb der bestehenden Eurozone hat Griechenland allein deswegen keine Chance, weil Deutschland und andere Länder in der Eurozone viel zu niedrig bewertet sind, selbst wenn der Dollarkurs einigermaßen fair sein sollte. Bei einem Grexit können die Schulden in steigenden Euro unmöglich bedient werden. Wenn hingegen (nur) Griechenland den Euro behält, kann es diesen hinreichend abwerten, um nominal alle Schulden zu begleichen. Real bekommen die Gläubiger hier natürlich trotzdem weniger, aber das lässt sich nicht vermeiden.

  7. Wer fürchtet den Grexit? Ich vermute z.B. die EZB fürchtet den Grexit, denn sie hat 75 Milliarden Euro an die griechische Zentralbank verliehen, die bei einem chaotischen Austritt wohl größtenteils abgeschrieben werden müssten. Ansonsten hat der Grexit an den Finanzmärkten wohl seinen Schrecken verloren, weil Griechenland nun als Einzelfall und nicht mehr als Präzedenzfall wahrgenommen wird, private Schuldner haben sich ja ohnehin längst komplett aus Griechenland verabschiedet.
    Ich glaube aber auch nicht, dass der Grexit kommen in naher Zukunft wird, denn er widerspricht den ökonomischen Thesen der neuen Regierung, die die Reallöhne anheben möchte und ist in der Bevölkerung, im Gegensatz zur Regierung, sehr unpopulär. Es würde daher für diese deutlich mehr Sinn machen, Bankrott anzumelden und die Banken anderweitig zu rekapitalisieren.
    Was hier mMn Aufgabe z.B. der AfD sein sollte, wäre darzustellen, wie miserabel die Bundesregierung die gesamte Griechenlandkrise gemanaged hat. Was hat man erwartet, als man im Jahr 2013 noch ein weiteres Sparpaket aufgelegt hat, bei 25% Arbeitslosigkeit und -3% Wachstum? Politischer Sprengstoff war vorprogrammiert. Griechenlands Schulden sind nur langfristig zu bezahlen, dann aber bei den gegenwärtigen Nullzinsen durchaus tragbar. Durch die undurchdachte, teils populistische Politik der Bundesregierung gehen Deutschland hier höchstwahrscheinlich zweistellige Milliardensummen verloren, ganz abgesehen von dem ökonomischen Schaden, den man in Griechenland mit angerichtet hat.

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