Bürgerliche Alternative gegründet

Seit heute ist die Bürgerliche Alternative online. Ich habe dazu den Beitrag „Willkommen bei der Bürgerlichen Alternative!“ geschrieben. Es gibt 23 Gründungsmitglieder, zu denen hoffentlich viele weitere Mitglieder hinzukommen. Auch Sie sind eingeladen, wenn sie bürgerlich-alternative Beiträge zu politischen Sachthemen verfassen möchten. Fast noch wichtiger sind viele Leser. Bitte geben Sie bei Facebook an, dass Ihnen die Bürgerliche Alternative gefällt, und folgen Sie ihr bei Twitter. Haben Sie Mut zur Wahrheit und keine Angst vor politischen Gegnern!

31 Gedanken zu „Bürgerliche Alternative gegründet

  1. Na, ja

    bleibt abzuwarten wie der Landesvorstand reagiert.

    Die Initiative Bürgerliche AfD (mit dem Schwerpunkt in Niedersachsen) rief jedenfalls alsbald den LAVO mit einem Mitgliederrundschreiben auf den Plan.

  2. Eine schöne Sache, der ich viel Erfolg wünsche! Vielleicht finde ich auch einmal die Zeit, einen Beitrag für den Blog zu schreiben.

    Der Name könnte übrigens zumindest für die Niedersachsen kurzfristig für Verwirrung sorgen, denn hier formiert sich gerade ausgerechnet unter dem Begriff „Bürgerliche in der AfD“ der rechte Flügel. Am Wochenende findet der Landesparteitag in Hannover statt. Es wird nicht nur der Landesvorstand neu gewählt, sondern auch die Bundesdelegierten. Es wird ein hartes Stück Arbeit und ein wichtiger Tag für die gesamte AfD.

      • Auf keinen Fall! Nur Mut muß man heute in AfD haben sich Liberal oder Liberal-Konservativ zu nennen! AfD ist nicht die Partei die viele glauben zu kennen!

      • Ja, die Selbstbezeichnung dieser Truppe als „bürgerlich“ ist nichts als Etikettenschwindel. Noch frecher ist aber die Tatsache, dass sie sich auf die Gründungsideale der AfD berufen, obwohl die Partei in den vergangenen Monaten eher nach rechts als in die Mitte gerückt ist. Anfangs waren wir ideologisch gar nicht so festgelegt, aus dem Programm war allenfalls eine liberal-konservative Linie herauszulesen – aber weder Putinliebe noch Systemkritik, dichte Grenzen, USA-Phobie oder ähnliches. Wir waren eine „Professorenpartei“ und keine Partei des Pöbels. Wir wollten Sachverstand in die Politik bringen und keine Emotionen. Ich könnte das noch beliebig fortführen.

        Diese Leute sollten einsehen, dass sie in der falschen Partei sind, statt darüber zu jammern, dass ihre Positionen angeblich zu kurz kommen, weshalb sie den gemäßigten Flügel vernichten müssten. Der Ausgang des Parteitages am Wochenende ist offen.

      • Die Aufteilung der AfD in viele kleine Lager halte ich für ziemlich unsinnig.

        Je mehr Lager entstehen, desto schwieriger wird es für einen Menschen, der sich nicht in eine Schublade stecken lassen möchte, sich mit einem davon zu identifizieren.

        Wenn jemand – wie ich – gegen Russlandsanktionen ist, da diese vor allem unserer eigenen mittelständischen Wirtschaft schaden, ist er deshalb doch noch lange kein Putin-Versteher oder dem „Lager“ Frauke Petry, Alexander Gauland, Beatrix Storch und Marcus Pretzell zuzurechnen.

        Andererseits bin ich aber auch kein TTIP-Befürworter und Transatlantiker, nur weil ich mich als liberal-libertär verstehe.

        Vielleicht sollten wir diesen ganzen neuen Flügeln eine Gruppe der ‚Freidenker in der AfD‘ hinzufügen, damit man seine Meinung noch sagen kann, ohne gleich in eine Schublade gesteckt zu werden?

    • Die Wahl der Bundesdelegierten war auch in NRW schon in Kamen vorgesehen. Leider hat der gleiche Vorstand, der die Delegierten mit Tagesordnung nach Kamen eingeladen hat, in Kamen erklärt, dass er diese Tagesordnung nicht wolle (der Vorstand um Pretzell hatte seine Kandidaten noch nicht zusammen). Die Delegierten waren umsonst gekommen.

      Nicht nur das die Delegierten vergeblich in Kamen waren, sie sind auch noch belogen worden. In der sogenannten Steueraffäre ging es weder um die Kinder von Pretzell noch um seine persönlichen Steuern.

      Es ging einzig und allein um die unterschlagene Post in der Geschäftsstelle. Herr Keith hat die Post des Finanzamtes Bielefeld nur an Herrn Pretzell weitergegeben, der betroffene Vorstand blieb außen vor. Der Vorstand konnte seiner gesetzlichen Pflicht zur Drittschuldner- Erklärung nicht nachkommen.

      Einzig allein deshalb sind die Konten der Landespartei AfD NRW und des Bezirksverbands Düsseldorf der AfD gepfändet worden.

      Warum verweigerte Pretzell in Kamen die Aufklärung? Welche Leichen liegen noch im Keller? Ist die Kasse des Landes schon geprüft worden? Ist Geld aus der Landeskasse an das Finanzamt Bielefeld abgeflossen?

      Wann stehen die AfD Mitglieder auf und wehren sich gegen diese Parteiführung? Ist ein Mitgliederentscheid eine Urabstimmung angesagt?

    • Völlig richtig! Sich „Bürgerlich “ in Niedersachsen zu nennen ist für mich ein Etikettenschwindel. Das sind keine liberal-konservative Bürger sondern ein nationalistischer und ausländerfeindlicher Flügel..

      Man muß nur geduldig alles lesen um zu wissen mit wem man es zu tun hat. Auch ein Besuch im AfD-NDS Forum wäre sehr informativ:

      http://www.afd-landkreis-stade.de/images/AfD_Daten/IMAGES/IBA/2015-03-02_Initiative_B%C3%BCrgerliche_AfD_in_Niedersachsen_gegr%C3%BCndet.pdf

      Diese s.g. bürgerliche (Pegida nahe?)
      Initiative unterstützt Petry, Gauland, v.Storch, Pretzell! Nicht Adam, Lucke, Henkel, Starbatty, Kölmel, Trebesius?

      Diese Gruppe ist angeblich für soziale Marktwirtschaft aber gegen TTIP etc. Sie sind für Frieden in Europa unter Einbindung (Putins) Russlands! Sie sind für Vermeidung einer Spaltung Europas durch (Putins) Russland- Sanktionen und NATO-Osterweiterung. Sie wollen eine Integrationspflicht! Sie wollen keine FDP/CDU 2.0. (Also Andersdenkende darf es in AfD nicht geben!) Man kann sich schon denken wofür diese „Bürger“ sind.

      Ich appelliere an AfD-NRW Liberale sich nicht „Bürgerlich“ zu nennen! Es führt nur zu Verwechslungen.

      • Warum sollen sich Bürger nicht bürgerlich nennen, nur weil sich weniger bürgerliche Personen auch mit dem Adjektiv schmücken? Dasselbe gilt für liberal.

    • Überrascht bin ich von einigen Kommentaren hier im BLOG:

      z.B.: GL:
      Ja, die Selbstbezeichnung dieser Truppe als “bürgerlich” ist nichts als Etikettenschwindel.

      Wo wird denn nachgewiesen wo und wie es um Etikettenschwindel geht. Nur ein Bauchgefühl oder Missgunst?

      Was ist den in der Partei in den letzten zwölf Monaten in der Partei passiert?
      Ein paar Beispiele:

      + Wer auf dem Treffen der Kreisvorsitzenden mit BL in Frankfurt dabei war, hat diese Richtungsänderung sicherlich deutlich wahrgenommen.

      + Auch besonders im HAMBURGER WAHLKAMPF war dies zu erkennen. Es wurde dort ganz stark von auf eine einseitig liberale Ausrichtung gesetzt. Das Ergebnis war entsprechend mager (6,1%). Mit einer breitbandigen Adressierung der Wähler wären sicherlich ca. 10% möglich gewesen. Viele Hamburger Liberale haben lieber gleich das Original gewählt und für die konservativen Wähler war nicht viel im Angebot. In die Bürgerschaft ist die AfD durch einen großen Anteil Protestwähler gekommen (siehe Wahlanalyse), weniger durch AfD-Stammwähler.
      Hinweis;
      Die SCHILLPARTEI hat dort einmal aus dem Stand mir konservativen Themen 20% geschafft. (AfD: Chance leider vertan!)

      + Die Art und Weise, wie die Satzung in Bremen „durchgezogen“ wurde, zeigt ebenfalls die neue Richtung an. Die Richtung ist weg von einer basisorientierten AfD. Top >> Down statt Button >> Up. Das werden einige Aktive D. so nicht hinnehmen und werden sich entsprechend organisieren. Wir brauen eine breite AfD und keine Schmalspur-AfD.

      + Wenn von einigen unserer EP-Mandatsträger im EP gegen Parteitagsbeschlüsse (hier Erfurt) abgestimmt wird, sollte man nachdenklich werden. Unsere Partei ist keine Firma und darf auch nicht wie eine Firma geführt werden.

      + Auch wenn es als vollkommen normal hingenommen wird, dass sich Transatlantiker in der AfD gründen, die politisch eher sehr einseitig ausgerichtet sind und niemand ein Problem damit hat, hierüber auf den Webseiten zu informieren, gleichzeitig aber die INITIATIVE BÜRGERLICHE AfD dieses nicht darf, dann ist irgend etwas nicht im Gleichgewicht und dann muss man etwas tun. Dann müssten sogar diejenigen, die nicht alle unsere Positionen teilen, aufstehen und sagen, hier geht es jetzt in die falsche Richtung.

      Alles ETIKETTENSCHWINDEL?
      Einfach noch einmal Nachdenken, beobachten, bewerten und dann das Bauchgefühl rauslassen!

      Hinter der Namensgebung in NRW steht sicher auch eine Strategie!
      Aber unsere mündigen Bürger werden die feinen Unterschiede schon erkennen!

      • Natürlich steckt hinter der Namensgebung der Bürgerlichen Alternative eine Strategie, aber keine Taktik, der Bürgerlichen Initiative eins auszuwischen. Wäre deren Namen schon länger bekannt gewesen, hätten wir einen anderen gewählt. Im Übrigen gibt es in der AfD leider kaum noch Liberale. Dass Herr Lucke, der sehr konservativ ist, jetzt von vielen als liberal beschimpft (!) wird, zeigt, wie weit rechts diese Leute stehen. Der Wahlkampf in Hamburg war auch nicht so liberal, wie jetzt getan wird. Schauen Sie sich einmal die Sprüche auf den Plakaten an.

      • Dass Bernd Lucke sich von Rechtsaußenpositionen distanziert, macht ihn doch noch lange nicht zu einem Liberalen!

        Lucke und seine Ex-CDU-Gang sind auch keine ‚Wirtschaftsliberalen‘, wie manche in der AfD glauben oder glauben machen wollen.

        Ich wundere mich wirklich, wie naiv man sein muss, um diesen Trupp von der CDU und CSU schon bei der Parteigründung zur Übernahme der AfD gesandter Personen (überwiegend Beamte) als „liberal“ zu verorten.

        Zudem wird ja auch der „rechte Flügel“ der AfD erfolgreich von einem ehemaligen CDU-Granden angeführt.

        Von den 75% vormals parteilosen Mitgliedern der AfD ist hingegen in ihren Führungsgremien nichts mehr zu sehen und zu hören.

        Die Übernahme scheint also inzwischen weitestgehend abgeschlossen zu sein und soll auf dem Delegiertenparteitag zur Neuwahl des Bundesvorstands für die nächsten zwei Jahre gefestigt werden. Die CDU/CSU-Kamarilla hat ganze Arbeit geleistet.

  3. Viel Erfolg mit dem neuen Wahlverein. Es würde mich außerordentlich freuen, wenn durch Ihre und ähnliche Initiativen in der AfD endlich Inhalte an Stelle personeller Querelen treten.

  4. Pingback: Bürgerliche Alternative gegründet | FreieWelt.net

  5. Gute Idee dieser Blog.

    Themen gibt es ja reichlich.

    Wie wäre es damit ?
    http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/grenzwert-sinkt-auch-mini-renten-sollen-besteuert-werden_id_4531788.html

    Mich kratzt das ungemein.
    – Extrem sinnlose,bürokratische private Altersvorsorge
    – Senkung des Rentennivrau
    – Besteuerung von Renten

    Und alles um die Lohnnebenkosten zu senken,um noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen,in einem Land dessen Bevölkerung radikal abnimmt.

    Schlimmer noch,wer nicht mehr produktiv tätig ist,wird mit Gewalt finanziell beseite geschaft.

    Das ist ein gutes Thema für die AFD.

  6. Alle Gründungsmitglieder, so schreiben Sie, sind Mitglieder der AfD….also auch Andreas Kemper? Das wäre mir neu, oder handelt es sich hier um eine Namensgleichheit zufälliger Natur zu dem Andreas Kemper, der mir spontan einfällt?

  7. Bürgerliche Alternative soll also letztlich AfD nahe Positionen bedienen?

    Ich hatte das ehr so verstanden, dass die AfD hier alternative bürgerliche Meinungen von „Nichtmitgliedern“ behandeln will. Also eine Plattform AfD Politiker / Wähler.

    xxx Die Initiative Bürgerliche AfD (mit dem Schwerpunkt in Niedersachsen) rief jedenfalls alsbald den LAVO mit einem Mitgliederrundschreiben auf den Plan.xxx

    Diese Aussage macht mich dann jedoch nachdenklich. Ist es nicht jedem AfD Politiker selbst überlassen, wie er mit dem Bürger/Wähler den Kontakt sucht ?
    Kann ein LVO dort Richtlinien vorgeben die einzuhalten sind?

    Ich gebe zu, ich hatte mit dem Gedanken gespielt, ab und zu mal einen Beitrag zu schreiben zu Sachverhalten, die eine politische Korrektur bedürfen. Dies aber nur unter der grundlegenden Bedingung nicht als AfD Anhänger bewertet zu werden.

    Sollte es jedoch nur eine weitere Diskussions Plattform der Partei sein für innerparteiliche programatische Meinungsfindung, bitte ich um Klarstellung.

  8. Jetzt gibt es nach Kolibri, Patriotischer Platform, Konservativer Avantgarde eine weitere Interessengemeinschaft innerhalb der AfD: die bürgerliche Alternative. Haben sich die Iniitiatoren und Mitglieder dieser Gruppen einmal überlegt, wieviele neue Mitglieder bzw. Wähler die AfD durch diese Gruppen direkt bzw. über die sozialen Netze gewonnen hat. Gelesen werden diese Blogs meistens sowieso nur von Mitgliedern/Wählern der AfD oder von überzeugten Gegnern der AfD. Was wir benötigen ist eine aktive außerparlamentarische Opposition, die von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Themen gibt es reichlich, mit denen wir bei den Bürgern offene Türen einrennen – siehe EU/Euro-Krise, Energiewende und Zuwanderung/ Integration. Warum veranstalten wir so wenig InfoStände oder auch Demonstrationen, um die Bürger, die ja in der Mehrheit mit der Euro-Krise, der Enerigiewende und der Zuwanderungspolitik nicht einverstanden sind, über die gewünschten und notwendigen Alternativen zu informieren. Die Erfolge der PEGIDA und die Analyse der Teilnahme-Beweggründe beweist doch, dass hier ein großes Betätigungsfeld auf die AfD wartet. Statt uns in verschiedenen Gruppen zu verzetteln, muß die AfD geschlossen in der Öffentlichkeit auftreten. Gelingt das nicht, wandern die Wähler ab, lt. Neuester Forsa Umfrage liegt die FDP wieder bei 5 %, ohne dass politische Aussagen zu erkennen sind. Die Ex-CDU Wähler gehen wieder zur FDP, da die AFD zu zerrissen und unklar in ihren Aussagen erscheint. Dies zu ändern liegt auch in den Händen derAfD Mitglieder, ein Anfang kann durch die aktive Unterstützung der AfD Volksinitiativen Gegen die GEZ und Ja zu 10 H vor Ort.erfolgen. Statt – Entschuldigung- Kaffeekränzchen in internen Blogs aktive Informationsarbeit draußen auf der Straße bei und mit dem Bürger.

    • Parteien verfügen normalerweise über zahlreiche Vorfeldorganisationen, die auch eine Außenwirkung haben. Für Aktivitäten der Partei sind im Übrigen die Vorstände verantwortlich. Fragen Sie einmal den Landesvorstand NRW nach seinen öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten und die Einbindung der Mitglieder dabei.

      • „Fragen Sie einmal den Landesvorstand NRW nach seinen öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten und die Einbindung der Mitglieder dabei.“

        Ist damit auch zum Beispiel die neueste „Auffälligkeit“ von Herrn Pretzell mit seiner Beschimpfung von Pressevertretern (hier: die Neue Westfälische) gemeint?
        Schön auch die verbale Rückendeckung seiner Anhänger auf seiner Facebook-Seite 😉
        Diese Äußerungen sind inzwischen gelöscht, es gibt aber Screenshots, die kursieren und die die Grundlage von „netten“ Auseinandersetzungen bilden werden.

  9. Pingback: Verwechslungsgefahr bei ähnlichen Namen | Alexander Dilger

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