Zerstörung Dresdens vor 70 Jahren

Vor 70 Jahren wurde Dresden durch Luftangriffe der Alliierten zerstört. Die Opferzahlen wurden in den letzten Jahren nach unten korrigiert (siehe ‚Keine Belege für mehr als 25’000 Tote in Dresden 1945‘), doch in jedem Fall waren es vor allem zivile Opfer ohne hinreichenden militärischen Grund, auch wenn natürlich Deutschland den Krieg begonnen und noch viel Schlimmeres getan hatte. Ich bin nur froh, dass mein Vater und seine Familie, die in Dresden lebten, unversehrt geblieben sind.

16 Gedanken zu „Zerstörung Dresdens vor 70 Jahren

  1. Es gehört etwas Courage dazu, sich zu dem Thema als Deutscher zu äußern; Sie haben es getan, vielleicht auch weil Sie zumindest indirekt persönlich betroffen sind.

    Systematische Angriffe auf zivile Ziele in dieser Größenordnung sind nie gerechtfertigt. Wenn wir durch den Zweiten Weltkrieg und alles damit Verbundene irgendetwas gewonnen haben, dann die Idee universeller Menschenrechte, und die geben nichts anderes her. Besonders bitter ist dass die Westalliierten im Krieg unzweifelhaft die anständigste Partei waren, aber ihr Verdienst um das Tragen der Demokratie nach Mittel- und schließlich Osteuropa durch Geschichten wie diese angreifbar gemacht haben. Das ist einer der wesentlichen Gründe, warum das alles ein großer Fehler war. Hätte man sich offensiver damit beschäftigt, wären vielleicht ähnliche fruchtlose und kontraproduktive Dummheiten in Vietnam und im Irak unterlassen und das westliche Wertesystem so gestärkt worden.

    Leider haben wir siebzig Jahre später einen Bundespräsidenten welcher anmahnt, das Gedenken nicht politisch zu instrumentalisieren, nur um hinterher eine staatlich organisierte Menschenkette vermeintlich für „Toleranz und Weltoffenheit“ zu zelebrieren; eine Veranstaltung, bei der es sich de facto um eine Art Werbe-Event für Dresden und die Berliner Parteien bzw. eine Anti-Pegida-Kundgebung handelt. (Eine politisch geförderte Menschenkette gegen Antisemitismus am Tag der Auschwitzbefreiung habe ich übersehen?) Von dem Mann kann man daher auch nicht erwarten dass er aufhört, die vielen Schrecken des Zweiten Weltkrieges für Eurowerbung und Finanztransfers (an Banken) zu missbrauchen, obwohl der Euro in (West-)Europa für so viel Armut, Hass und Nationalismus gesorgt hat wie wir es seit jenen dunklen Tagen nicht mehr gesehen haben.

    Allerdings erinnert uns Dresden heute daran, dass man Europa nach Hass und auch Sozialismus wieder aufbauen kann, so hoffnungslos die Ausgangslage auch gewesen sein mag.

  2. 70 Jahre danach, das scheint Ironie der Geschichte zu sein, hat ein (sehr kleiner) Teil der deutschen Bevölkerung immer noch nichts dazugelernt. Sie gehen ungeniert und unreflektiert auf die Straße und hetzen erneut gegen eine Religion. Sie Herr Dilger sollten, anstatt die Antifa zu beschimpfen, Ihre Parteikameraden ermahnen dass Geschichte sich nicht wiederholen darf. Denn immerhin sind gut 80% (der Rest sind NPD-Sympathisanten) AfD-Mitglieder oder Wähler, die dort „demonstrieren“. Daran zu erinnern wäre eine wirkliche Lehre, die man aus der bitteren Kriegserfahrung ziehen sollte. Der gute Bundespräsident Gauck hat das getan. Im übrigen, und auch das sollte erwähnt werden, sollten am darauffolgenden Morgen der Luftangriffe viele jüdische Familien in Konzentrationslager deportiert werden. Der Luftangriff hat sie davor bewahrt. Mein Mitleid für Dresden hält sich in Grenzen.

    • „Mein Mitleid für Dresden hält sich in Grenzen.“

      Das sagt viel über ihren geistigen Zustand auf.

      Davon mal ab,hat Deutschland ja zuerst London und Brighton platt gemacht.
      Und so kriegt man immer das zurück,was man auch selber ausgeteilt hat.

      Ich weiß allerdings immer noch nicht,warum dieser xxxxxxxx Grieche mit seinen doch etwas stark einseitigen linken Ansichten hier den Kasper machen darf.

      Wenn er doch etwas objektiver wäre und alles an Problematik,was es doch so gibt mal ansprechen würde,wäre das klar – ok.

      Macht er aber nicht,er macht aus seinem Hass,an allem was Deutsch ist keinen keinen Hehl und pocht ständig darauf rum,was seinesgleichem hier alles zusteht.

      Nun eigentlich nichts,um das mal zu beantworten.

      • Hier darf grundsätzlich jeder seine Meinung äußern. Ich würde mich freuen, wenn es noch mehr und vor allem sachlich argumentierende Eurobefürworter hier gäbe, um eine ernsthafte Diskussion zu führen. Doch vermutlich halten diese ihre guten Argumente alle geheim.

  3. Zumindest belegt der verlinkte Bericht, dass es ein Kriegsverbrechen war. Wenn von 15.000 anwesenden Soldaten nur 100 Opfer wurden, aber 25.000 Zivilisten.

    Der 2.Weltkrieg hat aber nicht nur Millionen Tote verursacht, sondern auch dafür gesorgt, dass wir heute eine seelisch sozial kranke Gesellschaft sind.

    Da bei Aristokraten schon immer ein Trend der Aufzeichnungen gab, habe ich unzählige „Tagebücher“, Zeitdokumentationen. Selbst Geschichtslehrer und Historiker, Herr Dilger, ja selbst Akademiker haben bis heute nicht erforscht ob nicht gerade diese Millionenfachen traumatischen Erlebnisse wesentlich zu heutigen Konflikten beitragen. Siehe Griechenland wo trotz Regelung von Schadensansprüchen neue Diskussionen aufkommen. Selbst die paramillitärische ANTIFA letztlich auch nur gepägt ist von einer Phobie vor Zucht und Ordnung aus den Anfängen des 20.Jahrhundert. Ohne Faschisten keine Antifaschisten, so werden Faschisten gesucht und also bezeichnet. Irgendwie erinnert mich das alles an die Dressur von Tieren mit einem Elektroschocker. Ein Satz des Elektroschocker als Disziplnierung des Tieres, Einsatz der NAZI Keule beim politisch denkenden Bürger.

    Erinnerungen an die grausamste, die widerwärtigste Zeit des 2o.Jahrhundert von den Politikern der damaligen Zeit werden selbst heute noch von der Generation der jetzigen Politiker mit Lügen, mit Gebetsmühlenartigen unsachlichen Wiederholungen präsentiert.

    Wirklich lernen tun wir nicht aus den Verbrechen der damaligen Zeit. Es wiederholt sich in kleinem heute. Wer der AfD Räumlichkeiten anbietet, wird mit seiner unternehmerischen Existenz bedroht durch Kündigung des Vermieter, wie damals, kauft nicht bei Juden. Unerwünschte Meinung wird entweder bestraft und so verboten, oder auf der Strasse mit Gewalt verhindert.

    Teilnehmer bei PEGIDA werden Aufträge des Staats entzogen, weil Sie ihr Recht auf Demonstration ausgeübt haben, also bestraft, dass sie ihr Recht ausüben.

    Wie verlogen dieser Staat ist, habe ich damals als Wessi erfahren als ich als Unternehmensberater bei der PDS einen Auftrag erfüllte. Sie kennen die Sätze der FDP – Grüne.
    Mauerpartei, SED Nachfolge, Verbrecher ( siehe Waigel) „von innerer Sicherheit haben die keine Ahnung“ war dann der Witz des Jahrhundert. Eine STASI Nachfolge Partei hat von Innerer Sicherheit keine Ahnung, na gerad davon doch wohl,.dümmer kann man das Volk doch nicht belügen.

    Wenn also dann solche Erinnerungen wie zu dem Kriegsverbrechen in Dresden bis heute nicht dazu führt, dass endlich mal die Gehirnverschmutzung durch Krieg, Propaganda, Leid im Krieg, in dieser Gesellschaft erforscht wird, dann über Heilung nachgedacht wird, wird es sich wiederholen, siehe Anfänge ANTIFA.

    Die NSDAP war soweit rechts, nähmlich in Wirklichkeit links. Und Linksfaschisten zertrümmern heute wieder Volkseigentum. im Schutze von politischen Parteien.

    • Ganz genau. Die Linken haben die Juden vergasst, die Linken haben Europa in Trümmern gelegt. Ein ordentlicher germanischer Rechter tut sowas selbstverständlich nicht. Zumindest nicht im Paralleluniversum. Da wo Sie vermutlich leben, Herr Von Der Marwitz.

      • A. Papapostolou

        vielleicht hilft Ihnen dieser Augenzeugenbericht eines Engländer meine Meinung zu verstehen.
        http://www.sueddeutsche.de/kultur/feuersturm-in-dresden-was-ich-sah-hat-mich-zum-psychopathen-gemacht-1.2348026

        Ihre Phobie vor den politischen Extremisten hat Ihre Wahrnehmung des realen getrübt.
        Vor der AfD muß man keine Angst haben.

        Ich habe mir heute aus Neugierde die letzte Veranstaltung von Henkel und Kruse angesehen.

        Die AfD wie Sie beschreiben war dort nicht zu sehen.

        Nehmen wir die Aktivitäten in Bremen, die vielen facebook Posting, die vielen Medienberichte, die unzähligen Plakate, die so beschworene Gefahr AfD durch die Medien kurz, wie wichtig sich die AfD vorkommt und dann das :

        Ein kleiner Raum in einer Gaststätte wo ca. 150 Leute Platz finden können. 20 Polizisten vor dem Lokal, 15 linke Jugendliche im Alter von 17 – ca. 25 und ca. 80 Besucher der AfD im Alter von 40 – über 80. Mehr Männer als Frauen. 4 Ordner an der Tür, die nur Jugendliche nach Gegenständen durchsucht haben.

        Das Podium war im Dunkeln während der ganzen Reden, man konnte die Redner nur als Schatten sehen und durch das Handmikrophon oft nur mit Aussetzern.

        Prof. Kruse startete eine Rede und informierte die Anwesenden, das Prof. Henkel sich etwas verspäten würde.

        Kruse sprach dann über den Euro, Griechenland und die böse Antifa und die böse Presse. Die Jugendlichen beklatschten in und wurden dafür verwarnt, weil das Klatschen länger dauerte als üblich. Die älteren Besucher schimpften mit den Jugendlichen ob dieser Ungehörigkeit. Irgendwie sah das aus wie in einem schlechten Film, ca. 40 keifende alte Menschen wie aus dem Schrebergarten und ca 15 johlende 17 – 25 Jährige.

        Die Jugendlichen wurden wie in der Schule üblich, 1. mal verwanrt, mit dem Hinweis, auch wie in der Schule, Klassen – pardon Saalverweis bei Wiederholung.
        Die alten Besucher klatschten Zustimmung.

        Kruse sprach weiter über die böse Frau Merkel und Schäuble. Von Hamburg kam nix, nur dass man aus der Bürgerschaft herraus diese böse Antifa und die böse Presse entlarven will und das ändern will. Wie wurde nicht gesagt.

        Die Jugendlichen skandierten nun, „wir wollen Henkel, Henkel,Henkel“ und es wiederholte sich Szenario : xxxx wurden dafür verwarnt, weil das Klatschen länger dauerte als üblich. Die älteren Besucher schimpften mit den Jugendlichen ob dieser Ungehörigkeit. Irgendwie sah das aus wie in einem schlechten Film, ca. 40 keifende alte Menschen wie aus dem Schrebergarten und ca 15 johlende 17 – 25 Jährige.xxxxx

        Nun sprach ein bekannter Unternehmer als Freund der AfD, stellte ausführlich sein Unternehmen vor und berichtete warum der Euro nicht gut ist.

        Hamburger Probleme erwähnte er nicht. Dabei hätte er zig Probleme aus seiner Branche erwähnen können, aber vermutlich wußte er, das Henkel unnd Kruse da nix zu sagen konnten.

        Die Jugendlichen skandierten immer wieder kurz , „wir wollen Henkel, Henkel,Henkel“
        Klar, die 2. Verwarnung wurde ausgesprochen und dann wurde Henkel angekündigt.
        Er betrat die Bühne begann seine Rede und wie zu erwarten war, übertönten die Jugendlichen seine Worte. Er stoppte seinen vortrag und die Polizei wurde geben die Jugendlichen aus dem Raum zu entfernen.

        Das ging gewaltfrei. Die Jugendlichen diskutierte mit der Polizei, die Alten zeterten und nach ca. 15 Minuten war Ruhe im Raum.

        Henkel stand nun im Schatten auf der Bühne und begann : Schuld an diesem jugendlichen ANTIFA Störung und der Aggression der Antifa mi allgemeinen habe Schäuble, der hätte die AfD „braune Pack“ genannt und auch Henkel kritisierte die Medien und wiederholte letztlich Kruse Thesen. Ach und die ANTIFA wäre nicht Täter sondern Opfer.

        In den Gesichtern der Polizei waren nach diesen Sätzen Ratlosigkeit zu lesen, was war nun wer, Opfer, Täter, und sie selbst Schiedsrichter ?

        Kopfschütteln in meinem Bereich ( ich stand mehr am Eingang um alles besser sehen zu können ) und „geht ja wohl garnicht, wie ist der denn drauf“ wohl bemerkt, Interessierte alte Mitmenschen, nicht die Jugendlichen.

        Kurz danach, als deutlich wurde das auch Henkel wieder EU Politik, Euro und eine Klage als Thema hatte, nix von Hamburg kommt, sind viele Besucher / Beobachter gegangen, denn Rest seiner Rede kann ich also nichts zu sagen vielleicht kam da noch was.

        Die Jugendlichen vor der Tür verhielten sich höflich, liessen uns ungestört durch ihre Reihen, ok einer fragte mich nach einer Zigarette, bekam die und bedankte sich. Also an der frischen Luft waren die wieder nett^^.

        Was noch zu erwähnen ist, es gab aus den gehörten Gesprächen von AfD (nahen?) Personen, die ich schon öfter auf deren Veranstaltungen gesehen habe, oder an Infoständen, die Befürchtung, dass man die 5% nicht schaffen wird.

        Ich verstehe das nun auch alles nicht. WAS WILL DIE AfD in Hamburg ändern ?
        Steht das nur auf Flyern, kann man da nichts verbal zu sagen nur vor Kamera, nicht den Besuchern ?

        Meine 3 Begleiter, die ursprünglich AfD wählen wollten, werden es zumindest nicht mehr tun. Deren Kommentar erspare ich dem geneigten Leser.

  4. @Herr Papapostolou

    Wenn sich Ihre Mitleid in Grenzen fuer Dresden und andere Staedte haelt sind Sie kein ernstzunehmender Mensch. Ihre Agitation ist sehr auf deutsche Bevoelkerung fokusiert und deutet auf eine latente Deutschfeindlichkeit an. Ich bin sicher, es gibt attraktivere Wohnorte in Europa als Deutschland.

    @ Herr Dilger

    Es gibt eine Reihe Staedte in Deutschland die erwaehnt werden muessten neben Dresden:
    Hamburg, Berlin, Darmstadt, Pforzheim, Swinemuende (>10000 Opfer)
    Hier muss man unterscheiden welche Angriffe unter Begriff „Bomben-Terror“ gehoeren. Und ein Terror an der Zivilbevoelkerung gab es. Verbrechen bleiben Verbrechen egal wer sie begeht und koennen nicht gegeneinander aufgerechnet werden.

    @Linksfaschisten

    Wenn schon Antifa erwaehnt wird:

    http://www.taz.de/!154642/

    Establishment finanziert Antifa Demonstrationen!

  5. “ …….doch in jedem Fall waren es vor allem zivile Opfer ohne hinreichenden militärischen Grund, auch wenn natürlich Deutschland den Krieg begonnen und noch viel Schlimmeres getan hatte. Ich bin nur froh, dass mein Vater und seine Familie, die in Dresden lebten, unversehrt geblieben sind. “

    Die völlige Zerstörung einer deutschen Großstadt wie Dresden durch Briten und US – Amerikaner wird für immer Unrecht bleiben.

    Ein gezielter, geplanter Racheakt gegen die deutsche Bevölkerung, g n a d e n l o s weil vornehmlich gegen die Zivilbevölkerung gerichtet. Militärisch sinnlos, Deutschland war bereits am Ende , besiegt und Dresden war keine strategische Bastion.

    Nazi – Deutschland wurde für eigene unermessliche Gräueltaten bestraft, der vollständige nahe Sieg reichte aber nicht dem Rachedurst der Gegner.

    Barbaren waren mithin Beide ,der Sieger war wie üblich im Recht, Besiegte hatte keine Rechtfertigung.

    Wenn Alexander Dilger vom Schicksal seiner Eltern spricht, so war das meiner Eltern in Berlin – meiner Heimatstadt – nicht minder dramatisch, für die meisten Verwandten tödlich.

    Was für eine deutsche Tragödie, Rede des Bundespräsidenten Gauck in Dresden mit seiner persönlichen Intention zuzuhören nicht minder !

    “ ……. selber Schuld “ , schlimmer konnte es nicht kommen für die Opfer, für Betroffene.

    • Selbst wenn „selber Schuld“ für Deutschland insgesamt zutreffen mag, so doch nicht für die individuellen zivilen Opfer, darunter auch Kinder, die den Krieg weder anzettelten noch unterstützten. Das zeigt, wie schlimm Krieg ist, da auch immer ganz viele Unschuldige zu Opfern werden (während auch viele Soldaten zum Kämpfen gezwungen werden und sich nicht freiwillig am Töten beteiligen). Aktuelle Versuche, punktgenau militärische Ziele oder auch Terroristen zu treffen, sind ein Fortschritt, aber leider keineswegs genau genug. Deshalb sollte sich Deutschland möglichst aus kriegerischen Auseinandersetzungen heraushalten, statt diese als Zeichen der neuen Normalität aktiv anzustreben.

      • Zumal immer mehr Soldaten anderer Nationen die Zivilbevölkerung als Schutzschild verwendet wegen dieser punktgenauen (Drohnen?) Angriffe, was noch perverser ist.

        Ich begreife nicht, warum „Gewalt“ immer noch als Lösung gesehen wird. Wer mit Gewalt Partnerschaftsprobleme löst, wird geächtet. Nur bei Problemen mit Nationen scheint es noch legitim zu sein.

        Wir haben vor Somalia nix zu suchen. Es ist nicht unsere Aufgabe.

        Kein Land der Welt hat mehr Nachbarn (9) als Deutschland. Mann müßte doch endlich begriffen haben, dass Soldaten daran nichts ändern können.

      • Es ist ein großer Unterschied, ob Gewalt offensiv oder defensiv angewandt wird. Pazifisten werden von anderen entweder verteidigt oder unterworfen (und dann zum Kriegsdienst gezwungen). Auch innerhalb unserer Gesellschaft gibt es Gewalt, doch normativ wird das Gewaltmonopol des Staates befürwortet (außer von den Gegner des Staates).

  6. Die Historikerkommission hat damals festgestellt, dass 25.000 Bombentote nachgewiesen sind. Das entscheidende Wort ist hier nachgewiesen. Aller Wahrscheinlichkeit nach, und darum geht es in der Geschichte bei Opferangaben, waren es deutlich mehr.

    Vor Tagen las ich eine überraschend gut geschriebene Broschüre über den Kommissionsbericht. Der Autor ist Ronald Gläser, Redakteur bei der „Jungen Freiheit“, schreibt auch für „eigentümlich frei“.
    http://w55241n5q.homepage.t-online.de/Brosch%FCren/Dresden.pdf

    • Laut Kommission waren es wahrscheinlich eher weniger Tote, doch ich bin kein Historiker und halte diesen Zahlenstreit für relativ unwichtig. Mehr Tote sind noch schlimmer, aber auch 20.000 sind 20.000 zu viel.

      • Wenn das so einfach wäre. Tendenziöse Geschichtsschreibung spielt bis zum heutigen Tag eine nicht zu unterschätzende Rolle in der Bundesrepublik und beeinflusst Denken und Handeln.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s